Schᅵne Grᅵᅵe
Stefan
ich kenne es als "Von *H�lzken auf St�cksken* kommen" (5110 Google-
Treffer). Das ist f�r mich gleichbedeutend mit "Vom Hundertsten ins
Tausendste kommen".
HTH
Reinhard
Hier unten in der Schweiz ist der Ausdruck unbekannt. – Es ist dir
unbenommen, ihn in einem Kreis von Leuten zu verwenden, die aus deiner
Gegend (ich vermute mal: Nordrhein-Westfalen) stammen.
Ch.
> ich kenne es als "Von *Hölzken auf Stöcksken* kommen" (5110 Google-
> Treffer). Das ist für mich gleichbedeutend mit "Vom Hundertsten ins
> Tausendste kommen".
Ich meine, eher 'Du kommst auch vom Höcksken auf's Stöcksken' im Ohr zu
haben - NRW. Und Bedeutung wie bei Dir: von einer Kleinigkeit zur
nächsten (unmerklich größeren) Kleinigkeit.
Dorothee
> > ich war neulich versucht, den Ausdruck "Vom Höckschen aufs Stöckchen" zu
> > gebrauchen. Ich war mir dann allerdings nicht sicher, ob es nicht ein
> > nur regional gebräuchlicher Ausdruck ist.
>
> Hier unten in der Schweiz...
Man sieht Seidlns geistigen Zeigefinger über den Globus fahren.
> ... ist der Ausdruck unbekannt. – Es ist dir unbenommen, ihn in einem Kreis von
> Leuten zu verwenden, die aus deiner Gegend (ich vermute mal: Nordrhein-
> Westfalen) stammen.
Dieser Seidl also, er gibt Permits - wahrlich erstaunlich!
Doppelt Staunen machend in Zeiten des Klimawandels & der
Schweinegrippe.
Recht ein Kerl, dieser Seidl.
Man wird sich den Namen merken müsseen, führwahr - FR
Diesen Ausdruck "im Ohr zu haben" trifft es genau, ich kann mich nicht
erinnern, es je gelesen zu haben. Und mein Ohr und die "Aussprecher"
kᅵnnen sich auch irren. Womit sich mir die Frage stellt, ob
Hᅵcks(k|ch)en gleich Hᅵlzchen ist.
> ich kenne es als "Von *Hᅵlzken auf Stᅵcksken* kommen" (5110 Google-
> Treffer). Das ist fᅵr mich gleichbedeutend mit "Vom Hundertsten ins
> Tausendste kommen".
Die Bedeutung stimmt, ich hᅵtte sie allerdings - ungenauer - mit
"abschweifen" oder "verlieren in Einzelheiten" beschrieben. Dass man vom
Baum (Holz) ᅵber den Ast auf den Zweig (Stᅵckchen) kommt, passt einfach
besser zu Deiner Variante. Gesprochene Sprache eindeutig in Schrift zu
ᅵbersetzen, dass ᅵberlasse ich Leuten mit besseren Ohren als meinen, die
gelernten Sprechern zuhᅵren.
>> ich war neulich versucht, den Ausdruck "Vom Höckschen aufs Stöckchen" zu
>> gebrauchen. Ich war mir dann allerdings nicht sicher, ob es nicht ein
>> nur regional gebräuchlicher Ausdruck ist.
>
> Hier unten in der Schweiz ist der Ausdruck unbekannt. – Es ist dir
> unbenommen, ihn in einem Kreis von Leuten zu verwenden, die aus deiner
> Gegend (ich vermute mal: Nordrhein-Westfalen) stammen.
Das ist die hilfreiche Aussage schlechthin. Erstens wollte ich die
Redewendung auch Richtung Österreich verwenden, und weiß jetzt, dass es
sinnvoll war dies nicht zu tun. Zweitens kenne ich jetzt den Namen von
jemandem mit einer funktionierenden Glaskugel: NRW stimmt, Rheinland,
Bergisches Land.
Schöne Grüße
Stefan
> Christian Seidl schrieb:
>> On 5 Dez., 18:48, Stefan Blumenrath <Stefan.Blumenr...@der-mut-
>
>>> ich war neulich versucht, den Ausdruck "Vom Höckschen aufs Stöckchen" zu
>>> gebrauchen. Ich war mir dann allerdings nicht sicher, ob es nicht ein
>>> nur regional gebräuchlicher Ausdruck ist.
>>
>> Hier unten in der Schweiz ist der Ausdruck unbekannt. – Es ist dir
>> unbenommen, ihn in einem Kreis von Leuten zu verwenden, die aus deiner
>> Gegend (ich vermute mal: Nordrhein-Westfalen) stammen.
>
> Das ist die hilfreiche Aussage schlechthin. Erstens wollte ich die
> Redewendung auch Richtung Österreich verwenden, und weiß jetzt, dass es
> sinnvoll war dies nicht zu tun.
In .at wäre es als Piefketestfall durchaus geeignet. Die typische Endung
setzt sich auch bei dezentem Hintergrundrauschen noch gut durch, um deutlich
vernommen werden zu können.
Schwierig hingegen ist auszumachen, ob die Phrase der Frage nach hundert
Gramm Quark oder der nach Aprikosen oder nach Blumenkohl ebenbürtig ist.
>> Das ist die hilfreiche Aussage schlechthin. Erstens wollte ich die
>> Redewendung auch Richtung ᅵsterreich verwenden, und weiᅵ jetzt,
>> dass es sinnvoll war dies nicht zu tun.
> [snip]
> Schwierig hingegen ist auszumachen, ob die Phrase der Frage nach
> hundert Gramm Quark oder der nach Aprikosen oder nach Blumenkohl
> ebenbᅵrtig ist.
Erst fragte ich mich, was Du mir sagen wolltest; dann dachte ich ob des
Blumenkohls an "no joke with names". Jetzt weiᅵ ich, dass ich mitunter
seltene Paradiesᅵpfel auf mein Brot schneide. Deutsche Sprachen -
schwere Sprachen... *d&r*
Nun ja, ich kenne es aus hann�verschen Landen ...
Ciao
Reinhard
> Jetzt weiß ich, dass ich mitunter seltene Paradiesäpfel auf mein
> Brot schneide.
Tomaten oder wirklich Äpfel?
Dorothee
Ost-ᅵsterreichische Paradeiser.
Schᅵnen Gruᅵ
Stefan
die hochdeutsche Variante *vom H�lzchen aufs St�ckchen* schafft es bei
Google locker auf 10.400 Ergebnisse.
Das erste davon www.redensarten-index.de/liste/2003/4441.php erl�utert:
"umschweifig reden; abschweifen; von einem Thema zum anderen springen"
und stuft das als umgangssprachlich ein.
Rainer
> ich war neulich versucht, den Ausdruck "Vom Hᅵckschen aufs
> Stᅵckchen" zu gebrauchen. Ich war mir dann allerdings nicht
> sicher, ob es nicht ein nur regional gebrᅵuchlicher
> Ausdruck ist.
Mir ist dieser Ausdruck noch nie begegnet, und ich bin schon viel
herumgekommen ;-) Ich gehe daher davon aus, dass der Ausdruck wirklich
nur regional verwendet wird. Allerdings kenne ich die Redewendung "vom
Hᅵlzchen aufs Stᅵckchen". Die ist wohl auch ᅵberregional gebrᅵuchlich,
was dir Tante G sicher bestᅵtigen wird. Die Bedeutung wurde dir ja
schon erklᅵrt.
Gruᅵ
Michael
> Ich gehe daher davon aus, dass der Ausdruck wirklich
> nur regional verwendet wird.
Ich kenne "vom Höckchen aufs Stöckchen" aus Köln und umzu.
> Allerdings kenne ich die Redewendung "vom
> Hölzchen aufs Stöckchen". Die ist wohl auch überregional gebräuchlich,
Sie ist hier zu Gegend (Hannover) völlig ungebräuchlich.
> was dir Tante G sicher bestätigen wird.
Be2fel.
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
Entscheidend ist doch die Bedeutung "vom Hölzchen aufs Stöckchen zu
kommen", also letztlich nicht inhaltlich vom Fleck zu kommen, sondern
zu verharren in identischen Dingen, in Kleinteiligkeit.
Daß aus Hölzchen der Reimbarkeit halber Höcksken passend zu Stöcksken
wird, ist doch bei solchen Redewendungen hinreichend einleuchtend.
Gruß
Gunhild
>> Ich kenne "vom Höckchen aufs Stöckchen" aus Köln und umzu.
>
> Entscheidend ist doch die Bedeutung "vom Hölzchen aufs Stöckchen zu
> kommen", also letztlich nicht inhaltlich vom Fleck zu kommen, sondern
> zu verharren in identischen Dingen, in Kleinteiligkeit.
Ich muss gestehen: ich habe die Redewendung in Köln (und nur dort) zwar
schon mal gehört, aber was sie genau bedeutet, ist mir schon damals nicht
klar gewesen. Sie gehört auch nicht zu meinem aktiven Redewendungsschatz.
Ob also "Höckchen" ein "Hölzchen" ist bzw. war, wage ich nicht zu
beurteilen.
> Michael Landenberger meinte:
>
>> Ich gehe daher davon aus, dass der Ausdruck wirklich
>> nur regional verwendet wird.
>
> Ich kenne "vom H�ckchen aufs St�ckchen" aus K�ln und umzu.
>
>> Allerdings kenne ich die Redewendung "vom
>> H�lzchen aufs St�ckchen". Die ist wohl auch �berregional gebr�uchlich,
>
> Sie ist hier zu Gegend (Hannover) v�llig ungebr�uchlich.
>
>> was dir Tante G sicher best�tigen wird.
>
> Be2fel.
Mir (S�dhessen/S�dniedersachsen) ist es auch nicht vertraut.
--
gugelgans, f., alberne gans, schelte:
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
>> was dir Tante G sicher bestätigen wird.
>
> Be2fel.
""vom hölzchen aufs stöckchen" (mit Anführungszeichen) bei Google
eingeworfen: 233.000 Treffer. Der gleiche Versuch mit dem
(buchstabengetreuen) "vom Höckschen aufs Stöckchen" aus dem Betreff des
OP: 77 Treffer. Lässt man das "s" in "Höckschen" weg, erhält man
immerhin 3.040 Treffer, aber noch lange keine 233.000. q.e.d.
Gruß
Michael
Pah. Hochdeutsch!
> Der gleiche Versuch mit dem (buchstabengetreuen) "vom Höckschen aufs
> Stöckchen" aus dem Betreff des OP: 77 Treffer.
> Lässt man das "s" in "Höckschen" weg, erhält man immerhin 3.040 Treffer,
> aber noch lange keine 233.000.
Von 'Vom Höcksken aufs Stöcksken' gibt es sogar ein Buch:
http://www.ralfboscher.de/Cover.jpg
;-)
Dorothee
> Pah. Hochdeutsch!
Und ᅵberregional. Ich kenne die Redewendung seit meiner Jugend aus
diversen Publikationen aus allen Ecken Deutschlands.
> Von 'Vom Hᅵcksken aufs Stᅵcksken' gibt es sogar ein Buch:
Mit deutlich regional geprᅵgtem Inhalt. Nichts anderes wollte ich
bewiesen wissen.
Gruᅵ
Michael
"Da sind wir mal wieder von Bismarck auf die Preiselbeerpreise
gekommen." hörte ich vor langem und seit langem nicht mehr. Ist das
jemandem geläufig?
Thomas
Nein, sehr sch�n, aber Bismarck und die Prei�en sind ja auch kein Thema
mehr.
Ganz im Gegensatz zu jenen fr�heren Zeiten, wo Bayern noch
Entwicklungsland war ich mir in dessen tiefsten S�den die Bezeichnung
Sauprei� mit anschlie�ender Pr�gelei f�r die Aussprache von "scht"
einhandelte.
--
Roland Franzius
> On 5 Dez., 18:59, Christian Seidl <se...@indoger.unizh.ch> wrote:
>
> > > ich war neulich versucht, den Ausdruck "Vom Höckschen aufs Stöckchen" zu
> > > gebrauchen. Ich war mir dann allerdings nicht sicher, ob es nicht ein
> > > nur regional gebräuchlicher Ausdruck ist.
>
> > Hier unten in der Schweiz...
>
> Man sieht Seidlns geistigen Zeigefinger über den Globus fahren.
>
> > ... ist der Ausdruck unbekannt. – Es ist dir unbenommen, ihn in einem Kreis von
> > Leuten zu verwenden, die aus deiner Gegend (ich vermute mal: Nordrhein-
> > Westfalen) stammen.
>
> Dieser Seidl also, er gibt Permits - wahrlich erstaunlich!
Das Permit gibt nicht Seidl, sondern die im allgemeinen
erwünschte, wenn auch vielleicht nicht von jedem mit
höchster Priorität angestrebte, Verständlichkeit. Seidl
wies nur auf diesen Umstand hin.
>
> Doppelt Staunen machend in Zeiten des Klimawandels & der
> Schweinegrippe.
Na und? Merkel befiehlt dem Wachstum ja auch per
Gesetz, sich zu sputen.
W�hrend der umgekehrte Weg eher unwahrscheinlich ist - nur der
Vollst�ndigkeit halber.
Andreas
Mir schon - mit "H�lzchen".
Andreas
> Hallo,
> ich war neulich versucht, den Ausdruck "Vom H�ckschen aufs St�ckchen" zu
> gebrauchen. Ich war mir dann allerdings nicht sicher, ob es nicht ein
> nur regional gebr�uchlicher Ausdruck ist.
Ich kenne nur "Vom H�lzchen aufs St�ckchen kommen" (aus K�ln). Das
verwendet man wenn jemand etwas �bertrieben detailliert erz�hlt und sich
dabei verzettelt.
Gr��e,
Frank
> Gunhild Simon meinte:
>
>>> Ich kenne "vom H�ckchen aufs St�ckchen" aus K�ln und umzu.
>>
>> Entscheidend ist doch die Bedeutung "vom H�lzchen aufs St�ckchen zu
>> kommen", also letztlich nicht inhaltlich vom Fleck zu kommen, sondern
>> zu verharren in identischen Dingen, in Kleinteiligkeit.
>
> Ich muss gestehen: ich habe die Redewendung in K�ln (und nur dort) zwar
> schon mal geh�rt, aber was sie genau bedeutet, ist mir schon damals nicht
> klar gewesen. Sie geh�rt auch nicht zu meinem aktiven Redewendungsschatz.
> Ob also "H�ckchen" ein "H�lzchen" ist bzw. war, wage ich nicht zu
> beurteilen.
Das wird das "H�lzchen" gewesen sein. "H�ckchen" gibt es im K�lschen nicht.
Gr��e,
Frank
> "Da sind wir mal wieder von Bismarck auf die Preiselbeerpreise
> gekommen." hörte ich vor langem und seit langem nicht mehr. Ist das
> jemandem geläufig?
Ist vielleicht eine lockere Eigenkomposition von Jemandem, der wusste,
dass Du es eines Tage in desd gebrauchen würdest ...
Dorothee
>> Ich muss gestehen: ich habe die Redewendung in Köln (und nur dort) zwar
>> schon mal gehört, aber was sie genau bedeutet, ist mir schon damals nicht
>> klar gewesen. Sie gehört auch nicht zu meinem aktiven Redewendungsschatz.
>> Ob also "Höckchen" ein "Hölzchen" ist bzw. war, wage ich nicht zu
>> beurteilen.
>
> Das wird das "Hölzchen" gewesen sein. "Höckchen" gibt es im Kölschen
> nicht.
Tja, dann stammen also meine Frau und ihre Familie nicht aus der näheren
Umgebung Kölns. Klar, du weißt natürlich besser als ich, wo die herstammen.
Wirf einfach mal die Gugel an und suche nach "höckchen stöckchen -hölzchen
köln", falls dich Belegexemplare interessieren.
> "Da sind wir mal wieder von Bismarck auf die Preiselbeerpreise
> gekommen." hörte ich vor langem und seit langem nicht mehr. Ist das
> jemandem geläufig?
>
Mir nicht. Aber ich werde mich bemühen, diesen wunderschönen Satz in meinen
aktiven Phrasenschatz aufzunehmen.
Ciao
Wolfram
--
Es ist schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, eine Sache zu verstehen,
wenn sein Gehalt davon abhängt, daß er sie nicht versteht.
UPTON SINCLAIR
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>