"Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es.
Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt."
Kann mir bitte jemand sagen, wo das bei Goethe zu finden ist?
Googlen war erfolglos und ich möchte jetzt nicht eine komplette
Goethe-Gesamtausgabe durchsuchen ;-)
Danke,
Uli
> An häufiger Stelle stolpert man über folgendes Zitat von J.W. v. Goethe:
>
> "Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es.
> Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt."
>
> Kann mir bitte jemand sagen, wo das bei Goethe zu finden ist?
>
> Googlen war erfolglos
Man muss es nur können. :-)
In 1.06 Sekunden gefunden:
<http://www.daszitat.de/autoren/503204938c0cfee21/g/50320493971203646.ht
ml>
--
Yvonne Steiner
Und was finden wir dort? Das Zitat mit Autorenangabe "Goethe".
Genau das stand in meinem Posting.
Meine Frage war: "*WO* steht das bei Goethe?". Nicht *ob* es von Goethe
stammt.
Also noch deutlicher: In welchem Werk, Brief, Drama, etc hat er das
geschrieben?
Gruß
Uli
>>An häufiger Stelle stolpert man über folgendes Zitat von J.W. v. Goethe:
>>
>>"Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es.
>>Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt."
>>
>>Kann mir bitte jemand sagen, wo das bei Goethe zu finden ist?
>>
>>Googlen war erfolglos
>
>
> Man muss es nur können. :-)
>
> In 1.06 Sekunden gefunden:
> <http://www.google.ch/search?hl=de&q=Goethe+%2B+Was+immer+du+tun+kannst&
> btnG=Google-Suche&meta=>
Ähemmm...
Eine kurze Inspektion des angegebenen Links ergab zwar "38.700 'Treffer'",
darunter z.B.:
Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! Mut hat
Genie, Kraft und Zauber in sich. gefunden von Gerhard Bendig
http://www.daszitat.de/autoren/503204938c0cfee21/g/50320493971203646.html
Was immer du tun kannst oder wovon du träumst - fang damit an. Mut hat
Genie, Kraft und Zauber in sich.
(Johann Wolfgang von Goethe)
http://www.muenchner-singles.de/forum/viewtopic.php?t=41589&start=26
Was immer Du tun und erträumen kannst, Du kannst damit beginnen.
In der Kühnheit wohnen Schöpferkraft, Stärke und Zauber.
Goethe
http://www.ritas-spurensuche.de/1_gedanken/meerwasser.html
Wie es sich für ein deutsches Gymnasium gehört, beginnen wir mit Goethe:
“Was immer du tun kannst oder wovon du träumst - fang damit an. Mut hat
Genie, Kraft und Zauber in sich.“
http://www.mgi-iserlohn.de/jahresschrift/alte_schuljahre/2002_2003/abitur/abitur2003.php
Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es jetzt.
J. W. v. Goethe
http://www.kallos.de/zitate/zitate1.htm
Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! Mut hat
Genie, Kraft und Zauber in sich
Johann Wolfgang von Goethe
http://aphorismen-archiv.de/autoren/autoren_g/goethe.html
(undsoweiterundsofort...)
Wie man sieht, sind sich die Zitierenden über den genauen Wortlaut durchaus
uneinig,; wie man ebenfalls sieht, mangelt es einem jeden "Zitat" an der
Angabe einer Fundstelle - und wie eine weitere Recherche über insgesamt
45.000 Seiten aus der Feder des Geheimen Raths (DigiBib 10: Goethe:
"Briefe, Tagebücher, Gespräche" sowie DigiBib 4: Goethe: "Werke") ergab,
ist dieses Zitat bei Goethe *nicht* zu finden.
Was lehrt(tm) uns das? ;-)
Gerd
(..)
> Meine Frage war: "*WO* steht das bei Goethe?". Nicht *ob* es von Goethe
> stammt.
>
> Also noch deutlicher: In welchem Werk, Brief, Drama, etc hat er das
> geschrieben?
Nirgendwo, zumindest nicht in *den* ca. 45.000 Seiten, die auf einer meiner
Festplatten schlummern...
> "Yvonne Steiner" <yste...@swissonline.ch> schrieb im Newsbeitrag
> news:1gnuw4z.1qly1k2t4tyrjN%yste...@swissonline.ch...
> > > An häufiger Stelle stolpert man über folgendes Zitat von J.W. v. Goethe:
> > >
> > >
> > > "Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es.
> > > Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt."
> > >
> > > Kann mir bitte jemand sagen, wo das bei Goethe zu finden ist?
> > >
> > > Googlen war erfolglos
> >
> > Man muss es nur können. :-)
> >
> > In 1.06 Sekunden gefunden:
> > <http://www.google.ch/search?hl=de&q=Goethe+%2B+Was+immer+du+tun+kannst&
> > btnG=Google-Suche&meta=>
> Meine Frage war: "*WO* steht das bei Goethe?". Nicht *ob* es von Goethe
> stammt.
Stimmt.
Ich nehme alles zurück und sage: "- ich bin ein Tor, verzeih mir's!"
(J. W. von Goethe: Die Leiden des jungen Werther)
--
Yvonne Steiner
>Wie man sieht, sind sich die Zitierenden über den genauen Wortlaut durchaus
>uneinig,; wie man ebenfalls sieht, mangelt es einem jeden "Zitat" an der
>Angabe einer Fundstelle - und wie eine weitere Recherche über insgesamt
>45.000 Seiten aus der Feder des Geheimen Raths (DigiBib 10: Goethe:
>"Briefe, Tagebücher, Gespräche" sowie DigiBib 4: Goethe: "Werke") ergab,
>ist dieses Zitat bei Goethe *nicht* zu finden.
>
>Was lehrt(tm) uns das? ;-)
Wir haben es mit Luthers Apfelbaum zu tun? ;-)
Gruß
Manfred.
(...)
>>>Also noch deutlicher: In welchem Werk, Brief, Drama, etc hat er das
>>>geschrieben?
>>
>
>>Nirgendwo, zumindest nicht in *den* ca. 45.000 Seiten, die auf einer meiner
>>Festplatten schlummern...
>
>
> Sind denn die "Maximen und Reflexionen",
Nein, sind sie nicht.
> die der erste Google-Treffer als Quelle nennt, dabei?
Bei mir ists der zweite Treffer:
------------------------------------------------------------------
Goethe, Johann Wolfgang von 2
... Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! ...
du eine weise Antwort
verlangst, musst du vernünftig fragen ... Goethe, Maximen und Reflexionen. ...
www.daszitat.de/autoren/ 503204938c0cfee21/g/50320493971203646.html - 42k -
Im Cache - Ähnliche Seiten
-------------------------------------------------------------------
und zwischen "fang damit an!" und "Goethe, Maximen und Reflexionen" steht
noch ein wenig mehr:
--------------------------------------------------------------
Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! Mut hat
Genie, Kraft und Zauber in sich. gefunden von Gerhard Bendig
Was ist das für eine Zeit, wo man die Begrabenen beneiden muss.
Was nicht umstritten ist, ist auch nicht sonderlich interessant.
Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.
Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu
regieren.
Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, so muss man es beizeiten anfangen.
gefunden von Gerhard Bendig
Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens
versichert sein, dass sie sich irren. Goethe, Maximen und Reflexionen
----------------------------------------------------------------
http://www.daszitat.de/autoren/503204938c0cfee21/g/50320493971203646.html
Suchmaschinen haben offensichtlich ihre ganz eigene "Logik"... ;-)
Gerd
Was hat jetzt der Apfelbaum des Herrn Luther mit der vertrackten Logik
einer Suchmaschine zu tun?
Gerd
[Goethe-Zitat und Luthers Apfelbaum]
>Manfred Hoß schrieb:
>> Wir haben es mit Luthers Apfelbaum zu tun? ;-)
>
>Was hat jetzt der Apfelbaum des Herrn Luther mit der vertrackten Logik
>einer Suchmaschine zu tun?
Im Falle des Goethe-Zitats weiß ich es nicht sicher, aber Luther wird
die bekannte Apfelbaum-Äußerung zugeschrieben, ohne daß er das
wirklich gesagt hat. In dem Fall übernehmen viele das Zitat, ohne
dessen Herkunft zu überprüfen. Es könnte durchaus sein, daß bei dem
Goethe-Zitat das gleiche Phänomen auftritt. Goethe hat es nie gesagt,
aber weil es so schön ist greift es jeder als solches auf.
Gruß
Manfred.
GB> Wie man sieht, sind sich die Zitierenden über den genauen Wortlaut
GB> durchaus uneinig,; wie man ebenfalls sieht, mangelt es einem jeden
GB> "Zitat" an der Angabe einer Fundstelle - und wie eine weitere
GB> Recherche über insgesamt 45.000 Seiten aus der Feder des Geheimen
GB> Raths (DigiBib 10: Goethe: "Briefe, Tagebücher, Gespräche" sowie
GB> DigiBib 4: Goethe: "Werke") ergab, ist dieses Zitat bei Goethe
GB> *nicht* zu finden.
GB>
GB> Was lehrt(tm) uns das? ;-)
Ist also womöglich genauso von Goethe wie das beliebte "Wer kämpft,
kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren" von Bertolt
Brecht ist.
Die Leute vom Brecht-Archiv haben den Spruch auch in keinem der
ihnen bekannten Werke von Brecht gefunden.
Klingt aber beides gut, und ein bedeutender Autor verleiht der
Aussage doch zusätzliches Gewicht.
Mfg,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- L.WI...@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --
"Es sind nicht die Generäle und Könige, die die Geschichte machen,
sondern die breiten Massen des Volkes" - Nelson Mandela
> Uli Schwaderlap <u...@kleinwagen.de> wrote:
>
> > "Yvonne Steiner" <yste...@swissonline.ch> schrieb im Newsbeitrag
>
> > > > Googlen war erfolglos
> > >
> > > Man muss es nur können. :-)
Stimmt. :-)
> > > In 1.06 Sekunden gefunden:
> > > <http://www.google.ch/search?hl=de&q=Goethe+%2B+Was+immer+du+tun+kannst&
> > > btnG=Google-Suche&meta=>
In 20 Sekunden gefunden:
http://www.goethesociety.org/pages/quotescom.html
Suchbegriffe: begin now power goethe
SCNR
Wolf
(Goethe und Luther)
> Im Falle des Goethe-Zitats weiß ich es nicht sicher, aber Luther wird
> die bekannte Apfelbaum-Äußerung zugeschrieben, ohne daß er das
> wirklich gesagt hat. In dem Fall übernehmen viele das Zitat, ohne
> dessen Herkunft zu überprüfen. Es könnte durchaus sein, daß bei dem
> Goethe-Zitat das gleiche Phänomen auftritt. Goethe hat es nie gesagt,
> aber weil es so schön ist greift es jeder als solches auf.
Ach so, *das* meintest du.
Für derlei fällt mir noch als Beispiel das "Zitat" von Marie Antoniette ein:
"Wie? Das Volk hat kein Brot? Na, dann solle s doch Kuchen essen!" oder so...
Gibt es für derlei Phänomene (ein Zitat, das geeignet scheint, um eine
historische Epoche bzw. Begebenheit schlagwortartig zu kennzeichnen wird
einer mehr oder weniger bekannten Person zugeschrieben und im Folgenden
durch die Jahrhunderte kolportiert) eigentlich eine schlüssige Erklärung?
Hat jemand einen Literaturtipp (es darf auch ein Weblink sein ;-) ) dazu?
Gerd
>>Suchmaschinen haben offensichtlich ihre ganz eigene "Logik"... ;-)
>
>
> Oh :-)
>
> Na ja, ob es dort nicht tatsächlich steht, bleibt bislang offen.
Ähemmm...
Die CDs der "Digitalen Bibliothek" haben durchaus ausgefeilte
Suchfunktionen und ich bilde mir ein, damit halbwegs umgehen zu können:
auf 45.000 Seiten des Geheimen Raths findet sich *nichts* dergleichen. ;-)
Bis zum Beweis des Gegenteils darf wohl davon ausgegangen werden, dass das
Zitat *nicht* von Goethe stammt.
Oder? ;-)
Gerd