--
Hans
<http://www.hansbolte.net>
> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
FLEISCHSCHEIBE
Ein Steak ist eine zum Kurzbraten oder Grillen geeignete Fleischscheibe
vom Rind.
> > Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>
> Schnitzel?
Falsch. Schnitzel ist vom Schwein, Steak vom Rind.
--
Mit freundlichen Grüßen
Masko
Nur mit gesundem Humor ansehen:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/19886/Grosse-Haufen
>Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:
>
>> > Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff f�r Steak?
>>
>> Schnitzel?
>
>Falsch. Schnitzel ist vom Schwein, Steak vom Rind.
Kalbsschnitzel und Putensteak?
--
Erick
> Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:
>
>>> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>>
>> Schnitzel?
>
> Falsch. Schnitzel ist vom Schwein, Steak vom Rind.
Ein Schnitzel kann aus Kalb- oder Schweinefleisch sein.
Gruß
Manfred.
Ich erinnere mich an feinste Kalbsschnitzel und an ebenso feine
Schweinssteaks.
Gruss
Walter
> Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:
>
>>> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>>
>> Schnitzel?
>
> Falsch. Schnitzel ist vom Schwein, Steak vom Rind.
NACK. Echtes Wiener Schnitzel ist eigentlich immer(!) vom Kalb.
Ansonsten kann man aus fast jedem Fleisch Steaks oder Schnitzel machen.
Ich habe auch schon Fischsteaks gesehen...
Grüße,
Frank
> Ein Steak ist eine zum Kurzbraten oder Grillen geeignete Fleischscheibe
> vom Rind.
Und ein Steakholder ist der Grillrost...
Gruß,
Jens
> Jochanaan Bolte schrieb:
A: Ich also rein ins Lokal und eine Fleischscheibe mit Zwiebeln bestellt.
B: Fleischscheibe? Was für eine Fleischscheibe?
A: Ein Steak halt.
B: Ach so.
Ciao
Wolfram
--
schnell und jäh
glei is's gscheng / und schney is's gscheng / und na is's dann passiert.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> Am Tue, 15 Jun 2010 11:38:09 +0200 schrieb Masko Müller, Hamburg:
>
> > Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:
>
> >>> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>
> >> Schnitzel?
>
> > Falsch. Schnitzel ist vom Schwein, Steak vom Rind.
>
> NACK. Echtes Wiener Schnitzel ist eigentlich immer(!) vom Kalb.
>
> Ansonsten kann man aus fast jedem Fleisch Steaks oder Schnitzel machen.
Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
Gefragt war aber nicht nach einer Erklärung,
sondern nach einem deutschen Begriff.
Lothar Frings schrieb:
Nö, "Steak" ohne Zusatz ist schlicht unbestimmt. Rind als
Default-Wert anzunehmen ist falsch.
Gruß
Joachim
Jens Voß schrieb:
Es wird die Börsenmakler[1] erleichtern, daß der Steakholder-Value
im Rahmen der WM wieder ansteigt.
Gruß
Joachim
[1] Irgendwie habe ich das Gefühl, daß der Begriff "Börsenmakler"
ausstirbt, in der Finanzkrisenberichterstattung kamen die
Invässtmännt-Bänka hauptsächlich vor, manchmal noch die Broker,
die offenbar v.a. an der Wall Street heimisch sind. Fonds-
Manager werden auch immer wieder erwähnt. Aber die armen
Makler haben scheint's keine Lobby mehr...
> Lothar Frings schrieb:
> > Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
> > Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
>
> Nö, "Steak" ohne Zusatz ist schlicht unbestimmt. Rind als
> Default-Wert anzunehmen ist falsch.
Das Bundesministerium für Ernährung usw. sagt in
den "Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnisse"
etwas anderes. Könntest du bitte deine Quelle angeben?
> Gefragt war aber nicht nach einer Erklärung,
> sondern nach einem deutschen Begriff.
Fleischscheibe
> Jens Voß schrieb:
> > Und ein Steakholder ist der Grillrost...
>
> Es wird die Börsenmakler[1] erleichtern, daß der Steakholder-Value
> im Rahmen der WM wieder ansteigt.
Ist für den Holder auch mal schön, ein saftiges Steak
zu halten, und nicht immer die dürren Stöcke.
> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff fᅵr Steak?
Fleischschnitte.
Quelle: VErdeutschungsbᅵcher des allgemeinen deutschen
Sprachvereins. I. Die Speisekarte. Verdeutschung der in
der Kᅵche und im Gasthofswesen gebrᅵuchlichen
entbehrlichen Fremdwᅵrter.
Leipzig : Hirt & Sohn, 1889
chr
Lothar Frings schrieb:
Die "Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse" sind für
den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch (und um den ging's,
nicht um irgendwelche Normen von St. Bürokratius) in etwa so maßgeblich
wie die Lehrsätze des Konfuzius in der indischen Zweitübersetzung.
Meine Quelle ist die Alltagssprache, die mir aktiv und passiv begegnet,
und da ist das alleinstehende Steak faunatechnisch unbestimmt.
Gruß
Joachim
>Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
>Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
Braten Sie ein Rindersteak in Lammfett und fragen
Sie Ihre G�ste, was sie essen.
chr
> Meine Quelle ist die Alltagssprache, die mir aktiv und passiv begegnet,
> und da ist das alleinstehende Steak faunatechnisch unbestimmt.
Ok, gegen das, was dir begegnet, kann ich nicht
argumentieren. Vor allem, da dasjenige ja richtig
ist und meine Erfahrung falsch.
Das Default-Steak ist selbstredend ein Hacksteak, zu deutsch Bratling.
--
Roland Franzius
> "Lothar Frings" <Lothar.Fri...@gmx.de> schrieb
>
> >Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
> >Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
>
> Braten Sie ein Rindersteak in Lammfett und fragen
> Sie Ihre Gäste, was sie essen.
Verstehe ich nicht.
Das ist so wie mit den Champignons in Trüffelöl...
Grüße,
Frank
Die englischsprachige Wikipädia meint dazu: "A steak (from Old Norse steik,
"roast") is a cut of meat (usually beef)."
"Usually beef" deute ich so, dass ein Steak, wenngleich in seltenen Fällen,
aus etwas anderem als Rindfleisch bestehen kann, also auch im englischen
Sprachraum nicht klar gesagt ist, dass ein "steak" immer aus Rind besteht.
Zudem ist mir schon verschiedentlich der Begriff "Rindersteak" begegnet,
was nach deiner obigen Logik doppelt gemoppelt sein müsste, wenn denn
feststünde, dass ein Steak ohne zusätzliche Bezeichnung immer aus Rind zu
bestehen hat.
Gruß
Manfred.
>>>>> Falsch. Schnitzel ist vom Schwein, Steak vom Rind.
>>>> NACK. Echtes Wiener Schnitzel ist eigentlich immer(!) vom Kalb.
>>>>
>>>> Ansonsten kann man aus fast jedem Fleisch Steaks oder Schnitzel
>>>> machen.
>>> Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
>>> Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
>> Nᅵ, "Steak" ohne Zusatz ist schlicht unbestimmt. Rind als
>> Default-Wert anzunehmen ist falsch.
> Das Default-Steak ist selbstredend ein Hacksteak, zu deutsch Bratling.
Vulgo: Klops!
j/\a
--
> [1] Irgendwie habe ich das Gefühl, daß der Begriff "Börsenmakler"
> ausstirbt, in der Finanzkrisenberichterstattung kamen die
> Invässtmännt-Bänka hauptsächlich vor, manchmal noch die Broker,
> die offenbar v.a. an der Wall Street heimisch sind. Fonds-
> Manager werden auch immer wieder erwähnt. Aber die armen
> Makler haben scheint's keine Lobby mehr...
Kann es sein, dass du nicht den "Börsenmakler" vermisst, sondern den
"Börsianer"? Der ist nämlich in der Tat weitgehend ausgestorben. Diese
Spezies hat sich in diverse Unterarten aufgespalten.
MUSE meint, "Broker" sei das neudeutsche Wort für "Börsenmakler" - also
jemand, der den Handel mit Wertpapieren vermittelt, aber nicht auf
eigene Rechnung. "Investmentbanker" sind demgegenüber Angestellte einer
Bank, die für Rechnung der Bank solchen Handel treiben. Der
"Fondsmanager" tritt meist mit der Vorsilbe "Hedge-" auf und bezeichnet
jemanden, der eine große Menge Spielgeld anderer Leute verwaltet, also
nicht mit eigenem Geld zockt, sondern mit fremdem Geld im Auftrag der
Geldeigentümer. Leute, die auf eigene Rechnung mit eigenem Geld (oder
auch geliehenem Geld, wg. Hebelwirkung, aber auf jeden Fall für eigene
Rechnung) zocken, heißen auf neudeutsch "Investoren". (Natürlich sind
die Rollen nicht streng getrennt; ein Investmentbanker, der mit Geldern
und für Rechnung seines Arbeitgebers spekuliert, mag durchaus mit seinem
eigenen geld auch als Investor auftreten).
Dass "Börsenmakler" weniger erwähnt werden als früher, mag daran liegen,
dass der Wertpapierhandel inzwischen weitgehend elektronisiert wurde,
d.h. ohne zwischengeschaltete Menschen.
Diedrich
Ich kenne das als B�ffst�ck (wie Rumst�ck)
HTH
Gr��e Andreas
--
Kein kint mag binne sinen iaren geton, da ez sinen lip
mete verwerken muge.
Sachsenspiegel, II, LXV
> Mal im Ernst: Ich glaube, dass es Wörter mit Doppel-sch schwer
> haben, sich im Alltag durchzusetzen (st ist eine andere Wiese).
Mich fasziniert hier eher, daß das Wort "Steak"
schon vor 120 Jahren auf deutschen Speisekarten stand.
> Mal im Ernst: Ich glaube, dass es Wörter mit Doppel-sch schwer
> haben, sich im Alltag durchzusetzen
Oho, ich war schon vor über einem Vierteljahrhundert mal
Austauschschüler - und diese Spezies gibt's immer noch
(und sie heißt auch noch so)!
Gruß,
Jens
Dann sag doch einfach Schnittenfleisch.
Gruss
Walter
Walter Schmid schrieb:
Dessen Verzehr wäre allerdings verboten, da Kannibalismus.
Mahlzeit,
Joachim
Die Waschschüssel gab es auch, solange es sie gab.
Wenn man einfach ein etwas längeres "sch" spricht
und nicht den Ehrgeiz entwickelt, die beiden "sch"
zu trennen, geht es schon.
Große Ausspracheprobleme habe ich - auch nüchtern -
mit "Irish Stew". "schstj" zu sprechen fällt mir schwer.
Meine Grosseltern beherrschten die Küchensprache Französisch und
sprachen deshalb von bifteck. Der Franzose schreibt das auch so.
"Steak" kam in der 60ern auf. Meine Grosseltern und viele andere
konnten aber kein Englisch, und von den "Beatles" hatten sie gelernt,
dass man "ea" wie "ie" ausspricht: "Stiek".
Erst mit der Wahl des Hollywoodschauspielers in den frühen 80ern liess
das nach, aber zu Anfang hörte man doch bisweilen "Riegen".
- Andi
>> Dann sag doch einfach Schnittenfleisch.
>
> Dessen Verzehr wäre allerdings verboten, da Kannibalismus.
Stimmt :-) - bevor man ein neues Wort erfindet, sollte man eine
auf Unverfänglichkeitsprüfungen spezialisierte Firma konsultieren.
Gruss
Walter
> Lothar Frings schrieb:
>
>> Mich fasziniert hier eher, da� das Wort "Steak"
>> schon vor 120 Jahren auf deutschen Speisekarten stand.
>
> <http://www.retrobibliothek.de/retrobib/faksimile_98996.jpeg>
> Aufz�hlung rechts enth�lt Beefsteak und Hamburger Steak
Wenn es ein Hamburger Steak gab, dann kam der Begriff vermutlich
urspr�nglich �ber die Seeleute nach Deutschland, oder? Wohl �hnlich wie der
dort erw�hnte Yorkshire-Schinken?
Oder ist mit "Hamburger Steak" ein klassischer Hamburger gemeint, also eine
Frikadelle im Br�tchen?
Gr��e,
Frank
> * Andreas Impekoven <Andreas....@gmx.li>:
>> Matthias Opatz schrieb:
>>> Roland Franzius schrieb:
>>>
>>>> Das Default-Steak ist selbstredend ein Hacksteak, zu deutsch Bratling.
>>>
>>> Meinten sie: Beffsteck?
>>
>> Ich kenne das als B�ffst�ck (wie Rumst�ck)
>
> Meine Grosseltern beherrschten die K�chensprache Franz�sisch und
> sprachen deshalb von bifteck. Der Franzose schreibt das auch so.
Den Ausdruck kennen sogar die Griechen, bei denen hei�t es "Bifteki".
Gr��e,
Frank
> Joachim Parsch schrieb:
>
>> [1] Irgendwie habe ich das Gef�hl, da� der Begriff "B�rsenmakler"
>> ausstirbt, in der Finanzkrisenberichterstattung kamen die
>> Inv�sstm�nnt-B�nka haupts�chlich vor, manchmal noch die Broker,
>> die offenbar v.a. an der Wall Street heimisch sind. Fonds-
>> Manager werden auch immer wieder erw�hnt. Aber die armen
>> Makler haben scheint's keine Lobby mehr...
>
> Kann es sein, dass du nicht den "B�rsenmakler" vermisst, sondern den
> "B�rsianer"? Der ist n�mlich in der Tat weitgehend ausgestorben. Diese
> Spezies hat sich in diverse Unterarten aufgespalten.
Unter "B�rsianer" w�rde ich auch Leute subsummieren, die sich an der B�rse
gut auskennen, ohne da� sie unbedingt selbst ins t�gliche Gesch�ft
eingreifen. Im erweiterten Sinne z.B. auch B�rsenjournalisten.
Gr��e,
Frank
> Ist für den Holder auch mal schön, ein saftiges Steak
> zu halten, und nicht immer die dürren Stöcke.
Oder gar Scheren.
Thomas
> Die englischsprachige Wikipädia meint dazu: "A steak (from Old Norse steik,
> "roast") is a cut of meat (usually beef)."
> "Usually beef" deute ich so, dass ein Steak, wenngleich in seltenen Fällen,
> aus etwas anderem als Rindfleisch bestehen kann, also auch im englischen
> Sprachraum nicht klar gesagt ist, dass ein "steak" immer aus Rind besteht.
Die deutsche Wikipedia ist meiner Meinung, zitiert aber
die Quelle, die ich auch zitiert habe und die, wie wir
von Joachim wissen, unmaßgeblich ist.
>
> Zudem ist mir schon verschiedentlich der Begriff "Rindersteak" begegnet,
> was nach deiner obigen Logik doppelt gemoppelt sein müsste, wenn denn
> feststünde, dass ein Steak ohne zusätzliche Bezeichnung immer aus Rind zu
> bestehen hat.
Ja, das wäre dann doppelt gemoppelt. Kommt öfter vor.
Zum Beispiel könnte es jemand geschrieben haben, der
Joachims Meinung ist.
> >>>> Ansonsten kann man aus fast jedem Fleisch Steaks oder Schnitzel
> >>>> machen.
> >>> Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
> >>> Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
> >> N , "Steak" ohne Zusatz ist schlicht unbestimmt. Rind als
> >> Default-Wert anzunehmen ist falsch.
> > Das Default-Steak ist selbstredend ein Hacksteak
Auch zubenannt "verzauberte Schrippe"
> > zu deutsch Bratling.
Als Bratling kenne ich nur fleischfreie Surrogate
> Vulgo: Klops!
Klops meines Erachtens nur kockt - FR
> > Das Default-Steak ist selbstredend ein Hacksteak, zu deutsch Bratling.
>
> Meinten sie: Beffsteck?
Die DDR-Offizianten sagten nach meinem Erinnern Bäffsteek, wenn es aus
Jehacktem war mit dem Attribut "deutsches", mit Setzei 35 Pfg. Zubong
- FR
> > Meine Grosseltern beherrschten die K chensprache Franz sisch und
> > sprachen deshalb von bifteck. Der Franzose schreibt das auch so.
>
> Den Ausdruck kennen sogar die Griechen, bei denen hei t es "Bifteki".
Und so that der friedliebende Sowjetmensch, aber von den "bifteki"
meidete man besser (wg. Gefahr der Stuhlgangsacceleration). Immerhin
war das ein Wort, das man bei der Durchsicht von Speisekarten im
Vaterland der Werktätigen verstand, gut, "kholodniy (kalter)
Borschtsch" auch (Molke mit etwas Gemüse und, wenn Fettlebe angesagt
war, etwas zerbröseltem hartgekochtem Ei drin, zart formuliert: nich
so janz mein Fall), ansonsten waren mir die Karten unverständlich -
aber man hatte eh nur die Wahl zwischen "menyu I" und "menyu II",
jeweils bestehend aus pyervoye, vtoroye und tretiye, also 1., 2. und
drittem Gang (für den sowjetischen Bürger der Gipfelpunkt an kultura)
(ich warte nur drauf, daß mich hier einer wegen meiner Transskription
anmistet!)
FR
> >Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
> >Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
>
> Braten Sie ein Rindersteak in Lammfett und fragen Sie Ihre G ste, was sie essen.
Darf Endesgezeichneter submissest die Bezugsquelle für Lammfett
erfragen?
FR
Das habe ich von meinem Koch-Großvater geerbt.
Und natürlich war es nicht ernst gemeint, sondern
als verklausulierte Frage: muss es denn unbedingt
ein deutsches Wort für Steak geben?
chr
Wie is, Großer, wollen wir heute mal einen Leerverkauf machen?
Aber so einen, der die Haide wackeln macht! FR
Lothar Frings schrieb:
>
> Manfred Ho� tat kund:
>
> > Die englischsprachige Wikip�dia meint dazu: "A steak (from Old Norse steik,
> > "roast") is a cut of meat (usually beef)."
> > "Usually beef" deute ich so, dass ein Steak, wenngleich in seltenen F�llen,
> > aus etwas anderem als Rindfleisch bestehen kann, also auch im englischen
> > Sprachraum nicht klar gesagt ist, dass ein "steak" immer aus Rind besteht.
>
> Die deutsche Wikipedia ist meiner Meinung, zitiert aber
> die Quelle, die ich auch zitiert habe und die, wie wir
> von Joachim wissen, unma�geblich ist.
Wenn das so weitergeht, wird das noch ein neuer Gl�hbirnen-Thread.
Ich m�chte betonen, da� ich dies mit meinem kleinen Hinweis
auf den hierzustadt �blichen Gebrauch des Wortes "Steak"
in der Umgangssprache nicht ausl�sen wollte. Ich wasche meine
H�nde hiermit in Unschuld.
Gru�
Joachim
> Ich möchte betonen, daß ich dies mit meinem kleinen Hinweis
> auf den hierzustadt üblichen Gebrauch des Wortes "Steak"
> in der Umgangssprache nicht auslösen wollte. Ich wasche meine
> Hände hiermit in Unschuld.
Aso. Der Hinweis auf besagte Stadt in "Nö, "Steak" ohne
Zusatz ist schlicht unbestimmt. Rind als Default-Wert
anzunehmen ist falsch." war wirklich so klein, daß ich ihn
gar nicht gesehen habe.
> > Mich fasziniert hier eher, daß das Wort "Steak"
> > schon vor 120 Jahren auf deutschen Speisekarten stand.
>
> <http://www.retrobibliothek.de/retrobib/faksimile_98996.jpeg>
Nüscht für Sitophobe.
Colbertsauce mir unbekannt.
> Aufzählung rechts enthält Beefsteak
Aber "Beafsteak" geschrieben - FR
Es ist ein dem Altisländischen entlehntes, habe ich kürzlich irgendwo
gelesen.
Für mich besteht der Unterschied in Steak und Schnitzel, oder wie der
Bezeichnungen sonst sein mögen - Scheibe, Schnitte - in der Dicke. Ein
Schnitzel ist dünn, ein Steak dick, damit es innen saftig bleibt.
Fausregel der bewanderten Köchin: Steak dick, Braten dünn schneiden.
Gruß
Gunhild
Fleischovalstababschnitt.
Gruss
Walter
>> Vulgo: Klops!
>
>Klops meines Erachtens nur kockt - FR
Muß an Deiner wassernahen Hrkunft liegen, bei uns war Klops per
default gebraten, die anderen hießen Kochklopse.
Gruß Uwe
--
"Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren."
Dieter Wiefelspütz, SPD
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
>http://www.retrobibliothek.de/retrobib/faksimile_98996.jpeg>
>Aufzählung rechts enthält Beefsteak und Hamburger Steak
Nicht ganz, das erste ist ein Beafsteak. Deutet m.E. darauf hin, daß
das Steak damals noch recht neu und keineswegs verfestigter
Sprachgebrauch war.
Meiner Erinnerung nach ist das wesentliche an einem "Deutschen
Beefsteak", dass es, sofern korrekt gemacht, aus reinem Beefsteakhack
gemacht wurde, also aus reinem mageren gehackten Rindfleisch. Ei muss
nicht sein. Bei einer Bulette (oder, für mich synonym, Frikadelle)
hingegen besteht der Fleischinhalt mindestens zur Hälfte aus
Schweinefleisch. Dazu kommen noch eingeweichte Brötchen etc.
--
Klaus Wacker klaus....@udo.edu
51°29'7"N 7°25'7"E http://www.physik.tu-dortmund.de/~wacker
> On 15 Jun., 13:59, Lothar Frings <Lothar.Fri...@gmx.de> wrote:
> > Mich fasziniert hier eher, daß das Wort "Steak"
> > schon vor 120 Jahren auf deutschen Speisekarten stand.
>
> Es ist ein dem Altisländischen entlehntes, habe ich kürzlich irgendwo
> gelesen.
Aso - Asche auf mein Haupt.
>
> Für mich besteht der Unterschied in Steak und Schnitzel, oder wie der
> Bezeichnungen sonst sein mögen - Scheibe, Schnitte - in der Dicke. Ein
> Schnitzel ist dünn, ein Steak dick, damit es innen saftig bleibt.
> Fausregel der bewanderten Köchin: Steak dick, Braten dünn schneiden.
Gut zu merken anhand der Wortendungen.
> Christina Kunze schrieb:
> > Das habe ich von meinem Koch-Großvater geerbt.
> > Und natürlich war es nicht ernst gemeint, sondern
> > als verklausulierte Frage: muss es denn unbedingt
> > ein deutsches Wort für Steak geben?
>
> Fleischovalstababschnitt.
Deutsch, nicht DDR-Deutsch.
>"Fondsmanager" tritt meist mit der Vorsilbe "Hedge-" auf und bezeichnet
>jemanden, der eine gro�e Menge Spielgeld anderer Leute verwaltet, also
>nicht mit eigenem Geld zockt, sondern mit fremdem Geld im Auftrag der
>Geldeigent�mer.
Das sehe ich nicht so, Fondsmanager werden auch in jeder anderen
Art von Fonds so bezeichnet. Das hat ja nichts damit zu tun,
dass derzeit Hedgefonds eher presserelevant sind als
Immobilienfonds.
--
Viele Gr��e
Gerald Fix
Reines Neu-Deutsch gips nur mit DDR.
Gruss
Walter
> Meine Quelle ist die Alltagssprache, die mir aktiv und passiv begegnet,
> und da ist das alleinstehende Steak faunatechnisch unbestimmt.
Ich muss sagen, dass ich in der Alltagssprache unter einem 'Steak' nie
etwas anderes erwarten würde als ein Rindersteak. Schweinesteak muss mMn
explizit als Schweinesteak bezeichnet werden und andere Tiersorten erst
recht.
D.
Dirk Schneïder schrieb:
Steaks treten hier hauptsächlich als Grillware in Erscheinung.
Wenn der Grillmeister beim Sommerfest ruft: "Steaks sind
fertig, wer will eins?!?", dann würde ich nicht darauf wetten,
daß die vom Rind sind.
Auch nicht, wenn mir meine Frau mitteilt, daß ich die von ihr
gekauften Steaks in Marinade einlegen soll.
Und wenn jemand unbedingt ein Rindersteak haben will, sollte
er dies bei der Frage "Was woll'mer denn am Wochenende essen?" auch
so explizit kundtun, sonst könnte es vorkommen, daß er am Sonntagmittag
dann mißmutig vor einem Schweinenackenteil sitzt.
Und wenn man beim Metzger nach 5 Steaks zum Grillen fragt, wird
die Bedienung normalerweise schon noch nachfragen, ob's denn
vom Schwein oder vom Rind sein soll.
Gruß
Joachim
P.S.
Auch wenn der Verdacht hier aufkommen mag: wir essen gar nicht
so oft Steaks. Weder vom Schwein, noch vom Rind, noch vom Wal.
Am 15.06.2010 10:49, schrieb Hans Bolte:
> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>
Steak ist ein deutsches Wort. Das englische "steak", aus dem das
deutsche "Steak" entstanden ist, bedeutet etwas anderes.
Joachim
> Manfred Hoß tat kund:
>
>> Die englischsprachige Wikipädia meint dazu: "A steak (from Old Norse steik,
>> "roast") is a cut of meat (usually beef)."
>> "Usually beef" deute ich so, dass ein Steak, wenngleich in seltenen Fällen,
>> aus etwas anderem als Rindfleisch bestehen kann, also auch im englischen
>> Sprachraum nicht klar gesagt ist, dass ein "steak" immer aus Rind besteht.
>
> Die deutsche Wikipedia ist meiner Meinung, zitiert aber
> die Quelle, die ich auch zitiert habe und die, wie wir
> von Joachim wissen, unmaßgeblich ist.
Nach meiner Auffassung besteht ein Steak nicht eindeutig aus Rindfleisch.
Das Wörterbuch meiner Brockhaus-Enzyklopädie (19. Auflage) gibt mir hierbei
recht, die Definition entspricht der der englischprachigen Wikipädia:
"[engl. steak < aisl. steik = Braten, zu: steikja = braten, urspr. = an den
Bratspieß stecken]: /nur kurz gebratene od. zu bratende Fleischscheibe aus/
/der Lende (bes. von Rind od. Kalb)/;"
Es gibt eben einen Unterschied zwischen amtlichen Regelungen und dem, was
die Allgemeinheit unter einem Begriff versteht. Die meisten interessiert es
nicht, was eine Behörde genau festgelegt hat. Ob jetzt nur Rindfleisch als
Steak firmieren darf ist egal. Wie bereits an anderer Stelle gesagt wurde,
wenn du in eine Metzgerei oder Fleischerei gehst und ein Steak verlangst,
so wirst du wahrscheinlich gefragt, ob es vom Rind oder vom Schwein sein
soll.
Gruß
Manfred.
> "Hans Bolte" <_unterstrichenen_teil...@t-online.de> schrieb
>
>> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>
> Fleischschnitte.
>
> Quelle: VErdeutschungsbücher des allgemeinen deutschen
> Sprachvereins. I. Die Speisekarte. Verdeutschung der in
> der Küche und im Gasthofswesen gebräuchlichen
> entbehrlichen Fremdwörter.
> Leipzig : Hirt & Sohn, 1889
Das kann ich ergänzen:
"(geklopfte) Fleischschnitte od. Schnitte"
Quelle: "Verdeutschungs-Wörterbuch" von Otto Sarrazin. - 3. verm. Aufl. -
Berlin : Ernst u. Sohn, 1906.
"Stück, Schnitzel, Schnitte (Rind-, Kalb-, usw.)"
Quelle: "Verdeutschungsbuch. Ein Handweiser zur Entwelchschung für Amt,
Schule, Haus, Leben" von Eduard Engel. - 5. durchges. und stark verm. Aufl.
- Leipzig : Hesse & Becker, 1929.
Gruß
Manfred.
> Ich muss sagen, dass ich in der Alltagssprache unter einem 'Steak' nie
> etwas anderes erwarten würde als ein Rindersteak. Schweinesteak muss
> mMn explizit als Schweinesteak bezeichnet werden und andere Tiersorten
> erst recht.
Gegenbeispiel: Holzfällersteak, nur richtig vom Schwein.
Martin
Das kam mit den Streakhäusern. Vorher bestellte man Beefsteak,
Filetsteak oder Rumpsteak oder wenn der Wirt französisch kochen konnte,
ein Entrecote oder Faux Fillet.
Es hieß dann, der argentinische Gaucho und der nordamerikanische Rancher
und Holzfäller machten solche feinen Unterschiede nicht und legten
einfach einen beliebigen mit der Bandsäge hergestellten Querschnitt auf
den Rost, das Steak eben, das über den Tellerrand hing.
--
Roland Franzius
Muss es denn unbedingt einen Superlativ von oval geben?
hp
> Und wenn jemand unbedingt ein Rindersteak haben will, sollte
> er dies bei der Frage "Was woll'mer denn am Wochenende essen?" auch
> so explizit kundtun, sonst könnte es vorkommen, daß er am Sonntagmittag
> dann mißmutig vor einem Schweinenackenteil sitzt.
Oder ggf. auch vor einem Rückensteak vom brandenburgischen
Sattelschwein Müllerin Art an Dipp Colbert mit Prinzeßböhnchen im
Speckmantel und Salat der Saison - FR
> > Und wenn jemand unbedingt ein Rindersteak haben will, sollte
> > er dies bei der Frage "Was woll'mer denn am Wochenende essen?" auch
> > so explizit kundtun, sonst könnte es vorkommen, daß er am Sonntagmittag
> > dann mißmutig vor einem Schweinenackenteil sitzt.
>
> Traditionell ist Steak nicht nur Rind, sondern auch Lende.
Dann heißt es Filetsteak - FR
> Das kam mit den Streakhäusern. Vorher bestellte man Beefsteak,
> Filetsteak oder Rumpsteak oder wenn der Wirt französisch kochen konnte,
> ein Entrecote oder Faux Fillet.
Oder auch mal'n Schattobrijang - FR
> > Klops meines Erachtens nur kockt
>
> Es gibt Kochklops und Bratklops.
Und den Wasserklops, scil. zwischen Gedächtniskirche und Europacenter
- FR
"Steaks: Fleisch=Schnitten, welche geklopft, gesalzen und in der
Pfanne mit Butter oder auf dem Rost rasch gebraten werden"
Universal=Lexikon der Kochkunst, Leipzig, vermutlich 1901
Gruß
Thomas
Legasthenische Abba-Fans wurden gar nicht angesprochen.
Gruss
Walter
>> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>
> FLEISCHSCHEIBE
Das ist zu allgemein. Nicht alle Fleischscheiben eignen sich als Steak.
> Fleischschnitte.
>
> Quelle: VErdeutschungsbücher des allgemeinen deutschen
> Sprachvereins. I. Die Speisekarte. Verdeutschung der in
> der Küche und im Gasthofswesen gebräuchlichen
> entbehrlichen Fremdwörter.
> Leipzig : Hirt & Sohn, 1889
In die Zeit gehört es wohl auch. Ich habe das Wort "Fleischschnitte" seit
1948 noch nie gehört oder gelesen, auf keinem Preisschild und keiner
Speisekarte. Ich kenne aber Fischschnitten.
>> Meinten sie: Beffsteck?
>
> Ich kenne das als Büffstück (wie Rumstück)
Das Kindermädchen bei meinen Großeltern kaufte beim Schlachter "ein
Viertel Biestekack".
Nicht vom Biber?
> Die englischsprachige Wikip�dia meint dazu: "A steak (from Old Norse steik,
> "roast") is a cut of meat (usually beef)."
> "Usually beef" deute ich so, dass ein Steak, wenngleich in seltenen F�llen,
> aus etwas anderem als Rindfleisch bestehen kann, also auch im englischen
> Sprachraum nicht klar gesagt ist, dass ein "steak" immer aus Rind besteht.
Ich meine, da� man bei "steak" im Englischen Rindfleisch assoziiert,
liegt schlicht daran, da� Schweinesteak, -schnitzel etc. in
angels�chsischen L�ndern un�blich sind, jedenfalls in Steak-Hochburgen
wie USA oder Australien. Im deutschen Sprachraum sieht das anders aus.
--
GUGELFUHR(E), f., scherz, spasz, narrheit,
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
Hier würde eine anatomisch korrekte Beschreibung des Körperteils
hingehören, von dem die Fleischscheibe abgeschnipselt werden soll.
Gefolgt von Hinweisen zur gewünschten Zubereitung.
> B: Ach so.
Wenn B dann das Richtige bringt, ist A beeindruckt.
hp
Wie aus einem früheren Zitat - ich glaube von Manfred Hoß -
hervorging, bezeichnet Steak ein Stück gebratenes Fleisch,
ursprünglich "Bratspieß":
Im Zuge der WM war davon die Rede, daß man in Südafrika in legerer
Kleidung zu Barbeque-Festen geladen werde, vor denen Vegetarier
dringend gewarnt wurden, da sie mehr oder weniger aus tellerfüllenden
Steaks ohne Beilagen besteünden.
In Südafrika werden zur Gaudi der Touristen Straußenrodeos auf
Straußenfarmen angeboten. Deren Zucht dient allerdings weniger
Federproduktion und Straußenledergewinnung.
Auch Hai-, Thunfisch-, Lachs-, Puten-, Lamm- oder Hirschsteaks weisen
darauf hin, daß es zur Herstellung von Steaks eines größeren Stückes
Muskelfleisches ohne Knochen bedarf, das sich in Scheiben schneiden
läßt.
Das Klopfen sollte man bei zarteren Stücken unterlassen, weil der Saft
austritt. Ebenso das Angebot ablehnen, das Steak durch den Steaker zu
jagen,. Also Rinder- oder Schweinemedaillons aus dem Filetstück besser
mit der Messerbreitseite oder zwischen zwei Plastikbrettern
vorsichtig flachdrücken.
Das knochen- oder grätenfreie Stück nennt sich im kleineren Maßstab
Filet - also Fischfilet, Hähnchenfilet.
Bei Rind, Schwein, Lamm, Hirsch und Reh nennt sich die Lende Filet.
Das ist der Muskelstrang, der über den unteren Rippen längs zur
Wirbelsäule liegt, daher das französische Wort Tourne-dos,
"Rückendreher".
Gruß
Gunhild,
deren Sohn jüngst zum Vegetarismus konvertierte.
Beim brandenburgischen Sattelschwein hatte ich spontan die
Assoziation zu einem preußischen Landjunker.
Gruß
Joachim
Fleischschnitte ist schon etwas älter als 120 Jahre. Bei der Suche in Band
125 der Digitalen Bibliothek, "Deutsche Literatur von Luther bis
Tucholsky", erhalte ich bei einer Suche danach 8 Treffer. Der erste davon
stammt aus dem Jahr 1809 und zwar in Achim von Arnims Erzählung "Der
Wintergarten". Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob hier wirklich Steaks
gemeint sind. In Balduin Möllhausens 1865 erschienener Erzählung "Die
Mandanenwaise" ist es hingegen eindeutig. Zitat: "... nach Prairieweise
gerösteten Fleischschnitten ..."
Steak (144 Treffer, davon 127 mal Beefsteak) taucht erstmals 1815 bei E. T.
A. Hoffmann sowie etwa zeitgleich bei Ludwig Tieck auf. Sowohl Steak als
auch Fleischschnitte tauchten somit etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts im
deutschen Sprachraum auf, durchgesetzt hat sich jedoch Steak, bzw. das die
Herkunft des Fleisches mitbezeichnende Beefsteak.
Gruß
Manfred.
Warum so kompliziert, wenn es doch ein Wort gibt, das jeder versteht,
nämlich Steak.
Ciao
Wolfram
--
Wieder und wieder war er in den armseligen Trugschluß Descartes' verfallen,
verständliche Schlußfolgerungen für richtige Schlußfolgerungen zu halten.
ROBERT A. HEINLEIN
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
Genau deshalb passt das Wort ja so gut.
Meiner Erfahrung nach eignen sich auch nicht alle als "Steak" verkauften
Produkte als Steak.
Rico
>>> Ich muss sagen, dass ich in der Alltagssprache unter einem 'Steak'
>>> nie
>>> etwas anderes erwarten würde als ein Rindersteak. Schweinesteak muss
>>> mMn explizit als Schweinesteak bezeichnet werden und andere
>>> Tiersorten
>>> erst recht.
>>
>> Gegenbeispiel: Holzfällersteak, nur richtig vom Schwein.
>
> Nicht vom Biber?
Steaks vom Biber sind ungenießbar, weil die Viecher sich oftmals nur von
Lammlachsen ernähren.
Martin
>> >Das Geheimnis liegt - wie so oft beim Kochen - in den
>> >Zutaten: "Steak" ist vom Rind, (Tier)-Steak ist vom (Tier).
>>
>> Braten Sie ein Rindersteak in Lammfett und fragen Sie Ihre G ste, was
>> sie essen.
>
> Darf Endesgezeichneter submissest die Bezugsquelle f�r Lammfett
> erfragen?
Hammelbr�he zubereiten, erkalten lassen, Fettdeckel abheben und
behaupten, es w�re vom Lamm.
Martin
> Auch wenn der Verdacht hier aufkommen mag: wir essen gar nicht
> so oft Steaks. Weder vom Schwein, noch vom Rind, noch vom Wal.
Walessen gibts in der Mensa.
Grüße,
Frank
Das Rezept hier klingt aber ganz lecker:
http://filesoup.com/forum/index.php?showtopic=19366&pid=108856&mode=threaded&start=
In Amerika gibt es sogar eigene Steakhäuser(sic!) für Bibersteaks:
http://www.williambeavernyc.com/william-beaver-steak-houses-ny.htm
SCNR,
Frank
Vom Biber bekommen wir doch schon die Bettwäsche.
Da "Und vom Pelikan den Füllfederhalter." Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
22.15-22.45 RBB: Zoff um See und Spree - Etwa 250 märkische Seen will
In Japan.
--
Oliver Cromm from this day forward
you will also be known as
Smilin' Samurai
<http://www.mess.be/inickgenwuname.php>
>> Steaks vom Biber sind ungenießbar, weil die Viecher sich oftmals nur von
>> Lammlachsen ernähren.
>
> Das Rezept hier klingt aber ganz lecker:
> http://filesoup.com/forum/index.php?showtopic=19366&pid=108856&mode=threaded&start=
| Soak the meat over night in salt and vinegar and water.
Wenn man sowas über Nacht einlegen muß, das hat häufig den Grund, einen
unangenehmen Geschmack zu beseitigen. Schweinenieren z.B. müssen
unbedingt gewässert werden, damit sie nicht nach Urin schmecken.
>>>> Gibt es eigentlich einen deutschen Begriff für Steak?
>>>
>>> FLEISCHSCHEIBE
>>
>> Das ist zu allgemein. Nicht alle Fleischscheiben eignen sich als Steak.
>
> Genau deshalb passt das Wort ja so gut.
Das ist die Herangehensweise bei Behörden. Behörden wollen nicht
kommunizieren und verstanden werden, sondern besserwissen und rechthaben.
Deshalb werden immer möglichst unscharfe Wörter gewählt, damit sie auf
jeden Fall passen. Beispiel: "Handapparat" statt "Telefonhörer".
Zur Kommunikation ist das aber nur schlecht geeignet. Wörter, bei denen
man immer nachfragen muß, setzen sich im Alltag nicht durch. Sie werden
nicht zum Kommunizieren benutzt, sondern um Leute zu ärgern.