Gruß,
Oliver
--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.mydarc.de/dl1yov
> Neulich bin ich auf einen Text gestoßen, in dem es um Spielkarten ging.
> Dort war die Rede von "Junker", "Dame" und "König". Mir war schnell klar,
> daß mit dem "Junker" die Karte gemeint war, die ich nur als "Bube" kenne
> (na gut, "Bauer" hört man auch schon mal hin und wieder). Ist die
> Bezeichung "Junker" für den Buben irgendwo regionaltypisch, oder ist das
> nur vereinzelt zu finden?
Ich lese den Ausdruck hier zum ersten Mal. Ich kenne die Karte nur als Bube
oder Bauer. Junker ist mir auch vom Wort zu nah am Joker, da besteht doch
irgendwie Verwechslungsgefahr?
Wobei mir gerade einfällt, daß bei englischen Spielkarten beim Buben
tatsächlich ein "J" steht, für "Jack". Evtl. hat da jemand mit englischen
Karten gespielt und das "J" als Junker gedeutet? Dann würde mich aber mal
interessieren, was aus dem "Q" für die Queen wurde ;-)
Grüße,
Frank
Ich glaube, das schon mal gehört zu haben, aber lange her. Dürfte mit
dem 'J' für 'Jack' zusammenhängen. Das 'K' von 'King' für den König
ergibt sich von selbst, aber wie man allerdings das 'Q' für die Dame
interpretiert, ist mir ein Unerschließliches.
Da fällt mir spontan ein:
Immer, wenn im Deutschen Reiche
der ersehnte Abend naht,
tut man weit und breit das Gleiche:
Man drischt Skat.
Vor dem Schlafen, nach dem Essen,
in Vereinen und privat,
auf der Bahn und zu Kongressen:
Man drischt Skat.
Kartenmischen, Fingerspreizen,
Bier und Würstchen mit Salat,
Null ouvert und Zahlenreizen:
Man drischt Skat.
Um die Achtel, um die Groschen,
Mittels Eures Drangs zu Tat
wird in einem fort gedroschen:
Und zwar Skat.
Langsam reifen kühne Pläne.
Mit Geschrei führt Ihr sie aus.
Sieben, Achte, Neune, Zehne,
Unter, Ober, König, Daus!
Draußen wackeln die Konzerne,
und es wackelt schon der Staat!
Doch Ihr schweift nicht in die Ferne.
Ihr drescht Skat.
Ach, was habt Ihr bloß im Kopfe?
Wasser kocht bei hundert Grad.
Deutschland hallt von dem Geklopfe.
Ihr klopft Skat.
Manchmal knirschen Euch die Zähne
Manchmal rüttelt Ihr am Haus.
Doch Ihr zählt euch selber aus:
Sieben, Achte, Neune, Zehne,
Unter, Ober, König, Daus!
(E.K.)
EKNW
Grüße
F.
Bei Dir ist EIIR Kween?
Gruss
Walter
> Ich glaube, das schon mal geh�rt zu haben, aber lange her. D�rfte mit
> dem 'J' f�r 'Jack' zusammenh�ngen. Das 'K' von 'King' f�r den K�nig
> ergibt sich von selbst, aber wie man allerdings das 'Q' f�r die Dame
> interpretiert, ist mir ein Unerschlie�liches.
Das ist im D�nischen einfach: "Quinde". Wir sagen sogar - ganz
von Kartenspiel unabh�ngig - "kvinde med stort q" ("Frau mit
grossem Q") wenn man eine Frau besonders anziehend findet.
Das normale Wort ist "kvinde", aber es ist tatz�chlich mit
"queen" verwandt.
--
Gru�, Bertel
>Ich lese den Ausdruck hier zum ersten Mal. Ich kenne die Karte nur als Bube
>oder Bauer. Junker ist mir auch vom Wort zu nah am Joker, da besteht doch
>irgendwie Verwechslungsgefahr?
>
>Wobei mir gerade einfällt, daß bei englischen Spielkarten beim Buben
>tatsächlich ein "J" steht, für "Jack". Evtl. hat da jemand mit englischen
>Karten gespielt und das "J" als Junker gedeutet? Dann würde mich aber mal
>interessieren, was aus dem "Q" für die Queen wurde ;-)
Da läge die Deutung Junge aber näher.
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Wie meinen?
F.
Ich meine nicht, denn ich bin sicher, dass das "Q" von "Queen" kommt.
Gruss
Walter
Frank ziemlich sicher auch. Anders jedenfalls kann ich ihn hier nicht
verstehen:
|Das 'K' von 'King' für den König
|ergibt sich von selbst, aber wie man allerdings das 'Q' für die Dame
|interpretiert, ist mir ein Unerschließliches.
Ciao
Toscha
--
To finish first,
You first have to finish.
>>Ich meine nicht, denn ich bin sicher, dass das "Q" von "Queen" kommt.
>
> Frank ziemlich sicher auch. Anders jedenfalls kann ich ihn hier nicht
> verstehen:
> |Das 'K' von 'King' für den König
> |ergibt sich von selbst, aber wie man allerdings das 'Q' für die Dame
> |interpretiert, ist mir ein Unerschließliches.
So isses.
J > Jack > Junker
K > King > König
Q > Queen > ??
Aber im Ernst, latürnich gibt es schlicht Karten mit Bezeichnungen für
verschiedene Muttersprachler. Ich hatte unterstellt, dass es sich bei
der Bezeichnung 'Junker' um eine nachträgliche Interpretation des 'J'
eines e.-sprachigen Kartenspiels handelt. Ob das wirklich stimmt, weiß
ich nicht. Ich erinnere mich durchaus, früher öfter mit Karten mit
diesen Kennzeichnungen K-Q-J gespielt zu haben, obwohl die Familie
definitiv keine Beziehung in englischsprachige Länder hatte. Weiß also
der Teufel, wo die herkamen, aber egal, man erkennt die Karten ja
schließlich auch an den Bildchen.
Mal so herum gefragt: Gibt es noch andere Interpretationen der dritten
Figur neben König und Dame? Das wäre evtl. ein Hinweis. 'Bube' ist ja
geläufig, aber sagt man vielleicht auch 'Knecht', 'Ritter' oder
ähnliches?
Ich habe übrigens unter http://de.wikipedia.org/wiki/Spielkarte
grade mit Interesse gelesen, dass die Darstellungen sich
spielfarbabhängig meist auf historische Persönlichkeiten beziehen. Das
war mir Kulturbolschewisten - Schande über mich - nicht erinnerlich.
F.
> Neulich bin ich auf einen Text gestoßen, in dem es um Spielkarten ging.
> Dort war die Rede von "Junker", "Dame" und "König". Mir war schnell
> klar, daß mit dem "Junker" die Karte gemeint war, die ich nur als "Bube"
> kenne (na gut, "Bauer" hört man auch schon mal hin und wieder). Ist die
> Bezeichung "Junker" für den Buben irgendwo regionaltypisch, oder ist das
> nur vereinzelt zu finden?
*Hier* *Meld* Kenn ich. Bube, Wenzel, Junker. Vermutlich regional
bedingt. Eher im norden Thüringens bin ich mit Junker und Bube in
Berührung gekommen, im Süden Th. eher Wenzel.
Frank
> Dann würde mich aber mal interessieren, was aus dem "Q" für die Queen
> wurde ;-)
Quasselstrippe?
vG
--
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> Ich meine nicht, denn ich bin sicher, dass das "Q" von "Queen" kommt.
Natürlich. Lies den Thread noch mal mit helvetikompatiblem Tempo nach.
Es ging um deutsche Interpretationen der englischen Bezeichnungen.
J für Junker statt für Jack und so.
Ich hatte vergessen, dass ich nichts von unschweizerischen Karten
verstehe. Ich fühlte mich nur irrtümlich "sicher". Jetzt bin ich
sicher unsicher. Sorry.
Gruss
Walter
http://www.poker-abc.ch/Karten.aspx
Daraus:
K King König
Q Queen Dame
J Jack Bube
Dorothee
> Mal so herum gefragt: Gibt es noch andere Interpretationen der dritten
> Figur neben König und Dame? Das wäre evtl. ein Hinweis. 'Bube' ist ja
> geläufig, aber sagt man vielleicht auch 'Knecht', 'Ritter' oder
> ähnliches?
Ich kenne, aber nur sehr umgangssprachlich, noch den 'Jungen'. Je nach
Spiel kann das der Bube (Doppelkopf) oder der Joker (Rommé) sein. Und
natürlich im deutschen Blatt die 'Ober' und 'Unter'.
Ciao
Toscha
--
The gods made heavy metal and they saw that it was good.
[Manowar]
> Ich kenne, aber nur sehr umgangssprachlich, noch den 'Jungen'.
> Je nach Spiel kann das der Bube (Doppelkopf) oder der Joker
> (Rommé) sein. Und natürlich im deutschen Blatt die 'Ober' und
> 'Unter'.
Nachdem's noch niemand gesagt hat, ergänze ich den "Cavall"
(einen Reiter) als Figurenkarte beim Tarock.
M.
Es gibt zahllose Variationen der Gestaltung von verschiedenen bekannten
"Esoterikern", die aufregendste ist vielleicht die von Aleister Crowley,
dem traditionellen Spielkartenbild am nächsten kommt das Tarot de Marseille.
Das Tarock zeigt die gewöhnlichen Farben des französischen Kartenblatts
(Karo, Treff, Herz, Pik), und die Bildkarten haben weder in Gestaltung
noch im Namen was mit dem Tarot zu tun. Aber es sind 21, und der Narr
heißt in Österreich allgemein der G'stieß.
Wie man das spielt, weiß ich leider nicht, aber es ist weit verbreitet.
> Im Fränkischen sagt man nur Wenz oder Unter.
Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
F.
In Oberammergau und im Rest von Bayern.
Ciao
Wolfram
--
Du siehst Dinge und sagst: "Warum?" Ich aber träume von Dingen und sage:
"Warum nicht?"
GEORGE BERNARD SHAW
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<http://www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich>
>Am Mon, 28 Jun 2010 00:34:53 +0200 schrieb Frank Husel:
>
>> Rüdiger Silberer schrieb:
>>> Am 25.06.2010 schrieb Frank Ursel:
>>>>Oliver Voß schrieb:
>>
>>>>>Neulich bin ich auf einen Text gestoßen, in dem es um Spielkarten ging.
>>>>>Dort war die Rede von "Junker", "Dame" und "König". Mir war schnell
>>>>>klar, daß mit dem "Junker" die Karte gemeint war, die ich nur als "Bube"
>>>>>kenne (na gut, "Bauer" hört man auch schon mal hin und wieder). Ist die
>>>>>Bezeichung "Junker" für den Buben irgendwo regionaltypisch, oder ist das
>>>>>nur vereinzelt zu finden?
>>>>
>>>>*Hier* *Meld* Kenn ich. Bube, Wenzel, Junker. Vermutlich regional
>>>>bedingt. Eher im norden Thüringens bin ich mit Junker und Bube in
>>>>Berührung gekommen, im Süden Th. eher Wenzel.
>>>
>>> Im Fränkischen sagt man nur Wenz oder Unter.
>>
>> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
>>
>In Oberammergau und im Rest von Bayern.
In Sachsen sind Ober und Unter völlig selbstverständlich.
Gruß Uwe
--
"Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren."
Dieter Wiefelspütz, SPD
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
> On Mon, 28 Jun 2010 01:51:37 +0200, Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>Am Mon, 28 Jun 2010 00:34:53 +0200 schrieb Frank Husel:
>>
>>> Rüdiger Silberer schrieb:
>>>> Am 25.06.2010 schrieb Frank Ursel:
>>>>>Oliver Voß schrieb:
>>>
>>>>>>Neulich bin ich auf einen Text gestoßen, in dem es um Spielkarten ging.
>>>>>>Dort war die Rede von "Junker", "Dame" und "König". Mir war schnell
>>>>>>klar, daß mit dem "Junker" die Karte gemeint war, die ich nur als "Bube"
>>>>>>kenne (na gut, "Bauer" hört man auch schon mal hin und wieder). Ist die
>>>>>>Bezeichung "Junker" für den Buben irgendwo regionaltypisch, oder ist das
>>>>>>nur vereinzelt zu finden?
>>>>>
>>>>>*Hier* *Meld* Kenn ich. Bube, Wenzel, Junker. Vermutlich regional
>>>>>bedingt. Eher im norden Thüringens bin ich mit Junker und Bube in
>>>>>Berührung gekommen, im Süden Th. eher Wenzel.
>>>>
>>>> Im Fränkischen sagt man nur Wenz oder Unter.
>>>
>>> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
>>>
>>In Oberammergau und im Rest von Bayern.
>
> In Sachsen sind Ober und Unter völlig selbstverständlich.
>
Sachsen ist aber auch so eine Art Bayern, nur mit merkwürdigem Dialekt.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er hat ein Buch über die Sinnlosigkeit des Lebens
geschrieben, aber, sagt er, die Drecksau von Verleger hat's nicht mehr bis
zur Buchmesse herausgebracht.
Da ist auf dem Bild aber keine Dame, WIMRE.
Schoenen Gruss,
Thorsten
--
Thorsten Michels
mic...@informatik.uni-kl.de
DrNethack on #awg
One's never alone with a rubber duck. (Douglas Adams)
> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>> Am Mon, 28 Jun 2010 00:34:53 +0200 schrieb Frank Husel:
>>
>>> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
>>>
>> In Oberammergau und im Rest von Bayern.
>
> Da ist auf dem Bild aber keine Dame, WIMRE.
>
Auf dem Original bairischen Blatt natürlich nicht. Aber wenn einer - aus
welchen Gründen immer - gezwungen ist, mit französischem Blatt zu spielen,
bleibt die Bezeichnung natürlich. Man käm ja sonst mit dem Ansagen
durcheinander.
Ciao
Wolfram
--
Wer im Kühlhaus sitzt, soll nicht mit Schweinen werfen.
> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
teilweise auch in Thüringen.
Frank
Am 28.06.2010 09:06, schrieb Wolfram Heinrich:
> Am Mon, 28 Jun 2010 06:55:36 +0000 (UTC) schrieb Thorsten Michels:
>
>> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>>> Am Mon, 28 Jun 2010 00:34:53 +0200 schrieb Frank Husel:
>>>
>>>> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
>>>>
>>> In Oberammergau und im Rest von Bayern.
>>
>> Da ist auf dem Bild aber keine Dame, WIMRE.
>>
> Auf dem Original bairischen Blatt natürlich nicht. Aber wenn einer - aus
> welchen Gründen immer - gezwungen ist, mit französischem Blatt zu spielen,
> bleibt die Bezeichnung natürlich. Man käm ja sonst mit dem Ansagen
> durcheinander.
Sagt ihr dann auch Eichel und Schellen für Kreuz und Karo?
Joachim
Bei uns sagt man 'Ober' nur zu dem Herren, zu der Dame
meist 'Frollein'. Oder, wenn man sich nicht so sicher
ist, 'Bedienung'.
Gruß,
Jens
Das weiß ich nicht mehr. Ich hab in meiner Jugend Watten gespielt, aber
selbst dies simple Spiel inzwischen wieder vergessen.
Ciao
Wolfram
--
Jeder Idiot kann die Wahrheit sagen, aber zum Lügen braucht es Intelligenz.
UNBEKANNT
Am 28.06.2010 10:04, schrieb Wolfram Heinrich:
>>
>> Sagt ihr dann auch Eichel und Schellen für Kreuz und Karo?
>>
> Das weiß ich nicht mehr. Ich hab in meiner Jugend Watten gespielt, aber
> selbst dies simple Spiel inzwischen wieder vergessen.
>
Nach Henscheid (die Vollidioten) ist Watten ein Schweizer Kartenspiel
(das er damals versucht hatte, nach Frankfurt zu importieren). Wie kommt
das nach Niederbayern? Und haben die nicht ein eigenes Blatt?
Joachim
> Nach Henscheid (die Vollidioten) ist Watten ein Schweizer Kartenspiel
> (das er damals versucht hatte, nach Frankfurt zu importieren). Wie kommt
> das nach Niederbayern? Und haben die nicht ein eigenes Blatt?
>
Was weiß ich. Wahrscheinlich waren es eingewanderte Schweizer oder es war
ganz anders. Oder der Henscheid hat sich 1 Schabernack erlaubt.
Ciao
Wolfram
--
- Du? / - Ja. / - Ich glaube, ich werde allmählich wahnsinnig. / - Ach? / -
Ja, wirklich. Ich entdecke an mir alle Anzeichen für Schizophrenie. / -
Unfug! Du bist ja verrückt.
Wir auch, wir auch! ;)
Und natürlich spielen wir mit deutschem Blatt.
> >>> Im Fr nkischen sagt man nur Wenz oder Unter.
>
> >> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
>
> >In Oberammergau und im Rest von Bayern.
>
> In Sachsen sind Ober und Unter v llig selbstverst ndlich.
Aber nur bei sog Deutschem Blatt. Und wie nennt der Saxe bei den
Karten das Ass?
Nach meinen Erfahrungen sollte man davon meiden, mit Saxen Skat oder
etwa gar Doppelkopf zu spielen, die nehmen das nämlich todernst - FR
>Aber nur bei sog Deutschem Blatt.
Selbstredend.
>Und wie nennt der Saxe bei den
>Karten das Ass?
Daus, wie sonst?
>Nach meinen Erfahrungen sollte man davon meiden, mit Saxen Skat oder
>etwa gar Doppelkopf zu spielen, die nehmen das nämlich todernst - FR
Ihr könnt bloß nicht verlieren. ;)
Es ist auch in Tirol verbreitet. In Vorarlberg aber eher nicht (dort tun
sie Jassen), daher würde mich eher wundern, wenn es aus dem
allemannischen Westen käme. Aber als bekennender Bridge- und
Tarockverweigerer muss ich von Kartenspielen nichts wissen.
> Und haben die nicht ein eigenes Blatt?
Watt(n)en tut man mit doppeldeutschem Blatt.
hp
> Nach Henscheid (die Vollidioten) ist Watten ein Schweizer Kartenspiel
Wenn es das tatsächlich je war, dann ist es jetzt vollständig vom
Jassen verdrängt.
- Andi
>>Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
> Ja, logisch, wie denn sonst.
Die Frage war nicht ob, sondern wo. Zum Beispiel könnte
man zu der Dame einfach 'Dame' sagen. Meinjanur. Ich
hab's persönlich kaum jemals erlebt, dass sich jemand
der Ausdrücke des deutschen Blatts bedient.
> Der Ober sticht den Unter.
Ach so. Die Unterleichen liegen also alle in den
Restaurantkellern herum. Was man hier nicht alles
erfährt!
F.
--
Der Mörder ist immer der Gärtner
Und Laub für Pik, was denn sonst?
Wer sowas Einfaches nicht kann, der sollt halt auch keine Karten net
spieln
Beim Tarock heißt der Bub ja auch "Fant" und der Reiter "Cavall" -- vom
Gstis, vom Mond, vom Pagaten, dem Uhu und dem Kakadu einmal ganz
abgesehen...
Helmut,
der nebst dem Franzenkram vorwiegend
mit einfachdeutschem, doppeldeutschem, böhmischem,
piacentinischem und neapolitanischem Blatt sowie
natürlich Tarock spielt.
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
Der Henscheid is ja auch keiner, der was sich auskennen tut.
Wattn tut man nicht nur in der Schweiz, sondern und vor allem in *ganz*
Tirol und in Salzburg und im Salzkammergut. Weiter östlich hört sichs
dann auf.
Prefranzen tut man aber in ganz Österreich.
Helmut
--
Préference -- Kartenspiel zu dritt,
dem Skat nicht unähnlich.
>>> Sagt man irgendwo 'Ober', zu dem Bildchen, das eine Dame abbildet?
>>> Ja, logisch, wie denn sonst.
>
> Die Frage war nicht ob, sondern wo. Zum Beispiel könnte
> man zu der Dame einfach 'Dame' sagen. Meinjanur.
Nein, weil die Dame sticht ja keinen, die wird gstochen!
gez.:
Kuoni der Hirt m.p.
> Wattn tut man nicht nur in der Schweiz, sondern und vor allem in *ganz*
> Tirol und in Salzburg und im Salzkammergut.
In Bayern schon auch.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er möcht nicht in den Himmel kommen. Wenn er mal tot
ist, sagt er, seinetwegen, aber heut nicht.
Jo eh, vor allem in Ober-Bayern.
Helmut, on topic.
> Wolfram Heinrich beliebte zu schreiben :
>> Am Wed, 30 Jun 2010 19:44:48 +0100 schrieb Helmut P. Einfalt:
>>
>>> Wattn tut man nicht nur in der Schweiz, sondern und vor allem in
>>> *ganz* Tirol und in Salzburg und im Salzkammergut.
>>
>> In Bayern schon auch.
>
> Jo eh, vor allem in Ober-Bayern.
>
Im Wenzland oben an der Elbe aber wiederum nicht so.
Ciao
Wolfram
--
Worte, Worte, nichts als Worte, / Worte von der öden Sorte
Warum heißt es eigentlich spielkartengerecht Ober-Bayern, aber nicht
Unter-Bayern?
Helmut
--
Kartengrecht is's aa
dass ma Saupreissn sågt.
> Wolfram Heinrich beliebte zu schreiben :
>> Im Wenzland oben an der Elbe aber wiederum nicht so.
>
> Warum heißt es eigentlich spielkartengerecht Ober-Bayern, aber nicht
> Unter-Bayern?
>
Wahrscheinlich ist Niederbayern vor dem Watten erfunden worden.
Ciao
Wolfram
--
Armut ist gewiß etwas Schreckliches. Mir dürfert einer 10 Millionen
hinlegen und mir sagen, daß ich dafür arm sein muß. Ich nehmerts nicht.
JOHANN NESTROY