Ich habe dieses Wort für den abgestandenen Kaffee im Duden gefunden:
Muckefuck
Aber es ist wegen des zweiten Teils von diesem Wort nicht ganz
gebräuchlich. Ich suche daher andere Wörter, die dasselbe bedeuten
aber den zweiten Teil nicht ausweisen
Gruß und Danke
"F.Platonva" wrote:
>
> Guten Tag!
>
> Ich habe dieses Wort für den abgestandenen Kaffee im Duden gefunden:
> Muckefuck
Die Erklärung ist flsahc.
Muckefuck ist eine besondere Art von Kaffee
nämlich koffeinfreier Malzkaffee und der
heißt auch frisch so.
BGE
Das Wort ist gebräuchlich, nur vielleicht etwas selten. ME Erachtens
denkt sich auch niemand etwas bei dem zweiten Wortteil, zumal "Fuck" in
Deutschland englisch, also anders ausgesprochen wird.
Ich denke, überregional gesehen ist das der beste Ausdruck.
Andere mir bekannte Ausdrücke für abgestandenen Kaffee:
kalte Brühe (für alle abgestandenen, ehemals warmen Getränke)
Sockensaft (gibt es auch auf Französisch: jus de chausettes)
Gruß,
Wolfram
> Andere mir bekannte Ausdrücke für abgestandenen Kaffee:
> kalte Brühe (für alle abgestandenen, ehemals warmen Getränke)
Im Rheinland auch "Morrebröh" (Möhrenbrühe).
> Sockensaft (gibt es auch auf Französisch: jus de chausettes)
Ist mir im frz. durchaus geläufig, aber hierzulande noch nie
untergekommen. Vgl.: le café ersatz
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
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Du hast insoweit Recht, als dass es nicht "abgestandener Kaffee"
bedeutet. Im übertragenen Sinne bedeutet es aber jedenfalls
"schlechter/dünner Kaffee", was kaltem Kaffee vom Genuss her schon recht
nahe kommt ;)
Ich lese auf http://www.kern-home.de/deutsch/Sprache.htm gerade, dass
man kalten Kaffee im Ruhrpott "Negerschweiß" nennt.
Gruß,
Wolfram
> > Sockensaft (gibt es auch auf Französisch: jus de chausettes)
>
> Ist mir im frz. durchaus geläufig, aber hierzulande noch nie
> untergekommen. Vgl.: le café ersatz
>
"Muckefuck" kommt aber auch aus dem Französischen (von "Moka faux").
Gruß,
Oliver
--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.qsl.net/dl1yov
> "Ralf R. Radermacher" wrote:
>
>>> Sockensaft (gibt es auch auf Französisch: jus de chausettes)
>>
>> Ist mir im frz. durchaus geläufig, aber hierzulande noch nie
>> untergekommen. Vgl.: le café ersatz
>> "Muckefuck" kommt aber auch aus dem Französischen (von "Moka faux").
Andererseits gibt es die These, dass es sich um eine Zusammensetzung aus
"Mucken" ("brauner Holzmulm") und "fuck" ("faul") handelt, ein Ausdruck,
der aus Westfalen stammen soll.
Auf Rheinisch (und ursprünglich) heißt das übrigens "Muckenfuck".
Gruß,
Wolfram
> Andererseits gibt es die These, dass es sich um eine Zusammensetzung
> aus "Mucken" ("brauner Holzmulm") und "fuck" ("faul") handelt, ein
> Ausdruck, der aus Westfalen stammen soll.
Das deckt sich bei näherem Hinsehen ganz gut mit der Erklärung weiter
unten.
> Auf Rheinisch (und ursprünglich) heißt das übrigens "Muckenfuck".
Belege? Für jemand, der in Köln und mit Kölsch aufgewachsen ist, aus dem
Sprachgefühl heraus wenig überzeugend. Es klingt einfach falsch.
Was sagt der Wrede denn dazu? Aha...:
"Muckefuck m.: Muck, Schlammiges im Teich, übertragen Kaffeesatz,
verächtlich dünner, auf bereits ausgekochten Kaffeebohnen oder einem
Ersatzmittel (Zichorie) aufgeschütteter Kaffee; entstellt aus Mutt
(Mudd), der zweite Teil /fuck/ ist bloßes Reimwort zu /Muck/. Herleitung
aus frz. mocca faux, falscher Mokka, Ersatzmittel aus der Zeit der
Napoleonischen Kontinentalsperre, ist oft zu hören, aber nicht bewiesen,
eine bloße Volksetymologie."
Dä! :-)
> Wolfram Gagern <gag...@gmx.de> wrote:
>
>> Andererseits gibt es die These, dass es sich um eine Zusammensetzung
>> aus "Mucken" ("brauner Holzmulm") und "fuck" ("faul") handelt, ein
>> Ausdruck, der aus Westfalen stammen soll.
[...]
>
>> Auf Rheinisch (und ursprünglich) heißt das übrigens "Muckenfuck".
>
> Belege? Für jemand, der in Köln und mit Kölsch aufgewachsen ist, aus
> dem Sprachgefühl heraus wenig überzeugend. Es klingt einfach falsch.
Wolfgang Pfeifer behauptet das in seinem etymologischen Wörterbuch.
> Was sagt der Wrede denn dazu? Aha...:
[...]
> Dä! :-)
Do siehste jet.
Ne schöne Jros us Ihrefeld,
Wolfram
>
> Ein Wort für schlechten Kaffee: Lorke
> Benannt nach einer Kaffeemarke, die es nicht mehr gibt.
Da bin ich mir nicht so sicher:
Meine Mutter (aus Danzig) sagte dazu "Blorche" (Was ja "Lorke" ähnelt);
und "Blorche" scheint mir wieder mit "Plörre" verwandt zu sein.
Mein Pfeifer hat leider zu keinem der drei Wörter was zu sagen.
Joachim
Da französische Begriffe durch die Hugenotten
in Berlin weit verbreitet sind,
meine ich, daß die französische
Herkunft hier eine Rolle spielt.
Es gab dann wohl auch noch Zichorie auf meiner von
Großmutter geerbten Pozellanküchendose steht
_Cichorien_ in Schwabacher Lettern.
Da müssen die Leute sich wohl aus Getreide oder Gemüse
ein übles Gesöff hergestellt haben was irgendwie
an Bohnenkaffee erinnern sollte.
In meinem Davidis - Holle Kochbuch von 18xx
wird Zichorie als Salat mit einer Viniagrette
angeboten, das muß also, wie "Hederich",
ein in Vergessenheit geratenes Gemüse sein.
BGE
>Muckefuck ist eine besondere Art von Kaffee
>nämlich koffeinfreier Malzkaffee und der
>heißt auch frisch so.
"Nichts ist gemeiner als reiner Kathreiner!"
HG
> Da müssen die Leute sich wohl aus Getreide oder Gemüse
> ein übles Gesöff hergestellt haben was irgendwie
> an Bohnenkaffee erinnern sollte.
Zichorie hat man als Bitterstoff bis in jüngerer Vergangenheit in
Frankreich durchaus noch dem normalen Bohnenkaffee zugegeben.
> In meinem Davidis - Holle Kochbuch von 18xx
> wird Zichorie als Salat mit einer Viniagrette
> angeboten, das muß also, wie "Hederich",
> ein in Vergessenheit geratenes Gemüse sein.
Ist das nicht unser ganz gewöhnlicher Chicoree?
Die Franzosen nennen das, was wir als Zichorie bezeichnen, jedenfalls
so.
Ja, in dem die preußischen Soldaten das französische »mocca faux«
(falscher Mokka) in Muckefuck eindeutschten.
Guido
> Es gab dann wohl auch noch Zichorie auf meiner von
> Großmutter geerbten Pozellanküchendose steht
> _Cichorien_ in Schwabacher Lettern.
> Da müssen die Leute sich wohl aus Getreide oder Gemüse
> ein übles Gesöff hergestellt haben was irgendwie
> an Bohnenkaffee erinnern sollte.
>
> In meinem Davidis - Holle Kochbuch von 18xx
> wird Zichorie als Salat mit einer Viniagrette
> angeboten, das muß also, wie "Hederich",
> ein in Vergessenheit geratenes Gemüse sein.
Zichorie: auf gut Deutsch Gemeine Wegwarte
Die wächst an jedem zweiten Straßen- oder Ackerrand,
bestimmt auch bei Euch, mit blaue Blüten (etwas heller
als Kornblumen) => siehe
http://www.uni-koblenz.de/~odsgroe/wegwarte.jpg
http://www.uni-kassel.de/pvabt6/garten/cicint.jpg
In den Muckefuck kommen die Wurzeln (geröstet und
gemahlen). Auch Caro macht sowas rein (im-nu übrigens
nicht). Weiß der Teufel, warum die das tarnen,
vielleicht, weil man manchen Leuten nicht auf die Nase
binden will, dass sie vermeintliches Unkraut trinken.
Matthias
--
__________________________________________________________
NewsGroups individuell filtern mit http://www.NewsSIEVE.de
> Ist das nicht unser ganz gewöhnlicher Chicoree?
>
> Die Franzosen nennen das, was wir als Zichorie bezeichnen, jedenfalls
> so.
Ja und nein...
Es handelt sich um dieselbe Pflanzenart, wobei zur Herstellung die Wurzeln
(nicht die Blätter wie beim Chicorée) verwendet werden.
Allerdings stellt man Zichorienkaffee aus einer anderen Zichoriensorte her,
die man nicht als Gemüse verzehren kann.
(Die Verwendung der Begriffe "Art" und "Sorte" ist möglicherweise falsch,
aber ich bin kein Biologe...)
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm
use Reply-To: address for email replies!
> "Boris Gerlach" <DRSt...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:3D2DE919...@t-online.de...
>>
[Muckefuck]
>>> Du hast insoweit Recht, als dass es nicht "abgestandener Kaffee"
>>> bedeutet. Im übertragenen Sinne bedeutet es aber jedenfalls
>>> "schlechter/dünner Kaffee", was kaltem Kaffee vom Genuss her schon
>>> recht nahe kommt ;)
>>
>> Da französische Begriffe durch die Hugenotten
>> in Berlin weit verbreitet sind,
>> meine ich, daß die französische
>> Herkunft hier eine Rolle spielt.
>
> Ja, in dem die preußischen Soldaten das französische »mocca faux«
> (falscher Mokka) in Muckefuck eindeutschten.
Danke, dass Du uns daran erinnerst, worum es hier geht.
SCNR
Wenn Muckefuck jedoch von rheinisch Muckenfuck kommt, wie Pfeifer es
schreibt, ist die "Berliner Erklärung" hinfällig.
Und ob Mukenfuck von "moka faux" kommt ist eben umstritten. (Steht alles
schon in früheren Beiträgen).
Gruß,
Wolfram
Dafür wissen z. B. Paul oder Küpper Bescheid. ;-)
»Lorke« gehört zu »Lauer« (Nachwein, Tresterwein), was schon im Ahd.
(lûra) von lat. lora übernommen wurde. Bereits Adelung hat diesen
Zusammenhang erkannt:
| 1. Der Lauer, des -s, plur. inus. in den Weinländern, ein
| geringes Getränk für das Gesinde und die Arbeiter, welches
| man erhält, wenn man nach ausgekeltertem Moste Wasser auf die
| Treber oder Trestern gießet, solche noch Ein Mahl presset, und
| den erhaltenen Most vergähren lässet; Nachwein, Tresterwein,
| Treberwein, Wassermost, Lauerwein. Im gemeinen Leben wird dieses
| Wort häufig in Glaur, Leir, Lurke, Lorke u.s.f. verderbt, mit
| welchen letztern Nahmen man auch wohl ein jedes schlechtes
| unschmackhaftes und kraftloses Getränk im verächtlichen Verstande
| zu belegen pflegt.
Unter dem Stichwort »Plörre« verweist Küpper auf »Plör« (dünnes
Getränk). Dort erfährt man, daß dies eine Nebenform zu »Plärr«
(dünner Kaffeeaufguß) sei. »Plärr« wiederum sei aus »Pladder«
zusammengezogen. Mit »Pladder« ist eigentlich der strömende
Regen gemeint (vgl. pladdern), im übertragenen Sinne bedeutet
»Pladder« aber auch »dünne Suppe« oder »dünner Kaffeeaufguß«
(seit den 19. Jh.).
Schöne Grüße,
Wolf
>> Muckefuck
>
> Das Wort ist gebräuchlich, nur vielleicht etwas selten.
^^^^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^
Ist das nicht ein Widerspruch, zumindest tendenziell?
Wenn ich mit Google nach "Muckefuck" suche, bekomme ich nicht den
Eindruck, dass das Wort besonders gebräuchlich ist. Es wird in der
grossen Mehrzahl der Fundstellen als Name für ein Café, ein Festival,
einen Kaffeautomatenhersteller, ein Jazzorchester, als
Internet-Nickname*, für einen DJ*, eine Konzert-Agentur usw. benutzt.
Seiten, auf denen das Wort in der ursprünglichen Bedeutung
"abgestanderner Kaffee" oder "Ersatzkaffee" benutzt wird, sind selten,
und auch auf denen wird die Bedeutung des Wortes meist gleich
nachgeliefert; die Autoren dieser Seiten gehen als nicht davon aus,
dass das Wort ohne weiteres verstanden wird.
Sätze, in denen das Wort ähnlich unaufgeregt wie "Kaffee" oder "Kakao"
vorkommt, wie etwa:
Ich trank noch schnell meinen Muckefuck aus und erreichte den Bus gerade noch.
findet man kaum.
> ME Erachtens
> denkt sich auch niemand etwas bei dem zweiten Wortteil, zumal "Fuck" in
> Deutschland englisch, also anders ausgesprochen wird.
Bei den oben mit * markierten Namen denke ich, dass der Name dennoch
gerade wegen der "-fuck"-Endung gewählt wurde.
- Andi
> * Wolfram Gagern <gag...@gmx.de>:
>
>>> Muckefuck
>>
>> Das Wort ist gebräuchlich, nur vielleicht etwas selten.
> ^^^^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^
> Ist das nicht ein Widerspruch, zumindest tendenziell?
Ich meinte damit, dass es wenig gebräuchlich ist, und wollte
gleichzeitig klarstellen, dass es aber nicht vermieden wird (Letzteres
schien der ursprüngliche Autor wegen der -fuck-Endung anzunehmen.)
> Wenn ich mit Google nach "Muckefuck" suche, bekomme ich nicht den
> Eindruck, dass das Wort besonders gebräuchlich ist.
Eben ;)
> Es wird in der
> grossen Mehrzahl der Fundstellen als Name für ein Café, ein Festival,
> einen Kaffeautomatenhersteller, ein Jazzorchester, als
> Internet-Nickname*, für einen DJ*, eine Konzert-Agentur usw. benutzt.
Eine Band* glaube ich auch gesehen zu haben.
> Seiten, auf denen das Wort in der ursprünglichen Bedeutung
> "abgestanderner Kaffee" oder "Ersatzkaffee" benutzt wird, sind selten,
Als "abgestandener Kaffe" wird es - soweit ich das sehen konnte -
nirgendwo verwendet.
>> ME Erachtens
>> denkt sich auch niemand etwas bei dem zweiten Wortteil, zumal "Fuck"
>> in Deutschland englisch, also anders ausgesprochen wird.
>
> Bei den oben mit * markierten Namen denke ich, dass der Name dennoch
> gerade wegen der "-fuck"-Endung gewählt wurde.
Ja, das liegt ME aber daran, dass es dort nicht in seiner eigentlichen
oder übetragenen Bedeutug verwendet wird. Erst dann macht man sich
Gedanken, warum Muckefuck wohl als Bezeichnung für z.B. einen DJ gewählt
hat.
Mucke - Musik
Fuck - ... (cooool)
Gruß,
Wolfram
Andreas Karrer wrote:
>
> * Wolfram Gagern <gag...@gmx.de>:
>
> >> Muckefuck
> Wenn ich mit Google nach "Muckefuck" suche, bekomme ich nicht den
> Eindruck, dass das Wort besonders gebräuchlich ist. Es wird in der
> grossen Mehrzahl der Fundstellen als Name für ein Café, ein Festival,
> einen Kaffeautomatenhersteller, ein Jazzorchester, als
> Internet-Nickname*, für einen DJ*, eine Konzert-Agentur usw. benutzt.
Interessant. Konzert-Agentur Muckefuck. Sind die Künstler dort so
aufregend wie koffeinfreier Kaffee?
> Sätze, in denen das Wort ähnlich unaufgeregt wie "Kaffee" oder "Kakao"
> vorkommt, wie etwa:
>
> Ich trank noch schnell meinen Muckefuck aus und erreichte den Bus gerade noch.
>
> findet man kaum.
MMn ist Muckefuck eher ein Wort für den mündlichen Gebrauch. Ich würde
es auch nciht schriftlich verwenden, sondern dann Malzkaffee.
caba
Muckefuck ist nicht abgestandener Kaffee, sondern Kaffeeersatz oder
Malzkaffee. Und wenn du "Muckefuck" nicht verwenden willst (obwohl
es so gesprochen wird, wie es dasteht und nicht in der englischen
Aussprache), dann verwende doch einfach diese Entsprechungen.
Teufelchen
--
Mobilfunk (01505) 5095675
Homepage: http://www.beepworld.de/members32/teufelchen1959
Kostenloser SMS-Versand:
http://www.ad4sms.de/anmeldung.php?refid=1402
Wenn man bei jedem deutschen Wort zuerst daran denkt, ob es nicht vielleicht
im Englischen irgendwie anstößig klingen könnte, dann sagt man in der Tat
besser nicht "Muckefuck". Wer aber in solchen Kategorien denkt, beweist
m.A.n. wenig Souveränität. Daß irgendwelche Wörter aus der einen Sprache,
ausgesprochen in der anderen, etwas Lustiges oder Schlüpfriges ergeben, ist
doch kaum mehr als billiger Spaß (wie der Ort "Fucking" in Österreich).
Ich verstehe unter Muckefuck ein Ersatzgetränk für Bohnenkaffee, das in der
Zeit des Mangels anstelle desselben getrunken wurde. Heute ist der Begriff
gelegentlich auch noch für koffeinfreien Kaffee gebräuchlich. In Sachsen
gibt es ein Wort, das ich treffend und amüsant finde: Lurke.
mit Grüßen
Dietmar
> gelegentlich auch noch für koffeinfreien Kaffee gebräuchlich. In Sachsen
> gibt es ein Wort, das ich treffend und amüsant finde: Lurke.
Weder bei Verwandten in Dresden, Bekannten in Leipzig, Freunden in
Freiberg und bei mir in Chemnitz jemals gehört.
Lurke oder Lorke für dünnen, schlechten oder eben Ersatzkaffee, aber auch
für anderes widerliches Gesöff war bei uns in Dresden üblich. Google wirft
auch ein paar Hits aus.
mit Grüßen
Dietmar