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Klapphornverse

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Alexander Schumm

unread,
Aug 8, 1997, 3:00:00 AM8/8/97
to

Hallo Leute!

Wer von Euch kennt die sogenannten Klapphornverse?
Der klassische Vertreter dieser Verse lautet:

Zwei Knaben gingen durch das Horn,
der eine blies das Klappenhorn.
Er konnt' es zwar nicht richtig blasen,
doch blies er's wenigstens einigermassen.

Insbesondere interessiert mich:
Wer hat sich diese Verse urspruenglich ausgedacht?
Angeblich gibt es auch ein Lied dazu. Weiss jemand Genaueres darueber
(Autor, Melodie, ggf. Interpret(en))?


Mein gesamtes (bisher geringes) Hintergrundwissen zu den Klapphornversen
sowie die mir bekannten derartigen Verse habe ich auf der folgenden
Seite zusammengetragen:
http://www-computerlabor.math.uni-kiel.de/~aschumm/klapphorn.html.
Weitere Verse sind hochwillkommen.


Elektronordische Gruesse

Alexander


P.S.:
Konjugier' mal Genitiv:
Ich genitiv.
Du gehstnitiv...

Arnulf Sopp

unread,
Aug 8, 1997, 3:00:00 AM8/8/97
to

Hallo Alexander und der Rest!

Alexander.Schumm meinte am 08.08.97
in /de/etc/sprache/deutsch
zum Thema "Klapphornverse":

> Zwei Knaben gingen durch das Horn,
> der eine blies das Klappenhorn.
> Er konnt' es zwar nicht richtig blasen,
> doch blies er's wenigstens einigermassen.

In der letzten Zeile spricht der Rhythmus zwar eher dagegen, aber es
k=F6nnte sich dennoch um mir nicht mit Namen bekannte Bl=F6delverse handeln=
,
in denen immer zwei Knaben irgendetwas tun. Sie werden in der Melodie von
"Freut euch des Lebens" gesungen.

Da w=E4ren mir noch diese beiden in Erinnerung:

Zwei Knaben gaben sich einen Ku=DF.
Der eine, der hie=DF Julius.
Der andre, der hie=DF K=E4thchen.
Ich glaub, das war ein M=E4dchen.

Zwei Knaben sa=DFen auf einer Bank.
Der eine roch, der andre stank.
Da sprach, der roch zum dem, der stank:
"Komm setz dich auf eine andre Bank!"

Refrain:

Freut o-heuch des Lebens!
Die Omama wird mit der Sense rasiert.
Doch alles vergebens,
sie war nicht eingeschmiert.

Ciao!

Arnulf

Michael Beckenkamp

unread,
Aug 10, 1997, 3:00:00 AM8/10/97
to

Guten Morgen, Alexander,

> Wer von Euch kennt die sogenannten Klapphornverse?
> Der klassische Vertreter dieser Verse lautet:

> =

> Zwei Knaben gingen durch das Horn,
> der eine blies das Klappenhorn.
> Er konnt' es zwar nicht richtig blasen,
> doch blies er's wenigstens einigermassen.

Aua, was da am Schluss vor allem klappert, ist das Versma=DF <g>.

Meine Kenntnisse in der Richtung gehn nit tief, aber mein Vater pflegte
gerne und h=E4ufig solche Verse zu singen, mit einer verballhornten
Version von "Freut euch des Lebens ..." als Refrain. Seine Versionen
waren meist ein bisschen zotig oder anr=FCchig. Eine Kostprobe:

"Zwei Knaben sa=DFen auf einem Turm.
Der eine hatte 'nen Bandelwurm.
Der andre, froh und munter,
lie=DF sich daran herunter."

Und noch eine, m. E. recht nette Strophe:

"Zwei Knaben gaben sich einen Kuss.


Der eine, der hie=DF Julius.

Der andre, der hie=DF Gretchen;
ich glaub, es war ein M=E4dchen."

Ich hoffe, ich konnte was zu Deiner Sammlung beitragen.

Sch=F6nen Gru=DF
Michael


Adrian Suter

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

Michael Beckenkamp <Michael.B...@ludwigsburg.netsurf.de> wrote:

>Guten Morgen, Alexander,
>
>> Wer von Euch kennt die sogenannten Klapphornverse?
>> Der klassische Vertreter dieser Verse lautet:
>> =
>
>> Zwei Knaben gingen durch das Horn,
>> der eine blies das Klappenhorn.
>> Er konnt' es zwar nicht richtig blasen,
>> doch blies er's wenigstens einigermassen.

Ach _darum_ heissen diese Vierzeiler mit den zwei Knaben
Klapphornverse.

>
>Aua, was da am Schluss vor allem klappert, ist das Versma=DF <g>.
>
>Meine Kenntnisse in der Richtung gehn nit tief, aber mein Vater pflegte
>gerne und h=E4ufig solche Verse zu singen, mit einer verballhornten
>Version von "Freut euch des Lebens ..." als Refrain.

Ich kenne den Refrain so:

"Freut euch des Lebens,
Grossmutter wird mit der Sense rasiert.
Freut euch vergebens
Sie war nicht eingeschmiert."

> Seine Versionen
>waren meist ein bisschen zotig oder anr=FCchig.

[zwei Kostproben, Turm und Julius/Gretchen, geloescht]

Da kenn ich auch noch ein paar:

"Zwei Knaben sassen auf einer Bank.


Der eine roch, der andre stank.

Sagt der, der roch, zu dem, der stank:
Setz du dich auf eine andere Bank."

Abenteuerlich in Sachen Reim ist auch folgendes Beispiel:

"Zwei Knaben gingen in einen Tunnel,
Der eine fand einen Zigarrenstummel,
Der andere fand keinen,
Da zogen sie halt an einem."

Wer kennt mehr?

Adrian

--
Adrian Suter * Every halfway intelligent theory
Im Geissacker 40 * has of course lots of idiots
CH-8404 Winterthur * among its defenders.
adrian...@schweiz.org * Paul K. Feyerabend

Klaus Pommerening

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

In <33ee4bac...@news.bluewin.ch> Adrian Suter wrote:
> Wer kennt mehr?
>
Zwei Knaben stiegen auf einen Baum,
doch fanden sie oben keine Pflaum'.
Sie fanden auch keine Orange,
Der Baum war 'ne Telegrafenstange.

Zwei Damen sassen in einem Coupe.
Die eine hatte Leibesweh.
Da sprach die andere: "Weisste,
An der naechsten Station da steigste aus."
--
Klaus Pommerening
Institut fuer Medizinische Statistik und Dokumentation
der Johannes-Gutenberg-Universitaet, D-55101 Mainz, Germany
PGP fingerprint: F5 03 CE E7 70 C2 8C 74 BA ED EC 60 83 3B 7C 89
http://www.Uni-Mainz.DE/~pommeren/


Helmut JAKOB

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

Zur Nachricht von: Adrian Suter (adrian...@schweiz.org)
vom: 11.08.97 01:08
zum Thema: Klapphornverse

> [...]
> Wer kennt mehr?

Da hätte ich noch

Zwei Damen saßen in einem Cafe
Die eine aß Torte
Die andre trank Tee
Sie konnte jaha nichts essen
Sie hat' ihr Gebiß vergessen

Vielleicht gibts diese Geschichte auch von den beiden Knaben.

Schönen Tag noch

Helmut
--
http://www.handshake.de/user/jakob PGP-Key auf Anfrage oder
Telefon 06894 888246 mit Empfangsbestätigung

Otto Stolz

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

Weitere Klappenhornverse:

Zwei Knaben sa=DFen auf einem Brett,
der eine fand das ziemlich nett.
Der andere weinte bitter:
er hatte im Hm-hm nen Splitter.

Zwei Knaben w=FChlten in dem Sand,
doch keiner eine Muschel fand.
Da sprach der eine: "Siehste,
jetzt sind wir in der Wieste!"

Zwei Knaben sa=DFen in einem Bus,
der eine hatte den Hexenschuss,
der andere hatte keinen --
da hexten sie beide mit einem.

Zwei Damen sa=DFen in einen Caf=E9,
die eine, die a=DF Pralin=E9.
Die andre konnte nichts essen:
fie hatte die Pf=E4hne vergeffen!

Gru=DF,
Otto Stolz

Otto Stolz

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

Klaus Pommerening:

> Zwei Knaben stiegen auf einen Baum,
> doch fanden sie oben keine Pflaum'.
> Sie fanden auch keine Orange,
> Der Baum war 'ne Telegrafenstange.
Telefonstange ((wg. Rhythmus))


Da setz ich noch einen drauf:
Zwei Knaben stiegen auf noch einen Baum:
sie wollten beide nach Moskau schaun.
Da sprach der Gustav zum Friedrich:
"Ich glaube, der Baum ist zu niedrich!"

Gru=DF,
Otto Stolz

Otto Stolz

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

Alexander Schumm wrote:
> Wer von Euch kennt die sogenannten Klapphornverse?

Na, ich doch!

> Wer hat sich diese Verse urspruenglich ausgedacht?

Urspr=FCnglich: das wei=DF ich nicht. Jedenfalls hat Die Zeit
jahrelang immer neue produziert und auf ihrer Witzseite
ver=F6ffentlicht (damals gab es das ZEITmagazin noch nicht).

Aus der Zeit ist z. B. folgender:
Zwei Knaben hatten eine Fiedel,
drauf spielten sie so manches Liedel.
Doch lie=DFen sie sie mal im Schranke,
dann fl=FCsterte die Fiedel: "Danke!".

> Angeblich gibt es auch ein Lied dazu. Weiss jemand Genaueres darueber
> (Autor, Melodie, ggf. Interpret(en))?

Die Klappenhornverse werden auf die Melodie "Freut euch des Lebens"
gesungen; der Refrain ist eine Parodie auf den Refrain dieses Lieds.
Wenn ich mich richtig erinnere, lautet der urspr=FCngliche Text so:
Gar mancher gibt sich viele M=FCh,
sucht Dornen auf und findet sie
und l=E4sst das Veilchen unbemerkt,
das ihm am Wege bl=FCht.
Refrain: Freut euch des Lebens,
weil noch das L=E4mpchen gl=FCht!
Pfl=FCcket die Rose,
eh sie verbl=FCht!
Da gibt's sicher noch andere Strophen. Wenn's gew=FCnscht wird,
kann ich ja mal zu Hause nachsehen, auch wer der Erfinder ist.

Gru=DF,
Otto Stolz

Adrian Suter

unread,
Aug 11, 1997, 3:00:00 AM8/11/97
to

Otto Stolz <Otto....@uni-konstanz.de> wrote:

>Weitere Klappenhornverse:

Oh, da kommt ja einiges zusammen.

Ob ich den mit dem Radetzkymarsch doch auch noch posten soll? Istz
aber von durchaus zweifelhaftem Niveau.

Meno Sellschopp

unread,
Aug 12, 1997, 3:00:00 AM8/12/97
to

zum Thema : "Re: Klapphornverse":

"Zwei Knaben gingen gingen durch das Korn,
sie gingen alle beide vorn.
Es wollte keiner hinten gehn;
denn hinten war die Luft nicht schön."

Meno
----------------------------------------------------------------------

Meno Sellschopp

unread,
Aug 12, 1997, 3:00:00 AM8/12/97
to

Erwiderung auf : Meno Sellschopp alias M.Sellschopp
vom : 12.08.97

zum Thema : "Re: Klapphornverse":

"Zwei Knaben gingen gingen durch das Korn.
Sie waren beide Feger des Schorn.
Der eine konnte gar nicht fegen.
Der andere fog brillant dagegen."

Meno
----------------------------------------------------------------------

Otto Stolz

unread,
Aug 12, 1997, 3:00:00 AM8/12/97
to Adrian Suter

Adrian Suter:

> Ob ich den mit dem Radetzkymarsch doch auch noch posten soll? Ist
> aber von durchaus zweifelhaftem Niveau.

Eben darum habe ich ihn weggelassen :-)

Gru=DF,
Otto Stolz

Otto Stolz

unread,
Aug 12, 1997, 3:00:00 AM8/12/97
to

Alexander Schumm:
> Angeblich gibt es auch ein Lied dazu. Weiss jemand Genaueres [...]?

Otto Stolz:


> Die Klappenhornverse werden auf die Melodie "Freut euch des Lebens"
> gesungen; der Refrain ist eine Parodie auf den Refrain dieses Lieds.

Melodie von Hans Georg N=E4geli (1795).

Im Liederbuch "Der gro=DFe Kilometerstein" (Wolfenb=FCttel, Z=FCrich &
Bad Godesberg, 1962 -- ISBN gab's damals noch nicht) ist aller-
dings eine andere Melodie angegeben, die ich noch nie geh=F6rt habe.
Aber auch dort wird empfohlen, zwischen den einzelnen Klappenhorn-
versen "Freut euch des Lebens" zu singen.

Otto Stolz:


> Wenn ich mich richtig erinnere, lautet der urspr=FCngliche Text so:

Ich habe ihn nicht exakt getroffen (nah vorbei ist auch vorbei...).

Der urspr=FCngliche Text von Martin Usteri (1793) lautet so:

Rundgesang

Freut euch des Lebens, weil noch das L=E4mpchen gl=FCht,
pfl=FCcket die Rose, eh sie verbl=FCht!
Man schafft so gern sich Sorg und M=FCh,


sucht Dornen auf und findet sie
und l=E4sst das Veilchen unbemerkt,

das uns am Wege bl=FCht.
Freut euch des Lebens, weil noch das L=E4mpchen gl=FCht,
pfl=FCcket die Rose, eh sie verbl=FCht!
Wenn scheu die Sch=F6pfung sich verh=FCllt
und laut der Donner ob uns br=FCllt,
so scheint am Abend nach dem Sturm
die Sonne doch so sch=F6n.
Freut euch des Lebens, weil noch das L=E4mpchen gl=FCht,
pfl=FCcket die Rose, eh sie verbl=FCht!
Und wenn der Pfad sich furchtbar engt
und Missgeschick uns plagt und dr=E4ngt,
so reicht die Freundschaft schwesterlich
dem Redlichen die Hand.
Freut euch des Lebens, weil noch das L=E4mpchen gl=FCht,
pfl=FCcket die Rose, eh sie verbl=FCht!
So ist des Lebens sch=F6nstes Band;
schlagt, Br=FCder, traulich Hand in Hand!
So wallt man froh, so wallt man leicht
ins bessre Vaterland.
Freut euch des Lebens, weil noch das L=E4mpchen gl=FCht,
pfl=FCcket die Rose, eh sie verbl=FCht!

Naa ja, ein bisschen pathetisch! Vielleicht reizt das Lied gerade
deshalb zu Parodien wie den Klappenhornversen oder folgender:
Freut euch des Lebens, Gro=DFmutter wird mit der Sense rasiert,
pfl=FCcket die Rose, aber 's ist garnichts passiert!
Ein Affe gar possierlich ist
zumal, wenn er vom Apfel frisst


und l=E4sst das Veilchen unbemerkt,
das ihm am Wege bl=FCht.

Freut euch des Lebens, Gro=DFmutter wird mit der Sense rasiert,
pfl=FCcket die Rose, aber 's ist garnichts passiert!
Die Nachtigall singt auf dem Baum,
der Mensch kann's auf der Erde kaum


und l=E4sst das Veilchen unbemerkt,
das ihm am Wege bl=FCht.

&c.

Die Angaben zu Text und Melodie habe ich identisch in drei Lieder-
b=FCchern gefunden (zwei vom Insel-Verlag, das dritte eine alte
Ausgabe des Kommersbuchs); das scheint also gesichert.

Gru=DF,
Otto Stolz

GerdThieme

unread,
Aug 13, 1997, 3:00:00 AM8/13/97
to

In article <33ee4bac...@news.bluewin.ch>, adrian...@schweiz.org
(Adrian Suter) writes:

>Wer kennt mehr?

Zwei Knaben gingen durch das Korn,
der eine hinten der andre vorn,
und keiner in der Mitte,
das machte, es fehlte der Dritte.

Zwei Knaben stiegen auf einen Baum.
Sie wollten unreife Äpfel klau'n.
Sie fanden keinen Appel,
der Baum war eine Pappel.
--
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pass the rejection filters (unless sent from a .ch or .de site)

Michael Khan

unread,
Aug 13, 1997, 3:00:00 AM8/13/97
to

Michael Schwuchow wrote:

[ Mehrere Klapphornverse geschnippt ]

Frage: Ist das Versmaß bei Klapphornversen wirklich eine
vernachlässigbare Komponente?

Michael Beckenkamp

unread,
Aug 13, 1997, 3:00:00 AM8/13/97
to

Guten Abend, Michael,

> Zwei Knaben wollten U-Bahn fahrn
> und dabei auch das Fahrgeld sparen
> Sie liessen sich leider erwischen
> und ha'm in die Hosen ge - -.

Und offenschischtlisch vor lauter Angscht entschetschlisch genuschelt -
oder wie soll ich den letzten Reim verstehen? <bg>

Gru=DF aus Freiberg am Neckar
Michael Beckenkamp


Alexander Schumm

unread,
Aug 13, 1997, 3:00:00 AM8/13/97
to

Otto Stolz wrote:
>
> Man muss die Silben und Betonungen ordentlich auf
> die Medlodie von H. G. Nägeli verteilen können.
>
Es stellt sich allerdings auch die Frage, ob die (Ur-) Klapphornverse
nicht erst nachtraeglich mit der Melodie versehen worden sind (denn ich
vermute, dass es sich uespruenglich um einen vierfuessigen Jambus
handelt).

Gruesse,

Alexander

Otto Stolz

unread,
Aug 13, 1997, 3:00:00 AM8/13/97
to

Michael Khan:
> Ist das Versma=DF bei Klapphornversen wirklich eine
> vernachl=E4ssigbare Komponente?

Nein, nat=FCrlich nicht.

Man muss die Silben und Betonungen ordentlich auf

die Medlodie von H. G. N=E4geli verteilen k=F6nnen.

Daher sollte z. B. die Schornsteinfeger-Strophe
besser so lauten:
2 Knaben gingen durch das Korn,
sie waren beide Feger des Schorn.
Der eine konnte kaum fegen,
brilliant fog der andre dagegen!

Hier die Strophe noch mal mit Betonungszeichen
f=FCr alle, die MIME mit Latin-1 lesen k=F6nnen:
2 Kn=E1ben g=ED-hingen d=FArch das K=F3rn,
sie w=E1ren b=E9i-heide F=E9ger des Sch=F3rn.
Der =E9ine k=F3nnte kaum f=E9gen,
brillj=E1nt fog der =E1ndre dag=E9gen!

Also, zusammengefasst:
- Das Versma=DF ist troch=E4isch-anap=E4stisch
mit je vier Hebungen in den ersten beiden Zeilen
und je drei Hebungen in den letzten beiden;
an jede Zeile kann bei Bedarf noch eine unbetonte
Silbe angh=E4ngt werden.
- Beim Singen verteilt man zwei kurze Silben auf einer
Note oder schleift eine lange Silbe =FCber zwei Noten,
wo n=F6tig.

Gru=DF,
Otto Stolz

Meno Sellschopp

unread,
Aug 22, 1997, 3:00:00 AM8/22/97
to

Erwiderung auf : Otto Stolz alias Otto.Stolz
vom : 12.08.97


> > Ob ich den mit dem Radetzkymarsch doch auch noch posten soll? Ist
> > aber von durchaus zweifelhaftem Niveau.
> Eben darum habe ich ihn weggelassen :-)

Nur her damit!

Meno
----------------------------------------------------------------------


ps.:
Was reimt sich wohl auf Radetzkymarsch?
Nein, nicht was ihr denkt! Denn sehr viel wahrsch-
einlicher reimt es sich gar nicht
als ehetwa uhunanständig.

Freut euch des Lebens ,,

mehr niveau bitte! wie hoch ist egal, hauptsache schön breit:
damit alle draufpassen.

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