Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit einen
Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit hoher
Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
Bei den Schweizern gibt es ja zumindest *einen* solchen Vornamen, nämlich
Urs. Wer diesen Namen trägt, muss ein Schweizer sein. (Gegenbeispiele
bestätigen die Regel. :-) Gibt es auch einen Namen, wo ihr sagen würdet:
Wer diesen Namen trägt, muss ein Österreicher sein?
Gruß
P. W.
P.S.: Seiten wie <http://www.beliebte-vornamen.de/> helfen nicht weiter, da
dort lediglich die *häufigsten* Vornamen pro Land angeführt sind, nicht die
typischen. (Urs ist ja auch in der Schweiz nicht sooo häufig, aber eben
typisch.)
--
Latinitatem colamus!
Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich (Kolo
bis 1663, Poldl seither), und weiblich die Notburga (von Rattenberg) --
die als "Burgl" wiederum vor allem in Tirol verbreitet ist.
Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
Sepperl ;-)
Gruss
Walter
Leopold war auch mein spontaner erster Gedanke, Koloman ist wahrscheinlich
nicht schlecht, aber nicht ganz trennscharf. Mir haben im Rottal auch ein
St. Koloman. Und in Regensburg gibt es einen Teppichtandler namens
Koloman(n) von Rauchbauer. Aber das kann natürlich ein zugewanderter
Austriake sein.
Ciao
Wolfram
--
Nenne mich einen Backofen, du wirst doch kein Brot in mir backen.
LITAUISCHES SPRICHWORT
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
Leopold ist ein heißer Tipp, sei bedankt!
Gruß
P. W.
--
Latinitatem colamus!
>>> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit einen
>>> Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit hoher
>>> Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
>>
>> Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich (Kolo
>> bis 1663, Poldl seither), und weiblich die Notburga (von Rattenberg) --
>> die als "Burgl" wiederum vor allem in Tirol verbreitet ist.
>
> Leopold ist ein heißer Tipp, sei bedankt!
Der Poldi tät sich bedanken ...
<http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
Ciao
Toscha
--
Buy me a Becks beer or pass me a bong
Gimmie some Bushmills I'll sing you this song
Open another big box of cheap wine we're over 30 we're doin' just fine
[NOFX]
> On 17.08.2008 13:49, Peter Wetschnigg wrote:
>> Helmut P. Einfalt schrieb:
>>> Peter Wetschnigg beliebte zu schreiben :
>
>>>> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit einen
>>>> Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit hoher
>>>> Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
>>>
>>> Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich (Kolo
>>> bis 1663, Poldl seither), und weiblich die Notburga (von Rattenberg) --
>>> die als "Burgl" wiederum vor allem in Tirol verbreitet ist.
>>
>> Leopold ist ein heißer Tipp, sei bedankt!
>
> Der Poldi tät sich bedanken ...
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
Hmnja - Bayern gehört doch wohl eh eher zu Österreich als zu Deutschland
(und Vorarlberg zur Schweiz). ;-)
Ich sprech ihn mal drauf an. Vielleicht ist er dem Argument gegenüber
aufgeschlossen. :)
Ciao
Toscha
--
Das ist die harte Zeit zwischen Twen-Tours und Seniorenpass!
Keiner gibt Rabatt - keiner der Erbarmen hat!
[Stoppok)]
> On 17.08.2008 13:49, Peter Wetschnigg wrote:
>> Helmut P. Einfalt schrieb:
>>> Peter Wetschnigg beliebte zu schreiben :
>
>>>> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit einen
>>>> Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit hoher
>>>> Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
>>>
>>> Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich (Kolo
>>> bis 1663, Poldl seither), und weiblich die Notburga (von Rattenberg) --
>>> die als "Burgl" wiederum vor allem in Tirol verbreitet ist.
>>
>> Leopold ist ein heißer Tipp, sei bedankt!
>
> Der Poldi tät sich bedanken ...
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
>
Daß Eltern so gedankenlos sein können, ihrem Sohn den zweiten und dritten
Vornamen "Prinz" und "von" zu geben.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er freut sich auf den Winter. Weil dann, sagt er, der
Frühling bald kommt.
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
>> Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich
>> (Kolo bis 1663, Poldl seither),
>
> Ach, _so_ also sind _alle_ Mozarts Österreicher worn ... - HB
Was, bitte, haben die Mozarts mit dem Kolo und dem Poldl zu tun?
"Altösterreich", z.D.g.K, ist ein historisch-politischer Begriff,
umfasst Österreich ob und unter der Enns, und wird u.A. überall dort
verwendet, wo das Bindenschild-Wappen (samt oder sonder beide
Teilwappen) innerhalb eines größeren/anderen österreichischen
Zusammenhangs zu benennen ist.
HElmut
> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit
> einen Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit
> hoher Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
Wenn, dann net so viele.
> Bei den Schweizern gibt es ja zumindest *einen* solchen
> Vornamen, nämlich Urs.
Mit fällt mindestens noch der Beat ein. Sind schon zwei
ganz eindeutige.
> ... Gibt es auch einen Namen, wo ihr sagen würdet: Wer diesen
> Namen trägt, muss ein Österreicher sein?
Nebst den schon genannten möglicherweise Kajetan. Mein Vater hieß
mit allen Vornamen Felix Kajetan Cornelius Othmar. Ich kenne den
Vornamen nur von da und vom Doderer-Heimito.
M.
>> <http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
>>
> Daß Eltern so gedankenlos sein können, ihrem Sohn den zweiten und dritten
> Vornamen "Prinz" und "von" zu geben.
Ist das nicht ausdrücklich verboten?
Gruss
Walter
Wahrscheinlich. Obwohl man andererseits gern an der Fiktion festhält, es
seien Adelstitel nur Namensbestandteile (und damit eigentlich beliebig
wählbar von jedermann).
Ciao
Wolfram
--
Ein Huhn ist die Methode eines Eis, ein neues Ei zu erzeugen.
SAMUEL BUTLER
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
>> Bei den Schweizern gibt es ja zumindest *einen* solchen
>> Vornamen, nämlich Urs.
>
> Mit fällt mindestens noch der Beat ein. Sind schon zwei
> ganz eindeutige.
Nebst der dann fälligen Bemerkung, dass die Fahrradlberger ja Schweizer
seien, halte ich dem den Beat Kammerlander entgegen.
P
>> Bei den Schweizern gibt es ja zumindest *einen* solchen
>> Vornamen, nämlich Urs.
>
> Mit fällt mindestens noch der Beat ein. Sind schon zwei
> ganz eindeutige.
Ich nominiere noch "Reto" als Helvetizitätsindikator.
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
>>> Bei den Schweizern gibt es ja zumindest *einen* solchen
>>> Vornamen, nämlich Urs.
>> Mit fällt mindestens noch der Beat ein. Sind schon zwei
>> ganz eindeutige.
> Nebst der dann fälligen Bemerkung, dass die Fahrradlberger ja
> Schweizer seien, halte ich dem den Beat Kammerlander entgegen.
Dass es Ausnahmen gibt, stand schon im OP.
M.
> Fahrradlberger
Motorradlberger, bitte, Motorradlberger!
Seitdem der xibergischen Grundregel "Was Gott durch einen Berg getrennt
hat, soll der Mensch nicht durch ein Loch verbinden!" zuwidergehandelt
worden ist, seither hat die Technik auch die Fahrradlberger zur
Motorisierung der namensgebenden Pfehikl gebracht.
(Obs allerdings mehr als ein Fuchs-Motorl ist, weiß der Geier...)
Helmut
--
Der Geier weiß das?
>Peter Wetschnigg <pwe...@gmx.at> wrote:
>
>> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit
>> einen Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit
>> hoher Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
>
>Wenn, dann net so viele.
>
>> Bei den Schweizern gibt es ja zumindest *einen* solchen
>> Vornamen, nämlich Urs.
>
>Mit fällt mindestens noch der Beat ein. Sind schon zwei
>ganz eindeutige.
Ich ergänze den Jürg. Interessanterweise scheinen die rein
schweizerisch gebräuchlichen Vornamen nur männliche zu sein. Als
ziemlich (alt-)österreichisch empfinde ich noch Ferdinand.
Grüße
Jörg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
Dann möchte ich Regula dagegenhalten und Pirmin ergänzen.
--
Timo
Der Alte Dessauer und seine Nachkommen tun sich auch schön
bedanken. Wenig dürfte so unösterreichisch sein wie ein
preußischer Feldmarschall (Leopold Maximilian), höchstens
der Sohn und Neffe von mehreren preußischen Feldmarschällen
(Leopold Friedrich Franz).
Jedenfalls war darob vor rund 200 Jahren in den askanischen
Landen auch der weibliche Vorname Leopoldine nicht unbekannt.
Gruß,
--Thorsten
> Als
> ziemlich (alt-)österreichisch empfinde ich noch Ferdinand.
Dem schließe ich mich an. Erstens kenne ich kaum einen Ferdinand, aber
in der Familie Habsburg war der Name wohl beliebt (ich komme gerade von
4 Tagen Stippvisite in Wien zurück; schön wars - aber mei, san die
immer noch Franz-Joseph-Ferdinand-Sisi-verrückt da ...)
Auch "Joseph" hat für mich stark bayrisch/österreichischen Klang.
Was nichts daran ändert, dass "Leopold" seit etwa 800 Jahren ein in
Österreich *sehr* häufig vorkommender Name ist.
> Jedenfalls war darob vor rund 200 Jahren in den askanischen
> Landen auch der weibliche Vorname Leopoldine nicht unbekannt.
Ja und?
Anecdotal evidence is no evidence.
Man könnte "Leopoldine" auch als typisch brasilianisch bezeichnen;
immerhin gabs dort eine unvergessene Kaiserin dieses Namens.
> > Als
> > ziemlich (alt-)österreichisch empfinde ich noch Ferdinand.
>
> Dem schließe ich mich an. Erstens kenne ich kaum einen Ferdinand,
Sauerbruch! Fernandel! Magellan! Porsche!
> Auch "Joseph" hat für mich stark bayrisch/österreichischen Klang.
Und wat is mit de Rheinländer?
Komisch, dass noch niemand "Hias" erwähnt hat. Sicher, es ist eine
Koseform, aber immerhin absolut ösitypisch, MUSEN.
Gruß
G.O.
MfG
Catharina Turnwald
Etwas exakter ist es ein Rhätizitätsindikator.
In Graubünden gibt es sehr nette Namen. Aldo, Cla, Curdin, Corsin,
Dumeng, Fadri, Flurin/Flurina, Fortunat, Giatgen/Giachen/Jachen, Gieri,
Linard, Menga, Niculin, Not/Nuot, Pol, Seraina usw.
Natürlich sind das zum Teil einfach sehr merkwürdig geschriebene, an
sich bekannte Namen, aber dennoch: Wenn ein Künstler namens "Not Vital"
in New York ausstellt, ist das eben kein Pseudonym, sondern ein
Bündner.
- Andi
> Komisch, dass noch niemand "Hias" erwähnt hat. Sicher, es ist eine
> Koseform, aber immerhin absolut ösitypisch, MUSEN.
Gefragt waren Vornamen, nicht Koseformen, sonst warat's ja einfach.
Poldl, Kolmei, Bartl, Lippei, Hias, Naz, Lenz, und bei die Menscher
Burgl, Zenz, Cilli, Mizzi Mirz und Moidl, Ridi, Resi und Fini...
die Reihe tät kein Ende nehmen!
> am Sun, 17 Aug 2008 15:02:51 +0200 schrieb "Helmut P. Einfalt"
> <helmut.p.einfalt_DELETETHIS@_XXX_aon.at>:
>
>> Heinz Brueckner beliebte zu schreiben :
>>
>>>> Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich
>>>> (Kolo bis 1663, Poldl seither),
>>>
>>> Ach, _so_ also sind _alle_ Mozarts Österreicher worn ... - HB
>>
>> Was, bitte, haben die Mozarts mit dem Kolo und dem Poldl zu tun?
>
> Wegns dem Mozart Leopold möcht man fast meinen, dass der Vorname
> so arg österreichisch halt doch nicht ist.
>
Sagen wir mal so: Früher war Leopold auch in anderen deutschsprachigen
Gebieten verbreitet, heute ist dieser Vorname ein heftiges Indiz dafür, daß
der Namensträger aus Österreich ist oder doch österreichische Wurzeln hat.
Bei der MPU war zu beobachten, daß Leute mit dem Vornamen "Maik" immer aus
der DDR kamen, Leute mit Namen "Waldemar" immer Kasachendeutsche waren.
(Waldemar Hartmann war nie bei der MPU, zumindest nicht bei mir.)
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, früher wär alles besser gewesen. Das ham, sagt er,
schon die alten Babylonier gesagt.
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine damit einen
> Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger mit hoher
> Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
Wie heißt denn der Baron Mucki aus den Graf-Bobby-Witzen
richtig? Kommt dabei ein österreichischer Name raus?
> G.O.Tuhls beliebte zu schreiben :
Und wie stehts mit Peperl?
--
Gruß
Richard
Er sagt ja, daß die Reih' kein End' nicht nimmt.
Ciao
Wolfram
--
Es ist ein schwerer Beruf, Deutscher zu sein. Aber irgend jemand in Europa
muß ihn schließlich ausüben.
ITALIENISCHER JOURNALIST
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
>> Sagen wir mal so: Früher war Leopold auch in anderen deutschsprachigen
>> Gebieten verbreitet, heute ist dieser Vorname ein heftiges Indiz dafür, daß
>> der Namensträger aus Österreich ist oder doch österreichische Wurzeln hat.
>
> Nach Durchsicht meiner Geschichtsbücher mußte ich feststellen, daß
> ja das Mozartsche Herkunfts- und Hinterland 500 Jahre lang Vorder-
> und anders- österreichisch und teils Habsburgisch war (Markgrafschaft
> Günzburg & Burgau).
>
> Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Die Mozarts haben
> einen österreichischen Migrationshintergrund. Wobei da bloß die
> Herrscher hin- und wegmigriert sind; die Leut sind einfach dageblieben.
> Aber das gibts ja oft.
Leopold Mozart wurde in Augsburg geboren. War das damals auch in
Oesterreich?
Gruss
Walter
> am Mon, 18 Aug 2008 08:50:19 +0200 schrieb Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de>:
>
>> Sagen wir mal so: Früher war Leopold auch in anderen deutschsprachigen
>> Gebieten verbreitet, heute ist dieser Vorname ein heftiges Indiz dafür, daß
>> der Namensträger aus Österreich ist oder doch österreichische Wurzeln hat.
>
> Nach Durchsicht meiner Geschichtsbücher mußte ich feststellen, daß
> ja das Mozartsche Herkunfts- und Hinterland 500 Jahre lang Vorder-
> und anders- österreichisch und teils Habsburgisch war (Markgrafschaft
> Günzburg & Burgau).
>
> Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Die Mozarts haben
> einen österreichischen Migrationshintergrund. Wobei da bloß die
> Herrscher hin- und wegmigriert sind; die Leut sind einfach dageblieben.
> Aber das gibts ja oft.
>
In ein anderes Land reisen ohne das Haus zu verlassen - das hat was.
Ciao
Wolfram
--
ZEITLICHE RELATIVITÄT:
Wer eine Uhr besitzt, weiß immer, wie spät es ist. Wer aber zwei Uhren
besitzt, kann das nie genau wissen.
UNBEKANNTER MEISTER
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
>> Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Die Mozarts haben
>> einen österreichischen Migrationshintergrund. Wobei da bloß die
>> Herrscher hin- und wegmigriert sind; die Leut sind einfach dageblieben.
>> Aber das gibts ja oft.
>>
> In ein anderes Land reisen ohne das Haus zu verlassen - das hat was.
Viele Deutsche Millionäre träumen neuerdings davon, von
Liechtenstein annektiert zu werden.
Gruss
Walter
> Heinz Brueckner schrieb:
>> Nach Durchsicht meiner Geschichtsbücher mußte ich feststellen, daß
>> ja das Mozartsche Herkunfts- und Hinterland 500 Jahre lang Vorder-
>> und anders- österreichisch und teils Habsburgisch war (Markgrafschaft
>> Günzburg & Burgau).
>>
>> Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Die Mozarts haben
>> einen österreichischen Migrationshintergrund. Wobei da bloß die
>> Herrscher hin- und wegmigriert sind; die Leut sind einfach dageblieben.
>> Aber das gibts ja oft.
>
> Leopold Mozart wurde in Augsburg geboren. War das damals auch in
> Oesterreich?
>
Augsburg lag damals in Augsburg. Aber mei, wenn rundumeindum die Gegend zu
Österreich gehört... Wahrscheinlich ist Leopold Mozarts Vater hinwiederum
aus der Umgebung nach Augsburg gezogen.
Ciao
Wolfram
--
- Du? / - Ja. / - Ich glaube, ich werde allmählich wahnsinnig. / - Ach? / -
Ja, wirklich. Ich entdecke an mir alle Anzeichen für Schizophrenie. / -
Unfug! Du bist ja verrückt.
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
Paß auf, vielleicht wartet die Liechensteiner Armee nur drauf, bis die
gesamte Bundeswehr in Afghanistan, Afrika und Weißgottwonichistan die
Heimat verteidigt - und dann marschieren sie ein und überrennen in
glorreichem Kampf den Lindauer Schützenverein.
Ciao
Wolfram
--
Ein für seinen zersetzenden Humor bekannter Abteilungsleiter einer
weitgehend unbekannten Firma hat einmal in Weinlaune behauptet, ein
Leitender Angestellter sei zum Beispiel Eberhard von Brauchitsch auf dem
elektrischen Stuhl. Klar, daß dem Mann unverzüglich gekündigt werden mußte.
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
> Gibt es auch einen Namen, wo ihr sagen würdet:
> Wer diesen Namen trägt, muss ein Österreicher sein?
Adolf.
*duck*
Grüße,
Frank
> Der Poldi tät sich bedanken ...
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
Poldi soll gefälligst wieder zurück nach Köln kommen und beim FC anheuern.
Grüße,
Frank
>> Auch "Joseph" hat für mich stark bayrisch/österreichischen Klang.
>
> Und wat is mit de Rheinländer?
Die sagen keinesfalls "Joseph" sondern machen da einen "Jupp" draus. Wenn
er klein ist auch gern ein "Jüppchen". Vielleicht auch einen "Jo".
Aber keinesfalls den "Sepp".
Ähnlich beim "Johann(es)": Der mutiert wahlweise zum "Schäng" (=Jean) oder
"Hennes" oder "Hens".
Grüße,
Frank
Dingdingding - Oldiezeit.
Neue Lehrerin, von außerhalb, in einer bayrischen
Dorfschule. Die Kinder sollen sich vorstellen.
- "I bin der Sepp."
- Das heißt nicht Sepp, sondern _Jo_seph."
- "I bin der Hannes."
- Das heißt nicht Hannes, sondern _Jo_hannes."
- "I bin der... äh... Jokurt..."
Oder - um wieder zurück ins Rheinland zu kommen -
Wie heißt der größte Planet? Joseph Peter.
/Walter
"Waldemar" ist ein bei ein Einbürgerung eingedeutschter "Wladimir".
Grüße, Benjamin
Sicher nicht. Vielleicht umgekehrt. Waldemar ist germanisch und
heisst "waltet gross".
Gruss
Walter
>>> Komisch, dass noch niemand "Hias" erwähnt hat. Sicher, es ist eine
>>> Koseform, aber immerhin absolut ösitypisch, MUSEN.
>>
>> Gefragt waren Vornamen, nicht Koseformen, sonst warat's ja einfach.
>>
>> Poldl, Kolmei, Bartl, Lippei, Hias, Naz, Lenz, und bei die Menscher
>> Burgl, Zenz, Cilli, Mizzi Mirz und Moidl, Ridi, Resi und Fini...
>> die Reihe tät kein Ende nehmen!
>
> Aber jetzt wüßte ich gern, ob diese Koseformen heute noch bei jungen
> Menschen gebräuchlich sind, also unter den Teenies.
Leopold, Matthias und Lorenz sind auch heute noch ziemlich gängige
Vornamen, und die entsprechenden Kurzformen werden gerade im ländlichen
Bereich nicht anders und nicht weniger. Koloman, Bartholomäus, Philipp
und Ignaz sind derzeit -- soweit ich das sehen kann -- nicht so sehr in
Mode, ergo sind auch die Kurzformen seltener.
Notburga, Creszenzia und Cäcilie sind recht selten geworden, aber die
Mariae, Theresiae und Josephinen werden auch heute weitgehend noch so
gerufen wie oben.
Man darf nicht vergessen, dass für die überwiegende Mehrheit der
Österreicher noch immer der jeweilige lokale Dialekt oder zumindest die
regionale Umgangssprache die bei weitem vorherrschenden sind!
Da ist kein Widerspruch.
--
The most likely way for the world to be destroyed, most experts agree,
is by accident. That's where we come in; we're computer professionals.
We cause accidents. -- Nathaniel Borenstein
Wer auch immer 'FC' ist, aber geht's denen so schlecht, dass ihnen ein
65-jähriger Wittelsbacher behilflich sein könnte?
Ciao
Toscha
--
Die Karawane zieht weiter,
Dä Sultan hätt Doosch.
Sowieso. Ich hatte bei der MPU stets die Führerscheinakte der Leute
vorliegen...
Ciao
Wolfram
--
Ja, das macht Freude, das macht Vergnügen, das macht Zwomarkfuffzich...
> >>> Koloman und Leopold -- die (Landes-) Patrone von (Alt-) Österreich (Kolo
> >>> bis 1663, Poldl seither), und weiblich die Notburga (von Rattenberg) --
> >>> die als "Burgl" wiederum vor allem in Tirol verbreitet ist.
>
> >> Leopold ist ein heißer Tipp, sei bedankt!
>
> >Der Poldi tät sich bedanken ...
> ><http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
>
> Der Alte Dessauer und seine Nachkommen tun sich auch schön
> bedanken. Wenig dürfte so unösterreichisch sein wie ein
> preußischer Feldmarschall (Leopold Maximilian), höchstens
> der Sohn und Neffe von mehreren preußischen Feldmarschällen
> (Leopold Friedrich Franz).
>
> Jedenfalls war darob vor rund 200 Jahren in den askanischen
> Landen auch der weibliche Vorname Leopoldine nicht unbekannt.
Die Lande waren anhaltinisch, die Herrscher waren Askanier.
Bitte zähle uns die anhaltinischen Herzogtümer her. -n -r
Das mag ja sein, nichtsdestotrotz waren die Waldemare allesamt ehemalige
Wladimire.
Ciao
Wolfram
--
Ein Huhn ist die Methode eines Eis, ein neues Ei zu erzeugen.
SAMUEL BUTLER
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
> Aber jetzt wüßte ich gern, ob diese Koseformen heute noch bei jungen
> Menschen gebräuchlich sind, also unter den Teenies.
Für Teenies kann zwar keine Auskunft geben, allerdings nennen mich
Mittzwanziger häufig Schurl(i). Ob diese Form auch außerhalb von Wien und
Umgebung gebräuchlich ist, weiß ich nicht. In (Teilen) der Steiermark wird
meines Wissens auch "Irgl" für Georgs verwendet...
Georg
Da darf dann auch Adrian nicht fehlen. Bei Priska bin ich mir nicht
ganz sicher.
- Sven
> Benjamin Spitschan schrieb:
>
>> "Waldemar" ist ein bei ein Einbürgerung eingedeutschter "Wladimir".
>
> Das schon, aber ist das etymologisch korrekt, oder Etymogelei?
Das Wort "Bank" für das Geldinstitut ist aus dem Italienischen, das Wort
"Boulevard" für eine Prachtstraße aus dem Französischen zu uns gekommen
- auch wenn die Wörter germanischen Ursprungs sind.
Und im Falle Waldemar rekapituliert die Ontogenese eben nicht die
Phylogenese.
--
Performance: A statement of the speed at which a computer system works.
Or rather, might work under certain circumstances. Or was
rumored to be working over in Jersey about a month ago.
>> Gibt es einen typisch österreichischen Vornamen? Ich meine
>> damit einen Vornamen, an dem man erkennt, dass der Namensträger
>> mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Österreicher ist.
> Wie heißt denn der Baron Mucki aus den Graf-Bobby-Witzen
> richtig? Kommt dabei ein österreichischer Name raus?
Also zumindest in Wien gibt's den Baron Mucki nicht, der heißt
hier Graf Rudi.
M.
>> Gibt es auch einen Namen, wo ihr sagen würdet:
>> Wer diesen Namen trägt, muss ein Österreicher sein?
> Adolf.
>
> *duck*
Wieso duck? So heiß ich selber:
Michael* Karl** Stephan*** Adolf**** P.
* Taufname
** Vorname des Taufpaten
*** Vorname Großvater väterlicherseits
**** Vorname Großvater mütterlicherseits
> Michael* Karl** Stephan*** Adolf**** P.
>
> * Taufname
> ** Vorname des Taufpaten
> *** Vorname Großvater väterlicherseits
> **** Vorname Großvater mütterlicherseits
Kuhl. Volker Gerhard Paul Karl ... Nein, Deiner klingt schöner.
vG
Aber du heißt ja Pronay. Ach, Moment mal...
mütterlicherseits...
Na sowas, ist da auch der Name angepaßt worden?
Ist ja wie bei Asterix. Aber wie könnte ein
österreichischer "Mucki" in Wirklichkeit heißen?
> Am Sun, 17 Aug 2008 11:33:13 +0200 schrieb Peter Wetschnigg:
>
>> Gibt es auch einen Namen, wo ihr sagen würdet:
>> Wer diesen Namen trägt, muss ein Österreicher sein?
>
> Adolf.
Richtig! Wer kennt ihn nicht, den allseits beliebten österreichischen
Kommissar Adolf (vulgo: Doiferl) Kottan mit seinen lustigen Kollegen
Schrammel und Schremser? Nicht zu vergessen den etwas abseitigen Herrn
Polizeipräsidenten Heribert Pilch! :-)
Alle Folgen kann man übrigens hier
<http://serienjunkies.org/?cat=1982>
gratis (!) und völlig legal (?) runterladen.
Gruß
P. W.
--
Latinitatem colamus!
> Frank Hucklenbroich schrieb:
>
>> Am Sun, 17 Aug 2008 11:33:13 +0200 schrieb Peter Wetschnigg:
>>
>>> Gibt es auch einen Namen, wo ihr sagen würdet:
>>> Wer diesen Namen trägt, muss ein Österreicher sein?
>>
>> Adolf.
>
> Richtig! Wer kennt ihn nicht, den allseits beliebten österreichischen
> Kommissar Adolf (vulgo: Doiferl) Kottan mit seinen lustigen Kollegen
> Schrammel und Schremser?
Stimmt, der Kottan. Legendär die Folge mit der eingeblendeten UFO-Landung
:-)
Grüße,
Frank
> On 18.08.2008 15:17, Frank Hucklenbroich wrote:
>> Am Sun, 17 Aug 2008 14:19:38 +0200 schrieb Thomas Schade:
>
>>> Der Poldi tät sich bedanken ...
>>> <http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Prinz_von_Bayern>
>>
>> Poldi soll gefälligst wieder zurück nach Köln kommen und beim FC anheuern.
>
> Wer auch immer 'FC' ist, aber geht's denen so schlecht, dass ihnen ein
> 65-jähriger Wittelsbacher behilflich sein könnte?
Nö, es geht um den hier:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1214582723409.shtml
Grüße,
Frank
Ich dachte das heißt "Weil es im Wald geschah"?
Und wenns ein Mädel wird dann eben "Waltraud" (die sich auch im Wald traut)
:-)
Grüße,
Frnak
>>> Wie heißt denn der Baron Mucki aus den Graf-Bobby-Witzen
>>> richtig? Kommt dabei ein österreichischer Name raus?
>> Also zumindest in Wien gibt's den Baron Mucki nicht, der heißt
>> hier Graf Rudi.
> Na sowas, ist da auch der Name angepaßt worden?
> Ist ja wie bei Asterix.
Was ist mit Asterix?
> Aber wie könnte ein österreichischer "Mucki" in Wirklichkeit
> heißen?
"Graf Leopold Franz Rudolf Ernest Vinzenz Innozenz Maria" oder
"Baron Eduard Alois Josef Ottokar Ignazius Eusebius Maria"
(© KK, LTdM I/5)
Ganz im Ernst: die Rufnamen der Aristos ("Tatschkerl Auersperg",
"Servus Paukerl!", © Anton Kuh, "Lenin und Demel", gelesen von
Qualtinger) haben oft nichts mit dem tatsächlichen Vornamen zu
tun.
M
So ist es, das war sogar in der Tagespresse:
<http://www.kottan.info/pdf_zeitschriften/empoerung_ufo_scherz.pdf>
Meine Lieblingsszene ist Pilchs "Rede" auf dem Polizeiball am Ende der
Folge "Die Beförderung". Herr-lich! :-)
> > Na sowas, ist da auch der Name angepaßt worden?
> > Ist ja wie bei Asterix.
>
> Was ist mit Asterix?
Er selbst ist nicht betroffen, aber sein Umfeld wird beim Übersetzen
passend gemacht.
Ob es allerdings auch eine Ösi-Variante seiner Kumpels gibt, ist mir
nicht bekannt. Müsste dann wohl Dorfhauptmannix für Majestix heißen
und Amadeusix für Troubadix.
Gruß
G.O.
>Da darf dann auch Adrian nicht fehlen. Bei Priska bin ich mir nicht
>ganz sicher.
Ja? In meinem Umfeld (Adrian: n = 1) deckt sich das nicht. Der Adi
kommt aus Rosenheim.
Grüße
Jörg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
> On 19 Aug., 12:03, Michael Pronay wrote:
>
>> > Na sowas, ist da auch der Name angepaßt worden?
>> > Ist ja wie bei Asterix.
>>
>> Was ist mit Asterix?
>
> Er selbst ist nicht betroffen, aber sein Umfeld wird beim
> Übersetzen passend gemacht.
> Ob es allerdings auch eine Ösi-Variante seiner Kumpels gibt, ist
> mir nicht bekannt.
Nein, gibt es nicht. Was es allerdings gibt, ist ein Asterix auf
Wienerisch, übersetzt von Dr. Kurt Ostbahn, iirc.
> Müsste dann wohl Dorfhauptmannix für Majestix
> heißen und Amadeusix für Troubadix.
Wenn schon, dann fürs Original und nicht für die Übersetzung:
Abraracourcix und Assurancetourix.
M.
Meines Wissens gibt es eine Reihe von Asterix-Versionen in österrei-
chischen Dialekten (steirisch, tirolerisch, wienerisch). Dabei werden
aber die Namen der Hauptpersonen nicht verändert, höchstens angepaßt
(Majestixerl).
LG aus dem Wienerwald von einem wieder voll funktionierenden News-
Zugang!
Tassilo
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | O Gott! Erst habe ich an mir gezweifelt, dann habe
| | | |_| | ich begonnen an dich zu glauben und Vertrauen in mich
| | | _ | gewonnen. Jetzt glaub ich an mich und zweifle an Dir.
|_|a |_| |_|a (Sempé)
Die dänischen Fürsten W(V)a(o)ldemar im Mittelalter kamen aus
Russland?
Gruss
Walter
Sorry, dass ich mich hier so anhänge: Gibt es eigentlich einen typisch
deutschen Vornamen? Heiko?
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Torsten
Gruss
Walter
Da gibt es massig Schweden und Dänen.
Aber sicher keine Schweizer und vermutlich auch keine Oesterreicher.
Der von hier aus Urdeutsche Torsten stellt sich als ausländisch
heraus! :-)
Gruss
Walter
>> Da gibt es massig Schweden und Dänen.
>
>Aber sicher keine Schweizer und vermutlich auch keine Oesterreicher.
>
>Der von hier aus Urdeutsche Torsten stellt sich als ausländisch
>heraus! :-)
Nein, aber das ist ja nicht der Punkt. Jean-Francois ist ja auch kein
typisch schweizerischer Name, auch wenn wohl kaum Deutsche oder
Österreicher so heißen.
Uwe wäre noch ein Kandidat für Deutschland.
> On Sun, 17 Aug 2008 11:33:13 +0200, Peter Wetschnigg <pwe...@gmx.at>
> wrote:
>
> Sorry, dass ich mich hier so anhänge: Gibt es eigentlich einen typisch
> deutschen Vornamen? Heiko?
Dietrich/Dieter.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Hartge's Third Law: Wer mit dem verwendeten Newsreader des Gegenübers
argumentiert, hat in Wirklichkeit keine Argumente mehr und damit
automatisch verloren.
Aber auch nur in dieser Schreibweise. Der Name ist auch
skandinavischen Ursprungs (Ove).
Volker scheint mir typisch deutsch zu sein.
--
Timo
>Könnte ein Schweizer oder Österreicher Horst heißen? Oder Ludger?
Wie ich schon bei Walter Schmid sagte: Es muss ja nicht österreichisch
oder schweizerisch sein. Ich habe die Frage nach den österreichischen
Vornamen auch nicht so verstanden, dass da ein ansonsten in Slowenien
vorkommender Name gelten würde.
Ein Schweizer kann sogar Roger ("Rodscher") oder gar Timo heissen,
aber sowohl Horst als auch Ludger dürften sehr selten sein.
--
Timo
>> Könnte ein Schweizer oder Österreicher Horst heißen? Oder Ludger?
>
> Ein Schweizer kann sogar Roger ("Rodscher") oder gar Timo heissen,
> aber sowohl Horst als auch Ludger dürften sehr selten sein.
>
Laut www.tel.search.ch gibt es in der Schweiz 1823 mal Horst und
29 mal Ludger. Ob das alles Immigranten sind?
Gruss
Walter
> On Sun, 17 Aug 2008 11:33:13 +0200, Peter Wetschnigg <pwe...@gmx.at>
> wrote:
>
> Sorry, dass ich mich hier so anhänge: Gibt es eigentlich einen typisch
> deutschen Vornamen? Heiko?
Ja sicher! Mir fallen spontan Henning und Lutz ein.
>> Sorry, dass ich mich hier so anhänge: Gibt es eigentlich einen typisch
>> deutschen Vornamen? Heiko?
>
>Ja sicher! Mir fallen spontan Henning und Lutz ein.
Henning kommt im skandinavischen Raum vor.
Was gehen mich dänische Fürsten im Mittelalter an? Ich spreche von den
Waldemaren bei der MPU.
Ciao
Wolfram
--
Mir ham koan dire und mir ham koan dare, / Ja, leck, verreck, koan
diredare.
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
Die dänischen Fürsten im Mittelalter kamen schon zu Wolfram zur MPU?
Reschpekt.
--
"Bother", said the Borg, as they assimilated Pooh.
> On Sun, 17 Aug 2008 11:33:13 +0200, Peter Wetschnigg <pwe...@gmx.at>
> wrote:
>
> Sorry, dass ich mich hier so anhänge: Gibt es eigentlich einen typisch
> deutschen Vornamen? Heiko?
In einem Sinne wohl alle typisch norddeutschen. Aber ob die Süddeutschen
damit einverstanden sind, solche ihnen fremde Namen als "typisch
deutsch" zu bezeichnen?
Wir haben halt das Problem mit den drei verschiedenen Bedeutungen von
"typisch", kombiniert mit der Tatsache, daß Deutschland größer und daher
diverser ist als Österreich oder die Schweiz.
Siehe <news:1t4gb845...@ocromm.my-fqdn.de>
--
Bill Gates working as a waiter:
- Waiter, there's a fly in my soup
- Try again, maybe it won't be there this time
Bei Ludger lassen die manche Nachnamen das zumindest vermuten, bei
Horst sieht das zugegebenermassen anders aus, da findet man viele
typisch schweizerische Familiennamen.
--
Timo
Nötig wär es wohl schon gewesen, diese Wikinger müssen ordentlich was
abgesoffen haben. Allerdings hätte ich mich nicht mit so einem anlegen
wollen, wenn er ein negatives Gutachten bekommen hätte.
Ciao
Wolfram
--
Wenn die Dreiecke eine Vorstellung von Gott hätten, würden sie ihm drei
Seiten geben.
MONTESQUIEU
<www.theodor-rieh.de> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it>
> Ein Schweizer kann sogar Roger ("Rodscher") oder gar Timo heissen,
> aber sowohl Horst als auch Ludger dürften sehr selten sein.
Der Schweizer mit Vornamen "Roger", den ich kenne, spricht seinen
eigenen Namenfranzösisch aus, also "Roshé". Wenn er sich mit Schweizern
unterhält, betont er IHN auf der ersten silber.
Diedrich
>
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
(...)
>In Graubünden gibt es sehr nette Namen. Aldo, Cla, Curdin, Corsin,
>Dumeng, Fadri, Flurin/Flurina, Fortunat, Giatgen/Giachen/Jachen, Gieri,
>Linard, Menga, Niculin, Not/Nuot, Pol, Seraina usw.
>
>Natürlich sind das zum Teil einfach sehr merkwürdig geschriebene, an
>sich bekannte Namen, aber dennoch: Wenn ein Künstler namens "Not Vital"
>in New York ausstellt, ist das eben kein Pseudonym, sondern ein
>Bündner.
Hübsch finde ich auch "Steivan" (Stefan), der Name fiel mir erstmals
auf, als ich mit einem nach Steivan Brunies (einem Bündner
Naturschutzpionier, der mir zuvor peinlicherweise ganz unbekannt war)
benannten Neigezug fuhr.
Gion fällt mir gerade noch ein (z.B. der Schriftsteller Gion Mathias
Cavelty).
Patrick Borer
> Sorry, dass ich mich hier so anhänge: Gibt es eigentlich einen typisch
> deutschen Vornamen? Heiko?
Meine erste Wahl hier wäre Hermann.
Ciao
Toscha
--
Well I've searched and I've searched
To find the perfect life
A brand new car and a brand new suit
I even got me a little wife [Social Distortion]
Das ist völlig unauffällig, jedoch meinte ich einen ganz
bestimmten Roger, derzeit der weltweit bekannteste Schweizer,
dessen Namen ausnahmsweise englisch ausgesprochen wird.
Andersrum: Was habe ich gelacht und später geweint, als deutsche
Sportreporter vor Jahren den Vornamen des Schweizer Radrennfahrer
Beat Breu konsequent als "Biet" aussprachen.
--
Timo
Ein Cousin zweiten Grades namens Horst Halbritter wanderte nach dem
Krieg aus Österreich in die Schweiz. Was zumindest einen Horst er-
klärt. Während des tausendjährigen Reiches war dieser Bubenvorname
auch in Österreich populär (Horst-Wessel-Lied?), ich hatte Schulkol-
legen mit diesem Namen ...
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | O Gott! Erst habe ich an mir gezweifelt, dann habe
| | | |_| | ich begonnen an dich zu glauben und Vertrauen in mich
| | | _ | gewonnen. Jetzt glaub ich an mich und zweifle an Dir.
|_|a |_| |_|a (Sempé)