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Holla, die Waldfee

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Friedrich Vosberg

unread,
Jan 4, 2010, 3:48:42 PM1/4/10
to
Moin.

Das �Internet� wei� es lt. Google offenbar nicht. Aber vielleicht wei�
es jemand der hiesigen Philologen und Philosophen: Woher kommt der
Ausspruch �Holla, die Waldfee!�, die ugs. einem Erstaunen Ausdruck
verleiht?

Gru�. Friedrich

--
Kinderl�rm ist Zukunftsmusik.

vatolin (at) me (dot) com

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Lothar Frings

unread,
Jan 5, 2010, 4:41:42 AM1/5/10
to
Matthias Opatz tat kund:

> Friedrich Vosberg schrieb:
>
> > Das Internet weiß es lt. Google offenbar nicht.
>
> Aber diese Gruppe (und damit Google-Groups).
> Es kommt alle Jahre wieder. Ein Fall für die FAQ?

Bestimmt - wenn du mal kurz erläutern könntest,
woher es kommt. In den bisherigen Fundstellen
steht nur, was es bedeutet - das dürfte klar sein -
und welche Abwandlungen die Anwesenden kennen.
Danach hat der OP aber nicht gefragt.

Heinz Lohmann

unread,
Jan 5, 2010, 7:03:40 AM1/5/10
to
Lothar Frings schrieb:

> Matthias Opatz tat kund:
>
>> Friedrich Vosberg schrieb:
>>
>>> Das Internet wei�ソス es lt. Google offenbar nicht.

>> Aber diese Gruppe (und damit Google-Groups).
>> Es kommt alle Jahre wieder. Ein Fall f�ソスr die FAQ?
>
> Bestimmt - wenn du mal kurz erl�ソスutern k�ソスnntest,

> woher es kommt. In den bisherigen Fundstellen
> steht nur, was es bedeutet - das d�ソスrfte klar sein -

> und welche Abwandlungen die Anwesenden kennen.
> Danach hat der OP aber nicht gefragt.

Lt K�ソスpper:
Waldfee f
husch,husch, die Waldfee! = a) Ausruf junger M�ソスnner angesichts eines
vorbeilaufenden jungen M�ソスdchens. M�ソスrchenfreunde kennen die Fee fast nur
als sch�ソスne Frauengestalt. Die Waldfee ist die dichterische Nachfolgerin
der Waldnymphe aus der altgriechischen Mythologie. /1910ff, jug./
b) schnell, behutsam! meist in Verbindung mit dem Warnruf: "Kopf weg, -
es kommt was geflogen!" /Sold 1914 ff./
c) Ausruf bei unhaltbarem Torball. /Jug 1920 ff/

--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25�ソス07'58"N 121�ソス27'56"E
--
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.

Reinhard Zwirner

unread,
Jan 5, 2010, 12:25:51 PM1/5/10
to
Heinz Lohmann schrieb:
>
[...]
> Lt K�pper:
> Waldfee f
> husch,husch, die Waldfee! = a) Ausruf junger M�nner angesichts eines
> vorbeilaufenden jungen M�dchens. M�rchenfreunde kennen die Fee fast nur
> als sch�ne Frauengestalt. Die Waldfee ist die dichterische Nachfolgerin

> der Waldnymphe aus der altgriechischen Mythologie. /1910ff, jug./
> b) schnell, behutsam! meist in Verbindung mit dem Warnruf: "Kopf weg, -
> es kommt was geflogen!" /Sold 1914 ff./
> c) Ausruf bei unhaltbarem Torball. /Jug 1920 ff/

Wenn meine Mutter (Oberschlesierin) zu einem von uns Kindern "Jetzt
aber husch, husch, die Waldfee!" sagte, bedeutete das eher "Jetzt
aber zack, zack, sonst setzt es was ...!".

Erinnert sich

Reinhard

Oliver Jennrich

unread,
Jan 5, 2010, 2:07:50 PM1/5/10
to
Reinhard Zwirner <reinhard...@web.de> writes:

Ja, das kenne ich. Meist in Zusammenhang mit 'jetzt aber ab ins Bett!'.

--
Space - The final frontier

Henning Sponbiel

unread,
Jan 5, 2010, 4:19:14 PM1/5/10
to
On Mon, 4 Jan 2010 21:48:42 +0100, Friedrich Vosberg wrote:

>Das �Internet� wei� es lt. Google offenbar nicht. Aber vielleicht wei�
>es jemand der hiesigen Philologen und Philosophen: Woher kommt der
>Ausspruch �Holla, die Waldfee!�, die ugs. einem Erstaunen Ausdruck
>verleiht?

Versuche es einmal mit der Google-Groups-Suche: Das wurde hier schon
einmal - IIRC - ersch�pfend diskutiert.


Henning

Heinz Lohmann

unread,
Jan 5, 2010, 8:53:06 PM1/5/10
to
Oliver Jennrich schrieb:

So sieht es auch Duden 11: Redewendungen und sprichw�rtliche Redensarten.

--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan

25�07'58"N 121�27'56"E

Friedrich Vosberg

unread,
Jan 8, 2010, 2:19:07 AM1/8/10
to
Henning Sponbiel <spon...@gmx.net> wrote:

> On Mon, 4 Jan 2010 21:48:42 +0100, Friedrich Vosberg wrote:
>

> > �Holla, die Waldfee!�


>
> Das wurde hier schon einmal - IIRC - ersch�pfend diskutiert.


�Ersch�pfend�? M�glicherweise die Diskutanten, nicht aber das Thema. Es
wurde breitgetreten, welche �hnlich klingenden Redewendungen es gibt,
insb. die �Husch-Husch-Variante�.

Jedoch wurde weder die Herkunft der Redewendung er�rtert noch wenigstens
mal versucht fest zu stellen, seit wann die Redewendung in Gebrauch ist.
�ber dies wurde beinahe nur auf Beispiele abgestellt, wo eine solche
Redewendung zur Eile antreiben soll oder auf Eiligkeit hinweist.

Hier im brandenburgischen und s�chsischen Raum wird die Redewendung aber
verwendet um �berraschtheit, insb. Erstaunen Ausdruck zu geben. Eine
solche Verwendung ist in den von Matthias Opatz verlinkten Threads
einmal erw�hnt aber auch dort ist kein wirklich brauchbarer Hinweis auf
den Ursprung der Redewendung zu finden.

Nat�rlich ist klar und bedarf keiner vertieften Belehrung, dass Holla
von Holda, Hulda o.�. kommen k�nnte und welche Herkunft und Bedeutung
Waldfeen haben.

Wirklich interessant ist doch nur, seit wann und warum genau die
Wortkombination �Holla, die Waldfee!� verwendet wird, um einem Erstaunen
Ausdruck zu verleihen.

Wiedermal also ein Fall, wo �das Internet� viel redet, aber nichts wei�.

Heinz Lohmann

unread,
Jan 8, 2010, 4:17:32 AM1/8/10
to
Friedrich Vosberg schrieb:

Ein paar Infos stehen mittlerweile schon im Thread.


>
> Wiedermal also ein Fall, wo �das Internet� viel redet, aber nichts wei�.
>

Wer hat dir denn versprochen, dass es alles wei�?

BTW: Usenet ist nicht Internet. ...

--
Bis die Tage!

Heinz L.

25�07'58"N 121�27'56"E

Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not
truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music.
Music is the best. F.Z. 1940-1993

Roland Franzius

unread,
Jan 8, 2010, 5:08:41 AM1/8/10
to
Heinz Lohmann schrieb:

> Friedrich Vosberg schrieb:
>
> Ein paar Infos stehen mittlerweile schon im Thread.
>>
>> Wiedermal also ein Fall, wo �das Internet� viel redet, aber nichts wei�.
>>
>
> Wer hat dir denn versprochen, dass es alles wei�?
>
> BTW: Usenet ist nicht Internet. ...
>

"Husch husch die Waldfee" benutzte man gelegentlich bei Beauftragungen
der Kinderm�dchen, Pflichtjahrm�dchen, K�chenhilfen vom Dorf,
dann auch wenns f�r f�r die Kinder ger�uschlos schnell ins Bett gehen
sollte.


"Holla die Waldfee" war zB in G�ttingen �blich beim Auspielen der Dame
beim Doppelkopf und folglicherweise auch sonst bei jedem gelungenen Coup
mit �berrraschungsmoment und Ansage.

--

Roland Franzius

Message has been deleted

Heinz Lohmann

unread,
Jan 8, 2010, 7:23:40 AM1/8/10
to
Matthias Opatz schrieb:
> Friedrich Vosberg schrieb:

>
>> Jedoch wurde weder die Herkunft der Redewendung er�rtert noch wenigstens
>> mal versucht fest zu stellen, seit wann die Redewendung in Gebrauch ist.
>
> "Husch - husch - die Waldfee" ist klasisches Theaterrepertoire.
> http://books.google.de/books?id=Q4I7AAAAcAAJ&pg=PA43&dq=husch+waldfee&lr=&as_drrb_is=b&as_minm_is=0&as_miny_is=&as_maxm_is=0&as_maxy_is=1960&as_brr=0&cd=1#v=onepage&q=husch%20waldfee&f=false
>
> Seit mindestens 150 Jahren. Okay, Oskar von Redwitz ist nicht mehr
> en vogue, seine Waldfee aber ist es allemal.
>

Heureka!
Also wenn pl�tzlich etwas �berraschendes passiert bzw. etwas schnell
passieren soll.

--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan

25�07'58"N 121�27'56"E

Friedrich Vosberg

unread,
Jan 8, 2010, 10:12:26 AM1/8/10
to
Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:

> "Husch - husch - die Waldfee" ist klasisches Theaterrepertoire.
>

> Seit mindestens 150 Jahren. Okay, Oskar von Redwitz ist nicht mehr en
> vogue, seine Waldfee aber ist es allemal.

Hossa! Gro�artig!

Das ist zwar nicht die Redewendung, nach der *ich* gefragt hatte, aber
es ist endlich nach so vielen Jahren die Kl�rung des �Husch, Husch --
die Waldfee!�-Geheimnisses.

Vielen Dank. Sehr sch�n.

Jetzt muss nur nach gefunden werden, wo �Holla, die Waldfee!� herkommt.

Christina Kunze

unread,
Jan 8, 2010, 6:52:46 PM1/8/10
to
"Reinhard Zwirner" <reinhard...@web.de> schrieb

Genau so kenne ich es auch von meiner Oma (auch Oberschlesien).
Der Tonfall war so ungef�hr wie bei "w�rdest du dich jetzt BITTE
ein bisschen beeilen!!!"
"Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die
Waldfee bem�he.

chr

Christina Kunze

unread,
Jan 8, 2010, 6:54:07 PM1/8/10
to
"Friedrich Vosberg" <fvos...@me.com> schrieb

> Hier im brandenburgischen und s�chsischen Raum wird die Redewendung aber
> verwendet um �berraschtheit, insb. Erstaunen Ausdruck zu geben.

In dieser Bedeutung ist mir die Redewendung noch nie untergekommen.
Und in Berlin bin ich zumindest vom brandenburgischen Raum nicht
allzu weit entfernt.

chr

Florian Ritter

unread,
Jan 8, 2010, 7:42:07 PM1/8/10
to
On 9 Jan., 00:52, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:

> > Wenn meine Mutter (Oberschlesierin) zu einem von uns Kindern "Jetzt
> > aber husch, husch, die Waldfee!" sagte, bedeutete das eher "Jetzt
> > aber zack, zack, sonst setzt es was ...!".
>
> Genau so kenne ich es auch von meiner Oma (auch Oberschlesien).
> Der Tonfall war so ungef hr wie bei "w rdest du dich jetzt BITTE
> ein bisschen beeilen!!!"

> "Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die Waldfee bemühe.

So, so, und ist verwundert, wenn der Kleene berlinert, so er
Bauarbeiter spielt (1 Elefant vergißt nix!) - FR

Message has been deleted

Diedrich Ehlerding

unread,
Jan 9, 2010, 3:21:46 AM1/9/10
to
Reinhard Zwirner meinte:

> Wenn meine Mutter (Oberschlesierin) zu einem von uns Kindern "Jetzt
> aber husch, husch, die Waldfee!" sagte, bedeutete das eher "Jetzt
> aber zack, > zack, sonst setzt es was ...!".

Ich kenne sowohl "husch husch" als auch "holla", das ist MUSEN aber nucht
synonym. "Husch, husch, die Waldfee" kenne ich auch in der Bedeutung
"jetzt aber los", hingegen bedeutet "holla, die Waldfee" eher eine
überraschte Anerkennung, dass irgendetwas besonders groß/schön/schnell
ist. Um im Kontext zu bleiben: eine Mutter, die ihre Kinder mit "husch
husch, die Waldfee" ins Bett schicken will und feststellt: die liegen
schon drin, könnte mit "das ging aber blitzartig, holla die Waldfee!"
reagieren.

Diedrich
--
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HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.

Friedrich Vosberg

unread,
Jan 9, 2010, 5:34:39 AM1/9/10
to
Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:

> Um im Kontext zu bleiben: eine Mutter, die ihre Kinder mit "husch
> husch, die Waldfee" ins Bett schicken will und feststellt: die liegen

> schon drin, k�nnte mit "das ging aber blitzartig, holla die Waldfee!"
> reagieren.

Genau so kenne ich die Verwendung der Floskel auch.

Joerg Digmayer

unread,
Jan 9, 2010, 7:29:31 AM1/9/10
to
Florian Ritter schrieb:

> On 9 Jan., 00:52, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:

>> "Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die Waldfee bem�he.


>
> So, so, und ist verwundert, wenn der Kleene berlinert, so er

> Bauarbeiter spielt (1 Elefant vergi�t nix!) - FR

Ist "hinne" speziell berlinerisch? Mir klingt das ganz unspezifisch
norddeutsch.

Gr��e
J�rg.

--
"Recht hat er, der Dingsbums!"

Joerg Digmayer

unread,
Jan 9, 2010, 7:33:45 AM1/9/10
to
Friedrich Vosberg schrieb:

> Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:
>
>> Um im Kontext zu bleiben: eine Mutter, die ihre Kinder mit "husch
>> husch, die Waldfee" ins Bett schicken will und feststellt: die liegen
>> schon drin, k�nnte mit "das ging aber blitzartig, holla die Waldfee!"
>> reagieren.
>
> Genau so kenne ich die Verwendung der Floskel auch.

�berrascht-anerkennend, so ist mir "holla die Waldfee" auch vertraut -
im Kartenspiel und im Alltag. "Husch husch" kenn ich in Verbindung mit
der Waldfee nicht - bei meiner (b�hmischen) Gro�mutter hie� es vorm
Schlafengehen "husch husch ins K�rbchen".

Joachim Pense

unread,
Jan 9, 2010, 9:25:09 AM1/9/10
to
Joerg Digmayer (in de.etc.sprache.deutsch):

> Florian Ritter schrieb:
>> On 9 Jan., 00:52, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:
>
>>> "Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die Waldfee

>>> bemühe.


>>
>> So, so, und ist verwundert, wenn der Kleene berlinert, so er

>> Bauarbeiter spielt (1 Elefant vergißt nix!) - FR


>
> Ist "hinne" speziell berlinerisch? Mir klingt das ganz unspezifisch
> norddeutsch.
>

Für mich nordhessisch, vermutlich, weil ich es nur dort öfter mal gehört
habe.

Joachim

Florian Ritter

unread,
Jan 9, 2010, 10:04:09 AM1/9/10
to
On 9 Jan., 13:29, Joerg Digmayer <joergs.spamkue...@gmx.de> wrote:

> >> "Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die Waldfee bemühe.


>
> > So, so, und ist verwundert, wenn der Kleene berlinert, so er

> > Bauarbeiter spielt (1 Elefant vergißt nix!)
>
> Ist "hinne" speziell berlinerisch?

Möchte so sprechen.

> Mir klingt das ganz unspezifisch norddeutsch.

Der Noddt. sagt "mach zu" oder op Platt "mock to".

So, Jung, mach hinne, wir essen zeitich - FR

Florian Ritter

unread,
Jan 9, 2010, 10:17:59 AM1/9/10
to
On 9 Jan., 02:26, Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:

> > Und in Berlin bin ich zumindest vom brandenburgischen Raum nicht
> > allzu weit entfernt.
>

> Um nicht zu sagen, Berlin liegt mittendrin im Markischen,

Nicht im "Markischen", im Maerkischen (so geschrieben, weil irgendein
Unhold hier Umlaute entwendet).

> was wohl die Mark Brandenburg bezieht

Richtig.

> (heutige L ndergrenzen sind daf r unerheblich).

Zum Land Bbg. zaehlen dztg. auch Teile der Uckermark, der Altmark, vor
'45 die gesamte Neumark (hinter Ffo. sehr schoene, seenreiche
Endmoraenenlandschaft, hatte da mal eine Ferienwohnung); im jetzt
kathol. Kloster "Paradies" trug uns ein Mönch auf Deutsch aus der
Geschichte des Hauses vor, sein Aktendeckel trug die Aufschrift
"Jugendarbeit 1937", der Pole als solcher scheint da ziemlich
schmerzfrei zu sein - FR

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Friedrich Vosberg

unread,
Jan 10, 2010, 5:00:55 AM1/10/10
to
R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:

> Am 09.01.2010 schrieb Joerg Digmayer:
> >
> > �berrascht-anerkennend, so ist mir "holla die Waldfee" auch vertraut -
> > im Kartenspiel
>

> Genau, wenn man zur Verbl�ffung des Gegners doch noch einen Trumpf hat
> und auf einmal das Spiel �bernimmt.

Ja doch! Dass die Floskel insbesondere im Skatjargon gel�ufig ist, ist
bekannt. Aber wie ist sie dahin gekommen?

Ich k�nnte mir sogar vorstellen, dass die Floskel im Zusammenhang mit
der Farbe Gr�n im deutschen Skatblatt verwendet wird. F�r mich einzig
interessant ist aber, wer diese Waldfee Holla ist. Ich kann mir gut
vorstellen, dass irgend ein Singspiel o.�. aus dem 19. Jh. der Ursprung
der Redewendung ist.

Aber jedenfalls haben wir hier eine spannende und unterhaltsame
Diskussion.

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Christina Kunze

unread,
Jan 10, 2010, 6:31:42 PM1/10/10
to
"Florian Ritter" <flor...@yahoo.com> schrieb

On 9 Jan., 00:52, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:
>> "Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die Waldfee bem�he.

>
>So, so, und ist verwundert, wenn der Kleene berlinert, so er
>Bauarbeiter spielt (1 Elefant vergi�t nix!) - FR

Hi R�sseltier, ich finde "mach ma hinne" eigentlich nur
norddeutsch und nicht typisch berlinerisch.
Au�erdem wundere ich mich nicht, wenn mein Kind berlinert,
wenn es Bauarbeiter spielt, sondern ich finde es gut, weil
er die beiden Sprechweisen (das Berlinern und das hier
sonst verwendete Hochdeutsch) sauber voneinander trennen
kann.

chr

Gunhild Simon

unread,
Jan 11, 2010, 4:38:39 AM1/11/10
to
On 10 Jan., 11:00, fvosb...@me.com (Friedrich Vosberg) wrote:

> Rüdiger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:
> > Am 09.01.2010 schrieb Joerg Digmayer:
>
> > > Überrascht-anerkennend, so ist mir "holla die Waldfee" auch vertraut -
> > > im Kartenspiel
>
> > Genau, wenn man zur Verblüffung des Gegners doch noch einen Trumpf hat
> > und auf einmal das Spiel übernimmt.
>
> Ja doch! Dass die Floskel insbesondere im Skatjargon geläufig ist, ist

> bekannt. Aber wie ist sie dahin gekommen?

Da steht es: Holla ist ein lautmalerischer Ausruf der Überrraschung,
des Erstaunens, der Verblüffung - "Horch, was kommt von draußen
rein ..."

Mein Vorschlag für eine Vertiefung, Weiterführung und Übertragung
dieser Diskussion:

Analyse, Vergleich und kritische Bewertung gesellschaftlicher und
geschlechtsspezificher Relevanz von Etymologie und Verbreitung der
lautmalerischen Begriffe "Holla" und "Hoppla" - in regiolektischer
Bezogenheit einer Abgrenzung zu "Hoppala" - unter besonderer
Berücksichtigung des Skatspiel in der ersten Dekade des 21.
Jahrhunderts

Gruß
Gunhild

Michael Pronay

unread,
Jan 11, 2010, 6:51:08 AM1/11/10
to
Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:

> Mein Vorschlag f�r eine Vertiefung, Weiterf�hrung und
> �bertragung dieser Diskussion:

>
> Analyse, Vergleich und kritische Bewertung gesellschaftlicher
> und geschlechtsspezificher Relevanz von Etymologie und
> Verbreitung der lautmalerischen Begriffe "Holla" und "Hoppla" -
> in regiolektischer Bezogenheit einer Abgrenzung zu "Hoppala" -

> unter besonderer Ber�cksichtigung des Skatspiel in der ersten
> Dekade des 21. Jahrhunderts

Abgelehnt. Was soll in zehn Tagen*) denn schon viel passiert
sein?

*) Wahrig:

| *De'ka�de* <f.; -, -n>
| *1* /Zeitraum von zehn Tagen/
| *2* /Anzahl von zehn St�ck/
| [< frz. /d�cade/ "Dekade"; zu grch. /deka/ "zehn"]

M.

Volker Gringmuth

unread,
Jan 11, 2010, 7:30:04 AM1/11/10
to
Michael Pronay <m...@privacy.net> wrote:

> Abgelehnt. Was soll in zehn Tagen*) denn schon viel passiert
> sein?
>
> *) Wahrig:

Da ist das Wiktion�rterbuch* schon etwas weiter:

| Bedeutungen:
[1] allgemein: Einheit von Zehn, Menge von Zehn
[2] Zeitraum von:
[a] zehn Tagen,
[b] zehn Wochen (selten gebr�uchlich),
[c] zehn Monaten (selten gebr�uchlich) oder
[d] zehn Jahren
[3] Literaturwissenschaft: Einheit von zehn Gedichten oder zehn B�chern
[4] Mathematik: das Verh�ltnis zweier Zahlen von eins zu zehn


vG

* So sch�n wie bei "Wikip�die" gehts hier leider net.

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 11, 2010, 8:01:56 AM1/11/10
to
Am Mon, 11 Jan 2010 01:38:39 -0800 (PST) schrieb Gunhild Simon:

> Da steht es: Holla ist ein lautmalerischer Ausruf der �berrraschung,
> des Erstaunens, der Verbl�ffung - "Horch, was kommt von drau�en
> rein ..."

Genau so kenne ich das auch. Es gibt doch auch den Ausdruck "Aber holla!",
wenn man �berraschung ausdr�cken will ("Hat das gestern vielleicht viel
geschneit, aber holla!").

Gr��e,

Frank

Michael Pronay

unread,
Jan 11, 2010, 8:17:42 AM1/11/10
to
Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote:

> Da ist das Wiktion�rterbuch* schon etwas weiter:
>

> [...]


>
> * So sch�n wie bei "Wikip�die" gehts hier leider net.

Spr�che etwas gegen "Wiktion�r"?

M.

Volker Gringmuth

unread,
Jan 11, 2010, 8:37:38 AM1/11/10
to
Michael Pronay <m...@privacy.net> wrote:

>> * So sch�n wie bei "Wikip�die" gehts hier leider net.
>
> Spr�che etwas gegen "Wiktion�r"?

Sagst Du zu einem W�rterbuch auch "Diktion�r?"


vG

Florian Ritter

unread,
Jan 11, 2010, 8:47:31 AM1/11/10
to
On 11 Jan., 12:51, Michael Pronay <m...@privacy.net> wrote:

> > Mein Vorschlag für eine Vertiefung, Weiterführung und

> > Übertragung dieser Diskussion:


>
> > Analyse, Vergleich und kritische Bewertung gesellschaftlicher
> > und geschlechtsspezificher Relevanz von Etymologie und
> > Verbreitung  der lautmalerischen Begriffe "Holla" und "Hoppla" -
> > in regiolektischer Bezogenheit einer Abgrenzung zu "Hoppala" -

> > unter besonderer Berücksichtigung des Skatspiel in der ersten


> > Dekade des 21. Jahrhunderts
>
> Abgelehnt. Was soll in zehn Tagen*) denn schon viel passiert sein?

Ick hätte z.B. 'n Grand Hand oder 'n Null ouvert haben könn' - FR

Florian Ritter

unread,
Jan 11, 2010, 8:50:17 AM1/11/10
to
On 9 Jan., 19:36, Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote:

> > Nicht im "Markischen"
>
> Ei freilich, Vertipper.

"In den Marken" gibts aber fei scho, gell - FR

Michael Pronay

unread,
Jan 11, 2010, 9:03:24 AM1/11/10
to
Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote:

>>> * So sch�n wie bei "Wikip�die" gehts hier leider net.

>> Spr�che etwas gegen "Wiktion�r"?

> Sagst Du zu einem W�rterbuch auch "Diktion�r?"

Du wirst lachen: gelegentlich ja. Aber das d�rfte nicht
standardsprachlich sein; MUSE st��t sich aber nicht daran.

M.

Michael Pronay

unread,
Jan 11, 2010, 9:04:16 AM1/11/10
to
Florian Ritter <flor...@yahoo.com> wrote:

>>> Mein Vorschlag f�r eine Vertiefung, Weiterf�hrung und

>>> �bertragung dieser Diskussion:


>>>
>>> Analyse, Vergleich und kritische Bewertung gesellschaftlicher
>>> und geschlechtsspezificher Relevanz von Etymologie und
>>> Verbreitung �der lautmalerischen Begriffe "Holla" und "Hoppla" -
>>> in regiolektischer Bezogenheit einer Abgrenzung zu "Hoppala" -

>>> unter besonderer Ber�cksichtigung des Skatspiel in der ersten
>>> Dekade des 21. Jahrhunderts

>> Abgelehnt. Was soll in zehn Tagen*) denn schon viel passiert sein?

> Ick h�tte z.B. 'n Grand Hand oder 'n Null ouvert haben k�nn' - FR

Holla, Hoppla, Hoppala!

M.

Florian Ritter

unread,
Jan 11, 2010, 9:13:12 AM1/11/10
to
On 11 Jan., 15:04, Michael Pronay <m...@privacy.net> wrote:

> >>> Analyse, Vergleich und kritische Bewertung gesellschaftlicher
> >>> und geschlechtsspezificher Relevanz von Etymologie und
> >>> Verbreitung  der lautmalerischen Begriffe "Holla" und "Hoppla" -
> >>> in regiolektischer Bezogenheit einer Abgrenzung zu "Hoppala" -

> >>> unter besonderer Berücksichtigung des Skatspiel in der ersten


> >>> Dekade des 21. Jahrhunderts
> >> Abgelehnt. Was soll in zehn Tagen*) denn schon viel passiert sein?

> > Ick hätte z.B. 'n Grand Hand oder 'n Null ouvert haben könn'.
>
> Holla, Hoppla, Hoppala!

Ja, ja, die Trümpfe liegen heute wieder saubraun - FR

Florian Ritter

unread,
Jan 11, 2010, 9:18:31 AM1/11/10
to
On 11 Jan., 00:31, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:
> "Florian Ritter" <flori...@yahoo.com> schrieb

> On 9 Jan., 00:52, "Christina Kunze" <k...@revesz.de> wrote:
>
> >> "Macht ma hinne", sag ich zu den Kindern, wenn ich nicht die Waldfee bemühe.

>
> >So, so, und ist verwundert, wenn der Kleene berlinert, so er
> >Bauarbeiter spielt (1 Elefant vergißt nix!)
>
> Hi Rüsseltier, ich finde "mach ma hinne" eigentlich nur

> norddeutsch und nicht typisch berlinerisch.

Neijen. In'n Noorden sacht man nich hinne, da sacht man zu oder to:
Mock man to, mien Deern.

Du solltest mal auf den Großen Flori hören.

> Außerdem wundere ich mich nicht, wenn mein Kind berlinert,


> wenn es Bauarbeiter spielt, sondern ich finde es gut, weil

> er die beiden Sprechweisen...

Müßte das nicht "es" heißen weil auf "Kind" sich beziehend? Ick frach
ja bloß, wa.

FR

Friedrich Vosberg

unread,
Jan 11, 2010, 2:28:53 PM1/11/10
to
R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:
>
> Holla ist ja wohl nur ein Ausruf und kein Name.

Jede Wette, dass Holla der Name der Waldfee ist. Holla, Hulda und Hilde
oder so �hnlich. Das klingt nach irgend einem leich anz�glichen
Fr�hlingsspiel: Holla, die Draufg�ngerische, Hulda, die G�tige und
Hilde, die Best�ndige. Sommernachtstraum oder irgend sowas in die
Richtung.

Friedrich Vosberg

unread,
Jan 11, 2010, 5:04:01 PM1/11/10
to
Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:
>
> Holla ist ein lautmalerischer Ausruf der �berrraschung, des Erstaunens,
> der Verbl�ffung

Das mag ja richtig sein. Aber wenn danach �Waldfee� kommt, liegt die
Vermutung nahe, dass sich hier jemand den Spa� gemacht und das erstaunte
Ho(ppa)lla in Beziehung zu einer Waldfee dergestallt gesetzt hat, dass
nun Holla der Name derselben ist.

Und um zu wissen, ob das reine Bl�delei ist oder eben doch einen
literarischen Bezug hat, m�sste man wissen, ob es in der Literatur eine
Waldfee gibt, die Holla hei�t.

Heinz Lohmann

unread,
Jan 11, 2010, 9:18:21 PM1/11/10
to
Friedrich Vosberg schrieb:

> R�diger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:
>> Holla ist ja wohl nur ein Ausruf und kein Name.
>Jede Wette, dass Holla der Name der Waldfee ist.

Wette lieber nicht. Der gro�e Duden sieht da nur einen Ausruf, die
Grimms schreiben folgendes:

HOLLA [Lfg. 10,8], interj. neben hola sp. 1733.
1) aufmunternd oder zum aufmerken auffordernd: holla probetur, das man
sing! Garg. 48b; holla schenk ein, wirtsknecht. 83b; holla hieher zu
trinken. 101a; holla frisch auf! 242a; holla bub, zur trenk, schenk,
senk, dasz ich mein gehenk zu guter nacht schwenk. 248a; holla, holla,
frischen wein her! 248b; holla, bindet die frawen ledig und losz. H. J.
V. BRAUNSCHWEIG 103; holla bauer, das vieh her ...[weiter]
2) zum hemmen und einhalten: da rufet Keibkamp: holla ir stallbr�der,
holla, h�pschlich ihr jungherrn, h�pschlich, was wolt ihr mit mir
anfangen, ihr secht doch, ich bin nur ein armer teufel. Garg. 228b;
holla, holla, thut gemach. H. J. V. BRAUNSCHWEIG 133; haltet einen (lies
haltet ein ein) weinig mit der Susanne, holla, stehet stille. 135;
holla, gn�diger herr, fiel ihm Pedrillo ein, mit erlau ...[weiter]
3) an die bedeutung 2 lehnt die redensart an: damit holla, damit
fertig, genug: damit aus und holla. Siegfr. v. Lindenb. 2, 416; unser
liebwertisten eltern lieszeten die zwei reisenden [10,1744]
handwerksb�rscheln brav auszfeuchteln und damit holla! o das ware uns
zum erstaunen gesund. SCHWABE tintenf. a 7a.

... mein Namensw�rterbuch sagt nix, der Herkunftsduden hat nur eine
*Frau Holle* im Angebot. Wenn ich mich richtig an das M�rchen erinnere,
dann war das keine Frau, bei der Mann spontan ausrief: "Holla, die Waldfee!"

--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25�07'58"N 121�27'56"E
--
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.

Heinz Lohmann

unread,
Jan 11, 2010, 9:23:43 PM1/11/10
to
Friedrich Vosberg schrieb:

> Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:
>> Holla ist ein lautmalerischer Ausruf der �berrraschung, des Erstaunens,
>> der Verbl�ffung
>
> Das mag ja richtig sein. Aber wenn danach �Waldfee� kommt, liegt die
> Vermutung nahe, dass sich hier jemand den Spa� gemacht und das erstaunte
> Ho(ppa)lla in Beziehung zu einer Waldfee dergestallt gesetzt hat, dass
> nun Holla der Name derselben ist.
>
> Und um zu wissen, ob das reine Bl�delei ist oder eben doch einen
> literarischen Bezug hat, m�sste man wissen, ob es in der Literatur eine
> Waldfee gibt, die Holla hei�t.

Lies noch mal mein Posting vom 5.1., den Hinweis auf das Theaterst�ck
sowie andere inhaltsreiche Beitr�ge in diesem Thread. Dann m�sste dir
eigentlich klar werden, dass holla mit gro�er Wahrscheinlichkeit hier
kein Frauenname ist, sondern eine Interjektion.

Roland Franzius

unread,
Jan 12, 2010, 1:47:39 AM1/12/10
to
Heinz Lohmann schrieb:

> Friedrich Vosberg schrieb:
>> Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de> wrote:
>>> Holla ist ein lautmalerischer Ausruf der �berrraschung, des Erstaunens,
>>> der Verbl�ffung
>>
>> Das mag ja richtig sein. Aber wenn danach �Waldfee� kommt, liegt die
>> Vermutung nahe, dass sich hier jemand den Spa� gemacht und das erstaunte
>> Ho(ppa)lla in Beziehung zu einer Waldfee dergestallt gesetzt hat, dass
>> nun Holla der Name derselben ist.
>>
>> Und um zu wissen, ob das reine Bl�delei ist oder eben doch einen
>> literarischen Bezug hat, m�sste man wissen, ob es in der Literatur eine
>> Waldfee gibt, die Holla hei�t.
>
> Lies noch mal mein Posting vom 5.1., den Hinweis auf das Theaterst�ck
> sowie andere inhaltsreiche Beitr�ge in diesem Thread. Dann m�sste dir
> eigentlich klar werden, dass holla mit gro�er Wahrscheinlichkeit hier
> kein Frauenname ist, sondern eine Interjektion.
>

Literarische Dinge �ndern sich rasch. Im Netz gibt es schon ein M�rchen
von einer Fee mit Vornamen Husch Husch. Angeblich aufgesammelt von einer
zu Unrecht vergessenen Schwester Grimm und k�rzlichst wieder aufgefunden.

--

Roland Franzius

Lothar Frings

unread,
Jan 12, 2010, 3:02:06 AM1/12/10
to
Friedrich Vosberg tat kund:

> Das mag ja richtig sein. Aber wenn danach »Waldfee« kommt, liegt die

> Vermutung nahe, dass sich hier jemand den Spaß gemacht und das erstaunte


> Ho(ppa)lla in Beziehung zu einer Waldfee dergestallt gesetzt hat, dass
> nun Holla der Name derselben ist.

Jaja, schon gut.

Lothar Frings

unread,
Jan 12, 2010, 3:06:21 AM1/12/10
to
Roland Franzius tat kund:

> Literarische Dinge ändern sich rasch. Im Netz gibt es schon ein Märchen


> von einer Fee mit Vornamen Husch Husch. Angeblich aufgesammelt von einer

> zu Unrecht vergessenen Schwester Grimm und kürzlichst wieder aufgefunden.

"Ich bin der Frühling" sage ich öfter zu meinem Cousin
Haschmich. Wehe, wenn daraus auch eine Redensart wird.

Volker Gringmuth

unread,
Jan 12, 2010, 3:22:44 AM1/12/10
to
Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> wrote:

>> Literarische Dinge �ndern sich rasch. Im Netz gibt es schon ein M�rchen


>> von einer Fee mit Vornamen Husch Husch. Angeblich aufgesammelt von einer

>> zu Unrecht vergessenen Schwester Grimm und k�rzlichst wieder aufgefunden.
>
> "Ich bin der Fr�hling" sage ich �fter zu meinem Cousin


> Haschmich. Wehe, wenn daraus auch eine Redensart wird.

Wenn ja, werde ich das einfach ignorieren und mich unter einem
unauff�lligen Pseudonym ("Igel" oder "Fuchs" oder so was) vorstellen.


vG

Wolfram Heinrich

unread,
Jan 12, 2010, 3:28:33 AM1/12/10
to

Cape me ver sum.

Ciao
Wolfram
--
Das Gesetz verbietet jedem mit gleicher Majestät, dem Reichen wie dem
Armen, unter der Brücke zu schlafen!
ANATOLE FRANCE
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>

Lothar Frings

unread,
Jan 12, 2010, 3:40:47 AM1/12/10
to
Volker Gringmuth tat kund:

> Lothar Frings <Lothar.Fri...@gmx.de> wrote:
> >> Literarische Dinge ändern sich rasch. Im Netz gibt es schon ein Märchen


> >> von einer Fee mit Vornamen Husch Husch. Angeblich aufgesammelt von einer

> >> zu Unrecht vergessenen Schwester Grimm und kürzlichst wieder aufgefunden.
>
> > "Ich bin der Frühling" sage ich öfter zu meinem Cousin


> > Haschmich. Wehe, wenn daraus auch eine Redensart wird.
>
> Wenn ja, werde ich das einfach ignorieren und mich unter einem

> unauffälligen Pseudonym ("Igel" oder "Fuchs" oder so was) vorstellen.

Nimm doch "Peter Panter" oder "Theobald Tiger".
Das fällt bestimmt nicht auf.

Roland Franzius

unread,
Jan 12, 2010, 3:48:12 AM1/12/10
to
Wolfram Heinrich schrieb:

> Am Tue, 12 Jan 2010 00:06:21 -0800 (PST) schrieb Lothar Frings:
>
>> Roland Franzius tat kund:
>>
>>> Literarische Dinge ändern sich rasch. Im Netz gibt es schon ein Märchen
>>> von einer Fee mit Vornamen Husch Husch. Angeblich aufgesammelt von einer
>>> zu Unrecht vergessenen Schwester Grimm und kürzlichst wieder aufgefunden.
>> "Ich bin der Frühling" sage ich öfter zu meinem Cousin
>> Haschmich. Wehe, wenn daraus auch eine Redensart wird.
>
> Cape me ver sum.

Jedenfalls wird Frings, frühlings im durchsichtigen Gewand gehacht, die
Fantasie befeehigen.

--

Roland Franzius

Wolfram Heinrich

unread,
Jan 12, 2010, 4:41:45 AM1/12/10
to

Frings, wenn er frühlings sein Füllhorn leert - ich mag es mir nicht allzu
deutlich vorstellen.

Ciao
Wolfram
--
English is so light
I say you what! What say I you?

Volker Gringmuth

unread,
Jan 12, 2010, 2:01:10 PM1/12/10
to
Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:

> >> Cape me ver sum.
> >
> > Jedenfalls wird Frings, frühlings im durchsichtigen Gewand gehacht, die
> > Fantasie befeehigen.
>
> Frings, wenn er frühlings sein Füllhorn leert - ich mag es mir nicht allzu
> deutlich vorstellen.

Das ist aber doch etwas sehr Natürliches.


vG

--
"Wenn auf einem Parteitag zwei Leute für denselben Job kandidieren, dann
schreibt die Presse gleich von einer Kampf-kan-di-da-tur! Oh, eine
Kampfkandidatur! Wenn nur einer antritt, dann ist es 'ne Wahl." (Volker
Pispers, "Bis neulich")

Wolfram Heinrich

unread,
Jan 12, 2010, 5:31:20 PM1/12/10
to
Am Tue, 12 Jan 2010 20:01:10 +0100 schrieb Volker Gringmuth:

> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>>> Cape me ver sum.
>>>
>>> Jedenfalls wird Frings, frühlings im durchsichtigen Gewand gehacht, die
>>> Fantasie befeehigen.
>>
>> Frings, wenn er frühlings sein Füllhorn leert - ich mag es mir nicht allzu
>> deutlich vorstellen.
>
> Das ist aber doch etwas sehr Natürliches.
>

Es gibt so wahnsinnig viel Natürliches, was ich gar nicht vorstellen
möchte.

Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, der Frangsä sagt "Löff" für aroa und "Dösö" für
zwoaroa. Da wundert's ihn nicht, sagt er, wenn den Frangsä keiner versteht.

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