ich habe mich gefragt, wieso es so viele juedische Nachnamen gibt, die
deutschen Nomen entsprechen, teils Zusammensetzungen wie Blumental,
Weizenbaum oder Spielberg (ist Steven Spielberg Jude?).
Ich habe mal ein paar Foren ueberflogen, da ist aber unklar mal vom
Mittelalter, dann von Napoleon die Rede, dann vom 19. Jhd die Rede, als
Zeiten, in denen Juden sich Nachnamen aussuchen mussten oder ihnen einfach
welche gegeben wurden. Die Nazizeit spielt doch wahrscheinlich auch eine
Rolle?
Kennt jemand dazu eine fundierte Antwort?
Andi
<http://www.spielberg.at/stephen/>
<http://www.shoahproject.org/links/specials/spielberg/welt980912.html>
<http://www.epilog.de/Person/S/Spi_Spz/Spielberg_Steven_(1946).htm>
Gruß,
Oliver
--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.qsl.net/dl1yov
Nicht so direkt.
Es gibt auch bei Deutschen zahlreiche Familiennamen, die aus Orts- oder
Handwerker-Namen entstanden sind:
Algermissen, Lindhorst, Anklam, Spremberg
Faßhauer, Fleischer, Wagner, Kannenmacher,
sie scheinen nach dem gleichen System gebildet zu sein.
Gruß Helga
So richtig fundiert ist meine Antwort nicht. Aber: Auch die ganz
normalen deutschen Familiennamen sind eigentlich "sprechende Namen", d.
h. sie bedeuten etwas. Nur sind diese Namen oft schon sehr, sehr alt, so
daß nur noch Spezialisten die Bedeutung dieser Namen kennen.
Meines Wissens im 18. Jahrhundert wurden die Juden (zuerst im Habsburger
Reich) gezwungen, sich Familiennamen nach christlichem Muster zuzulegen.
Diese Namen sind nun bei weitem nicht so alt, wie viele sonstige
Familiennamen, deshalb erscheinen sie uns noch so "sprechend".
Aber nimm's mit Vorbehalt, ich bin kein Philologe.
Ciao
Wolfram
--
Wer Zitate nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
Zitate sich verschafft und in Umlauf bringt, wird mit Unsterblichkeit
nicht unter drei Jahren bestraft.
(aus der Halskrausordnung von Karl III.)
http://www.theodor-rieh.de/Leere%20Seite%2045.htm
> So richtig fundiert ist meine Antwort nicht. Aber: Auch die ganz
> normalen deutschen Familiennamen sind eigentlich "sprechende Namen",
> d. h. sie bedeuten etwas. Nur sind diese Namen oft schon sehr, sehr
> alt, so daß nur noch Spezialisten die Bedeutung dieser Namen kennen.
> Meines Wissens im 18. Jahrhundert wurden die Juden (zuerst im
> Habsburger Reich) gezwungen, sich Familiennamen nach christlichem
> Muster zuzulegen. Diese Namen sind nun bei weitem nicht so alt, wie
> viele sonstige Familiennamen, deshalb erscheinen sie uns noch so
> "sprechend".
> Aber nimm's mit Vorbehalt, ich bin kein Philologe.
Ist das vielleicht auch deswegen so ähnlich bei den Familiennamen der
Deutschrussen? Da sind auch sehr viele "sprechende" Namen bei.
Gruß Dirk.
So ähnlich. Allerdings liegt es hier wohl oft daran, daß diese Leute
ihren russischen Familiennamen bei der Einwanderung nach Deutschland
germanisiert haben, dabei oft auch "frische", jedermann noch
verständliche Familiennamen bekommen haben.
Ciao
Wolfram
--
Viele glaubhafte Tatsachen sind falsch. Davon leben Betrüger. Viele
unglaubliche Dinge sind richtig. Das macht die Wissenschaft so
interessant.
http://www.theodor-rieh.de/Leere%20Seite%2045.htm
Ich habe einmal im Fernsehen (!) einen Beitrag über Ernst Theodor Amadeus
Hoffmann gesehen, der als preußischer Beamter die Aufgabe hatte, nach der
(endgültigen[1]) Teilung Polens den Warschauer Juden Familiennamen zu
verpassen, und da kamen dann so Sachen wie "Walfisz" und "Gezundhajt"
heraus.
[1] Steht eigentlich irgendwo in FAQL oder SAHARA etwas über das Unwort
"ultimativ"?
Schönen Gruß
--
Olaf aus Hamburg
Zuschriften an olaf Punkt studt Klammeraffe freenet Punkt de
werden gelesen. Und ne Homepage hab ich auch!
> ich habe mich gefragt, wieso es so viele juedische Nachnamen gibt, die
> deutschen Nomen entsprechen, teils Zusammensetzungen wie Blumental,
> Weizenbaum oder Spielberg (ist Steven Spielberg Jude?).
>
> Ich habe mal ein paar Foren ueberflogen, da ist aber unklar mal vom
> Mittelalter, dann von Napoleon die Rede, dann vom 19. Jhd die Rede, als
> Zeiten, in denen Juden sich Nachnamen aussuchen mussten oder ihnen einfach
> welche gegeben wurden.
Keine fundierte Antwort, aber ich werfe Maria Theresia ins Rennen als
diejenige, unter der diese Namen erfunden worden sein sollen.
chr
> Keine fundierte Antwort, aber ich werfe Maria Theresia ins
> Rennen als diejenige, unter der diese Namen erfunden worden sein
> sollen.
Die Kayserinn bedanckt sich für den Rennwurf, aber sie war's
nicht. Doch der Apfel fiel nicht weit vom Stamm.
Aus dem kaiserlichen Patent vom 23. Juli 1787:
| Wir Joseph der Zweyte etc. etc.
|
| Zu Vermeidung aller Unordnungen, die bei einer Klasse Menschen
| im politischen und gerichtlichen Verfahren und in ihrem
| Privatleben entstehen müssen, wenn die Familien keinen
| bestimmten Geschlechtsnamen und die einzelne Person keinen sonst
| bekannten Vornamen haben, wird für die gesamten Erbländer
| allgemein verordnet:
|
| § 1. die Judenschaft in allen Provinzen zu verhalten, daß ein
| jeder Hausvater für seine Familie, der Vormund für seine Waisen,
| und eine jede ledige weder in der väterlichen Gewalt noch unter
| einer Vormundschaft oder Kuratel stehenden Mannsperson vom 1.ten
| Jänner 1788 einen bestimmten Geschlechtsnamen führe, das
| weibliche Geschlecht im ledigen Stande den Geschlechtsnamen
| ihres Vaters, verheurathet jenen ihres Mannes annehmen, jede
| einzelne Person aber ohne Ausnahm einen teutschen Vornamen sich
| beilegen und solchen zeitlebens nicht abändern soll.
|
| § 2. [...]
|
| [...]
|
| § 7. [...]
|
| Gegeben in Unserer Haupt- und Residenzstadt Wien, den 23.ten Tag
| des Monats Juli im siebzehnhundertsiebenundachzigsten, Unserer
| Regierung der römischen im dreyundzwanzigsten, der erbländischen
| im siebenten Jahre.
|
| Joseph
Zitiert nach "Pribram, 1 Bd., Nr. 245", zitiert in: Karl
Albrecht-Weinberger, "Die Namen der Juden", in:
Ausstellungskatalog "'Heilige Gemeinde Wien'. Judentum in Wien.
Sammlung Max Berger", Hrsg. vom Historischen Museum der Stadt
Wien, Eigenverlag der Museen der Stadt Wien, Wien o. J. (1987),
S. 107 ff, hier S. 109 f.
Ebenda:
| Das josephinische Österreich preschte mit seinen Maßnahmen dem
| napoleonischen Frankreich um Jahre und den von dort beeinflußten
| liberaleren deutschen Staaten um drei Jahrzehnte voran.
HTH a little,
M.
> "Christina Kunze" <christi...@rz.hu-berlin.de> wrote:
>> Keine fundierte Antwort, aber ich werfe Maria Theresia ins
>> Rennen als diejenige, unter der diese Namen erfunden worden sein
>> sollen.
> Die Kayserinn bedanckt sich für den Rennwurf, aber sie war's
> nicht. Doch der Apfel fiel nicht weit vom Stamm.
> Aus dem kaiserlichen Patent vom 23. Juli 1787:
> | Wir Joseph der Zweyte etc. etc.
> |
> | Zu Vermeidung aller Unordnungen, die bei einer Klasse Menschen
> | im politischen und gerichtlichen Verfahren und in ihrem
> | Privatleben entstehen müssen, wenn die Familien keinen
> | bestimmten Geschlechtsnamen und die einzelne Person keinen sonst
> | bekannten Vornamen haben, wird für die gesamten Erbländer
> | allgemein verordnet:
> |
Ich schäme mich ja fast dies zu fragen, aber: Wie waren denn die Namen
vorher? Hatten die Juden nur Vornamen?
--
Space - the final frontier
> Hatten die Juden nur Vornamen?
Ja. Seit biblischen Zeiten, dort ist's auch nicht anders.
M.
Man lernt nie aus.
Weißt du event. auch, wie dann diese besonderen jüdischen Familiennamen
entstanden sind:
Rosenzweig
Goldberg
Feinstein
Spielmann
usw?
Konnten die Juden sich die Namen frei aussuchen? WIMRE hab ich mal
irgendwo gelesen, dass sie die Namen von den Beamten "verpasst" bekamen.
mfg
Heinz Lohmann
--
Tanshui, Taiwan
25.13N 121.29E
Nein - Namen.
SCNR
> Sicher dass es nicht auch Zusätze gab? Ich meine, nur Vornamen werden
> doch schnell recht unübersichtlich - siehe Island.
> Ich meine mal was von einem "Rabbi ben Meir" gelesen zu haben ("ben"
> ist mW "Sohn") - weiß aber nicht die Zeit, in der dieser Name
> aufgetreten sein soll.
Familiennamen sind doch gar nicht so und überall üblich . Patronyme
und Matronyme, bzw. eine Kombination aus beidem, sind doch eher der
Normallfall.
Zwangsfamilienvernamung ist eh eine blöde Idee, weil bestimmte Namen
dazu tendieren sich durchzusetzen, so daß man am Schluß mit eine Reihe
Kim, Smiths und Müllers dasitzt, so daß die Aussagekraft eines
Familiennamen gen Null geht.
"Wolfram Heinrich" <wolfram....@freenet.de> wrote:
>Ciao
>Wolfram
>--
>Viele glaubhafte Tatsachen sind falsch. Davon leben Betrüger. Viele
>unglaubliche Dinge sind richtig. Das macht die Wissenschaft so
>interessant.
Viele falsch abgetrennte Signaturen sind langweilig. Manche falsch
abgetrennten Signaturen sind kurzweilig.
*flüster* eine Sig trennt man mit minus minus Leerschlag ab.
Heiner.
--
Streife: "Wann kommt die Ablösung? Ich frier mir die Eier ab!"
Leitstelle: "Bitte Funkdisziplin einhalten!"
Streife: "Okay. Meine Genitalien frösteln."
> Weißt du event. auch, wie dann diese besonderen jüdischen
> Familiennamen entstanden sind:
> Rosenzweig
> Goldberg
> Feinstein
> Spielmann
> usw?
Mit ziemlicher Sicherheit zu jenen Zeiten der Wende vom 18. zum 19.
Jahrhundert, von denen hier die Rede ist.
> Konnten die Juden sich die Namen frei aussuchen? WIMRE hab ich
> mal irgendwo gelesen, dass sie die Namen von den Beamten
> "verpasst" bekamen.
Das kommt drauf an, wo. In dem Artikel ist eine Liste von knapp 40
Familiennamen, die 1787 in Wien den Behörden übermittelt und ohne
weiteres angenommen wurde (darunter: Arnstein, Eskeles, Lehmann,
Nassau, Oppenheim, Pollak, Schlesinger, Wertheiemr).
| In den östlichen Landesteilen mit der dichtesten jüdischen
| Bevölkerung, die zugleich zu den rückständigsten Gebieten der
| Monarchie zählten, konnte aber offensichtlich die behördliche
| Willkür - ob es sich um Militärkommissionen handelte, ist noch
| nicht geklärt und scheint sehr fraglich - gegen das scheinbare
| Desinteresse an den neuen deutschen Namen triumphieren. Während
| Ostgalizien schon seit [...] 1772 unter österreichischer
| Verwaltung stand [...], kam Westgalizien erst 1795 [...] zu
| Österreich. Hier wurde nun am 21. Februar 1805 das Namenspatent
| in leicht abgeänderter Form, die aber dem (sic!) Behördenwillkür
| Tür und Tor öffnete, durchgeführt: die betroffenen Juden konnten
| sich ihren Namen nicht mehr selbst wählen, sondern er wurde von
| einem "bestellten Commissär" bestimmt. Offensichtlich bestand
| nun die Möglichkeit, sich für viel Geld einen "guten" Namen
| einzukaufen, als "armer Schlucker" in dieser Region konnte man
| sehr leicht einen "lächerlichen Namen einheimsen:
| [Folgt eine zweispaltige Gruselliste.]
(Loc. cit. S. 110)
M.
> h...@colorcraze.de (Helga Schulz) writes:
>
> > Sicher dass es nicht auch Zusätze gab? Ich meine, nur Vornamen werden
> > doch schnell recht unübersichtlich - siehe Island.
>
> > Ich meine mal was von einem "Rabbi ben Meir" gelesen zu haben ("ben"
> > ist mW "Sohn") - weiß aber nicht die Zeit, in der dieser Name
> > aufgetreten sein soll.
>
>
> Familiennamen sind doch gar nicht so und überall üblich . Patronyme
> und Matronyme, bzw. eine Kombination aus beidem, sind doch eher der
> Normallfall.
Deshalb schrieb ich ja auch "Zusätze", erwähnte Island (wo Patronyme
und Matronyme sich dann irgendwann eingebürgert haben), und den "ben
Meir", was ja auch ein Patronym sein dürfte. Und eben nicht
"Familiennamen". "Caesar" war auch ein Zusatz, und weder ein Familien-
noch ein Vorname.
Die eigentliche Frage ist immer noch unbeantwortet.
Wieso unübersichtlich? Japan hatte am Ende der Tokugawa-Zeit eine
Bevölkerung von gut 30 Mio., davon hatten ca. 95% keine Nachnamen.
Trotzdem ließ sich das Land gut verwalten.
WIMRE hatten auch die Mongolen während der kommunistischen Herrschaft
zumindest zeitweise keine Nachnamen.
Gruß, Michael
> Zwangsfamilienvernamung ist eh eine blöde Idee, weil bestimmte Namen
> dazu tendieren sich durchzusetzen, so daß man am Schluß mit eine Reihe
> Kim, Smiths und Müllers dasitzt, so daß die Aussagekraft eines
> Familiennamen gen Null geht.
Und warum setzen die sich durch? Gibt's da ein Naturgesetz? Schmidt
und Müller sind doch nur deshalb so verbreitete Namen, weil sie von
verbreiteten Berufsbezeichnungen abstammen. Ansonsten hat man den
Ehepartner wohl zu keinen Zeiten nach dem Nachnamen gewählt, und auch
heute, wo sich Eheleute den Ehenamen aussuchen können, fällt bestimmt
nicht immer die Wahl auf den gewöhnlicheren.
- Sebastian
>Konnten die Juden sich die Namen frei aussuchen? WIMRE hab ich mal
>irgendwo gelesen, dass sie die Namen von den Beamten "verpasst" bekamen.
Im hiesigen (Frankfurt/Main) jüdischen Museum gibt es eine Skizze der
alten Judengasse, auf der Bezeichnungen für jedes Haus zu sehen sind
(meist Tiernamen). Ein erläuternder Text behauptet, diese Hausnamen
wären im 17. oder 18. Jahrhundert (wenn ich das richtig erinnere) zu
Familiennamen geworden.
Grüße,
Klaus Medeke
----------------------
> Peter Bruells schrieb:
>
> > Zwangsfamilienvernamung ist eh eine blöde Idee, weil bestimmte Namen
> > dazu tendieren sich durchzusetzen, so daß man am Schluß mit eine Reihe
> > Kim, Smiths und Müllers dasitzt, so daß die Aussagekraft eines
> > Familiennamen gen Null geht.
>
> Und warum setzen die sich durch? Gibt's da ein Naturgesetz?
Ja, sicher. Die Zahl der Bürger mit gleichem Nachnamen unterliegt
statistischen Schwankungen. Entgegen der naiven Annahme, daß sich diese
Schwankungen auf Dauer ausgleichen, führt dies vielmehr dazu, daß
die Zahlen für verschiedene Namen auf Dauer im Mittel immer weiter
auseinanderlaufen. Und wenn ein Name durch eine statistische Fluktuation
einmal auf Null gebracht ist, dann ist er ein für allemal raus
aus dem Spiel.
Das ist ungefähr wie beim Roulette: Wenn man mehrmals hintereinander
verloren hat, dann, so glauben manche Leute, würde man zum statistischen
Ausgleich in Zukunft öfter gewinnen. Aber das ist ein Irrtum, und
schlimmer noch: Wenn man erst einmal pleite ist, dann hat man
keinerlei Chance mehr auf eine Kompensation. (Die "Null" macht
alles noch schlimmer, aber das ist nicht uner Thema.)
> Schmidt
> und Müller sind doch nur deshalb so verbreitete Namen, weil sie von
> verbreiteten Berufsbezeichnungen abstammen.
Das kommt noch hinzu.
>| die betroffenen Juden konnten
>| sich ihren Namen nicht mehr selbst wählen, sondern er wurde von
>| einem "bestellten Commissär" bestimmt. Offensichtlich bestand
>| nun die Möglichkeit, sich für viel Geld einen "guten" Namen
>| einzukaufen, als "armer Schlucker" in dieser Region konnte man
>| sehr leicht einen "lächerlichen Namen einheimsen:
- Was, Schweissfuss? Konntest Du keinen besseren Namen aushandeln?
- Was glaubst Du, wieviel ich allein fuer das W bezahlt habe?
> Helga Schulz schrieb:
>>Sicher dass es nicht auch Zusätze gab? Ich meine, nur Vornamen
>>werden doch schnell recht unübersichtlich - siehe Island.
>
> Wieso unübersichtlich? Japan hatte am Ende der Tokugawa-Zeit eine
> Bevölkerung von gut 30 Mio., davon hatten ca. 95% keine Nachnamen.
> Trotzdem ließ sich das Land gut verwalten.
Wenn Leute nicht umziehen duerfen, laesst sich das schon machen.
> Peter Bruells <p...@ecce-terram.de.de> wrote:
>
>> h...@colorcraze.de (Helga Schulz) writes:
>>
>>> Sicher dass es nicht auch Zusätze gab? Ich meine, nur Vornamen werden
>>> doch schnell recht unübersichtlich - siehe Island.
>>
>> Familiennamen sind doch gar nicht so und überall üblich . Patronyme
>> und Matronyme, bzw. eine Kombination aus beidem, sind doch eher der
>> Normallfall.
>
> Deshalb schrieb ich ja auch "Zusätze", erwähnte Island (wo Patronyme
> und Matronyme sich dann irgendwann eingebürgert haben)
In baeuerlichen Gesellschaften bezeichnet man doch oft die Leute nach
dem Hof ("Strudlhof-Kati"), auch viele japanische Namen klingen nach
sowas: Yamada (Bergfeld), Takeshita (unter dem Bambus). Die Roemer
hatten auch ein verbreitetes Spitznamenwesen, mit oft negativem
Character. Auch einige deutsche Familiennamen sollen aus derlei
Spitznamen entstanden sein, vielleicht auch Cromm=krumm.
Die Antwort auf die Ausgangsfrage interessiert mich auch, ich kenne sie
leider auch nicht. Mir ist nur mal aufgefallen, dass einige schwedische
Namen den juedischen aehnlicher sind (solche wie Lindgren oder Rosen-
irgendwas). Gibt es da eine Verbindung?
(...)
>Die Antwort auf die Ausgangsfrage interessiert mich auch, ich kenne sie
>leider auch nicht. Mir ist nur mal aufgefallen, dass einige schwedische
>Namen den juedischen aehnlicher sind (solche wie Lindgren oder Rosen-
>irgendwas). Gibt es da eine Verbindung?
Wenn ich mich recht entsinne, sind die schwedischen Namen à la
Lindgren entstanden, als man vom alten skandinavischen System mit
Patronymen (wie es jetzt nur noch in Island verwendet wird) auf
Familiennamen umstellte (17., 18. Jahrhundert?) - grundsätzlich
einfach, indem die gerade bestehenden Patronyme in Familiennamen
umgewandelt wurden. Wer Sohn eines Fredrik war, wurde also zum
Begründer einer Familie Fredriksson. Das war wohl etwas eintönig und
ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass aus diesem Grund einige
Leute nettere Familiennamen wählen konnten; "pflanzliche" mit Linden,
Birken und Rosen drin scheinen besonders beliebt gewesen zu sein. Aber
das spukt alles nur in meinem Hinterkopf rum, vielleicht kann jemand
eine vernünftige Quelle angeben...
Patrick Borer
> | einem "bestellten Commissär" bestimmt. Offensichtlich bestand
> | nun die Möglichkeit, sich für viel Geld einen "guten" Namen
> | einzukaufen, als "armer Schlucker" in dieser Region konnte man
> | sehr leicht einen "lächerlichen Namen einheimsen:
> | [Folgt eine zweispaltige Gruselliste.]
>
Der Schauspieler Wolfgang Völz ist anscheinend ein Beispiel, der im RL
den Namen "Aaron Treppengeländer" führte.
Joachim
--
0
0
000
Lieber Heiner,
was bedeuten deine Sätze? Was ist eine "falsch abgetrennte Signatur" und
warum könnte sie deswegen (wegen der falschen Abtrennung, was immer das
ist) langweilig sein? Und habe ich meine Signatur nicht mit "minus minus
Leerschlag" abgetrennt? Und wenn nicht, warum wäre das von irgendeiner
Relevanz?
Ich bitte um Antwort, es sind ernst gemeinte Fragen.
Ciao
Wolfram
"Wolfram Heinrich" <wolfram....@freenet.de> wrote:
>"Heiner Blett" <Heiner.Blet...@gmx.de> schrieb
>> "Wolfram Heinrich" <wolfram....@freenet.de> wrote:
>> >--
>> >Viele glaubhafte Tatsachen sind falsch. Davon leben Betrüger. Viele
>> >unglaubliche Dinge sind richtig. Das macht die Wissenschaft so
>> >interessant.
>>
>> Viele falsch abgetrennte Signaturen sind langweilig. Manche falsch
>> abgetrennten Signaturen sind kurzweilig.
>> *flüster* eine Sig trennt man mit minus minus Leerschlag ab.
>
>Lieber Heiner,
>
>was bedeuten deine Sätze? Was ist eine "falsch abgetrennte Signatur" und
>warum könnte sie deswegen (wegen der falschen Abtrennung, was immer das
>ist) langweilig sein?
1. hat das nichts mit einander zu tun und 2. hätte es "richtig" heißen
sollen. Witz verrissen.
>Und habe ich meine Signatur nicht mit "minus minus
>Leerschlag" abgetrennt?
Der Leerschlag hat gefehlt.
>Und wenn nicht, warum wäre das von irgendeiner Relevanz?
Auf diese drei Zeichen im Text reagieren viele Newsreader derart, dass sie
den darunter erseinenden Text beim Antworten auf ein Posting weg lassen. Es
ist nicht üblich, Signaturen zu zitieren.
IIRC ist es bei manchen Newsreadern auch möglich, Signaturen vollkommen
auszublenden. Auch das geht nur bei Verwendung von "minus minus Leerschlag".
>Ich bitte um Antwort, es sind ernst gemeinte Fragen.
Bitte schön. Viele Grüße
Heiner.
--
Dear Ladies and Gentlemen,
This is a new virus, but we didn't have enough time to finish it.
So could you please send this text to all people in your address book, and
then delete all files on your hard disk. Many thanks.
> >Und wenn nicht, warum wäre das von irgendeiner Relevanz?
>
> Auf diese drei Zeichen im Text reagieren viele Newsreader derart, dass
sie
> den darunter erseinenden Text beim Antworten auf ein Posting weg
lassen. Es
> ist nicht üblich, Signaturen zu zitieren.
Na, das könnte man ja auch per Hand löschen. Soviel Zeit muß sein.
> IIRC ist es bei manchen Newsreadern auch möglich, Signaturen
vollkommen
> auszublenden. Auch das geht nur bei Verwendung von "minus minus
Leerschlag".
Das wäre ja ein fettes Argument *gegen* den Leerschlag. Ich denke mir
doch nicht irgendwelche rasend geistreichen Apercus aus, bloß damit
irgendein Newsreader sie ausblendet.
Ciao
Wolfram
--
Die Erfindung der Quarzuhr schon im alten Mesopotamien ist weder
urkundlich noch archäologisch belegbar, andererseits wegen des dort
reichlich vorhandenen, rieselfähigen Sandes hochwahrscheinlich.
> Der Schauspieler Wolfgang Völz ist anscheinend ein Beispiel, der im RL
> den Namen "Aaron Treppengeländer" führte.
Nur anscheinend. Ein Verwandter von ihm heisst so und Völz tut wenig
bis nichts, um der Legendenbildung entgegenzuwirken.
http://bz.berlin1.de/kino/arch/al16voelz.htm
- Andi, der "die Maus" immer bei der Erkennungsmelodie
von Käpt'n Blaubär abschaltet
> Das wäre ja ein fettes Argument *gegen* den Leerschlag. Ich denke mir
> doch nicht irgendwelche rasend geistreichen Apercus aus, bloß damit
> irgendein Newsreader sie ausblendet.
Das solltest Du einfach den Neigungen der Leser überlassen.
Du kannst noch so ein schönes Nachwort zu der von Dir herausgegebenen
Gedichtsammlung schreiben, wer es überblättern will, überblättert es eben.
Und eine Überblätterungssperre (etwa durch das tröpfchenweise Verteilen
des Nachworts zwischen die Gedichtstrophen) könnte die Leser ebenso
verärgern wie eine nicht korrekt abgetrennte Signatur.
Matthias
--
Die angegebene From-Adresse ist wertlos. Wer mich deswegen plonken will,
möge dies bitte ohne Aufhebens tun. Wer mir zum Inhalt dieses Postings
nichtöffentlich schreiben will, ersetze das [at] in folgender Adresse
bitte durch den Klammeraffen: jusnet2003[at]onlinehome.de
Lieber Matthias,
jetzt, glaube ich, mußt du mir schwer helfen. In meinem Newsreader, dem
so viel gescholtenen, überall präsenten Outlook Express, erscheint
*meine* Signatur exakt genau so wie deine, nämlich mit Strich-Strich
Leerzeichen Zeilenwechsel.
Woher kommt's dann, daß du meine Signatur anders liest?
Ich hab nämlich die Signatur auch nicht per Hand eingefügt, sondern mir
von Outlook Express erstellen lassen.
> Ich hab nämlich die Signatur auch nicht per Hand eingefügt, sondern mir
> von Outlook Express erstellen lassen.
http://www.henrik-reimers.de/oe5/oe5sig.htm
> * Joachim Pense <spam-co...@pense-online.de>:
>
>> Der Schauspieler Wolfgang Völz ist anscheinend ein Beispiel, der im RL
>> den Namen "Aaron Treppengeländer" führte.
>
> Nur anscheinend. Ein Verwandter von ihm heisst so und Völz tut wenig
> bis nichts, um der Legendenbildung entgegenzuwirken.
>
> http://bz.berlin1.de/kino/arch/al16voelz.htm
Auf der Seite steht, dass Völz seit über 40 Jahren in Berlin wohnt.
Dann muss ich hier[1] vor einigen Wochen eine Begegnung mit einem Double
von ihm gehabt haben, ertönte doch auf einmal beim Bäcker vor mir die
Stimme von Käpt'n Blaubär bzw. Walter Matthau und verlangte nach 2
Mohnbaguettes ;-)
Gruß,
Ulrich
[1] in Hamburg.
--
http://fotos.cconin.de
> auf der Bezeichnungen für jedes Haus zu sehen sind
> (meist Tiernamen). Ein erläuternder Text behauptet, diese Hausnamen
> wären im 17. oder 18. Jahrhundert (wenn ich das richtig erinnere) zu
> Familiennamen geworden.
So viele Tiernamen für Häuser und besonders Leute habe ich aber beim
flüchtigen Drüberschauen gar nicht mal gesehen.
Gruß,
Michael
> Sebastian Koppehel schrieb:
>> Peter Bruells schrieb:
>>
>> > Zwangsfamilienvernamung ist eh eine blöde Idee, weil bestimmte Namen
>> > dazu tendieren sich durchzusetzen, so daß man am Schluß mit eine Reihe
>> > Kim, Smiths und Müllers dasitzt, so daß die Aussagekraft eines
>> > Familiennamen gen Null geht.
>>
>> Und warum setzen die sich durch? Gibt's da ein Naturgesetz?
>
> Ja, sicher. Die Zahl der Bürger mit gleichem Nachnamen unterliegt
> statistischen Schwankungen. Entgegen der naiven Annahme, daß sich diese
> Schwankungen auf Dauer ausgleichen, führt dies vielmehr dazu, daß
> die Zahlen für verschiedene Namen auf Dauer im Mittel immer weiter
> auseinanderlaufen. Und wenn ein Name durch eine statistische Fluktuation
> einmal auf Null gebracht ist, dann ist er ein für allemal raus
> aus dem Spiel.
Andererseits kommen ja auch neue Namen dazu. In jüngerer Zeit sind zum
Beispiel sehr viele ausländische Namen nach Deutschland gekommen.
- Sebastian
> "Heiner Blett" <Heiner.Blet...@gmx.de> schrieb
>> "Wolfram Heinrich" <wolfram....@freenet.de> wrote:
>
>> >Und wenn nicht, warum wäre das von irgendeiner Relevanz?
>>
>> Auf diese drei Zeichen im Text reagieren viele Newsreader derart, dass
> sie
>> den darunter erseinenden Text beim Antworten auf ein Posting weg
> lassen. Es
>> ist nicht üblich, Signaturen zu zitieren.
>
Ich könnte ja jetzt was zum Thema "Kammquoting" sagen.
Danke, Joachim. Ich weiß deine Zurückhaltung zu schätzen.
Ciao
Wolfram
--
Ich weiß nicht, ob Sie jemals einen geschliffenen Diamanten im vollen
Sonnenlicht der Tropen haben schimmern und blitzen und blinken gesehen.
Wenn ja, können Sie sich ja vorstellen, wie das aussieht. Wenn nicht,
kann ich Ihnen kaum weiterhelfen, denn auch ich habe dergleichen noch
nie gesehen.
http://www.theodor-rieh.de/Leere%20Seite%2045.htm
> "Joachim Pense" <spam-co...@pense-online.de> schrieb
>
>>>"Heiner Blett" <Heiner.Blet...@gmx.de> schrieb
>>>
>>>>"Wolfram Heinrich" <wolfram....@freenet.de> wrote:
>>>
[...]
>>Ich könnte ja jetzt was zum Thema "Kammquoting" sagen.
>
>
> Danke, Joachim. Ich weiß deine Zurückhaltung zu schätzen.
Bin zwar nich Joachim, kann mir aber die Bemerkung nicht verkneifen: die
Zurückhaltung wird hier noch viel größer werden, pass mal auf.
Fertig.
Heiner.
> Bin zwar nich Joachim, kann mir aber die Bemerkung nicht verkneifen:
die > Zurückhaltung wird hier noch viel größer werden, pass mal auf.
>
Wahnsinn, wa! Dea spielt mit Autluck Ekspress, mit dem spieln wa nich
mea.
Macht nix!
Wolfram
Klar, Leute mit dreckigen Schuhen sind nicht etwa schlampig sondern
allerhöchstens sozial unterprivilegiert.
> Macht nix!
> Wolfram
Bitte schön, Wolfram, nimm noch ein virtuelles Geschenk an, eine
Quarzuhr. Mögest du sie in Ehren halten und ihre Batterien regelmäßig
wechseln.
Heiner.
--
Eintagsfliegenmännchen zum Eintagsfliegenweibchen: "wie wär's mit uns?"
"Tut mir leid, ich habe gerade mein Sekündchen"
Streusand, Gruenspan, Pistole, Tischbein...; man sieht geradezu den
preussischen Beamten an seinem Schreibtisch, sich am Kopf kratzend auf
der Suche nach mehr Namen.
Cf. "Good Omens", Terry Pratchett/Neil Gaiman
> Martin Gerdes wrote:
>> Der Nachname "Treppengeländer" ist absichtlich lächerlich.
>
> Streusand, Gruenspan, Pistole, Tischbein...; man sieht geradezu den
> preussischen Beamten an seinem Schreibtisch, sich am Kopf kratzend auf
> der Suche nach mehr Namen.
Hey, ich dachte, es waren königliche und kaiserliche Beamte!
- Sebastian
> Streusand, Gruenspan, Pistole, Tischbein...;
Spielberg.
> man sieht geradezu den preussischen Beamten an seinem Schreibtisch,
> sich am Kopf kratzend auf der Suche nach mehr Namen.
Treppengeländer ist zu lang, auch für den preußischen Beamten. Mehr als
drei Silben (Mandelbaum) haben die imho auch nicht zustande gekriegt.
Flups
> Es gibt auch bei Deutschen zahlreiche Familiennamen, die aus Orts- oder
> Handwerker-Namen entstanden sind:
> Algermissen, Lindhorst, Anklam, Spremberg
> Faßhauer, Fleischer, Wagner, Kannenmacher,
Meier in all seinen Schreibweisen, Müller, Böttcher, Baumann 8), Becker
... Fällt mir noch so ein.
> Ja, sicher. Die Zahl der Bürger mit gleichem Nachnamen unterliegt
> statistischen Schwankungen. Entgegen der naiven Annahme, daß sich diese
> Schwankungen auf Dauer ausgleichen, führt dies vielmehr dazu, daß
> die Zahlen für verschiedene Namen auf Dauer im Mittel immer weiter
> auseinanderlaufen.
Bitte mathematisch begründen.
> Das ist ungefähr wie beim Roulette: Wenn man mehrmals hintereinander
> verloren hat, dann, so glauben manche Leute, würde man zum statistischen
> Ausgleich in Zukunft öfter gewinnen.
Das kann man aber wirklich nur ungefähr und auch nur entfernt vergleichen.
Flups
> Andererseits kommen ja auch neue Namen dazu. In jüngerer Zeit sind zum
> Beispiel sehr viele ausländische Namen nach Deutschland gekommen.
Ich bin mal gespannt, was in zwei Generationen aus "Dan" geworden ist...
Flups
> Dietmar Kulsch wrote:
>
> > Ja, sicher. Die Zahl der Bürger mit gleichem Nachnamen unterliegt
> > statistischen Schwankungen. Entgegen der naiven Annahme, daß sich diese
> > Schwankungen auf Dauer ausgleichen, führt dies vielmehr dazu, daß
> > die Zahlen für verschiedene Namen auf Dauer im Mittel immer weiter
> > auseinanderlaufen.
>
> Bitte mathematisch begründen.
Oh je, das gehört eigentlich nicht hierher. ;-)
Das dahinterstehende Prinzip habe ich ja genannt,
das ist allerdings eher naturwissenschaftlicher Art:
Es gibt keine biologische Rückstellkraft, die bewirkt, daß
ein Name, der auf einen niedrigen Wert abgesunken
ist, wieder nach oben kommt. . Vielmehr ist es
genauso wahrscheinlich, daß die Anzahl seiner
Träger weiter abnimmt, wie daß sie wieder ansteigt.
Ebenso gibt es keinen Mechanismus, der einen Namen,
der überdurchschnittlich häufig ist, wieder zum
Durchschnitt zurücklenkt. Genausogut kann er noch
häufiger werden. (Mir ist jedenfalls kein solcher
Mechanismus bekannt. Im Gegenteil: Falls Personen
mit dem Nachnamen xy in der Vergangenheit besonders
fruchtbar waren, dann könnte es sogar sein, daß das auch
in Zukunft so sein wird.)
Das führt dann mathematisch dazu, daß der mittlere
quadratische Abstand der Anzahlen der Namensträger
der verschiedenen Namen immer weiter auseinanderläuft.
> > Das ist ungefähr wie beim Roulette: Wenn man mehrmals hintereinander
> > verloren hat, dann, so glauben manche Leute, würde man zum statistischen
> > Ausgleich in Zukunft öfter gewinnen.
>
> Das kann man aber wirklich nur ungefähr und auch nur entfernt vergleichen.
Der Einwand von Sebastian, daß derzeit aus dem Ausland schneller neue
Nachnamen hinzukommen, als daß bestehende auf natürliche Weise
aussterben, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen.
"Wolfram Heinrich" <wolfram...@tiscali.it> wrote:
>"Joachim Pense" <spam-co...@pense-online.de> schrieb
>> > "Heiner Blett" <Heiner.Blet...@gmx.de> schrieb
>> >> "Wolfram Heinrich" <wolfram....@freenet.de> wrote:
>> >
>> >> >Und wenn nicht, warum wäre das von irgendeiner Relevanz?
>> >>
>> >> Auf diese drei Zeichen im Text reagieren viele Newsreader derart,
>dass
>> > sie
>> >> den darunter erseinenden Text beim Antworten auf ein Posting weg
>> > lassen. Es
>> >> ist nicht üblich, Signaturen zu zitieren.
>> >
>>
>> Ich könnte ja jetzt was zum Thema "Kammquoting" sagen.
>
>Danke, Joachim. Ich weiß deine Zurückhaltung zu schätzen.
Das habe ich gestern Abend aus irgendeinem Grund völlig falsch interpretiert,
tut mir leid. Lass uns den Rest vom Faden hier in Gedanken abschneiden,
einverstanden?
Gruß
Heiner.
--
"Nehmen Sie das eventuell zurück?"
"Nein!"
"Dann ist die Sache für mich erledigt!"
(c) Loriot
Ich glaube Dudan.
Nuin, es waren kaiserlich erbländische Beamte. "Kaiserliche und
königliche", also k.u.k. Beamte gab's erst ab 1867.
M.
>| F: Stimmt es, dass Sie mit richtigen Namen Aaron Treppengeländer heißen?
>
>| A: Nein, das ist nur eine sehr hübsche Fiktion. Ein Verwandter
>| von mir heißt so.
>
>Vielleicht der einzige Sohn seines Vaters?
>
>Was gibt Dir die Sicherheit, daß die Auskunft nicht geflunkert ist -- wo
>er sich doch oben im Artikel als passionierten Flunkerer outet?
>
>Hast Du seine Original-Geburtsurkunde gesehen?
>
>Der Nachname "Treppengeländer" ist absichtlich lächerlich. Wenn er ihn
>tatsächlich im bürgerlichen Leben trägt, wäre es schon plausibel, daß er
>nicht dazu steht. Verstehen könnte man das.
"Wolfgang Völz, am 16. August 1930 unter dem Namen Aaron
Treppengeländer in Danzig geboren, hatte ursprünglich eine Bäckerlehre
abgeschlossen, bevor er von 1947 bis 1949 Schauspielunterricht in
Hannover und Hamburg nahm."
http://www.bavaria-film.de/pdf/RaumpatrouillePressesheft.pdf
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Und da nur ganz wenige.
Reinhard
--
Der beste Schütze ist der,
der nicht die Mitte des Ziels trifft.
(Zen-Sprichwort)
ich interpretiere deine Bemerkung als Friedensangebot, das ich mit Freude annehme. So gerne ich mich streite, so sehr freut es mich, wenn's dann auch wieder friedlich zugeht.
Ciao, bis zum nächsten Streit
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, schwarze Katzen bringen Unglück. Alles andere, sagt er, aber auch.
http://www.theodor-rieh.de/Leere%20Seite%2045.htm
>> "Kaiserliche und königliche", also k.u.k. Beamte gab's erst ab
>> 1867.
> Und da nur ganz wenige.
No, so wenig waren die im Kriegs- und im Außenministerium auch
nicht.
Aber es stimmt schon, k.k. Beamte, also kaiserlich-königliche,
gab's wesentlich mehr.
M.