Ich habe es vor vielen Jahren mal von einem Kölner gehört, oder
jedenfalls von einem Rheinländer in Köln. Fand es hübsch, habe aber
immer, wenn ich mal selber verwendet habe, erstaunte bis verständnislose
Blicke als Reaktion erhalten.
Nun läuft es mir in einem Buch ("Knoppix" von Alexander Niemann,
Bonuskapitel 1 auf CD) über den Weg, Zusammenhang: Festplatte neu
partitionieren geht normalerweise gut, aber "Der Teufel ist bekanntlich
ein Eichhörnchen", deshalb: vorher Daten sichern.
Also: welchen regionalen Ursprungs ist diese hübsche Redewendung?
Dank im Voraus
Rainer aus Hamburg
> Wo sagt man das?
>
> Ich habe es vor vielen Jahren mal von einem Kölner gehört, oder
> jedenfalls von einem Rheinländer in Köln. Fand es hübsch, habe aber
> immer, wenn ich mal selber verwendet habe, erstaunte bis
> verständnislose Blicke als Reaktion erhalten.
>
> Also: welchen regionalen Ursprungs ist diese hübsche Redewendung?
http://de.geocities.com/pge97afn/faq.html
"Warum ist der Teufel ein Eichhörnchen?
Antwort von Petra und Alex: Wegen seiner roten Farbe und seiner
Gewandheit galt das E. als Symbol des Teufels. Im Volksglauben
verwandelt sich der Teufel gerne in ein Eichhörnchen, um den Menschen
zu schaden. Der Teufel ist ein Eichhörnchen" wird als Warnung vor
bösen Überraschungen bei harmlos aussehenden Situationen
gebraucht. (Quelle: Lutz Röhrich: Lexikon der sprichwörtlichen
Redensarten, Bd. 2, S. 360f.)"
Peter, das wollte Rainer doch gar nicht wissen!
An Rainer, leider kann ich Dir bei Deiner Frage nur in soweit helfen, in dem
ich Dir sage, das es bei uns im Schwäbischen auch gerne gebraucht wird.
"D´r Deifel isch a Eichhernle!"
Aus welcher Region das Sprichwort nun aber wirklich herkommt, keine Ahnung.
Gruß
Holger
> "Peter Bruells" <p...@ecce-terram.de> schrieb....
> > http://de.geocities.com/pge97afn/faq.html
>
> Peter, das wollte Rainer doch gar nicht wissen!
Skandal!
>
> An Rainer, leider kann ich Dir bei Deiner Frage nur in soweit
> helfen, in dem ich Dir sage, das es bei uns im Schwäbischen auch
> gerne gebraucht wird.
>
> "D´r Deifel isch a Eichhernle!"
> Aus welcher Region das Sprichwort nun aber wirklich herkommt, keine
> Ahnung.
Magst Du jetzt noch verraten, wieso Deine Antwort jetzt hilfreicher
war?
"Herkunft aus dem Mittelalter" ist ein guter Hinweis darauf, daß das
Ding so lange unterwegs ist, daß die genaue Region evtl. gar nicht
mehr bestimmbar ist.
Eichhörnchen wurden einst mit Argwohn betrachtet. In der
nordgermanischen Mythik war vom Eichhörnchen Ratatöskr ('Rattenzahn')
die Rede, das ständig am Stamm des Weltbaumes Yggdrasil auf- und ablief
und zwischen dem Adler auf dessen Spitze und dem Lindwurm Nidhöggr
Zwietracht säte, indem es dem jeweils anderen erzählte, was der
Widerpart über ihn gesprochen hatte. Auch mit dem feurigen Loki wurde
das Eichhörnchen in Verbindung gebracht und konsequenterweise in
christlicher Zeit dann mit denn Teufel, den man in dem rötlichen, hastig
dahinhuschenden und schwer faßbaren Tier verkörpert sah. Sein Name ist
nicht von dem der Eiche abzuleiten, sondern von einer Wortwurzel 'aig',
die etwa 'sich heftig bewegen' bedeutet.
Micha
In 2. Korinther 11,14 steht, dass der Satan selbst die Gestalt eines
Engels des Lichts annimmt. Er ist ein "Verwandlungsküstler", aber ein
Eichhönchen passt als Bild wahrlich nicht dazu.
Wenn man schon an ein Tier denkt, dann an eine Schlange. Satan
benutzte im Garten Eden dieses Tier als Medium. In Offenbarung 12,9
wird er als alte Schlange bezeichnet, und auch als Drache (was man
natürlich nicht buchstäblich nehmen kann).
Woher die Redewendung auch immer kommt, man kann sie getrost im Ozean
der Torheiten versenken. Viel wichtiger noch: Umso mehr ich die
Existenz Satans bestreite und mich vielleicht darüber belustige, desto
fester hat er mich offensichtlich im Griff. Denn ein Feind, den ich
als solchen nicht einmal wahrnehme, muss ein gefährlicher Feind sein.
Stefan
Rainer Schneehorst <schne...@nexgo.de> wrote in message news:<404B174D...@nexgo.de>...
- Bibelspruch
- ToFu
- kein richtiger Name
Hab ich noch was übersehen?
Gruß Uwe
--
Nun -- das Wesen der Dummheit
liegt in ihrem Mangel an Intelligenz.
Olaf Ulrich in desd
http://www.mc-kw-meerane.de
> Ich finde nicht, dass es sich um eine hübsche Redewendung handelt. Es
> verniedlicht zu sehr den Teufel - der eine reale Persönlichkeit ist.
Das kommt drauf an, ob man an ihn glaubt.
> In 2. Korinther 11,14 steht, dass der Satan selbst die Gestalt eines
> Engels des Lichts annimmt. Er ist ein "Verwandlungsküstler", aber ein
> Eichhönchen passt als Bild wahrlich nicht dazu.
Wieso nicht? Sollte dann nicht seine Kunst darin liegen, sich in etwas zu
verwandeln, das überhaupt nicht zu ihm paßt?
> Wenn man schon an ein Tier denkt, dann an eine Schlange.
Da traust Du ihm aber ziemlich wenig zu.
> Satan
> benutzte im Garten Eden dieses Tier als Medium. In Offenbarung 12,9
> wird er als alte Schlange bezeichnet, und auch als Drache (was man
> natürlich nicht buchstäblich nehmen kann).
>
Warum nicht?
> Woher die Redewendung auch immer kommt, man kann sie getrost im Ozean
> der Torheiten versenken.
:-)
So werden wir es machen. Alle Wörter und Redewendungen, die wir nicht hübsch
finden oder die Dinge beschreiben, die wir nicht hübsch finden, werden wir
versenken. Das macht die Sprache gleich viel übersichtlicher.
chr
Na, aber wirklich!!1
> Magst Du jetzt noch verraten, wieso Deine Antwort jetzt hilfreicher
> war?
Klar: Du hast ihm gesagt, was das Sprichwort bedeutet. Das weiß er aber
selber, danach hat er nicht gefragt. Ich habe ihm gesagt, das ich es aus dem
Schwäbischen kenne. Damit kann er schon mal hinter Schwabenland ein Häkchen
machen.
> "Herkunft aus dem Mittelalter" ist ein guter Hinweis darauf, daß das
> Ding so lange unterwegs ist, daß die genaue Region evtl. gar nicht
> mehr bestimmbar ist.
Richtig, dennoch möchte der OP vielleicht gerne wissen, in welchen Regionen
dies heute noch vorkommt.
Gruß
Holger
Aha! Hat er Dich also auch schon in seinen Klauen...
Gruß,
Michael
Ist das verkehrt?
> - ToFu
Sorry, diese Abkürzung ist mir nicht geläufig.
> - kein richtiger Name
Der Name ist korrekt.
>
> Hab ich noch was übersehen?
Inhalt der Botschaft?
> Gruß Uwe
Gruß
Stefan
> Ich finde nicht, dass es sich um eine hübsche Redewendung handelt. Es
> verniedlicht zu sehr den Teufel - der eine reale Persönlichkeit ist.
Klar. Wissen wir alle.
>
> In 2. Korinther 11,14 steht, dass der Satan selbst die Gestalt eines
> Engels des Lichts annimmt. Er ist ein "Verwandlungsküstler", aber ein
> Eichhönchen passt als Bild wahrlich nicht dazu.
Vielleicht weiß Satan das nicht? Oder er hat andere Vorstellungen
von passenden Bildern als du?
>
> Wenn man schon an ein Tier denkt, dann an eine Schlange. Satan
> benutzte im Garten Eden dieses Tier als Medium. In Offenbarung 12,9
> wird er als alte Schlange bezeichnet, und auch als Drache (was man
> natürlich nicht buchstäblich nehmen kann).
Klar. In deinem Buch steht, daß es Satan gibt - das ist wörtlich
zu nehmen. Es steht auch drin, daß es Drachen gibt - aber das
nehmen wir nicht wörtlich, weil...?
>
> Woher die Redewendung auch immer kommt, man kann sie getrost im Ozean
> der Torheiten versenken.
Und dein Buch vielleicht gleich hinterherwerfen?
> Viel wichtiger noch: Umso mehr ich die
> Existenz Satans bestreite und mich vielleicht darüber belustige, desto
> fester hat er mich offensichtlich im Griff. Denn ein Feind, den ich
> als solchen nicht einmal wahrnehme, muss ein gefährlicher Feind sein.
Logisch. Hobbits nehme ich z. B. auch nicht als Feinde wahr -
ein klarer Beweis für ihre Gefährlichkeit. Oder für deinesgleichen:
"Ihr haltet die alte Liese für ein harmloses Kräuterweib?
Da habt ihr den Beweis, daß sie eine Hexe sein muß!"
Der Glaube an etwas entscheidet nicht über die Existenz einer Sache.
Ich mag nicht glauben, dass es den Stern HE 0107-5240 gibt (víelleicht
mit dem Hinweis, dass ich den STern ja noch nie gesehen habe) - es
gibt ihn aber trotzdem.
>
> > In 2. Korinther 11,14 steht, dass der Satan selbst die Gestalt eines
> > Engels des Lichts annimmt. Er ist ein "Verwandlungsküstler", aber ein
> > Eichhönchen passt als Bild wahrlich nicht dazu.
>
> Wieso nicht? Sollte dann nicht seine Kunst darin liegen, sich in etwas zu
> verwandeln, das überhaupt nicht zu ihm paßt?
>
> > Wenn man schon an ein Tier denkt, dann an eine Schlange.
>
> Da traust Du ihm aber ziemlich wenig zu.
>
> > Satan
> > benutzte im Garten Eden dieses Tier als Medium. In Offenbarung 12,9
> > wird er als alte Schlange bezeichnet, und auch als Drache (was man
> > natürlich nicht buchstäblich nehmen kann).
> >
> Warum nicht?
Der Teufel ist ein Engelwesen, ein Geisteswesen. Er kann niemals eine
Schlange werden - wenn er sie auch als Instrument gebraucht hat. Ein
Geschöpf bleibt immer das, was es ist: Ein Engel ein Engel, ein Mensch
ein Mensch, ein Tier ein Tier.
Mit Drache und Schlange wird das beschrieben, was den Teufel
charaktisiert
(Grausamkeit, List). In der Bibel finden wir sehen viele Bilder; das
sind Beispiele dafür. Ein Eichhörchnen passt nicht als Bild - die
Assoziation ist, zumindest heute, viel zu positiv.
> > Woher die Redewendung auch immer kommt, man kann sie getrost im Ozean
> > der Torheiten versenken.
>
> :-)
> So werden wir es machen. Alle Wörter und Redewendungen, die wir nicht hübsch
> finden oder die Dinge beschreiben, die wir nicht hübsch finden, werden wir
> versenken. Das macht die Sprache gleich viel übersichtlicher.
Kommt es darauf an, viele Redewendungen zu kennen und zu gebrauchen
oder sollten die Sprichwörter nicht vielmehr treffend sein?
Gruß
Stefan
> chr
Hallo Uwe,
ja, "Mangelnde Logik":
"Umso mehr ich die Existenz Satans bestreite und mich vielleicht
darüber belustige, desto fester hat er mich offensichtlich im Griff."
Satan existiert und wer das bestreitet, bestätigt seine Existenz erst
recht.
Mit ähnlicher "Stringenz" wurde wohl auch während der
Hexenverfolgungen argumentiert.
"Was wollen Sie denn mit der Schrotflinte?"
"Ich jage rosa Elefanten!"
"Hier gibt's keine rosa Elefanten."
"Jetzt nicht mehr!"
:-)
Gruß, Rainer
?? Ich hatte jahrelang zahme Schlangen als Haustiere. Ich habe da
weder Grausamkeit noch List gesehen.
> Ein Eichhörchnen passt nicht als Bild - die Assoziation ist,
> zumindest heute, viel zu positiv.
Ein Bekannter von mir wurde mal von einem Eichhörnchen gebissen.
(Mit anschließender Riesen-Aufregung wg. Verdacht auf Tollwut etc.)
--
Gruß - Ulli
> Noch schöner, und religionsanaloger, finde ich diese Argumentation aus
> dem späten 19. Jahrhundert:
>
> Wenn man die Venus mit einem Fernrohr anschaut, erkennt man keinerlei
> Details. Also muß sie wohl eine dichte Wolkendecke besitzen. Das deutet
> auf ein feuchtwarmes Klima hin, so wie im Erdmittelalter. Ein solches
> Klima begünstigt Reptilien, wie die Dinosaurier. Dann gibt es auch auf
> der Venus sicherlich Dinosaurier.
>
> *Executive Summary:*
> Man sieht nichts, daher muß es Dinosaurier geben.
Das ist aber eine etwas verkürzte Darstellung. Damals(tm) glaubte man
noch, daß die äußeren Welten älter seien und schrieb aus diesem Grunde
dem Mars eine höhere Entwicklungsstufe als der Erde zu.
Hallo Rainer,
>ja, "Mangelnde Logik":
nein, das ist bereits in der Erweiterung von "Bibelspruch"
enthalten...
:-)
so denne,
Damit sollte sich die Sache mit dem Teufel also auch für diejenigen
erledigt aben, die an einen solchen glauben.
> Ich mag nicht glauben, dass es den Stern HE 0107-5240 gibt (víelleicht
> mit dem Hinweis, dass ich den STern ja noch nie gesehen habe) - es
> gibt ihn aber trotzdem. (...)
Naürlich kann man daran zweifeln. Aber unter bestimmten Koordinaten
läßt er sich von allen ausreichend großen Sternwarten aus sehen. Damit
ist der Zweifel gegenstandslos.
Ich habe auch meine Großväter nie gesehen - es gab sie aber. Auch wenn
ich sie nie sehen werde.
Thomas
Nicht "schon", sondern "nicht mehr". Für den Gläubigen ist die "Gewalt
Satans" Vergangenheit (Apostelgeschichte 26,18), er ist aus der Gewalt
der Finsternis errettet worden (Kolosser 1,13).
> Gruß,
Stefan
> Michael
Es ist von EINEM Drachen die Rede. Der Ausdruck Drache macht den
realen Charakter einer realen Persönlichkeit deutlich, ist aber nicht
buchstäblich zu nehmen.
Ich zitiere einmal einen Bibelvers, um das symbolhafte der
Ausdrucksweise an dieser Stelle zu verdeutlichen: "Und es erschien ein
anderes Zeichen [!] in dem Himmel: Und siehe, ein großer, feuerrote
Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner hatte unn auf seinen Köpfen
sieben Diademe; und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des
Himmels mit sich fort ..." (Offenbarung 12,3.4). Vers 9 sagt dann,
dass der Drache der Teufel ist.
Das hört sich alles sehr bizarr an. Aber diese Symbole zu deuten, ist
gar nicht so schwierig. Aber das würde jetzt natürlich zu weit führen
...
> nehmen wir nicht wörtlich, weil...?
>
Die Unterscheidung, ob etwas bildlich zu verstehen ist oder nicht,
machen wir doch ständig. Wenn jemand zu mir sagt, dass ich ein Esel
sei, dann ...
> > Woher die Redewendung auch immer kommt, man kann sie getrost im Ozean
> > der Torheiten versenken.
>
> Und dein Buch vielleicht gleich hinterherwerfen?
Es ist nicht mein, sondern Gottes Buch. Die Bibel berichtet von einem
Mann, der die Bibel nicht ins Meer, aber ins Feuer warf. Gott kündigt
ihm Gericht an. Jeremia 36.
Stefan
Weißte, Deine Argumentationsweise kommt mir ziemlich bekannt vor.
Wer hat Dir denn gesagt, welche Wörter wörtlich zu nehmen sind und welche
nicht? Wer entscheidet sowas?
(Und dann noch anhand einer Übersetzung - na, ich weiß ja nicht.)
> Das hört sich alles sehr bizarr an. Aber diese Symbole zu deuten, ist
> gar nicht so schwierig. Aber das würde jetzt natürlich zu weit führen
Na klar.
> Es ist nicht mein, sondern Gottes Buch. Die Bibel berichtet von einem
> Mann, der die Bibel nicht ins Meer, aber ins Feuer warf. Gott kündigt
> ihm Gericht an. Jeremia 36.
Da war die Offenbarung aber noch nicht dabei.
chr
In article <f03cb1fd.04030...@posting.google.com>, Stefan wrote:
> Woher die Redewendung auch immer kommt, man kann sie getrost im Ozean
> der Torheiten versenken. Viel wichtiger noch: Umso mehr ich die
> Existenz Satans bestreite und mich vielleicht darüber belustige, desto
> fester hat er mich offensichtlich im Griff. Denn ein Feind, den ich
> als solchen nicht einmal wahrnehme, muss ein gefährlicher Feind sein.
Mir gefällt die Formulierung von C.S.Lewis in "Dienstanweisung für
einen Unterteufel" (The Screwtape Letters) besser. Sinngemäß aus dem
Gedächtnis zitiert:
Es ist ein Problem für uns [nämlich die Teufel], ob wir uns
offenbaren oder unsere Existenz geheimhalten sollen. Im einen Fall
sind die Menschen gewarnt, im anderen Fall entgeht uns der Spaß an
Schwarzen Messen. Wir arbeiten daran, dass die Menschen gleichzeitig
unsere Existenz leugnen und trotzdem Schwarze Messen feiern.
Wenn man bedenkt, dass das Buch um 1940 geschrieben wurde, muss man
der Hölle seitdem große Fortschritte bescheinigen.
Helmut Richter
> Stefan <gerrid...@t-online.de> schrieb:
>
> > Mit Drache und Schlange wird das beschrieben, was den Teufel
> > charaktisiert (Grausamkeit, List).
>
> ?? Ich hatte jahrelang zahme Schlangen als Haustiere. Ich habe da
> weder Grausamkeit noch List gesehen.
Tja, gute Erziehung eben.
--
Ralf H. Arning
Warum?
> Wer hat Dir denn gesagt, welche Wörter wörtlich zu nehmen sind und welche
> nicht? Wer entscheidet sowas?
Das ergibt sich aus dem Zusammenhang. "Lügen haben kurze Beine" - hier
fragt auch niemand nach der Berechtigung, warum man das bildich nimmt.
Die Bibel sagt selbst, dass manches bildlich zu verstehen ist und gibt
auch klare Hilfestellungen dazu (1. Korinther 10,1-11; Galater
4,21-31, Hebräer 7,1-3 usw.)
>> > Es ist nicht mein, sondern Gottes Buch. Die Bibel berichtet von
einem
> > Mann, der die Bibel nicht ins Meer, aber ins Feuer warf. Gott kündigt
> > ihm Gericht an. Jeremia 36.
>
> Da war die Offenbarung aber noch nicht dabei.
Stimmt. Aber das Prinzip bleibt. In der Offenbarung steht etwas, das
in die gleich Richtung zielt (Kapitel 22,18.19):
"Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört:
Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen
hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind;
und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt,
so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der
heiligen Stadt, wovon in diesem Buche geschrieben ist."
Gruß
Stefan
>
> chr
Hallo Ulli,
wo wir schon relativ OT sind: ich hatte auch mal zwei Schlangen,
Tigerpythons, Adolf und Eva. Adolf stand für das Böse und Eva auch.
> Ich habe da weder Grausamkeit noch List gesehen.
Doch, wenn sie einem ins Hemd kriechen, sich wärmesuchend mehrmals um
den Leib wickeln und man das auch noch angenehm findet. Das ist die
List.
Dann die Grausamkeit: man kann sich nicht mehr normal bewegen! Adolf
wog immerhin fast 20 Kilo und wenn ich anfing, ihn vorsichtig
abzunudeln gab er Widerworte: "Zisch!".
Ihre Tischmanieren waren ebenfalls grausam, aber vielleicht lag das
auch daran, dass ich lebende Ratten verfüttert hab. Rattenkopf
schnappen, den Rest der Ratte würgen, Unterkiefer aushaken, Beute im
Stück herunterschlingen.
Satanisch eben.
> > Ein Eichhörchnen passt nicht als Bild - die Assoziation ist,
> > zumindest heute, viel zu positiv.
>
> Ein Bekannter von mir wurde mal von einem Eichhörnchen gebissen.
> (Mit anschließender Riesen-Aufregung wg. Verdacht auf Tollwut etc.)
Eichhörnchen sind *niedlich*, da hat Stefan recht. Aber in seiner
kruden Bibelwelt muss das Böse sich irgendwie zu erkennen geben, und
Eichhörnchen passen ihm da nicht. Beissen reicht nicht, List und
Grausamkeit müssen her.
Um noch einen ontopic-Beitrag zu leisten: es gibt ja auch die
Redensart
"Der Teufel steckt im Detail." Sagt MUSEN etwa das Gleiche, nur eben
auf ein Abstraktum bezogen.
Mal sehen, ob Stefan darüber was in seiner Bibel findet.
Gruß, Rainer
--
email an net statt de
Gruß,
Michael
Hallo Michael,
nö, den Film kenn ich nicht. Ich fand es nur lustig, weil Adolf
(Hitler) und Eva (Braun) so ähnlich klingt wie Adam und Eva.
Zum Glück haben Schlangen keine Ohren. :-)
Um so interessanter wird die Redewendung, wenn man sich dazu den eigenen
Ministerpräsidenten in Gestalt eines Eichhörnchens vorstellen kann :)
Gruß
Fred
> nö, den Film kenn ich nicht. Ich fand es nur lustig, weil Adolf
> (Hitler) und Eva (Braun) so ähnlich klingt wie Adam und Eva.
> Zum Glück haben Schlangen keine Ohren. :-)
Leider haben sie auch keine Bärte, sonst hättest du die beiden leichter
unterscheiden können *lach*
Gruß
Fred
>> "D´r Deifel isch a Eichhernle!"
>
>Um so interessanter wird die Redewendung, wenn man sich dazu den eigenen
>Ministerpräsidenten in Gestalt eines Eichhörnchens vorstellen kann :)
Ein Mitarbeiter des Statistischen Landesamts in Stuttgart
sagte mal:
Früher kamen unsere Statistiken immer zu Spät(h), heute gehn
sie gleich zum Teufel ...
Gruß,
INge