klar, auf der packung steht ganz klar "gelatine", trotzdem wurde behauptet,
die richtige aussprache sei gelantine.
auch eine recherche im internet hat hier keine brauchbaren ergebnisse
zustande gebracht. hat hier jemand naehere informationen, welche von beiden
die korrekte aussprache ist? moeglicherweise gibt es ja regionale
unterschiede?
greetinX,
dino
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MfG
Klaus V
"Dino" <di...@online.de> skrev i en meddelelse
news:0001HW.B9F426B4...@goliath.newsfeeds.com...
> bei unserem letzten kochevent kam es zur diskussion (spaeter:
> streit), ob die besagten platten nun gelatine oder gelaNtine
> ausgesprochen werden.
Btw, "Gelatine" (Schreibweise und Aussprache nur so) ist eine
Masse, keine Platte. Vielleicht meinst Du gar "Galantine"?
Im übrigens steht das in der FAQL, <http://faql.de/desdfaql.txt>:
| »Gelatine« oder »Galantine«?
| ----------------------------
|
| Vorab: »Gelantine« ist mir in keinem modernen Wörterbuch
| begegnet. Unter »Gallerte« wird im Grimm in Spalte 1193
| lediglich die Variante »gelantina« erwähnt.
|
| Beide Wörter gehen auf it./lat. »gelare« gefrieren, gerinnen
| (siehe auch it. »gelato« Eis[krem]) zurück. Verwandt:
| Gallert[e], Gel, Gelee.
|
| »Gelatine«, im 19. Jahrhundert über das Französische »gélatine«
| aus dem italienischen bzw. lateinischen »gelatina« ins Deutsche
| gelangt, bezeichnet eine aus tierischen Substanzen (primär
| Knochen und Knorpel) gewonnene Substanz, die zum Eindicken von
| Säften verwendet und auch »Knochenleim« genannt wird.
|
| »Galantine«, von frz. »galantine«, bezeichnet eine kalte Pastete
| »in Sülze. Das »n« soll durch volksetymologische Vermischung mit
| »»galant« im Sinne von »gefällig« hinzugekommen sein. Im
| »Englischen ist auch »galatine«, ohne dieses »n«, gebräuchlich.
Mit anderen Worten: "Gelantine" ist Murks, wie Vorraus, Standart,
nähmlich und vieles, vieles andere.
M.
> bei unserem letzten kochevent kam es zur diskussion (spaeter:
> streit), ob die besagten platten nun gelatine oder gelaNtine
> ausgesprochen werden.
Btw, "Gelatine" (Schreibweise und Aussprache nur so) ist eine
> bei unserem letzten kochevent kam es zur diskussion (spaeter: streit),
> ob die besagten platten nun gelatine oder gelaNtine ausgesprochen
> werden.
Wie kommt man zu so einer absurden Behauptung?
Wirsing!
ltrebing
--
The first time you'll get a Microsoft product that doesn't suck will be
the day they start producing vacuum cleaners.
Lars Trebing | http://www.ltrebing.de/ | mailto:ltre...@ltrebing.de
Die Aussprache Gelantine habe ich auch schon oft gehört, ist wohl eher die
Provinzdeppen-Variante für die, die sich auch mit Gratin, Sauce und
ähnlichem schwertun.
Bernd
>bei unserem letzten kochevent kam es zur diskussion (spaeter: streit), ob die
>besagten platten nun gelatine oder gelaNtine ausgesprochen werden.
Such in de.rec.mampf und de.rec.tiere.aquaristik nach, da hats das
schon öfters gegeben.
Es heißt natürlich Gelatine ohne N ("Schelatine").
Gruß,
daPeda
> bei unserem letzten kochevent kam es zur diskussion (spaeter: streit), ob die
> besagten platten nun gelatine oder gelaNtine ausgesprochen werden.
"Gelantine" gehört für mich in dieselbe Rubrik wie "Kaukau".
Till
--
"But being as this is a .44 Magnum, ... you've got to ask yourself one
question: Do I feel lucky? Well, do ya punk?" - Harry Callahan
> Mit anderen Worten: "Gelantine" ist Murks, wie Vorraus, Standart,
> nähmlich und vieles, vieles andere.
>
> M.
Vielleicht sollte man mal in einem alten DDR-Duden nachschlagen.
Meines Wissens war Gelantine der offizielle terminis technicus in der
DDR und wurde auch in der Fachliteratur verwendet, in der Pharmazie
beispielsweise.
Frank
> Vielleicht sollte man mal in einem alten DDR-Duden nachschlagen.
> Meines Wissens war Gelantine der offizielle terminis technicus in der
> DDR und wurde auch in der Fachliteratur verwendet, in der Pharmazie
> beispielsweise.
Der Leipziger Duden kennt Gelantine weder 1967 noch 1986.
Matthias
--
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> Vielleicht sollte man mal in einem alten DDR-Duden nachschlagen.
> Meines Wissens war Gelantine der offizielle terminis technicus in der
> DDR und wurde auch in der Fachliteratur verwendet, in der Pharmazie
> beispielsweise.
Im "Handbuch der Fototechnik" aus dem Fotokinoverlag in Leipzig heißt es
durchgängig "Gelatine", und das in der 5. Auflage von 1972 ebenso wie in
der 8. von 1983.
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
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> > besagten platten nun gelatine oder gelaNtine ausgesprochen werden.
> Die Aussprache Gelantine habe ich auch schon oft gehört, ist wohl eher die
> Provinzdeppen-Variante für die, die sich auch mit Gratin, Sauce und
^^^^^^^^^^^^^
> ähnlichem schwertun.
Deiner Mail-Adresse nach solltest du mit solchen Ausdrücken aber
vorsichtig sein. AFAIK ist diese Aussprache ebenso verbreitet im
Rheinland anzutreffen wie der weibliche Vorname "Angnes" :-)
XL
> Deiner Mail-Adresse nach solltest du mit solchen Ausdrücken aber
> vorsichtig sein. AFAIK ist diese Aussprache ebenso verbreitet im
> Rheinland anzutreffen wie der weibliche Vorname "Angnes" :-)
Vielleicht verwechselt er's ja mit Eglantine. :-)
Peter Schmitt
Peter Schmitt wrote:
> Gelantine ist zwar falsch, wird aber (leider)
> sogar von einigen Berufs-(Fernseh-)koechen verwendet :-)
In der Vorlesung Schwingungslehre des Fachbereichs Maschinenbau meiner
Universität bezeichnete der Professor seinen Berufszweig als
"Intschintschör".
Dino wrote:
> gelatine oder gelaNtine
Um die Diskussion mal auf regionale Unterschiede zu lenken -
wobei ich die Provinzdeppen-These nicht ganz ausschliessen
moechte -:
Im suedlichen Niedersachsen (Katlenburg bei Northeim bei
Goettingen) habe ich immer GelaNtine gehoert, ohne /n/ nur
bei Leuten, die sehr auf ihre (Aus)sprache achten und meist
als Verbesserung.
Gruss,
Kerstin
Kerstin Lenz wrote:
> Im suedlichen Niedersachsen (Katlenburg bei Northeim bei
> Goettingen) habe ich immer GelaNtine gehoert, ohne /n/ nur
> bei Leuten, die sehr auf ihre (Aus)sprache achten und meist
> als Verbesserung.
Solche Leute achten eher auf ihre Fremdsprachenkenntnisse als auf ihre
Aussprache.
Die Menge der Leute, die "Gelantine" sagen, ist nach meiner Erfahrung
weitgehend deckungsgleich mit der jener Leute, die von einem
"Kaffeeserwie" sprechen.
> Meines Wissens war Gelantine der offizielle terminis technicus
> in der DDR und wurde auch in der Fachliteratur verwendet, in der
> Pharmazie beispielsweise.
Sorry, aber das ist Quatsch.
M.
> Gelantine ist zwar falsch, wird aber (leider)
> sogar von einigen Berufs-(Fernseh-)koechen verwendet :-)
Fernsehköche - ob Beruf- oder Hobby- - sind keine Fernsehsprecher.
Und was man bei denen hört - o Graus.
Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
Ö1-Jazzsendung gestern Abend den richtigen Genitiv "dieses Jahres"
hörte.
M.
>Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
>Ö1-Jazzsendung gestern Abend den richtigen Genitiv "dieses Jahres"
>hörte.
Auf Ö1 gibts wieder Jazz? Regelmäßig?
(Ich hör seit einigen Jahren bzgl. Radio nur mehr BDR/FM4 und seit ich
ADSL hab auch einen gestreamten berliner Jazzsender).
Gruß,
daPeda
>
>
> Deiner Mail-Adresse nach solltest du mit solchen Ausdrücken aber
> vorsichtig sein. AFAIK ist diese Aussprache ebenso verbreitet im
> Rheinland anzutreffen wie der weibliche Vorname "Angnes" :-)
Oder Magnet, Magnat. Meiner Meinung nach ist die "ngn"-Aussprache die
gebildete.
Schon im klassischen Latein wurde "gn" wie "ngn" gesprochen (ignis,
magnus...), ebenso im modernen Schwedisch (Hier lauten die Namen Magnus
und Agnes einzig und allein "Mangnus" und "Angnes", ebenso Wörter wie
"ugn" oder "vagn" (ungn und vangn).
-helge
> Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
> Ö1-Jazzsendung
Was ist das?
> Oder Magnet, Magnat. Meiner Meinung nach ist die "ngn"-Aussprache die
> gebildete.
> Schon im klassischen Latein wurde "gn" wie "ngn" gesprochen (ignis,
> magnus...), ebenso im modernen Schwedisch (Hier lauten die Namen Magnus
> und Agnes einzig und allein "Mangnus" und "Angnes", ebenso Wörter wie
> "ugn" oder "vagn" (ungn und vangn).
Ich finde auch, dass hier mal Singnale gesetzt werden mussten.
Till
--
"And it ain't a fit night out for man nor beast." - Mr. Snavely
> Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
> Ö1-Jazzsendung
^^^^^^^
Was ist das nun wieder?
> gestern Abend den richtigen Genitiv "dieses Jahres" hörte.
Dieses schöne Gefühl kenne ich auch.
Ralf
Peter Schmitt
> Michael Pronay <pro...@gmx.at> wrote:
>
>
> > Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
> > Ö1-Jazzsendung
> ^^^^^^^
> Was ist das nun wieder?
Jetzt sehe ich, daß mir Courier einen Streich gespielt hat: Ich habe
die Eins als ein kleines L gelesen. Da kamen Rätsel auf:
Ist der Jazz nicht cool, sondern ölig, sind die Haare der Musiker ölig,
ist die Sendung ölig, fett-triefend oder schmierig? Sagt man so im
Wiener Schmäh? ...
Ralf
>Michael Pronay <pro...@gmx.at> wrote:
>
>
>> Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
>> Ö1-Jazzsendung
>
Ö1 ist die Kurzbezeichnung für Österreich 1, den
"Hochkultur-Radiosender" des Österreichischen Rundfunks. Ist fast
immer hörenswert, oder wie's in der Eigenwerbung heißt: Ö1 gehört
gehört.
Reinhard
--
Dieses, unser Leben, wem kann ich es vergleichen?
Dem Spiegelbild des Mondes in einem Tropfen Tau,
glitzernd am Schnabel der wilden Ente.
(Dogen Zenji)
Weeß Jott - FR
> Michael Pronay <pro...@gmx.at> schrieb:
>
>>Ich war richtig glücklich, als ich von einem Sprecher einer
>>Ö1-Jazzsendung gestern Abend den richtigen Genitiv "dieses
>>Jahres" hörte.
>
> Auf Ö1 gibts wieder Jazz? Regelmäßig?
Keine Ahnung. Ich schätze einmal pro Woche. Details hier:
<http://oe1.orf.at/programm/index.html>
M.
> Berufskoeche sind keine ausgebildeten Sprecher
> -- aber sie haben (in der Regel) eine Berufsausbildung absolviert,
> und sollten daher ihre Fachsprache beherrschen. Oder?
"Sollten" ist das richtige Wort - und es steht korrekterweise im
Konjunktiv.
M.
> Die Menge der Leute, die "Gelantine" sagen, ist nach meiner
> Erfahrung weitgehend deckungsgleich mit der jener Leute, die von
> einem "Kaffeeserwie" sprechen.
Und dazu Zwetschkenkompoh und Apfelmüh servieren.
M.
Und danach ein Gläschem Moh eh Shandong
Worschestersoße
Wie spricht man ihn denn nun korrekt aus, den Moët? Mir sind selbst
bei Französisch-Muttersprachlern schon mehrere Varianten begegnet.
Grüße
Jörg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
> Michael Khan <Michae...@t-online.de> schrieb in
>
>>Und danach ein Gläschem Moh eh Shandong
>
> Wie spricht man ihn denn nun korrekt aus, den Moët?
Etwa so, wie man ihn schreibt. Das t ist nicht stumm.
> Mir sind selbst bei Französisch-Muttersprachlern schon mehrere
> Varianten begegnet.
Es ist ein holländischer Name. Nicht zu verwechseln mit holl. "moet"
dank ë.
- Sebastian
>> Wie spricht man ihn denn nun korrekt aus, den Moët?
> Etwa so, wie man ihn schreibt. Das t ist nicht stumm.
Recte.
>> Mir sind selbst bei Französisch-Muttersprachlern schon mehrere
>> Varianten begegnet.
Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Es gibt auch Deutsche,
die nicht wissen, wie man Soest ausspricht. Dir meisten Franzosen
sagen zum Champagnerhaus Krug auch "krüg", obwohl man's wie den
brunnengehend-brechenden Krug ausspricht.
> Es ist ein holländischer Name. Nicht zu verwechseln mit holl.
> "moet" dank ë.
Was zwar eine Erklärung ist, aber nicht ausreicht. Durch
langhaltende gegenteilige Übung kann sich sowas durchaus ändern, wie
man bei Taittinger ("tättähschee") oder Bollinger ("bollähschee")
sieht. Krug trotzt noch, und auch Mumm bleibt noch Mumm und wurde
nicht zum Mömm.
M.
Diese Firmen, meine ich mal gehört zu haben, tragen wohl größtenteils
die Namen hansischer Kaufleute, die die Produkte exportierten - FR
> Es ist ein holländischer Name. Nicht zu verwechseln mit holl. "moet"
> dank ë.
Manche Leute fahren trotzdem mit ihrem Zitröhn los, um eine Flasche
Möht zu kaufen.
Till
--
"Aristotle was not Belgian, the principle of Buddhism is not 'every man
for himself', and the London Underground is not a political movement!
Those are all mistakes, Otto. I looked them up." - Wanda
>> Was zwar eine Erklärung ist, aber nicht ausreicht. Durch
>> langhaltende gegenteilige Übung kann sich sowas durchaus
>> ändern, wie man bei Taittinger ("tättähschee") oder Bollinger
>> ("bollähschee") sieht. Krug trotzt noch, und auch Mumm bleibt
>> noch Mumm und wurde nicht zum Mömm.
> Diese Firmen, meine ich mal gehört zu haben, tragen wohl
> größtenteils die Namen hansischer Kaufleute, die die Produkte
> exportierten - FR
Nö, Flori - das waren tatsächlich Deutsche, die sich dort zwecks
Champagnerproduktion niedergelassen haben (oder dorthin
eingeheiratet) haben. Die allermeisten wurden irgendwann
Franzosen; mit Ausnahme der Mumms (die aus dem Rheinland gekommen
waren). Deren Vermögen (das Haus Mumm) wurde 1914 sequestriert und
die Mumms selbst außer Landes geworfen. Bis heute ist es den
deutschen Mumms (bzw. deren Rechtsnachfolgern) untersagt, Farbe
auf den Etiketten zu verwenden (weil man den "Cordon Rouge"
solcherart protegirt), und das ist der Grund, warum es deutsche
Mumm-Sektetiketten seit bald 100 Jahren ausschließlich in
Schwarz-Weiß gibt.
M.
> ba...@bastisoft.de (Sebastian Koppehel) schrieb/wrote:
>
>> Es ist ein holländischer Name. Nicht zu verwechseln mit holl. "moet"
>> dank ë.
>
> Manche Leute fahren trotzdem mit ihrem Zitröhn los, um eine Flasche
> Möht zu kaufen.
Das sind die wahren Frankopfilen.
- Sebastian
> Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Es gibt auch Deutsche,
> die nicht wissen, wie man Soest ausspricht.
Gibt es eigentlich ein Ausspracheverzeichnis deutscher Ortsnamen? Die
Geister scheiden sich ja schon bei eigentlich ganz einfachen Ortsnamen.
So höre ich von Auswärtigen immer wieder die Aussprache 'Stapelmoor für
das Dorf, dessen Bewohner es Stapel'moor nennen (eigtl. Stoapl'mjaue,
aber das ist was anderes). Ähnliches Phänomen bei Stralsund. Hier hab
ich mir von den Stralsundern sagen lassen, dass 'Stralsund richtig ist,
aber Stral'sund hört man auch viel.
Bei Grevenbroich und Korschenbroich bin ich bis heute verunsichert, ob
das -oi- denn nun ein [o:] oder ein [OY] ist. Von ersterem ging ich
lange aus, zweiteres musste ich sehr häufig hören. Und es wird auch
nicht einfacher dadurch, dass man Loissin [lOY'si:n] wieder ganz anders
ausspricht und Loitz [lö:ts] nochmal ganz anders.
-helge
> Bei Grevenbroich und Korschenbroich bin ich bis heute verunsichert, ob
> das -oi- denn nun ein [o:] oder ein [OY] ist.
Bei meiner dort wohnenden Tante heißt es nach wie vor Grevenbro:ch.
Bei Korschenbroich ist der Wandel zum "o-y" nahezu komplett vollzogen.
Diese Variante klingt in der Gegend mit der höchsten
Millionärs-Konzentration Deutschlands halt einfach vornehmer.
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
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Roda Roda, Vetter Tedeltudel:
"Die Gesellschaft, die sich allabendlich in der Bar des Hotels Bristol
versammelt, ist sehr einfach konstruiert.
[...]
Serdawary - bis Mitternacht Sehrdagegen und nach Mitternacht Sehrdafür
- säuft Cordon rouge dry und zieht den Vetter Tedeltudel auf."
Warum schreibst Du "Rouge"?
Hier hat's übrigens einen Laden, in dem Restposten verramscht werden
und dort gibt's dzt. einen 1998er Sancerre Le petit broux für 3,6 E
die Pulle. Da mache ich doch keinen Fehler, oder? Für mich schmeckt er
ein wenig wie Chablis, aber doch anders, fragiler; paßt gut zu Fisch -
FR
Vielleicht steht auf den Webseiten des StAGN (Ständiger Ausschuß für
geographische Namen) etwas dazu, der ist nicht nur für die Schreibung,
sondern auch für die Aussprache zuständig, soweit ich weiß.
> So höre ich von Auswärtigen immer wieder die Aussprache 'Stapelmoor für
> das Dorf, dessen Bewohner es Stapel'moor nennen (eigtl. Stoapl'mjaue,
> aber das ist was anderes). Ähnliches Phänomen bei Stralsund. Hier hab
> ich mir von den Stralsundern sagen lassen, dass 'Stralsund richtig ist,
> aber Stral'sund hört man auch viel.
> Bei Grevenbroich und Korschenbroich bin ich bis heute verunsichert, ob
> das -oi- denn nun ein [o:] oder ein [OY] ist. Von ersterem ging ich
> lange aus, zweiteres musste ich sehr häufig hören. Und es wird auch
> nicht einfacher dadurch, dass man Loissin [lOY'si:n] wieder ganz anders
> ausspricht und Loitz [lö:ts] nochmal ganz anders.
Einige dieser Namen findet man natürlich auch im Ausspracheduden.
Stralsund kann man laut Duden auf der ersten (Hauptvariante) oder
auch auf der zweiten Silbe betonen. Grevenbroich und Korschenbroich
spricht man mit [o:] aus, die anderen erwähnten Ortsnamen stehen
leider nicht im Ausspracheduden.
Schöne Grüße,
Wolf