eine ausländische Freundin von mir, die ausgezeichnet deutsch spricht,
machte den Fehler, von den Deutschinnen zu reden. Wir haben dann lange
gesucht, ob es irgend eine Nationalität gibt, bei der die weibliche Form
nicht auf -innen endet. Wir haben keine gefunden. Auch die Endung auf e
erklärt das nicht, denn es heißt ja auch der Schwede, die Schwedin, der
Däne, die Dänin.... warum heißt es nicht die Deutschin?
Gruß, Monika
--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
(bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen)
chr
grrr° das heißt 'femininum', nicht "weiblich"! Wir reden hier von
Grammatik, nicht von Biologie und Sexualität!
> Christina Kunze <ku...@revesz.de> schrieb:
>> Meine Spontanvermutung: weil es ein Adjektiv ist und es für
>> Adjektive keine weibliche Form, aber eine weibliche Deklination
>> gibt.
> grrr° das heißt 'femininum', nicht "weiblich"! Wir reden hier
> von Grammatik, nicht von Biologie und Sexualität!
| *weiblich*
|
| *4.a.* dem grammatischen Geschlecht Femininum zugehörend (im
| Deutschen mit dem Artikel »die« verbunden); feminin (2)
|
| *Gebrauch*
|
| Sprachwissenschaft
|
| *Beispiele*
|
| - weibliche Substantive, Endungen, Formen
| - der weibliche Artikel »la«
| - die Abstrakta auf -heit und -keit haben weibliches |
| Geschlecht, sind weiblich
|
(Duden.)
<http://www.duden.de/rechtschreibung/weiblich#Bedeutung4a>
| *d)* /in grammat. gebrauch weist/ Vortisch /gramm. termini/
| (1910) 32 weiplichs geslecht für /genus femininum seit/ 1445
| /nach,/ weibs geslacht /tritt um/ 1400 /auf. aus fügungen wie:/
| alle nenn-wörter seyn dreyerley geschlechts, als männlich,
| weiblich, unbenennlich Overheiden /neu verm. schreibk./ (1657)
| 37 /gelangt man dazu, auch das einzelne wort als/ weiblich /zu
| bez.:/ dasz diese keine blosze genitive sind, erhellet aus den
| von weiblichen wörtern gebildeten nachts, allerseits Adelung
| /umst. lehrgeb./ 2, 53. /weit vorher heiszen endungen so:/ weil
| aber die mänliche natur unserer sprache das weibliche
| nieder-deutsche o eigend lich nicht kennet Zesen /rosenm./ 112.
|
(Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm.)
<http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/DWB/wbgui_py?lemid=GW12773>
--
Steve
My e-mail address works as is.
>Wo wir grade bei den -ischen waren, hier mal was zu den -innen:
>eine ausländische Freundin von mir, die ausgezeichnet deutsch spricht,
>machte den Fehler, von den Deutschinnen zu reden. Wir haben dann lange
>gesucht, ob es irgend eine Nationalität gibt, bei der die weibliche Form
>nicht auf -innen endet. Wir haben keine gefunden.
Diese Frau ist eine Saharaui. Sie ist vor 36 Jahren aus El Aaiun geflohen.
Diese Frau ist eine Omani. Ihr Mann hat 30 Kamele.
Diese Frau ist eine Thai. Sie betreibt eine Garküche auf einem Boot.
Diese Frau ist eine Aseri. Ihr Mann ist in Nagorni-Karabach gefallen.
Gibt es unter den elf Frauen von König Mswati III auch nur eine, die keine Swazi wäre?
Henning
Tja, da kann man mal sehen, dass auch die Autoritäten nicht gegen
Unsinn gefeit sind.
>>Meine Spontanvermutung: weil es ein Adjektiv ist und es für
Adjektive
>>keine weibliche Form, aber eine weibliche Deklination gibt.
>
> grrr° das heißt 'femininum', nicht "weiblich"! Wir reden hier von
> Grammatik, nicht von Biologie und Sexualität!
Es gibt in der Grammatik in der Tat eine Unterscheidung zwischen Genus
und Sexus, aber es spielt durchaus beides in der Grammatik eine Rolle.
Was die Endung -in angeht, wird sie etwa fast immer auf biologisch
weibliche Wesen angewandt. Richtig üblich ist eigentlich nur der
Gebrauch für menschliche Wesen, aber ich kann mir z.B. auch
vorstellen, dass eine weibliche Katze als "Mäusefängerin" beschrieben
wird, während das für die ebenfalls generativ feminine Mausefalle
nicht geht. Die eine große Ausnahme, die mir bekannt ist, ist der
juristische, insbesondere gerichtliche Sprachgebrauch, wo auch die nur
generativ weibliche Bundesrepublik Deutschland, Gemeinde XY oder GmbH
Z als "Klägerin", "Beklagte", "Beigeladene", "Beschwerdeführerin" etc.
bezeichnet wird.
Gruß,
Mark
>> warum heißt es nicht die Deutschin?
>>
> Meine Spontanvermutung: weil es ein Adjektiv ist
Ein Substantiv ist "die Deutsche" schon (verbindet sich mit einem
Artikel und kann im weiteren Satzbau benutzt werden wie jedes andere
Substantiv mit Artikel; dementsprechend schreibt sich das Wort auch
groß), aber eben von einem Adjektiv abgeleitet und dementsprechend
adjektivisch dekliniert.
> und es für Adjektive
> keine weibliche Form, aber eine weibliche Deklination gibt.
Keine Regel ohne Ausnahme: "Beamtinnen" gibt es durchaus.
Gruß,
Mark
Somit koennte die Frage anders formuliert werden als: warum sagt man
nicht "die Deutschlaenderin" oder "die Schwedische"? Als simple
Antwort draengt sich mir auf, dass das die anderen Versionen einfach
kuerzer und leichter zu sprechen sind.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Leiden in der Agonie des Glücks - Stefan, so topfit wie das Universum!
(Sloganizer)
>Es gibt in der Grammatik in der Tat eine Unterscheidung zwischen Genus
>und Sexus, aber es spielt durchaus beides in der Grammatik eine Rolle.
>Was die Endung -in angeht, wird sie etwa fast immer auf biologisch
>weibliche Wesen angewandt. Richtig üblich ist eigentlich nur der
>Gebrauch für menschliche Wesen, aber ich kann mir z.B. auch
>vorstellen, dass eine weibliche Katze als "Mäusefängerin" beschrieben
>wird, während das für die ebenfalls generativ feminine Mausefalle
>nicht geht.
Hündin, Löwin und wohl ziemlich viele hunde- und katzenartigen
Raubtiere.
Außerdem wollen wir doch uns' Günter nicht vergessen: Die Rättin.
--
Viele Grüße
Gerald Fix
> Wo wir grade bei den -ischen waren, hier mal was zu den -innen:
>
> eine ausländische Freundin von mir, die ausgezeichnet deutsch spricht,
> machte den Fehler, von den Deutschinnen zu reden. Wir haben dann lange
> gesucht, ob es irgend eine Nationalität gibt, bei der die weibliche Form
> nicht auf -innen endet.
Israeli, Swasi
(Ja, ich habe geschummelt und bin das Verzeichnis der Staatennamen
des Auswärtigen Amts durchgegangen.)
> warum heißt es nicht die Deutschin?
Weil es die substantivierte Form von dem Adjektiv "deutsch" ist.
Merkwürdigerweise wird dieses Bildungsmuster nicht für andere Länder
verwendet.
--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de
Kein Problem. Wenn 30 Millionen deutschsprachiger
Bürger alltäglich das Wort "Deutschin" in Gebrauch
bringen und halten, erscheint es bald darauf in der
Dudenausgabe als völlig übliche Bezeichnung.
Die Deutschinnen unterscheiden sich dann kaum noch
von den Schwedinnen, oder so.
K.L.
Heutzutage gibt es auch Mitgliederinnen, vielleicht gibt es in zehn
Jahren auch Deutschinnen.
chr
> Heutzutage gibt es auch Mitgliederinnen
Wo?
Gruß,
Mark
> Somit koennte die Frage anders formuliert werden als: warum sagt man
> nicht "die Deutschlaenderin" oder "die Schwedische"? Als simple
> Antwort draengt sich mir auf, dass das die anderen Versionen einfach
> kuerzer und leichter zu sprechen sind.
Was leichter zu sprechen ist, kann Ansichtssache sein, aber "die
Englische" wäre jedenfalls kürzer als "die Engländerin" - üblich ist
trotzdem letzteres. Eine einheitliche Antwort, wenn es sie denn gibt,
wird also nicht so simpel sein.
Gruß,
Mark
Nein, denn es heißt ja auch nicht "der Israele."
/Walter
> > Israelin, MUSEN
>
> Nein, denn es heißt ja auch nicht "der Israele."
Hätte MUSE auch gesagt, aber <http://de.wiktionary.org/wiki/Israeli> ist
anderer Ansicht.
vG
--
"Sollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden? Natürlich nicht! Wenn
der Deutsche die Wahl hat, mit einem kleinen Auto über einen intakten
Planeten zu zockeln oder mit einem großen Geländewagen über einen
verwüsteten Planeten zu brettern - da weiß der Deutsche doch, was er
will!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
Da steht aber dann auch: weibliche Wortformen: Israelin
> > > warum heißt es nicht die Deutschin?
>
> > Weil es die substantivierte Form von dem Adjektiv "deutsch" ist.
> > Merkwürdigerweise wird dieses Bildungsmuster nicht für andere Länder
> > verwendet.
>
> Immerhin war der Gegenbegriff zu "deutsch" früher "welsch".
Resp. wendisch o. windisch. Bartlosigkeit ist ein Vorrecht der
Windischgrätz-Dragoner, weiß ja heute jedes Vorschulkind.
> Es heißt doch der/die "Welsche", oder nicht?
Jedoch der Wende, die Wendin - FR
> >> Israeli, Swasi
>
> > Israelin, MUSEN
>
> Nein, denn es heißt ja auch nicht "der Israele."
Vorschlag zur Güte: Israelitin - FR
Da muss man wohl das Wiktionary verbessern. Ich bleibe dem
Duden treu und schreibe weiterhin "die Israeli".
Nachricht für Henning: Duden online kennt weder Omani noch
Swazi, dafür Omaner/Omanerin und Swasi.
> >>
> >> Nein, denn es heißt ja auch nicht "der Israele."
> >
> > Hätte MUSE auch gesagt, aber<http://de.wiktionary.org/wiki/Israeli> ist
> > anderer Ansicht.
>
> Da steht aber dann auch: weibliche Wortformen: Israelin
Genau das meinte ich. Danke fürs Wiederholen.
vG
--
"Die Linke soll das SED-Vermögen rausrücken? Ich sag immer, die Regeln
gelten für alle. Gut, ich geh zur Linken - wer von Ihnen geht zum Papst?
Und das ist nicht mal ne Nachfolgeorganisation! Die haben sich nach der
Hexenverbrennung nicht mal umbenannt! Das ist Corporate Identity, meine
Damen und Herren!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
Das ist die feminie Form zu „der Israelit“. Setzen, Sechs.
vG
--
"Und dann sitz ich wieder da und versuch das zu begreifen (das ist ja immer
mein Schicksal): Wieso gehen Arbeitsplätze in der Autoindustrie verloren,
wenn die Autos weniger Dreck hinten rausblasen? Wer immer so was in die
Zeitungen kackt, sollte Aspirin dazukleben müssen ..." (Volker Pispers,
"Bis neulich")
>> > Heutzutage gibt es auch Mitgliederinnen
>>
>> Wo?
>
> Schon vor Jahren wurde in einer Zeitungsmeldung nicht von "Nonnen",
> sondern von "Mitgliederinnen eines Nonnen-Klosters" in England
> geschrieben. Es gab irgendein Problem mit den H�hnern des Klosters.
Sagt man nicht mehr 'Novizinnen' sondern tats�chlich 'H�hner'?
Ciao
Toscha
--
Das ist die harte Zeit zwischen Twen-Tours und Seniorenpass!
Keiner gibt Rabatt - keiner der Erbarmen hat!
[Stoppok)]
Mal abgesehen von Wolfgangs plausibler Erklärung, könnte es nicht auch
sein, dass das eigene Land in vielen Sprachen anders gebildet wird als
andere Länder?
> > Israeli, Swasi
>
> Israelin, MUSEN
Mein Sprachgefühl verlässt mich da, aber Duden.de sieht es wie das
Auswärtige Amt: ein Israeli, eine Israeli.
Das ist ein guter Gedanke, weder auf british english noch auf
amerikanisch gibt es sowas wie "die Engländerin", "die Amerikanerin".
Dort gibts aber außer Stewardess und Hostess kaum weibliche
Bezeichnungen für irgendwelche Berufe z.B.
Aber wir reden ja hier über die deutsche Sprache, da wird fast alles
weibliche auf -in beendet, die Lehrerin, die Friseurin, die
Verkäuferin....... nur eben die Deutsche nicht.
Gruß, Monika
Wahrscheinlich (vermut ich jetzt aus dem Handgelenk ohne weiteren Beleg)
liegt das daran, dass da, wenigstens im sprachlichen Unterbewusstsein,
noch das Adjektiv "deutsch" durchschlᅵgt.
Vwersuch ich, aus den Nomina der anderen Nationsbezeichnungen ein
Adjektiv zu machen, brauch ich das -isch:
die Schwedin - die schwedische Frau
die Deutschin - die deutschische Frau?
Nein. Die Deutsche - die deutsche Frau.
"Deutsch" ist eben ursprᅵnglich ein (spᅵtlateinisches) Adjektiv und
bedeutet "volkstᅵmlich".
Nö.
Israeliten sind die Angehörigen des Volkes Israel in der Antike, von dem
die Bibel handelt. Die heuitigen sind Israelis.
Zumindest denke ich vorläufig, es sei so.
Dass es an der Adjektivherkunft des Wortes "(der/die) Deutsche" liegt,
der nur eine Pluralform "die Deutschen" erlaubt, ist ja schon geklᅵrt.
Zu eurer Suche: Eine weibliche Form, die (neben "[die] Deutschen") nicht
auf "-innen" endet, wᅵre z.B. das analog gebildete Wort "die Jenischen"
(wenn man "jenisch" als Nationalitᅵt durchgehen lᅵsst).
Ansonsten gibt es noch alle Nationalitᅵtenbezeichnungen auf Vokal: Zulu,
Xhosa, Swasi, Sotho (und noch viele andere in Afrika von Sᅵden herauf ...)
Zuluinnen und Massaiinnen sind mir jedenfalls unbekannt.
Bei den "Roma" gibt es ᅵbrigens den weibl. Plural "Romnija", wie ich
gerade gelernt habe.
> "Deutsch" ist eben ursprünglich ein (spätlateinisches) Adjektiv und
> bedeutet "volkstümlich".
Nee, es ist wohl schon ein deutsches Adjektv, "diutisc", das lat.
"theodiscus" nur davon abgeleitet.
> Aber wir reden ja hier über die deutsche Sprache, da wird fast alles
> weibliche auf -in beendet, die Lehrerin, die Friseurin, die
> Verkäuferin....... nur eben die Deutsche nicht.
Ich mag mich täuschen, aber auch Weib, Frau, Mutter oder Tochter enden
nicht auf '-in'. Die /wirklich/ wichtigen Vorkommen der Weiblichkeit
haben es also schon zu einem eigenständigen Begriff gebracht.
Ciao
Toscha
--
Spontanität will gut überlegt sein.
"Nun chicks" sind die Novizinnen asiatischer Kampfnonnenklöster.
Kampfruf "chaka chaka".
/Walter
> Das ist ein guter Gedanke, weder auf british english noch auf
> amerikanisch gibt es sowas wie "die Engländerin",
The Englishwoman would disagree.
> Ansonsten gibt es noch alle Nationalitätenbezeichnungen auf Vokal: Zulu,
> Xhosa, Swasi, Sotho (und noch viele andere in Afrika von Süden herauf ...)
> Zuluinnen und Massaiinnen sind mir jedenfalls unbekannt.
Wäre ja auch schrecklich.
Nationalitätenbezeichnungen - der Bantu - kennen ohnehin keinen
Unterschied zwischen weiblich und männlich. Sie unterscheiden nur
Singular und Plural. Dies wird aber am Wortanfang, d. h. durch ein
Präfix, kenntlich gemacht und nicht am Wortende wie im Deutschen.
--
Yvonne Steiner
> Reinhard Gonaus<rein...@ibido.at> wrote
> in news:9ao06b...@mid.individual.net:
>> "Deutsch" ist eben ursprünglich ein (spätlateinisches) Adjektiv und
>> bedeutet "volkstümlich".
> Nein es ist ein germanisches Adjektiv.
Und es bedeutet: zum Volke gehörig.
> > Das ist ein guter Gedanke, weder auf british english noch auf
> > amerikanisch gibt es sowas wie "die Engländerin",
>
> The Englishwoman would disagree.
nicht „begs to“?
vG
--
"Die Linke soll das SED-Vermögen rausrücken? Ich sag immer, die Regeln
gelten für alle. Gut, ich geh zur Linken - wer von Ihnen geht zum Papst?
Und das ist nicht mal ne Nachfolgeorganisation! Die haben sich nach der
Hexenverbrennung nicht mal umbenannt! Das ist Corporate Identity, meine
Damen und Herren!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
> Heutzutage gibt es auch Mitgliederinnen, vielleicht gibt es in zehn
> Jahren auch Deutschinnen.
Und man wird als Festredner ausgepfiffen (frei nach "Stenkelfeld"),
wenn man vergißt, neben den Anwesenden auch die Anwesendinnen zu
begrüßen.
--
Ingo Dierck
Pfalz/Bretagne
> Monika Schleidt schrieb:
> > Am 13.08.2011 10:18, schrieb Volker Gringmuth:
> >> Walter P. Zähl wrote:
> >>
> >>>> Israelin, MUSEN
> >>>
> >>> Nein, denn es heißt ja auch nicht "der Israele."
> >>
> >> Hätte MUSE auch gesagt,
> >> aber<http://de.wiktionary.org/wiki/Israeli> ist anderer Ansicht.
> >
> > Da steht aber dann auch: weibliche Wortformen: Israelin
>
>
> Da muss man wohl das Wiktionary verbessern. Ich bleibe dem
> Duden treu und schreibe weiterhin "die Israeli".
Mein Sprachgefühl ist bei Dir, aber das zahlreicher Journalisten
offenbar nicht, wie man im Leipziger Wortschatz bei 71 Beispielen für
"Israelin" feststellt (saudummerweise scheint es dort keine
zitierfähigen URLs für bestimmte Wörter mehr zu geben. Wer macht sich
eigentlich freiwillig "unzitierfähig"?)
--
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vom klassischen bis kreativen und sportlichen Stil
sind eine werte Ergaenzung Ihres einmaligen Images. - Spampoesie
> > > >> Israeli, Swasi
>
> > > > Israelin, MUSEN
>
> > > Nein, denn es heißt ja auch nicht "der Israele."
>
> > Vorschlag zur Güte: Israelitin.
>
> Das ist die feminie Form zu „der Israelit“. Setzen, Sechs.
Volki nu wieder, okay, dann eben Orientalistin - FR
> >>> Vorschlag zur Güte: Israelitin.
>
> >> Das ist die feminie Form zu „der Israelit“. Setzen, Sechs.
> > Volki nu wieder, okay, dann eben Orientalistin.
> Mach Dir nichts draus, Volker, der Bursche argumentiert halt
> conventionell.
Ich folgte AvHs scherzigem Sprachgebrauch - FR