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Re: Lottospielen spielen, aber richtig

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Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 7:38:15 AM11/13/12
to
Matthias Opatz schrieb:
> | Lottospielen spielen, aber richtig
>
> überschreibt die Online-FAZ einen Beitrag über Gewinnstrategien
> beim Lottospielen <http://www.faz.net/-hc1-74a5i>.
>
> Mir erschließt sich das anscheinend absichtliche doppelte "spielen"
> in der Titelzeile nicht. Auch wenn in dem Beitrag nicht tatsächlich
> Lotto gespielt wird, sondern nur drüber geredet: Geredet wird doch aber
> übers tatsächliche Lottospielen, und nicht übers Lottospielenspielen.

Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen".
Was sollte man denn sonst mit einem Spiel tun?
Früher sagte man auch "wir wollen Fernsehen sehen".

Detlef

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Roland Franzius

unread,
Nov 13, 2012, 8:13:54 AM11/13/12
to
Am 13.11.2012 13:42, schrieb Matthias Opatz:
> | Lottospielen spielen, aber richtig
>
> �berschreibt die Online-FAZ einen Beitrag �ber Gewinnstrategien
> beim Lottospielen <http://www.faz.net/-hc1-74a5i>.
>
> Mir erschlie�t sich das anscheinend absichtliche doppelte "spielen"
> in der Titelzeile nicht. Auch wenn in dem Beitrag nicht tats�chlich
> Lotto gespielt wird, sondern nur dr�ber geredet: Geredet wird doch aber
> �bers tats�chliche Lottospielen, und nicht �bers Lottospielenspielen.

Lottospielen ist f�r fast alle Spieler eine todternste Angelegenheit.
Wer das spielerisch angehen kann, hat offenbar genug Kapital, um es als
Spiel zu testen.

Man k�nnte zB eine Wettgemeinschaft bilden, die ein paar Tausend pro
Woche nach bestimmten Mustern setzt und viel h�here Eins�tze intern an
bestimmte Ereignisse koppelt.

Also die Art Meta-Spiel, das Italiener, Chinesen und Serben mit dem
Champions-Liga-Toto so treiben. Oder Versicherungen, die
Lebensversicherungen als Wetten vetreiben.

Es w�re nat�rlich hinterh�ltiger gewesen, die �berschrift
"Lottospielen spielen, aber falsch" als zutreffender dar�ber zu setzen.
Denn egal, wer Sekund�rspiele anbietet, reicher werden die Spieler
dadurch auch nicht.

--

Roland Franzius

Vinzent Höfler

unread,
Nov 13, 2012, 8:20:10 AM11/13/12
to
Detlef Meißner wrote:

> Matthias Opatz schrieb:
> >
> > Mir erschließt sich das anscheinend
> > absichtliche doppelte "spielen" in der
> > Titelzeile nicht. Auch wenn in dem Beitrag
> > nicht tatsächlich Lotto gespielt wird,
> > sondern nur drüber geredet: Geredet wird
> > doch aber übers tatsächliche Lottospielen,
> > und nicht übers Lottospielenspielen.
>
> Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen".

Ein Skatspiel spielen? Ein Schachspiel spielen? Monopolyspiel spielen?

> Früher sagte man auch "wir wollen Fernsehen
> sehen".

Ich will Fern sehen?


Vinzent.
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Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 8:36:53 AM11/13/12
to
Vinzent Höfler schrieb:
> Detlef Meißner wrote:
>
>> Matthias Opatz schrieb:
>>>
>>> Mir erschließt sich das anscheinend
>>> absichtliche doppelte "spielen" in der
>>> Titelzeile nicht. Auch wenn in dem Beitrag
>>> nicht tatsächlich Lotto gespielt wird,
>>> sondern nur drüber geredet: Geredet wird
>>> doch aber übers tatsächliche Lottospielen,
>>> und nicht übers Lottospielenspielen.
>>
>> Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen".
>
> Ein Skatspiel spielen? Ein Schachspiel spielen? Monopolyspiel spielen?

"Was wollen wir tun?" - "Ein Spiel spielen."

>> Früher sagte man auch "wir wollen Fernsehen
>> sehen".
>
> Ich will Fern sehen?

Was du willst, weiß ich nicht. ;-)

Man sagte "der Fernseher" und "das Fernsehen", wobei mit letzterem
Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war: "Ich habe jetzt Fernsehen."

Irgend etwas sträubte sich bei den Menschen, "ich sehe fern" zu sagen.
Das machte man schon vorher mit dem Fernglas.

Detlef



Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 8:43:39 AM11/13/12
to
Ingrid Opatz schrieb:
> Matthias Opatz gab zur Kenntnis:
>
>> | Lottospielen spielen, aber richtig
>>
>> überschreibt die Online-FAZ einen Beitrag über Gewinnstrategien
>> beim Lottospielen <http://www.faz.net/-hc1-74a5i>.
>
> Ups, die FAZ liest anscheinend auch hier mit (so oft waren die doch
> noch gar nicht fällig). Jedenfalls steht jetzt dort:
>
> | Loto spielen, aber richtig
^^

Schon wieder falsch! ;-)

Detlef

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Vinzent Höfler

unread,
Nov 13, 2012, 8:49:23 AM11/13/12
to
Detlef Meißner wrote:

> "Was wollen wir tun?" - "Ein Spiel spielen."

Ja, meinetwegen. Wenn man sich dann aber auf ein bestimmtes Spiel
geeinigt hat, wird dieses Spiel und nicht das Spielspiel gespielt.

> Man sagte "der Fernseher" und "das
> Fernsehen", wobei mit letzterem
> Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war:
> "Ich habe jetzt Fernsehen."

Ja. Sag ich heute noch, wenn auch deutlich seltener, schließlich hab
ich ja kein Fernsehen.

Trotzdem würde ich Lotto spielen oder Lottospielen simulieren, aber
Lottospiel(e) spielen fände ich komisch. Vor allem, wenn damit Lotto
spielen gemeint wäre.


Vinzent.

Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 8:51:50 AM11/13/12
to
Vinzent Höfler schrieb:
Natürlich. Es war auch nicht meine Absicht, dir zu widersprechen. Ich
wollte nur ähnlich gelagerte Fälle anführen.

Detlef

Lothar Frings

unread,
Nov 13, 2012, 9:45:46 AM11/13/12
to
Detlef Meißner tat kund:

> Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen". Was sollte man denn
> sonst mit einem Spiel tun?

Das Deutsche hat leider nicht sowas Praktisches wie
die englischen "play" und "game". Für "Spiel(en)"
gibt es auch kaum Ersatz. Man könnte "eine Partie/Runde ...
spielen" sagen, aber das paßt beim Lotto nicht.

Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 10:12:26 AM11/13/12
to
Lothar Frings schrieb:
Ich habe mal darüber nachgedacht (!).

Nennt man nun das Spiel Lotto oder Lottospiel? (Tennis - Tennisspiel,
Fußball - Fußballspiel, Schach - Schachspiel...)

Früher sagte man: "Ich gehe zum Fußballspiel", heute hingegen: "Ich gehe
zum Fußball", was natürlich Quatsch ist. Ebenso: "Ich schaue Fußball."
Wenn man das bewusste Spiel mit dem Fußball spielt, dann spielt man auch
nicht Fußball, es sei denn, man zieht sich entsprechend an, lässt sich
treten und rollt über den Boden.
Allerdings kann man Räuber und Gendarm spielen.

Sprache wandelt sich eben und die exakte Ausdrucksweise bleibt dann
häufig auf der Strecke. Fällt dann vermutlich nur noch Ausländern auf,
die Deutsch lernen.

Vielleicht ist in einigen Jahren "Ich Fußball" üblich.

Detlef



Frank Hucklenbroich

unread,
Nov 13, 2012, 10:38:14 AM11/13/12
to
Am Tue, 13 Nov 2012 16:12:26 +0100 schrieb Detlef Meißner:

> Früher sagte man: "Ich gehe zum Fußballspiel", heute hingegen: "Ich gehe
> zum Fußball", was natürlich Quatsch ist.

Beim ersten Fall ist nicht so ganz klar, ob man aktiv mitspielt. Gut,
meistens heißt es dann "Ich habe ein (Fußball-)Spiel".

> Vielleicht ist in einigen Jahren "Ich Fußball" üblich.

"Ich habe (heute) Fußball" ist zumindest bei den Jugendlichen üblich, mit
denen mein Sohn im Verein spielt. Das heißt dann eigentlich "Ich habe
(heute) Fußballtraining". Finde ich aber umgangssprachlich unauffällig,
ähnlich wie "Ich habe Klavier/Tennis/Nachhilfe".

Grüße,

Frank

Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 11:05:26 AM11/13/12
to
Frank Hucklenbroich schrieb:
> Am Tue, 13 Nov 2012 16:12:26 +0100 schrieb Detlef Meißner:
>
>> Früher sagte man: "Ich gehe zum Fußballspiel", heute hingegen: "Ich gehe
>> zum Fußball", was natürlich Quatsch ist.
>
> Beim ersten Fall ist nicht so ganz klar, ob man aktiv mitspielt. Gut,
> meistens heißt es dann "Ich habe ein (Fußball-)Spiel".
>
>> Vielleicht ist in einigen Jahren "Ich Fußball" üblich.
>
> "Ich habe (heute) Fußball" ist zumindest bei den Jugendlichen üblich, mit
> denen mein Sohn im Verein spielt. Das heißt dann eigentlich "Ich habe
> (heute) Fußballtraining".

Trainiert man dann den Fußball? :-)

Detlef

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Marko Renner

unread,
Nov 13, 2012, 12:47:14 PM11/13/12
to
Am 13.11.2012 14:20, schrieb Vinzent Höfler:
> Detlef Meißner wrote:
>
>> Matthias Opatz schrieb:
>> >
>> > Mir erschließt sich das anscheinend
>> > absichtliche doppelte "spielen" in der
>> > Titelzeile nicht. Auch wenn in dem Beitrag
>> > nicht tatsächlich Lotto gespielt wird,
>> > sondern nur drüber geredet: Geredet wird
>> > doch aber übers tatsächliche Lottospielen,
>> > und nicht übers Lottospielenspielen.
>>
>> Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen".
>
> Ein Skatspiel spielen? Ein Schachspiel spielen? Monopolyspiel spielen?

Nein. Ein Skat-/Schach-/Monopolyspiel würde ich kaufen und damit
Skat/Schach/Monopoly spielen.

Marko

Oliver Cromm

unread,
Nov 13, 2012, 1:00:37 PM11/13/12
to
* Detlef Meißner:

> Man sagte "der Fernseher" und "das Fernsehen", wobei mit letzterem
> Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war: "Ich habe jetzt Fernsehen."

Damit ist m.E. das Gesamtsystem gemeint (hallo, anderer Faden!).
Wenn man nur den Apparat hatte, aber keinen Empfang, hätte man
nicht "Fernsehen gehabt".

--
Spell checker (n.) One who gives examinations on witchcraft.
Herman Rubin in sci.lang

Oliver Cromm

unread,
Nov 13, 2012, 1:00:37 PM11/13/12
to
* Detlef Meißner:

> Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen".
> Was sollte man denn sonst mit einem Spiel tun?

Jeder Satz ein Verb.

> Früher sagte man auch "wir wollen Fernsehen sehen".

Und heute nicht mehr?

--
Failover worked - the system failed, then it was over.
(freely translated from a remark by Dietz Proepper
in de.alt.sysadmin.recovery)

Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 1:09:35 PM11/13/12
to
Oliver Cromm schrieb:
> * Detlef Meißner:
>
>> Man sagte "der Fernseher" und "das Fernsehen", wobei mit letzterem
>> Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war: "Ich habe jetzt Fernsehen."
>
> Damit ist m.E. das Gesamtsystem gemeint (hallo, anderer Faden!).
> Wenn man nur den Apparat hatte, aber keinen Empfang, hätte man
> nicht "Fernsehen gehabt".

Logisch. Aber da man sich den Fernseher aufstellen ließ, hatte man auch
den Empfang.
Empfang ohne Apparat geht übrigens auch nicht.

Besucher: "Ah, du hast jetzt auch Fernsehen!" - "Nö, der Apparat steht
nur rum."
(Für GEZ-Besuch sicherlich auch nicht besonders hilfreich.)

Detlef

Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 1:10:30 PM11/13/12
to
Oliver Cromm schrieb:
> * Detlef Meißner:
>
>> Ähnlich auch bei "ein Spiel spielen".
>> Was sollte man denn sonst mit einem Spiel tun?
>
> Jeder Satz ein Verb.
>
>> Früher sagte man auch "wir wollen Fernsehen sehen".
>
> Und heute nicht mehr?

Heute bemüht *man* sich, das nicht mehr zu sagen - und der Lehrer
streicht das an.

Detlef

Thomas Schade

unread,
Nov 13, 2012, 3:35:31 PM11/13/12
to
On 13.11.2012 19:00, Oliver Cromm wrote:
> * Detlef Mei�ner:

>> Man sagte "der Fernseher" und "das Fernsehen", wobei mit letzterem
>> Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war: "Ich habe jetzt Fernsehen."
>
> Damit ist m.E. das Gesamtsystem gemeint (hallo, anderer Faden!).
> Wenn man nur den Apparat hatte, aber keinen Empfang, h�tte man
> nicht "Fernsehen gehabt".

Wohingegen man Fernsehen haben konnte, ohne �ber das erforderliche
Empfangsger�t zu verf�gen.


Ciao
Toscha
--
Beauty lies in the eyes of the beerholder.

Roland Franzius

unread,
Nov 13, 2012, 5:07:23 PM11/13/12
to
Am 13.11.2012 18:18, schrieb Sepp Neuper:
> Roland Franzius <roland....@uos.de> schrieb:
>
>> Lottospielen ist für fast alle Spieler eine todternste Angelegenheit.
>
> Hast du jetzt bloß nicht gewußt, ob es "toternst" oder "todernst"
> heißt und daher dem Leser überlassen, selbst das Richtige auszu-
> wählen, oder sollte das ein Gag sein, den ich nicht verstehe?

Genau!

Man greift zuweilen bewusst zur barocken Blüte

http://www.amazon.de/Auf-Todt-Leben-barocke-Bl%C3%BCtenlese/dp/371754036X/ref=sr_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1352843597&sr=1-8


--

Roland Franzius

Oliver Cromm

unread,
Nov 13, 2012, 6:11:32 PM11/13/12
to
* Detlef Meißner:

> Oliver Cromm schrieb:
>> * Detlef Meißner:
>>
>>> Man sagte "der Fernseher" und "das Fernsehen", wobei mit letzterem
>>> Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war: "Ich habe jetzt Fernsehen."
>>
>> Damit ist m.E. das Gesamtsystem gemeint (hallo, anderer Faden!).
>> Wenn man nur den Apparat hatte, aber keinen Empfang, hätte man
>> nicht "Fernsehen gehabt".
>
> Logisch. Aber da man sich den Fernseher aufstellen ließ, hatte man auch
> den Empfang.
> Empfang ohne Apparat geht übrigens auch nicht.
>
> Besucher: "Ah, du hast jetzt auch Fernsehen!" - "Nö, der Apparat steht
> nur rum."

Den Apparat kenne ich nur als Fernseher. "Fernsehen" deutet immer
darauf hin, daß man damit tatsächlich eine Sendung empfängt. Klar
zeigt man dabei eventuell auf den Apparat, aber man denkt die
Sendung mit. Wenn man damit nur Videokassetten ansieht, heißt es
"wir haben jetzt Video", nicht "wir haben jetzt Fernsehen".

Es ist natürlich möglich, daß das in Deinem Umfeld anders ist/war.

--
A computer will do what you tell it to do, but that may be much
different from what you had in mind. - Joseph Weizenbaum

Detlef Meißner

unread,
Nov 13, 2012, 6:23:51 PM11/13/12
to
Oliver Cromm schrieb:
> * Detlef Meißner:
>
>> Oliver Cromm schrieb:
>>> * Detlef Meißner:
>>>
>>>> Man sagte "der Fernseher" und "das Fernsehen", wobei mit letzterem
>>>> Ausdruck oft noch der Apparat gemeint war: "Ich habe jetzt Fernsehen."
>>>
>>> Damit ist m.E. das Gesamtsystem gemeint (hallo, anderer Faden!).
>>> Wenn man nur den Apparat hatte, aber keinen Empfang, hätte man
>>> nicht "Fernsehen gehabt".
>>
>> Logisch. Aber da man sich den Fernseher aufstellen ließ, hatte man auch
>> den Empfang.
>> Empfang ohne Apparat geht übrigens auch nicht.
>>
>> Besucher: "Ah, du hast jetzt auch Fernsehen!" - "Nö, der Apparat steht
>> nur rum."
>
> Den Apparat kenne ich nur als Fernseher. "Fernsehen" deutet immer
> darauf hin, daß man damit tatsächlich eine Sendung empfängt. Klar
> zeigt man dabei eventuell auf den Apparat, aber man denkt die
> Sendung mit. Wenn man damit nur Videokassetten ansieht, heißt es
> "wir haben jetzt Video", nicht "wir haben jetzt Fernsehen".
>
> Es ist natürlich möglich, daß das in Deinem Umfeld anders ist/war.

Jo, denn da gab es noch kein Video.

Detlef


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Oliver Cromm

unread,
Nov 20, 2012, 1:04:36 PM11/20/12
to
* Detlef Meißner:

> Oliver Cromm schrieb:

>> Den Apparat kenne ich nur als Fernseher. "Fernsehen" deutet immer
>> darauf hin, daß man damit tatsächlich eine Sendung empfängt. Klar
>> zeigt man dabei eventuell auf den Apparat, aber man denkt die
>> Sendung mit. Wenn man damit nur Videokassetten ansieht, heißt es
>> "wir haben jetzt Video", nicht "wir haben jetzt Fernsehen".
>>
>> Es ist natürlich möglich, daß das in Deinem Umfeld anders ist/war.
>
> Jo, denn da gab es noch kein Video.

Klar, das war später, aber der mir vertraute Sprachgebrauch dazu
folgt derselben Logik.

--
It wouldn't be a bad country if only we could kick out the fucking
pig Americans, eh?
-- Margaret Atwood, Surfacing, p.1??
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