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Re: auf kipp / auf Kipp

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Carsten Thumulla

unread,
Nov 13, 2013, 2:01:01 PM11/13/13
to
Martin Gerdes schrieb:
>
> Man kann ein Fenster öffnen, man kann es auch auf k/Kipp stellen.
>
> Wie schreibt man dieses "kipp"? Schreibt man es klein oder groß?
>
> Wenn man Herrn Gallmann folgt, kann "Kipp" nur ein Substantiv sein, denn
> davor steht ja eine Präposition. Wäre das Wort ein Substantiv, welches
> Genus hätte es dann?
>
> Fragen über Fragen -- und der DuRS läßt einen damit allein ...

Das Fenster ist gekippt, Eigenschaft, schlampig verstümmelt.
(auf, zu, gekippt, kaputt, dreckig)


Carsten
--
http://www.nichtlustig.de/toondb/030130.html

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Dorothee Hermann

unread,
Nov 13, 2013, 3:39:36 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 19:00, schrieb Martin Gerdes:
> Man kann ein Fenster öffnen, man kann es auch auf k/Kipp
> stellen. Wie schreibt man dieses "kipp"? Schreibt man
> es klein oder groß?

Bei uns hieß es "Stell das Fenster auf Kippe" - und so wird
es auch gefunden:
http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Kippe


Dorothee



Christina Kunze

unread,
Nov 13, 2013, 3:45:57 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 19:00, schrieb Martin Gerdes:
>
> Man kann ein Fenster öffnen, man kann es auch auf k/Kipp stellen.
>
> Wie schreibt man dieses "kipp"? Schreibt man es klein oder groß?
>
> Wenn man Herrn Gallmann folgt, kann "Kipp" nur ein Substantiv sein, denn
> davor steht ja eine Präposition. Wäre das Wort ein Substantiv, welches
> Genus hätte es dann?
>
> Fragen über Fragen -- und der DuRS läßt einen damit allein ...
>
Fenster sind bei mir gekippt, der Würfel kann "auf Kippe" liegen, und
das ist für mich klar ein Substantiv, vielleicht wegen des alternativen
Ausdrucks "auf Kante".

chr

Gunhild Simon

unread,
Nov 13, 2013, 3:57:17 PM11/13/13
to
Am Mittwoch, 13. November 2013 19:00:06 UTC+1 schrieb Martin Gerdes:
> Man kann ein Fenster öffnen, man kann es auch auf k/Kipp stellen.

> Wie schreibt man dieses "kipp"? Schreibt man es klein oder groß?
...
Ich stelle in Zweifelsfällen zunächst die Fragen
"Wie?" = Adjektiv = klein
"Was?" = Substantiv = groß.

Hier würde ich das Ergebnis "Auf was stelle es?" sinnvoll finden:
"Ich stelle es auf Kipp."

Eine Parallele:
Ich stelle den Schalter *aus* - Wie?
Ich stelle den Schalter auf *Aus*. - Auf was?

Gruß
Gunhild
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Roland Franzius

unread,
Nov 14, 2013, 2:39:47 AM11/14/13
to
Am 14.11.2013 00:28, schrieb Stephen Hust:
>
> Bei folgendem Zitat, angeblich von 1966, weiß ich nicht, was "auf
> Kipp" bedeutet:
>
> "Die Lichtreize wurden mit einem Kathodenstrahloscillographen auf
> Kipp geschaltet und photographiert."
>

Siehe Kippschwingung.

Der Elektronen-Schreibstrahl im Oszillographen wird im Normalfall mit
einer an die Frequenz des Signals angepassten Dreieckschwingung über den
Schirm langsam nach rechts und schnell zurück nach links geführt.

Mit einer Rechteckschwwingung kann man den Lichtpunkt auf zwei Punkte in
festem Zeitabstand zwecks Abtastung von Impulsfolgen einstellen.

Dazu gab es bei den Einfachgeräten der Frühzeit einen Schalter mit
Kurvenformen ähnlich denen an der fortgeschrittenen häuslichen
Nähmaschine zur Wahl der Stichform.

--

Roland Franzius

Carsten Thumulla

unread,
Nov 14, 2013, 3:34:45 AM11/14/13
to
Roland Franzius schrieb:
> Am 14.11.2013 00:28, schrieb Stephen Hust:
>>
>> Bei folgendem Zitat, angeblich von 1966, weiß ich nicht, was "auf
>> Kipp" bedeutet:
>>
>> "Die Lichtreize wurden mit einem Kathodenstrahloscillographen auf
>> Kipp geschaltet und photographiert."
>
> Siehe Kippschwingung.
>
> Der Elektronen-Schreibstrahl im Oszillographen wird im Normalfall mit
> einer an die Frequenz des Signals angepassten Dreieckschwingung über den
> Schirm langsam nach rechts und schnell zurück nach links geführt.

Man kann die waagerechte Auslenkung selbst ansteuern oder auf einen
Kippgenerator schalten.
Das oben ist nur die journalistische Verballhornung der unverstandenen
Aufschrift Kipp, die Kippgenerator bedeuten soll.


Carsten
--
Blumen mitnehmen oder hier essen
http://ruthe.de/cartoons/strip_0184.jpg

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 14, 2013, 3:47:11 AM11/14/13
to
Am 14.11.2013 08:39, schrieb Roland Franzius:
> Am 14.11.2013 00:28, schrieb Stephen Hust:
>>
>> Bei folgendem Zitat, angeblich von 1966, weiß ich nicht, was "auf
>> Kipp" bedeutet:
>>
>> "Die Lichtreize wurden mit einem Kathodenstrahloscillographen auf
>> Kipp geschaltet und photographiert."
>>
>
> Siehe Kippschwingung.
>
> Der Elektronen-Schreibstrahl im Oszillographen wird im Normalfall mit
> einer an die Frequenz des Signals angepassten Dreieckschwingung über den
> Schirm langsam nach rechts und schnell zurück nach links geführt.

Die "Dreieckschwingung" ist ein Sägezahn. Zeitlinearer Anstieg,
schneller Abfall.

> Mit einer Rechteckschwwingung kann man den Lichtpunkt auf zwei Punkte in
> festem Zeitabstand zwecks Abtastung von Impulsfolgen einstellen.

Du meinst das Triggersignal?

> Dazu gab es bei den Einfachgeräten der Frühzeit einen Schalter mit
> Kurvenformen ähnlich denen an der fortgeschrittenen häuslichen
> Nähmaschine zur Wahl der Stichform.
>

Früher wurde bei billigen Oszilloskopen die Netzfrequenz für die
Zeitablenkung genutzt, seltener zur Synchronisation.

--
mfg hdw

Carsten Thumulla

unread,
Nov 14, 2013, 3:53:50 AM11/14/13
to
Horst-D.Winzler schrieb:
>
> Früher wurde bei billigen Oszilloskopen die Netzfrequenz für die
> Zeitablenkung genutzt, seltener zur Synchronisation.

ups



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Carsten Thumulla

unread,
Nov 15, 2013, 12:47:32 AM11/15/13
to
Martin Gerdes schrieb:
> Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> schrieb:
>
>> Eine Parallele:
>> Ich stelle den Schalter *aus* - Wie?
>> Ich stelle den Schalter auf *Aus*. - Auf was?
>
> Auf "wie"? Auf "aus"

Du lebst hinterm Mond. Das neue aus heißt jetzt eco.


Carsten
--
Rat Li
http://www.youtube.com/watch?v=0tG8z8o3I3s

Volker Gringmuth

unread,
Nov 15, 2013, 4:11:49 AM11/15/13
to
Carsten Thumulla wrote:

> > Auf "wie"? Auf "aus"
>
> Du lebst hinterm Mond. Das neue aus heißt jetzt eco.

Nicht mehr „Steh-mir-bei!“?


vG

Carsten Thumulla

unread,
Nov 15, 2013, 4:26:35 AM11/15/13
to
Volker Gringmuth schrieb:
jips auch noch


ct

Stefan Schmitz

unread,
Nov 15, 2013, 9:31:45 AM11/15/13
to
Am Mittwoch, 13. November 2013 19:00:06 UTC+1 schrieb Martin Gerdes:

> Wenn man Herrn Gallmann folgt, kann "Kipp" nur ein Substantiv sein, denn
> davor steht ja eine Präposition.

Dann zieht man ein Kleidungsstück also auf Links.

Volker Gringmuth

unread,
Nov 15, 2013, 10:43:14 AM11/15/13
to
’türlich. Hätten Wäppschopps Dreck-ent-Dropp, zöge man die gewünschten
Klydunxstycke einfach auf Links mit der Aufschrift „Warenkorb“.


vG

Oliver Cromm

unread,
Nov 15, 2013, 12:57:42 PM11/15/13
to
* Martin Gerdes:

> Den Substantivseher Gallmann hatte ich ja explizit erwähnt.
>
>>Eine Parallele:
>>Ich stelle den Schalter *aus* - Wie?
>>Ich stelle den Schalter auf *Aus*. - Auf was?
>
> Auf "wie"? Auf "aus" (Hier wiederholt man sinnvollerweise die genaue
> Aufschrift des Schalters, einen solchen Satz findet man z.B. in einer
> Bedienungsanleitung).

Das hätte ich auch vorgeschlagen.

Bei "Ich stelle den Schalter *aus*" denke ich an ein technisches
Museum. In der Bedeutung "Ich wähle eine Schalterstellung so, daß
das Gerät ausgeschaltet wird" kommt mir die Formulierung falsch
vor.

--
The Internet? Is that thing still around? - Homer Simpson

Dorothee Hermann

unread,
Nov 15, 2013, 2:03:22 PM11/15/13
to
Am 15.11.2013 16:43, schrieb Volker Gringmuth:

> ’türlich. Hätten Wäppschopps Dreck-ent-Dropp, zöge man die
> gewünschten Klydunxstycke einfach auf Links mit der
> Aufschrift „Warenkorb“.

Google Übersetzer will jetzt eine neue Sprache anbieten:
'vGisch' (ausgesprochen 'vauGe-isch').


Dorothee

Volker Gringmuth

unread,
Nov 15, 2013, 2:19:47 PM11/15/13
to
Dorothee Hermann wrote:

> > ’türlich. Hätten Wäppschopps Dreck-ent-Dropp, zöge man die
> > gewünschten Klydunxstycke einfach auf Links mit der
> > Aufschrift „Warenkorb“.
>
> Google Übersetzer will jetzt eine neue Sprache anbieten:
> 'vGisch' (ausgesprochen 'vauGe-isch').

Ich passe mich in der ersten Zeile nur der bundesüblichen Aussprache an (und
erinnere mich etwa mit Grausen einer Lehrveranstaltung, in der uns mündlich
mitgeteilt wurde, daß HTML mit Tecks arbeitet).

Schön ist – ich thematisor dies schon öfter – auch immer die Frage, ob ich
dies-und-jenes Lied von den Weißgeiß kenne. Werden Ziegen durch Pigmentarmut
zum Singen befähigt?


vG

Stefan Schmitz

unread,
Nov 15, 2013, 2:33:28 PM11/15/13
to
Am Freitag, 15. November 2013 20:19:47 UTC+1 schrieb Volker Gringmuth:

> Schön ist – ich thematisor dies schon öfter – auch immer die Frage, ob ich
> dies-und-jenes Lied von den Weißgeiß kenne. Werden Ziegen durch Pigmentarmut
> zum Singen befähigt?

Ginge es um Ziegen, müsste es ja wohl "von den Weißgeißen" oder "von der Weißgeiß" heißen.

Christina Kunze

unread,
Nov 15, 2013, 4:19:33 PM11/15/13
to
Ich ziehe das linksrum an.

chr

Sam Sung

unread,
Nov 15, 2013, 4:33:28 PM11/15/13
to
Christina Kunze schrieb:
(aber nicht wahlweise... ;)

Sam Sung

unread,
Nov 15, 2013, 4:35:50 PM11/15/13
to
Christina Kunze schrieb:
(sicherlich wahlweise ohne Umnähen...;)

Oliver Cromm

unread,
Nov 15, 2013, 4:45:09 PM11/15/13
to
* Christina Kunze:
Ja - oder ich drehe es auf links. Ich wußte oben nicht, welches
von beiden gemeint war.

--
Skyler: Uncle Cosmo ... why do they call this a word processor?
Cosmo: It's simple, Skyler ... you've seen what food processors
do to food, right?
Cartoon by Jeff MacNelley

Volker Gringmuth

unread,
Nov 15, 2013, 5:33:58 PM11/15/13
to
Das erstaunt mich auch immer wieder, ja.


vG
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Stefan Schmitz

unread,
Nov 16, 2013, 11:29:15 AM11/16/13
to
Am Freitag, 15. November 2013 22:45:09 UTC+1 schrieb Oliver Cromm:
> * Christina Kunze:
>
> >> Dann zieht man ein Kleidungsstück also auf Links.
> >>
> > Ich ziehe das linksrum an.

Anziehen würde ich es so nicht. Aber z.B. waschen.

> Ja - oder ich drehe es auf links. Ich wußte oben nicht, welches
> von beiden gemeint war.

Auf links "drehen" finde ich für den Vorgang eher unpassend. Mit bloßem Drehen
kriegt man das nicht gebacken. Da muss man schon an Ärmeln oder Beinen ziehen,
damit es gelingt.
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Dorothee Hermann

unread,
Nov 17, 2013, 1:23:50 PM11/17/13
to
Am 17.11.2013 12:00, schrieb Martin Gerdes:
> Stefan Schmitz schrieb:
>>> Ja - oder ich drehe es auf links. Ich wußte oben nicht,
>>> welches von beiden gemeint war.

>> Auf links "drehen" finde ich für den Vorgang eher unpassend.

> Der Wäschefachmann spricht.

>> Mit bloßem Drehen kriegt man das nicht gebacken. Da muss
>> man schon an Ärmeln oder Beinen ziehen, damit es gelingt.
>
> Tja. Wie hieß das noch so schön?
> "Sprache ist nicht logisch, sondern praktisch."

> Und echte Wäschefachleute (meist wohl -frauen) verstehen
> problemlos, was mit "auf links drehen" gemeint ist. Ahem:
> Wäre Dir die Bezeichnung "auf links stülpen" lieber?

"Wende es auf links" oder "zieh es auf links" sind übliche
Anordnungen meiner Mutter gewesen (Kissen z.B.).

Dorothee

Christina Kunze

unread,
Nov 17, 2013, 4:20:10 PM11/17/13
to
Am 16.11.2013 01:05, schrieb Matthias Opatz:
> Christina Kunze gab zur Kenntnis:
> Sind damit Wendejacken oder -pullover gemeint?

Nein, ein Kleidungsstück, das nur eine rechte Seite hat.
Und warum ich es linksrum anziehe? Beim Nähen lässt sich manches besser
abstecken, wenn man das Kleidungsstück linksrum anhat. Und in Boutiquen
mit unerschwinglichen Preisen kann man die Kleider linksrum anziehen,
denn dann sieht man besser, wie sie genäht sind, und kann es zu Hause
besser nachmachen.

chr

Helmut Richter

unread,
Nov 17, 2013, 4:31:05 PM11/17/13
to
On Sun, 17 Nov 2013, Christina Kunze wrote:

> Nein, ein Kleidungsstück, das nur eine rechte Seite hat.

Eines, das nur *eine* rechte Seite hat (die andere ist links),
oder eines, das nur eine *rechte* Seite hat (und keine andere).
Die letzteren heißen Möbiussch und sind etwas mühsam anzuziehen.

--
Helmut Richter

Helmut P. Einfalt

unread,
Nov 18, 2013, 6:43:19 AM11/18/13
to
> Nein, ein Kleidungsstück, das nur eine rechte Seite hat.

> Eines, das nur *eine* rechte Seite hat (die andere ist links),
> oder eines, das nur eine *rechte* Seite hat (und keine andere).
> Die letzteren heißen Möbiussch und sind etwas mühsam anzuziehen.

Aber wo, so ein Kleinsches Häubchen setzt man ganz einfach auf!

http://www.kleinbottle.com/klein_bottle_hats.htm

Helmut,
der einen Möbiusschen Ehering trägt
--
Nach dera Zei'n kummt nix mehr.

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 18, 2013, 8:12:20 AM11/18/13
to
Am 18.11.2013 12:43, schrieb Helmut P. Einfalt:

> Helmut,
> der einen Möbiusschen Ehering trägt

Möbiusfinger wäre interessanter. ;-)
--
mfg hdw

Oliver Cromm

unread,
Nov 18, 2013, 1:05:40 PM11/18/13
to
* Dorothee Hermann:
Bei "wenden" finde ich die Zielangabe wiederum überflüssig. Aber
Redundanz ist natürlich auch nicht anstößig.

Nur zur groben Orientierung:

"auf links gedreht" 915'000
"auf links gezogen" 222'000
"auf links gewendet" 68'400

(nicht sehr verläßliche Trefferzahlen einer bekannten
Suchmaschine)

--
Who would know aught of art must learn and then take his ease.

Stefan Schmitz

unread,
Nov 18, 2013, 1:50:49 PM11/18/13
to
Am Montag, 18. November 2013 19:05:40 UTC+1 schrieb Oliver Cromm:

> "auf links gedreht" 915'000
> "auf links gezogen" 222'000
> "auf links gewendet" 68'400

"suf links ziehen" 651.000
"Auf links drehen" 484.000
"auf links wenden" 232.000

Wie ist die geänderte Reihenfolge beim Infinitiv zu erklären?

Oliver Cromm

unread,
Nov 18, 2013, 6:41:02 PM11/18/13
to
* Stefan Schmitz:

> Am Montag, 18. November 2013 19:05:40 UTC+1 schrieb Oliver Cromm:
>
>> "auf links gedreht" 915'000
>> "auf links gezogen" 222'000
>> "auf links gewendet" 68'400
>
> "suf links ziehen" 651.000
> "Auf links drehen" 484.000
> "auf links wenden" 232.000
>
> Wie ist die geänderte Reihenfolge beim Infinitiv zu erklären?

Vielleicht durch "suf" statt "auf" (auch wenn das unlogisch
erscheint)? Bei mir war die Reihenfolge nicht anders, daher habe
ich es nicht beides zitiert

"auf links ziehen" 93'000 ("suf links ziehen": 542'000)
"auf links drehen" 402.000
"auf links wenden" 54'700

>> (nicht sehr verläßliche Trefferzahlen einer bekannten
>> Suchmaschine)

Wie man sieht.

--
Democracy means government by the uneducated,
while aristocracy means government by the badly educated.
-- G. K. Chesterton

Dorothee Hermann

unread,
Nov 18, 2013, 9:07:09 PM11/18/13
to
Am 18.11.2013 19:05, schrieb Oliver Cromm:

>> "Wende es auf links" oder "zieh es auf links" sind übliche
>> Anordnungen meiner Mutter gewesen (Kissen z.B.).

> Bei "wenden" finde ich die Zielangabe wiederum überflüssig. Aber
> Redundanz ist natürlich auch nicht anstößig.

Kindern und Männern soll man Hausarbeit so genau wie möglich
erklären.

> Nur zur groben Orientierung:

> "auf links gedreht" 915'000
> "auf links gezogen" 222'000
> "auf links gewendet" 68'400

"auf links drehen" 484.000 Ergebnisse
"auf links ziehen" 654.000 Ergebnisse
"auf links wenden" 232.000 Ergebnisse


Dorothee
Je nach Eingabeformulierung bekommt man die Ergebnisse,
die man (vielleicht) will.

Stefan Schmitz

unread,
Nov 20, 2013, 3:12:04 PM11/20/13
to
Am Dienstag, 19. November 2013 00:41:02 UTC+1 schrieb Oliver Cromm:
> * Stefan Schmitz:
> > Wie ist die geänderte Reihenfolge beim Infinitiv zu erklären?
>
> Vielleicht durch "suf" statt "auf" (auch wenn das unlogisch
> erscheint)?

Nein, "suf" war nur ein Tippfehler bei der Wiedergabe der Ergebnisse. Bei der
Suche wird es automatisch zu "auf" Korrigiert.

> Bei mir war die Reihenfolge nicht anders, daher habe
> ich es nicht beides zitiert

Bei mir völlig anders.

> "auf links ziehen" 93'000 ("suf links ziehen": 542'000)

Das sieht so aus, als würde bei dir nicht korrigiert, sondern nach den einzelnen
Wörtern gesucht.


"Auf links gedreht" 1.020.000, "auf links drehen" 427.000
"auf links gezogen" 53.600, "auf links ziehen" 654.000
"auf links gewendet" 78.300, "auf links wenden" 229.000
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