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Hammerfrage

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wo...@wp.pl

unread,
Jan 19, 2018, 7:33:50 AM1/19/18
to
Guten Tag,

bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird oder eine schwierige Frage.

Gruß
Marcin

Detlef Meißner

unread,
Jan 19, 2018, 7:49:10 AM1/19/18
to
Am 19.01.2018 um 13:33 schrieb wo...@wp.pl:
>
> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird oder eine schwierige Frage.
>
Kommt auf den Kontext an.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sedisvakanz

Umgangssprachlich ist eine Hammerfrage eine schwierige oder auch
umfangreiche Frage.
Man könnte auch sagen: "Dies Frage ist ein dicker Hammer!"

Detlef

Andreas Karrer

unread,
Jan 19, 2018, 8:07:54 AM1/19/18
to
* wo...@wp.pl <wo...@wp.pl>:

> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt
> wird oder eine schwierige Frage.

Ohne Zusammenhang ist das schwer zu entscheiden.

"Hammer-" ist in letzter Zeit zu einem allgemeinen Verstärkungs-Vowort
geworden, ähnlich wie "Mega-". Begonnen hat es nach meiner Wahrnehmung
mit "Hammerwetter", wurde in meinen Segelfliegerkreisen etwa um 2000
rum Mode, dann auch "Hammeraufwind" usw.

Hier (CH) kann man zwischenzeitlich "hammer" auch als unflektiertes
Adjektiv wie "scheisse" benutzen, nur bezeichnet es eben das Gegenteil
von scheisse: "Das Konzert gestern war voll hammer."

Eine Hammerfrage ist also eine sehr gute Frage, oder eben je nach
Kontext eine sehr schwierige Frage, eine sehr zweideutige Frage, eine
sehr lustige Frage usw.

Das war jetzt eine Hammerantwort, nicht?

- Andi

Waldemar Gesichtsbeleuchtung

unread,
Jan 19, 2018, 8:49:10 AM1/19/18
to
<wo...@wp.pl> wrote:

> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird
> oder eine schwierige Frage.

Naturgesetz: Der mit dem größten Hammer hat die beste Antwort!

Andererseits: Der hat einen Hammer! bedeutet auch: Der ist behämmert.
Was wiederum bedeutet: Der ist bekloppt. Was auch bedeutet: Der hat
nicht alle Nadeln an der Tanne oder alle Tassen im Schrank.

Waldemar

Bertel Lund Hansen

unread,
Jan 19, 2018, 8:52:48 AM1/19/18
to
Andreas Karrer skrev:

> "Hammer-" ist in letzter Zeit zu einem allgemeinen Verstärkungs-Vowort
> geworden, ähnlich wie "Mega-". Begonnen hat es nach meiner Wahrnehmung
> mit "Hammerwetter", wurde in meinen Segelfliegerkreisen etwa um 2000
> rum Mode, dann auch "Hammeraufwind" usw.

Interessant. Auf Dänisch ist es seit 1991 genau so benutzt
worden.

--
/Bertel - aus Dänemark

Detlef Meißner

unread,
Jan 19, 2018, 8:57:43 AM1/19/18
to
Am 19.01.2018 um 14:49 schrieb Waldemar Gesichtsbeleuchtung:
> <wo...@wp.pl> wrote:
>
>> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird
>> oder eine schwierige Frage.
>
> Naturgesetz: Der mit dem größten Hammer hat die beste Antwort!

Ich zeige dir gleich, wo der Hammer hängt!

Detlef
--
Taucht irgendwo ein Genie auf, verbrüdern sich sofort die Dummköpfe.
(Swift)

xylo...@gmail.com

unread,
Jan 19, 2018, 9:12:14 AM1/19/18
to
Am Freitag, 19. Januar 2018 14:07:54 UTC+1 schrieb Andreas Karrer:

>> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt
>> wird oder eine schwierige Frage.

> "Hammer-" ist in letzter Zeit zu einem allgemeinen Verstärkungs-Vowort
> geworden, ähnlich wie "Mega-". Begonnen hat es nach meiner Wahrnehmung
> mit "Hammerwetter", wurde in meinen Segelfliegerkreisen etwa um 2000
> rum Mode, dann auch "Hammeraufwind" usw.
>
> Hier (CH) kann man zwischenzeitlich "hammer" auch als unflektiertes
> Adjektiv wie "scheisse" benutzen, nur bezeichnet es eben das Gegenteil
> von scheisse: "Das Konzert gestern war voll hammer."

In Berlin eher "... war voll der Hammer", hessisch "... des war
hammähatt (hammerhart)".

FR

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 19, 2018, 9:35:30 AM1/19/18
to
Am Fri, 19 Jan 2018 14:57:40 +0100 schrieb Detlef Meißner:

> Am 19.01.2018 um 14:49 schrieb Waldemar Gesichtsbeleuchtung:
>> <wo...@wp.pl> wrote:
>>
>>> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird
>>> oder eine schwierige Frage.
>>
>> Naturgesetz: Der mit dem größten Hammer hat die beste Antwort!
>
> Ich zeige dir gleich, wo der Hammer hängt!

Der hängt da, wo der Bartel den Most holt!

Grüße,

Frank

Waldemar Gesichtsbeleuchtung

unread,
Jan 19, 2018, 9:49:47 AM1/19/18
to
Detlef Meißner <unge...@mailinator.com> wrote:

> Am 19.01.2018 um 14:49 schrieb Waldemar Gesichtsbeleuchtung:

>> > Naturgesetz: Der mit dem größten Hammer hat die beste Antwort!
>
> Ich zeige dir gleich, wo der Hammer hängt!

Sledges Assistentin: "Sind Sie für die Todesstrafe?"

Sledge Hammer: "Nicht grausam genug!"

Sledges Assistentin: "Wieso?"

Sledge: "Es könnte ein Leben nach dem Tod geben!"

Gruß!
Waldemar

Matthias Opatz

unread,
Jan 19, 2018, 10:44:03 AM1/19/18
to
Dies schrieb wo...@wp.pl:

> Subject: Hammerfrage

Wäre schön, wenn Du den Gegenstand der Frage im Text erwähnen könntest.

> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird o=
> der eine schwierige Frage.

Das läßt sich ohne Kontext nicht entscheiden.

Sitzen Kinder beim Memoryspiel. Kevin hat die erste Karte schon
in der Hand und fragt sich jetzt, an welcher Stelle wohl die Karte
mit dem anderen Hammer liegt.

Im Werkuntericht fragt der Lehrer den durchgenommenen Stoff durch,
es ging um wichtige Werkzeuge und ihre Teile. Die Säge besteht aus
Blatt und Bügel; ein Messer besitzt Heft und Klinge; die Zange Griffe,
Gelenk und Greifbacken - und zum Hammer gehören Kopf und Stiel. Aber
wie hießen gleich die beiden Seiten des Kopfs? Ja, an der Hammerfrage
schieden sich die Geister!

Matthias

Detlef Meißner

unread,
Jan 19, 2018, 10:51:23 AM1/19/18
to
Am 19.01.2018 um 16:44 schrieb Matthias Opatz:
> Dies schrieb wo...@wp.pl:
>
>> Subject: Hammerfrage
>
> Wäre schön, wenn Du den Gegenstand der Frage im Text erwähnen könntest.
>
>> bedeutet dises Wort eine heikle Frage, die ohne Umschweife gestellt wird o=
>> der eine schwierige Frage.
>
> Das läßt sich ohne Kontext nicht entscheiden.
>
> Sitzen Kinder beim Memoryspiel. Kevin hat die erste Karte schon
> in der Hand und fragt sich jetzt, an welcher Stelle wohl die Karte
> mit dem anderen Hammer liegt.
>
> Im Werkuntericht fragt der Lehrer den durchgenommenen Stoff durch,
> es ging um wichtige Werkzeuge und ihre Teile. Die Säge besteht aus
> Blatt und Bügel;

Nicht zwingend.

> ein Messer besitzt Heft und Klinge; die Zange Griffe,
> Gelenk und Greifbacken - und zum Hammer gehören Kopf und Stiel. Aber
> wie hießen gleich die beiden Seiten des Kopfs? Ja, an der Hammerfrage
> schieden sich die Geister!

Solche Hammerfragen werden heute kaum noch gestellt. Schließlich will
man ja nicht abfragbares Wissen vermitteln.

Detlef

Helmut Richter

unread,
Jan 19, 2018, 11:12:54 AM1/19/18
to
Am 19.01.2018 um 16:51 schrieb Detlef Meißner:

> Solche Hammerfragen werden heute kaum noch gestellt. Schließlich will
> man ja nicht abfragbares Wissen vermitteln.

Dafür gibts ja die zig Quizshows im fernsehen.

--
Helmut Richter

Detlef Meißner

unread,
Jan 19, 2018, 11:19:13 AM1/19/18
to
Zum Vermitteln oder zum Abfragen?

Detlef

--
Wer niemals außer sich gerät, wird niemals in sich gehen.
(Paul Heyse)

Manfred Hoß

unread,
Jan 19, 2018, 12:00:00 PM1/19/18
to
Am 19 Jan 2018 13:07:52 GMT schrieb Andreas Karrer:

> "Hammer-" ist in letzter Zeit zu einem allgemeinen Verstärkungs-Vowort
> geworden, ähnlich wie "Mega-".

Nicht erst in letzter Zeit.

"Hammer m

1. schwere Granate; Luftmine. Sie schlägt wie ein schwerer Hammer ein. Sold
1939 ff; auch ziv.

2. Schreckensnachricht. 1960 ff.

3. Penis. Hammer und Amboß als Metapher der Zusammengehörigkeit. 1900 ff.

4. das Unüberbietbare, Eindrucksvollste; sehr hervorragende Sache;
Erfolgsstück o. ä.; kräftig spürbare Wirkung. Der Hammer als Schlagwerkzeug
steht in Analogie zu »Schlager« und zu » Knüller«. 1950 ff, jug.

5. schwere Bestrafung. BSD 1965 ff.

5 a. starke Behauptung; Spitze der Kritik; Unzumutbarkeit. 1960 ff.

5 b. schwere Schulaufgabe. Schül 1960 ff.

5 c. schlechte Note; schwerer Mißerfolg. Schül und sportl 1960 ff.

5 d. kräftiger Boxschlag. 1960 ff.

5 e. tüchtiger Boxer. 1960 ff.

6. kräftiger, unhaltbarer Fußballstoß; kräftiger Fuß des Fußballspielers.
Sportl 1950 ff.

7. kräftige Ohrfeige. Österr 1950 ff.

8. Auto. Meint (nach » Hammer 4«) wohl das besonders eindrucksvolle Auto.
Halbw 1955 ff.

9. dummer Mensch. Er hat mit dem Hammer einen Schlag auf den Kopf bekommen.
Vgl behämmert. Österr 1940 ff.

10. pl = Geldstücke, -scheine. Entweder wegen des Prägehammers oder weil
man sie auf den Tisch »hämmert«. Halbw 1955 ff.

10 a. absoluter Hammer = Unübertreffliches; die größte Sensation. 1960 ff.

10 b. dicker Hammer = aa) Ungeheuerlichkeit. 1960 ff. – bb) fester Freund
eines Mädchens. Vgl Hammer 24. Halbw 1960 ff.

10 c. ganz dicker Hammer = sehr vorteilhaftes Kaufangebot (und dessen
Wahrnehmung). 1970 ff.

10 d. dickster Hammer = Erstaunlichstes. 1960 ff.

10 e. echter Hammer = großartige Sache. 1960 ff.

11. großer Hammer = a) Einsatz massierter Waffen. BSD 1965 ff. – b) massive
Drohung. 1970 ff. – c) Sensation o. ä. 1970 ff.

11 a. irrer Hammer = schwerwiegende Maßnahme; einschneidendes Ereignis.
1975 ff.

12. knallharter Hammer = sehr erfolgreicher Schlager. Vgl = Hammer 4. 1960
ff.

13. letzter Hammer = ausgezeichnete Sache (auch iron). Halbw 1955 ff.

13 a. mittlerer Hammer = ziemlich eindrucksvolle Sache. 1965 ff.

13 b. totaler Hammer = völlige Verständnislosigkeit. 1970 ff.

14. das fällt mir auf den Hammer!: Ausdruck mißfälligen Staunens. In
Anlehnung an »das fällt mir auf den Wecker« ist das mißliebige Anschlagen
des Klöppels (Hammers) gemeint; doch ist »Hammer« auch der Kopf. Vgl
(anatomisch) Hammer und Amboß im Ohr. Schül 1955 ff.

15. jm den letzten Hammer geben = jm den Garaus machen. Hammer =
Hammerschlag. 1960 ff.

16. jm auf den Hammer gehen = jn nervös machen. Hammer 14. 1955 ff.

16 a. zu einem Hammer greifen = eine sehr schwerwiegende Äußerung machen.
1975 ff.

17. einen Hammer haben = nicht ganz bei Verstand sein. Hammer 9. 1950 ff,
halbw.

18. einen mittleren Hammer haben = leicht verrückt sein. Vgl das
Vorhergehende. 1950 ff.

19. einen Hammer im Fuß haben = heftige, unhaltbare Fußballstöße treten.
Sportl 1950 ff.

20. da hängt der Hammer (wobei man mit dem Zeigefinger auf die Schläfe
deutet) = ich weiß Bescheid. 1963 ff.

20 a. wissen, wo der Hammer hängt = gründlich Bescheid wissen. 1965 ff.

21. jm zeigen, wo der Hammer hängt = jn zurechtweisen; einem Ratlosen
helfen. 1963 ff.

22. den großen Hammer hervorholen. = tatkräftig aufbegehren. Man greift zum
Vorschlaghammer. 1965 ff.

23. einen Hammer kriegen = in eine schlimme Lage geraten; einen Rückschlag
erleiden. 1955 ff, halbw.

24. in den Hammer laufen = sich verlieben. Meint entweder den leichten
Schlag mit dem Hammer auf den Kopf (Verliebte sind ja von Sinnen) oder
spielt derb auf »Hammer = Penis« an. 1965 ff, halbw.

25. nimm den Hammer aus dem Mund!: Aufforderung an einen Stotterer.
Anspielung auf die Pausen zwischen den Hammerschlägen. BSD 1965 ff.

25 a. den großen Hammer schwingen = mit seinem Können prahlen; kraftvoll
drohen. 1960 ff.

26. das ist der Hammer!: Ausdruck der Unerträglichkeit. Halbw 1960 ff.

27. das ist der letzte große Hammer!: Ausdruck der Anerkennung. Halbw 1955
ff.

28. das ist der volle Hammer = das ist der ideale Zustand. Halbw 1971 ff.

29. den Hammer wegwerfen = Feierabend machen. 1940 ff."

(Quelle: Digitale Bibliothek, Band 36, "Wörterbuch der deutschen
Umgangssprache". - S. 11610ff.)

Gruß
Manfred.

Detlef Meißner

unread,
Jan 19, 2018, 12:08:03 PM1/19/18
to
Hammer's jetzt alle?

Detlef

--
Keine Pflicht wird so vernachlässigt wie die Pflicht, glücklich und
zufrieden zu sein.
(R. L. Stevenson)

Reinhold {Rey} Aman

unread,
Jan 19, 2018, 2:00:05 PM1/19/18
to
Matthias Opatz wrote:
>
> Dies schrieb wo...@wp.pl:
>
>> Subject: Hammerfrage
>
> Wäre schön, wenn Du den Gegenstand der Frage im Text erwähnen könntest.
>
Das macht er leider selten....

--
~~~ Reinhold {Rey} Aman ~~~

xylo...@gmail.com

unread,
Jan 19, 2018, 6:01:00 PM1/19/18
to
Am Freitag, 19. Januar 2018 18:00:00 UTC+1 schrieb Manfred Hoß:

>> "Hammer-" ist in letzter Zeit zu einem allgemeinen Verstärkungs-Vowort
>> geworden, ähnlich wie "Mega-".

> Nicht erst in letzter Zeit.

> "Hammer m

> 3. Penis. Hammer und Amboß als Metapher der Zusammengehörigkeit. 1900 ff.

Frau Wirtin hatt' auch einen Schmied,
Der hatte ein vierkantig Glied.
Doch Liebe macht erfinderisch...

> 29. den Hammer wegwerfen = Feierabend machen. 1940 ff."

... dann fällt der Hammer.

Der Meister will's kaum glauben, man kann auch mit dem Hammer schrauben.

FR

Ulf.K...@web.de

unread,
Jan 20, 2018, 5:13:33 AM1/20/18
to
Moin,

Am Freitag, 19. Januar 2018 18:08:03 UTC+1 schrieb Detlef Meißner:

> Hammer's jetzt alle?


Noch nicht ganz. https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4ustel

Gruß, ULF

xylo...@gmail.com

unread,
Jan 20, 2018, 5:19:52 AM1/20/18
to
Am Samstag, 20. Januar 2018 11:13:33 UTC+1 schrieb Ulf.K...@web.de:

>> Hammer's jetzt alle?

> Noch nicht ganz. https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4ustel

Der Bergmann kennt den Schlegel - FR

Ralf Joerres

unread,
Jan 22, 2018, 7:19:38 AM1/22/18
to
Mit '... war voll der Hammer' fing das meiner Erinnerung nach an, jetzt
sagen die Jüngeren (aber auch Radioleute z.B., Comedians sowieso) 'ein
Hammer/hammer Konzert' oder sowas wie "Die Kinderferienkirche war Hammer!"
(kirche-suhlendorf.de/...)

RJ

Ralf Joerres

unread,
Jan 22, 2018, 7:29:01 AM1/22/18
to
Am Freitag, 19. Januar 2018 18:00:00 UTC+1 schrieb Manfred Hoß:
Dieses Wörterbuch der Umgangssprache referiert einen historischen
Sprachstand. Die meisten dieser Sätze - wenn nicht alle - sind für
Leute von heute unverständlich, oder man reimt sich eine andere
Bedeutung dafür zusammen. Man sollte sich einmal daranmachen so etwas
für die Gegenwart anzulegen. Ich würde sofort mitmachen. So viel Zeit
wie Herr Küpper könnte ich allerdings nicht investieren. Das AdA
(atlas-alltagssprache.de) liefert immerhin ein paar Streiflichter zu
aktuellen Regionalismen. Dass junge Leute oder etwa einfache Arbeiter
sich an den Befragungsaktionen des AdA beteiligen, darf indes füglich
bezweifelt werden.

Gruß Ralf Joerres

Ralf Joerres

unread,
Jan 22, 2018, 7:34:38 AM1/22/18
to
... nicht alle Latten am Zaun ... oder 'hatse nich alle auf'm Senkel',
oder lapidar 'der hat sie nicht alle'. Das mit den Tannennadeln und mit
dem Hammer, den jemand hat (da würde ich, pardon, eher an 'Ständer'
denken) kenn ich so nicht. Für 'leicht behämmert' könnte man bei uns
sagen 'der hat'n Schlag weg'.

Gruß Ralf Joerres
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