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Oldesloe, Itzehoe...Laboe?

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Hauke Reddmann

unread,
Jul 27, 2022, 10:22:17 AM7/27/22
to
Wisoe? :-)

http://www.rechtschreibwerkstatt.de/GrafOrtho/woerter/w-o/html/orte_mit_oe.html

zeigt, daß es dann noch Buchlo-e gibt, und in der Liste fehlt
noch Wesloe (Lübeck), würde mal raten, es wird wohl -o gesprochen,
aber bei Ortsnamen ist Loegik für den Poe. :-)

Etymoelogen ran!
--
Hauke

Dorothee Hermann

unread,
Jul 27, 2022, 12:09:12 PM7/27/22
to
Am 27.07.22 um 16:22 schrieb Hauke Reddmann:
> Wisoe? :-)
> http://www.rechtschreibwerkstatt.de/GrafOrtho/woerter/w-o/html/orte_mit_oe.html

> zeigt, daß es dann noch Buchlo-e gibt, und in der Liste fehlt
> noch Wesloe (Lübeck),

Erhebt die Seite den Anspruch der Vollständigkeit?
(Du könntest denen aber auch einen Hinweis schreiben?!)

> würde mal raten, es wird wohl -o gesprochen, aber bei Ortsnamen ist
> Loegik für den Poe. :-) Etymoelogen ran!


Buchloe ist eine Stadt (fast 14.000 EW).

Wesloe ein Stadtteil, eine Gemeinde?
https://www.orte-in-deutschland.de/106064-gemeinde-wesloe.html
"Stadtforst"?
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbeck

Na gut, hätte man aufführen können. Schreib denen doch.


Aussprache Ortsnamen:
Es gibt bestimmt einige Threads zu diesem Thema ...
https://de.etc.sprache.deutsch.narkive.com/08fuZMnZ/dehnungsvokale-und-der-umgang-damit#

https://de.etc.sprache.deutsch.narkive.com/U3SkaCrF/magdeburg#
usw.


Dorothee
--
"Lustiges"
https://www.radioforen.de/threads/die-kleinen-versprecher.11502/page-7

Frank Hucklenbroich

unread,
Jul 27, 2022, 2:29:58 PM7/27/22
to
In Laboe war ich schon, und erfuhr erst dort, daß es nicht "Labo-eh" heißt,
sondern "Labö".

Es gibt dort übrigens ein Marine-Ehrenmal und ein besuchbares U-Boot aus
dem 2.Weltkrieg, und ich habe in keinem anderen Ort Deutschlands so viele
Läden gesehen, die ganz offen Reichskriegsflaggen im Angebot hatten (okay,
ich war noch nie in Sachsen).

Im Marine-Ehrenmal hängt ja auch eine große, aber die passt da ja auch
irgendwie hin.

Aber da gab es die an jedem Strand-Kiosk zwischen den unvermeidlichen
Robben-Moin-Moin-Fähnchen.

Grüße,

Frank

Hauke Reddmann

unread,
Jul 28, 2022, 5:12:05 AM7/28/22
to
Am 27.07.2022 um 20:43 schrieb wolfgang s:
> Hauke Reddmann <hauke.r...@gmx.de>
> wrote in news:tbrhmm$plpn$1...@solani.org:
>
>> Etymoelogen ran!
>
> Naja es ist jetzt ergoogelt, aber: Bei den ersten beiden handelt es
> sich um ein plattdeutsches Dehnungs-oe, wahrend Laboe slawischen
> Ursprungs ist. Was überraschen mag, aber es gibt in Ostholstein noch
> mehr slawische Ortsnamen, zB Lübeck und Plön.
>
Aha! Das erklärt dann auch das von Frank gefundene Marinedenkmal:
Putin, der slawische Nazi.
(Komm, geh* - auf dtt würden die noch viel schwachsinnigere Logik
glauben :-)

* Interessant, daß "Komm!" und "Geh!" in diesem Kontext genau das
Gleiche bedeutet :-)
--
Hauke

Hartmut Ott

unread,
Jul 28, 2022, 9:25:55 AM7/28/22
to
Hej,

Am 27.07.22 um 16:22 schrieb Hauke Reddmann:
So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho. Fremde erkennt
man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.


--
--
mfg
Hartmut Ott

Ulf Kutzner

unread,
Jul 28, 2022, 10:51:16 AM7/28/22
to
Moin,

Hartmut Ott schrieb am Donnerstag, 28. Juli 2022 um 15:25:55 UTC+2:

> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho. Fremde erkennt
> man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.

Aber gebürtiger Izeho-er bist Du dann doch? Oder gesprochener Itzehor?

Gruß, ULF

Hans-R. Biermann

unread,
Jul 28, 2022, 12:14:42 PM7/28/22
to
Frank Hucklenbroich schrieb am Mittwoch, 27. Juli 2022 um 20:29:58 UTC+2:

> In Laboe war ich schon, und erfuhr erst dort, daß es nicht "Labo-eh" heißt,
> sondern "Labö".
>
> Es gibt dort übrigens ein Marine-Ehrenmal und ein besuchbares U-Boot aus
> dem 2.Weltkrieg, und ich habe in keinem anderen Ort Deutschlands so viele
> Läden gesehen, die ganz offen Reichskriegsflaggen im Angebot hatten (okay,
> ich war noch nie in Sachsen).
>
> Im Marine-Ehrenmal hängt ja auch eine große, aber die passt da ja auch
> irgendwie hin.

Es ist die Flagge der in Ehren gesunkenen "Bismarck", Gäste, die daran
Anstoß nehmen, hat man im Ehrenmal nicht - FR

Diedrich Ehlerding

unread,
Jul 29, 2022, 1:17:24 AM7/29/22
to
Markus Ermert meinte:

>> wahrend Laboe slawischen
>> Ursprungs ist. Was überraschen mag, aber es gibt in Ostholstein noch
>> mehr slawische Ortsnamen, zB Lübeck und Plön.
>
> Grömitz.

Eutin.

--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Stefan Schmitz

unread,
Jul 29, 2022, 6:00:38 AM7/29/22
to
Am 28.07.2022 um 14:34 schrieb Hartmut Ott:

> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho. Fremde erkennt
> man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.


Wie kommt man denn auf letzteres? Ich nehme doch an, du meinst ein
hörbares e.

Ulf Kutzner

unread,
Jul 29, 2022, 6:31:47 AM7/29/22
to

Hartmut Ott

unread,
Jul 29, 2022, 8:39:17 AM7/29/22
to
Hej,

Am 28.07.22 um 16:51 schrieb Ulf Kutzner:
Itzehoer.

Hartmut Ott

unread,
Jul 29, 2022, 8:39:19 AM7/29/22
to
Hej

Am 29.07.22 um 12:00 schrieb Stefan Schmitz:
Wie man darauf kommt? Keine Ahnung. Ich habe es nur erlebt, das die
Itzehö und dann ein e gesprochen haben.

Michael Pachta

unread,
Jul 31, 2022, 6:28:59 AM7/31/22
to
Am 28.07.2022 um 14:34 schrieb Hartmut Ott:
> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho.

Und für Anglophone: It's a what? - Itzehoe!

Helmut Richter

unread,
Jul 31, 2022, 1:29:20 PM7/31/22
to
Hat man nicht in Ravenshoe ein ähnliches Ausspracheproblem?

--
Helmut Richter

Michael Pachta

unread,
Jul 31, 2022, 3:36:59 PM7/31/22
to
Am 31.07.2022 um 19:29 schrieb Helmut Richter:
> Hat man nicht in Ravenshoe ein ähnliches Ausspracheproblem?

Hier muss man die Wortgrenzen kennen. "Ravens Hoe" (Die Gartenhacke des
Rabens) oder "Raven Shoe" (Der Schuh des Raben).

Die de-Wikipedia weiß aber zu berichten, dass es "Ravnes Hoe" lauten muss.

Matthias Opatz

unread,
Aug 4, 2022, 3:02:11 AM8/4/22
to
Dies schrieb Frank Hucklenbroich:

> In Laboe war ich schon, und erfuhr erst dort, daß es nicht "Labo-eh" heißt,
> sondern "Labö".

Kürzlich zwei Ortschilder desselben Ortes (in Sichtweite voneinander)
gesehen, auf dem einen stand Oelknitz, auf dem anderen Ölknitz. Das
erspart einem zumindest die Holzwege O:lknitz und Oëlknitz.

Matthias

Stefan Schmitz

unread,
Aug 4, 2022, 3:27:39 AM8/4/22
to
Waren das die offiziellen Verkehrsschilder? Da fände ich es erstaunlich,
wenn sich darauf eine andere Schreibweise als die amtliche verirrt hätte.

Ulf Kutzner

unread,
Aug 4, 2022, 3:37:28 AM8/4/22
to
Laß raten, sie wurden nicht zeitgleich aufgestellt.

Christina Kunze

unread,
Aug 4, 2022, 4:39:03 AM8/4/22
to
Bei Straßennamen ist mir das auch schon untergekommen.
Wobei beide Schilder in der offiziellen Optik der Stadt waren.
(Ich weiß leider nicht mehr, wo, aber jedenfalls in Deutschland.)

chr

Stefan Schmitz

unread,
Aug 4, 2022, 9:58:53 AM8/4/22
to
Bei Straßennamen muss man ja auch Rechtschreibregeln beherrschen. Wenn
da einer nach falschen Regeln schreibt, ist das leicht passiert.

Ortsnamen muss man aber nur abschreiben. Den genannten Ort hat Google
Maps auch in zwei Schreibweisen. Wenn der Schildermacher sich das als
Vorbild genommen hat... Oder ob Google das von den Schildern hat?

Ulf Kutzner

unread,
Aug 4, 2022, 10:24:44 AM8/4/22
to
Es ging im Laufe der Jahre etwas durcheinander, vgl.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein

Wolfgang

unread,
Aug 5, 2022, 10:35:45 AM8/5/22
to
On Thu, 28 Jul 2022 at 14:34:37 +0200, Hartmut Ott wrote:
> [...]
> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho.
> Fremde erkennt man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.

In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie dort.

Ciao,
Wolfgang

Detlef Meißner

unread,
Aug 5, 2022, 10:41:09 AM8/5/22
to
Vor allen Dingen nicht im 30jährigen Krieg.

Detlef

Manfred Hoß

unread,
Aug 5, 2022, 12:48:39 PM8/5/22
to
Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest du an
seiner Stelle genommen?

Gruß
Manfred.

Wolfgang

unread,
Aug 5, 2022, 1:46:14 PM8/5/22
to
Ich bin völlig inkompenent in poeticis. Aber ich bin überzeugt, dass
Schiller durch Umstellung des Dialogs zwischen dem Ersten Jäger und der
Marketenderin letztere von der Notwendigkeit befreit hätte, einen Reim
auf «Mußjö» zu finden, hätte er denn gewusst, dass das «e» am Ende von
«Itzehoe» ein Dehnungs-e ist.

Ciao,
Wolfgang

Christina Kunze

unread,
Aug 5, 2022, 1:48:53 PM8/5/22
to
Och nö!

chr

Diedrich Ehlerding

unread,
Aug 5, 2022, 2:03:58 PM8/5/22
to
Manfred Hoß meinte:

>> In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie
>> dort.
>
> Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest du
> an seiner Stelle genommen?

Laboe (hatten wir doch kürzlich)

Detlef Meißner

unread,
Aug 5, 2022, 2:21:23 PM8/5/22
to
Am 05.08.2022 um 18:48 schrieb Manfred Hoß:
Diarrhoe

Detlef

Manfred Hoß

unread,
Aug 5, 2022, 2:32:42 PM8/5/22
to
MARKETENDERIN.
I freilich! Und Er ist wohl gar, Mußjö,
Der lange Peter aus Diarrhoe?

Sicher nicht.

Gruß
Manfred.

Detlef Meißner

unread,
Aug 5, 2022, 2:38:00 PM8/5/22
to
Gefragt war nach einem Wort, das sich auf Mußjö reimt.

Detlef

Johannes Leckebusch

unread,
Aug 5, 2022, 2:40:51 PM8/5/22
to
Nicht alles, was sich schließlich reimt,
muss etwas sein, das sich nicht schrecklich schleimt.

--
Johannes Leckebusch - AR3

https://johannes-leckebusch.de/
https://johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/index.html
https://foto.ungruen.de/index2.html
https://flickr.com/photos/johannes_leckebusch/

Dorothee Hermann

unread,
Aug 6, 2022, 6:25:31 AM8/6/22
to
Am 05.08.22 um 18:48 schrieb Manfred Hoß:
> Am Fri, 5 Aug 2022 16:35 schrieb Wolfgang ...ariannuccia:
>> On Thu, 28 Jul 2022 at 14:34 Hartmut Ott wrote:
>>> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho. Fremde
>>> erkennt man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.

>> In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie
>> dort.

> Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest
> du an seiner Stelle genommen?

Büro?
Bzw., ein Dichter ist doch wohl fähig, den Satz so umzustellen, dass ein
reimfähigeres Wort am Satzende steht?!

Obwohl - wie sollte der Herr Schiller wissen, wie sich Itzehoe
ausspricht, wenn Duden/Wikipedia noch nicht erfunden waren?


http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Wallenstein/Wallensteins+Lager/5.+Auftritt


Dorothee

Ulf Kutzner

unread,
Aug 6, 2022, 6:53:39 AM8/6/22
to
Dorothee Hermann schrieb am Samstag, 6. August 2022 um 12:25:31 UTC+2:
> Am 05.08.22 um 18:48 schrieb Manfred Hoß:
> > Am Fri, 5 Aug 2022 16:35 schrieb Wolfgang ...ariannuccia:
> >> On Thu, 28 Jul 2022 at 14:34 Hartmut Ott wrote:

> >>> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho. Fremde
> >>> erkennt man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.
>
> >> In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie
> >> dort.
>
> > Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest
> > du an seiner Stelle genommen?

> Büro?

Öh no. Oder so ähnlich.

Gruß, ULF

Detlef Meißner

unread,
Aug 6, 2022, 6:54:52 AM8/6/22
to

Am 06.08.2022 um 12:24 schrieb Dorothee Hermann:
> Am 05.08.22 um 18:48 schrieb Manfred Hoß:
>> Am Fri, 5 Aug 2022 16:35 schrieb Wolfgang ...ariannuccia:
>>> On Thu, 28 Jul 2022 at 14:34 Hartmut Ott wrote:
>>>> So als gebürtiger Itzehoer, ja man sagt einfach Itzeho. Fremde
>>>> erkennt man oft am Itzeho-e oder Itzehö oder Itzehöe.
>
>>> In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie
>>> dort.
>
>> Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest
>> du an seiner Stelle genommen?
>
> Büro?

Nein, es sollte schon am Ende wie ö klingen.
Und ich vermute mal, "Mußjö" wurde nicht mit ü ausgesprochen.

> Bzw., ein Dichter ist doch wohl fähig, den Satz so umzustellen, dass ein
> reimfähigeres Wort am Satzende steht?!

Denke ich auch.

Einen Vorschlag habe ich noch: Malmö.

Detlef

Ulf Kutzner

unread,
Aug 6, 2022, 7:21:12 AM8/6/22
to
Detlef Meißner schrieb am Samstag, 6. August 2022 um 12:54:52 UTC+2:
> Am 06.08.2022 um 12:24 schrieb Dorothee Hermann:
> > Am 05.08.22 um 18:48 schrieb Manfred Hoß:
> >> Am Fri, 5 Aug 2022 16:35 schrieb Wolfgang ...ariannuccia:

> >>> In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie
> >>> dort.
> >
> >> Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest
> >> du an seiner Stelle genommen?
> >
> > Büro?

> Nein, es sollte schon am Ende wie ö klingen.
> Und ich vermute mal, "Mußjö" wurde nicht mit ü ausgesprochen.

Es gibt allerdings auch Fundstellen für 'Müßjö', nachdem
die Aussprache nicht völlig absurd erscheint.

https://epdf.tips/ein-weites-feld.html

> > Bzw., ein Dichter ist doch wohl fähig, den Satz so umzustellen, dass ein
> > reimfähigeres Wort am Satzende steht?!

> Denke ich auch.
>
> Einen Vorschlag habe ich noch: Malmö.

Der Betonung halber doch eher adieu.

Detlef Meißner

unread,
Aug 6, 2022, 8:16:06 AM8/6/22
to

Am 06.08.2022 um 13:21 schrieb Ulf Kutzner:
> Detlef Meißner schrieb am Samstag, 6. August 2022 um 12:54:52 UTC+2:
>> Am 06.08.2022 um 12:24 schrieb Dorothee Hermann:
>>> Am 05.08.22 um 18:48 schrieb Manfred Hoß:
>>>> Am Fri, 5 Aug 2022 16:35 schrieb Wolfgang ...ariannuccia:
>
>>>>> In «Wallensteins Lager» gibt es ein «Itzehö». Schiller war wohl nie
>>>>> dort.
>>>
>>>> Schiller brauchte ein Wort, das sich auf "Mußjö" reimt. Was hättest
>>>> du an seiner Stelle genommen?
>>>
>>> Büro?
>
>> Nein, es sollte schon am Ende wie ö klingen.
>> Und ich vermute mal, "Mußjö" wurde nicht mit ü ausgesprochen.
>
> Es gibt allerdings auch Fundstellen für 'Müßjö', nachdem
> die Aussprache nicht völlig absurd erscheint.
>
Oder so ein Zwischending.


>>> Bzw., ein Dichter ist doch wohl fähig, den Satz so umzustellen, dass ein
>>> reimfähigeres Wort am Satzende steht?!
>
>> Denke ich auch.
>>
>> Einen Vorschlag habe ich noch: Malmö.
>
> Der Betonung halber doch eher adieu.

Im Theater ist alles möglich.

Detlef

Dorothee Hermann

unread,
Aug 6, 2022, 9:23:05 AM8/6/22
to
Am 06.08.22 um 13:21 schrieb Ulf Kutzner:
'Läuft' nicht so gut.

> Der Betonung halber doch eher adieu.

Versuchen wir es doch mal:
http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Wallenstein/Wallensteins+Lager/5.+Auftritt

MARKETENDERIN:
I freilich! Und Er ist wohl gar, Mußjö,
Der lange Peter aus Malmö - Adjö!


Na ja - ich vermute jetzt, dass der Herr Schiller in seiner Gruft
rotiert ...


Dorothee

Ulf Kutzner

unread,
Aug 6, 2022, 10:20:06 AM8/6/22
to
lang' Peter, dem ich gesagt adjö?

Ohne Sinnveränderung bekommt man es nicht passend gereimt.

Gruß, ULF

Henning Sponbiel

unread,
Aug 6, 2022, 2:17:42 PM8/6/22
to
Ganz schön fit für sein Alter, der gute Mann,

Henning

Christina Kunze

unread,
Aug 6, 2022, 3:03:05 PM8/6/22
to
Das wäre wunderbar, denn dann könnte man endlich feststellen, welche
Knochen in seinem Skelett wirklich seine sind.
Schillers Schädel jedenfalls bliebe ruhig liegen.

chr
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