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Beanstandungen

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Gunhild Simon

unread,
Jul 29, 2012, 3:10:41 AM7/29/12
to
"Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen und Unreinen,
weshalb Letztere auch niemals versiegen dᅵrfen."
http://www.zeit.de/2012/30/Puritanismus/komplettansicht

Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer Hinsicht
zu beanstanden:

Aus orthographischer (inklive neuschrieblicher) und grammatischer Sicht
wᅵrde ich bei "Letztere" Kleinschreibung erwarten.

Stilistisch stoᅵe ich mich an "versiegen", einer Metapher, die ein
irgendwie dazu passendes Gewᅵsser - Quelle, Rinnsal, Strom -, aber keine
Matrix moralischer Kategorien verlangt. Vielleicht wᅵre "verschᅵttet
werden" das Verb der Wahl.

Irgendwas stimmt auch nicht am Bezug des NS.
Ich halte ihn bei nᅵherer Betrachtung gar fᅵr einen Pleonasmus.

"Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen und Unreinen:
Erst die Definition des Bᅵsen ermᅵglicht dann das Postulat des Guten."

Gruᅵ
Gunhild

Thomas Schade

unread,
Jul 29, 2012, 5:40:05 AM7/29/12
to
On 29.07.2012 14:10, Gunhild Simon wrote:

> Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer Hinsicht
> zu beanstanden:

Abgesehen vom Fehlen des 'er' bei 'mehrer' finde ich, dass '$etwas
/irgendwie/ finden' nicht mit Infinitiv geht. 'Ich finde ...
beanstandenswert / fragw�rdig', kein Problem. Aber 'ich finde ... zu
beanstanden' passt MUSE nicht.


Ciao
Toscha
--
Peace sells ...
But who's buying?
[Megadeth]

Jakob Achterndiek

unread,
Jul 29, 2012, 5:57:38 AM7/29/12
to
Am 29.07.2012, 09:10 Uhr, schrieb Gunhild Simon <Gunhil...@yahoo.de>:

> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen
> und Unreinen, weshalb Letztere auch niemals versiegen dᅵrfen."
> http://www.zeit.de/2012/30/Puritanismus/komplettansicht
>
> Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in
> mehrer Hinsicht zu beanstanden: [..]

Am Rande: "mehrerlei Hinsicht" wᅵre besser.

Zur Sache: Im Kontext ist die Rede von einer "lang eingeᅵbten
puritanischen Logik". Nur wer weiᅵ, was das ist, und nur wer
dieser zu folgen bereit ist, sollte sich weitere Gedanken
darᅵber machen, was denn hier mit einer "Matrix" bzw. mit den
Matrizen des Guten und des Bᅵsen gemeint sein kann. Wer dann
noch meint, jener Gadanke verlohne die Mᅵhe des Besserns -
;)
j/\a
--

Gunhild Simon

unread,
Jul 29, 2012, 6:13:03 AM7/29/12
to
On Jul 29, 11:40 am, Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
> On 29.07.2012 14:10, Gunhild Simon wrote:
>
> > Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer Hinsicht
> > zu beanstanden:
>
> Abgesehen vom Fehlen des 'er' bei 'mehrer' finde ich, dass '$etwas
> /irgendwie/ finden' nicht mit Infinitiv geht. 'Ich finde ...
> beanstandenswert / fragw rdig', kein Problem. Aber 'ich finde ... zu

Gut.

Ich bessere nach:
Ich habe an dem Satz mehreres zu beanstanden.
Oder (nach Jakobs Vorschlag:
Ich finde den Satz in mehrlerei Hinsicht zu beanstanden.

Ich räume ein, daß ich meinen eigenen Satz, im Gegensatz zu dem
inkrimierten, letztlich gar keiner weiteren kritischen Überprüfung
unterzogen habe.

(Schließlich rissen mich die Krchenglocken aus meinen
nichtendenwollenden Erwägungen zu Stil, Inhalt und Grammatik.)

Dennoch wäre ich an einer ernsthaften inhaltlichen Erörterung der
genannten Felder sehr interessiert.

Mit sonntäglichem Gruß
Gunhild

Jakob Achterndiek

unread,
Jul 29, 2012, 7:24:16 AM7/29/12
to
Am 29.07.2012, 12:13 Uhr, schrieb Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de>:

> mehrlerei
Hᅵbsch!

:) Gruᅵ j/\a
--

Yvonne Steiner

unread,
Jul 29, 2012, 8:23:12 AM7/29/12
to
Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:

> On Jul 29, 11:40 am, Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
> > On 29.07.2012 14:10, Gunhild Simon wrote:
> >
> > > Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer Hinsicht
> > > zu beanstanden:
> >
> > Abgesehen vom Fehlen des 'er' bei 'mehrer' finde ich, dass '$etwas
> > /irgendwie/ finden' nicht mit Infinitiv geht. 'Ich finde ...
> > beanstandenswert / fragw rdig', kein Problem. Aber 'ich finde ... zu
>
> Gut.
>
> Ich bessere nach:
> Ich habe an dem Satz mehreres zu beanstanden.

Ja. Warum denn nicht _gleich_ so?

Ich finde, dass der, der etwas beanstanden will, es klar und deutlich und ohne
Umschweife tun sollte. Sonst wirkt er einfach nur unsicher.

> Oder (nach Jakobs Vorschlag:
> Ich finde den Satz in mehrlerei Hinsicht zu beanstanden.
ᅵᅵ
Wobei Thomas doch genau diese Formulierung - mit Recht! - kritisiert hat.
Warum wiederholst du ihn denn?

Dazu gibt es doch einfache Lᅵsungen:

Ich finde, dieser Satz ist in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
Ich finde, dass dieser Satz in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden ist.


Oder aber, um eine etwaige Rᅵckzugsmᅵglichkeit vorzubereiten:

Dieser Satz ist m. M. n. in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.

> Ich rᅵume ein, daᅵ ich meinen eigenen Satz, im Gegensatz zu dem
> inkrimierten, letztlich gar keiner weiteren kritischen ᅵberprᅵfung
> unterzogen habe.

Ein Riesenfehler. ;-)


> (Schlieᅵlich rissen mich die Krchenglocken aus meinen
> nichtendenwollenden Erwᅵgungen zu Stil, Inhalt und Grammatik.)
ᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵ
Das ist mir des Zusammenschreibens nun doch etwas zu viel.

--
Yvonne Steiner

Yvonne Steiner

unread,
Jul 29, 2012, 8:27:39 AM7/29/12
to
Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:

> On Jul 29, 11:40 am, Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
> > On 29.07.2012 14:10, Gunhild Simon wrote:
> >
> > > Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer Hinsicht
> > > zu beanstanden:
> >
> > Abgesehen vom Fehlen des 'er' bei 'mehrer' finde ich, dass '$etwas
> > /irgendwie/ finden' nicht mit Infinitiv geht. 'Ich finde ...
> > beanstandenswert / fragw rdig', kein Problem. Aber 'ich finde ... zu
>
> Gut.
>
> Ich bessere nach:
> Ich habe an dem Satz mehreres zu beanstanden.

Ja. Warum denn nicht _gleich_ so?

Ich finde, dass der, der etwas beanstanden will, es klar und deutlich
und ohne
Umschweife tun sollte. Sonst wirkt er einfach nur unsicher.

> Oder (nach Jakobs Vorschlag:
> Ich finde den Satz in mehrlerei Hinsicht zu beanstanden.

Yvonne Steiner

unread,
Jul 29, 2012, 8:29:30 AM7/29/12
to
Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:

> On Jul 29, 11:40 am, Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
> > On 29.07.2012 14:10, Gunhild Simon wrote:
> >
> > > Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer Hinsicht
> > > zu beanstanden:
> >
> > Abgesehen vom Fehlen des 'er' bei 'mehrer' finde ich, dass '$etwas
> > /irgendwie/ finden' nicht mit Infinitiv geht. 'Ich finde ...
> > beanstandenswert / fragw rdig', kein Problem. Aber 'ich finde ... zu
>
> Gut.
>
> Ich bessere nach:
> Ich habe an dem Satz mehreres zu beanstanden.

Ja. Warum denn nicht _gleich_ so?

Ich finde, dass der, der etwas beanstanden will, es klar und deutlich und
ohne Umschweife tun sollte. Sonst wirkt er einfach nur unsicher.

> Oder (nach Jakobs Vorschlag:
> Ich finde den Satz in mehrlerei Hinsicht zu beanstanden.
¯¯
Wobei Thomas doch genau diese Formulierung - mit Recht! - kritisiert hat.
Warum wiederholst du sie denn?

Dazu gibt es doch einfache Lösungen:

Ich finde, dieser Satz ist in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
Ich finde, dass dieser Satz in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden ist.


Oder aber, um eine etwaige Rückzugsmöglichkeit vorzubereiten:

Dieser Satz ist m. M. n. in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.

> Ich räume ein, daß ich meinen eigenen Satz, im Gegensatz zu dem
> inkrimierten, letztlich gar keiner weiteren kritischen Überprüfung
> unterzogen habe.

Ein Riesenfehler. ;-)


> (Schließlich rissen mich die Krchenglocken aus meinen
> nichtendenwollenden Erwägungen zu Stil, Inhalt und Grammatik.)
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

Gunhild Simon

unread,
Jul 29, 2012, 9:09:27 AM7/29/12
to
On Jul 29, 2:29 pm, ystei...@swissonline.ch (Yvonne Steiner) wrote:
> Gunhild Simon <gunhild.si...@yahoo.de> wrote:
..
> > Ich habe an dem Satz mehreres zu beanstanden.
>
> Ja. Warum denn nicht _gleich_ so?

Diese Frage solltest Du Dir auch öfter mal stellen.

> Ich finde, dass der, der etwas beanstanden will, es klar und deutlich und
> ohne Umschweife tun sollte. Sonst wirkt er einfach nur unsicher.

Wie das wirkt, spielt gar keine Rolle.
Ich bin hier nicht, um mich zu rechtfertigen, sondern um etwas zu
untersuchen.

Es geht mir im wesentlichen um den inhaltlichen Diskurs.

> > Ich finde den Satz in mehrlerei Hinsicht zu beanstanden.
>
>                             ¯¯
> Wobei Thomas doch genau diese Formulierung - mit Recht! - kritisiert hat.
> Warum wiederholst du sie denn?

Man kann das offenbar auch anders sehen.
>
> Dazu gibt es doch einfache Lösungen:
>
>    Ich finde, dieser Satz ist in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
>    Ich finde, dass dieser Satz in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden ist.
>
> Oder aber, um eine etwaige Rückzugsmöglichkeit vorzubereiten:
>
>    Dieser Satz ist m. M. n. in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.

Daß ich meine Ansicht verdeutliche, habe ich hinreichend kenntlich
gemacht. Alles andere ist pleonastisch und peinlich.
>
> > Ich räume ein, daß ich meinen eigenen Satz, im Gegensatz zu dem
> > inkrimierten, letztlich gar keiner weiteren kritischen Überprüfung
> > unterzogen habe.
>
> Ein Riesenfehler. ;-)
>
> > (Schließlich rissen mich die Krchenglocken aus meinen
> > nichtendenwollenden Erwägungen zu Stil, Inhalt und Grammatik.)
>
>   ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
> Das ist mir des Zusammenschreibens nun doch etwas zu viel.

Und?

Wo bleibt - nach drei Post-Anläufen, die aus demselben Grunde
vorgenommen werden, wie bei mir Tippfehler wegen Nichtigkeit
stehenbleiben - nun die inhaltliche Stellungnahme, um die ich gebeten
hatte, als ich das Zitat zur Diskussion stellte?

Das Motto hier scheint zu lauten: Vermeide inhaltliche Stellungnahmen.
Du könntest falsch liegen.

Mit anderen Worten: Sich auf das Terrain formaler - billiger! -
Krittelei zurückzuziehen, läßt einen auf der sicheren Seite.

Eine fruchtbare Diskussion kommt so nicht zustande.

Gunhild

Joachim Pense

unread,
Jul 29, 2012, 9:18:41 AM7/29/12
to
Am 29.07.2012 15:09, schrieb Gunhild Simon:

>>
>> Dazu gibt es doch einfache Lösungen:
>>
>> Ich finde, dieser Satz ist in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
>> Ich finde, dass dieser Satz in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden ist.
>>
>> Oder aber, um eine etwaige Rückzugsmöglichkeit vorzubereiten:
>>
>> Dieser Satz ist m. M. n. in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
>
> Daß ich meine Ansicht verdeutliche, habe ich hinreichend kenntlich
> gemacht. Alles andere ist pleonastisch und peinlich.

Das Weglassen eines Hinweises auf die Eigene Meinung in einem
apodiktisch hingestellten Satz wirkt auf mich etwas arrogant. Ich würde
das nicht so machen.

>
> Und?
>
> Wo bleibt - nach drei Post-Anläufen, die aus demselben Grunde
> vorgenommen werden, wie bei mir Tippfehler wegen Nichtigkeit
> stehenbleiben

Bei mir bleiben sie wegen Unaufmerksamkeit stehen, und ich schäme mich
dafür. Potential, Fehler "wegen Nichtigkeit" stehen zu lassen, sehe ich
bei mir nicht. Die Häufigkeit deiner stehen gelassenen Nichtigkeiten
macht deine Artikel für mich oft schwer lesbar.


Joachim

Gunhild Simon

unread,
Jul 29, 2012, 10:11:58 AM7/29/12
to
On Jul 29, 3:18 pm, Joachim Pense <s...@pense-mainz.eu> wrote:
> Am 29.07.2012 15:09, schrieb Gunhild Simon:

...
>
> > Daß ich meine Ansicht verdeutliche, habe ich hinreichend kenntlich
> > gemacht. Alles andere ist pleonastisch und peinlich.
>
> die Eigene Meinung
^^^^^^
>
> > [Tippfehler]
>
> Bei mir bleiben sie wegen Unaufmerksamkeit stehen, und ich schäme mich
> dafür. Potential, Fehler "wegen Nichtigkeit" stehen zu lassen, sehe ich
> bei mir nicht.

Ich habe mich offenbar ungenau ausgedrückt:
Ich lasse weder bewußt noch aus mir selbstgefällig eingeräumter
Lässigkeit Fehler in nicht veröffentlichten Texten stehen.
Wenn, ja, da sie mir nach der Veröffentlichung in die Augen stechen,
geht es mir kaum anders als Dir - allerdings herrscht eher Ärger über
Unkonzentriertheit als Scham vor.

Schickst Du denn zum Zeichen Deiner Selbsterkenntnis eine Neufassung
hinterher?

> Die Häufigkeit deiner stehen gelassenen Nichtigkeiten
> macht deine Artikel für mich oft schwer lesbar.

Ich würde hier "Häufung" oder "die gehäuft auftretenden
Nichtigkeiten" als treffendere Formulierung vorschlagen.

Gruß
Gunhild





> Joachim

Juergen Grosse

unread,
Jul 29, 2012, 10:45:53 AM7/29/12
to
Am 29.07.2012 09:10, schrieb Gunhild Simon:

> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen und
> Unreinen, weshalb Letztere auch niemals versiegen dᅵrfen."
...
> Stilistisch stoᅵe ich mich an "versiegen", einer Metapher, die ein
> irgendwie dazu passendes Gewᅵsser - Quelle, Rinnsal, Strom -, aber
> keine Matrix moralischer Kategorien verlangt. Vielleicht wᅵre
> "verschᅵttet werden" das Verb der Wahl.
...

Stelltest du dir die 'Matrix' als 'Gebᅵrmutter' vor, die immer wieder
das Bᅵse und Unreine gebiert, aus der es hervorstrᅵmt, dann kᅵnntest du
dich mit dem Bild des 'Versiegens' vielleicht anfreunden.

Auch aus anderen Matrizes kann etwas herausstrᅵmen. So gibt es z. B. in
der Pharmazie Arzneiformen, bei denen der Arzneistoff in eine
Trᅵgermatrix eingebettet ist und von dieser allmᅵhlich freigesetzt wird.


Tschᅵs, Jᅵrgen


Joachim Pense

unread,
Jul 29, 2012, 10:47:52 AM7/29/12
to
Am 29.07.2012 16:11, schrieb Gunhild Simon:
> On Jul 29, 3:18 pm, Joachim Pense <s...@pense-mainz.eu> wrote:

>
> Schickst Du denn zum Zeichen Deiner Selbsterkenntnis eine Neufassung
> hinterher?
>

Manchmal, manchmal aber auch nicht, im Usenet führt das oft zu weiterer
Verwirrung.

>> Die Häufigkeit deiner stehen gelassenen Nichtigkeiten
>> macht deine Artikel für mich oft schwer lesbar.
>
> Ich würde hier "Häufung" oder "die gehäuft auftretenden
> Nichtigkeiten" als treffendere Formulierung vorschlagen.
>

"Häufung" impliziert für mich, dass an einer Stelle besonders viele
Fehler aufträten, im allgemeinen aber nicht. Das scheint mir aber nicht
so zu sein, deine Fehlerquote ist generell hoch (aber nicht so hoch wie
meine).

Joachim

Thomas Schade

unread,
Jul 29, 2012, 11:02:23 AM7/29/12
to
On 29.07.2012 14:10, Gunhild Simon wrote:

> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen und Unreinen,
> weshalb Letztere auch niemals versiegen dᅵrfen."
> http://www.zeit.de/2012/30/Puritanismus/komplettansicht
[...]
> Aus orthographischer (inklive neuschrieblicher) und grammatischer Sicht
> wᅵrde ich bei "Letztere" Kleinschreibung erwarten.

Sehe ich genauso.

> Stilistisch stoᅵe ich mich an "versiegen", einer Metapher, die ein
> irgendwie dazu passendes Gewᅵsser - Quelle, Rinnsal, Strom -, aber keine
> Matrix moralischer Kategorien verlangt. Vielleicht wᅵre "verschᅵttet
> werden" das Verb der Wahl.

Da bin ich jetzt etwas groᅵzᅵgiger; was offensichtlich nicht versiegen
darf, ist der Quell des Bᅵsen und Unreinen. Das halte ich als Bild fᅵr
zulᅵssig.

> Irgendwas stimmt auch nicht am Bezug des NS.
> Ich halte ihn bei nᅵherer Betrachtung gar fᅵr einen Pleonasmus.

Magst du den etwas nᅵher erlᅵutern? Der Pleonasmus springt mich nicht
unbedingt an.

> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen und Unreinen:
> Erst die Definition des Bᅵsen ermᅵglicht dann das Postulat des Guten."

Ohne dir allzu nahe treten zu wollen, aber das klingt fᅵr mich arg
geschwollen.


Ciao
Toscha
--
Many people are alive only because itᅵs illegal to shoot them.
[Pearls of Scottish wisdom]

Juergen Grosse

unread,
Jul 29, 2012, 11:10:14 AM7/29/12
to
Am 29.07.2012 17:02, schrieb Thomas Schade:

>> Aus orthographischer (inklive neuschrieblicher) und grammatischer
>> Sicht wᅵrde ich bei "Letztere" Kleinschreibung erwarten.
> Sehe ich genauso.

Ich nicht.


Tschᅵs, Jᅵrgen

Yvonne Steiner

unread,
Jul 29, 2012, 11:18:56 AM7/29/12
to
Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:

> On Jul 29, 2:29 pm, ystei...@swissonline.ch (Yvonne Steiner) wrote:
> > Gunhild Simon <gunhild.si...@yahoo.de> wrote:
> ..
> > > Ich habe an dem Satz mehreres zu beanstanden.
> >
> > Ja. Warum denn nicht _gleich_ so?
>
> Diese Frage solltest Du Dir auch ᅵfter mal stellen.

Eine eigenartige Antwort.

Aha, da zeigt sich klar, dass du diesen Satz hier falsch aufgenommen hast:
> > Ich finde, dass der, der etwas beanstanden will, es klar und deutlich und
> > ohne Umschweife tun sollte. Sonst wirkt er einfach nur unsicher.

Er bedeutet doch gar nichts anderes, als dass ich eine grammatisch fundierte
Erklᅵrung abgeben wollte, warum dieser jetzt besser formuliert sei, als es
dein erster - und ich sag's noch einmal: kritikwᅵrdiger - Satz ist.

> Wie das wirkt, spielt gar keine Rolle.
> Ich bin hier nicht, um mich zu rechtfertigen, sondern um etwas zu
> untersuchen.
>
Wer hat denn eine Rechtfertigung verlangt?

> Es geht mir im wesentlichen um den inhaltlichen Diskurs.
>
Den aber erkenne ich hier nun gerade nicht.

> > > Ich finde den Satz in mehrlerei Hinsicht zu beanstanden.
> >
> > ᅵᅵ
> > Wobei Thomas doch genau diese Formulierung - mit Recht! - kritisiert hat.
> > Warum wiederholst du sie denn?
>
> Man kann das offenbar auch anders sehen.

Und wo zeigte sich dieses "offenbar"?

> > Dazu gibt es doch einfache Lᅵsungen:
> >
> > Ich finde, dieser Satz ist in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
> > Ich finde, dass dieser Satz in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden ist.
> >
> > Oder aber, um eine etwaige Rᅵckzugsmᅵglichkeit vorzubereiten:
> >
> > Dieser Satz ist m. M. n. in mehrerlei Hinsicht zu beanstanden.
>
> Daᅵ ich meine Ansicht verdeutliche, habe ich hinreichend kenntlich
> gemacht. Alles andere ist pleonastisch und peinlich.

Fᅵllt dir eigentlich gar nicht auf, dass du Kritik von mir einfach nicht
ertrᅵgst? Ich kritisiere Texte von dir aber nun mal genauso, wie ich es auch
bei andern tue.
Warum sollte ich auch nicht?

Ein Unterschied fᅵllt allerdings lᅵngst schon auf, nᅵmlich, dass du dich bei
jedem andern, der dich kritisiert, oft in fast peinlicher Unterwᅵrfigkeit,
jeweils fᅵr deine Fehler entschuldigst.
-- Als ob man sich fᅵr dafᅵr entschuldigen mᅵsste.

> >
> > > Ich rᅵume ein, daᅵ ich meinen eigenen Satz, im Gegensatz zu dem
> > > inkrimierten, letztlich gar keiner weiteren kritischen ᅵberprᅵfung
> > > unterzogen habe.
> >
> > Ein Riesenfehler. ;-)
> >
> > > (Schlieᅵlich rissen mich die Krchenglocken aus meinen
> > > nichtendenwollenden Erwᅵgungen zu Stil, Inhalt und Grammatik.)
> > ᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵᅵ
> > Das ist mir des Zusammenschreibens nun doch etwas zu viel.
>
> Und?

Also bitte, schau einfach mal zurᅵck und sehe, was DU jeweils so alles an
Zusammenschreibungen, sowie auch Gross- und Kleinschreibungen kritisierst!

> Wo bleibt - nach drei Post-Anlᅵufen, die aus demselben Grunde
> vorgenommen werden, wie bei mir Tippfehler wegen Nichtigkeit
> stehenbleiben

Du irrst dich. Es war gerade _eine_ Fehlerbereinigung, die ich machte.
Aber was kann ICH denn dafᅵr, wenn dein Google sofortiges Canceln und
Supersede einfach nicht lᅵschen will?
- Wᅵrdest du z. B. Thunderbird gebrauchen, so sᅵhest du nur 1 Posting an
dieser Stelle.

> - nun die inhaltliche Stellungnahme, um die ich gebeten
> hatte, als ich das Zitat zur Diskussion stellte?

Dazu kannst du niemanden zwingen. Wenn keiner will, dann will eben keiner.

> Das Motto hier scheint zu lauten: Vermeide inhaltliche Stellungnahmen.
> Du kᅵnntest falsch liegen.
>
Deine Worte! - So denke ICH jedenfalls nicht.

> Mit anderen Worten: Sich auf das Terrain formaler - billiger! -
> Krittelei zurᅵckzuziehen, lᅵᅵt einen auf der sicheren Seite.

Was war denn von mir so "billig bekrittelt" an deinem Satz?
Und wo ist denn jetzt DEINE Stellungnahme zu den diesbezᅵglichen Vorschlᅵgen?

> Eine fruchtbare Diskussion kommt so nicht zustande.

Nein, *so* sicher nicht.
Besonders nicht, wenn man sie einfach im Sand verlaufen lᅵsst.

--
Yvonne Steiner

Paul Ney

unread,
Jul 29, 2012, 12:03:07 PM7/29/12
to

"Gunhild Simon" <Gunhil...@yahoo.de> schrieb am 29.07.2012 09:10 den
Newsbeitrag news:jv2nln$m24$1...@speranza.aioe.org

> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bösen und
> Unreinen, weshalb Letztere auch niemals versiegen dürfen."
> http://www.zeit.de/2012/30/Puritanismus/komplettansicht
>
> Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer
> Hinsicht zu beanstanden:

> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bösen und
> Unreinen: Erst die Definition des Bösen ermöglicht dann das Postulat
> des Guten."

Gott hat die Weisheit höchst ungleich verteilt, damit die Menschen den
Unterschied merken... Und manche Philosophen, u.a. alten Kulturen
folgend, meinen, daß das Gute und das Böse eigentlich gleichzeitig
existieren. Man kann das eine ohne das andere nicht begreifen. Siehe
auch http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang .

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Gunhild Simon

unread,
Jul 29, 2012, 12:10:22 PM7/29/12
to
On Jul 29, 6:03 pm, "Paul Ney" <Paul_...@t-online.de> wrote:
> "Gunhild Simon" <Gunhild.Si...@yahoo.de> schrieb am 29.07.2012 09:10 den
> Newsbeitragnews:jv2nln$m24$1...@speranza.aioe.org
>
> > "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bösen und
> > Unreinen, weshalb Letztere auch niemals versiegen dürfen."
> >http://www.zeit.de/2012/30/Puritanismus/komplettansicht
>
> > Ich finde diesen Satz aus dem empfohlenen Zeitartikel in mehrer
> > Hinsicht zu beanstanden:
> > "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bösen und
> > Unreinen: Erst die Definition des Bösen ermöglicht dann das Postulat
> > des Guten."
>
> Gott hat die Weisheit höchst ungleich verteilt, damit die Menschen den
> Unterschied merken... Und manche Philosophen, u.a. alten Kulturen
> folgend, meinen, daß das Gute und das Böse eigentlich gleichzeitig
> existieren. Man kann das eine ohne das andere nicht begreifen. Siehe
> auchhttp://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang.

Nur so läßt sich erklären, daß der Gottessohn vomTeufel versucht
werden konnte.

Gruß
Gunhild

Message has been deleted

Jakob Achterndiek

unread,
Jul 29, 2012, 1:51:27 PM7/29/12
to
Am 29.07.2012, 18:03 Uhr, schrieb Paul Ney <Paul...@t-online.de>:

>
> "Gunhild Simon" <Gunhil...@yahoo.de> schrieb am 29.07.2012 09:10
>> "Das Gute und Reine erstrahlt nur vor der Matrix des Bᅵsen und
>> Unreinen: Erst die Definition des Bᅵsen ermᅵglicht dann das Postulat
>> des Guten."
>
> Gott hat die Weisheit hᅵchst ungleich verteilt, damit die Menschen den
> Unterschied merken... Und manche Philosophen, u.a. alten Kulturen
> folgend, meinen, daᅵ das Gute und das Bᅵse eigentlich gleichzeitig
> existieren. Man kann das eine ohne das andere nicht begreifen. Siehe
> auch http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang .

Neuere Kulturen sehen das auch so:
<http://www.buzemann.de/matrix.png>

j/\a
--
Message has been deleted

Manfred Hoß

unread,
Jul 29, 2012, 4:33:06 PM7/29/12
to
Am Sun, 29 Jul 2012 22:21:27 +0200 schrieb Sepp Neuper:

> Juergen Grosse <gro...@hansenet.de> schrieb:
>
>>Auch aus anderen Matrizes ...
>
> Hm, hei�t das nicht Matrizzen?

Du meinst sicher Matrizen. Auch, aber genauso hei�t es Matrizes oder
Matrices.

Gru�
Manfred.

Detlef Meißner

unread,
Jul 29, 2012, 4:42:37 PM7/29/12
to
Sepp Neuper schrieb:
> Juergen Grosse <gro...@hansenet.de> schrieb:
>
>> Auch aus anderen Matrizes ...
>
> Hm, heißt das nicht Matrizzen?

Wohl zu viel James Rizzi gesehen?
Matrizen ist Deutsch, Matrizes ist Lateinisch. Oder so.
Solltest du aber als Bayer wissen!

Detlef








Jakob Achterndiek

unread,
Jul 29, 2012, 5:28:20 PM7/29/12
to
Am 29.07.2012, 22:33 Uhr, schrieb Manfred Hoᅵ <rostk...@arcor.de>:

>>> Auch aus anderen Matrizes ...
>> Hm, heiᅵt das nicht Matrizzen?
>
> Du meinst sicher Matrizen. Auch, aber genauso heiᅵt es Matrizes oder
> Matrices.

Das wird hᅵufig geschrieben, ja. Aber woher kommt da das c ?

j/\a
--

Manfred Hoß

unread,
Jul 29, 2012, 5:41:27 PM7/29/12
to
Am Sun, 29 Jul 2012 23:28:20 +0200 schrieb Jakob Achterndiek:

> Am 29.07.2012, 22:33 Uhr, schrieb Manfred Ho� <rostk...@arcor.de>:
>
>>>> Auch aus anderen Matrizes ...
>>> Hm, hei�t das nicht Matrizzen?
>>
>> Du meinst sicher Matrizen. Auch, aber genauso hei�t es Matrizes oder
>> Matrices.
>
> Das wird h�ufig geschrieben, ja. Aber woher kommt da das c ?

Aus dem Lateinischen.

Gru�
Manfred.

Juergen Grosse

unread,
Jul 29, 2012, 5:41:46 PM7/29/12
to
Am 29.07.2012 22:21, schrieb Sepp Neuper:

>> Auch aus anderen Matrizes ...

> Hm, hei�t das nicht Matrizzen?

Auch (mit �inem 'z'). Ich w�hlte in diesem Falle bewusst die
"lateinischere" Form, um auf die urspr�ngliche Bedeutung von 'matrix'
hinzuweisen.


Tsch�s, J�rgen

Detlef Meißner

unread,
Jul 29, 2012, 5:43:09 PM7/29/12
to
Jakob Achterndiek schrieb:
> Am 29.07.2012, 22:33 Uhr, schrieb Manfred Hoß <rostk...@arcor.de>:
>
>>>> Auch aus anderen Matrizes ...
>>> Hm, heißt das nicht Matrizzen?
>>
>> Du meinst sicher Matrizen. Auch, aber genauso heißt es Matrizes oder
>> Matrices.
>
> Das wird häufig geschrieben, ja. Aber woher kommt da das c ?

Weil es im Lateinischen kein z gibt?

Detlef

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Joachim Pense

unread,
Jul 29, 2012, 7:27:08 PM7/29/12
to
Am 29.07.2012 23:43, schrieb Detlef Meiᅵner:
> Jakob Achterndiek schrieb:
>> Am 29.07.2012, 22:33 Uhr, schrieb Manfred Hoᅵ <rostk...@arcor.de>:
>>
>>>>> Auch aus anderen Matrizes ...
>>>> Hm, heiᅵt das nicht Matrizzen?
>>>
>>> Du meinst sicher Matrizen. Auch, aber genauso heiᅵt es Matrizes oder
>>> Matrices.
>>
>> Das wird hᅵufig geschrieben, ja. Aber woher kommt da das c ?
>
> Weil es im Lateinischen kein z gibt?
>

Gibt es. Der Kaiser Elegabal hat einen Haushofmeister namens Aurelius
Zoticus beschᅵftigt.

Joachim

Juergen Grosse

unread,
Jul 29, 2012, 7:54:33 PM7/29/12
to
Am 30.07.2012 00:38, schrieb Sepp Neuper:

...
> Eine M�glichkeit: Es gibt eine Folge in der Serie DS9, die mit
> deutschem Titel "Der undurchschaubare Marizza" hei�t.
...

Marritza.


Tsch�s, J�rgen

Roland Franzius

unread,
Jul 30, 2012, 12:07:56 AM7/30/12
to
Elagabal.

Es gibt ca 22 Worte hauptsᅵchlich griechischen Ursprungs mit
anlautendenm Z, Eigennamen wie Zenon aber auch zona im Gegensatz zu
cingulum oder zeugma. Selbst die Schreibweise "zmaragd" gibt es im
klassischen Latein.

--

Roland Franzius

Oliver Cromm

unread,
Jul 30, 2012, 7:37:03 AM7/30/12
to
* Joachim Pense:

> Am 29.07.2012 23:43, schrieb Detlef Mei�ner:
>> Weil es im Lateinischen kein z gibt?
>
> Gibt es. Der Kaiser Elegabal hat einen Haushofmeister namens Aurelius
> Zoticus besch�ftigt.

Und der hat immer schmutzige Witze gerissen?

--
OliverC

Oliver Cromm

unread,
Jul 30, 2012, 7:38:57 AM7/30/12
to
* Sepp Neuper:

> Manfred Ho� <rostk...@arcor.de> schrieb:
>
>>Am Sun, 29 Jul 2012 22:21:27 +0200 schrieb Sepp Neuper:
>>> Hm, hei�t das nicht Matrizzen?
>
>>Du meinst sicher Matrizen.
>
> Ja. Keine Ahnung wie ich auf das Doppel-z komme.

Konsonantenverdopplung nach kurzem Vokal. Das war einfach.

Wird aber dann normalerweise "tz", und somit eine viel beliebtere
Fehlschreibung der Matrize.

--
OliverC
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W Jacob

unread,
Jul 31, 2012, 4:35:20 AM7/31/12
to
Am 30.07.2012 01:54, schrieb Juergen Grosse:
> Am 30.07.2012 00:38, schrieb Sepp Neuper:
>
> ...
>> Eine M�glichkeit: Es gibt eine Folge in der Serie DS9, die mit
>> deutschem Titel "Der undurchschaubare Marizza" hei�t.
> ...
>
> Marritza.
>

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Bzw. Marica (Gr�fin).
--
�Komm mit nach Varasdin�



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