was ist korrekt: Autorname oder Autorenname?
Danke für Eure Mühe,
Marcus
--
os...@uni-muenster.de
les paroles sont faites pour cacher nos pensées (talleyrand)
>was ist korrekt: Autorname oder Autorenname?
ich votiere fuer autorenname (wuerde aber name des/der autors/autorin
verwenden).
gruss
iris
>On Sat, 6 Feb 1999 18:31:19 +0100, "Marcus Ostermann"
><os...@uni-muenster.de> wrote:
>
>>was ist korrekt: Autorname oder Autorenname?
>
>ich votiere fuer autorenname (wuerde aber name des/der autors/autorin
>verwenden).
Schreiben oder auch sprechen: "name des/der autors/autorin" ??
mfg
+ogs
--
O.G. Schwenk -> http://www.home.pages.de/~ogs/
Literatur -> http://www.short-stories.de/
>>>was ist korrekt: Autorname oder Autorenname?
>>
>>ich votiere fuer autorenname (wuerde aber name des/der autors/autorin
>>verwenden).
>
>Schreiben oder auch sprechen: "name des/der autors/autorin" ??
*grummel*.. du willst es aber genau wissen.
wenn also nicht eindeutig auf einen autor _oder_ auf eine autorin
bezogen, wuerde ich formulieren (schriftl. und muendl.):
"name des autors oder der autorin"
es sei denn, das ganze steht in einem text, in dem ich ausdruecklich
die weiblein in die maennliche form mit einschliesse.
isses nu gut?
bitte keinen emanzipationsthread anzetteln
iris
Warum ist das Geschlecht des Schriftstellers so wichtig? Herrscht hier
Islam?
--Volker
Nur weil die Islamischen auch so streng beruflichen Unterscheidungen
auf geschlechtlichen Gründen machen.
--Volker
>Nur weil die Islamischen ....
und meint die Muslim.
Frage dazu: Muslim ist Plural.
Hat die oft gelesene feminine Endung: Muslima (für ein weiblich singulares
Exemplar) irgendeinen Sinn?
Leider steckt mein Arabisch noch in den Kinderschuhen ...
> Leider steckt mein Arabisch noch in den Kinderschuhen ...
>
untersteht sich aber
> Muslim ist Plural.
zu wissen.
> Hat die oft gelesene feminine Endung: Muslima (für ein weiblich
> singulares Exemplar) irgendeinen Sinn?
"Zu den Weisungen zählt das sichtbare Gebot der Verhüllung. Frauen wie
Männer haben sich einander gegenüber zu verhüllen. Beim Mann steht
das Tragen des Bartes für ein solches Gebot, aber auch daß er keiner
Frau mit der Absicht, sich ihr zu nähern, direkt in die Augen schauen
darf.
Die Frauen sollen ihre Haare verdecken und ihren Körper nicht zur Schau
stellen. Beide Geschlechter dürfen sich nicht berühren, es sei denn,
sie unterstehen den Geboten für Angehörige oder sind Eheleute. Auch hier
sind wir Muslime im Laufe der Geschichte oftmals zu streng mit uns
selbst und anderen umgegangen. Das ursprüngliche Gebot sollte uns
mahnen, den Respekt vor einander nicht zu verlieren. Auch der Koran, für
jeden gläubigen Muslim Gottes Wort, verwendet zur Bezeichnung des
Verhältnisses der Geschlechter dieses Bild der Kleidung: "Sie sind für
euch, und ihr für sie wie eine Bekleidung." (Sure 2, Al-Baqara, Vers
187). In all unserem Tun sollen wir unseren Propheten nachahmen, der
unser bestes Vorbild ist. Auch darin wie wir unser tägliches Gebet zu
verrichten haben. Rituell reines Essen und Leben gehört zu den
wichtigsten Pflichten eines jeden Muslim, einer jeden Muslima.
Schweinefleisch ist ebenso verboten wie Alkohol. Auch wenn diese Gebote
nirgends begründet werden, so halten sich die Muslime in der Regel an
diese Verbote, um ihren Gehorsam gegenüber Gottes Wort zu zeigen
und ihren Glauben zu bestätigen."
Am besten wende er sich direkt an den Autor obiger Erkenntnisse:
http://www.dataway.ch/~fbanki/faakbar.htm.
Oder sind am Ende nicht einmal mehr die Profis der rechten Orthographie
mächtig?
H
W
Sicher? Ich dachte, der Plural sei (um die Verwirrung komplett zu machen
:-) Muslimin, entsprechend der -in/im-Pluralbildung im Arabischen.
--
Gruss,
Henry
Gerade weil du mit deinem "des Autors/der Autorin" Leute rein und
allein auf Grunde ihrer Geschlechter trennst, obwohl sie nur wegen ihrer
Schreibtätigkeit ursprünglich zusammengefasst wurden. Warum? Welche
Rolle spielt das Geschlecht des Autors/der Autorin zum Verstand
seiner/ihrer Tätigkeit?
--Volker
> > Gerade weil du mit deinem "des Autors/der Autorin" Leute rein und
> >allein auf Grunde ihrer Geschlechter trennst, obwohl sie nur wegen ihrer
> >Schreibtätigkeit ursprünglich zusammengefasst wurden. Warum? Welche
> >Rolle spielt das Geschlecht des Autors/der Autorin zum Verstand
> >seiner/ihrer Tätigkeit?
> Keine! Hat hier glaube ich auch niemand behauptet. Über den Sinn und
> Unsinn, Berufsbezeichnungen zu "femininisieren" haben wir uns hier
> doch schon genug unterhalten.
Also-- Denn hast wohl mich doch sehr gut verstanden waehrend du
schriebst:
[quote]
> Nur weil die Islamischen auch so streng beruflichen Unterscheidungen
>auf geschlechtlichen Gründen machen.
Das Geschlecht des Autors/der Autorin ändert in unseren Breitengraden
aber nichts an seinem/ihrem Beruf.
Ich glaub', ich versteh' dich immer noch nicht!?
[unquote]
--Volker
Ich las, 'muslimin' sei Plural, mit anderer Vokalisierung 'musulman'
(türkisch), daraus verhunzt bis zum 19. Jahrhundert 'Muselmann'.
Gruß, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
> "W. Meyer-von Gagern" wrote:
>
> > Das Geschlecht des Autors/der Autorin ändert in unseren Breitengraden
> > aber nichts an seinem/ihrem Beruf.
> > Ich glaub', ich versteh' dich immer noch nicht!?
>
> Gerade weil du mit deinem "des Autors/der Autorin" Leute rein und
> allein auf Grunde ihrer Geschlechter trennst, obwohl sie nur wegen ihrer
> Schreibtätigkeit ursprünglich zusammengefasst wurden. Warum? Welche
> Rolle spielt das Geschlecht des Autors/der Autorin zum Verstand
> seiner/ihrer Tätigkeit?
Willst Du wissen, was es für sie/ihn ändert oder was es für den
Leser/die Leserin ändert?
--
...und tschuess!
Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de
Weder noch, sondern für den Verwender/die Verwenderin des "des
Autors/der Autorin".
--Volker