am Silvesterabend fiel bei uns das Wort "Lunke", das für einige Verwirrung
und noch mehr Gelächter sorgte. Es wird behauptet, dass das Wort existiere
und so viel wie Grube, Vertiefung bedeute.
Im aktuellen Duden (Bd. 1) ist das Wort nicht zu finden, also scheint es
zumindest nicht mehr gebräuchlich zu sein.
Hat jemand einen Tipp für mich?
Danke
Martin
Lunker - die Volumenänderung bei der Erstrrung einer Schmelze, die sich
im Inneren eines Gußkörpers durch Hohlräume und außen durch
muldenförmigen Vertiefungen manifestiert.
Michael Dahms
> Lunker - die Volumenänderung bei der Erstrrung einer Schmelze, die sich
> im Inneren eines Gußkörpers durch Hohlräume und außen durch
> muldenförmigen Vertiefungen manifestiert.
Ja, das habe ich auch gefunden. Aber die Rede war von einer Lunke (f).
Danke
Martin
Halte ich für einen Übertragungsfehler.
Michael Dahms
> am Silvesterabend fiel bei uns das Wort "Lunke", das für einige Verwirrung
> und noch mehr Gelächter sorgte. Es wird behauptet, dass das Wort existiere
> und so viel wie Grube, Vertiefung bedeute.
Ein interessantes Wort, fürwahr!
> Im aktuellen Duden (Bd. 1) ist das Wort nicht zu finden, also scheint es
> zumindest nicht mehr gebräuchlich zu sein.
In der Tat!
> Hat jemand einen Tipp für mich?
Hier
http://www.drehscheibe-forum.de/forum/read.php?f=2&i=140964&t=140964
meint jemand, es sei eine Bodenwelle. Immerhin sind diejenigen, die zu
Silvester behaupteten, das Wort existiere und bedeute sowas wie Grube,
Vertiefung, nicht alleine.
P. W.
> am Silvesterabend fiel bei uns das Wort "Lunke", das für einige
> Verwirrung und noch mehr Gelächter sorgte. Es wird behauptet,
> dass das Wort existiere und so viel wie Grube, Vertiefung
> bedeute.
>
> Im aktuellen Duden (Bd. 1) ist das Wort nicht zu finden, also
> scheint es zumindest nicht mehr gebräuchlich zu sein.
Auch der 10-bändige kennt's nicht, Wahrig auch nicht, Adelung auch
nicht. Grimm ist derzeit off-line.
Prima facie: Nein, das Wort gibt's nicht. (D. h. geben tut's es
freilich - Du hast's ja geschrieben, also ist es zweifellos da,
aber nachgewiesen ist es nirgends.)
M.
Definitiv nicht. Die Person A, die das behauptete, saß direkt vor mir. Es
war früh am Abend, wir wollten gerade unseren zweiten "Kurzen" zu uns
nehmen. A sagte, aber nicht wieder so ne Lunke wie vorhin. Daraufhin das
schallende Gelächter, weil 6 von den übrigen 7 Personen das Wort nicht
kannte. Person B, stocknüchtern, sagte hingegen "klar gibt's das. Das ist
so ne Schale oder so" und machte eine Handbewegung, die eine Molle formte
(eine aus Holz hergestellte/geschnitzte längliche Schale). "Ja", sagte
daraufhin A, sage ich doch. Irgendwie kamen wir dann noch zu der Vertiefung
und Grube.
Übertragungsfehler ausgeschlossen.
Martin
> Prima facie: Nein, das Wort gibt's nicht. (D. h. geben tut's es
> freilich - Du hast's ja geschrieben, also ist es zweifellos da,
> aber nachgewiesen ist es nirgends.)
Das ist ja interesasant. Ein Viertel unserer geselligen Runde (2 von 8)
meinen, das Wort zu kennen. Hm.
Martin
Kluge führt 'Lunker' auf landschaftl. 'lunken' = hohl werden zurück.
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Das Erkennen der Unerheblichkeit der allermeisten
| | | |_| | unserer Bestrebungen ist angesichts der Tatsache,
| | | _ | daß des Lebens Ausgang stets ein tödlicher ist,
|_|a |_| |_|a eine große Hilfe." (Alex in dswb)
> am Silvesterabend fiel bei uns das Wort "Lunke", das für einige Verwirrung
> Hat jemand einen Tipp für mich?
Was ist mit "Spelunke"?
--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP: v2-key via keyserver
Wir wollen alles - und davon möglichst viel!
>> Im aktuellen Duden (Bd. 1) ist das Wort nicht zu finden, also
>> scheint es zumindest nicht mehr gebräuchlich zu sein.
>
> Auch der 10-bändige kennt's nicht, Wahrig auch nicht, Adelung auch
> nicht. Grimm ist derzeit off-line.
Der Grimm hat es auch nicht, ebensowenig wie der Pfeifer. Also wohl doch
eine Variante des Lunkers.
Gerd
--
Alles Rotgedruckte ist falsch! Man vermeide die roten Giftpilze
im Duden! (Horst Haider Munske, ehem. Rechtschreibreformer)
Vielleicht meinte er "Spelunke", das ich als Bezeichnung für eine üble
Kneipe kenne.
--
bli
>Prima facie: Nein, das Wort gibt's nicht.
Das Wort gibt es freilich, vielleicht mehr als Ortsbezeichnung und Name
- Google widerspricht Dir 46000 mal.
Ciao,
Paul
Der Sprachbrockhaus hat:
| die Lunk, M rhein.: Vertiefung, Bodensenke
| die Lunke, M niederd.: Abort
(M = Mundart)
Im Plattdt.-hochdt. Wb. von Renate Hermann-Winter wird »die Lunk« mit
»tiefe Stelle in der Wiese, Senke auf Äckern« erklärt, die Form »Lunke«
wird dort nicht erwähnt. Man müßte mal in den entsprechenden
Mundartwörterbüchern nachschlagen.
Schöne Grüße,
Wolf
Weils so ähnlich klingt wie Halunke.
MfG
Andreas Lenz
> Das Wort gibt es freilich, vielleicht mehr als Ortsbezeichnung und Name
> - Google widerspricht Dir 46000 mal.
Namen, Ortsteile, Spe-lunke, plattdeutsch, dänisch/norwegisch,
Tippfehler (Lunge, mehrfach!) und verschiedene Reste:
<http://www.streetrunners.de/feilen2.htm>
| Hält man einen Haarwinkel auf die Oberfläche und betrachtet den
| Lichtspalt, kann man genau sehen, wo sich eine Lunke versteckt oder
| die Fläche einen Buckel macht. Um die ganze Fläche zu beurteilen,
| muss man den Winkel oder das Lineal langsam hin- und herbewegen.
| Macht man das dann noch mal um 90° versetzt, hat man ein ziemlich
| genaues Bild von der Oberfläche des Werkstücks.
<http://www.verkehrsportal.de/forum/archiv/2003/41057.php>
| Es läßt sich aber aus Straßenbaulicher sicht manchmal nicht vermeiden
| Abweichungen zu bauen, z.B. weil an einer Stelle eine Trumme
| (Straßeneinlauf) genaut wird, die natürlich an einem Tiefpunkt sein
| soll, man aber andererseits keine Lunke im Gehweg haben möchte.
<http://www.dgamn.de/mbl/mbl15/mib15_moeller.pdf>
| reicht eine Lunke mit mehreren Meter starken torfigen Ablagerungen und
| Auffüllungen tief in die Altstadt bis unter die Jakobikirche
Das verführt mich zu folgender Spekulation: niederdeutsch für
»Loch/Vertiefung«, als »Lunker[stelle]« ins Hochdeutsche übernommen.
Wer kann Platt?
>Hallo,
Aber immer!
Spe|lun|ke, die; -, -n [spätmhd. spelunck(e) < lat. spelunca <
griech. spelygx = Höhle] (abwertend): a) wenig gepflegte, verrufene
Gaststätte; b) unsaubere, elende Behausung, Unterkunft.
MfG
Andreas Lenz
Klasse. Dann paßt es ja. Und das Wort existiert.
Michael Dahms
BTW: Abstellen des Einleitungsromans wäre nett.
Nicht zu Dir. Ich vermute, daß irgendwann mal jemand "de' Lunke'" gesagt
hat. Jedewnfalls sind "Lunke" und "Lunker" in ihrer Wortbedeutung extrem
verwandt.
Michael Dahms
> Es wird behauptet, dass das Wort existiere
> und so viel wie Grube, Vertiefung bedeute.
In meinem deutsch-ungarischen Großwörterbuch (Halász) steht:
Lunk die [~, ~] (s.) (nyj.) mélyedés
"Nyj." bedeutet "mundartlich", "mélyedés" hat folgende deutsche Treffer:
Aussparung, Dülle, Einbuchtung, Eindruck, Lunk, Mulde (1), Senke, Tüle,
Vertiefung.
Lunke die [~, ~n] (s.) (nyj.) árnyékszék
"Árnyékszék" bedeutet - wörtlich übersetzt - "Schattenstuhl", das ist einer
der zahlreichen Namen des Klosetts. "Árnyékszék" hat folgende deutsche
Treffer: Abort (1), Abseite, Abtritt, Austritt, Häuschen, heimliches Gemach,
Hof (1), Kabinett, Klo, Klosett, Lunke, Örtchen, Plumpsklo, Retirade,
Scheißhaus.
Lunker der [~s, ~] (s.) (koh.) lunker, zsugorodási/szívódási üreg, odvasság
Lunkerhohlraum der = Lunker
lunkerig (a.) (koh.) lunkeres, odvas
Die sind Fachausdrücke der Metallurgie.
Gruß Zsolt
Dazu solltest Du aber anmerken, daß altgriechisch -gx wie ngx gespro-
chen wurde (ebenso wenn nach dem Gamma ein Gamma oder Kappa oder Chi
kommt).
...
> griech. spelygx = Höhle ...
oder mit griechischen Buchstaben:
ἡ σπῆλυγξ, τῆς σπῆλυγγος = τὸ σπήλαιον "Höhle, Grotte"
P. W.
>In article <vlqit0t5gqpkp47mr...@4ax.com>, Andreas Lenz
><URL:mailto:le...@gmx.de> wrote:
>> On Mon, 3 Jan 2005 13:00:23 +0100, Martin Ernst <m...@connect-wa.de>
>> wrote:
>>
>> >Hallo,
>> >
>> >am Silvesterabend fiel bei uns das Wort "Lunke", das für einige Verwirrung
>> >und noch mehr Gelächter sorgte. Es wird behauptet, dass das Wort existiere
>> >und so viel wie Grube, Vertiefung bedeute.
>> >
>>
>>
>> Spe|lun|ke, die; -, -n [spätmhd. spelunck(e) < lat. spelunca <
>> griech. spelygx = Höhle] (abwertend): a) wenig gepflegte, verrufene
>> Gaststätte; b) unsaubere, elende Behausung, Unterkunft.
>>
>
>Dazu solltest Du aber anmerken, daß altgriechisch -gx wie ngx gespro-
>chen wurde (ebenso wenn nach dem Gamma ein Gamma oder Kappa oder Chi
>kommt).
Wenn der halbe Ritter schon immer was zu mäkeln hat, wie muß es da
erst mit dem ganzen Ritter sein?
MfG
Andreas Lenz
>Das verführt mich zu folgender Spekulation: niederdeutsch für
>»Loch/Vertiefung«, als »Lunker[stelle]« ins Hochdeutsche übernommen.
>
>Wer kann Platt?
Icke nich; dafür besitze ich ein Lexikon eines Stavenhagener
Idioms ed. A. Schwarz, Redakteur des Eekbom, o. J., worinnen
geschrieben steht:
Lunk, (Lünk), f. Senkung des Bodens, Vertiefung
Also de Lunk, sei.
Gruß,
--Thorsten
Oh, da kann ich mit ganz anderen Erklärungsnotständen mithalten:
Spelunke ist eine Zusammeziehung aus lat. spe (Hoffnung) und Lunke
(Mulde, Vertiefung) und bedeutet nichts anderes als der Ort der
Hoffnung auf einen Absacker;-)
Ach ja, im Lettischen gibt es "lukat" = feuchte, niedrige Wiese. Ich
wäre ein Schelm, wenn ich jetzt einen Zusammenhang mit lat. "lustra" =
Bordell herstellte.
Grüße
Harald, spelustra^wspekulierend
> In meinem deutsch-ungarischen Großwörterbuch (Halász) steht:
> Lunk die [~, ~] (s.) (nyj.) mélyedés
Das spricht dafür, daß dieses Wort ganz früher mal im süddeutschen Raum
gebräuchlich war.
<grimmig>
Soviel zum praktischen Nutzen des Halász für die Jetztzeit.
</grimmig>
Im neuen Halász (erschienen 98) bzw. auf der CD-ROM davon ist übrigens nur
noch "Lunker" in der fachsprachlichen Bedeutung enthalten.
chr
Die genannten Wörter »Lunke«, »Lunk«, »Dülle«, »Tüle« usw. stehen
alle im Mackensen (Wörterbuch der deutschen Sprache), dort findet
man übrigens auch die »Gnocke«, die von Dir hier früher einmal erwähnt
worden ist. So ein Zufall, was? ;)
Mackensen hat sich u. a. auf den Sprachbrockhaus gestützt, wobei
im Mackensen allerdings allzu häufig der Hinweis fehlt, daß
bestimmte Wörter veraltet oder nur mundartlich gebräuchlich sind.
Als Beispiele mögen diese Wörterbucheinträge aus dem Mackensen dienen:
| Himmletze w (~; ~n) Zimmerdecke;
| Pumbse w (~; ~n) Töpferbrennscheibe.
| Brätsche w (~; ~n) Felsverwitterung; Hautabschürfung; grüne Nußhülle.
| Gof m. (~s; ~en) Kind.
| Taschenpuffer m (~s; ~) kleine Pistole;
> <grimmig>
> Soviel zum praktischen Nutzen des Halász für die Jetztzeit.
> </grimmig>
Hoffentlich stehen im Halász nicht auch solche Wörter wie »puckt«
(wortkarg), »elitzig« (ledig) oder »gnepfen« (umknicken).
Schöne Grüße,
Wolf
--
"My hovercraft is full of eels."
> | Taschenpuffer m (~s; ~) kleine Pistole;
"D[i]e Puffn" für Pistole ist im Wiener Milieu durchaus gebräuchlich.
M.
> Wolf Busch <tei...@web.de> wrote:
>> | Taschenpuffer m (~s; ~) kleine Pistole;
>
> "D[i]e Puffn" für Pistole ist im Wiener Milieu durchaus gebräuchlich.
Was kennst Du denn für Leute? ;)
Oder ist das Wort in Wien allgemein verständlich?
Meinolf
--
Zwischen mir und der Rettung der Welt
ist nur die Ignoranz der Leute
-- Roland Mösl in de.alt.fan.aldi
Das erwähnte Milieu ist wohl der Häfn?
>> Das ist ja interesasant. Ein Viertel unserer geselligen Runde (2 von
>> 8) meinen, das Wort zu kennen. Hm.
>
>
> Weils so ähnlich klingt wie Halunke.
Eine Halunke?
Oder wie heißt die sprachlich korrekte weibliche Form von
"Halunke"? "Liebe Halunkinnen und Halunken"?
Fragt sich
Andreas
>> "D[i]e Puffn" für Pistole ist im Wiener Milieu durchaus
>> gebräuchlich.
> Was kennst Du denn für Leute? ;)
Och, da gibt's TV-Sendungen, von Elisabeth Spira zum Beispiel
(übrigens sehr zu empfehlen!)
> Oder ist das Wort in Wien allgemein verständlich?
Das auch.
M.
> am Silvesterabend fiel bei uns das Wort "Lunke", das für einige Verwirrung
> und noch mehr Gelächter sorgte. Es wird behauptet, dass das Wort existiere
> und so viel wie Grube, Vertiefung bedeute.
Ich kenne niederdeutsch "de Lunk" als 'Vertiefung'; "die Lunke" ist die
verhochdeutschte Form, die ich als Kind mal verwendet habe, in der
irrigen Annahme, das Wort sei auch im Hochdeutschen geläufig.
Im "Glossar des Plattdeutschen" findet sich ein Eintrag:
http://gutenberg.spiegel.de/groth/glossar/glossarl.htm
Schönen Gruß
Jens Wüpper
--
Jens Wüpper wue...@math.uni-hamburg.de Carpe diem!
Nein, die standen auch '67 schon nicht (mehr) drin - aber doch
wenigstens Himmletze, Gof und Taschenpuffer. Auf letzteren muss man
in der aktuellen Auflage endlich leider verzichten :-)
Gruß,
Michael
VERONIKAAA!
Gruß,
Michael
> VERONIKAAA!
Veronika? Meintest Du vielleicht Oberschwester Christa? FR
Nein, er wollte mich verteidigen, nachdem ich *namentlich* angegrif-
fen worden war, erinnerte er Herrn Lenz an den Song mit Veronika ...
Daß der "Gof" ein [go:f] (langes, geschlossenes o) ist, mußte ich
jetzt erst oben nachlesen.. von der Schreibweise her hätte ich
das "Goff" gesprochen, nicht den vertrauten Goof erkannt. Warum
schreibt man nicht Goof oder Gohf? Und woher kommt das Wort
überhaupt?
> Daß der "Gof" ein [go:f] (langes, geschlossenes o) ist, mußte ich
> jetzt erst oben nachlesen.. von der Schreibweise her hätte ich
> das "Goff" gesprochen, nicht den vertrauten Goof erkannt. Warum
> schreibt man nicht Goof oder Gohf?
Auf _Schwiizertüütsch_ schreiben wir es: Goof
<http://www.mänzige.ch/SVP/Diverses/Diverses.htm>
<http://www.dialektwoerter.ch/ch/g.html>
> Und woher kommt das Wort überhaupt?
Ich hielt es bisher nur für ein Schweizer Dialektwort; woher es kommt,
weiss ich allerdings nicht.
Das deutsche Synonym dazu ist wohl die Göre (nordd. für [kleines] Kind
-> heutzutage wohl eher: ein ungezogenes Kind (bzw. Mädchen)
In beiden Begriffen gilt der Singular nur noch für Mädchen; bei uns sind
unter "Goofe/Goofä" aber auch die Buben noch mit eingeschlossen.
--
Yvonne Steiner
>Helga Schulz <h...@colorcraze.de> wrote:
>
>> Daß der "Gof" ein [go:f] (langes, geschlossenes o) ist, mußte ich
>> jetzt erst oben nachlesen.. von der Schreibweise her hätte ich
>> das "Goff" gesprochen, nicht den vertrauten Goof erkannt. Warum
>> schreibt man nicht Goof oder Gohf?
>
>Auf _Schwiizertüütsch_ schreiben wir es: Goof
Ja, eben, so kenne ich es aus Südbaden auch.
>
><http://www.mänzige.ch/SVP/Diverses/Diverses.htm>
><http://www.dialektwoerter.ch/ch/g.html>
>
>> Und woher kommt das Wort überhaupt?
>
>Ich hielt es bisher nur für ein Schweizer Dialektwort; woher es kommt,
>weiss ich allerdings nicht.
>Das deutsche Synonym dazu ist wohl die Göre (nordd. für [kleines] Kind
>-> heutzutage wohl eher: ein ungezogenes Kind (bzw. Mädchen)
Gören sind frech, per definitionem rotzfrech.
Goofen sind dagegen harmlos, sogar eher ein bißchen lahm.
>
>In beiden Begriffen gilt der Singular nur noch für Mädchen; bei uns sind
>unter "Goofe/Goofä" aber auch die Buben noch mit eingeschlossen.
Aha. Kann mich an die Singularverwendung nicht mehr erinnern, da
die Goofen meist im Plural auftreten.