Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Punkt

116 views
Skip to first unread message

Gunhild Simon

unread,
Apr 4, 2022, 6:39:58 AM4/4/22
to
In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
Gruß
Gunhild

Thomas Schade

unread,
Apr 4, 2022, 6:46:38 AM4/4/22
to
Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde. Aber im Zeitalter des 'am Ende
des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.


Ciao
Toscha
--
Typ trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich brauche keine Impfung,
ich habe ein Immunsystem!", und ich frage mich, wann ist gesellschaft-
lich akzeptabel geworden, Dummheit derart zur Schau zu stellen.
[Hasnain Kazim]

Detlef Meißner

unread,
Apr 4, 2022, 6:57:08 AM4/4/22
to
Am 04.04.2022 um 12:46 schrieb Thomas Schade:
> On 04.04.2022 12:39 (CET), Gunhild Simon wrote:
>
>> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
>> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
>> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
>
> Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
> Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
> Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde. Aber im Zeitalter des 'am Ende
> des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.
>
>
Nun mach aber mal 'nen Punkt!

Detlef

Matthias Opatz

unread,
Apr 4, 2022, 8:13:27 AM4/4/22
to
Dies schrieb Gunhild Simon:

> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
> Was bedeutet das genau?

Einen Satz beenden.

Hier metaphorisch: Die Erörterung eines Themas beenden.

Matthias

Quinn C

unread,
Apr 4, 2022, 8:23:33 AM4/4/22
to
* Thomas Schade:

> On 04.04.2022 12:39 (CET), Gunhild Simon wrote:
>
>> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
>> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
>> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
>
> Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
> Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
> Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde.

Eher ein spezifisches Anliegen. Ich habe da kein gutes deutsches
Äquivalent parat, man muß das im Einzelfall entscheiden. Das begünstigt
die Übernahme, in diesem Fall als Lehnübersetzung.

> Aber im Zeitalter des 'am Ende
> des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.

Da ist freilich das Original schon keine häufige Alltagssprache, sondern
eher Business-Bullshit. Von daher eine leicht andere Situation.

--
Subject: Apple-Mitglied (Ihr Konto Federung Kündigungsfrist)
-- SPAMPOESIE

Gunhild Simon

unread,
Apr 4, 2022, 11:30:48 AM4/4/22
to
Quinn C schrieb am Montag, 4. April 2022 um 14:23:33 UTC+2:
> * Thomas Schade:
> > On 04.04.2022 12:39 (CET), Gunhild Simon wrote:
> >
> >> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
> >> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
> >> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
> >
< < < < ... die Übernahme, in diesem Fall als Lehnübersetzung.
> > Aber im Zeitalter des 'am Ende
> > des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.
> Da ist freilich das Original schon keine häufige Alltagssprache, sondern
> eher Business-Bullshit. Von daher eine leicht andere Situation.
>
Stimmt." Am Ende des Tages" emfinde ich auch als Business-Bullshit.
Und als besonders "möchtegern"
Schrecklihech finde ich auch "nichtsdestotrotz". Eigentlich sollte sich
rungesprochen haben, daß dies schon eine Verballhornung von trotzdem ist.

Gruß
Gunhild

Detlef Meißner

unread,
Apr 4, 2022, 11:32:54 AM4/4/22
to
Am 04.04.2022 um 17:30 schrieb Gunhild Simon:

> Schrecklihech finde ich auch "nichtsdestotrotz". Eigentlich sollte sich
> rungesprochen haben, daß dies schon eine Verballhornung von trotzdem ist.
>
Das haben wir damals(tm) verwendet und so empfunden. Inzwischen hat es
sich durchgesetzt. Kommt davon, wenn es ständig wiederholt wird.

Detlef


Uwe Schickedanz

unread,
Apr 4, 2022, 11:33:46 AM4/4/22
to
On Mon, 4 Apr 2022 12:46:34 +0200, Thomas Schade <tos...@rrr.de>
wrote:

>On 04.04.2022 12:39 (CET), Gunhild Simon wrote:
>
>> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
>> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
>> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
>
>Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
>Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
>Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde. Aber im Zeitalter des 'am Ende
>des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.

"Jetzt mach aber mal 'nen Punkt!"


Gruß Uwe

--
Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

=== http://www.sicherheitslampe.de ===

Gunhild Simon

unread,
Apr 4, 2022, 11:37:43 AM4/4/22
to
Uwe Schickedanz schrieb am Montag, 4. April 2022 um 17:33:46 UTC+2:
> On Mon, 4 Apr 2022 12:46:34 +0200, Thomas Schade <tos...@rrr.de>
> wrote:
> >On 04.04.2022 12:39 (CET), Gunhild Simon wrote:
> >
> >> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
> >> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
> >> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
> >
> >Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
> >Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
> >Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde. Aber im Zeitalter des 'am Ende
> >des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.
> "Jetzt mach aber mal 'nen Punkt!"
>
Klingt aber auch nach einem sportlichen Punkt.
Gunihld

Quinn C

unread,
Apr 4, 2022, 12:20:51 PM4/4/22
to
* Gunhild Simon:
Verschmelzung von "nichtsdestoweniger" + "trotzdem".

Ja, ich bin mir dessen bewußt, wenn ich mich dafür entscheide, es zu
benutzen. In einem wissenschaftlichen Aufsatz oder einer Trauerrede
würde ich es nicht einsetzen. Schrecklich also nur, wenn offenbar kein
Humor geplant war.

--
Wir haben ein Teil von Ihren persönlichen Angaben ausgestriechen.
Mit freundlichen Grüßen Managementteam der Angaben mit persönlichem
Charakter der Paypal
-- SPAMPOESIE

Diedrich Ehlerding

unread,
Apr 4, 2022, 3:04:02 PM4/4/22
to
Thomas Schade meinte:

>> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
>> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
>> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
>
> Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
> Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
> Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde

Ich habe diese Sendung nicht gesehen und weiß nicht, wie es da gemeint
war. Ich kenne aber "Nun mach aber mal einen Punkt!" in der ungefähren
Bedeutung "das kannst du doch nicht ersnt gemeint haben!" schon deutlich
länger, lange vor jeder modischen Anglisierungswelle.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Christina Kunze

unread,
Apr 4, 2022, 3:32:25 PM4/4/22
to
Den denglischen Ausdruck haben schon andere erklärt, aber ich kenne auch
von früher:


nun mach' aber einen Punkt! = hör' endlich auf! laß' mich mit dem
Geschwätz endlich in Ruhe! ich mag es nicht länger hören! 1840 ff.
[Wörterbuch: Punkt. Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, S. 21564
(vgl. Küpper-WddU, S. 635-636) (c) Marianne Küpper
http://www.digitale-bibliothek.de/band36.htm ]

chr

Stefan Schmitz

unread,
Apr 4, 2022, 4:50:18 PM4/4/22
to
So hätte ich das auch spontan interpretiert. Wer einen Punkt macht (oder
doch eher "hat"?), der hat ein gutes Argument.

Für den englischen Ausdruck könnte man eine viel bessere deutsche
Formulierung finden.


"Da hat er einen Punkt" meine ich schon öfter in obiger Bedeutung gehört
zu haben. Mit "machen" ist es mir noch nie aufgefallen.

Quinn C

unread,
Apr 4, 2022, 5:40:40 PM4/4/22
to
* Stefan Ram:

> Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> writes:
>>Ich habe diese Sendung nicht gesehen und weiß nicht, wie es da gemeint
>>war.
>
> Ja, man bräuchte da mehr Kontext, um zu erkennen, ob es ein
> Anglizismus war oder die normale deutsche Bedeutung. Wir haben auch:
>
> "Und damit Punkt, Schluß und Streusand darüber!",
> "Das ist ein neuralgischer Punkt.",
> "Das ist bei ihm ein wunder Punkt.",
> "Das ist doch der springende Punkt!",

Der springende Punkt ähnelt m.E. noch am meisten dem Punkt, den man in
dem Anglizismus "macht".

"My point is ..." - "Worum es mir geht, ist ..."

--
Aufmerksamkeit,
ich bitte Sie um Nachsicht für ein dringendes Geschäft.
-- SPAMPOESIE

René Marquardt

unread,
Apr 4, 2022, 6:32:22 PM4/4/22
to
On Monday, April 4, 2022 at 10:30:48 AM UTC-5, Gunhild Simon wrote:
> Schrecklihech finde ich auch "nichtsdestotrotz". Eigentlich sollte sich
> rungesprochen haben, daß dies schon eine Verballhornung von trotzdem ist.

Von nonetheless zu nichtsdestotrotz?

Christina Kunze

unread,
Apr 5, 2022, 12:04:23 AM4/5/22
to
Es ist ja auch eine Verballhornung von nichtsdestoweniger.

chr

Bertel Lund Hansen

unread,
Apr 5, 2022, 1:14:47 AM4/5/22
to
Den 04.04.2022 kl. 23.40 skrev Quinn C:

> Der springende Punkt ähnelt m.E. noch am meisten dem Punkt, den man in
> dem Anglizismus "macht".

Der Ausdruck wird auch auf Dänisch benutzt: det springende punkt.

> "My point is ..." - "Worum es mir geht, ist ..."

Ähnlich, aber nicht ganz dasselbe. Der springende Punkt ist etwas kritisch.

Es wird viele Ukrainer nach Dänemark und Deutschland kommen.
Der springende Punkt ist aber, ob wir sie ökonomisch und
arbeitsmässig integrieren können.

--
Bertel

Thomas Schade

unread,
Apr 5, 2022, 4:56:54 AM4/5/22
to
Diese Bedeutung ist so alt, dass selbst die vergleichsweise junge
Gunhild sie kennen dürfte. Die zu erwähnen erschien mir also geradezu
dreist. ;)


Ciao
Toscha
--
Ich sehe meine Rechte nicht beschränkt oder bedroht. Ich sehe mich
bedroht durch Rechte und Beschränkte. Eher glaube ich Wissenschaftlern,
die sich auch mal irren, als Irren, die glauben, sie seien
Wissenschaftler.

Gunhild Simon

unread,
Apr 5, 2022, 5:03:19 AM4/5/22
to
Um noch einmal zum Ausgangspunkt meiner Frage zurückzukommen:
Nach meinem Verständnis wird der Ausdruck "einen Punkt machen"
eher im Sinne von Thomas Schades Erklärung gebraucht:
Eine in dem Zusammenang von XY wichtige Aussage getroffen haben.
Eher ein Anglizismus als eine Verkürzung eines deutschen Idioms wie
"springender P." oder"Jetzt mach aber mal einen P.!"
Eigenartigerweise hatte ich angenommen, ich wäre die einzige, die den
Ausdruck nicht als geläufig empfände. (M.Lanz gebraucht ihn häufig.)

Gruß
Gunhild

Antonia H.

unread,
Apr 5, 2022, 5:50:41 AM4/5/22
to
Am 04.04.2022 um 20:41 schrieb Diedrich Ehlerding:

Ich kenne aber "Nun mach aber mal einen Punkt!" in der ungefähren
> Bedeutung "das kannst du doch nicht ersnt gemeint haben!" ....

In diesem Zusammenhang ist auch mir diese Bemerkung bekannt.
(Nun mach aber mal einen Punkt, das glaubst Du doch wohl
selber nicht.)

A.

Wolfgang

unread,
Apr 5, 2022, 6:26:11 AM4/5/22
to
On Mon, 4 Apr 2022 at 20:41:52 +0200, Diedrich Ehlerding wrote:
> Thomas Schade meinte:
>>> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
>>> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
>>> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
>>
>> Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine
>> gängige Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie
>> 'seinen Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde
>
> Ich habe diese Sendung nicht gesehen und weiß nicht, wie es da
> gemeint war. Ich kenne aber "Nun mach aber mal einen Punkt!" in
> der ungefähren Bedeutung "das kannst du doch nicht ernst gemeint
> haben!" schon deutlich länger, lange vor jeder modischen
> Anglisierungswelle.

Mit dem Punkt in dem Ausdruck „Nun mach aber mal einen Punkt!“ scheint
das Satzzeichen gemeint zu sein: „Mache einen Punkt!“ soll wohl heißen
„Mache ein Ende (mit deinen unhaltbaren Behauptungen)!“

Damit erweist sich die Erklärung als Anglizismus als wenig
wahrscheinlich; denn der Punkt als Satzzeichen heißt im Englischen
“period” oder “full stop”, worauf schon Wolfgang Sch hingewiesen hat.

Ciao,
Wolfgang

Stefan Schmitz

unread,
Apr 5, 2022, 6:47:32 AM4/5/22
to
Am 05.04.2022 um 11:47 schrieb Markus Ermert:
> Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:
>
>> Nach meinem Verständnis wird der Ausdruck "einen Punkt machen"
>> eher im Sinne von Thomas Schades Erklärung gebraucht:
>> Eine in dem Zusammenang von XY wichtige Aussage getroffen haben.
>> […]
>> Eigenartigerweise hatte ich angenommen, ich wäre die einzige, die den
>> Ausdruck nicht als geläufig empfände. (M.Lanz gebraucht ihn häufig.)
>
> Lanz sagt aber doch eher „einen Punkt haben“.

Hatte ich das also doch richtig im Kopf.

> Bedeutung gleich.

Nicht eher, dass ein schlagendes Argument gebracht wurde?

Gunhild Simon

unread,
Apr 5, 2022, 6:50:35 AM4/5/22
to
Aus vielen Antworten entnehme ich, daß der Ruf nach mehr Kontext, den ich
zuerst unklar fand, inzwischen verständlich wird:
Der Ausdruck, XY habe einen wichtigen Punkt gemacht, ist anders als von
manchen hier, so zu verstehen, daß man diesen Punkt besonders im Auge
behalten müsse. Als etwas Ernstes, nicht Flapsiges.
Gruß
Gunhild

Ulf Kutzner

unread,
Apr 5, 2022, 7:19:25 AM4/5/22
to
Stefan Schmitz schrieb am Dienstag, 5. April 2022 um 12:47:32 UTC+2:
> Am 05.04.2022 um 11:47 schrieb Markus Ermert:
> > Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:
> >
> >> Nach meinem Verständnis wird der Ausdruck "einen Punkt machen"
> >> eher im Sinne von Thomas Schades Erklärung gebraucht:
> >> Eine in dem Zusammenang von XY wichtige Aussage getroffen haben.
> >> […]
> >> Eigenartigerweise hatte ich angenommen, ich wäre die einzige, die den
> >> Ausdruck nicht als geläufig empfände. (M.Lanz gebraucht ihn häufig.)
> >
> > Lanz sagt aber doch eher „einen Punkt haben“.
>
> Hatte ich das also doch richtig im Kopf.

Das ist dann eher Lanz' Privatredewendung, die aber wegen
seiner Reichweite viele übernehmen werden.

Gunhild Simon

unread,
Apr 5, 2022, 7:44:54 AM4/5/22
to
Nein.
L. sagt stets, "X habe einen (wichtigen) Punkt *gemacht*.
Sonst hätte ich kaum eine Frage formuliert, weil ich Umgangsdeutsch
in Talkshows halbwegs verstehe.
Gruß
Gunhild

Diedrich Ehlerding

unread,
Apr 5, 2022, 8:00:58 AM4/5/22
to
Gunhild Simon meinte:

> Nach meinem Verständnis wird der Ausdruck "einen Punkt machen"
> eher im Sinne von Thomas Schades Erklärung gebraucht:
> Eine in dem Zusammenang von XY wichtige Aussage getroffen haben.
> Eher ein Anglizismus als eine Verkürzung eines deutschen Idioms wie
> "springender P." oder"Jetzt mach aber mal einen P.!"
> Eigenartigerweise hatte ich angenommen, ich wäre die einzige, die den
> Ausdruck nicht als geläufig empfände.

Ich habe den Ausdruck in dieser Bedeutung noch nicht gehört und empfinde
ihn als nicht geläufig.

> (M.Lanz gebraucht ihn häufig.)

Wer das auch immer sein mag; vermutlich ein TV-Mensch, Talkshowmoderator
usw. Möglicherweise liegt meine Unkenntnis dieser Verwendungdaran, dass
ich mir keine Fernsehplauderrrunden ansehe.

Thomas Schade

unread,
Apr 5, 2022, 8:24:54 AM4/5/22
to
On 05.04.2022 13:50 (CET), Diedrich Ehlerding wrote:
> Gunhild Simon meinte:

>> (M.Lanz gebraucht ihn häufig.)
>
> Wer das auch immer sein mag; vermutlich ein TV-Mensch, Talkshowmoderator
> usw. Möglicherweise liegt meine Unkenntnis dieser Verwendungdaran, dass
> ich mir keine Fernsehplauderrrunden ansehe.

Das tue ich auch nicht, meine Bornierheit reicht aber nicht soweit, dass
mir der Name nicht dennoch geläufig wäre. Man kann's mit der gespielten
Unkenntnis auch übertreiben. Und wenn sie nicht vorgetäuscht sondern
echt ist, zeugte das von einer hauptsächlich von Scheuklappen geprägten
Wahrnehmung des gesellschaftlichen Raumes, in dem man sich bewegt.


Ciao
Toscha
--
Wenn Gendern die Sprache vergewaltigt, vielleicht hat sich die Sprache
einfach nur zu freizügig angezogen?

Stefan Schmitz

unread,
Apr 5, 2022, 8:42:10 AM4/5/22
to
Am 05.04.2022 um 14:24 schrieb Thomas Schade:
> On 05.04.2022 13:50 (CET), Diedrich Ehlerding wrote:
>> Gunhild Simon meinte:
>
>>>  (M.Lanz gebraucht  ihn häufig.)
>>
>> Wer das auch immer sein mag; vermutlich ein TV-Mensch, Talkshowmoderator
>> usw. Möglicherweise liegt meine Unkenntnis dieser Verwendungdaran, dass
>> ich mir keine Fernsehplauderrrunden ansehe.
>
> Das tue ich auch nicht, meine Bornierheit reicht aber nicht soweit, dass
> mir der Name nicht dennoch geläufig wäre. Man kann's mit der gespielten
> Unkenntnis auch übertreiben. Und wenn sie nicht vorgetäuscht sondern
> echt ist, zeugte das von einer hauptsächlich von Scheuklappen geprägten
> Wahrnehmung des gesellschaftlichen Raumes, in dem man sich bewegt.

Zumal Lanz' Show sich in den letzten beiden Jahren zum zentralen Ort der
politischen Debatte entwickelt hat.

Thomas Schade

unread,
Apr 5, 2022, 9:13:16 AM4/5/22
to
Wenn wir uns vielleicht auf 'zentralen Ort der außerparlamentarischen
politischen Debatte' einigen könnten. ;)


Ciao
Toscha
--
Am Mute hängt der Erfolg.
[Theodor Fontane über erfolgreiche Online-Besprechungen]

Gunhild Simon

unread,
Apr 5, 2022, 9:19:05 AM4/5/22
to
Ich schaue oft und gern plitischeTalk-Runden, weil ich zunehmend abends zu
Hause bleibe.Lanz ist mir dabei die liebste, weil ich seine gute Vorbereitetung,
seine Unaufgeregtheitund sprachliche Präzision mag. Auch sein gutes Aussehen.
Außerdem imponiert es mir, wie - also wie genau - er Hochdeutsch als Südtiroler
Muttersprachler gelernt hat. ( Ich habe ihn mal in einem Interview in meiner
Kirchengemeinde erlebt. Das hat mein Interesse geweckt.)

Gruß
Gunhild

Stefan Schmitz

unread,
Apr 5, 2022, 9:44:59 AM4/5/22
to
Am 05.04.2022 um 15:19 schrieb Gunhild Simon:
> Stefan Schmitz schrieb am Dienstag, 5. April 2022 um 14:42:10 UTC+2:
>> Am 05.04.2022 um 14:24 schrieb Thomas Schade:
>>> On 05.04.2022 13:50 (CET), Diedrich Ehlerding wrote:
>>>> Gunhild Simon meinte:
>>>
>>>>> (M.Lanz gebraucht ihn häufig.)
>>>>
>>>> Wer das auch immer sein mag; vermutlich ein TV-Mensch, Talkshowmoderator
>>>> usw. Möglicherweise liegt meine Unkenntnis dieser Verwendungdaran, dass
>>>> ich mir keine Fernsehplauderrrunden ansehe.
>>>
>>> Das tue ich auch nicht, meine Bornierheit reicht aber nicht soweit, dass
>>> mir der Name nicht dennoch geläufig wäre. Man kann's mit der gespielten
>>> Unkenntnis auch übertreiben. Und wenn sie nicht vorgetäuscht sondern
>>> echt ist, zeugte das von einer hauptsächlich von Scheuklappen geprägten
>>> Wahrnehmung des gesellschaftlichen Raumes, in dem man sich bewegt.
>> Zumal Lanz' Show sich in den letzten beiden Jahren zum zentralen Ort der
>> politischen Debatte entwickelt hat.
>
> Ich schaue oft und gern plitischeTalk-Runden, weil ich zunehmend abends zu
> Hause bleibe.Lanz ist mir dabei die liebste, weil ich seine gute Vorbereitetung,
> seine Unaufgeregtheitund sprachliche Präzision mag.

Unaufgeregtheit wäre in meinen Augen keine hervorstechende Eigenschaft.

Was hältst du denn von seiner Methode, die Gäste grundsätzlich nie
ausreden zu lassen und ihnen permanent ins Wort zu fallen?
Wenn er das nicht täte, könnte ich viel mehr mit der Sendung anfangen.

Stefan Schmitz

unread,
Apr 5, 2022, 9:53:19 AM4/5/22
to
Am 05.04.2022 um 15:13 schrieb Thomas Schade:
> On 05.04.2022 14:42 (CET), Stefan Schmitz wrote:
>> Zumal Lanz' Show sich in den letzten beiden Jahren zum zentralen Ort der
>> politischen Debatte entwickelt hat.
>
> Wenn wir uns vielleicht auf 'zentralen Ort der außerparlamentarischen
> politischen Debatte' einigen könnten. ;)

Gibt es überhaupt noch eine (themenbezogene) politische Debatte im
Parlament?
Eigentlich werden da doch nur Schaufensterreden gehalten, die im
wesentlichen darauf abzielen, die andere Seite schlecht zu machen.
Inhaltlich ist alles kalter Kaffee, den man schon dutzendfach zuvor
gehört hat. Ist ja auch logisch, wenn die inhaltliche Arbeit in den
Ausschüssen stattfindet.
Oder kannst du dich an eine Bundestagsdebatte erinnern, in der neue
Argumente gebracht und von späteren Rednern aufgegriffen wurden?

Thomas Schade

unread,
Apr 5, 2022, 11:01:45 AM4/5/22
to
Ich bekomme die bestenfalls als Zusammenschnitt in Nachrichtensendungen
mit, ganze Debatten habe ich bestenfalls zu Schulzeiten noch verfolgt.
Und sicher werden auch heute noch Argumente aufgegriffen, die Tage doch
erst bei Generaldebatte zu Putins Angriffskrieg in den Reden von Scholz
und Merz. Ganz sicher bin ich mir dabei nicht, aber ich meine sogar,
dass die ihre Argumente vorher austauschen, um in den Reden jeweils
darauf Bezug nehmen zu können. Das mag man als Schaufensterreden
empfinden, für mich trägt es, wenn es denn stimmt, eher zur
Versachlichung bei.


Ciao
Toscha
--
In einem Land, in dem man sich um Klopapier prügelt, sollte man ganz
leise sein, wenn Menschen in Afghanistan um Plätze in einem Flugzeug
kämpfen, die sie in Sicherheit bringen könnten.
[Twitterperlen]

Helmut Richter

unread,
Apr 5, 2022, 11:04:40 AM4/5/22
to
Ja, das stört mich auch gewaltig. Besonders wenn er meint, beim Gast
„zwischen den Zeilen“ (den gesprochenen) etwas entdeckt zu haben, wird er
sehr lästig. Einerseits schätze ich es, wenn sich ein Moderator nicht mit
leeren Phrasen abspeisen lässt, aber Sätze wie „Darüber wird erst
übermorgen in der Sitzung entschieden“ oder „Dazu kann ich jetzt noch
nichts sagen“ müsste er auch mal stehenlassen können ohne sie in seine
Richtung zu deuten und dann darauf zu bestehen, dass der Gast zugibt, mit
seinen Absichten ertappt worden zu sein.

--
Helmut Richter

Ulf Kutzner

unread,
Apr 5, 2022, 11:06:35 AM4/5/22
to
Thomas Schade schrieb am Dienstag, 5. April 2022 um 15:13:16 UTC+2:
> On 05.04.2022 14:42 (CET), Stefan Schmitz wrote:

> > Zumal Lanz' Show sich in den letzten beiden Jahren zum zentralen Ort der
> > politischen Debatte entwickelt hat.

> Wenn wir uns vielleicht auf 'zentralen Ort der außerparlamentarischen
> politischen Debatte' einigen könnten.

Die parlamentarische Plenardebatte besteht meist aus Schaufensterreden
und dient mit ganz wenigen Ausnahmen nicht etwa dazu, Parlamentskollegen
zu überzeugen oder gar gemeinsam die beste der denkbaren Lösungen
zu finden.

Ulf Kutzner

unread,
Apr 5, 2022, 11:09:05 AM4/5/22
to
Stefan Schmitz schrieb am Dienstag, 5. April 2022 um 15:44:59 UTC+2:

> Unaufgeregtheit wäre in meinen Augen keine hervorstechende Eigenschaft.
>
> Was hältst du denn von seiner Methode, die Gäste grundsätzlich nie
> ausreden zu lassen und ihnen permanent ins Wort zu fallen?
> Wenn er das nicht täte, könnte ich viel mehr mit der Sendung anfangen.

Nun, da gab es noch einen, der seinen Gästen dann auch noch auf die Pelle rückte,
aber ohne Unaufgeregtheit. Weiß nicht, ob er wieder moderiert.

Ernst-Eitel Klaebe

unread,
Apr 5, 2022, 1:18:35 PM4/5/22
to
Am 04.04.2022 um 17:32 schrieb Detlef Meißner:
> Am 04.04.2022 um 17:30 schrieb Gunhild Simon:
>
>> Schrecklihech finde ich auch "nichtsdestotrotz". Eigentlich sollte sich
>> rungesprochen haben, daß dies schon eine Verballhornung von trotzdem ist.
>>
> Das haben wir damals(tm) verwendet und so empfunden. Inzwischen hat es
> sich durchgesetzt. Kommt davon, wenn es ständig wiederholt wird.
>
Ähnlich wie "ein <Ereignis> jagt das nächste". Offenbar ist es
gefährlich, sprachliche Scherze zu machen :-(


Antonia H.

unread,
Apr 5, 2022, 1:50:10 PM4/5/22
to
Reinhold Beckmann?

A.

Bertel Lund Hansen

unread,
Apr 5, 2022, 11:03:07 PM4/5/22
to
Den 05.04.2022 kl. 15.53 skrev Stefan Schmitz:

> Gibt es überhaupt noch eine (themenbezogene) politische Debatte im
> Parlament?
> Eigentlich werden da doch nur Schaufensterreden gehalten, die im
> wesentlichen darauf abzielen, die andere Seite schlecht zu machen.
> Inhaltlich ist alles kalter Kaffee, den man schon dutzendfach zuvor
> gehört hat.

Deprimierend. Dies beschreibt auch das dänische Folketing (Parlament),
wie es sich im Fernsehen ausspielt.

--
Bertel

Bertel Lund Hansen

unread,
Apr 5, 2022, 11:08:33 PM4/5/22
to
Den 05.04.2022 kl. 15.44 skrev Stefan Schmitz:

> Was hältst du denn von seiner Methode, die Gäste grundsätzlich nie
> ausreden zu lassen und ihnen permanent ins Wort zu fallen?

Deprimierend. Dies beschreibt auch die dänische Fernsehsendung
"Debatten" - mit der Hinzufügung, dass die Gäste auch einander
unterbrechen. Der Wirt war aber einmal ganz witzig:

Dies ist das Programm, wo wir einander nicht unterbrechen!

--
Bertel

Gunhild Simon

unread,
Apr 6, 2022, 4:30:09 AM4/6/22
to
Ich muß ihn unbedingt in Schutz nehmen.

Ich habe den Eindruck, daß im Nicht-ausreden-Lassen die höhere Kunst des
Talk-Masters einer politischen Diskussion besteht. Das Zeit-Limit von 1 Std.
ist nun mal vorgegeben. Und es gibt nach meiner Erfahrung immer Leute, die
durch bewußt ausdauerndes Geschwätz die Beiträge politisch Andersdenkender
verhindern.

Gruß
Gunhild

Stefan Schmitz

unread,
Apr 6, 2022, 5:05:44 AM4/6/22
to
Am 06.04.2022 um 10:30 schrieb Gunhild Simon:
> Bertel Lund Hansen schrieb am Mittwoch, 6. April 2022 um 05:08:33 UTC+2:
>> Den 05.04.2022 kl. 15.44 skrev Stefan Schmitz:
>>
>>> Was hältst du denn von seiner Methode, die Gäste grundsätzlich nie
>>> ausreden zu lassen und ihnen permanent ins Wort zu fallen?
>> Deprimierend. Dies beschreibt auch die dänische Fernsehsendung
>> "Debatten" - mit der Hinzufügung, dass die Gäste auch einander
>> unterbrechen. Der Wirt war aber einmal ganz witzig:
>>
>> Dies ist das Programm, wo wir einander nicht unterbrechen!

Dass die Gäste einander unterbrechen, ist ja Standard bei politischen
Talkshows.

> Ich muß ihn unbedingt in Schutz nehmen.
>
> Ich habe den Eindruck, daß im Nicht-ausreden-Lassen die höhere Kunst des
> Talk-Masters einer politischen Diskussion besteht. Das Zeit-Limit von 1 Std.
> ist nun mal vorgegeben. Und es gibt nach meiner Erfahrung immer Leute, die
> durch bewußt ausdauerndes Geschwätz die Beiträge politisch Andersdenkender
> verhindern.

Im Prinzip würde ich dir zustimmen, Geschwätz gehört unterbrochen. Lanz
verhindert aber systematisch, dass ein Gedanke ausformuliert wird. Der
lässt teilweise nicht mal zu, dass der Gast die verlangte Antwort gibt.

Bertel Lund Hansen

unread,
Apr 6, 2022, 5:53:35 AM4/6/22
to
Den 06.04.2022 kl. 10.30 skrev Gunhild Simon:

> Ich muß ihn unbedingt in Schutz nehmen.

> Ich habe den Eindruck, daß im Nicht-ausreden-Lassen die höhere Kunst des
> Talk-Masters einer politischen Diskussion besteht.

Da muss ich zustimmen. Es fordert aber Fingerspitzgefühl, und das hat
der Wirt, an den ich denke, nicht. Und die Teilnehmer unterbrechen so
viel und fortsetzen trotzdem so viel, das ab und zu fast Kaos herrscht.

In einer anderen Sendung (namens "Deadline") kann man sehen, wie es
getan werden soll.

--
Bertel

Thomas Schade

unread,
Apr 6, 2022, 6:32:39 AM4/6/22
to
On 06.04.2022 11:53 (CET), Bertel Lund Hansen wrote:
> Den 06.04.2022 kl. 10.30 skrev Gunhild Simon:

>> Ich muß ihn unbedingt in Schutz nehmen.
>
>> Ich habe den Eindruck, daß im Nicht-ausreden-Lassen die höhere Kunst des
>> Talk-Masters einer politischen Diskussion besteht.
>
> Da muss ich zustimmen. Es fordert aber Fingerspitzgefühl, und das hat
> der Wirt, an den ich denke, nicht. Und die Teilnehmer unterbrechen so
> viel und fortsetzen trotzdem so viel, das ab und zu fast Kaos herrscht.
^Chaos

Da du 'Wirt' jetzt zum zweiten Mal in diesem Kontext verwendest, sei der
Hinweis gestattet, dass bei Talkshows eher von Gastgeber, oder gleich
von Moderator, gesprochen wird. Den Wirt findet man in Wirtshäusern o. ä.


Ciao
Toscha
--
If you don't need a mask because god will protect you,
why do you need a gun?

Bertel Lund Hansen

unread,
Apr 6, 2022, 8:21:36 AM4/6/22
to
Den 06.04.2022 kl. 12.32 skrev Thomas Schade:

> Da du 'Wirt' jetzt zum zweiten Mal in diesem Kontext verwendest, sei der
> Hinweis gestattet, dass bei Talkshows eher von Gastgeber, oder gleich
> von Moderator, gesprochen wird. Den Wirt findet man in Wirtshäusern o. ä.

Okay. Auf Dänisch heisst es "tv-vært", egal ob etwas serviert wird oder
nicht.

--
Bertel

Hartmut Kraus

unread,
Apr 8, 2022, 9:37:59 AM4/8/22
to
Am 04.04.22 um 12:57 schrieb Detlef Meißner:
> Am 04.04.2022 um 12:46 schrieb Thomas Schade:
>> On 04.04.2022 12:39 (CET), Gunhild Simon wrote:
>>
>>> In der talk-Runde Markus Lanz kommt immer wieder der
>>> Ausdruck "einen Punkt machen" vor.
>>> Was bedeutet das genau? Ist das Neudeutsch?
>>
>> Eher ein Anglizismus. Im Englischen ist 'to make a point' eine gängige
>> Redewendung, die im Deutschen besser mit Wendungen wie 'seinen
>> Standpunkt darlegen' wiedergegeben würde. Aber im Zeitalter des 'am Ende
>> des Tages' sind solche Anlehnungen wohl üblich geworden.
>>
>>
> Nun mach aber mal 'nen Punkt!

Diese Bedeutung kennt keiner mehr, hab' ich den Eindruck. ;)


Ulf Kutzner

unread,
Jun 6, 2023, 9:04:08 AM6/6/23
to
Helmut Richter schrieb am Dienstag, 5. April 2022 um 17:04:40 UTC+2:

> Sätze wie „Darüber wird erst
> übermorgen in der Sitzung entschieden“

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-dienstag-252.html#Selenskyj-haelt-Dringlichkeitssitzung-ab

Das hier geht MUSEN so nicht, weil es für
die Abhaltung mehr als nur den Chef braucht.
0 new messages