Heute m�chte ich aber �ber eine �hnliche, weniger konventionelle
Metapher reden. Mein Sohn (7) roch an Instantkaffee und fand, da� er gut
riecht. Ich schlug vor, frischen Kaffee zum Vergleich zu riechen. Den
fand er nicht so gut, der rieche so "dunkel".
Diese Metapher fand ich so �berzeugend, da� ich im ersten Moment sogar
das Gef�hl hatte "genau das habe ich auch gedacht". Wahrscheinlich habe
ich es in Wirklichkeit nicht mit denselben Worten gedacht, aber ich fand
es eine �u�erst treffende Beschreibung des Unterschieds - dabei kann ich
mich nicht erinnern, den Ausdruck benutzt oder auch nur geh�rt zu haben
("dumpfen Geruch" kenne ich). Ich glaube auch nicht, da� er das sonst
irgendwo vorher geh�rt hat, denn so viel deutschen Input hat er hier in
Kanada nicht, und im Englischen oder Franz�sischen kenne ich auch keinen
konventionellen Ausdruck dieser Art.
Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
"dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles m�gliche
bedeuten k�nnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tats�chlichen,
gemeinsamen Geruchserlebnisses herausrei�t?
--
GUGELIEREN, vb., schwelgen: dann das ander jar war ein solch gugelieren
bei dem guten most J. HEROLT
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
Vielleicht riecht Dein Sohn, daß Kaffee geröstet ist, gar dunkel
geröstet, und verbindet diesenn Geruch mit dem Farbton.
E ist ja eine besonderheit des typisch deutschen Filterkaffees, heller
geröstet zu sein. Das macht ihn zwar für die meisten als besonders
anziehend im Duft/Geruch, jedoch auch unbekömmlicher, weil Säurestoffe
erhalten bleiben, die besonders spürbar werden, wenn der Kaffee nicht
mehr frisch gebrüht ist
Gruß
Gunhild
> Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
> "dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles m�gliche
> bedeuten k�nnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tats�chlichen,
> gemeinsamen Geruchserlebnisses herausrei�t?
K�nnte es sein, da� dein Sohn Syn�sthetiker ist?
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: Der kleine Nils - Mon Cherie
> Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
> "dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles mögliche
> bedeuten könnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tatsächlichen,
> gemeinsamen Geruchserlebnisses herausreißt?
Schwer zu sagen, es scheint aber wirklich so zu sein, daß man
"kräftig" (zumindest olfaktorisch) mit "dunkel" assoziiert. Ob
das nun Kaffee ist, Kakao/Schokolade, Tabak, Tee, oder Bratensoße.
Im Fall von Röstaromen (Kaffee, Kakao, Bratensoße) korreliert die
Farbe tatsächlich mit der wahrgenommenen Stärke, ebenso im Fall
von Fermentierung (Tee, Tabak). Ich vermute sogar, daß das auch
z.B. für holzfaßgelagerte Spirituosen (Cognac, Whisk(e)y) gilt,
denn je länger sie lagern, desto "stärker" und dunkler werden sie
(obwohl sie ja nicht wirklich "stärker", i.S.v. Alkoholzunahme,
werden, sondern nur geschmacklich "herber"). Das dürfte wohl auch
daran liegen, daß die Holzfaß-Röststoffe ("Holzkohle") mit der
Zeit in die Getränke übergehen.
Ich vermute mal, daß man einfach durch Kennenlernen all dieser
Dinge in ihren verschiedenen Farben, Gerüchen und Geschmäckern
intern eine Assoziation "hell <=> leicht; dunkel <=> kräftig"
herstellt. Wobei das aber keinesfalls immer hinhauen muß: ein
"helles" (und als "leicht" empfundendes) Bier kann gegenüber
einem "dunklen" (und als "stark" empfundenden) Bier deutlich
mehr Spaß im Kopf verursachen. Die Röstaromen werden von der
Nase offenbar besser wahrgenommen als der Alkoholgehalt.
mike
Das Gegenteil geht bekanntlich wie folgt:
Gast: "So habe ich den Tee gerne, nicht zu stark!" - "Es ist Kaffee".
Gruss
Walter
Was verstehst du unter Kaffeemehl?
Ist das bei euch ein regionaler Ausdruck?
Ich nehme an, gemeint ist gemahlener Kaffee.
Wolle
> Ralf Heinrich Arning schrieb:
>> Ich gehe davon aus, daß Du mit letzterem Kaffeemehl meinst.
>
> Was verstehst du unter Kaffeemehl?
> Ist das bei euch ein regionaler Ausdruck?
> Ich nehme an, gemeint ist gemahlener Kaffee.
>
So furchtbar regional scheint das nicht zu sein, mir ist der Ausdruck
"Kaffeemehl" durchaus ebenfalls vertraut und Ralfs und meine
Herkunftsregion liegen ziemlich weit auseinander.
Ciao
Wolfram
--
In der Seefahrt war es zuzeiten ein üblicher Spaß, bei Aufenthalten in
Schottland die Einheimischen gezielt betrunken zu machen. Daher der Ausruf:
"Macht die Schotten dicht!"
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
Daß Mehl letztlich "das Gemahlene" heißt, liegt auf der Hand.
Differenzierter benennt mann es Weizenmehl, Roggenmehl oder eben
Kaffeemehl. Es gab ja auch in jedem Haushalt eine Kaffee MÜHLE.
Mühlen mahlen oft Mehl.
Ich weiß: Es gab auch Kupfermühlen, Holzmühlen, Sägemühlen, aber deren
Mahlaufgaben waren etwas undurchsichtiger.
Gruß
Gunhild
Was damit gemeint ist, konnte ich mir schon denken.
Ich las jedoch den Begriff "Kaffeemehl" zum ersten Mal.
Ich kannte allenfalls noch "Kaffeepulver".
Wolle
> Gunhild Simon schrieb:
>> Daß Mehl letztlich "das Gemahlene" heißt, liegt auf der Hand.
>> Differenzierter benennt mann es Weizenmehl, Roggenmehl oder eben
>> Kaffeemehl. Es gab ja auch in jedem Haushalt eine Kaffee MÜHLE.
>> Mühlen mahlen oft Mehl.
>> Ich weiß: Es gab auch Kupfermühlen, Holzmühlen, Sägemühlen, aber deren
>> Mahlaufgaben waren etwas undurchsichtiger.
>
> Was damit gemeint ist, konnte ich mir schon denken.
> Ich las jedoch den Begriff "Kaffeemehl" zum ersten Mal.
> Ich kannte allenfalls noch "Kaffeepulver".
>
Die zwei Wörter mögen mal synonym gewesen sein, heute denke ich bei
"Kaffeepulver" eher an Instant-Kaffee als an gemahlene Kaffeebohnen.
Ciao
Wolfram
--
Erbrechen - Ein vom Vater auf den Sohn überkommenes Gartengerät.
Pulver ist eher das lösliche - also Instant-Kaffee.
Gruß
Gunhild
P.S. Instant Kaffee riecht - finde ich, oder besser fand ich früher,
nach Maggi.
Wie riecht Caro?
Wie riecht, roch, Lindekaffee - der mit den blauen Punkten: irgendwie
nach heiler Welt, nach Heu und Pflaumenmus- (Ladwerge-)Brot?
> P.S. Instant Kaffee riecht - finde ich, oder besser fand ich früher,
> nach Maggi.
Das könnte hinkommen, irgend so was in der Art.
> Wie riecht Caro?
> Wie riecht, roch, Lindekaffee - der mit den blauen Punkten: irgendwie
> nach heiler Welt, nach Heu und Pflaumenmus- (Ladwerge-)Brot?
Für den Geruch nach heiler Welt sind wohl deine Kindheitserinnerungen
verantwortlich. Früher rochen Caro und Linde nach Armut. Richtiger Kaffee
war zu teuer, allenfalls am Sonntag zu haben.
Ciao
Wolfram
--
ANDREA: Unglücklich das Land, das keine Helden hat. / GALILEI: Nein.
Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.
BERTOLT BRECHT ("Leben des Galilei")
Das wᅵrde mir nun nicht im Traum einfallen, weil das Granulat ist und
kein Pulver.
Wolle
Muckefuck trinkt doch heute hᅵchstens noch jemand, der keinen Kaffee
vertrᅵgt, oder irre ich mich da. Bei uns hieᅵ der "Im nu", den hab ich
ᅵbrigens jetzt wieder im Regal gesehen.
Wolle
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Die zwei Wörter mögen mal synonym gewesen sein, heute denke ich bei
>> "Kaffeepulver" eher an Instant-Kaffee als an gemahlene Kaffeebohnen.
>
> Das würde mir nun nicht im Traum einfallen, weil das Granulat ist und
> kein Pulver.
>
Das ist heute, bei den besseren Sorten, tatsächlich Granulat. Ursprünglich
war das feines, schwarzes Pulver. Irgendwann in den sechziger Jahren kam
Nescafè Gold raus, erstmals mit Granulat, das roch auch nicht mehr nach
Maggi. Aber die billigeren Sorten sind heute noch ein feines Pulver.
Ciao
Wolfram
--
Eher nämlich wird ein Gebirge durch eine einzige Ameise beseitigt als durch
das Gerücht, es sei nicht zu beseitigen.
BERT BRECHT
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Für den Geruch nach heiler Welt sind wohl deine Kindheitserinnerungen
>> verantwortlich. Früher rochen Caro und Linde nach Armut. Richtiger Kaffee
>> war zu teuer, allenfalls am Sonntag zu haben.
>
> Muckefuck trinkt doch heute höchstens noch jemand, der keinen Kaffee
> verträgt, oder irre ich mich da.
Heute schon, da du (übrigens sehr guten) Kaffee bei Aldi ziemlich billig
bekommst. Das war in den fünfziger und sechziger Jahren noch nicht so.
Damals gab es noch die Formulierung "Bohnenkaffee" (oder "guter Kaffee"),
wenn man, ja, äh, richtigen Kaffee und nicht Caro etc. meinte.
Ciao
Wolfram
--
Keinen Mann zu wollen ist sicherlich fast ebensogut wie einen zu haben, und
unendlich viel weniger anstrengend.
CELIA FREMLIN
Ich hab auf Arbeit immer billige Sorten von lᅵslichem Kaffee von Lidl,
Aldi, Norma oder Penny gehabt. Da ist mir noch nie feines Pulver
untergekommen, das ist alles Granulat. Ich hab hier nochn Glas stehen -
"Contal Gold" von Penny: Granulat!
Wolle
Bei uns hieᅵ es "Kaffee" und im Gegensatz dazu "Plemperkaffee" oder
"Muckefuck".
Wolle
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Das ist heute, bei den besseren Sorten, tatsächlich Granulat. Ursprünglich
>> war das feines, schwarzes Pulver. Irgendwann in den sechziger Jahren kam
>> Nescafè Gold raus, erstmals mit Granulat, das roch auch nicht mehr nach
>> Maggi. Aber die billigeren Sorten sind heute noch ein feines Pulver.
>
> Ich hab auf Arbeit immer billige Sorten von löslichem Kaffee von Lidl,
> Aldi, Norma oder Penny gehabt. Da ist mir noch nie feines Pulver
> untergekommen, das ist alles Granulat. Ich hab hier nochn Glas stehen -
> "Contal Gold" von Penny: Granulat!
>
Freilich sind die "Gold"-Sorten (sprich: Granulatsorten) von Aldi, Lidl,
Norma und Penny immer noch billiger als die billigen Sorten von Nescafè.
Schau beim nächsten Einkauf mal danach, es müßte immer noch die
Pulversorten geben.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er hat mal einen gekannt, der geglaubt hat, daß er
ohne Atmen leben könnt. Der hat's, sagt er, auch fast geschafft.
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Heute schon, da du (übrigens sehr guten) Kaffee bei Aldi ziemlich billig
>> bekommst. Das war in den fünfziger und sechziger Jahren noch nicht so.
>> Damals gab es noch die Formulierung "Bohnenkaffee" (oder "guter Kaffee"),
>> wenn man, ja, äh, richtigen Kaffee und nicht Caro etc. meinte.
>
> Bei uns hieß es "Kaffee" und im Gegensatz dazu "Plemperkaffee" oder
> "Muckefuck".
>
Ist klar. Seit den siebziger Jahren ist Kaffee, also richtiger Kaffee, der
Standard und Caro etc. die etwas auffallendere Alternative zum "richtigen
Kaffee". Früher war es umgekehrt, die Sprache spiegelte das wider.
Ciao
Wolfram
--
Es ist immer verkehrt, zu befehlen, wenn man des Gehorsams nicht sicher
ist.
MIRABEAU
> Heute m�chte ich aber �ber eine �hnliche, weniger konventionelle
> Metapher reden. Mein Sohn (7) roch an Instantkaffee und fand,
> da� er gut riecht. Ich schlug vor, frischen Kaffee zum Vergleich
> zu riechen. Den fand er nicht so gut, der rieche so "dunkel".
>
> Diese Metapher fand ich so �berzeugend, da� ich im ersten Moment
> sogar das Gef�hl hatte "genau das habe ich auch gedacht".
> Wahrscheinlich habe ich es in Wirklichkeit nicht mit denselben
> Worten gedacht, aber ich fand es eine �u�erst treffende
> Beschreibung des Unterschieds - dabei kann ich mich nicht
> erinnern, den Ausdruck benutzt oder auch nur geh�rt zu haben
> ("dumpfen Geruch" kenne ich). Ich glaube auch nicht, da� er das
> sonst irgendwo vorher geh�rt hat, denn so viel deutschen Input
> hat er hier in Kanada nicht, und im Englischen oder
> Franz�sischen kenne ich auch keinen konventionellen Ausdruck
> dieser Art.
In B�chern wird ein Geruch oft als /dark/ beschrieben.
| [...] a couple in a blue camper sat smoking their cigarettes
| over their breakfast coffee (blue scent of smoke, the thick dark
| smell of fresh coffee) [...]
|
(Eamon Grennan, "One Morning", in "Poetry 180", herausgegeben von
Billy Collins, Random House, 2003, S. 159.)
| I lingered for a few moments in the kitchen while the coffee
| brewed, enjoying the dark smell of it.
|
(Russell Banks, "The Darling", Harper Collins, 2004, S. 5.)
| From the kitchen came the sound of Carole's slippers on
| linoleum, the sizzle of bacon, the dark odor of percolating
| coffee.
|
(Richard Matheson, "Mantage", in "The Incredible Shrinking Man", Tor,
2008, S. 269.)
| A dark smell of brewing tea hung strong in the air.
|
(Donna Tartt, "The Secret History", Knopf, 1992, S. 404.)
| Roger poured syrup sparingly over his own cakes, even in the
| midst of uncertainty and anxiety enjoying the thick dark smell
| of it and the anticipation of rare sweetness.
|
(Diana Gabaldon, "A Breath of Snow and Ashes", 2005, Seal Books, 2007
(2005), S. 1053.)
| The heaviness of the balmy air struck me again. The dark scent
| of jasmine pervaded everything.
|
(Katherine Neville, "The Eight", Ballantine, 2008 (1988), S. 258.)
| For Caroline, the broken days blurred together into a stream of
| random images and impressions: the sight of her Ford Fairlane,
| its battery recharged, being driven into the lot; the sunlight
| streaming through cloudy windows; the dark scent of wet earth; a
| robin at the feeder.
|
(Kim Edwards, "The Memory Keeper's Daughter", Penguin, 2005, S. 62.)
| When Jace opened the greenhouse door, the scent hit Clary, soft
| as the padded blow of a cat's paw: the rich dark smell of earth
| and the stronger, soapy scent of night-blooming flowers [...]
|
(Cassandra Clare, "City of Bones", Margaret K. McElderry Books, 2007,
Kapitel 17 (am Anfang).)
| It was the peppery scent of spice and the rich dark odour of the
| earth, like new-baked biscuit hot from the oven.
|
(Wilbur Smith, "Birds of Prey", St. Martin's, 2003 (1997), S. 464.)
| They smelled the land before they saw it. A rich, dark odor of
| sweet earth, coming at them through a misty rain.
|
(Pete Hamill, "Forever", Back Bay, 2003 (2002), S. 143.)
| The sweet dark scent of chocolate greeted her.
|
(Joanne Fluke, "Chocolate Chip Cookie Murder", Kensington, 2000, S.
232.)
| The living-room window stood half open and now Martin caught a
| dark smell on the breeze. An odor of ozone ... or blood.
|
(Stephen King, "The Mangler", in "Night Shift", Doubleday, 1978, S.
99.)
| I smelled the hot, dark odor of whiskey on his mouth.
|
(Gwyn Hyman Rubio, "Icy Sparks", Penguin, 1999, S. 29.)
| She turned away quickly, walking blindly now because she had
| smelled the island on him, the rich, dark scent of it, and it
| broke her heart.
|
(Nora Roberts, "Sanctuary", Putnam, 1997, S. 57-58.)
| He recognized the dark aroma of cinnamon [...]
|
(Jason Goodwin, "The Janissary Tree", Sarah Crichton Books, 2006, S.
19.)
| [...] and then a strange smell seeped out to the balcony: smoky
| and nutlike - it made me think of burnt chestnuts - a strange,
| dark aroma that was somehow bracing.
|
(Elle Newmark, "The Book of Unholy Mischief", Atria, 2008, S. 56.)
Und eine �bersetzung aus dem Franz�sischen:
| Madame Saint-Alban gave forth a heavy dark aroma, the incense of
| her frizzy hair and suntanned arms.
|
(Colette, "My Mother's House", in "'My Mother's House' and 'Sido'";
Farrar, Straus and Giroux, 2002 (1953; "My Mother's House" erschien
1922 als "La Maison de Claudine"), S. 115.)
--
Steve
My e-mail address works as is.
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Die zwei W�rter m�gen mal synonym gewesen sein, heute denke ich bei
>> "Kaffeepulver" eher an Instant-Kaffee als an gemahlene Kaffeebohnen.
>
> Das w�rde mir nun nicht im Traum einfallen, weil das Granulat ist und
> kein Pulver.
Die Diskussion hatten wir schon, mir ging es wie Dir. Vielleicht
abgesehen von der Motivation; ob es Pulver oder Granulat ist, ist mir
egal, ich habe einfach im wirklichen Leben noch nie "Kaffeepulver" oder
"Pulverkaffee" f�r Instant-Kaffee geh�rt, sondern nur f�r gemahlenen
Kaffee. Ein Alternativasudruck f�r "Instant" ist "l�slicher Kaffee".
--
er m�ez an dem kragen
st�t ein gugel tragen,
daz im der hals bel�be w�z
OTTOKAR V. STEIERMARK
> Oliver Cromm (5.11.2009 18:35):
>
>> Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
>> "dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles m�gliche
>> bedeuten k�nnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tats�chlichen,
>> gemeinsamen Geruchserlebnisses herausrei�t?
>
> K�nnte es sein, da� dein Sohn Syn�sthetiker ist?
Daran habe ich noch nicht gedacht, ich werde aber mal darauf achten.
Ich w�rde das aber aus diesem Beispiel nicht herleiten, schon deswegen,
weil es f�r mich eben "unmittelbar einleuchtend" war, und ich bin kein
Syn�sthetiker (h�tte er gesagt, es rieche violett, h�tte ich damit
nichts anfangen k�nnen). Wenn �berhaupt, dann d�rfte das eine
Syn�sthesie im Rahmen der gew�hnlichen menschlichen Wahrnehmung sein,
nicht der individuellen. Darauf hat ja Stefan R. auch hingewiesen.
--
gugelfechten, vb., sich n�rrisch auff�hren, narren, fantasieren,
gauglen und gugelfechten ZWENGEL formularbuch (1568) 39b. --
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
["dunkler Geruch"]
>> hat er hier in Kanada nicht, und im Englischen oder
>> Franz�sischen kenne ich auch keinen konventionellen Ausdruck
>> dieser Art.
>
> In B�chern wird ein Geruch oft als /dark/ beschrieben.
Und sogar mehrere Beispiele mit Kaffee - Stephen, wie immer brillant!
>| The heaviness of the balmy air struck me again. The dark scent
>| of jasmine pervaded everything.
>|
> (Katherine Neville, "The Eight", Ballantine, 2008 (1988), S. 258.)
Jasmingeruch w�rde ich nicht als "dunkel" bezeichnen, au�er vielleicht
in Kombination mit sehr feuchter Luft, aber das pa�t nicht zu "balmy".
"Schwer" pa�t schon zu Jasmin.
>| streaming through cloudy windows; the dark scent of wet earth; a
>| robin at the feeder.
>|
> (Kim Edwards, "The Memory Keeper's Daughter", Penguin, 2005, S. 62.)
Erdig ist eine meiner ersten Assoziationen bei "dunkler Geruch". So ist
das wohl auch bei den paar Beispielen, die ich f�r "dunkel riechenden"
Wein gefunden habe, gemeint. Schokolade und Blut sind f�r mich auch
recht gute Kandidaten, Zimt wieder nicht. Ein schwer riechendes Gew�rz
w�re vielleicht Muskat, Kardamom oder K�mmel.
--
GOGELN, vb., flattern, sich (schwankend) hin und her bewegen, gaukelei
treiben, gesticulari. zur herkunft vgl. gogel, adj., und gaukeln, vb.;
in fast allen mundarten verbreitet, literarisch bis ins 17. jh. bezeugt;
s. auch gugeln und gageln.
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> On 5 Nov., 18:35, Oliver Cromm <lispamat...@yahoo.de> wrote:
>> Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
>> "dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles m�gliche
>> bedeuten k�nnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tats�chlichen,
>> gemeinsamen Geruchserlebnisses herausrei�t?
>
> Vielleicht riecht Dein Sohn, da� Kaffee ger�stet ist, gar dunkel
> ger�stet, und verbindet diesenn Geruch mit dem Farbton.
>
> E ist ja eine besonderheit des typisch deutschen Filterkaffees, heller
> ger�stet zu sein.
Das im Vergleich zu italienischem oder franz�sischem Kaffee. Der
Unterschied zu nordamerikanischem Kaffee ist eher, da� deutscher 100%
Arabica besteht, w�hrend in amerikanischem ein Robusta-Anteil drin ist.
Der gerochene Kaffee ist in diesem Sinne ein Kaffee in deutschem Stil.
Von Melitta (aber Melitta Kanada), "torr�faction moyenne".
P.S.: Danke f�r den schnellen Kommentar, trotzdem w�re es sehr
leserfreundlich gewesen, den zitierten Text zu k�rzen.
--
dasz jederman sehe, wie falsch unsere gugelm�nche zu ihres ordens
verteidigung der ersten kirchenexempel anziehen Calvin
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Die Diskussion hatten wir schon, mir ging es wie Dir. Vielleicht
> abgesehen von der Motivation; ob es Pulver oder Granulat ist, ist mir
> egal, ich habe einfach im wirklichen Leben noch nie "Kaffeepulver" oder
> "Pulverkaffee" für Instant-Kaffee gehört, sondern nur für gemahlenen
> Kaffee.
Tatsächlich? Bei "Kaffeepulver" kann ich mir gegebenenfalls auch noch
gemahlenen Kaffee vorstellen, "Pulverkaffee" aber ist in meinem
Sprachgebrauch ganz eindeutig Instant-Kaffee.
Ciao
Wolfram
--
Wer dreimal lügt / Und man ihm glaubt, / Probiert es auch / Ein viertes
Mal.
In Italien vermutlich. Hier sind selbst die Discounter-Eigenmarken Granulat.
Andreas
>>> Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
>>> "dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles m�gliche
>>> bedeuten k�nnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tats�chlichen,
>>> gemeinsamen Geruchserlebnisses herausrei�t?
>>
>> K�nnte es sein, da� dein Sohn Syn�sthetiker ist?
>
> Daran habe ich noch nicht gedacht, ich werde aber mal darauf achten.
>
> Ich w�rde das aber aus diesem Beispiel nicht herleiten, schon deswegen,
> weil es f�r mich eben "unmittelbar einleuchtend" war, und ich bin kein
> Syn�sthetiker (h�tte er gesagt, es rieche violett, h�tte ich damit
> nichts anfangen k�nnen). Wenn �berhaupt, dann d�rfte das eine
> Syn�sthesie im Rahmen der gew�hnlichen menschlichen Wahrnehmung sein,
> nicht der individuellen. Darauf hat ja Stefan R. auch hingewiesen.
Dies Ph�nomen scheint erst in j�ngster Zeit wahr- und ernstgenommen zu
werden. Man vermutet ja, da� z.B. die gro�en Komponisten ihre Musik
optisch wahrgenommen haben.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
3.30-4.15 3sat: Nelly Furtado: Loose - The Concert
> Am Fri, 6 Nov 2009 12:19:49 -0800 (PST) schrieb Gunhild Simon:
>
>> P.S. Instant Kaffee riecht - finde ich, oder besser fand ich fr�her,
>> nach Maggi.
>
> Das k�nnte hinkommen, irgend so was in der Art.
>
>> Wie riecht Caro?
>> Wie riecht, roch, Lindekaffee - der mit den blauen Punkten: irgendwie
>> nach heiler Welt, nach Heu und Pflaumenmus- (Ladwerge-)Brot?
>
> F�r den Geruch nach heiler Welt sind wohl deine Kindheitserinnerungen
> verantwortlich. Fr�her rochen Caro und Linde nach Armut. Richtiger Kaffee
> war zu teuer, allenfalls am Sonntag zu haben.
Bei Caro-"Kaffee" h�re ich immer Volker Lechtenbrink.
Da Didi, da aba schon lange keine Werbung mehr im Fernsee gesehen hat.
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: (SWR2) Studio-Brettl mit Matthias Deutschmann und Global Kryner
Das habe ich vergessen oder nie bewußt wahrgenommen. Meine Mutter
besaß Nescafé, das war damals lösliches Pulver.
Gemahlene Kaffeebohnen, also Kaffeemahl, löst sich ja keineswegs auf,
wie man am Kaffeesatz erkennt.
Gruß
Gunhild
Inzwischen vermuten manche, dass Usenetbeitr�ge Ger�che, Farben und
Kl�nge haben.
--
Roland Franzius
> P.S.: Danke für den schnellen Kommentar, trotzdem wäre es sehr
> leserfreundlich gewesen, den zitierten Text zu kürzen.
Das stimmt.
Mach ich auch meistens, was manche wiederum ärgert.
Bei mir erscheint alles unkommentiert Vorausgegangene nur mit einem
Link: zitierten Text anzeigen
Gruß
Gunhild
> Dieter Bruegmann schrieb:
>> Oliver Cromm (6.11.2009 23:53):
>>
>>>>> Hat die Leserschaft einen gute Vorstellung von einem Kaffee, der
>>>>> "dunkel" riecht? Oder ist das eine Formulierung, die alles mᅵgliche
>>>>> bedeuten kᅵnnte, wenn man sie aus dem Kontext eines tatsᅵchlichen,
>>>>> gemeinsamen Geruchserlebnisses herausreiᅵt?
>>>> Kᅵnnte es sein, daᅵ dein Sohn Synᅵsthetiker ist?
>>> Daran habe ich noch nicht gedacht, ich werde aber mal darauf achten.
>>>
>>> Ich wᅵrde das aber aus diesem Beispiel nicht herleiten, schon deswegen,
>>> weil es fᅵr mich eben "unmittelbar einleuchtend" war, und ich bin kein
>>> Synᅵsthetiker (hᅵtte er gesagt, es rieche violett, hᅵtte ich damit
>>> nichts anfangen kᅵnnen). Wenn ᅵberhaupt, dann dᅵrfte das eine
>>> Synᅵsthesie im Rahmen der gewᅵhnlichen menschlichen Wahrnehmung sein,
>>> nicht der individuellen. Darauf hat ja Stefan R. auch hingewiesen.
>>
>> Dies Phᅵnomen scheint erst in jᅵngster Zeit wahr- und ernstgenommen zu
>> werden. Man vermutet ja, daᅵ z.B. die groᅵen Komponisten ihre Musik
>> optisch wahrgenommen haben.
>
> Inzwischen vermuten manche, dass Usenetbeitrᅵge Gerᅵche, Farben und
> Klᅵnge haben.
Das mᅵchte ich fᅵr Gerᅵchte halten.
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
+0% * Wer dies liest, ist doof * Rundstᅵck 38ᅵ * Max & Moritz +46,45 *
>> P.S.: Danke f�r den schnellen Kommentar, trotzdem w�re es sehr
>> leserfreundlich gewesen, den zitierten Text zu k�rzen.
> Das stimmt.
> Mach ich auch meistens, was manche wiederum �rgert.
�rgern tut nur sinnentstellendes K�rzen, korrektes ist
selbstverst�ndlich Teil der Netiquette. Kann mir nicht
vorstellen, dass sowas wen �rgert.
M.
Bei der Korrektheit scheinen die Meinungen jedoch auseianderzugehen.
Die Netiquette zu mißachten liegt mir fern, es sei denn, ich habe mir
den Mund schon über das Thema fusselig geredet oder die Fingerkuppen
wundgeschrieben.
Kürzen dient mir dazu, die thematische Stringenz zu wahren, nicht, um
Argumente des Gegenübers zu mißachten.
Dennoch, fängt hier nicht das Reich des Subjektiven an? Worauf ich
nicht eingehen kann, weil mir dazu die nötige Information fehlt, oder
will, weil es mir zu bedeutungslos ist, soll ich das stehenlassen? Das
Feld überlasse ich Berufeneren.
Gunhild
> Man vermutet ja, daß z.B. die großen Komponisten ihre Musik
> optisch wahrgenommen haben.
Ja; Stevie Wonder hat mal gesagt, daß er Musik als Farben sieht.
mike
>>>> ... trotzdem w�re es sehr leserfreundlich gewesen, den
>>>> zitierten Text zu k�rzen.
>>> Das stimmt. Mach ich auch meistens, was manche wiederum
>>> �rgert.
>> �rgern tut nur sinnentstellendes K�rzen, korrektes ist
>> selbstverst�ndlich Teil der Netiquette. Kann mir nicht
>> vorstellen, dass sowas wen �rgert.
> Bei der Korrektheit scheinen die Meinungen jedoch
> auseianderzugehen.
Also in dem guten Jahrzehnt Usenet hat sich mir gegen�ber
noch nie - zumindest kann ich mich beim besten Willen nicht
daran erinnern - irgendwer �ber unkorrektes K�rzen beschwert.
Ich hab �brigens die Leerzeile zwischen erstem und zweitem
Beitrag, die Du entfernt hast, der besseren �bersichtlichkeit
halber wieder eingef�gt.
> Die Netiquette zu mi�achten liegt mir fern, es sei denn, ich
> habe mir den Mund schon �ber das Thema fusselig geredet oder
> die Fingerkuppen wundgeschrieben.
Die Netiquette lehnt Fullquote jedenfalls definitiv ab.
> K�rzen dient mir dazu, die thematische Stringenz zu wahren,
> nicht, um Argumente des Gegen�bers zu mi�achten.
No na.
> Dennoch, f�ngt hier nicht das Reich des Subjektiven an? Worauf
> ich nicht eingehen kann, weil mir dazu die n�tige Information
> fehlt, oder will, weil es mir zu bedeutungslos ist, soll ich das
> stehenlassen?
Wie gesagt: ich hatte noch nie die geringsten Probleme beim
K�rzen.
> Das Feld �berlasse ich Berufeneren.
Nein. Du *sollst* Dinge, auf die Du nicht antwortest, wegk�rzen.
M.
> Muckefuck trinkt doch heute hᅵchstens noch jemand, der keinen Kaffee
> vertrᅵgt, oder irre ich mich da.
Letzteres. Malzgetrᅵnke - neben Malzbier zᅵhlt auch Ersatzkaffee dazu -
sind fᅵrderlich fᅵr den Nachschub an Muttermilch bei Stillenden. Und
wenn man dann wᅵhrend der Stillzeit rumhorcht, ist man (na ja,
jedenfalls bei uns wars so) erstaunt, wie hᅵufig Caro & Co. bei Freunden
und Bekannten zu Hause vorrᅵtig ist und gern getrunken werden.
Grᅵᅵe
Jᅵrg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
> Wolfram Teufel schrieb:
>
>> Muckefuck trinkt doch heute höchstens noch jemand, der keinen Kaffee
>> verträgt, oder irre ich mich da.
>
> Ja.
Nö. Meine Frau trinkt das Zeug auch so, einfach als eigenes Getränk. Für
mich ist nicht nachvollziehbar, wie man so was nicht trinken kann. Wenns
nicht wegen des Koffeins wär, würd ich nicht mal Kaffee trinken.
Joachim
> Gunhild Simon schrieb:
>> Daß Mehl letztlich "das Gemahlene" heißt, liegt auf der Hand.
>> Differenzierter benennt mann es Weizenmehl, Roggenmehl oder eben
>> Kaffeemehl. Es gab ja auch in jedem Haushalt eine Kaffee MÜHLE.
>> Mühlen mahlen oft Mehl.
>> Ich weiß: Es gab auch Kupfermühlen, Holzmühlen, Sägemühlen, aber deren
>> Mahlaufgaben waren etwas undurchsichtiger.
>
> Was damit gemeint ist, konnte ich mir schon denken.
> Ich las jedoch den Begriff "Kaffeemehl" zum ersten Mal.
> Ich kannte allenfalls noch "Kaffeepulver".
>
Kaffemehl für gemahlenen Kaffe hab ich zum ersten Mal bei der Bundeswehr
gehört. Ich glaub von einem Pfälzer. Kafeepulver sage ich nur zu
Instant-Kaffee.
Joachim
> Am Fri, 06 Nov 2009 21:51:17 +0100 schrieb Wolfram Teufel:
>
>> Wolfram Heinrich schrieb:
>>> Heute schon, da du (übrigens sehr guten) Kaffee bei Aldi ziemlich billig
>>> bekommst. Das war in den fünfziger und sechziger Jahren noch nicht so.
>>> Damals gab es noch die Formulierung "Bohnenkaffee" (oder "guter
>>> Kaffee"), wenn man, ja, äh, richtigen Kaffee und nicht Caro etc. meinte.
>>
>> Bei uns hieß es "Kaffee" und im Gegensatz dazu "Plemperkaffee" oder
>> "Muckefuck".
>>
> Ist klar. Seit den siebziger Jahren ist Kaffee, also richtiger Kaffee, der
> Standard und Caro etc. die etwas auffallendere Alternative zum "richtigen
> Kaffee". Früher war es umgekehrt, die Sprache spiegelte das wider.
>
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Wikipediaartikel
<http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeekrise_%28DDR%29> über die Kaffeekrise
in der DDR in den 1970ern.
Joachim
> Über tiefe Töne, und warum sie tief heißen, haben wir hier schon
> geredet, ohne zu einer wirklichen Klärung zu gelangen. Wer dazu neue
> Einfälle hat, ist immer willkommen.
>
> Heute möchte ich aber über eine ähnliche, weniger konventionelle
> Metapher reden. Mein Sohn (7) roch an Instantkaffee und fand, daß er gut
> riecht. Ich schlug vor, frischen Kaffee zum Vergleich zu riechen. Den
> fand er nicht so gut, der rieche so "dunkel".
>
Wie grenze ich einen dunklen von einem schweren Geruch ab?
Hell verbinde ich natürlich mit frisch, also dürfte dunkel irgendwie alle
Gerüche bezeichnen, die besonders unfrisch sind.
Joachim
>>> Muckefuck trinkt doch heute h�chstens noch jemand, der keinen Kaffee
>>> vertr�gt, oder irre ich mich da.
>>
>> Ja.
>
> N�. Meine Frau trinkt das Zeug auch so, einfach als eigenes Getr�nk.
Ob du wohl vor dem Hintergrund dieses Satzes, wie auch deiner folgenden
Auslassungen, Matthias' 'Ja' wie auch dein 'N�' nochmal �berdenken magst?
Ciao
Toscha
--
Der Bildungsminister:
Lesen gef�hrdet Ihre Dummheit.
Ja schon, aber das kam doch erst in den Neunzigern.
F�r mich ist Caro immer Sommer auf Norderney,
so Mitte der Sechziger - 6 Wochen Sommer, Strand, und morgens
Caro (weil richtigen Kaffee durfte ich da noch nicht).
Deshalb trinke ich ihn heute immer noch gerne - so ab und zu.
/Walter
> Gemahlene Kaffeebohnen, also Kaffeemahl, l�st sich ja keineswegs auf,
> wie man am Kaffeesatz erkennt.
"Mahl" bzw. "-mahl" f�r Gemahlenes kenne ich nun wirklich gar nicht,
auch wenn das "Mahl", die "Mahlzeit" vermutlich aus der Wurzel stammt.
--
GUGELFUHR(E), f., scherz, spasz, narrheit,
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:
>
>> Dennoch, f�ngt hier nicht das Reich des Subjektiven an? Worauf
>> ich nicht eingehen kann, weil mir dazu die n�tige Information
>> fehlt, oder will, weil es mir zu bedeutungslos ist, soll ich das
>> stehenlassen?
>
> [...]
>
> Nein. Du *sollst* Dinge, auf die Du nicht antwortest, wegk�rzen.
Genau. Oben habe ich jetzt die thematische Stringenz noch erh�ht, wegen
der etwas unkonventionellen K�rzungsstrategie dann eine Markierung
gemacht.
Mir wird alle paar Jahre einmal sinnentstellendes K�rzen vorgeworfen,
aber kaum hier. Hier ist es auch meistens Absicht ;-)
> On 6 Nov., 23:53, Oliver Cromm <lispamat...@yahoo.de> wrote:
>
>> P.S.: Danke f�r den schnellen Kommentar, trotzdem w�re es sehr
>> leserfreundlich gewesen, den zitierten Text zu k�rzen.
>
> Das stimmt.
> Mach ich auch meistens, was manche wiederum �rgert.
Verschiedene Gruppen haben verschiedene Konventionen, aber im deutschen
Usenet liegt das Optimum fast nie bei 0% oder 100%. Im vorliegenden Fall
war es m.E. extrem daneben.
> Bei mir erscheint alles unkommentiert Vorausgegangene nur mit einem
> Link: zitierten Text anzeigen
Ich wei�, und ich kann denselben Effekt (beim Lesen, nicht beim
Schreiben) durch Dr�cken auf die q-Taste erreichen, aber viele andere
Newsreader k�nnen das nicht.
--
GUGEL, f., m., kapuze, mlat. cuculla, cucullus, ahd. cucalun cucullam
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
Da muss ich direkt mal schauen, ich glaube, wir sind hier Nord.
BTW haben sich die Brᅵder aus dem Geschᅵft zurᅵckgezogen, Karl 1993 und
Theo 2006.
Wolle
> On 07.11.2009 23:19, Joachim Pense wrote:
>> Matthias Opatz (in de.etc.sprache.deutsch):
>>> Wolfram Teufel schrieb:
>
>>>> Muckefuck trinkt doch heute höchstens noch jemand, der keinen Kaffee
>>>> verträgt, oder irre ich mich da.
>>>
>>> Ja.
>>
>> Nö. Meine Frau trinkt das Zeug auch so, einfach als eigenes Getränk.
>
> Ob du wohl vor dem Hintergrund dieses Satzes, wie auch deiner folgenden
> Auslassungen, Matthias' 'Ja' wie auch dein 'Nö' nochmal überdenken magst?
>
Ja.
> "Pulverkaffee" aber ist in meinem
> Sprachgebrauch ganz eindeutig Instant-Kaffee
MUSEN ebenfalls, wobei in meinem Fall wg. Nichtverwendung von Pulverkaffee
auch die aktive Verwendung von "Pulverkaffee" sehr selten ist.
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
> Am 07.11.2009 schrieb Wolfram Heinrich:
>
>> Am Fri, 6 Nov 2009 17:53:11 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>>
>>> Die Diskussion hatten wir schon, mir ging es wie Dir. Vielleicht
>>> abgesehen von der Motivation; ob es Pulver oder Granulat ist, ist mir
>>> egal, ich habe einfach im wirklichen Leben noch nie "Kaffeepulver" oder
>>> "Pulverkaffee" für Instant-Kaffee gehört, sondern nur für gemahlenen
>>> Kaffee.
>>
>> Tatsächlich? Bei "Kaffeepulver" kann ich mir gegebenenfalls auch noch
>> gemahlenen Kaffee vorstellen, "Pulverkaffee" aber ist in meinem
>> Sprachgebrauch ganz eindeutig Instant-Kaffee.
>
> Früher(TM) hieß so etwas einfach Nescafe, bevor es den
> gefriergetrockneten Kaffee gab.
Mei früher. Aber es war ja Nestlè himself, wo den gefriergetrockneten
Kaffee eingeführt hat.
Ciao
Wolfram
--
Paß auf, was du sagst! Wenn du heutzutage die Frage aufwirfst, wem der Bub
vom Schmid Xaver wohl ähnlich schaue, dann hast du ganz schnell eine
Verleumdungsklage von dem Schmid Xaver seiner Frau am Hals. Ganz schnell
hast du die.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
Nein, Caro gab's nur im Urlaub. Kakao wie zu Hause (Kaba, sp�ter
Nesquik) war wohl zu teuer, da Milch erfordernd. Und f�r mich
bezahlten wir schlie�lich nur 5 Mark pro Tag. Meine Eltern
zahlten je 7.50, WIMRE. Deshalb konnten wir uns auch die 6 Wochen
Urlaub leisten ...
/Walter
> Joachim Pense <sn...@pense-mainz.eu> wrote:
>
>>
>> Kaffemehl für gemahlenen Kaffe hab ich zum ersten Mal bei der Bundeswehr
>> gehört. Ich glaub von einem Pfälzer. Kafeepulver sage ich nur zu
>> Instant-Kaffee.
>
> Und wie hast Du Kaffeemehl vor der Begegnung mit diesem Pfälzer genannt?
>
Mir fehlte und fehlt ein Wort dafür. "Kaffeemehl" würde natürlich passen,
das kennt aber kaum jemand in meinem Umfeld. Man muss sich mit
Umschreibungen behelfen.
Joachim
Oder in ein kultiviertes Umfeld wechseln.
Ciao
Wolfram
--
Ein Huhn ist die Methode eines Eis, ein neues Ei zu erzeugen.
SAMUEL BUTLER
> >> Für mich ist Caro immer Sommer auf Norderney,
> >> so Mitte der Sechziger - 6 Wochen Sommer, Strand, und morgens
> >> Caro (weil richtigen Kaffee durfte ich da noch nicht).
> >> Deshalb trinke ich ihn heute immer noch gerne - so ab und zu.
>
> > Durftest Du früher Caro nicht im Winter auf dem Kontinent trinken?
>
> > Aus derselben Zeit kenne ich für Caro die Bezeichnung "Kinderkaffee".
>
> Nein, Caro gab's nur im Urlaub. Kakao wie zu Hause (Kaba, später
> Nesquik) war wohl zu teuer, da Milch erfordernd. Und für mich
> bezahlten wir schließlich nur 5 Mark pro Tag. Meine Eltern
> zahlten je 7.50, WIMRE.
Im Gewerkschaftsheim? Wie inner DDR?
> Deshalb konnten wir uns auch die 6 Wochen Urlaub leisten ...
Wer hatte denn 6 Wo. Urlaub? FR
6 Wochen Urlaub - toll! Soviel Urlaub hatten meine Eltern im ganzen Jahr
nicht, und ᅵberstunden wurden damals bezahlt und nicht abgefeiert wie
heute. Ich selber hatte zu DDR-Zeiten als Hᅵchstes 22 Tage Urlaub. Da
war ich zwar noch jᅵnger, aber hatte schon 2 Tage zusᅵtzlich wegen
meiner Dienststellung, sonst wᅵren es nur 20 gewesen.
Was die Urlaubsunterkunft pro Tag kostete, daran kann ich mich nicht
mehr erinnern, wohl, weil ich es nicht selber zahlen musste. Und als ich
als Erwqachsener in Urlaub gefahren bin, war ich beim Camping mit der
"Hundehᅵtte", das kostete je nach Campingplatz 25 Pfennig bis 1,50 Mark
pro Nacht, manchmal mit Zuschlᅵgen fᅵr Strom, Fahrrad oder Warmwasser.
Wolle
> Nestl� himself
Voorsicht, der Franzmann achtet sehr genau
auf die Ausrichtung seiner T�ddelchen.
vG
--
"Sollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden? Nat�rlich nicht! Wenn der
Deutsche die Wahl hat, mit einem kleinen Auto �ber einen intakten Planeten
zu zockeln oder mit einem gro�en Gel�ndewagen �ber einen verw�steten
Planeten zu brettern - da wei� der Deutsche doch, was er will!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Wolfram Heinrich wrote:
>
>> Nestlè himself
>
> Voorsicht, der Franzmann achtet sehr genau
> auf die Ausrichtung seiner Tüddelchen.
>
Ich kann mir das nie merken. Das ist bei mir wie die Kommasetzung beim
Rüdiger - Blinder Fleck.
Ciao
Wolfram
--
Ein bleicher weicher Kopfsalat / und ein kaputter Schuh; / ein nasser Hut,
ein Stückel Draht - / viel schöner bist doch du.
F. W. BERNSTEIN
> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>> Am Mon, 09 Nov 2009 06:41:47 +0100 schrieb Volker Gringmuth:
>>
>>> Wolfram Heinrich wrote:
>>>
>>>> Nestlè himself
>>>
>>> Voorsicht, der Franzmann achtet sehr genau
>>> auf die Ausrichtung seiner Tüddelchen.
>>>
>> Ich kann mir das nie merken. Das ist bei mir wie die Kommasetzung beim
>> Rüdiger - Blinder Fleck.
>
> "é" wird wie "eee" gesprochen -- oder wie in "heh!". Letzteres kann der
> gemeine Franzose zwar nicht aussprechen, aber es hilft uns. Wer "heh!"
> ruft, richtet sich nach vorn wie der Akut (accent aigu).
> "è" wird wie "ä" gesprochen, so wie in "bäh!". Wer "bäh!" sagt, weicht
> zurück, so wie der Gravis (accent grave).
>
Ah ja. Angenehm schwachsinnig, die Regel, die könnte ich mir vielleicht
merken.
Danke.
Ciao
Wolfram
--
Eine gute wissenschaftliche Theorie sollte einer Bardame erklärbar sein.
ERNEST RUTHERFORD
> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>> Am Sun, 08 Nov 2009 22:04:12 +0100 schrieb Joachim Pense:
>>
>>> Ralf Heinrich Arning (in de.etc.sprache.deutsch):
>>>
>>>> Joachim Pense <sn...@pense-mainz.eu> wrote:
>>>>
>>>>>
>>>>> Kaffemehl für gemahlenen Kaffe hab ich zum ersten Mal bei der Bundeswehr
>>>>> gehört. Ich glaub von einem Pfälzer. Kafeepulver sage ich nur zu
>>>>> Instant-Kaffee.
>>>>
>>>> Und wie hast Du Kaffeemehl vor der Begegnung mit diesem Pfälzer genannt?
>>>>
>>>
>>> Mir fehlte und fehlt ein Wort dafür. "Kaffeemehl" würde natürlich passen,
>>> das kennt aber kaum jemand in meinem Umfeld. Man muss sich mit
>>> Umschreibungen behelfen.
>>>
>> Oder in ein kultiviertes Umfeld wechseln.
>>
> Oder sein Umfeld kultivieren.
>
Auch nicht schlecht.
> Man kann einfach "Kaffeemehl" sagen. Wie man hierzufaden sieht, sind
> manche über das Wort etwas verwundert. Aber verstanden wird es.
>
Nur ist hierzugrupps eine Tendenz zum "Vastehichnich" anzutreffen. Bei
Josef Hader habe ich mal in einer ironischen Lobpreisung des Landlebens
gehört, daß dort (auf dem Land) die Butter "miachtlt". Ich hatte das Wort
noch nie zuvor gehört, der Sinn erschloß sich mir aber. In einer Sendung
fürs deutsche Publikum, die ich später sah, sprach er davon, qvr Ohggre
xäfryg. Ich hatte also richtig getippt.
Ciao
Wolfram
--
Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns Zwergobst.
G. CH. LICHTENBERG
Andererseits: il caffè ist aufitalienisch der Kaffee, le café.
Vielleicht schreibt man's ja auf Italienisch so? Nescaffè.
Ich finde dies für einen Wahlitaliener, selbst auf dem Absprung,
verzeihlich, ja, vielleicht richtig?
Aber jetzt, der kalten Heimat sich nähernd, heißt es üben!
Gruß
Gunhild
> > > Nestlè himself
>
> > Voorsicht, der Franzmann achtet sehr genau
> > auf die Ausrichtung seiner Tüddelchen.
>
> Andererseits: il caffè ist aufitalienisch der Kaffee, le café.
> Vielleicht schreibt man's ja auf Italienisch so? Nescaffè.
>
> Ich finde dies für einen Wahlitaliener, selbst auf dem Absprung,
> verzeihlich, ja, vielleicht richtig?
>
> Aber jetzt, der kalten Heimat sich nähernd, heißt es üben!
Ja, wie jetzt? Hat das Ferkel seine Rückkehr angekündigt? FR
Du vergißt, Links anzuklicken. Dann wüßtest Du besser Bescheid.
Gruß
Gunhild
> Man kann einfach "Kaffeemehl" sagen. Wie man hierzufaden sieht, sind
> manche �ber das Wort etwas verwundert. Aber verstanden wird es.
In vielen Kontexten sicher. Nun war es f�r mich hierzufaden nicht das
erste Mal - erstmals und ohne ausreichenden Kontext geh�rt, h�tte ich
vielleicht ein wenig ger�tselt, ob es sich um eine Fertigbackmischung
f�r Kaffeetorte handelt.
"Erdnu�butter" habe ich beim ersten Mal falsch verstanden, ich stellte
mir Butter mit Erdn�ssen drin vor und fand das abartig. Als ich dann zum
ersten Mal echte Erdnu�butter sah, stellte ich fest, da� sie von ganz
anderer Abartigkeit ist als vermutet.
--
da kamen abermals in das Elsas uber die Zaberer steig ein volck, die
nante man auch die Engell�nder und gugeler B. HERTZOG
>>>>> Muckefuck trinkt doch heute h�chstens noch jemand, der keinen Kaffee
>>>>> vertr�gt, oder irre ich mich da.
>>>>
>>>> Ja.
>>>
>>> N�. Meine Frau trinkt das Zeug auch so, einfach als eigenes Getr�nk.
>>
>> Ob du wohl vor dem Hintergrund dieses Satzes, wie auch deiner folgenden
>> Auslassungen, Matthias' 'Ja' wie auch dein 'N�' nochmal �berdenken magst?
>
> Ehe weiter gemutma�t wird: Ich hatte die letztgestellte Frage beantwortet.
Eh. Mehr als eine stand da auch gar nicht. *g*
Ciao
Toscha
--
Ducttape is like the Force:
It has a light side and a dark side,
and it holds the universe together.
Nein, Privatpension. 1959.
Das Sch�ne daran war, dass die Vermieterin uns so lieb gewonnen
hatte, dass sie testamentarisch verf�gte, wir d�rften in alle
Zukunft zur Taxe von 1959 dort wohnen.
Bis das Haus dann leider schon ;-) 1974 verkauft wurde.
>
>> Deshalb konnten wir uns auch die 6 Wochen Urlaub leisten ...
>
> Wer hatte denn 6 Wo. Urlaub? FR
Lehrer nat�rlich ;-)
/Walter
Jetzt is aber nu mal gut mit dem Kaffeemehl.
Wolle
Bei uns "mᅵschdld de Buddor", wennse kᅵselt oder miachtlt. Oder "de
Buddor is randᅵsch".
Wolle
Meine Oma hatte ihre Papiere immer inner Dose, da stand drauf:
"OKASA - die Mᅵnnerkraft".
Wolle
Das ist schᅵn formuliert: "von ganz anderer Abartigkeit".
Ich kann mich an Sandwiches mit Erdnussbutter und Ahornsirup einfach
nicht gewᅵhnen. Die Zeit in Amerika wᅵr die Hᅵlle gewesen, wenn ich mir
alles hᅵtte gefallen lassen!
Wolle
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Nur ist hierzugrupps eine Tendenz zum "Vastehichnich" anzutreffen. Bei
>> Josef Hader habe ich mal in einer ironischen Lobpreisung des Landlebens
>> geh�rt, da� dort (auf dem Land) die Butter "miachtlt". Ich hatte das Wort
>> noch nie zuvor geh�rt, der Sinn erschlo� sich mir aber. In einer Sendung
>> f�rs deutsche Publikum, die ich sp�ter sah, sprach er davon, qvr Ohggre
>> x�fryg. Ich hatte also richtig getippt.
>
> Bei uns "m�schdld de Buddor", wennse k�selt oder miachtlt. Oder "de
> Buddor is rand�sch".
Endlich mal einen Ausdruck, den ich auch verstehe. Als ich "k�seln"
suchte, fand ich es zun�chst als Ausdruck aus der Wein-Fachsprache.
--
er m�ez an dem kragen
st�t ein gugel tragen,
daz im der hals bel�be w�z
OTTOKAR V. STEIERMARK
> > > Andererseits: il caffè ist aufitalienisch der Kaffee, le café.
> > > Vielleicht schreibt man's ja auf Italienisch so? Nescaffè.
>
> > > Ich finde dies für einen Wahlitaliener, selbst auf dem Absprung,
> > > verzeihlich, ja, vielleicht richtig?
>
> > > Aber jetzt, der kalten Heimat sich nähernd, heißt es üben!
"Kalte Heimat" war übrigens DDR-Slang für Verbannung. Ja, sowas gab's,
nach russischem Vorbild. Offiziell hieß das wohl
"Aufenthaltsbeschränkung".
> > Ja, wie jetzt? Hat das Ferkel seine Rückkehr angekündigt?
>
> Du vergißt, Links anzuklicken. Dann wüßtest Du besser Bescheid.
Mir sacht ja keener wat - FR
> > Im Gewerkschaftsheim? Wie inner DDR?
>
> Nein, Privatpension. 1959.
Ah, in sowas waren wir auch jahrelang in Ahrenshoop, Pension Basso
(Basso hieß ein Neufundländer des Rostocker Theologie-Prof. Seeberg
[über dessen Rolle im III. Reich gab's vor einigen Jahren etwas
Disput], der Hund hockte in Holz geschnitzt [man nennt A'hoop auch das
Worpswede an der Ostsee] am Gartentor), da gab's jeden Morgen Eier aus
dem hauseigenen Hühnerstall.
> Das Schöne daran war, dass die Vermieterin uns so lieb gewonnen
> hatte, dass sie testamentarisch verfügte, wir dürften in alle
> Zukunft zur Taxe von 1959 dort wohnen.
Die Frau muß ausmittig veranlagt gewesen sein.
> >> Deshalb konnten wir uns auch die 6 Wochen Urlaub leisten ...
>
> > Wer hatte denn 6 Wo. Urlaub?
>
> Lehrer natürlich ;-)
Ooch dit noch - FR
> > Man kann einfach "Kaffeemehl" sagen. Wie man hierzufaden sieht, sind
> > manche über das Wort etwas verwundert. Aber verstanden wird es.
>
> Jetzt is aber nu mal gut mit dem Kaffeemehl.
Mutter Kempowski sprach auch von Kaffeemehl - FR
>Florian Ritter schrieb:
>
>> "Kalte Heimat" war übrigens DDR-Slang für Verbannung.
>
>Nie gehört.
Üblicherweise war das ja so, daß irgendjemand aus Berlin in die z.B.
sächsische Provinz verbannt wurde. Insofern ist es kein Wunder, daß
wie beide damit nicht anfangen konnten.
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
> "Kalte Heimat" war �brigens DDR-Slang f�r Verbannung.
Ist "Klate Heimat" nicht eine Bezeichnung f�r Ostpreu�en?
--
Diedrich
> Florian Ritter:
>
>> "Kalte Heimat" war übrigens DDR-Slang für Verbannung.
>
> Ist "Klate Heimat" nicht eine Bezeichnung für Ostpreußen?
Ja, besonders für dessen östlichsten Ausläufer namens Sibirien.
mike
> r...@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes:
>>Synästhesie.
>
>
> Als ich kürzlich las, daß im Italienischen die sieben Vokale
> a, e, E, i, o, O und U nie zu einem Schwa werden, hatte ich
> auch gleich wieder eine Farbsynästhesie (vor dem Weiterlesen
> kann der Leser jetzt erst einmal darüber nachdenken, welche
> Farben diese Vokale und der Schwa für ihn haben).
>
Für mich seit der Kindheit: A blaugrün, E weiß, Schwa gelblichweiß, I gelb,
U rotbraun, O schwarz.
Joachim