wie lautet eigentlich das Adjektiv zum Verb "ordnen", in dem Sinne,
dass etwas geordnet werden kann.
"ordbar", "ordnenbar" klingt doch sehr ungeschickt, oder?
Gruß,
C. Eichholz.
orderbar - kann geordert (bestellt) werden
ordbar - kann geordnet werden
verordbar - kann verordnet werden (z.B. Medikament vom Arzt)
ortbar - kann geortet (lokalisiert) werden
..
Alles was selten oder nie benützt wird klingt ungewöhnlich,
wenn ihnen dies nicht behagt, müssen sie umschreiben.
Gruß vom Klaus
Ich sage "ordenbar".
Viele Grüße
Steffen
> wie lautet eigentlich das Adjektiv zum Verb "ordnen", in dem Sinne,
> dass etwas geordnet werden kann.
ordnen - ordenbar
rechnen - rechenbar
Die Frage ist hier übrinx nicht gerade selten... :)
Ich habe was Interessanteres:
Wie ist es bei "widmen"? "widembar" klingt *wirklich* komisch.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"übrigens, ich bin nicht der Richtige Petrus!!" - "Ach ja? Das hast Du auch
schon in Mt 26,69-75 behauptet. Auf Dich fallen wir kein zweites Mal herein!"
("Petrus" und Bernd Gramlich in desd)
berechbar - kann berechnet werden
SCNR
Thomas
> Ich habe was Interessanteres:
> Wie ist es bei "widmen"? "widembar" klingt *wirklich* komisch.
Widmabel.
Widmungsfähig.
> vG
Gruß jovo
> Ich habe was Interessanteres:
> Wie ist es bei "widmen"? "widembar" klingt *wirklich* komisch.
"widmierbar"?
--
Philipp Boerker - Mixed-signals ICs Design Engineer
Infineon Technologies AG, COM ANS, MchB/KU II, R.910906
Rosenheimer Str. 116 81669 Muenchen
phone: +49 89 234 54 725 fax: +49 89 234 85 664
>> Ich habe was Interessanteres:
>> Wie ist es bei "widmen"? "widembar" klingt *wirklich* komisch.
>
> Widmabel.
>
> Widmungsfähig.
Nicht wirklich gut. Denn diese Suffixe bezeichnen das Aktiv - etwas,
das widmen kann.
Das Suffix -bar hingegen bezeichnet das Passiv - etwas, das gewidmet
werden kann.
vG
--
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"Chancengleichheit besteht nicht darin, daß jeder einen Apfel pflücken darf,
sondern daß der Zwerg eine Leiter bekommt." (Reinhard Turre, dt. Theologe)
> Johannes Volkmar (Johannes...@unibw-muenchen.de) wrote:
>
>>> Ich habe was Interessanteres:
>>> Wie ist es bei "widmen"? "widembar" klingt *wirklich* komisch.
>>
>> Widmabel.
>>
>> Widmungsfähig.
>
> Nicht wirklich gut. Denn diese Suffixe bezeichnen das Aktiv - etwas,
> das widmen kann.
>
> Das Suffix -bar hingegen bezeichnet das Passiv - etwas, das gewidmet
> werden kann.
>
Gegenbeispiele: Unsinkbar, unfehlbar.
>> Widmabel.
>>
>> Widmungsfähig.
>Nicht wirklich gut. Denn diese Suffixe bezeichnen das Aktiv - etwas,
>das widmen kann.
Huch. Tolerabel ist, was toleriert werden kann, nicht wer oder was
etwas toleriert. Justitiabel ist, was abgeurteilt werden kann, nicht
wer oder was urteilt.
Liebe Grüße
Astrid
Das Suffix "-abel" bezeichnet m.E. eher den Passiv. Respektabel ist z.B.
etwas, was respektiert _werden_ sollte.
Ebenso sieht es in Sprachen aus, in denen verwandte Suffixe häufiger
sind, etwa in frz. "eau potable", "Trinkwasser" = "Wasser, das getrunken
_werden_ kann", "imperméable" = "undurchdringlich" = "was nicht
durchdrungen _werden_ kann". Englisch "countable" = "zählbar" = "was
gezählt _werden_ kann" etc.
Zusammensetzungen mit "fähig" können sich aktiv und passiv auf den
ersten Bestandteil beziehen. Geschäftsfähig ist, wer aktiv Geschäfte
abschließen kann, rechtsmittelfähig ist ein Bescheid, gegen den ein
Rechtsmittel eingelegt _werden_ kann.
Ich würde von "widmungsfähig" sprechen, da "-abel" eher im Zusammenhang
mit Fremdwörtern gebraucht wird.
Love and Peace,
Mark
--
Deutsche Gesetze im WWW: http://www.rechtliches.de
> Das Suffix "-abel" bezeichnet m.E. eher den Passiv. Respektabel
> ist z.B. etwas, was respektiert _werden_ sollte.
Den Einwänden wird hiermit stattgegeben und "widmabel" zur allein
richtigen[tm] Form erhoben.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eine Raucherecke im Restaurant ist wie eine Pinklerecke im Schwimmbad.
atmen - atembar
vielleicht liegts daran, dass das "d" in widmen falsch ist? vielleicht
müsste es "wittmen" heißen und dann "wittembar"?
-helge
Nein, das ist schon richtig, im Mittelhochdeutschen hieß es »widemen«
(»atmen« war mhd. »âtemen«). Daß »atembar« nicht so seltsam klingt,
liegt wohl einfach daran, daß es das Substantiv »Atem« gibt.
Schöne Grüße,
Wolf
>Carsten Eichholz (eich...@informatik.uni-rostock.de) wrote:
>
>> wie lautet eigentlich das Adjektiv zum Verb "ordnen", in dem Sinne,
>> dass etwas geordnet werden kann.
>
>ordnen - ordenbar
>rechnen - rechenbar
>
>Die Frage ist hier übrinx nicht gerade selten... :)
Es gibt da eine Mailadresse ... :-)
Grüße,
Jörg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
aber wie sieht's mit "leugnen" und "(un)leugbar" aus?
Da scheint die Regel nicht zu klappen.
Ich habe auch schon "ordnbar" gelesen, aber das war wohl ein zu
simpler Algorithmus, der da am Werk war.
> > > rechnen - rechenbar
> > > Wie ist es bei "widmen"? "widembar" klingt *wirklich* komisch.
> > atmen - atembar
> > vielleicht liegts daran, dass das "d" in widmen falsch ist? vielleicht
> > müsste es "wittmen" heißen und dann "wittembar"?
> Nein, das ist schon richtig, im Mittelhochdeutschen hieß es »widemen«
> (»atmen« war mhd. »âtemen«). Daß »atembar« nicht so seltsam klingt,
> liegt wohl einfach daran, daß es das Substantiv »Atem« gibt.
Bei "widmen" hätte ich nun einen ähnlichen Mechanismus vermutet, wie
bei "rechnen":
rechnen -> rechn -> rechen -> rechenbar
ordnen -> ordn -> orden -> ordenbar
also
widmen -> widm -> widem -> widembar
/Hannes Petersen -> peters -> peteresbar oder petersbar?