Detlef Meißner schrieb:
> *Du* nicht, aber alle anderen, deren Empfindsamkeiten berücksichtigt
> werden sollen. Wenn wir das machen, bleibt nicht mehr viel übrig.
Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
> Dann
> schreibt kaum noch jemand Bücher, weil er befürchten muss, dass der
> Verlag sie ablehnt. Und selbst wenn dert Verlag streng kontrolliert,
> geht er immer noch das Risiko ein, dass jemand ein Stelle findet, die
> nicht woke ist.
Man kann sich immer was ausdenken.
In manchen Kreisen finden sie anscheinend inzwischen Mathematikunterricht
rassistisch. Wenns danach ginge, dürfte man sich vielleicht nicht mehr
trauen, Mathematikbücher zu schreiben oder gar zu lesen.
Dismantling Racism in Mathematics Instruction:
<
https://equitablemath.org/wp-content/uploads/sites/2/2020/11/1_STRIDE1.pdf>
„Rassistische“ Mathematik? – Projekt will die „Herrschaft der Weißen“ beenden:
<
https://www.die-tagespost.de/kultur/rassistische-mathematik-projekt-will-die-herrschaft-der-weissen-beenden-art-216159>
Zitat aus letztgenannter Quelle:
| In einer Lektion werden beispielsweise „rassistische Verhaltensweisen“
| angeprangert: So sei es etwa zu vermeiden, dass man den „Fokus“ darauf
| lege, „die ‚richtige‘ Antwort zu bekommen“ oder von den Schülern zu
| fordern, „ihre Arbeit vorzuzeigen“. Weitere Abschnitte in dieser Lektion
| weisen die Lehrer warnend darauf hin, dass „die Kultur der weißen
| Vorherrschaft“ immer dann im Klassenzimmer auftauche, wenn Lehrer
| „Fehler als ein Problem behandeln, indem sie diese mit Falschheit
| gleichstellen“, weil dies „die Vorstellung von Vollkommenheit (dass
| Schüler keine Fehler machen sollten) und den Paternalismus (dass
| Lehrer oder andere Experten Fehler korrigieren können und sollten)
| verstärken“.
|
| Die Ordnung im Klassenzimmer abschaffen
|
| Eine einfache Art, die Kultur einer weißen Vorherrschaft zu beseitigen,
| sei dem Ratgeber zufolge, die Ordnung im Klassenzimmer abzuschaffen.
| So heißt es in dem Text: „Von den Schülern zu fordern, vor dem Sprechen
| die Hand zu heben, kann Paternalismus bestärken und zugleich den
| Prozess des Denkens, des Lernens und der Kommunikation unterbrechen“.
| Stattdessen werde dem Lehrer empfohlen, Mathematik mithilfe von
| „Storytelling“ (Geschichtenerzählen) zu vermitteln, wobei „Tanz, Musik,
| Lieder und andere kulturelle Arten der Kommunikation mit einbezogen
| werden“.
|
| Das Mathematik-Konzept befinde sich als „Ethnische Studien Mathematik“
| bereits an einigen Schulen in einem Vorbereitungsstadium, so etwa im
| US-Bundesstaat Seattle, wie das amerikanische Magazin Reason schon 2019
| mitteilte.
Diese Quelle ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen.
ZB wird da Seattle für einen Bundesstaat gehalten.
Was weiss ich, was die noch alles verwechseln.
Als ich das letztemal dort war, war Seattle noch kein Bundesstaat,
sondern die größte Stadt, aber nicht Hauptstadt, des US-Bundesstaates
Washington.
Aber als ich gelesen hatte, dass dieses equitablemath-Elaborat
anscheinend befürwortet, Mathematik mithilfe von Musik und Tanz
zu vermitteln, fragte ich mich, wie die sich das genau vorstellen.
Wenn ein/e starkpigmentierte/r Mitschüler/in (d/w/m) vorrechnen
soll - klatscht das Lehrpersonal dann zweimal mit einem
Kopfnicken in Richtung Tafel in die Hände und zeigt mit den
Fingern auf die zu beschulende Entität und sagt: "Tanz, Neger!",
so, wie sie es in dem Film "Der Stern von Afrika" mit Roberto
Blanco gemacht haben als er da als junger Mann sein Filmdebut gab
und einen Diener spielte, der den Piloten die Betten machen und
die Stiefel putzen "durfte" und kurzerhand in "Matthias"
umbebannt war, weil sie seinen Namen nicht aussprechen konnten?
Ich halte es für grenzwertig, zu suggerieren, die Leute bräuchten
bei der -äh- Beschulung Extramethoden, weil sie es ansonsten
aufgrund ihres kulturellen Hintergrundes/ihrer Rassenzugehörigkeit
nicht packen würden. Das ist Diskriminierung.
In letzter Zeit denke ich öfter mal an Fahrenheit 451 von Ray Bradbury.
In dieser Geschichte ist es Hauptaufgabe der Feuerwehr, Bücher
aufzuspüren und zu verbrennen. Für Fußgängerei wird man festgenommen.
Manche denken vielleicht auch an 1984 und anbetrachts der Partizipalsprache,
derer sich manche Leute heutzutage befleissigen, auch an das Orwell'sche
Neusprech. Aber ich bin nicht so optimistisch, zu glauben, dass in
unseren Breiten derzeit jemand fähig wäre, einen Apparat aufzubauen,
der so gut kontrolliert funktioniert wie Ozeanien.
>> Ich dachte, ich könnte hier in der Gruppentherapie mal
>> ansprechen, wie mir das vorkommt.
>> Ich kann jetzt auch schon viel besser damit umgehen. ;-)
>
> Stelle dir bei der Gesichtswurst, dem Schokoladennikolaus, dem
> Osterhasen usw. jemanden vor, den du nicht magst - und dann beiße
> hinein. :-)
Igitt! So jemanden will ich nicht auch noch im Mund haben. ;-)
> Habe ich als Kind auch gemacht. Da war die Schokolade ganz schnell
> verschwunden.
Schokoloade ist ein ungesundes Lebensmittel. Davon habe ich als Kind
öfter mal Nasenbluten bekommen. Lag am Konkurrenzdruck mit denen,
denen ich von meiner nichts abgeben wollte. ;-)
> Apropos: Es muss doch bald wieder Weihnachtszeug zu kaufen geben....
Vosdicht, ungewollte Schleichwerbung!
ZB bei Norma gibts anscheinend schon seit Ende August.
Wird zumindest in de.rec.mampf kolportiert. Und passt zu dem hier:
<
https://www.norma-online.de/de/sortiment/neu-im-sortiment-t-3903/lebkuchen-spezialitaeten-i-201482/>
>> Aber diese ganzen Tendenzen finde ich beunruhigend.
>
> Deshalb sollte man, wenn es irgendwie geht, sich dagegen wenden oder das
> zumindest nicht mitmachen.
Genau deswegen esse ich ja auch keine Männchenfiguren und richte
Mahlzeiten nicht so an als wenn es Gesichter wären und solche
Dinge. ;-)
>> Bin da ein gebranntes Kind.
>>
>> Eine meiner Schwestern hat während meiner Kindheit ab und
>> zu aus "brother" "Brot her!" gemacht und sich bei diesem
>> Ausruf angeschickt, in mich hinein zu beißen.
>
> Aus liebe zum Anbeißen.
Vermutlich mochte sie mich. ;-)
>>> Wer weiß, woran du bei "Super-Woman" denkst? ;-)
>>
>> An gealterte Super-Girls.
>>
> Gute Antwort. :-)
>
> Aber ob gealterte Super-Girls noch super sind?
Wieso nicht? Meine Omas waren auch super.
> Um der Wokeness Genüge zu tun, müssten wir auch noch über Super-Männer
> sprechen.
Und über Benzin-Frauen? Und Diesel-Diverse?
Wie wird eigentlich "Müllmann" gegendert?
Mit freundlichem Gruß
Ulrich