ditschen (Hamburg)
fuchsen (Pforzheim!)
kitschen (Dortmund)
klimpern (Berlin)
klingeln (Cottbus)
(an)m"auerln (Wien)
pfennigfuchsen (M"unchen)
pimpern(?) (Leipzig)
pingeln (Norddeutschland)
schangeln (Hagen-Haspe)
schebbeln (Essen)
Ein Pi-mal-Daumen-Sprachatlas dazu:
ditschen
pingeln
klimpern
schebbeln kitschen
schangeln klingeln
pimpern(?)
fuchsen fuchsen
pfennigfuchsen
(an)mäuerln
Zu ,,pingeln'' habe ich als Herkunft nur Norddeutschland gehört.
Liegt das nun nördlich oder südlich von Hamburg? Da ich von
einer Holsteinerin einmal die Bezeichnung ,,Ditscher'' als Geldeinheit
hörte, vermute ich, daß dort auch eher ,,ditschen'' gesagt wird.
Der Kolporteur des Wortes ,,pimpern'' zog im Nachhinein seine Angabe
halb zurück, war sich seiner Sache nicht so ganz sicher, wohl auch
deswegen, weil es -- zumindest vom deutschen Bukowski-Übersetzer --
in anderem Zusammenhang gebraucht wird.
Weitere Kommentare (und meine dazu):
Uwe Waldmann, Saarbrücken (Hagen-Haspe)
UW> Du schreibst in Artikel <3442sr$9...@hpux.rz.uni-jena.de>:
UW> > Vor ein paar Tagen habe ich mich an einen Faden geh"angt, weil ich wissen
UW> > wollte, wie in verschiedenen Gegenden das Kinderspiel heiBt, bei dem
UW> > M"unzen gegen ein Wand geworfen werden und die/der WerferIn der
UW> > wandn"achsten M"unze alle M"unzen gewinnt.
UW>
UW> Variante: der Werfer der wandnaechsten Muenze laesst alle Muenzen auf den
UW> Boden fallen. Er erhaelt diejenigen Muenzen, die Zahl (bzw. Wappen)
UW> zeigen, mit den restlichen Muenzen geht es beim Werfer der zweitnaechsten
UW> Muenze weiter, u.s.f.
UW>
Nicht ganz so radikal wie ,,alle Münzen dem Sieger''. Gefällt
mir.
Reinhard Schoen (Ulm/München):
RS> Und in unserer Version ging es noch weiter: Der Sieger (dessen Muenze am
RS> dichtesten bei der Wand war), legte alle eingesetzten Muenzen auf den Handteller,
RS> warf sie hoch und versuchte, soviele wie moeglich mit dem Handruecken aufzufangen.
RS> Diese warf er wieder hoch, und alle, die nun fing, behielt er.
RS> Der zweitbeste Werfer sammelte alle beim ersten oder zweiten Wurf heruntergefallenen
RS> Muenzen auf und warf sie ebenfalls: Vom handteller auf den handruecken, dann in
RS> die Faust. Waren noch Muenzen uebrig, ging das Werfen und Fangen entsprechend weiter.
Noch eine Geschicklichkeitsvariante des Vorhergehenden. Nur dann gerecht,
wenn der verbleibende Rest aller Münzen wieder an den Sieger geht.
Sonst ist es bei hinreichender Ungeschicklichkeit aller in Teil II des
Spiels gut, in Teil I absichtlich zu verlieren (nein, Querpost nach
de.rec.games ergeht nicht).
Allen Beitragenden besten Dank!
--
Johannes Faßbinder:Weil du nicht da bist, werde ich mich betrinken.
Brunnengasse 4 : Ich weiß: es ist ein denkbar schlechter Tausch.
D-07745 Jena :Ich würde auch viel lieber in deine Arme sinken,
i...@rz.uni-jena.de: aber du bist nicht da, und ich brauch den Rausch.(Freiberg)