Ich öffne diesen Topic um über deutsche Sprache zu unterhalten:
Die Themen sind: Aussprache, Grammatik ua...
Alle sind eingeladen mit zu unterhalten...
Ralf, Klaus, Armin... bitte mache mit.
Das Ziel: unterhalten, Deutsch lernen, freundschaflich...:)
MFG
--
Buda Dan
> Ich öffne diesen Topic um über deutsche Sprache zu unterhalten:
Schön, aber das ist ja erstmal nicht besonderes, sondern das Wesen
der meisten Beiträge in dieser Gruppe. Ich bin schon ganz neugierig:
> Die Themen sind: Aussprache, Grammatik ua...
Ich werde immer neugieriger!
> Alle sind eingeladen mit zu unterhalten...
> Ralf, Klaus, Armin... bitte mache mit.
Wobei?
> Das Ziel: unterhalten, Deutsch lernen, freundschaflich...:)
Das Ziel ist der Weg?
Matthias
--
Semiramis ließ 20'000 schwarze Ochsen kaufen und aus ihnen Elephanten
schneiden. Prof. Galletti
*** Wer zum Kuckuck ist Prof. Galletti? => http://www.galletti.de ***
-- Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen ---
Schon lange war ich nicht mehr hier. Aber anscheinend hat sich zumindest
einiges geändert. Wie auch immer, zum Thema "Deutsch für Ausländer" möchte
ich - wie immer - gerne etwas beitragen.
DEUTSCH FüR NIEDERLäNDER - LEKTION 17 - IM IMBIß ERHäLT MAN ...
Im Deutschen gibt es die "Frikadelle". Das ist nicht was man in den
Niederlanden ein "frikadel" nennt.
Vorsicht: obwohl "frikadel" oft als "frikandel" ausgesprochen wirdt, tut man
das in Deutschland im Allgemeinen nicht.
Aufgabe 17.1. Bitte ergänzen Sie die Wortliste:
Niederländisch Deutsch
frikadel ______________________
______________________ Frikadelle
Frage 17.2.
Stimmt es, daß man im Deutschen wirklich "Frikadelle" so wie geschrieben
ausspricht? Falls ja, woher könnte im Niederländischen das "n" kommen?
Die Antworte kommen ganz unten.
DAS WAR ES FüR HEUTE, VIEL ERFOLG BEIM LERNEN!
Buda Dan wrote:
ANTWORTE
Aufgabe 17.1.
Niederländisch Deutsch
frikadel holländische Fleischrolle
Duitse biefstuk Frikadelle
Frage 17.2.
Ich weiß es nicht. Jemand anders vielleicht?
Hallo Matthias,
Ich freue mich deine Zeilen zu lesen.
Es war einfach eine Möglichkeit über deutsche Sprache zu unterhalten, daher
mache ich diesen Topic auf.
Mit dem Ziel meine ich meine gewünschte geistige Einstellung dazu. Nicht besonders.
Wobei mit machen?
- Meinung, Meinung und Meinung äusern... oder auch Frage stellen. Einfach so.
Kommt Zeit kommt Rat...oh, ich will noch überlegen :)
MFG
Buda Dan
dieses Topic, sächlich.
sich zu unterhalten
> Die Themen sind: Aussprache, Grammatik ua...
> Alle sind eingeladen mit zu unterhalten...
sich mit zu unterhalten
> Ralf, Klaus, Armin... bitte mache mit.
bitte macht mit! (Aufforderung an mehrere Personen)
> Das Ziel: unterhalten, Deutsch lernen, freundschaflich...:)
sich unterhalten
"Sich unterhalten" ist ein reflexives Verb.
Was ist eigtl. deine Muttersprache?
Lars
>> Die Themen sind: Aussprache, Grammatik ua...
>> Alle sind eingeladen mit zu unterhalten...
>
> sich mit zu unterhalten
Womit oder mit wem?
> "Sich unterhalten" ist ein reflexives Verb.
Ach! <An-die-stirn-schlag!> Daher das *sich*!
"Unterhalten" ist nicht zwingend reflexiv.
Ich kann auch einen Kraftwagen unterhalten oder den ganzen Saal.
Aber ob nun das reflexive oder das nichtreflexive "unterhalten":
MUSEN sind beide transitiv.
>sich mit zu unterhalten
Kennt er denn diesen Zu?
Liebe Grüße
Astrid
Falls ich gemeint sein sollte: Gern, nahezu jedes Thema ist willkommen,
ausgenommen:
1. Woher stammt dieser oder jener umgangssprachliche Ausdruck?
2. Wieviele Wörter auf -nf gibt es im Deutschen?
3. Warum steht in jedem dritten Wort ein Apostroph?
4. Ist die neue Rechtschreibung gut? (Sie ist es nicht!)
5. Können die Spiegel-Redakteure Deutsch? (Sie können es nicht!)
6. Was soll man von der politisch korrekten Sprache halten? (Nicht viel!)
Grüße von
Armin Saam
Hallo Lars,
das Topic?
Ich habe das Wort Topic im Duden nachgeschlagen, es war leider nicht dabei, deshalb dachte ich:
wenn ich das nicht weiß, dann vermute ich, daß es ein Masculin ist.
Nun glaube ich dir einfach: das Topic.
Aber woher weißt du es? (Topic ist eigentlich englisch, denke ich mals)
Danke dir für die Korrektur.
Buda Dan
Hallo Armin,
Ja, dich habe ich gemeint.
Herzliche Willkommen!
Ja, ich werde diese 6 Themen nicht erorten. Es seid denn, das tut jemand anderes :)
MFG
Buda Dan
> das Topic?
> Aber woher weißt du es?
Das möchte ich auch mal wissen.
Schön ist es ohnehin nicht. Besser: Thema, Gegenstand.
Korrektur: Es sei denn...
> Falls ich gemeint sein sollte: Gern, nahezu jedes Thema ist willkommen,
> ausgenommen:
> 1. Woher stammt dieser oder jener umgangssprachliche Ausdruck?
Nö?
Schade.
> das Topic?
> Aber woher weißt du es?
das [*]
Das möchte ich auch mal wissen.
Schön ist es ohnehin nicht. Besser: Thema, Gegenstand.
[*] Es heißt - allen anderslautenden Werbesprüchen zum Trotz - auch
"Ich liebe das", es sei denn, es bezieht sich auf ein (aus dem
Kontext erkennbares) Neutrum (zB Mädchen).
> DEUTSCH FüR NIEDERLäNDER - LEKTION 17 - IM IMBIß ERHäLT MAN ...
DEUTSCH (NICHT NUR) FÜR NIEDERLÄNDER - LEKTION 17 - NACHTRAG
Die Kleinbuchstaben äöü ersetzen nicht die Großbuchstaben ÄÖÜ.
Im Versaliensatz (alles Großbuchstaben) schreibt man für ß: SS, also
z.B. IMBISS
--
Oliver C.
45n31, 73w34
Temperatur: 0°C (-7)
Aus was für Fleisch besteht denn so eine holländische Fleischrolle?
Rezept? Und wie hieß der Brotbelag, den ich im Imbiß in Holland
bestellte und dann überrascht war, daß das Fleisch roh kam (so daß ich
am Ende hungrig hinausging ...)?
(Antworten bitte nach desm, F'up2 ist gesetzt)
> In der normalen deutschen Sprache
... verwendet man Versalsatz nur ausnahmsweise und bei möglichen
Missverständnissen am besten überhaupt nicht.
Ciao - Peter
--
Für Privat-Email bitte Betreff mit "Usenet-Reh" beginnen lassen.
--
"Ein Mokka-Trüffel-Parfait mit einem Zitronencreme-Bällchen."
>> das Topic?
>Das möchte ich auch mal wissen.
>Schön ist es ohnehin nicht. Besser: Thema, Gegenstand.
Ich benutze "Überschrift". Das hat den Vorteil, dass es ständig
stimmt, auch wenn das Thema sich ändert.
--
Bertel
http://bertel.lundhansen.dk/ FIDUSO: http://fiduso.dk/
>>Im Versaliensatz (alles Großbuchstaben) schreibt man für ß: SS,
>>also z.B. IMBISS
>
> In der normalen deutschen Sprache (NRS) schreibt man statt dessen
> "SZ", wenn sonst Mißverständnisse zu befürchten sind ("MASZE" statt
> "MASSE"). Nur nach der amtlichen-Regelung-Sprache (ARS) schriebe man
> immer "SS".
Nö. Die von Sprachreglern erdachte SZ-Schreibung hat nie Fuß fassen
können, nicht einmal da, wo Mißverständnisse denkbar gewesen wären. Sie
stand zwar noch im letzten normalsprachlichen Duden, galt aber schon
längst nicht mehr. In den Ickler wurde sie deshalb auch gar nicht erst
aufgenommen.
Wo eine Ligatur fehlt, werden ihre Komponenten separat gesetzt. Das gilt
auch für die Ligatur ß.
Gerd
--
Alles Rotgedruckte ist falsch! Man vermeide die roten Giftpilze
im Duden! (Horst Haider Munske, ehem. Rechtschreibreformer)
> Oliver Cromm <lispa...@internet.uqam.ca> writes:
>>Im Versaliensatz (alles Großbuchstaben) schreibt man für ß: SS,
>>also z.B. IMBISS
>
> In der normalen deutschen Sprache (NRS) schreibt man statt
> dessen "SZ", wenn sonst Mißverständnisse zu befürchten sind
> ("MASZE" statt "MASSE"). Nur nach der
> amtlichen-Regelung-Sprache (ARS) schriebe man immer "SS".
Ist "SZ" je im Praxis benutzt worden? "IMBISS" habe ich schon mal gesehen,
"IMBIß" auch. Aber "IMBISZ"? Oder liegt es nur daran, daß ich noch nicht
genug von Deutschland gesehen habe?
Daan.
> Ist "SZ" je im Praxis benutzt worden? "IMBISS" habe ich schon mal gesehen,
> "IMBIß" auch. Aber "IMBISZ"?
IMBISZ ist ja auch nicht regelkonform. Man kann es ja nicht verwechseln.
> Oder liegt es nur daran, daß ich noch nicht
> genug von Deutschland gesehen habe?
MASZE/MASSE ist das Standardbeispiel (und wohl das einzig sinnvoll
vorstellbare), aber außer im Duden und in dieser Gruppe habe ich es
auch noch nicht gesehen.
Vergiss die Regel einfach. Verwende Versaltext nur ausnahmsweise, und
nie, wenn es um Maße geht. ...
ich bin recht neu in der NG, aber froh, dass ich jetzt weiß, wo ich mit
meinen Grammatikfragen hin soll.
Kann mir zum Beispiel jemand eine Regel dafür nennen, wann man im
Genetiv ein '-s' und wann ein 'es' den Worten anhängt?
Oder was der semantische Unterschied zwischen den Endungen -(t)ion und
-(ier)ung ist?
Meine Grammatiken helfen mir da leider nicht weiter, wenn also jemand
auch noch einen Buchtipp für mich hätte, wo man sowas nachschlagen kann,
wäre mir umso mehr geholfen...
Viele Grüße,
Marie
> In der normalen deutschen Sprache (NRS) schreibt man statt
> dessen "SZ", wenn sonst Mißverständnisse zu befürchten sind
> ("MASZE" statt "MASSE"). Nur nach der
> amtlichen-Regelung-Sprache (ARS) schriebe man immer "SS".
"Nur wenn Mißverständnisse möglich sind, schreibt man SZ
(dies gilt nicht für Kleinbuchstaben!).
MASSE (für: Masse)
MASZE (für: Maße)"
Qu: Duden 18. Auflage, Mannheim 1980. Ich bin mir sicher, die
Regelung ist schon älter.
Peinlich, wenn den Musketieren der BRaZ die echten Argumente
so ausgehen, daß sie sich mit fremden Federn schmücken
müssen ;-)
Andreas
So ist es.
> Peinlich, wenn den Musketieren der BRaZ die echten Argumente
> so ausgehen, daß sie sich mit fremden Federn schmücken
> müssen ;-)
Oder wenn man Ram'sche Begriffsumdeutung nicht bemerkt. ;-)
Lies doch noch einmal nach, was "ARS" und "NRS" oben bedeuten sollen.
CU
Thomas
"mit" würde ich hier als Adverb und nicht als Präposition auffassen im Sinne
von "gemeinsam", "zusammen", "miteinander". Es ist womöglich kein schönes
Deutsch, aber doch umgangssprachlich so üblich, jedenfalls unter Menschen,
mit denen ich Umgang pflege.
>> "Sich unterhalten" ist ein reflexives Verb.
>
> Ach! <An-die-stirn-schlag!> Daher das *sich*!
>
> "Unterhalten" ist nicht zwingend reflexiv.
> Ich kann auch einen Kraftwagen unterhalten oder den ganzen Saal.
>
> Aber ob nun das reflexive oder das nichtreflexive "unterhalten":
> MUSEN sind beide transitiv.
Sicher dat.
Nur meinte der OP ein bestimmte FRorm des Verbs, das nur reflexiv ist im
Sinne von "miteinander sprechen", nicht im Sinne des zweiten von dir
genannten "jemandem die Zeit vertreiben" oder "jemandem Amüsement bereiten".
Das ist ein Unterschied, behaupte ich mal so.
Daß er weder ein Kfz pflegen noch eine Geliebte finanziell unterhalten will
oder davon zumindest nicht sprach, setze ich mal voraus.
Lars
Mit wem spricht sie nur? ;-)
Als Antwort siehe news:37e9hiF...@individual.net
Lars
> Stimmt es, daß man im Deutschen wirklich "Frikadelle" so wie geschrieben
> ausspricht? Falls ja, woher könnte im Niederländischen das "n" kommen?
Möglicherweise aus dem französischen "fricandeau" (selten und veraltet
als Femininum "fricandelle"), wobei die Bedeutung des ersten Wortteils
("fric-", verwandt mit "frire, fricasser" = braten, rösten) auf der
Hand liegt, während das Suffix "andeau" rätselhaft bleibt.
Salut !
Jakez.
--
" Il y a des gens qui savent tout, mais c'est tout ce qu'ils savent."
(Machiavel)
Hallo Marie,
Heute abends werde ich für dich die Bücher suchen.
MFG
Buda Dan
> Stimmt es, daß man im Deutschen wirklich "Frikadelle" so wie geschrieben
> ausspricht?
Nein, wir sprechen das hier "Fleischpflanzl" aus.
Viele Grüße von Dani
>>> sich mit zu unterhalten
>> Kennt er denn diesen Zu?
>Mit wem spricht sie nur? ;-)
>Als Antwort siehe news:37e9hiF...@individual.net
Das ist nicht die passende Antwort. Ich wollte "sich mitunterhalten"
ebenso zusammenschreiben wie "mitspielen" oder "mitreden". Mir fällt
auch kein einziges "mit" ein, das so bezugslos alleinstehend im Satz
herumlungern dürfte.
Liebe Grüße
Astrid
>Oder wenn man Ram'sche Begriffsumdeutung nicht bemerkt. ;-)
Könnt ihr den nicht einfach plonken, wie alle anderen auch?
Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
> Könnt ihr den nicht einfach plonken, wie alle anderen auch?
Mein Gott, Riebesehl ...
Ich würde daneben höchstens noch "Fleischküchle" gelten lassen (aus
jahrelanger Gewohnheit). Frikadelle klingt wie etwas, das man in der
Apotheke kauft.
Gruß
Tobias
- Für sowas sollst du ein Wörterbuch haben.
> >
> > Oder was der semantische Unterschied zwischen den Endungen -(t)ion und
> > -(ier)ung ist?
- ich weiß es nicht.
> >
> > Meine Grammatiken helfen mir da leider nicht weiter, wenn also jemand
> > auch noch einen Buchtipp für mich hätte, wo man sowas nachschlagen kann,
> > wäre mir umso mehr geholfen...
Deutsche Sprachlehre für Ausländer; Verfasser Schulz+Griesbach; Verlag Hueber in München
MFG
Buda Dan
> Daniela Duerbeck <daniela....@t-online.de> wrote in
> news:cusu3o$ho7$1 @news.mch.sbs.de:
>
> > Daan wrote:
> >
> >> Stimmt es, daß man im Deutschen wirklich "Frikadelle" so wie geschrieben
> >> ausspricht?
> >
> > Nein, wir sprechen das hier "Fleischpflanzl" aus.
>
> Für die mitlesenden Ausländer:
>
> "Frikadelle" ist regional westdeutsch, "Fleichpflanzerl" ist regional
> süddeutsch. Das hochdeutsche Wort lautet "Buletten".
Seit wann wird in Berlin hochdeutsch gesprochen?
Aber mal ernthaft: In Oldenburg (Oldb) wohnen und diverse Norddeutsche
kennend wird hier nur "Frikadelle" verwendet, auch wenn "Bulette"
verstanden wird. Wobei ich persönlich "Bulette" eher als sehr laxe
Umgangssprache empfinde, wie etwa "Hömma, gib ma ne Bulette und nen
Pils rüber" aus meiner Jugend im Ruhrgebiet.
Und im Nichtberliner Osten heißt es AFAIK weitgehend "Klops".
JR
Hallo Wolfgang,
Sehr aufmerksam von dir. Danke!
Frikadelle ist gebratener Kloß aus gehacktem Fleisch. Die Italien sagen : frittadella.
MFG
Buda Dan
> Und im Nichtberliner Osten heißt es AFAIK weitgehend "Klops".
Bratklops natürlich.
chr
Mhm, "sich mitzuunterhalten" würde ich anders aussprechen, eher
gleichförmiger, ohne Pause.
Im Originalsatz liegt bei mir eine starke Betonung auf dem "mit", gefolgt
von einer kleinen Pause, die ich durch Getrenntschreibung darzustellen
suchte.
Ist das falsch?
Lars
>> Das ist nicht die passende Antwort. Ich wollte "sich mitunterhalten"
>> ebenso zusammenschreiben wie "mitspielen" oder "mitreden". Mir fällt
>> auch kein einziges "mit" ein, das so bezugslos alleinstehend im Satz
>> herumlungern dürfte.
>
> Mhm, "sich mitzuunterhalten" würde ich anders aussprechen, eher
> gleichförmiger, ohne Pause.
> Im Originalsatz liegt bei mir eine starke Betonung auf dem "mit",
> gefolgt von einer kleinen Pause, die ich durch Getrenntschreibung
> darzustellen suchte.
> Ist das falsch?
Ergänzend: Ein Verb "mitunterhalten" gibt es im Gegensatz zu "mitlesen" und
"mitspielen" nicht.
Lars
> "Frikadelle" ist regional westdeutsch, "Fleichpflanzerl" ist regional
> süddeutsch. Das hochdeutsche Wort lautet "Buletten".
Und die nennt man regional auch Beffschdegg.
>Mhm, "sich mitzuunterhalten" würde ich anders aussprechen, eher
>gleichförmiger, ohne Pause.
>Im Originalsatz liegt bei mir eine starke Betonung auf dem "mit", gefolgt
>von einer kleinen Pause, die ich durch Getrenntschreibung darzustellen
>suchte.
>Ist das falsch?
Es entspricht zumindest keiner der gängigen Rechtschreibkonventionen,
weil es eigentlich im Schriftdeutschen nicht vorkommt. Bei
"unterhalten" merke ich den Ausspracheunterschied nicht so deutlich,
nehmen wir deshalb mal "kegeln":
Ich fragte ihn, ob er nicht mItkegeln wolle. -> gemeinsam kegeln
- Ich habe ihn gefragt, ob er nicht mit kEgeln will. -> Ellipse für
"mit [uns] kegeln"
- Ich habe ihn gefragt, ob er nicht mit Kegeln will. -> Ellipse für
"mit [zum] Kegeln" anstelle des korrekten "zum Kegeln mitkommen"
Die letzten beiden Sätze "gehen so nicht", wenn man allerdings die
Umgangssprache exakt notieren möchte, könnte man das wohl so machen.
Für Dich gibt es meines Erachtens aber keinen Grund, Buda nun derart
zur Umgangssprache zu verbessern, weil man "mitunterhalten" doch hier
getrost bilden und verwenden kann:
"Alle sind eingeladen, sich mitzuunterhalten."
Liebe Grüße
Astrid
>>> In der normalen deutschen Sprache (NRS) schreibt man statt
>>> dessen "SZ", wenn sonst Mißverständnisse zu befürchten sind
>>> ("MASZE" statt "MASSE"). Nur nach der
>>> amtlichen-Regelung-Sprache (ARS) schriebe man immer "SS".
> Oder wenn man Ram'sche Begriffsumdeutung nicht bemerkt. ;-)
> Lies doch noch einmal nach, was "ARS" und "NRS" oben bedeuten sollen.
Jetzt, wo du's sagst ...
Allerdings fehlt in der Auflösung von "NRS" bei ihm ein
Gegenstück für das "R", also ist das Kürzel in Klammer
nicht als Abkürzung des Vorgenannten zu lesen, sondern
als Erklärung dazu, und da ist "NRS" halt semantisch
belegt. Typischer Fall von Geländewitz, würde ich sagen.
Andreas
Was wißt ihr denn schon hinterm Weißwurstäquator, wo
der falsche Hase langläuft! ;-)
Gruß
Andreas
>> Hallo Armin,
>> Ja, dich habe ich gemeint.
>> Herzliche Willkommen!
>> Ja, ich werde diese 6 Themen nicht erorten. Es seid denn, das tut
>> jemand anderes :)
>>
>> MFG
>> Buda Dan
>>
>
> Korrektur: Es sei denn...
Hallo Ingrid,
Ich auch mal:
- Herzlich willkommen!
- er*ö*rte*r*n
Andreas
Danke, Andreas!
- erortern :)
MFG
Buda Dan
Mich (Essener) auch - ist mir höchstens vom "Echt Berliner Imbiß" im
Bochumer Hbf bekannt, der seit dem Beginn der dortigen Umbaumaßnahmen
allerdings weder zur Verifizierung noch zum Verzehrerwerb noch zur
Verfügung steht.
Moritz
Hallo Matthias,
Was meinst du, wenn ich meine Aussprache verbessern will, wo oder wie mache ich das?
Zb. Wörter mit Anfangbuchstabe J habe ich Schwierigkeit. (auch bei englisch...)
MFG
Buda
Dann bist du also auch on-topic, wenn du völlig off-topic
bist? Ge*ickt eingeschädelt. ;-)
Gruß
An'der Topic'dreas
> Sehr aufmerksam von dir. Danke!
> Frikadelle ist gebratener Kloß aus gehacktem Fleisch. Die Italien sagen : frittadella.
Volksetymologie:
Fritadella - vom Gebratenen
Mortadella - vom Gestorbenen
--
Oliver C.
45n31, 73w34
Temperatur: 3°C
>> "Fleichpflanzerl" ist regional süddeutsch.
Südostdeutsch. Im Südwesten heißt es "Fleischküchle".
Gruß,
INge
>"IMBISS" habe ich schon mal gesehen,
Ja, das kommt vor.
>"IMBIß" auch.
Das ist falsch, denn bei Versalienschreibweise ("alles groß")
gehören keine Kleinbuchstaben untergemischt.
>Aber "IMBISZ"?
Vergiß es. So 'ne Idee, wie das achteckige Rad.
>Oder liegt es nur daran, daß ich noch nicht
>genug von Deutschland gesehen habe?
Wohl kaum. Auch ich habe noch nie einen IMBISZ gesehen, und ich
denke, das wird auch so bleiben.
>On Tue, 15 Feb 2005 21:13:51 +0100, Wolfgang Schwanke wrote:
>
>> "Frikadelle" ist regional westdeutsch, "Fleichpflanzerl" ist regional
>> süddeutsch.
Gnaagnaa, da isser wieder, der bayrische Kulturimperialismus in
Reinform! "Süddeutsch" soll das sein, daß ich nicht lache!
Bestell Du mal in Lörrach oder Sindelfingen "Fleischpflanzerl"!
Du wirst es zwar kriegen, aber nur, weil die Leute da seit über
hundert Jahren an fremdsprachige Touristen gewöhnt sind.. zu
ihrem aktiven Wortschatz zählt das mit Sicherheit nicht.
>Das hochdeutsche Wort lautet "Buletten".
>
>Und die nennt man regional auch Beffschdegg.
Wo hat sich diese Bezeichnung denn gehalten?
Ich hab sie immer mal wieder auftauchen sehen, die erste
Begegnung damit war traumatisch (ich erwartete, da es als
"deutsches Beefsteak" auf der Karte stand, ein ordentliches
Steak, halbroh, von einem in der Nähe gelebt habenden Rind, und
was bekam ich? Ein trockenes Riesenfleischküchle!) und somit
lange im Gedächtnis haftend.
In Omas Kochbuch (so von 1890) hab ich das auch gefunden, dort
war noch ausführlich beschrieben, welches Fleisch man durch den
Wolf drehen soll und wie.
Es ist aber nicht ganz dasselbe wie
Frikadellen/Fleischküchle/Bulletten/Fleischpflanzerl/Bratklops,
weil größer als diese (ca. doppelte bis dreifache Menge).
>>Das hochdeutsche Wort lautet "Buletten".
>>Und die nennt man regional auch Beffschdegg.
>Wo hat sich diese Bezeichnung denn gehalten?
Ich bin damit aufgewachsen. Gestern nachmittag habe ich nach einer
Bezeichnung gesucht, die mir noch fehlte, und das wars. Obs meine
Mutter manchmal noch so sagt, weiß ich gar nicht. Inzwischen sage ich
selbst "Mettklopse".
>Es ist aber nicht ganz dasselbe wie
>Frikadellen/Fleischküchle/Bulletten/Fleischpflanzerl/Bratklops,
>weil größer als diese (ca. doppelte bis dreifache Menge).
Bei uns nicht, da waren es selbige Dinger. Genormte Größe habe die
allerdings ohnehin nicht, Deine doppelte Menge mag deshalb bei uns die
Normalgröße gewesen sein. Oft mache ich paar mehr etwas kleiner, damit
sie schneller gar sind, das schlägt aber nicht auf den Namen dieser
Fleischbollern durch.
Liebe Grüße
Astrid
> Was meinst du, wenn ich meine Aussprache verbessern will,
> wo oder wie mache ich das?
Für die Aussprache hilft Sprechen besser als Schreiben.
> Zb. Wörter mit Anfangbuchstabe J habe ich Schwierigkeit.
Wörter mit dem Anfangsbuchstaben J bereiten mir Schwierigkeiten.
Oder: Bei Wörtern, die mit J beginnen, habe ich Schwierigkeiten.
Das deutsche J in /Jahr/ und /Jugend/ entspricht dem englischen Y in
/year/ und /youth/.
> (auch bei englisch...)
Das englische J in James und major entschrpicht dem deutschen Dsch in
Dschunke und Mahara|dscha.
Wenn ich mich recht entsinne, enthält die CD zum 23. Duden auch Hördateien.
Mit Menschen deutscher Zunge zu sprechen (und ihnen zuzuhören) ist aber
allemal nützlicher als nur CDs zu hören (ausgenommen, sie sprechen Mundart).
Wenn Du keine Gesprächspartner findest, hilft auch Radiohören oder Hören
von besprochenen Tonträgern mit Hörspielen, Lesungen usw.
>>"IMBIß" auch.
>
> Das ist falsch, denn bei Versalienschreibweise ("alles groß")
> gehören keine Kleinbuchstaben untergemischt.
Es sei denn, es handelt es sich um den DPA von Hans-Dieter Imbiß.
> "Frikadelle" ist regional westdeutsch, "Fleichpflanzerl" ist regional
> süddeutsch. Das hochdeutsche Wort lautet "Buletten".
Na, dann doch gleich Beffsteck.
> Und im Nichtberliner Osten heißt es AFAIK weitgehend "Klops".
Das lässt ab er offen, ob es sich um Koch- oder Bratklops handelt.
Bei Frikadelle, Bulette, Beffsteck usw. ist das klar.
Ich kenne auch Hackbraten, das ist aber nicht zwingend ein ganzer
Klops, sondern kann auch eine Scheibe von einem größeren Klops sein.
>> - er*ö*rte*r*n
>
> Danke, Andreas!
> - erortern :)
Wenn Du ein ü tippen kannst, kannst Du auch ein ö tippen, und das solltest
Du selbst dann tun, wenn Du es nicht aussprechen kannst.
Tja. Essen ist (halbwegs) groß. Bin in Unterfrintop und Oberfrintrop
augewachsen, in Borbeck und in Oberhausen zur Schule gegangen. Eine
familiäe oder sonstige Orientierung aus dem Ruhrgebiet heraus gab es
nicht. Ach doch, Teile der Verwandschaft kamen wohl aus dem
Osten. Allerdings keine WK2 Flüchtlinge, sondern ein paar Generationen
vorher. Dennoch war uns damals (1966 - 1984) das Wort "Bulette"
bekannt.
> Johannes Roehl schrieb:
>
> > Und im Nichtberliner Osten heißt es AFAIK weitgehend "Klops".
>
> Das lässt ab er offen, ob es sich um Koch- oder Bratklops handelt.
> Bei Frikadelle, Bulette, Beffsteck usw. ist das klar.
>
> Ich kenne auch Hackbraten, das ist aber nicht zwingend ein ganzer
> Klops, sondern kann auch eine Scheibe von einem größeren Klops sein.
Hackbraten ist - von meiner Essener Kindheit her - ein dickes,
brotförmiges Hachfleischkonstrukt, daß im Topf od. Herd gegart wird.
Frikadelle eine einzelne Hackfleischscheibe varianbler Größe.
Ein "Klops" dagegen kugelförmig. (Wenigstens annährend :))
> Wolfgang Schwanke schrieb:
>
> > "Frikadelle" ist regional westdeutsch, "Fleichpflanzerl" ist regional
> > süddeutsch. Das hochdeutsche Wort lautet "Buletten".
>
> Na, dann doch gleich Beffsteck.
Wenn's schon verdeutscht sein muss, dann aber doch lieber: Biffsteck.
--
Yvonne Steiner
>> Na, dann doch gleich Beffsteck.
>
> Wenn's schon verdeutscht sein muss, dann aber doch lieber: Biffsteck.
Warum sollte man ein kurzes offenes E als Strich mit einem Pünktchen
schreiben?
Gerd
Ich lese das englische "beef" als bi:f.
Du nicht?
--
Yvonne Steiner
Bei uns wars "Biefsteek", ich könnte mir aber auch "Böffsteek" gut
vorstellen. Sagst Du wirklich "Beffsteck", also vorne wie "Beffchen"
und hinten wie "Steckling"?
Liebe Grüße
Astrid
> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
>
Und ich das englische "steak" als "stäik", nicht als "steck".
"Wörter mit dem Anfangsbuchstaben J bereiten mir Schwierigkeit." Dieser Satz ist okay, das nehme ich. :)
>
> Das deutsche J in /Jahr/ und /Jugend/ entspricht dem englischen Y in
> /year/ und /youth/.
>
> > (auch bei englisch...)
Hm... ich denke eher an Sprachlabor oder Sprechunterrichtstunde...zu besuchen, um die Fehler (Macken)
an meiner Aussprache zu üben (oder bügeln :)
>
> Das englische J in James und major entschrpicht dem deutschen Dsch in
> Dschunke und Mahara|dscha.
>
> Wenn ich mich recht entsinne, enthält die CD zum 23. Duden auch Hördateien.
> Mit Menschen deutscher Zunge zu sprechen (und ihnen zuzuhören) ist aber
> allemal nützlicher als nur CDs zu hören (ausgenommen, sie sprechen Mundart).
> Wenn Du keine Gesprächspartner findest, hilft auch Radiohören oder Hören
> von besprochenen Tonträgern mit Hörspielen, Lesungen usw.
>
> Matthias
>
Hallo Matthias,
Ich danke Dir für deine Antwort.
> Frikadellen/Fleischküchle/Bulletten/Fleischpflanzerl/Bratklops
Fleischlaberl!
M.
Ich spreche es "steik" aus (aber nich mit ei wie in "Ei").
Nur, wie sollte man das denn verdeutschen?
Dann muss ich vollständigerweise auch noch anbringen, dass ich viele
Schweizer eben auch nur "Biffschtek" sagen höre.
--
Yvonne Steiner
>Fleischlaberl!
Fleischreingalan. Komplett sind damit sicher noch immer nicht :-)
Liebe Grüße
Astrid
Guten Tag Matthias,
danke, daß du das gesagt hast. Das ist wirklich gut, da dachte ich immer "erorten", ich habe auf dein
Hinweis im WB nach geschaut, tatsächlich finde ich nur das Wort "erörtern". Danke!
Also:
erörtern.
MFG
Buda Dan
Wieso sollte er nicht? Es geht doch nicht um ein Beefsteak, sondern um
eine Frikadelle, der jemand irgendwann einen beefsteakähnlichen Namen
gegeben hat; den jetzt zu "korrigieren" würde überflüssigerweise für
Verwirrung sorgen.
Oder habe ich etwas Entscheidendes überlesen?
CU
Thomas
>>>> Na, dann doch gleich Beffsteck.
>>> Wenn's schon verdeutscht sein muss, dann aber doch lieber: Biffsteck.
>> Warum sollte man ein kurzes offenes E als Strich mit einem Pünktchen
>> schreiben?
>
> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
> Du nicht?
Ich sehe hier kein englisches Wort, sondern ein deutsches. Gelernt nach
der Aussprache, nicht nach der Schreibung. Deshalb zwei kurze E, nix
lang und nix I.
So ergeht es nun mal Fremdwörtern beim Eindeutschen.
Gerd
> Sagst Du wirklich "Beffsteck", also vorne wie "Beffchen"
> und hinten wie "Steckling"?
Ja, völlig eingedeutscht. Vom Englischen ist nur noch die Schreibung
geblieben. Inzwischen bestelle ich das Zeug allerdings als Bisteki.
Gerd
Hallo Marie,
> >>>Oder was der semantische Unterschied zwischen den Endungen -(t)ion und
> >>>-(ier)ung ist?
ich hoffe, daß jemand hier im Topic dir diese Frage beantworten wird.
MFG
Buda Dan
> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
Es geht hier nicht um Englisch.
> Sagst Du wirklich "Beffsteck", also vorne wie "Beffchen"
> und hinten wie "Steckling"?
Ich bin damit aufgewachsen. Es war völlig üblich und unauffällig
(in Sachsen). Heute sage ich es zwar auch noch so, aber mit einem
Augenzwinkern.
Bayerischer Kulturimperialismus von Wolfgang Schwanke? Geh zu!
Gruß, Michael
> On Wed, 16 Feb 2005 11:01:13 +0100, Yvonne Steiner wrote:
>
> >>>> Na, dann doch gleich Beffsteck.
> >>> Wenn's schon verdeutscht sein muss, dann aber doch lieber: Biffsteck.
> >> Warum sollte man ein kurzes offenes E als Strich mit einem Pünktchen
> >> schreiben?
> >
> > Ich lese das englische "beef" als bi:f.
> > Du nicht?
>
> Ich sehe hier kein englisches Wort,
Soso? "Beef" ist aber eines.
> sondern ein deutsches.
> Gelernt nach der Aussprache,
>
Auch wenn diese flacsh ist?
> nicht nach der Schreibung. Deshalb zwei kurze E, nix
> lang und nix I.
>
Aha!
> So ergeht es nun mal Fremdwörtern beim Eindeutschen.
Aber nur in Deutschland. ;-)
--
Yvonne Steiner
> Yvonne Steiner schrieb:
>
> > Ich lese das englische "beef" als bi:f.
>
> Es geht hier nicht um Englisch.
Mir ging es schon darum.
--
Yvonne Steiner
> > So ergeht es nun mal Fremdwörtern beim Eindeutschen.
>
> Aber nur in Deutschland. ;-)
Wir hatten hier doch erst vor kurzem die schweizerdeutsche Aussprache
des Wortes "Salut", oder?
Gruß, Michael
JFTR: Ich meinte nicht, dass du jemanden korrigieren wolltest, sondern
bezog mich auf eine beffstecksprecherseitige "Korrektur".
> Übrigens gibt es hier Steeke, das ist Wellfleisch, also gekochtes
> Bauchfleisch. Da sollte man sich auch nicht in der Erwartung vertun.
Falls jemand Sauerkraut braucht: Es riecht hier gelegentlich danach. ;)
CU
Thomas
Kann sein, aber ich verstehe nicht, was du mir jetzt damit sagen willst.
--
Yvonne Steiner
>>> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
>>> Du nicht?
>>
>> Ich sehe hier kein englisches Wort,
>
> Soso? "Beef" ist aber eines.
Damals wurde noch einiges andere deutsch (wie geschrieben) ausgesprochen:
TV, Dumper, David, Agent, Joker, Clown (Klo:n) oder Alice (Alize).
Und ein Deutsches Beefsteak (Beffsteck) ist eben kein /steak/ vom /beef/.
Dabei kam heraus, daß es
a) auf der ersten Silbe betont wird;
b) teilweise auf -i endend ausgesprochen wird.
Also ergeht es Fremdwörtern in der Schweiz nicht viel besser als in
Deutschland.
Gruß, Michael
>>>>> Wenn's schon verdeutscht sein muss, dann aber doch lieber: Biffsteck.
>>> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
>>
>> Ich sehe hier kein englisches Wort,
>
> Soso? "Beef" ist aber eines.
>
>> sondern ein deutsches.
Das griechische Äquivalent hatte ich schon gebracht: Bisteki. Warum soll
ich etwas, was definitiv kein englisches Beefsteak ist, englisch
aussprechen? Die Griechen tun's mit ihrem Hackbraten ja auch nicht.
>> Gelernt nach der Aussprache,
> Auch wenn diese flacsh ist?
Sie ist im Deutschen so üblich. Ein ßpits-ßtolperndes ßteak dagegen wäre
falsch, denn das gehört zum englischen Steak, nicht zur Bulette.
>> nicht nach der Schreibung.
>
>> So ergeht es nun mal Fremdwörtern beim Eindeutschen.
>
> Aber nur in Deutschland. ;-)
So machen's alle Sprachen mit ihren Neuerwerbungen. Gelegentlich wurde
hier die englische Aussprache von aus dem Deutschen entlehnten Wörtern
erörtert (Dachshund, Knackwurst).
Gerd
--
Die Wahrheit liegt in der Mitte
> Yvonne Steiner schrieb:
>
> >>> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
> >>> Du nicht?
> >>
> >> Ich sehe hier kein englisches Wort,
> >
> > Soso? "Beef" ist aber eines.
>
> ...
> Und ein Deutsches Beefsteak (Beffsteck) ist eben kein /steak/ vom /beef/.
Ach so! -- Jetzt verstehe ich.
Dann nehme ich meine Argumente doch gleich zurück.
--
Yvonne Steiner
> On Wed, 16 Feb 2005 14:40:49 +0100, Yvonne Steiner wrote:
>
> >>>>> Wenn's schon verdeutscht sein muss, dann aber doch lieber: Biffsteck.
> >>> Ich lese das englische "beef" als bi:f.
> >>
> >> Ich sehe hier kein englisches Wort,
> >
> > Soso? "Beef" ist aber eines.
> >
> >> sondern ein deutsches.
>
> Das griechische Äquivalent hatte ich schon gebracht: Bisteki. Warum soll
> ich etwas, was definitiv kein englisches Beefsteak ist, englisch
> aussprechen?
Ich nehme an, du wirst gleich lesen, dass ich (in einem anderen Posting)
diesen /meinen/ Irrtum gerade eingestanden habe.
--
Yvonne Steiner
> Helga Schulz schrieb:
>> denn bei Versalienschreibweise ("alles groß")
>> gehören keine Kleinbuchstaben untergemischt.
>
> Es sei denn, es handelt es sich um den DPA von Hans-Dieter Imbiß.
Auch bei Straßennamen, die ein ß enthalten, erscheint dieses im
Prsonalausweis zwischen den Versalien.
--
Grüße aus der Hauptmannstadt Köpenick
Thoralf
>> Das ist falsch, denn bei Versalienschreibweise ("alles groß")
>> gehören keine Kleinbuchstaben untergemischt.
> Es sei denn, es handelt es sich um den DPA von Hans-Dieter
> Imbiß.
Das es von deutschen Behörden so gehandhabt wird (sogar mit gutem
Grund), heißt noch längst nicht, dass es regelkonform wäre. Und
genau das ist es auch nicht. Wer zwingt die deutsche Behörden,
Namen unbedingt versal zu schreiben?
M.