Wer kann mich aufklären über die Herkunft des obengenannten Ausdrucks?
Würde mich unglaublich freuen,
Omeslons
Würde mich unglaublich freuen,
Omeslons
>>Bitte nachschauen in "Anthropophyteia" von Friedrich S. Krauss, Jahrbücher
>>für Folkloristische Erhebungen und Forschungen zur Entwicklungsgeschichte
>>der geschlechtlichen Moral, auch in "Sex im Volksmund. Die sexuelle
>>Umgangssprache des deutschen Volkes", 1971, "Studien zur Befreiung des
>>Kindes", 3 Bände, 1973
Viel Spaß beim Suchen.
Wolfgang
>
> Wer kann mich aufklären über die Herkunft des obengenannten Ausdrucks?
>
> Viel Spaß beim Suchen.
Die Wendung soll ausdrücken, dass es einem egal ist, was der andere
für Kapriolen macht.
Ohne meine Phantasie übermäßig zu strapazieren kann ich mir
vorstellen, dass eine solche Verrenkung für ein männliches Wesen nur
wenig lustvoll auszuführen wäre, wollte er sich damit seiner
Lustbarkeit dienende Erleichterung verschaffen.
Gruß,
Gunhild
Vgl. mit den Platzhaltern in "er geht mir auf den Wecker, Zeiger, Keks,
etc."
> Küpper schreibt unter Knie:
>
> | 7. sich ins Knie ficken = vor Aufregung fassungslos sein;
> | umständlich, übereifrig, hastig handeln. Die Redewendung ist
> | nicht wörtlich zu nehmen, sondern kennzeichnet mehr das
> | umständliche, unsinnige Vorgehen. 1900 ff.
Ist das jetzt die persönliche Bewertung von Küpper, oder hat er Belege
dafür?
Joachim
> Küpper schreibt unter Knie:
> | 7. sich ins Knie ficken = [..] Die Redewendung ist
> | nicht wörtlich zu nehmen,
Gut, daß das mal jemand sagt!
j/\a
--
> Küpper schreibt unter Knie:
>
>| 7. sich ins Knie ficken = vor Aufregung fassungslos sein;
>| umständlich, übereifrig, hastig handeln.
Ach? Der Satz: "Damit hat er sich selbst ins Knie gefickt", heißt nach
meinem Verständnis so viel wie: Das ist ihm schief gegangen, bzw. damit hat
er sich selbst keinen guten Dienst erwiesen.
Ciao
Wolfram
--
In Berlin gehen so viele Leute, daß man keinen trifft. In Wien trifft man
so viele Leute, daß keiner geht.
KARL KRAUS
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Zumindest müsste man sich dann ja zuerst ein Loch ins Knie bohren.
Servus!
M
> Ohne meine Phantasie übermäßig zu strapazieren kann ich mir
> vorstellen, dass eine solche Verrenkung für ein männliches Wesen nur
> wenig lustvoll auszuführen wäre, wollte er sich damit seiner
> Lustbarkeit dienende Erleichterung verschaffen.
Willst Du damit andeuten, dass es ursprünglich "in die Kniekehle"
geheißen haben muß, und wir nun nur die Kurzform gebrauchen?
Viele Grüße von Dani
> Zumindest müsste man sich dann ja zuerst ein Loch ins Knie bohren.
Da wird einem aber dann meistens geraten, Petersilie anzupflanzen.
Viele Grüße von Dani
Viele Grüße von Dani
>> Zumindest müsste man sich dann ja zuerst ein Loch ins Knie bohren.
>
> Da wird einem aber dann meistens geraten, Petersilie anzupflanzen.
Mir wurde empfohlen, Marmelade reinzuschmieren.
Alternativ könne man sich auch einen Ring durch die Nase ziehen [1] und
ein Klavier dranhängen ...
vG
Fußnötiges:
===========
[1] in der Prä-Piercing-Ära war die Vorstellung noch witzig
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.
> kratzen', u. v. a.: rasch hin und her bewegen; dazu nl. "figgelen",
Ähm, hab ich nicht hier gelesen, dass "Kinder ficken" vor Jahren im
Duden stand?
Und zwar genau in der Bedeutung "Mit der Rute züchtigen"?
Viele Grüße von Dani
Und die Verantwortlichen wurden wahrscheinlich nie bestraft.
Andreas
Ich selbst pflege Milch hinein zu gießen.
Damit stehe ich nicht allein da, zum Beispiel schlägt Andreas Vitásek
das selbe vor in dem Film "Müllers Büro". (Hat aber jetzt nichts mit
Müllermilch zu tun.)
Servus!
M