Was bedeutet Batzenh�usle, Batzenh�usel oder Batzenhaus? Alle Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind Gastst�tten,
Strau�enwirtschaften o.�. Hat der Name etwas mit dem Geld zu tun, um das man dort gebracht wird?
Gru�,
Ho
> Was bedeutet Batzenh�usle, Batzenh�usel oder Batzenhaus? Alle
> Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind
> Gastst�tten, Strau�enwirtschaften o.�. Hat der Name etwas mit
> dem Geld zu tun, um das man dort gebracht wird?
Grimm:
| *BATZENH�USLEIN*, /n. geringes wirtshaus, wo man nur einen
| batzen verzehrt./
Pf�lzisches W�rterbuch:
| *Batzen-h�uslein* n.: 'Wirtschaft an der Landstra�e, wo der
| Wein 1 Batzen kostet', /Batzeheisl/ [FR-Ebertsh]. Bad. I 126;
| Schw�b. I 686; /DWb. I 1160./
Der Brockhaus in einem Band:
| Batzen der, fr�here Silberm�nze in der Schweiz und
| S�ddeutschland zu 4 Kreuzer.
--
Steve
My e-mail address works as is.
> > Was bedeutet Batzenhäusle, Batzenhäusel oder Batzenhaus? Alle
> > Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind
> > Gaststätten, Straußenwirtschaften o.ä. Hat der Name etwas mit
> > dem Geld zu tun, um das man dort gebracht wird?
>
> Grimm:
>
> | *BATZENHÄUSLEIN*, /n. geringes wirtshaus, wo man nur einen
> | batzen verzehrt./
>
> Pfälzisches Wörterbuch:
>
> | *Batzen-häuslein* n.: 'Wirtschaft an der Landstraße, wo der
> | Wein 1 Batzen kostet', /Batzeheisl/ [FR-Ebertsh]. Bad. I 126;
> | Schwäb. I 686; /DWb. I 1160./
>
> Der Brockhaus in einem Band:
>
> | Batzen der, frühere Silbermünze in der Schweiz und
> | Süddeutschland zu 4 Kreuzer.
Ein Heller und ein Batzen, die waren beiden mein.
Der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein.
DDR-Version:
Die Ostmark und die Westmark, die waren beiden mein.
Die Ostmark ward zu Wasser, die Westmark ward zu Wein.
FR
>| Batzen der, fr�here Silberm�nze in der Schweiz und
>| S�ddeutschland zu 4 Kreuzer.
Heute hat "Batzen" in der Schweiz noch zwei Bedeutungen:
- Zehnrappenst�ck. Nur noch selten und wohl nur von �lteren Leuten.
Ich sagen normalerweise "Zehner" und war schon ein bisschen
erstaunt, als der B�cker mir k�rzlich "Da h�sch na nen Batze" einen
solchen herausgab (der Mann ist schon eine Nummer: zirka 65, duzt
jeden, nennt seine dick belegten Sandwiches "Knebel", f�hrt in der
Freizeit mit Renault Clios Rennen).
- Ein Geldgeschenk an ein Kind, z.B. ein Patenkind.
- Andi
Zwei? Ich sehe hier drei Aufz�hlungsstriche:
>
> - Zehnrappenst�ck. Nur noch selten und wohl nur von �lteren Leuten.
> Ich sagen normalerweise "Zehner" und war schon ein bisschen
> erstaunt, als der B�cker mir k�rzlich "Da h�sch na nen Batze"
> einen
> solchen herausgab (der Mann ist schon eine Nummer: zirka 65, duzt
> jeden, nennt seine dick belegten Sandwiches "Knebel", f�hrt in der
> Freizeit mit Renault Clios Rennen).
>
> - Ein Geldgeschenk an ein Kind, z.B. ein Patenkind.
>
> - Andi
Augenzwinkernde Gr��e
Chris
Den Batzen kenne ich aus der Kinderzeit als 10-Pf-St�ck, also
M�nzkleingeld; wie der Groschen oder Sechser ist das eine alte
regionale Geldst�ckelungsbezeichnung, die man dann auf aktuelle
M�nzen �bertragen hat.
Ich w�rde es eher so deuten, da� es in diesen Gastwirtschaften
f�r kleines Geld bereits etwas gibt.
Wo wurde/wird das gesagt? Bei uns (Freiburg u. Umgebung) war das das
Zehnerle.
Georg
Batzenh�usle hei�t auch ein Dorf bzw. Ortsteil von Waldkirch.
Georg
Ich kenne nur "einen Batzen Geld", und das ist eher etwas gr��eres. Die
beiden Ausdr�cke sind aber wohl nur indirekt verwandt (gehen auf eine
gemeinsame Wurzel zur�ck, aber nicht einer auf den anderen.)
--
Performance: A statement of the speed at which a computer system works.
Or rather, might work under certain circumstances. Or was
rumored to be working over in Jersey about a month ago.
> Ich kenne nur "einen Batzen Geld", und das ist eher etwas gr��eres.
> Die
> beiden Ausdr�cke sind aber wohl nur indirekt verwandt (gehen auf eine
> gemeinsame Wurzel zur�ck, aber nicht einer auf den anderen.)
Ist das gesichert? Ich hatte den Eindruck, dass "ein Batzen
Geld" einfach eine urspr�nglich ironische Formulierung ist, die sich
verselbst�ndigt hat.
Im Walserdialekt meiner Frau sagt man "das kostet Rappen", wenn man
ausdr�cken will, das etwas sehr teuer ist. Die Leute benutzen das, wie
mir scheint, fast ganz ohne Ironie; es ist einfach zu einer stehenden
Wendung geworden.
- Andi
> * Helga Schulz <h...@colorcraze.de> wrote:
> > "Holger Freese" <hol...@freese-privat.de> schrieb vorher:
> >
> >>Hallo, noch eine Etymologiefrage:
> >>
> >>Was bedeutet Batzenh�usle, Batzenh�usel oder Batzenhaus?
> >>Alle Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind
> >>Gastst�tten, Strau�enwirtschaften o.�.
> >>Hat der Name etwas mit dem Geld zu tun, um das man dort
> >>gebracht wird?
> >
> > Den Batzen kenne ich aus der Kinderzeit als 10-Pf-St�ck, also
> > M�nzkleingeld; wie der Groschen oder Sechser ist das eine alte
> > regionale Geldst�ckelungsbezeichnung, die man dann auf aktuelle
> > M�nzen �bertragen hat.
> > Ich w�rde es eher so deuten, da� es in diesen Gastwirtschaften
> > f�r kleines Geld bereits etwas gibt.
> Ich kenne nur "einen Batzen Geld", und das ist eher etwas gr��eres. Die
> beiden Ausdr�cke sind aber wohl nur indirekt verwandt (gehen auf eine
> gemeinsame Wurzel zur�ck, aber nicht einer auf den anderen.)
Wie verhaelt sich "einen Batzen Geld" zu "einen Patzen Geld" in diesem
Zusammenhang?
--
Gru�
Richard
>* Helga Schulz <h...@colorcraze.de> wrote:
>
>> "Holger Freese" <hol...@freese-privat.de> schrieb vorher:
>>
>>>Hallo, noch eine Etymologiefrage:
>>>
>>>Was bedeutet Batzenh�usle, Batzenh�usel oder Batzenhaus?
>>>Alle Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind
>>>Gastst�tten, Strau�enwirtschaften o.�.
>>>Hat der Name etwas mit dem Geld zu tun, um das man dort
>>>gebracht wird?
>>
>> Den Batzen kenne ich aus der Kinderzeit als 10-Pf-St�ck, also
>> M�nzkleingeld; wie der Groschen oder Sechser ist das eine alte
>> regionale Geldst�ckelungsbezeichnung, die man dann auf aktuelle
>> M�nzen �bertragen hat.
>> Ich w�rde es eher so deuten, da� es in diesen Gastwirtschaften
>> f�r kleines Geld bereits etwas gibt.
>
>Ich kenne nur "einen Batzen Geld", und das ist eher etwas gr��eres. Die
>beiden Ausdr�cke sind aber wohl nur indirekt verwandt (gehen auf eine
>gemeinsame Wurzel zur�ck, aber nicht einer auf den anderen.)
Neben der Bedeutung "kleine M�nze" kenne ich noch eine, die in
Richtung "Erdklumpen" geht. Etwa, wenn man bei nassem Wetter �ber
einen Acker l�uft und danach dicke Batzen von Erde an den Schuhen
hat. Diese Bedeutung meine ich aber eher von Leuten aus Schwaben
(Augsburg) geh�rt zu haben (sicher bin ich mir da allerdings
nicht).
S�dlich von Freiburg - am Hochrhein.
>Bei uns (Freiburg u. Umgebung) war das das
>Zehnerle.
D Friiburger h�n jo au fascht chain Dialekt.
Ich habs haupts�chlich in den 60ern und 70ern geh�rt, danach
nicht mehr so. Was mit Andis Beobachtung - da� er in der Schweiz
es auch fast nur von �lteren Leuten h�rt - zusammenstimmt.
>* Stephen Hust <shNO...@a1.net>:
>
>>| Batzen der, fr�here Silberm�nze in der Schweiz und
>>| S�ddeutschland zu 4 Kreuzer.
>
>Heute hat "Batzen" in der Schweiz noch zwei Bedeutungen:
>
> - Zehnrappenst�ck. Nur noch selten und wohl nur von �lteren Leuten.
Hochrhein dito, nur eben mit 10 Pfennig (zu Eurocentzeiten hab
ichs noch nicht geh�rt). Warum eigentlich gerade 10 und nicht 5?
Entsprach der Batzen mal dem Groschen (ein 10-Pf-St�ck wurde
vielerorts in D Groschen genannt)?
> Ich sagen normalerweise "Zehner" und war schon ein bisschen
> erstaunt, als der B�cker mir k�rzlich "Da h�sch na nen Batze" einen
> solchen herausgab (der Mann ist schon eine Nummer: zirka 65, duzt
> jeden, nennt seine dick belegten Sandwiches "Knebel", f�hrt in der
> Freizeit mit Renault Clios Rennen).
>
> - Ein Geldgeschenk an ein Kind, z.B. ein Patenkind.
Ja, das ist mir auch gel�ufig, das "Batzle f�rs Spark�ssle". Und
der Klingelbeutelbatzen, f�r die Kollekte in der Kirche.
>"Holger Freese" <hol...@freese-privat.de> wrote:
>
>> Was bedeutet Batzenh�usle, Batzenh�usel oder Batzenhaus? Alle
>> Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind
>> Gastst�tten, Strau�enwirtschaften o.�. Hat der Name etwas mit
>> dem Geld zu tun, um das man dort gebracht wird?
>
>Grimm:
>
>| *BATZENH�USLEIN*, /n. geringes wirtshaus, wo man nur einen
>| batzen verzehrt./
Also genau so, wie ich es spontan verstanden habe: Speis und
Trank f�r kleines Geld.
>Pf�lzisches W�rterbuch:
>
>| *Batzen-h�uslein* n.: 'Wirtschaft an der Landstra�e, wo der
>| Wein 1 Batzen kostet', /Batzeheisl/ [FR-Ebertsh]. Bad. I 126;
>| Schw�b. I 686; /DWb. I 1160./
Ich hatte deinen Beitrag noch nicht gelesen, als ich auf die
Frage nach dem Batzenh�usle antwortete, aber es ist schon lustig,
wie manche Ausdr�cke recht alt sind und doch sporadisch mal
wieder auftauchen.
Nach dem Pf�lzischen W�rterbuch k�nnte man meinen, da� die
Batzenh�usle die Vorfahren des Truckstops waren.
>Der Brockhaus in einem Band:
>
>| Batzen der, fr�here Silberm�nze in der Schweiz und
>| S�ddeutschland zu 4 Kreuzer.
Konsequenterweise kennt Andi den Batzen auch noch.
>
Wahrscheinlich hat sich dort mal eine Strau�enwirtschaft
festgesetzt gehabt, und die anderen H�user kamen sp�ter.
>* Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de>:
>
>> Ich kenne nur "einen Batzen Geld", und das ist eher etwas gr��eres.
>
>> Die
>> beiden Ausdr�cke sind aber wohl nur indirekt verwandt (gehen auf eine
>> gemeinsame Wurzel zur�ck, aber nicht einer auf den anderen.)
>
>Ist das gesichert? Ich hatte den Eindruck, dass "ein Batzen
>Geld" einfach eine urspr�nglich ironische Formulierung ist, die sich
>verselbst�ndigt hat.
Das ist auch gut m�glich.
>Im Walserdialekt meiner Frau sagt man "das kostet Rappen", wenn man
>ausdr�cken will, das etwas sehr teuer ist.
Aha, interessant.
>Die Leute benutzen das, wie
>mir scheint, fast ganz ohne Ironie; es ist einfach zu einer stehenden
>Wendung geworden.
Vielleicht so ein Fall wie "nichtsdestotrotz".
> >> Was bedeutet Batzenhäusle, Batzenhäusel oder Batzenhaus? Alle
> >> Einrichtungen dieses Namens, die mir bekannt sind, sind Gaststätten,
> >> Straußenwirtschaften o.ä. Hat der Name etwas mit dem Geld zu tun, um das
> >> man dort gebracht wird?
>
> >Batzenhäusle heißt auch ein Dorf bzw. Ortsteil von Waldkirch.
>
> Wahrscheinlich hat sich dort mal eine Straußenwirtschaft
> festgesetzt gehabt, und die anderen Häuser kamen später.
Auf dem Weg von Stuttgart ins Allgäu habe ich ein Gasthaus mit dem
Namen "Reichsdose" gesehen. Merckwürdich - FR
> Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
> > Wie verhaelt sich "einen Batzen Geld" zu "einen Patzen Geld" in diesem
> > Zusammenhang?
> Das ist wohl nur eine Variante in der Aussprache.
> Oder kennst Du es in einer anderen Bedeutung?
Doch, kannte es als einen Haufen Geld.
--
Gru�
Richard
Beim Geld von einem Batzen zu sprechen ist üblich. Aber auch Rüdigers
Beispiele für den Ausdruck "Batzen für eine große Menge sind sogar im
Norden gängig.
> > Die
> > beiden Ausdrücke sind aber wohl nur indirekt verwandt (gehen auf eine
> > gemeinsame Wurzel zurück, aber nicht einer auf den anderen.)
Im Verhältnis zum Heller ist der Batzen viel. Vergleiche das Lied, das
FloRi zitiert.
> Im Walserdialekt meiner Frau sagt man "das kostet Rappen", wenn man
> ausdrücken will, das etwas sehr teuer ist. Die Leute benutzen das, wie
> mir scheint, fast ganz ohne Ironie; es ist einfach zu einer stehenden
> Wendung geworden.
Umgangssprachlich ist "berappen" (auch nicht-schweizerisches) Geld
ausgeben zu müssen (löhnen, rausrücken).
Gruß
Gunhild
Ältere Version:
Die Ostmark und auch Deutschland, die waren beide mein:
Die Ostmark meine Heimat, in Deutschland fiel ich rein.
(A. H.)
> Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
> > The message <1iz9ot6.19sx87w8ky9wsN%rha...@t-online.de>
> > from rha...@t-online.de (Ralf Heinrich Arning) contains these words:
> >
> > > Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
> >
> > > > Wie verhaelt sich "einen Batzen Geld" zu "einen Patzen Geld" in diesem
> > > > Zusammenhang?
> >
> > > Das ist wohl nur eine Variante in der Aussprache.
> > > Oder kennst Du es in einer anderen Bedeutung?
> >
> > Doch, kannte es als einen Haufen Geld.
> Also doch nicht "doch".
Doch = ausserdem, OK?
> Es wurden zwei Bedeutungen f�r "Batzen" genannt:
> a) eine alte Scheidem�nze
> b) ein Haufen.
> Nach R�hrich entstand die zweite Bedeutung, als die urspr�ngliche nicht
> mehr verstanden wurde.
> Die Aussprache /p/ f�r /b/ am Silbenanfang kommt im s�dostdeutschen
> Sprachraum des �fteren vor, z. B. "Pauer" f�r "Bauer".
> Die Regelm��igkeit kann ich aber nicht erkl�ren.
Von irgendwo kommt mir noch der Reim "Auff dr Oim sitzt a Schwoim, lost
a Bazl obafoin ... " ins Gedaechtnis
(keine Haftung fuer die Fonetik)
--
Gru�
Richard
>Am 06.05.2009 schrieb Helga Schulz:
>
>> Neben der Bedeutung "kleine M�nze" kenne ich noch eine, die in
>> Richtung "Erdklumpen" geht. Etwa, wenn man bei nassem Wetter �ber
>> einen Acker l�uft und danach dicke Batzen von Erde an den Schuhen
>> hat. Diese Bedeutung meine ich aber eher von Leuten aus Schwaben
>> (Augsburg) geh�rt zu haben (sicher bin ich mir da allerdings
>> nicht).
>
>Den Batzen in der Bedeutung gibts auch im Fr�nkischen. Ist aber nicht
>nur auf Erdklumpen beschr�nkt sondern auf alles gro�e, halbwegs runde.
>So gibt es auch einen ordentlichen Batzen Fleisch auf den Teller, oder
>die W�sche hat sich in der Waschmaschine zu einem Batzen
>zusammengedreht. Manche sagen auch "Bollen".
Ja, ich kenne derlei ann�hernd runde Klumpen eigentlich
ausschlie�lich als Bollen oder "B�ll@".
In Schaffhausen hei�t die Zwiebel Bollen, wie ich mal vor Jahren
einem Schild "Bollew�he" (Zwiebelkuchen) an einer B�ckerei
entnahm.
> Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
> > The message <1izei6o.vm29iveb954N%rha...@t-online.de>
> > from rha...@t-online.de (Ralf Heinrich Arning) contains these words:
> >
> > > Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
> >
> > > > The message <1iz9ot6.19sx87w8ky9wsN%rha...@t-online.de>
> > > > from rha...@t-online.de (Ralf Heinrich Arning) contains these words:
> > > >
> > > > > Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
> > > >
> > > > > > Wie verhaelt sich "einen Batzen Geld" zu "einen Patzen Geld"
> > > > > > in diesem
> > > > > > Zusammenhang?
> > > >
> > > > > Das ist wohl nur eine Variante in der Aussprache.
> > > > > Oder kennst Du es in einer anderen Bedeutung?
> > > >
> > > > Doch, kannte es als einen Haufen Geld.
> >
> > > Also doch nicht "doch".
> >
> > Doch = ausserdem, OK?
> Es widerspricht ja nicht dem bisherher im Thread Gesagten; also nicht
> "au�erdem".
> Deshalb schrieb ich:
> >
> > > Es wurden zwei Bedeutungen f�r "Batzen" genannt:
> > > a) eine alte Scheidem�nze
> > > b) ein Haufen.
> >
> > > Nach R�hrich entstand die zweite Bedeutung, als die urspr�ngliche nicht
> > > mehr verstanden wurde.
> >
> > > Die Aussprache /p/ f�r /b/ am Silbenanfang kommt im s�dostdeutschen
> > > Sprachraum des �fteren vor, z. B. "Pauer" f�r "Bauer".
> >
> > > Die Regelm��igkeit kann ich aber nicht erkl�ren.
> >
> > Von irgendwo kommt mir noch der Reim "Auff dr Oim sitzt a Schwoim, lost
> > a Bazl obafoin ... " ins Gedaechtnis
> > (keine Haftung fuer die Fonetik)
> Das m�ssen die Baiern kl�ren.
> Als n�rdlich der Benrather Linie sprachlich Sozialisierter versuche ich
> m�hsam zu �bersetzen:
> "Auf der Eibe/Ulme sitze eine Schwalbe, die einen kleinen Batzen
> herunterfallen l��t ...
"Auff dr Oim sitzt a Schwoim, lost a Bazl obafoin ...
So ungefaehr geht es weiter:
"... kumt da Jaga mim Gwehr, schiasts Bazl hin an her,
kumt di Oide mit da Buttn, losst ds Bazl einigucke/einirutschn ..."
wie es dann weiter geht hab ich vergessen.
--
Gru�
Richard
>Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
>> Von irgendwo kommt mir noch der Reim "Auff dr Oim sitzt a Schwoim, lost
>> a Bazl obafoin ... " ins Gedaechtnis
>> (keine Haftung fuer die Fonetik)
>
>Das m�ssen die Baiern kl�ren.
>Als n�rdlich der Benrather Linie sprachlich Sozialisierter versuche ich
>m�hsam zu �bersetzen:
>"Auf der Eibe/Ulme sitze eine Schwalbe, die einen kleinen Batzen
>herunterfallen l��t ...
Meine Bairischkenntnisse sind gering, das meiste w�rde ich auch
so �bersetzen, allerdings h�tte ich jetzt nicht auf einen Baum
getippt, sondern auf die Alm.
Aber da werden uns die Bairischsprecher aufkl�ren m�ssen.
>R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:
>
>> Am 06.05.2009 schrieb Helga Schulz:
>>
>> > Neben der Bedeutung "kleine M�nze" kenne ich noch eine, die in
>> > Richtung "Erdklumpen" geht. Etwa, wenn man bei nassem Wetter �ber
>> > einen Acker l�uft und danach dicke Batzen von Erde an den Schuhen
>> > hat. Diese Bedeutung meine ich aber eher von Leuten aus Schwaben
>> > (Augsburg) geh�rt zu haben (sicher bin ich mir da allerdings
>> > nicht).
>>
>> Den Batzen in der Bedeutung gibts auch im Fr�nkischen. Ist aber nicht
>> nur auf Erdklumpen beschr�nkt sondern auf alles gro�e, halbwegs runde.
>> So gibt es auch einen ordentlichen Batzen Fleisch auf den Teller, oder
>> die W�sche hat sich in der Waschmaschine zu einem Batzen
>> zusammengedreht. Manche sagen auch "Bollen".
>
>"Klumpen" ist auch die Bedeutung die Pfeifer angibt. "Batzen" stamme vom
>Verb "batzen" ab, das 'zusammenkleben' bedeute und ein Intensivum von
>"backen" im Sinne von 'kleben' sei.
Ach, da f�llt mir der "Obatzde" ein! Ein zerdr�ckter Camembert
mit viel Paprika. Der klebt wirklich zusammen!
>Als "Batzen" bezeichnete man
>zun�chst (1495) den in Salzburg gepr�gten Dickpfenning. "Wort und Sache
>gelangten bald darauf (�ber Konstanz) nach Bern (1497), wo /Batz, Batze,
>B�tze/ (als nicht schweizerdt. Wort) volksetymologisch mit /Betz/ 'B�r',
>dem aufgepr�gten Berner Wappentier, gleichgesetzt wird".
>
>Insofern ist es nicht verwunderlich, da� einer der beiden gro�en
>deutschen Lakritzproduzenten "Lakritz-Batzen" vertreibt, von
>welchselbigen Produkte ich einen Beutel zu verzehren mich zur Feier
>dieses Threads geopfert habe.
Wasesnichtallesgibt...
> rha...@t-online.de (Ralf Heinrich Arning) schrieb vorher:
>
> >Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
>
> >> Von irgendwo kommt mir noch der Reim "Auff dr Oim sitzt a Schwoim, lost
> >> a Bazl obafoin ... " ins Gedaechtnis
> >> (keine Haftung fuer die Fonetik)
> [...]
> >Als n�rdlich der Benrather Linie sprachlich Sozialisierter versuche ich
> >m�hsam zu �bersetzen:
> >"Auf der Eibe/Ulme sitze eine Schwalbe, die einen kleinen Batzen
> >herunterfallen l��t ...
> Meine Bairischkenntnisse sind gering, das meiste w�rde ich auch
> so �bersetzen, allerdings h�tte ich jetzt nicht auf einen Baum
> getippt, sondern auf die Alm.
Ich auch, nach einem halben Jahrhundert bairischer Sozialisation.
"Eibe" und "Ulme" kenne ich beide nicht als W�rter im Bairischen.
Regelrecht nach Lautverschiebung w�re [aIm]�) und [uIma]�), aber nicht
[OIm].
�) Wegen mhd �-. W�re mhd ei-, hie�e es bairisch oa-, aber *nur* dann.
�) Nach -m und �hnlichen Konsonanten wird die Endung -en regelm��ig zu
-a. Wenn sich die assimilierte Endung -m<-en nicht mit dem davor
stehenden Wort vertr�gt, wird sie vokalisiert: Formen wie hochdeutsch
komm'm statt kommen gibts im Bairischen nicht.
--
Helmut Richter
> R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:
> > Am 06.05.2009 schrieb Helga Schulz:
> >
> > > Neben der Bedeutung "kleine M�nze" kenne ich noch eine, die in
> > > Richtung "Erdklumpen" geht. Etwa, wenn man bei nassem Wetter �ber
> > > einen Acker l�uft und danach dicke Batzen von Erde an den Schuhen
> > > hat. Diese Bedeutung meine ich aber eher von Leuten aus Schwaben
> > > (Augsburg) geh�rt zu haben (sicher bin ich mir da allerdings
> > > nicht).
> >
> > Den Batzen in der Bedeutung gibts auch im Fr�nkischen. Ist aber nicht
> > nur auf Erdklumpen beschr�nkt sondern auf alles gro�e, halbwegs runde.
> > So gibt es auch einen ordentlichen Batzen Fleisch auf den Teller, oder
> > die W�sche hat sich in der Waschmaschine zu einem Batzen
> > zusammengedreht. Manche sagen auch "Bollen".
> "Klumpen" ist auch die Bedeutung die Pfeifer angibt. "Batzen" stamme vom
> Verb "batzen" ab, das 'zusammenkleben' bedeute und ein Intensivum von
> "backen" im Sinne von 'kleben' sei. Als "Batzen" bezeichnete man
> zun�chst (1495) den in Salzburg gepr�gten Dickpfenning. "Wort und Sache
> gelangten bald darauf (�ber Konstanz) nach Bern (1497), wo /Batz, Batze,
> B�tze/ (als nicht schweizerdt. Wort) volksetymologisch mit /Betz/ 'B�r',
> dem aufgepr�gten Berner Wappentier, gleichgesetzt wird".
> Insofern ist es nicht verwunderlich, da� einer der beiden gro�en
> deutschen Lakritzproduzenten "Lakritz-Batzen" vertreibt, von
> welchselbigen Produkte ich einen Beutel zu verzehren mich zur Feier
> dieses Threads geopfert habe.
Jetzt kommt mir noch eine alte Beschreibung eines Maurers beim Verputzen
in Erinnerung:
"Auffapatzen-owakrozen"
(wie ueblich, mit freier Fonetik)
--
Gru�
Richard
> Helmut Richter <hh...@web.de> wrote:
>
>> On Sun, 10 May 2009, Helga Schulz wrote:
>>
>>> rha...@t-online.de (Ralf Heinrich Arning) schrieb vorher:
>>>
>>> >Richard Loebner <rich...@zetnet.co.uk> wrote:
>>>
>>> >> Von irgendwo kommt mir noch der Reim "Auff dr Oim sitzt a Schwoim, lost
>>> >> a Bazl obafoin ... " ins Gedaechtnis
>>> >> (keine Haftung fuer die Fonetik)
>>
>>> >Als n?rdlich der Benrather Linie sprachlich Sozialisierter versuche ich
>>> >m?hsam zu ?bersetzen:
>>> >"Auf der Eibe/Ulme sitze eine Schwalbe, die einen kleinen Batzen
>>> >herunterfallen l??t ...
>>
>>> Meine Bairischkenntnisse sind gering, das meiste w?rde ich auch
>>> so ?bersetzen, allerdings h?tte ich jetzt nicht auf einen Baum
>>> getippt, sondern auf die Alm.
>>
>> Ich auch, nach einem halben Jahrhundert bairischer Sozialisation.
>>
>> "Eibe" und "Ulme" kenne ich beide nicht als W?rter im Bairischen.
>> Regelrecht nach Lautverschiebung w?re [aIm]') und [uIma]"), aber nicht
>> [OIm].
>
> Ich hatte zuerst auch an "Alm" gedacht, konnte aber keinen Sinn darin
> erkennen. Eine Schwalbe, die auf einer Wiese ein H?uflein hinterl??t,
> kommt mir nicht erw?hnenswert vor.
>
Ach, es gibt soviel Literatur, in der Dinge erw?hnt werden, die nicht
erw?hnenswert sind, Lyrik vor allem, weil die sich reimen mu?.
Da drom aufm Bergerl, da sitzt a Chines,
Der reibt seine Zechan zu am Emmentalerk?s.
Es mu? wohl die Alm gewesen sein, siehe auch hier:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/338677
Ciao
Wolfram
--
Bevor du dich dran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein
eigenes Haus.
CHINESISCHES SPRICHWORT
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it> <www.theodor-rieh.de>
> [..] Lyrik vor allem, weil die sich reimen mu?.
> Da drom aufm Bergerl, da sitzt a Chines,
> Der reibt seine Zechan zu am Emmentalerk?s.
> Es mu? wohl die Alm gewesen sein, [..]
Und es ist wirklich kein Chinas[e]?
^
j/\a
--
Chinasn gibt?s net.
Ciao
Wolfram
--
Das Gesetz verbietet jedem mit gleicher Majest?t, dem Reichen wie dem
Armen, unter der Br?cke zu schlafen!
ANATOLE FRANCE
> R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> schrieb vorher:
>
>>So gibt es auch einen ordentlichen Batzen Fleisch auf den Teller, oder
>>die W�sche hat sich in der Waschmaschine zu einem Batzen
>>zusammengedreht. Manche sagen auch "Bollen".
>
> Ja, ich kenne derlei ann�hernd runde Klumpen eigentlich
> ausschlie�lich als Bollen oder "B�ll@".
> In Schaffhausen hei�t die Zwiebel Bollen, wie ich mal vor Jahren
> einem Schild "Bollew�he" (Zwiebelkuchen) an einer B�ckerei
> entnahm.
Na, wenn die Bollenh�te nicht regional eindeutig sind, was dann.
--
There are two ways of constructing a software design. One way is to make
it so simple that there are obviously no deficiencies. And the other way
is to make it so complicated that there are no obvious deficiencies.
The first method is far more difficult. -- C.�A.�R. Hoare
Und sieht aus wie schon mal gegessen --- schmeckt aber deutlich besser.
Gru�
Norbert
> In Schaffhausen heißt die Zwiebel Bollen, wie ich mal vor Jahren
> einem Schild "Bollewähe" (Zwiebelkuchen) an einer Bäckerei
> entnahm.
Die italienische cipolla hat vielleicht auch mitgemischt.
Gruß
Gunhild
> rha...@t-online.de (Ralf Heinrich Arning) schrieb vorher:
>
>>> Den Batzen in der Bedeutung gibts auch im Fr�nkischen. Ist aber nicht
>>> nur auf Erdklumpen beschr�nkt sondern auf alles gro�e, halbwegs runde.
>>> So gibt es auch einen ordentlichen Batzen Fleisch auf den Teller, oder
>>> die W�sche hat sich in der Waschmaschine zu einem Batzen
>>> zusammengedreht. Manche sagen auch "Bollen".
>>
>>"Klumpen" ist auch die Bedeutung die Pfeifer angibt. "Batzen" stamme vom
>>Verb "batzen" ab, das 'zusammenkleben' bedeute und ein Intensivum von
>>"backen" im Sinne von 'kleben' sei.
>
> Ach, da f�llt mir der "Obatzde" ein! Ein zerdr�ckter Camembert
> mit viel Paprika. Der klebt wirklich zusammen!
>
Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
"A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
Ciao
Wolfram
--
Limerick
Es war ein Landwirt aus Lam bei Cham, / den �bermannte in Roding die Scham
/ Er genierte sich m�chtig, / am�sierte sich pr�chtig, / wobei das zweite
(na klar) vor dem ersten kam
> Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
> ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
> "A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
Hier (M�nchen) wird es eindeutig mit normalem geschlossenem [o:]
ausgesprochen wie standarddeutsch "Oper". Der zwischen a und o gelegene
Vokal ist ein anderer.
--
Helmut Richter
Mag sein. Das Rottal und M�nchen sind halt doch zwei v�llig verschiedene
Kulturbereiche.
Ciao
Wolfram
--
Those are my principles. If you don't like them I have others.
GROUCHO MARX
> > Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
> > ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
> > "A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
>
> Hier (München) wird es eindeutig mit normalem geschlossenem [o:]
> ausgesprochen wie standarddeutsch "Oper". Der zwischen a und o gelegene
> Vokal ist ein anderer.
Ich hab mich leider nie drum gekümmert, wie der Obatzte gemacht wird.
Kommt da nicht außer Camembert und Paprikamehl noch was rein? Butter?
FR
> On 18 Mai, 11:05, Helmut Richter <hh...@web.de> wrote:
>
>>> Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
>>> ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
>>> "A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
>>
>> Hier (M�nchen) wird es eindeutig mit normalem geschlossenem [o:]
>> ausgesprochen wie standarddeutsch "Oper". Der zwischen a und o gelegene
>> Vokal ist ein anderer.
>
> Ich hab mich leider nie drum gek�mmert, wie der Obatzte gemacht wird.
> Kommt da nicht au�er Camembert und Paprikamehl noch was rein? Butter?
>
Der da ist mit Romadur:
http://www.chefkoch.de/rezepte/128421055070774/Obazda.html
Romadur ist wunderbur, aber m�gen mu� man ihn schon. Ansonsten scheint es
so viele Varianten zu geben, da� einem der Kopf schwurbelig wird.
Das hier ist die offizielle Variante, vom Bayerischen Staatsministerium f�r
Landwirtschaft und Forsten:
http://www.bayern.by/de/obazda.html
Ciao
Wolfram
--
Bankweisheit (d�nisch)
�re wem �re geb�hrt.
> >> Hier (München) wird es eindeutig mit normalem geschlossenem [o:]
> >> ausgesprochen wie standarddeutsch "Oper". Der zwischen a und o gelegene
> >> Vokal ist ein anderer.
>
> > Ich hab mich leider nie drum gekümmert, wie der Obatzte gemacht wird.
> > Kommt da nicht außer Camembert und Paprikamehl noch was rein? Butter?
>
> Der da ist mit > Romadur:http://www.chefkoch.de/rezepte/128421055070774/Obazda.html
> Romadur ist wunderbur, aber mögen muß man ihn schon.
Wunderbur, kommt mir aber nich inne Tüte.
> Das hier ist die offizielle Variante, vom Bayerischen Staatsministerium für
> Landwirtschaft und Forsten:http://www.bayern.by/de/obazda.html
Werde nachzustellen wissen, Kümmel und Zwiefeln aber weglassen.
Unklar: süßes oder scharfes Paprikamehl? Aber das mir nachgerühmte
Einfühlungsvermögen in kulinarischen Belangen wird mich leiten - FR
> Auf dem Weg von Stuttgart ins Allg�u habe ich ein Gasthaus mit dem
> Namen "Reichsdose" gesehen. Merckw�rdich - FR
http://web1052.xantronkunden1.de/reichsdose angebot internet.htm
Ersichtlich kannst du es k�uflich erwerben.
Gru�
Frank
> On 18 Mai, 18:43, Wolfram Heinrich <i...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>> Das hier ist die offizielle Variante, vom Bayerischen Staatsministerium f�r
>> Landwirtschaft und Forsten:http://www.bayern.by/de/obazda.html
>
> Werde nachzustellen wissen, K�mmel und Zwiefeln aber weglassen.
> Unklar: s��es oder scharfes Paprikamehl? Aber das mir nachger�hmte
> Einf�hlungsverm�gen in kulinarischen Belangen wird mich leiten - FR
Ich t�t ja s��en Paprika empfehlen. Wenn du mit scharfem Paprika so
reichlich w�rzt, da� der Obazde sch�n rot wird, speist du Feuer wie ein
Drache.
Ciao
Wolfram
--
Bankweisheit (deutsch)
Im Schein ist Wahrheit.
> Werde nachzustellen wissen, K�mmel und Zwiefeln aber weglassen.
> Unklar: s��es oder scharfes Paprikamehl? Aber das mir nachger�hmte
> Einf�hlungsverm�gen in kulinarischen Belangen wird mich leiten - FR
K�mmel ist Geschmacksache. Zwiefel l�sst man besser weg und reicht sie
dazu wie abgebildet. Dann kann sich jeder selber entscheiden. Vor allem
aber h�lt sich der Obatzde besser: feingehackte rohe Zwiebeln entfalten
ein eigenwiliges Aroma, wenn sie aufgehoben werden.
--
Helmut Richter
Das ist �lter als ital. Spracheinfluss in D.
Bei uns hei�t Zwiebellauch Pipenbollen oder
Bollenpipen. (von "Rohr", pipe?)
Kennst Du das nicht? Das h�rt sich doch nach Platt an.
H. Paul dazu:
Bolle F., ahd bolla, mhd bolle, urspr. "etw. rund
Angeschwollenes" (verw. mit Ball), daher fr�her "Knospe",
speziell "Knoten des Flachses", Zuckm bildet dazu: /die
ganzen Nachweise, Arierblut ..., Gesundheitszeugnis,
Geb�rt�chtigkeit, Bolleproduktion (1946 General 504) und
meint "Kinderreichtum", nordd. ugs. Zwiebel, s�dwestd.
"Sch�pfgef��"
Kann mal jemand das Sch�pfgef�� ein bisschen genauer
lokalisierten?
chr
Auch - und Zwiebeln. N�heres findest Du unter "Obatzter" bei Wikipedia.
Gr��e
J�rg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
> On 9 Mai, 21:41, Helga Schulz <h...@colorcraze.de> wrote:
>
>> In Schaffhausen hei�t die Zwiebel Bollen, wie ich mal vor Jahren
>> einem Schild "Bollew�he" (Zwiebelkuchen) an einer B�ckerei
>> entnahm.
>
> Die italienische cipolla hat vielleicht auch mitgemischt.
Vielleicht. Vielleicht aber auch einfach das niederdeutsche.
--
Space - The final frontier
>* Helga Schulz <h...@colorcraze.de> wrote:
>
>> R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> schrieb vorher:
>>
>>>So gibt es auch einen ordentlichen Batzen Fleisch auf den Teller, oder
>>>die W�sche hat sich in der Waschmaschine zu einem Batzen
>>>zusammengedreht. Manche sagen auch "Bollen".
>>
>> Ja, ich kenne derlei ann�hernd runde Klumpen eigentlich
>> ausschlie�lich als Bollen oder "B�ll@".
>> In Schaffhausen hei�t die Zwiebel Bollen, wie ich mal vor Jahren
>> einem Schild "Bollew�he" (Zwiebelkuchen) an einer B�ckerei
>> entnahm.
>
>Na, wenn die Bollenh�te nicht regional eindeutig sind, was dann.
Du wei�t aber schon, da� diese ausschlie�lich in 3, 4 winzigen
Orten zur Tracht geh�rten - �berall sonst Hauben - und dann ab
etwa Jahrhundertwende/1920er Jahre f�r den Tourismus
popularisiert wurden?
>Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
>ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
>"A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
Jetzt, wo Dus sagst, erinnere ich mich, "Baaz" von Leuten aus dem
Bundesland Bayern (Schwaben wie Baiern) geh�rt zu haben.
Von Leuten aus BaW� habe ich das nicht geh�rt.
Hat der Baazi mit Baaz zu tun?
Das ist eine Deutung, eine andere (im Duden) leitet es so ab:
Ba|zi, der; -[s], -[s] [gek. aus Lumpazi(us)]:
1. (s�dd., �sterr., meist scherzh.) durchtriebener Mensch, Schlingel,
Gauner:
er ist ein richtiger B.
2. (sp�tt. abwertend) Bayer.
Ein Bazi ist zwar ein Gauner, aber kein so richtig gef�hrlicher.
Ciao
Wolfram
--
Seelenwanderung - au ja! Ich will auch mal eine Indische Prinzessin gewesen
sein.
> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> schrieb vorher:
>
>>Na, wenn die Bollenh�te nicht regional eindeutig sind, was dann.
>
> Du wei�t aber schon, da� diese ausschlie�lich in 3, 4 winzigen
> Orten zur Tracht geh�rten - �berall sonst Hauben - und dann ab
> etwa Jahrhundertwende/1920er Jahre f�r den Tourismus
> popularisiert wurden?
Genau wu�te ich das nicht, es �berrascht mich aber keineswegs, das ist
bei "Volkskultur" ein ganz �blicher Proze�.
Hierzugruppe ist freilich die Bezeichnung wichtiger. War die immer und
�berall so, oder ist die nachtr�glich erfunden oder vereinheitlicht?
Also ich nicht, ich hab das Wort "Bolle(n)" noch nie in der
Bedeutung "Sch�pfgef��" geh�rt. Das ist mir so derma�en fremd,
da� ich das f�r ein Ger�cht halte. Bollen sind rund, vielleicht
hat der Autor jemanden gekannt, der ein rundes Gef�� als "Bollen"
bezeichnete, im Sinne einer familien�blichen Bezeichnung, so wie
manche ihrem Auto einen Namen geben oder derlei.
Sehr zartbesaitet ausgedr�ckt.
Mir w�rde dazu ja eher einfallen: "Gammel in die Tonne!".
>Am Thu, 21 May 2009 12:41:39 +0200 schrieb Helga Schulz:
>
>> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> schrieb vorher:
>>
>>>Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
>>>ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
>>>"A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
>>
>> Jetzt, wo Dus sagst, erinnere ich mich, "Baaz" von Leuten aus dem
>> Bundesland Bayern (Schwaben wie Baiern) geh�rt zu haben.
>> Von Leuten aus BaW� habe ich das nicht geh�rt.
>>
>> Hat der Baazi mit Baaz zu tun?
>
>Das ist eine Deutung, eine andere (im Duden) leitet es so ab:
>Ba|zi, der; -[s], -[s] [gek. aus Lumpazi(us)]:
Ah. Danke.
> > Werde nachzustellen wissen, Kümmel und Zwiefeln aber weglassen.
> > Unklar: süßes oder scharfes Paprikamehl? Aber das mir nachgerühmte
> > Einfühlungsvermögen in kulinarischen Belangen wird mich leiten.
>
> Kümmel ist Geschmacksache. Zwiefel lässt man besser weg und reicht sie
> dazu wie abgebildet. Dann kann sich jeder selber entscheiden. Vor allem
> aber hält sich der Obatzde besser: feingehackte rohe Zwiebeln entfalten
> ein eigenwiliges Aroma, wenn sie aufgehoben werden.
Gestern Abend in 1 auf Bayrisch getrimmten Lokal in Berlins Mitte
Obatzten eingenommen. Die Zwiefeln (rote) waren draufgeschnitten.
Paprika war aber, der Farbe nach zu urteilen, nicht drin.
Schmeckte nicht schlecht. Wurde aber nachts von heftigen
Schlingbeschwerden geweckt; unschön - FR
> >Batzenhäusle heißt auch ein Dorf bzw. Ortsteil von Waldkirch.
>
> Wahrscheinlich hat sich dort mal eine Straußenwirtschaft
> festgesetzt gehabt, und die anderen Häuser kamen später.
Liegt ja auch an der Straße zwischen Waldkirch und Emmendingen.
Weiß jemand, woher der Batzenberg (zwischen Schallstadt und Kirchhofen
gelegen) seinen Namen hat? Klebt es dort so besonders?
Manfred
--
Das kann nicht sein!! Misch Dich ein!!!
>Wed, 06 May 2009 22:37:04 +0200 Helga Schulz schrieb:
>
>> >Batzenh�usle hei�t auch ein Dorf bzw. Ortsteil von Waldkirch.
>>
>> Wahrscheinlich hat sich dort mal eine Strau�enwirtschaft
>> festgesetzt gehabt, und die anderen H�user kamen sp�ter.
>
>Liegt ja auch an der Stra�e zwischen Waldkirch und Emmendingen.
>
>Wei� jemand, woher der Batzenberg (zwischen Schallstadt und Kirchhofen
>gelegen) seinen Namen hat? Klebt es dort so besonders?
"batzen" als kleben in Baden? Kann ich mir nicht recht
vorstellen, das habe ich bisher nur in Bayern geh�rt.
Ich spekuliere anders: dort ging wohl eine Stra�e dr�ber, oder
vielleicht war da auch eine Br�cke, bei der man Maut zahlen
mu�te, und zwar einen Batzen. Wenn man den Berg sah, wu�te man,
da� man nun wieder einen Batzen loswurde. Also nannte man ihn
Batzenberg.
Also analog zur Sechserbr�cke in Spandau, z.B.
>Gestern Abend in 1 auf Bayrisch getrimmten Lokal in Berlins Mitte
>Obatzten eingenommen. Die Zwiefeln (rote) waren draufgeschnitten.
>Paprika war aber, der Farbe nach zu urteilen, nicht drin.
Das ist aber was neues, ich habe bisher nur paprikaroten Obatzden
gesehen.
>Schmeckte nicht schlecht. Wurde aber nachts von heftigen
>Schlingbeschwerden geweckt; unsch�n
So ging es mir vor ein paar Wochen auch, nachdem ich das abends
zu mir genommen hatte. Scheint sich um was gew�hnungsbed�rftiges
zu handeln.
>Am 21.05.2009 schrieb Helga Schulz:
>
>> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> schrieb vorher:
>>
>>>Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
>>>ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
>>>"A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
>>
>> Jetzt, wo Dus sagst, erinnere ich mich, "Baaz" von Leuten aus dem
>> Bundesland Bayern (Schwaben wie Baiern) geh�rt zu haben.
>
>In Franken auch.
>
>> Von Leuten aus BaW� habe ich das nicht geh�rt.
>
>Auch nicht in Hohenlohe?
Das wei� ich nicht. BaW�-Sprecher kenne/kannte ich aus dem Raum
Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Bodensee, Schw�bische Alb;
genauer kenne ich den Hochrhein (weil ich dort aufgewachsen bin),
ein bi�chen Oberrhein, aber da sind viele wei�e Flecken drin.
Aus Heilbronn kenne ich z.B. auch niemand.
> >>Der Angebatzte wird ja unterschiedlich geschrieben, phonetisch kommt am
> >>ehesten "Obaazda" hin (wobei das "O" sehr, sehr dunkel ist, fast wie ein
> >>"A"). Ein Baaz ist feuchte, formbare Materie.
>
> > Jetzt, wo Dus sagst, erinnere ich mich, "Baaz" von Leuten aus dem
> > Bundesland Bayern (Schwaben wie Baiern) gehört zu haben.
>
> In Franken auch.
>
> > Von Leuten aus BaWü habe ich das nicht gehört.
>
> Auch nicht in Hohenlohe?
Hm, hm. die Hohenloher sind wohl Leut' ohne Identitat. Was ist deren
Dialekt? Irgendwo zwischen Fränkisch & Schwäbisch? Der erste private
Rundfunksender in Heilbronn in den 80ern nannte sich "Frankenradio";
jeder Heilbronner, den ich darauf ansprach, reagierte pikiert - FR
> >> Jetzt, wo Dus sagst, erinnere ich mich, "Baaz" von Leuten aus dem
> >> Bundesland Bayern (Schwaben wie Baiern) gehört zu haben.
>
> >In Franken auch.
>
> >> Von Leuten aus BaWü habe ich das nicht gehört.
>
> >Auch nicht in Hohenlohe?
>
> Das weiß ich nicht. BaWü-Sprecher kenne/kannte ich aus dem Raum
> Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Bodensee, Schwäbische Alb;
> genauer kenne ich den Hochrhein (weil ich dort aufgewachsen bin),
> ein bißchen Oberrhein, aber da sind viele weiße Flecken drin.
> Aus Heilbronn kenne ich z.B. auch niemand.- Zitierten Text ausblenden -
Oh, Heilbronn! Der Hesser-Wirt! Das Insel-Hotel, die Bemühtheit der
Provinz!
Zum Waldkommers Heilbronn hatte ich mal 1 Kollegen aus Kalifornien
mitgenommen, ihn süddeutsche Provinz inn Reinkultur kennenzulehren.
Jahre später befrug ich ihn danach: "Oh, I'll never forget this!" FR
>Hm, hm. die Hohenloher sind wohl Leut' ohne Identitat. Was ist deren
>Dialekt? Irgendwo zwischen Fr�nkisch & Schw�bisch? Der erste private
>Rundfunksender in Heilbronn in den 80ern nannte sich "Frankenradio";
>jeder Heilbronner, den ich darauf ansprach, reagierte pikiert - FR
Das hat mit der Region Franken zu tun, einem von zw�lf
Regionalverb�nden in Baden-W�rttemberg. Heilbronn liegt am Rand dieses
Gebiets und hat traditionell mit diesem auch wenig zu schaffen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Region_Franken
--
Viele Gr��e
Gerald Fix
> Die Zwiefeln (rote) waren draufgeschnitten.
Sagt mal, das ist jetzt aber auch so eine Modemasche, oder? Rote
Zwiebeln, wo man geht & steht, immer nur rote Zwiebeln statt
stinknormalen weißen, unausweichlich wie Bärlauch und Rucola. Und
Spargel.
> Thu, 21 May 2009 11:36:44 -0700 (PDT) Florian Ritter schrieb:
>
>> Die Zwiefeln (rote) waren draufgeschnitten.
>
> Sagt mal, das ist jetzt aber auch so eine Modemasche, oder? Rote
> Zwiebeln, wo man geht & steht, immer nur rote Zwiebeln statt
> stinknormalen wei�en, unausweichlich wie B�rlauch und Rucola. Und
> Spargel.
Spargel ist ja nur saisonbedingt. Und wer den nicht mag, kann
jederzeit auf Bratkartoffeln ausweichen.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Tag des lackierten Pin�kels
> Dieter Bruegmann schrieb:
>
> > Spargel ist ja nur saisonbedingt. Und wer den nicht mag, kann
> > jederzeit auf Bratkartoffeln ausweichen.
>
> Sicherlich.
>
> Und wer Bach nicht h�ren mag, kann seine Gartenbank rot anstreichen.
O ja. Sich Bach auf einer roten Gartenbank sitzend anh�ren zu m�ssen,
geht gar nicht.
--
Yvonne Steiner
Sofern die Bank frisch gestrichen ist, kannst du dir da sogar die
gesamte "Kunst der Fuge" anh�ren.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Selbst zu der vornehmsten Kuh bleibt der Bauer stets beim "DU".
> Yvonne Steiner (2009-05-23 1908):
>
> > Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:
> >
> >> Dieter Bruegmann schrieb:
> >>
> >>> Spargel ist ja nur saisonbedingt. Und wer den nicht mag, kann
> >>> jederzeit auf Bratkartoffeln ausweichen.
> >>
> >> Sicherlich.
> >>
> >> Und wer Bach nicht h�ren mag, kann seine Gartenbank rot anstreichen.
> >
> > O ja. Sich Bach auf einer roten Gartenbank sitzend anh�ren zu m�ssen,
> > geht gar nicht.
>
> Sofern die Bank frisch gestrichen ist, kannst du dir da sogar die
> gesamte "Kunst der Fuge" anh�ren.
Des Pudels Kern meiner Aussage ist ein anderer:
Ich setze mich niemals auf Rot, wenn ich Bach h�ren will.
Das ist genauso schlimm wie Schumann auf Gelb.
--
Yvonne Steiner
>>>> Und wer Bach nicht h�ren mag, kann seine Gartenbank rot anstreichen.
>>>
>>> O ja. Sich Bach auf einer roten Gartenbank sitzend anh�ren zu m�ssen,
>>> geht gar nicht.
>>
>> Sofern die Bank frisch gestrichen ist, kannst du dir da sogar die
>> gesamte "Kunst der Fuge" anh�ren.
>
> Des Pudels Kern meiner Aussage ist ein anderer:
> Ich setze mich niemals auf Rot, wenn ich Bach h�ren will.
> Das ist genauso schlimm wie Schumann auf Gelb.
Bist du Syn�sthetikerin? Oder Pudelfreundin?
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Rechtschreibfehler und grammatikalisch wirre Konstruktionen sind
beabsichtigt und dienen der Belustigung.
> Yvonne Steiner (2009-05-23 1926):
>
> >>>> Und wer Bach nicht h�ren mag, kann seine Gartenbank rot anstreichen.
> >>>
> >>> O ja. Sich Bach auf einer roten Gartenbank sitzend anh�ren zu m�ssen,
> >>> geht gar nicht.
> >>
> >> Sofern die Bank frisch gestrichen ist, kannst du dir da sogar die
> >> gesamte "Kunst der Fuge" anh�ren.
> >
> > Des Pudels Kern meiner Aussage ist ein anderer:
> > Ich setze mich niemals auf Rot, wenn ich Bach h�ren will.
> > Das ist genauso schlimm wie Schumann auf Gelb.
>
> Bist du Syn�sthetikerin? Oder Pudelfreundin?
Ersteres.
Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel m�chte ich nicht
so gerne zu eigen haben.
--
Yvonne Steiner
>>>>>> Und wer Bach nicht h�ren mag, kann seine Gartenbank rot anstreichen.
>>>>>
>>>>> O ja. Sich Bach auf einer roten Gartenbank sitzend anh�ren zu m�ssen,
>>>>> geht gar nicht.
>>>>
>>>> Sofern die Bank frisch gestrichen ist, kannst du dir da sogar die
>>>> gesamte "Kunst der Fuge" anh�ren.
>>>
>>> Des Pudels Kern meiner Aussage ist ein anderer:
>>> Ich setze mich niemals auf Rot, wenn ich Bach h�ren will.
>>> Das ist genauso schlimm wie Schumann auf Gelb.
>>
>> Bist du Syn�sthetikerin? Oder Pudelfreundin?
>
> Ersteres.
Das ist ein interessantes Ph�nomen. Ich habe davon schon viel geh�rt.
> Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel m�chte ich nicht
> so gerne zu eigen haben.
Du kannst ihn ja ganz nach deinem Geschmack (sic!) frisieren.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Ich verwechselte die Einfahrt und fuhr gegen einen Baum,
der bei mir nicht dort steht!
> Yvonne Steiner (2009-05-23 1950):
>
> >>>>>> Und wer Bach nicht h�ren mag, kann seine Gartenbank rot anstreichen.
> >>>>>
> >>>>> O ja. Sich Bach auf einer roten Gartenbank sitzend anh�ren zu m�ssen,
> >>>>> geht gar nicht.
> >>>>
> >>>> Sofern die Bank frisch gestrichen ist, kannst du dir da sogar die
> >>>> gesamte "Kunst der Fuge" anh�ren.
> >>>
> >>> Des Pudels Kern meiner Aussage ist ein anderer:
> >>> Ich setze mich niemals auf Rot, wenn ich Bach h�ren will.
> >>> Das ist genauso schlimm wie Schumann auf Gelb.
> >>
> >> Bist du Syn�sthetikerin? Oder Pudelfreundin?
> >
> > Ersteres.
>
> Das ist ein interessantes Ph�nomen. Ich habe davon schon viel geh�rt.
>
> > Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel m�chte ich nicht
> > so gerne zu eigen haben.
>
> Du kannst ihn ja ganz nach deinem Geschmack (sic!) frisieren.
Pudelisch (sic.) frisieren w�rde ich ihn schon gar nicht. Er bek�me von
mir h�chstens einen 14-mm-Schnitt.
--
Yvonne Steiner
>>> Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel m�chte ich nicht
>>> so gerne zu eigen haben.
>>
>> Du kannst ihn ja ganz nach deinem Geschmack (sic!) frisieren.
>
> Pudelisch (sic.) frisieren w�rde ich ihn schon gar nicht. Er bek�me von
> mir h�chstens einen 14-mm-Schnitt.
So kleine Kettens�gen gibt es nicht.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
> Yvonne Steiner (2009-05-23 2031):
>
> >>> Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel m�chte ich nicht
> >>> so gerne zu eigen haben.
> >>
> >> Du kannst ihn ja ganz nach deinem Geschmack (sic!) frisieren.
> >
> > Pudelisch (sic.) frisieren w�rde ich ihn schon gar nicht. Er bek�me von
> > mir h�chstens einen 14-mm-Schnitt.
>
> So kleine Kettens�gen gibt es nicht.
Aber Haarschneidemaschinen.
--
Yvonne Steiner
> > > Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel möchte ich nicht
> > > so gerne zu eigen haben.
>
> > Du kannst ihn ja ganz nach deinem Geschmack (sic!) frisieren.
>
> Pudelisch (sic.) frisieren würde ich ihn schon gar nicht. Er bekäme von
> mir höchstens einen 14-mm-Schnitt.
Aber bitte mit artig gestutzten Manschetterln - FR
> On 23 Mai, 20:31, ystei...@swissonline.ch (Yvonne Steiner) wrote:
>
> > > > Eine grosse Hundeliebhaberin aber auch; nur einen Pudel m�chte ich nicht
> > > > so gerne zu eigen haben.
> >
> > > Du kannst ihn ja ganz nach deinem Geschmack (sic!) frisieren.
> >
> > Pudelisch (sic.) frisieren w�rde ich ihn schon gar nicht. Er bek�me von
> > mir h�chstens einen 14-mm-Schnitt.
>
> Aber bitte mit artig gestutzten Manschetterln - FR
Auf gar keinen Fall.
--
Yvonne Steiner
Aber dann bitte einen Apfelpudel.
Die Fötzner genannte Mitarbeiterin war mal auf der Jagd nach einem
solchen.
Aber die brauchte auch immer "Formosaspargel" - FR
>On Fri, 22 May 2009 15:46:10 -0700 (PDT), Florian Ritter
><flor...@yahoo.com> wrote:
>
>>Hm, hm. die Hohenloher sind wohl Leut' ohne Identitat. Was ist deren
>>Dialekt? Irgendwo zwischen Fr�nkisch & Schw�bisch? Der erste private
>>Rundfunksender in Heilbronn in den 80ern nannte sich "Frankenradio";
>>jeder Heilbronner, den ich darauf ansprach, reagierte pikiert - FR
H�ttest Du etwas anderes erwartet?
>Das hat mit der Region Franken zu tun, einem von zw�lf
>Regionalverb�nden in Baden-W�rttemberg. Heilbronn liegt am Rand dieses
>Gebiets und hat traditionell mit diesem auch wenig zu schaffen.
>
>http://de.wikipedia.org/wiki/Region_Franken
Da� Franken so nah ist, h�tte ich nicht gedacht.
Bei der Lektüre eines im Kriegs-Norddeutschland spielenden Romans
steht "Batzen" mehrfach für den Klumpen, das frisch gestochene
Torfstück, die Sode, die zum Trocknen aufgeschichtet wurde.
( "Deutschstunde" von Siegfried Lenz, München, 1973, S. 190 f).
Gruß
Gunhild