Selbst der Copilot ist high,
drosselt pl�tzlich die Motoren;
Dolly Buster fliegt vorbei,
man erkennt sie an den Ohren.
Das hat mich spontan an eine Begegnung mit einem Deutschen vor
etwa 25 Jahren erinnert, der angesichts einer vollbusigen Dame
auf der anderen Stra�enseite davon sprach, dass diese "dicke
Ohren" h�tte.
Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
man sowas nennt) f�r Br�ste?
Danke im Voraus,
M.
Ich habe in der "Welt Online" gerade "Prominente Ohren" und "Dekollet�-Quiz"
nebeneinander gelesen. Wenn die Welt einen deutlich salopperen Stil pflegen
w�rde, k�nnte man annehmen, dass es dabei um dieselbe Bilderstrecke geht.
Gr��e,
Ekkehard
> Michael Pronay wrote:
In kurzen Worten: Deine Antwort ist "ja", oder?
M.
Ja.
Gr��e,
Ekkehard
>> In kurzen Worten: Deine Antwort ist "ja", oder?
> Ja.
Danke!
M.
> In Otto Waalkes Parodie von Reinhard Meys "Über den Wolken"
> kann man hören:
>
> Selbst der Copilot ist high,
> drosselt plötzlich die Motoren;
> Dolly Buster fliegt vorbei,
> man erkennt sie an den Ohren.
>
> Das hat mich spontan an eine Begegnung mit einem Deutschen vor
> etwa 25 Jahren erinnert, der angesichts einer vollbusigen Dame
> auf der anderen Straßenseite davon sprach, dass diese "dicke
> Ohren" hätte.
>
> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
> man sowas nennt) für Brüste?
Habe ich noch nie gehört. Ich hätte gedacht,
daß Otto einfach vor "Ohren" eine winzige Pause
gemacht hätte, was ein garantierter Lacherfolg wäre.
Vielleicht kommt die neue Bedeutung ja daher. Hier wird eine andere
Erkl�rung geboten, die mir allerdings wenig plausibel vorkommt:
http://www.fakultaet-der-liebe.de/?page=l_grosseohren
Gr��e,
Ekkehard
Gern geschehen.
Gr��e,
Ekkehard
Ich auch nicht. Aber das ist auch zugegeben nicht meine Welt.
Da geht es mir eher wie Tucholsky ;)
> Ich hätte gedacht,
> daß Otto einfach vor "Ohren" eine winzige Pause
> gemacht hätte, was ein garantierter Lacherfolg wäre.
So vielleicht
Selbst der Copilot ist high,
fast gescheitert an Gerüsten.
Dolly Buster fliegt vorbei,
man erkennt sie an den -
Ohren.
Gruß
Gunhild
> So vielleicht
>
> Selbst der Copilot ist high,
> fast gescheitert an Gerüsten.
> Dolly Buster fliegt vorbei,
> man erkennt sie an den -
> Ohren.
Das ist die andere Technik, das geht
sogar ohne Kunstpause. Aber Otto wollte den Reim
(..ei, ...oren) wohl beibehalten, weil die Parodie
dann besser funktioniert.
Nichts f�r Ungut, aber ich h�tte eine rhetorische Meta-Frage: Ob das
gewisse Thema besonders zur Karnevalszeit ("carne") hochkommt?!
Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine h�bsche
Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..." Unz�hlige Spr�che dieser Art sind
bekannt, die entsprechenden Assoziationen sind wissenschaftlich sicherlich
nicht haltbar, oder? ;-)
MfG, PY
> "Michael Pronay" <m...@privacy.net> schrieb am 16.02.2010 09:53 den
> Newsbeitrag news:Xns9D2164ACFA...@pronay.com
[Nachtrag]
Esther Schweins kam mal in einer Show an und sagte (mit Pause davor):
| Ich komme aus dem Wald mit meinem Schlitten
| und habe zwei ... Renntiere...
Fall Kleopatra: Ich erinnere mich nicht an eine Diskussion �ber die Nase
von Caesar oder Antonius ;-)
MfG, PY
> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
> man sowas nennt) f�r Br�ste?
Im Gro�raum Hamburg seit mehr als 30 Jahren - wenn der Sprecher sich
nicht traut, "Titten" oder �hnliches zu sagen.
--
Mit freundlichen Gr��en
Masko
direkt von der "Staats"grenze Hamburg/Holstein
> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein Mädchen eine hübsche
> Nase hat, dann hat sie zwei hübsche..."
...Nasenlöcher? Warum nicht?
Nicht gebr�uchlich jedenfalls. Im Grunde ist es wie mit den
diversen Phallus-Symbolen: etwas muss nur entfernt so eine
�hnliche Form haben wie Br�ste oder in der N�he angesiedelt sein
oder anstelle eines eindeutigen Reimwortes stehen (von hinten
an die Schultern) oder aus dem Kontext ersichtlich f�r Br�ste
stehen, und schon hei�t es eben Br�ste.
chr
> Das hat mich spontan an eine Begegnung mit einem Deutschen vor etwa 25
> Jahren erinnert, der angesichts einer vollbusigen Dame auf der anderen
> Straßenseite davon sprach, dass diese "dicke Ohren" hätte.
Also mich hat man jedenfalls schonmal ziemlich strafend/skeptisch
angesehen, als ich Verwunderung über die tatsächliche Positionierung
menschlicher Ohren äusserte (viel tiefer und weiter hinten, als ich
"vermutete"; von der Wahrnehmung her liegen die Ohren für mich immer
noch irgendwie gleich hinterm Kiefer, und fast antennenartig hoch).
Und das, obwohl eigentlich allen am Gespräch beteiligten klar war,
daß ich mich zu der Zeit (in Zusammenhang mit einer sagen wir
mal künstlerischen Beschäftigung) etwas mit der Anatomie des
menschlichen Kopfes beschäftigt hatte.
Das waren allerdings auch Leute, die zahllose Worten eine andere,
aus meiner Sicht Körperfülle schönredende Bedeutung zumassen, als ich.
Gruss
Jan Bruns
--
Ein paar Fotos: http://abnuto.de/gal/
>Michael Pronay <m...@privacy.net> wrote:
>
>> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>
>Im Gro�raum Hamburg seit mehr als 30 Jahren - wenn der Sprecher sich
>nicht traut, "Titten" oder �hnliches zu sagen.
Ich kenne das aber auch aus dem Sachsen meiner Jugend. Neben x anderen
Ausdr�cken, versteht sich.
Gru� Uwe
--
"Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren."
Dieter Wiefelsp�tz, SPD
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
So kann die Bedeutung entstanden sein, heute ergibt sie sich aber nicht mehr
nur aus dem Kontext, sodass sogar darauf angespielt werden kann. Hier werden
beide Bedeutungen gleichzeitig verwendet:
http://de.cars.yahoo.com/17042009/348/car-sound-grosse-ohren.html
"Car + Sound: Gro�e Ohren
Die Car + Sound 2009 bietet mit Riesen-Lautsprechern und irren Soundanlagen
nicht nur gewaltig was f�r die Ohren, die Girls neben den Mobilen liefern
das entsprechende Pendant f�r die Augen."
Auf der Seite, zu der ich gelinkt habe, hei�t es dazu: "'Gro�e Ohren'
bedeuten im Sexualslang die gro�en Br�ste einer Frau."
Gr��e,
Ekkehard
Das macht mich jetzt hellhörig.
Gelegentlich muß ich rügen, daß aus männlichem Munde meine"süßen
Schweinsöhrchen" gelobt werden.
Ich fand dies einfach miß-beschrieben.
Nun muß ich, zartbesaitet, wie ich bin feststellen, daß es eine üble
Zweideutigkeit ist ;).
Gruß
Gunhild,
> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein Mädchen eine hübsche
> Nase hat, dann hat sie zwei hübsche..." Unzählige Sprüche dieser Art sind
> bekannt, die entsprechenden Assoziationen sind wissenschaftlich sicherlich
> nicht haltbar, oder? ;-)
Wenn Paläoanthropologen allein aus einem Unterkiefer einen ganzen
Menschentyp rekonstruieren können, sollte das anhand einer
lebenden Nase auch möglich sein.
Gruss
Walter
Noch nie gehört. Beide Organe werden mit dem Aelterwerden länger.
Gruss
Walter
> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
> man sowas nennt) f�r Br�ste?
Mir pers�nlich vollkommen unbekannt. Aber allm�hlich d�mmert mir,
wieso jemand nicht Genanntes immer auf meinen Ohren rumhackt ...
vG
> Dolly Buster fliegt vorbei,
> man erkennt sie an den -
> Ohren.
Exakt. Am Himmel schwebt ein Geier, wir sehen seine - F��e.
N�chste Steigerung: Otto Waalkes Abhandlung �ber das m�nnliche Knie.
vG
>Genauso ist es in Franken auch, ein seit langem bekannter und �blicher
>Ausdruck f�r die Br�ste.
Dito Schwaben.
--
Viele Gr��e
Gerald Fix
Solche "Vermeidungsworte", wie schon jemand weiter unten im Thread
schrieb, sind Ausdruck von bürgerlicher Verklemmtheit. Über solche
Sprachspiele amüsieren sich mit Vorliebe Grundschullehrer und andere
Berufsbeamte. Diese Art von Slang ist typisch für die Otto-Walkes/
Reinhard-May/Jürgen-von-der-Lippe Hörer. Es dient der deutlichen
Abgrenzung gegenüber der Unterschichten-Vulgär-Sprache. Dort würde man
sagen (frei nach Henry Miller), "die Dame hatte Mega-Nippel und wippte
damit im Takt zum Jazz".
Meiner Ansicht ist "Ohren" (manche sagen auch Augen zu den Titten)
eine Nicht-Pornographische Ausdrucksform. So bleibt das gesagte
innerhalb der Zensurrichtlinien. Denn das Bürgertum achtet seine
eigenen Gesetze, und will keine Tabus brechen.
Da muss man etwas differenzieren, da sind in der Tat die knabberf�higen
Windabweiser in Geb�ckform gemeint
>
> Nun mu� ich, zartbesaitet, wie ich bin feststellen, da� es eine �ble
> Zweideutigkeit ist ;).
Knabbern kann man nat�rlich auch Ohren. Man muss eben genau hinh�ren
und hat dann selbstverst�ndlich immer noch eine Interpretation frei.
--
Roland Franzius
> Diese Art von Slang ist typisch für die Otto-Walkes/
Waalkes
> Reinhard-May/
Mey
> Jürgen-von-der-Lippe Hörer.
-Hörer
Eine sehr homogene Zusammenstellung übrigens, doch ja ...
> Es dient der deutlichen
> Abgrenzung gegenüber der Unterschichten-Vulgär-Sprache. Dort würde man
> sagen (frei nach Henry Miller), "die Dame hatte Mega-Nippel und wippte
> damit im Takt zum Jazz".
Das wäre aber ein pars pro toto. Die Nippel sind MUSEN die Brustwarzen,
mitnichten die kompletten Brüste.
vG
--
"Haben Sie in der DDR Leute gesehen, die 40 Stunden die Woche arbeiten und
kein Geld haben, sich Lebensmittel zu kaufen? Nein, dafür müssen Sie in die
USA gehen. Das nennt man nämlich kapitalistische Mißwirtschaft. Die USA
sind viel pleitere-re-re-re-re-rer, als es die DDR jemals war!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
>>Genauso ist es in Franken auch, ein seit langem bekannter und �blicher
>>Ausdruck f�r die Br�ste.
>
> Dito Schwaben.
Dann best�tige ich auch noch Bayern, im Sinne von Baiern.
Ciao
Toscha
--
Der Sport ist dazu da, dass man ges�nder stirbt,
und nicht dazu, dass man l�nger lebt.
[Ludwig Prokop]
Du hast erw�hnenswerte Titten?
Ciao
Toscha
--
Ambition is a poor excuse
for not having enough sense to be lazy.
> > Es dient der deutlichen
> > Abgrenzung gegenüber der Unterschichten-Vulgär-Sprache. Dort würde man
> > sagen (frei nach Henry Miller), "die Dame hatte Mega-Nippel und wippte
> > damit im Takt zum Jazz".
>
> Das wäre aber ein pars pro toto. Die Nippel sind MUSEN die Brustwarzen,
> mitnichten die kompletten Brüste.
So, ich glaube, die Diskussion gleitet jetzt endgültig ins Ungalante
ab - FR
> >> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
> >> man sowas nennt) für Brüste?
>
> > Mir persönlich vollkommen unbekannt. Aber allmählich dämmert mir,
> > wieso jemand nicht Genanntes immer auf meinen Ohren rumhackt ...
>
> Du hast erwähnenswerte Titten?
Das sollte uns aber völlig Latte sein - FR
Florian Ritter schrieb:
So eine Meinung hat man nunmahl, wenn man nur die deutschen Autoren
ließt und Meisterwerke der amerikanischen oder französischen Literatur
nicht zur Kenntnis nimmt. Lies du nur deine Effie Briest, ich
konsumiere die ungalenten Bücher von Marquis de Sade (in deutscher
Übersetzung, will ja was verstehen).
Volker Gringmuth schrieb:
>> >> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>> >> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>>
>> > Mir pers�nlich vollkommen unbekannt. Aber allm�hlich d�mmert mir,
>> > wieso jemand nicht Genanntes immer auf meinen Ohren rumhackt ...
>>
>> Du hast erw�hnenswerte Titten?
>
> Das sollte uns aber v�llig Latte sein - FR
Ich hoffe mal, dass dieser gef�hlsechte^wgef�hlvolle Kontext Absicht war.
>On 16.02.2010 20:17, Florian Ritter wrote:
>> On 16 Feb., 20:09, Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
>
>>> >> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>>> >> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>>>
>>> > Mir pers�nlich vollkommen unbekannt. Aber allm�hlich d�mmert mir,
>>> > wieso jemand nicht Genanntes immer auf meinen Ohren rumhackt ...
>>>
>>> Du hast erw�hnenswerte Titten?
>>
>> Das sollte uns aber v�llig Latte sein - FR
>
>Ich hoffe mal, dass dieser gef�hlsechte^wgef�hlvolle Kontext Absicht war.
Worauf Du einen lassen kannst. Was aber dem Flori wiederum Rille sein
d�rfte.
>>>> Du hast erw�hnenswerte Titten?
>>>
>>> Das sollte uns aber v�llig Latte sein - FR
>>
>>Ich hoffe mal, dass dieser gef�hlsechte^wgef�hlvolle Kontext Absicht war.
>
> Worauf Du einen lassen kannst. Was aber dem Flori wiederum Rille sein
> d�rfte.
Da bin ich aber auch ausnehmend froh, dass ich ihn nicht jedesmal um
Erlaubnis fragen muss.
Ciao
Toscha
--
Saying that Java is nice because it works on all OS's is like saying
that anal sex is nice because it works on all genders.
[Unknown from the internet]
> ließt
Interessantes Verb. Wie lautet der Infinitiv, und was heißt es?
vG
--
"Der Deutsche glaubt, wenn er die Scheiße ausm Klo in ne Vase füllt, dann
hat er ne Chance bei 'Schöner Wohnen'. Und seitdem trägt die Merkel die
Vase durch die Gegend."
> In Otto Waalkes Parodie von Reinhard Meys "Über den Wolken"
> kann man hören:
>
> Selbst der Copilot ist high,
> drosselt plötzlich die Motoren;
> Dolly Buster fliegt vorbei,
> man erkennt sie an den Ohren.
>
> Das hat mich spontan an eine Begegnung mit einem Deutschen vor
> etwa 25 Jahren erinnert, der angesichts einer vollbusigen Dame
> auf der anderen Straßenseite davon sprach, dass diese "dicke
> Ohren" hätte.
>
> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
> man sowas nennt) für Brüste?
Ich kenne da eher die Augen: "Sie hatte zwei große wunderschöne runde ...
Augen".
Aber sofern erkennbar ist, was gemeint ist, kann man so ziemlich jede
Bezeichnung verwenden. Ich kenne aus "Alf" folgende Szene, in der er von der
zweiköpfigen Krankenschweseter schwärmt:
Alf: Ach, Willie, war die sinnlich. Und erotisch. Sie hatte vier sexy Augen
und GANZ UNGEWÖHNLICHE
Willie: Alf!
Alf (unschuldig): Pflegetalente
Man sieht es auf http://www.youtube.com/watch?v=wc_Imb08Lxk ab 1:14
> In Otto Waalkes Parodie von Reinhard Meys "�ber den Wolken"
> kann man h�ren:
>
> Selbst der Copilot ist high,
> drosselt pl�tzlich die Motoren;
> Dolly Buster fliegt vorbei,
> man erkennt sie an den Ohren.
>
> Das hat mich spontan an eine Begegnung mit einem Deutschen vor
> etwa 25 Jahren erinnert, der angesichts einer vollbusigen Dame
> auf der anderen Stra�enseite davon sprach, dass diese "dicke
> Ohren" h�tte.
>
> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>
Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so ist. Ich
kannte diesen Ausdruck bislang nicht. Ich h�tte den spontan den Gag so
interpretiert wie in der - angeblich wahren - Geschichte von den zwei
Boxern:
Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
Ciao
Wolfram
--
Lob des Ostens
Ich m�cht so gern nach Bagdad foarn / in Bagdad is es wunderschoan, / So
wunderschoan, aha.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> begin quoting, Lothar Frings schrieb:
>
>>> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine
>>> h�bsche Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..."
>> ...Nasenl�cher? Warum nicht?
>
> Weil das (mit passenden Handgesten) | | "... so gro�e - | | Augen" |
> | | hei�t. ("Ohren" kannte ich gar nicht.) | | Ja, pa�t nicht zu
> "h�bsche".
Augen -- eine etwas andere Botschaft vermittelt der ungarische Spruch
"sch�n ist, wer sch�ne Augen hat" (l��t sich genau �bersetzen, ist kein
Wortspiel). Sonst habe ich mein Ged�chtnis durchforstet, ein passender ;-)
Ohren-Spruch ist nicht da. Weniger diplomatisch waren die Spr�che �ber
einen verdienten Politiker, den ich in diesem Zusammenhang gar nicht
erw�hnen m�chte.
MfG, PY
> Paul Ney schrieb:
>
>> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine h�bsche
>> Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..." Unz�hlige Spr�che dieser Art
>> sind bekannt, die entsprechenden Assoziationen sind wissenschaftlich
>> sicherlich nicht haltbar, oder? ;-)
>
> Wenn Pal�oanthropologen allein aus einem Unterkiefer einen ganzen
> Menschentyp rekonstruieren k�nnen, sollte das anhand einer
> lebenden Nase auch m�glich sein.
Scharf beobachtet ;-) �brigens, da �tzi ziemlich gut erhalten aufgefunden
wurde, sind auch historisch-vergleichende Studien m�glich.
MfG, PY
Der Infinitiv lautet: read. Es bedeutet "to memorize something into
brain by using your eyes".
> Der Infinitiv lautet: read. Es bedeutet "to memorize something into
> brain by using your eyes".
I consider this much too wide a definition. Something like "to render
abstract graphical marks into language code" should be added.
vG
Das ist das Sch�ne an Definitionen. Jeder wei�, was irgendein Begriff
bedeutet, ist er aber sauber definiert verstehen alle, au�er ein paar
Experten, nur "Freibier".
Ciao
Wolfram
--
Trauring aber wahr.
>> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>> man sowas nennt) f�r Br�ste?
> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so
> ist. Ich kannte diesen Ausdruck bislang nicht.
Es d�rften sich Kenntnis und Unkenntnis ziemlich die Waage halten;
ich gehe also davon aus, dass das in DE regional verschieden ist.
In AT und CH ist der Ausdruck wohl definitiv unbekannt.
Danke allen f�r die rege Beteiligung!
M.
> Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
> kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
Der Tierarzt kommt auf den Hof. Er fragt den kleinen Sohn, wo denn
sein Vater sei. "Der ist im Schweinestall. Sie erkennen ihn an der
gr�nen M�tze."
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
"Ich bin der Vorsitzende von sieben (7) Man Pr�sidialerlass
Systemsteuerung, Schulden Ausschuss auf Vertragsbasis Executed in
Power Sector." (Spam)
In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen: der Ohrensessel. Dessen
Erfindung soll ja auch auf die Erfahrung einer angenehmen Pause in
kuscheliger Umgebung geschuldet sein.
Gru�
Joachim
> On 16.02.2010 17:15, Gerald Fix wrote:
>> On Tue, 16 Feb 2010 16:25:59 +0100, R�diger Silberer
>
>>>Genauso ist es in Franken auch, ein seit langem bekannter und �blicher
>>>Ausdruck f�r die Br�ste.
>>
>> Dito Schwaben.
>
> Dann best�tige ich auch noch Bayern, im Sinne von Baiern.
Kann ich auch f�r K�ln so best�tigen.
Gr��e,
Frank
> am Wed, 17 Feb 2010 07:00:15 +0100 schrieb Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de>:
>
>>> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>>> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>>>
>> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so ist. Ich
>> kannte diesen Ausdruck bislang nicht. Ich h�tte den spontan den Gag so
>> interpretiert wie in der - angeblich wahren - Geschichte von den zwei
> --------- �hem
>> Boxern:
>> Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
>> kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
>
> Ein Hochlicht in Werner Kastors Boxkommentator-Schaffen (Eurosport) -
> zumal dabei beide Boxer wei�e Hosen trugen.
>
Die Geschichte ist wirklich passiert?
Ciao
Wolfram
--
Dialektik von Weihnachten
Durch die Vorbereitung auf Weihnachten bist du so geschafft, da� du dann
das Fest wirklich brauchst.
> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so ist. Ich
> kannte diesen Ausdruck bislang nicht. Ich h�tte den spontan den Gag so
> interpretiert wie in der - angeblich wahren - Geschichte von den zwei
> Boxern:
> Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
> kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
Vermutlich wollte der besonders PC sein und nicht auf die Hautfarbe
abstellen. Denn schwarze Briten gibt es schlie�lich auch (bei den Boxern
vermutlich sogar mehr als wei�e?!).
Gr��e,
Frank
> In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen: der Ohrensessel. Dessen
> Erfindung soll ja auch auf die Erfahrung einer angenehmen Pause in
> kuscheliger Umgebung geschuldet sein.
>
Dazu ein Gedicht von Henning Venske:
Der Frauen Sch�nstes ist ihr Busen,
Man kann damit so herrlich schmusen.
Auch wird man morgens nicht gest�rt,
Weil man den Wecker dann nicht h�rt.
Ciao
Wolfram
--
Der Rebbe fr�gt den Schabbesgoi, / Ob Mon- heut oder Dienstag sei. / Drauf
sprach der Schabbesgoi zum Rebben, / da� Mittwoch w�r' und zwar seit ebben.
Hie� das nicht "Den Neger erkennen sie..." oder war das satirische
�berspitzung?
> On Wed, 17 Feb 2010 14:31:39 +0100, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>>Am Wed, 17 Feb 2010 07:00:15 +0100 schrieb Wolfram Heinrich:
>>
>>> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so ist. Ich
>>> kannte diesen Ausdruck bislang nicht. Ich h�tte den spontan den Gag so
>>> interpretiert wie in der - angeblich wahren - Geschichte von den zwei
>>> Boxern:
>>> Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
>>> kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
>>
>>Vermutlich wollte der besonders PC sein und nicht auf die Hautfarbe
>>abstellen. Denn schwarze Briten gibt es schlie�lich auch (bei den Boxern
>>vermutlich sogar mehr als wei�e?!).
>
> Hie� das nicht "Den Neger erkennen sie..." oder war das satirische
> �berspitzung?
>
> http://www.google.de/search?q=%22Den+Neger+erkennen+sie%22&sourceid=mozilla-search&start=0&start=0&ie=utf-8&oe=utf-8
Bei Werner Schneider ist das durchaus denkbar mit der Satire.
Gr��e,
Frank
> Ich kenne da eher die Augen: "Sie hatte zwei große wunderschöne runde ...
> Augen".
Runde Augen sind aber ausgesprochen hässlich - und damit ist die
Pointe versaut.
Gruss
Walter
Meinten Sie: Werner Schneyder?
>> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>> man sowas nennt) für Brüste?
>>
> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, daß das anscheinend so ist. Ich
> kannte diesen Ausdruck bislang nicht. Ich hätte den spontan den Gag so
> interpretiert wie in der - angeblich wahren - Geschichte von den zwei
> Boxern:
> Ein schwarzer Amerikaner und ein weißer Brite im Ring. Der Fernsehreporter
> klärte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der weißen Hose."
"Der Bauer ist bei den Schweinen, Sie erkennen ihn an der Mütze".
Gruss
Walter
> On Wed, 17 Feb 2010 15:20:01 +0100, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>>Am Wed, 17 Feb 2010 14:55:49 +0100 schrieb Uwe Schickedanz:
>>
>>> On Wed, 17 Feb 2010 14:31:39 +0100, Frank Hucklenbroich
>>> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>>>
>>>>Am Wed, 17 Feb 2010 07:00:15 +0100 schrieb Wolfram Heinrich:
>>>>
>>>>> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so ist. Ich
>>>>> kannte diesen Ausdruck bislang nicht. Ich h�tte den spontan den Gag so
>>>>> interpretiert wie in der - angeblich wahren - Geschichte von den zwei
>>>>> Boxern:
>>>>> Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
>>>>> kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
>>>>
>>>>Vermutlich wollte der besonders PC sein und nicht auf die Hautfarbe
>>>>abstellen. Denn schwarze Briten gibt es schlie�lich auch (bei den Boxern
>>>>vermutlich sogar mehr als wei�e?!).
>>>
>>> Hie� das nicht "Den Neger erkennen sie..." oder war das satirische
>>> �berspitzung?
>>>
>>> http://www.google.de/search?q=%22Den+Neger+erkennen+sie%22&sourceid=mozilla-search&start=0&start=0&ie=utf-8&oe=utf-8
>>
>>Bei Werner Schneider ist das durchaus denkbar mit der Satire.
>
> Meinten Sie: Werner Schneyder?
Wie ich gerade feststelle gibt es zwei von denen. Den Kabarattisten, der
sich tats�chlich "Schneyder" schreibt und der auch mit dem Boxsport zu tun
hatte (den meinte ich auch eigentlich), und einen deutschen Sportmoderator,
der sich "Schneider" schreibt. Sag zumindest die Wikipedia. Und das Zitat
mit dem Neger wird wohl dem Sportmoderator zugeschrieben. Ziemlich
verwirrend, das.
Gr��e,
Frank
> Paul Ney schrieb:
>
>> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine h�bsche
>> Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..."
Backen?
>> Unz�hlige Spr�che dieser Art sind
>> bekannt, die entsprechenden Assoziationen sind wissenschaftlich sicherlich
>> nicht haltbar, oder? ;-)
Die wissenschaftliche, operative (also messend �berpr�fbare) Definition
von "h�bsch" d�rfte zu langen, anregenden Diskussionen f�hren. Gerade
bei Nasen und was so damit zusammenh�ngt.
> Wenn Pal�oanthropologen allein aus einem Unterkiefer einen ganzen
> Menschentyp rekonstruieren k�nnen, sollte das anhand einer
> lebenden Nase auch m�glich sein.
Mit einem m�glichen Fehler in derselben Gr��enordnung, nat�rlich. Nicht
unbedingt fein genug, um die lebenden Menschen in viele Klassen zu
unterteilen.
--
GUGELIEREN, vb., schwelgen: dann das ander jar war ein solch gugelieren
bei dem guten most J. HEROLT
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Rolf Magnus schrieb:
>
>> Ich kenne da eher die Augen: "Sie hatte zwei gro�e wundersch�ne runde ...
>> Augen".
>
> Runde Augen sind aber ausgesprochen h�sslich - und damit ist die
> Pointe versaut.
Jetzt bin ich �berrascht; f�r mich klingt "runde Augen" eher sch�n.
Runde, genauer: _relativ_ runde Augen finde ich n�mlich sch�ner als
schmale. Aber vielleicht habe ich mich zuviel mit Asiaten besch�ftigt
und habe dadurch verschobene Ma�st�be (Am Rande: wenn man alte
japanische Holzschnitte mit zeitgen�ssischen Manga vergleicht, stellt
man fest, da� das japanische Sch�nheitsideal sich da radikal ge�ndert
hat, und zwar in praktisch allen Punkten - Gesichtskontur, Augen, Nase,
Mund).
Du denkst wohl bei dem Ausdruck an sehr runde Augen, was ich vielleicht
Kuhaugen nennen w�rde (wobei ich mich immer gefragt habe, ob man Hera
mit dieser Zuschreibung spotten wollte - sollte eigentlich nicht sein).
--
GUGEL, f., m., kapuze, mlat. cuculla, cucullus, ahd. cucalun cucullam
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
Gibt es nicht einen Roman der Weltliteratur, in dem permanent von der
Gr��e der Nasen die Rede ist? Ach ja,
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Life_and_Opinions_of_Tristram_Shandy,_Gentleman
lang ists her.
--
Roland Franzius
Das Attribut kuh�ugig bei Homer hebt ab auf die G�te der Muttergottheit,
ihren Vertrauen erweckenden offenen Blick, eulen�ugig auf die
scharfsichtige Intelligenz der Athenerin. Dann gibts noch die
kleinasiatische Fruchtbarkeitsartemis mit den vielen Ohren. Bei
Aphrodite schaut auch kaum einer auf den Kopf.
--
Roland Franzius
Kann es sein, dass du eher nur die zus�tzliche Bedeutung f�r unbekannt
h�ltst? Der Ausdruck 'Ohren' an sich d�rfte doch wohl bekannt sein.
Ciao
Toscha
--
Buy me a Becks beer or pass me a bong
Gimmie some Bushmills I'll sing you this song
Open another big box of cheap wine we're over 30 we're doin' just fine
[NOFX]
Kühe haben wirklich schöne Augen - Rehaugen, wenns keine Kühe wären.
Und - Rehen in die Augen zu sehen dürfte wegen ihrer sprichwörtlichen
Scheu schwierig sein.
Gruß
Gunhild
> Oliver Cromm schrieb:
> >
> > Die wissenschaftliche, operative (also messend �berpr�fbare) Definition
> > von "h�bsch" d�rfte zu langen, anregenden Diskussionen f�hren. Gerade
> > bei Nasen und was so damit zusammenh�ngt.
>
> Gibt es nicht einen Roman der Weltliteratur, in dem permanent von der Gr��e
> der Nasen die Rede ist? Ach ja,
Es gibt auch Weltliteratur, in der von einer h�bschen Nase die Rede ist,
n�mlich von der der Kleopatra.
--
Helmut Richter
>On 17.02.2010 09:59, Michael Pronay wrote:
>> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>>> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>>>> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>>
>>> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so
>>> ist. Ich kannte diesen Ausdruck bislang nicht.
>>
>> Es d�rften sich Kenntnis und Unkenntnis ziemlich die Waage halten;
>> ich gehe also davon aus, dass das in DE regional verschieden ist.
>> In AT und CH ist der Ausdruck wohl definitiv unbekannt.
>
>Kann es sein, dass du eher nur die zus�tzliche Bedeutung f�r unbekannt
>h�ltst? Der Ausdruck 'Ohren' an sich d�rfte doch wohl bekannt sein.
Sagen die da nicht "Ohrwaschl"?
"H�h?"
"OHRWASCHL"!
"H�h?!?"
"D U S O L L S T D I R D I E O H R E N W A S C H E N"!
>>>>> Sind "Ohren" ein binnengermanischer Euphemismus (oder wie immer
>>>>> man sowas nennt) f�r Br�ste?
>>>
>>>> Der Diskussionsverlauf hat mich belehrt, da� das anscheinend so
>>>> ist. Ich kannte diesen Ausdruck bislang nicht.
>>>
>>> Es d�rften sich Kenntnis und Unkenntnis ziemlich die Waage halten;
>>> ich gehe also davon aus, dass das in DE regional verschieden ist.
>>> In AT und CH ist der Ausdruck wohl definitiv unbekannt.
>>
>>Kann es sein, dass du eher nur die zus�tzliche Bedeutung f�r unbekannt
>>h�ltst? Der Ausdruck 'Ohren' an sich d�rfte doch wohl bekannt sein.
>
> Sagen die da nicht "Ohrwaschl"?
Nicht dass das jetzt jemand f�r eine Umschreibung f�r Schamlippen h�lt ...
Ciao
Toscha
Ynhqn - Fpuvssre nalobql?
--
I know that I will never be politically correct.
And I don't give a damn about my lack of etiquette.
(Meat Loaf)
Gerade heute las ich, daß der Cleopatra ausnehmende Häßlichkeit
nachgesagt wurde, die sueddeutsche.de milderte dies in das Urteil, ihr
Profil - auf einer zeitgenössischen Münze - zeige einen gewissen
Charme.
Finde ich aber nicht wieder.
Hintergrund war die Auffindung einer gemeinsamen Grabstätte mit ihrem
Geliebten, dem römischen Feldherrn Marcus Antonius, mit dem sie fast
gleichzeitig den Freitod gesucht hätte.
Gruß
Gunhild
> Der Tierarzt kommt auf den Hof. Er fragt den kleinen Sohn, wo denn
> sein Vater sei. "Der ist im Schweinestall. Sie erkennen ihn an der
> grünen Mütze."
Kinners, etwas mehr Phantasie! Unter der Maßgabe, daß sich im Schweinestall
noch weitere volljährige Personen männlichen Geschlechts, von denen jedoch
keine mit einer grünen Mütze ausstaffiert ist, aufhalten, ist die Aussage
vollkommen sinn- und hülffreich.
vG
--
"Die Linke soll das SED-Vermögen rausrücken? Ich sag immer, die Regeln
gelten für alle. Gut, ich geh zur Linken - wer von Ihnen geht zum Papst?
Und das ist nicht mal ne Nachfolgeorganisation! Die haben sich nach der
Hexenverbrennung nicht mal umbenannt! Das ist Corporate Identity, meine
Damen und Herren!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
>K�he haben wirklich sch�ne Augen - Rehaugen, wenns keine K�he w�ren.
>Und - Rehen in die Augen zu sehen d�rfte wegen ihrer sprichw�rtlichen
>Scheu schwierig sein.
Gibts bei Euch keinen Tierpark?
chr
Doch.
Hagenbeck ist weltberühmt.
Die Scheu der Rehe wiederum ist Legende.
Gruß
Gunhild
Wenn man allerdings - wie meine Frau das mal als Vorbereitung zum
Pr�parieren im Biounterricht machte - selbige Kuhaugen zwecks
Haltbarmachung bis zur n�chsten Stunde einfriert, sehen sie beim
Auftauen doch eher erschreckend aus: wei�e Pupille.
Und das ist eine Groooo�e Pupille, die so ein Kuhauge hat.
/Walter
> > Jetzt bin ich berrascht; f r mich klingt "runde Augen" eher sch n.
> > Runde, genauer: _relativ_ runde Augen finde ich n mlich sch ner als
> > schmale. Aber vielleicht habe ich mich zuviel mit Asiaten besch ftigt
> > und habe dadurch verschobene Ma st be (Am Rande: wenn man alte
> > japanische Holzschnitte mit zeitgen ssischen Manga vergleicht, stellt
> > man fest, da das japanische Sch nheitsideal sich da radikal ge ndert
> > hat, und zwar in praktisch allen Punkten - Gesichtskontur, Augen, Nase,
> > Mund).
>
> > Du denkst wohl bei dem Ausdruck an sehr runde Augen, was ich vielleicht
> > Kuhaugen nennen w rde (wobei ich mich immer gefragt habe, ob man Hera
> > mit dieser Zuschreibung spotten wollte - sollte eigentlich nicht sein).
>
> Das Attribut kuh ugig bei Homer hebt ab auf die G te der Muttergottheit,
> ihren Vertrauen erweckenden offenen Blick, eulen ugig auf die
> scharfsichtige Intelligenz der Athenerin. Dann gibts noch die
> kleinasiatische Fruchtbarkeitsartemis mit den vielen Ohren. Bei
> Aphrodite schaut auch kaum einer auf den Kopf.
Icke, wa, ick kiek ja nur uff'n Karakter, aecht, Alter, is so - FR
> >Kühe haben wirklich schöne Augen - Rehaugen, wenns keine Kühe wären.
> >Und - Rehen in die Augen zu sehen dürfte wegen ihrer sprichwörtlichen
> >Scheu schwierig sein.
>
> Gibts bei Euch keinen Tierpark?
Mercke: Tierpark - Ostberlin, Zoo - Westberlin.
Staatsoper (und Komische Oper) - Ostberlin, Deutsche Oper -
Westberlin.
Mit den Lichtern des waidwunden Rehs: FR
> >>Kann es sein, dass du eher nur die zusätzliche Bedeutung für unbekannt
> >>hältst? Der Ausdruck 'Ohren' an sich dürfte doch wohl bekannt sein.
>
> > Sagen die da nicht "Ohrwaschl"?
>
> Nicht dass das jetzt jemand für eine Umschreibung für Schamlippen hält ...
Im Berliner Völkerkundemuseum hat man das Exponat mit der
Hottentottenschürze erst vor einigen Jahren in den Fundus verbannt - FR
>> >Kühe haben wirklich schöne Augen - Rehaugen, wenns keine Kühe wären.
>> >Und - Rehen in die Augen zu sehen dürfte wegen ihrer sprichwörtlichen
>> >Scheu schwierig sein.
>>
>> Gibts bei Euch keinen Tierpark?
>
> Mercke: Tierpark - Ostberlin, Zoo - Westberlin.
> Staatsoper (und Komische Oper) - Ostberlin, Deutsche Oper -
> Westberlin.
Dann präzisieren wir die Frage: Gibt's bei euch keinen Park mit Tieren drin,
wie auch immer er heißen und was auch immer wer auch immer dagegen haben
beziehungsweise sich darauf einbilden mag?
vG
--
"Zum Beispiel das Konzept einer Haftpflichtversicherung überfordert den
Deutschen intellektuell völlig. Ein Leben lang jedes Jahr 50 Euro
einzahlen - und dann passiert nie was! Da wird der Deutsche nervös!"
> Gerade heute las ich, da� der Cleopatra ausnehmende H��lichkeit
> nachgesagt wurde, die sueddeutsche.de milderte dies in das
> Urteil, ihr Profil - auf einer zeitgen�ssischen M�nze - zeige
> einen gewissen Charme.
>
> Finde ich aber nicht wieder.
"Die Fundst�cke von Tabusiris zeigen einen gewissen Charme ... und
lassen vermuten, dass Kleopatra in keiner Weise unattraktiv war."
<http://www.sueddeutsche.de/wissen/689/465281/bilder/?img=6.0>
--
Steve
My e-mail address works as is.
> > Finde ich aber nicht wieder.
>
> "Die Fundstücke von Tabusiris zeigen einen gewissen Charme ... und
> lassen vermuten, dass Kleopatra in keiner Weise unattraktiv war."
>
> <http://www.sueddeutsche.de/wissen/689/465281/bilder/?img=6.0>
Vielen Dank, Du Findiger!
Gruß
Gunhild
> * Walter Schmid:
>
>>> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine h�bsche
>>> Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..."
>
> Backen?
>
Nicht alles, was zwei Backen hat ist ein Gesicht.
Ciao
Wolfram
--
Ein Blinder kratzt dem Anderen kein Auge aus.
RUDI HEGER
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> am Wed, 17 Feb 2010 14:30:00 +0100 schrieb Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de>:
>
>>>> Ein schwarzer Amerikaner und ein wei�er Brite im Ring. Der Fernsehreporter
>>>> kl�rte das Publikum auf: "Den Amerikaner erkennen Sie an der wei�en Hose."
>>>
>>> Ein Hochlicht in Werner Kastors Boxkommentator-Schaffen (Eurosport) -
>>> zumal dabei beide Boxer wei�e Hosen trugen.
>>>
>> Die Geschichte ist wirklich passiert?
>
> Ja, ja. "Kannst du's nicht verlinken, hast du nix zu stinken."
>
Nein, nein. Ich wollte damit sagen, da� ich die Geschichte bisher nur als
unbest�tigtes Ger�cht kannte, als Anekdote, wenn du so willst. Du aber, und
auch R�diger, habt anscheinend h�rtere F�ckts.
Ciao
Wolfram
--
Die guten Leute wollen einen guten Kapitalismus, einen Verzicht auf
Expansion durch Krieg, die guten Leute wollen das sprechende Pferd; was sie
nicht wollen, ist der Kommunismus. Die guten Leute wollen eine gute Welt;
die guten Leute tun nichts dazu.
UWE JOHNSON, "�ber eine Haltung des Protestierens"
> On 17 Feb., 22:39, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:
>> "Gunhild Simon" <gunhild.si...@yahoo.de> schrieb
>>
>>>K�he haben wirklich sch�ne Augen - Rehaugen, wenns keine K�he w�ren.
>>>Und - Rehen in die Augen zu sehen d�rfte wegen ihrer sprichw�rtlichen
>>>Scheu schwierig sein.
>>
>> Gibts bei Euch keinen Tierpark?
>
> Doch.
> Hagenbeck ist weltber�hmt.
Kann man denn da die Rehe auch direkt f�ttern? Ich kenne das aus dem
Stadtwald in K�ln und noch extremer aus dem Wildpark Hellenthal in der
Eifel. Wenn man da mit einer Futterbox das Freigehege betritt, ist man im
nu von einem Dutzend Rehen umringt, die einen sehr vehement bedr�ngen.
Nicht f�r Leute die etwas Angst vor Viechern mit H�rnern/Geweihen haben -
da sind schon manche schreiend davongelaufen :-)
> Die Scheu der Rehe wiederum ist Legende.
Diese Viecher sind jedenfalls alles andere als Scheu - okay, wirklich wild
sind die ja auch nicht.
Gr��e,
Frank
Ich kenne nur scheue Rehe, solche die wie ein Schatten durchs
Unterholz fliegen.
Im Hirschpark unweit Blankenese gibt es Damwild. Das kann man hinter
Zäunen in gewisser Entfernung äsen oder käuen sehen.
Bei Hagenbeck habe ich eher, Tiger, Elefanten und Bären gesehen. Es
ist kein sehr großes Gelände, eigentlich - unter dem Gesichtspunkt
artgerechter Haltung - ein unzureichendes.
Ich war mal in dem der Bronx. Das völlige Gegenteil. Allerdings kamen
die Tiere kaum in Sichtweite.
Gruß
Gunhild
Augen sind als Organ immer kugelrund - aber das, was man davon
/sieht/, ist mehr oder weniger mandelförmig. Auch bei der Kuh.
Unter 'runden Augen' verstehe ich Glupschaugen.
Gruss
Walter
> Am Wed, 17 Feb 2010 13:02:55 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>
>> * Walter Schmid:
>>
>>>> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine h�bsche
>>>> Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..."
>>
>> Backen?
>>
> Nicht alles, was zwei Backen hat ist ein Gesicht.
Mach Sachen!
(Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional bekannt und gebr�uchlich?)
--
A patriot must always be ready to defend his country against his
government.
Edward Abbey
> Mach Sachen!
>
> (Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional bekannt und gebr�uchlich?)
Mir scheint, ich habe ihn im Saarland selbst benutzt. In Bayern halte
ich ihn aber nicht f�r verbreitet. Und heute hei�t's eh 'Tell news!'.
Ciao
Toscha
--
Another place - another train
Another bottle in the brain
Another girl - another fight, another drive all night.
[Beasty Boys]
> Bei Hagenbeck habe ich eher, Tiger, Elefanten und B�ren gesehen. Es
> ist kein sehr gro�es Gel�nde, eigentlich - unter dem Gesichtspunkt
> artgerechter Haltung - ein unzureichendes.
>
> Ich war mal in dem der Bronx. Das v�llige Gegenteil. Allerdings kamen
> die Tiere kaum in Sichtweite.
Selbst der Amerikaner nennt die Bewohner der Bronx �ffentlich nicht
Tiere. Wie wohl die selbst vermutlich der These, dass sie nicht
artgerecht gehalten w�rden, zust�mmten.
Ciao
Toscha
--
Let there be rock
[AC/DC]
> * Wolfram Heinrich:
>
>> Am Wed, 17 Feb 2010 13:02:55 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>>
>>> * Walter Schmid:
>>>
>>>>> Sonst gibt es auch den folgenden Spruch: "Wenn ein M�dchen eine h�bsche
>>>>> Nase hat, dann hat sie zwei h�bsche..."
>>>
>>> Backen?
>>>
>> Nicht alles, was zwei Backen hat ist ein Gesicht.
>
> Mach Sachen!
Es kann auch eine Bremse sein.
>
> (Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional bekannt und gebr�uchlich?)
Ich kenne und verwende ihn jedenfalls.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er streichelt gern Frauenbeine. Seine, sagt er, sind
aber keine.
> Mach Sachen!
>
> (Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional bekannt und gebr�uchlich?)
Siehe auch <news:1545ugxbpfxks$.d...@mid.crommatograph.info>:
| Mach Sachen!
|
| (Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional verst�ndlich?)
(Irgendwie hatte ich pl�tzlich den Verdacht ...)
Meine Ausdrucksweise hat sich in den letzten 18 Monaten anscheinend nur
wenig ver�ndert.
--
GOGEL, adj., ausgelassen, lustig, �berm�tig; lascivus.
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Oliver Cromm schrieb:
>
>> Du denkst wohl bei dem Ausdruck an sehr runde Augen, was ich vielleicht
>> Kuhaugen nennen w�rde (wobei ich mich immer gefragt habe, ob man Hera
>> mit dieser Zuschreibung spotten wollte - sollte eigentlich nicht sein).
>
> Augen sind als Organ immer kugelrund
Auch die Iris und die Pupille sind immer rund. Darum ging es nicht.
> - aber das, was man davon
> /sieht/, ist mehr oder weniger mandelf�rmig. Auch bei der Kuh.
Naja, aber bei der Kuh schon eher minder, im Vergleich zum Menschen. Da
sieht man nicht viel Wei�, siehe unten.
> Unter 'runden Augen' verstehe ich Glupschaugen.
Wenn man die Iris gr��tenteils sieht, und relativ wenig Wei� im Auge,
dann spricht man m.E. konventionell von "runden Augen". Das steht im
Gegensatz zu schmalen Augen, bei denen man nur einen kleineren Teil der
Iris sieht, mandelf�rmigen Augen mit viel Iris und viel Wei� dazu, und
eventuell noch dem Augentyp, bei dem im Ruhezustand die Oberlider
herunterh�ngen.
Die runden Augen, die ich meine, sind auch Teil des Kindchenschemas, und
werden dann gerne "Knopfaugen" genannt. Nach meiner Beobachtung
schreiben viele Leute solchen Babys "gro�e Augen" zu, ohne da� die Augen
besonders gro� sind. Die runde Form und die angrenzende Anatomie des
Babygesichts l��t sie wohl gr��er erscheinen.
--
GUGEL, f., m., kapuze, mlat. cuculla, cucullus, ahd. cucalun cucullam
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Mach Sachen!
>
> (Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional bekannt und gebr�uchlich?)
Hier in NRW bekannt und gebr�uchlich.
Gr��e,
Frank
>Am 18.02.2010 schrieb Thomas Schade:
>
>> On 18.02.2010 19:07, Oliver Cromm wrote:
>>
>>> Mach Sachen!
>>>
>>> (Ist dieser Ausruf eigentlich �berregional bekannt und gebr�uchlich?)
>>
>> Mir scheint, ich habe ihn im Saarland selbst benutzt. In Bayern halte
>> ich ihn aber nicht f�r verbreitet. Und heute hei�t's eh 'Tell news!'.
>
>In Franken sagt man jedenfalls, "mach ka Sach".
Und im Erzgebirge "Mach kaa Zeich"!
Noch jemand?
Gru� Uwe
--
"Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren."
Dieter Wiefelsp�tz, SPD
=== http://www.sicherheitslampe.de ===