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gebe / gaebe

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Carsten Thumulla

unread,
Dec 17, 2016, 4:20:07 AM12/17/16
to
Ich bilde mir ein, die Sache verfolgt zu haben. Ich sehe die
Unterscheidung zwischen Konjunktiv I und II -- obwohl sie mich nicht
begeistert. Eine Begründung für gebe sah ich nicht, oder habe ich sie
übersehen?


Carsten
--
'Anschließend hat die Merkel ihre Lakaien versammelt und ihnen gesagt,
"Volksgenossen, Parteigenossen und eingekaufte Arschlöcher, wenn ihr in
der Volkskammer anders stimmt, als ich das euch vorhin gesagt habe, dann
Rollen die Köpfe. Ich habe bereits 200 Plätze in Sibirien reservieren
lassen und es warten genug andere, um die dann freiwerdenden
Listenplätze zu belegen. Kapiert?"'
Arne Luft

Walter Schmid

unread,
Dec 17, 2016, 7:46:59 AM12/17/16
to
Am 17.12.2016 um 10:20 schrieb Carsten Thumulla:
> Ich bilde mir ein, die Sache verfolgt zu haben. Ich sehe die
> Unterscheidung zwischen Konjunktiv I und II -- obwohl sie mich nicht
> begeistert. Eine Begründung für gebe sah ich nicht, oder habe ich sie
> übersehen?


"Er sagt, es gebe ...":

Er sagt und meint, dass es wirklich so sei.


"Er sagt, es gäbe ...":

Er berichtet, dass es das angeblich gibt, aber er zweifelt daran.


Der Unterschied ist gewaltig!


Gruss

Walter

--
Ich bin für ein "Recht auf leistungsgerecht bezahlte
Arbeit"! Das schadet vielleicht ein Bisschen einer
Konzernkasse - aber sicher keinem Menschen.

Carsten Thumulla

unread,
Dec 17, 2016, 8:09:05 AM12/17/16
to
Am 17.12.2016 um 13:47 schrieb Walter Schmid:
> Am 17.12.2016 um 10:20 schrieb Carsten Thumulla:
>
>> Ich bilde mir ein, die Sache verfolgt zu haben. Ich sehe die
>> Unterscheidung zwischen Konjunktiv I und II -- obwohl sie mich nicht
>> begeistert. Eine Begründung für gebe sah ich nicht, oder habe ich sie
>> übersehen?
>
> "Er sagt, es gebe ...":
>
> Er sagt und meint, dass es wirklich so sei.

Und warum sagt er nicht, es gäbe?

> "Er sagt, es gäbe ...":
>
> Er berichtet, dass es das angeblich gibt, aber er zweifelt daran.

Und warum sagt er nicht, angeblich gäbe es...?

> Der Unterschied ist gewaltig!

wie man sieht ä und e.

Du kannst es also auch nicht -- das e begründen.

Gebe von gibt?


ct

Walter Schmid

unread,
Dec 17, 2016, 9:24:27 AM12/17/16
to
Am 17.12.2016 um 14:09 schrieb Carsten Thumulla:
> Am 17.12.2016 um 13:47 schrieb Walter Schmid:
>> Am 17.12.2016 um 10:20 schrieb Carsten Thumulla:
>>
>>> Ich bilde mir ein, die Sache verfolgt zu haben. Ich sehe die
>>> Unterscheidung zwischen Konjunktiv I und II -- obwohl sie mich nicht
>>> begeistert. Eine Begründung für gebe sah ich nicht, oder habe ich sie
>>> übersehen?
>>
>> "Er sagt, es gebe ...":
>>
>> Er sagt und meint, dass es wirklich so sei.
>
> Und warum sagt er nicht, es gäbe?


Weil er es für richtig hält oder es glaubt.

>
>> "Er sagt, es gäbe ...":
>>
>> Er berichtet, dass es das angeblich gibt, aber er zweifelt daran.
>
> Und warum sagt er nicht, angeblich gäbe es...?


Weil der Konjunktiv II den Zweifel bereits enthält.

>
>> Der Unterschied ist gewaltig!
>
> wie man sieht ä und e.
>
> Du kannst es also auch nicht -- das e begründen.


Doch: Stammlaut (gEben) ist Konjunktiv I
Ablaut (e -> ä) ist Konjunktiv II

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 17, 2016, 9:37:02 AM12/17/16
to
Carsten Thumulla meinte:

>> "Er sagt, es gebe ...":
>>
>> Er sagt und meint, dass es wirklich so sei.
>
> Und warum sagt er nicht, es gäbe?

Weil das Zweifel zum Ausdruck brächte. "Er sagte, es gebe ..." zitiert
jemanden mit dem Stilmittel "indirekte Rede", ohne seine Aussage in
Zweifel zu ziehen.
>
>> "Er sagt, es gäbe ...":
>>
>> Er berichtet, dass es das angeblich gibt, aber er zweifelt daran.
>
> Und warum sagt er nicht, angeblich gäbe es...?

Weil der Irrealis "gäbe" dies schon zum Ausdruck bringt.


>> Der Unterschied ist gewaltig!
>
> wie man sieht ä und e.

Es ging zunächst mal um den Bedeutungsunterschied. Im Übrigen ist auch der
Ausspracheunterschied gewaltig, und es gibt viele Minimalpaare zu "e" vs.
"ä" (Segen/sägen, Seele/Säle, Reet/rät, seht/sät, wehren/währen,
Wege/wäge, Schemen/schämen usw. usf.)

> Gebe von gibt?

Ja sicher. Inwiefern erscheint dir das zweifelhaft?

> Du kannst es also auch nicht -- das e begründen.

Es ist ein völlig regelmäßig gebildeter Konjunktiv I zu "geben"

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Carsten Thumulla

unread,
Dec 18, 2016, 2:16:27 AM12/18/16
to
Am 17.12.2016 um 15:24 schrieb Walter Schmid:
> Am 17.12.2016 um 14:09 schrieb Carsten Thumulla:
>>
>> Und warum sagt er nicht, angeblich gäbe es...?
>
> Weil der Konjunktiv II den Zweifel bereits enthält.

Aha ???

Also noch konjunktiver als bei I?

K I -- fremde Behauptung
KII -- eigener Zweifel


> Doch: Stammlaut (gEben) ist Konjunktiv I
> Ablaut (e -> ä) ist Konjunktiv II

Mag sein, aber WARUM, Die Schreibweise, WARUM?


ct

Carsten Thumulla

unread,
Dec 18, 2016, 2:25:40 AM12/18/16
to
Am 17.12.2016 um 15:36 schrieb Diedrich Ehlerding:
> Carsten Thumulla meinte:
>
>>> "Er sagt, es gebe ...":
>>> Er sagt und meint, dass es wirklich so sei.
>> Und warum sagt er nicht, es gäbe?
>
> Weil das Zweifel zum Ausdruck brächte. "Er sagte, es gebe ..." zitiert
> jemanden mit dem Stilmittel "indirekte Rede", ohne seine Aussage in
> Zweifel zu ziehen.

Isses denn dann ein Konjunktiv?


>>> "Er sagt, es gäbe ...":
>>> Er berichtet, dass es das angeblich gibt, aber er zweifelt daran.
>> Und warum sagt er nicht, angeblich gäbe es...?
>
> Weil der Irrealis "gäbe" dies schon zum Ausdruck bringt.

Dann ist K I kein eindeutiger Konjunktiv?
Oder müßte man ihn unterteilen:
K Ia der, dem die indirekte Rede gilt, zweifelt nicht
K Ib der, dem die indirekte Rede gilt, zweifelt


>>> Der Unterschied ist gewaltig!
>> wie man sieht ä und e.
>
> Es ging zunächst mal um den Bedeutungsunterschied. Im Übrigen ist auch der
> Ausspracheunterschied gewaltig, und es gibt viele Minimalpaare zu "e" vs.
> "ä" (Segen/sägen, Seele/Säle, Reet/rät, seht/sät, wehren/währen,
> Wege/wäge, Schemen/schämen usw. usf.)

ja


>> Gebe von gibt?
>
> Ja sicher. Inwiefern erscheint dir das zweifelhaft?

in Ordnung, werds mir hinter die Löffel schreiben


>> Du kannst es also auch nicht -- das e begründen.
>
> Es ist ein völlig regelmäßig gebildeter Konjunktiv I zu "geben"

mhmhm

Ich habe dafür wohl keine Hirnzelle mehr frei.

thx


ct

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 18, 2016, 3:47:25 AM12/18/16
to
Carsten Thumulla meinte:

>> Es ist ein völlig regelmäßig gebildeter Konjunktiv I zu "geben"
>
> mhmhm
>
> Ich habe dafür wohl keine Hirnzelle mehr frei.

Schau mal in eine beliebige Grammatik der deutschen Sprache. Die
Kristallgoogle nennt mir bei der Frage "Konjunktiv Bildung" zum Beispiel
<https://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/deutsch/bs/bej/grammatik/rede/konj1.htm>
oder
<https://www.beste-tipps-zum-deutsch-lernen.com/konjunktiv-1/>

Carsten Thumulla

unread,
Dec 18, 2016, 4:43:36 AM12/18/16
to
Am 18.12.2016 um 09:39 schrieb Diedrich Ehlerding:
> Carsten Thumulla meinte:
>
>> Ich habe dafür wohl keine Hirnzelle mehr frei.
>
> Schau mal in eine beliebige Grammatik der deutschen Sprache.

Toller Tip
Ich dachte, hier könne es jemand schlüssig erklären.

Mag sein, daß ich den Schluß nicht erkenne.


Carsten
--
"Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns
geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils
in diesem Land."
Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 18, 2016, 5:29:44 AM12/18/16
to
Carsten Thumulla meinte:

>> Schau mal in eine beliebige Grammatik der deutschen Sprache.
>
> Toller Tip
> Ich dachte, hier könne es jemand schlüssig erklären.

Die beiden Webseiten, die ich dir genannt habe, beschreiben das reguläre
Konjugationsschema für den Konjunktiv I im Deutschen besser als ich es
könnte; lies einfach mal nach. Oder bist du ein UFH-Fan und lehnst es ab,
im Web nachzusehen?

Diesem dort beschriebenen Schema folgt auch "er gehe". "Schlüssig" ist für
solche grammatische Phänomene die falsche Erwartungshaltung - das
Konjugationsschema hat sich hat so herausgebildet; einen logischen Grund,
warum das so sein muss, gibt es nicht; unsere Altvorderen hätten das vor
Jahrhunderten auch anders machen können.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Dec 18, 2016, 7:17:20 AM12/18/16
to
Carsten Thumulla wrote:

> Am 17.12.2016 um 15:24 schrieb Walter Schmid:
>> Am 17.12.2016 um 14:09 schrieb Carsten Thumulla:
>>> Und warum sagt er nicht, angeblich gäbe es...?
>> Weil der Konjunktiv II den Zweifel bereits enthält.
>
> Aha ???
>
> Also noch konjunktiver als bei I?
>
> K I -- fremde Behauptung
> KII -- eigener Zweifel

Ja.

>> Doch: Stammlaut (gEben) ist Konjunktiv I
>> Ablaut (e -> ä) ist Konjunktiv II
>
> Mag sein, aber WARUM, Die Schreibweise, WARUM?

_die_

Das erscheint mir logisch: Beim Konjunktiv Ⅰ aufgrund indirekter Rede wird
etwas aus der Perspektive eines anderen geschildert, dass dieser für eine
Tatsache hält. Zur Unterscheidung weicht die Variante Konjunktiv Ⅱ, mit der
eigene Zweifel an der Tatsächlichkeit des Gesagten ausgedrückt werden,
stärker vom Infinitiv ab.

--
PointedEars

Twitter: @PointedEars2
Please do not cc me. / Bitte keine Kopien per E-Mail.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Dec 18, 2016, 7:18:33 AM12/18/16
to
Diedrich Ehlerding wrote:

> Diesem dort beschriebenen Schema folgt auch "er gehe". "Schlüssig" ist für
> solche grammatische Phänomene die falsche Erwartungshaltung - das
> Konjugationsschema hat sich hat so herausgebildet; einen logischen Grund,
> warum das so sein muss, gibt es nicht; unsere Altvorderen hätten das vor
> Jahrhunderten auch anders machen können.

IBTD.

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 18, 2016, 7:42:15 AM12/18/16
to
Thomas 'PointedEars' Lahn meinte:

>> "Schlüssig" ist
>> für solche grammatische Phänomene die falsche Erwartungshaltung - das
>> Konjugationsschema hat sich hat so herausgebildet; einen logischen
>> Grund, warum das so sein muss, gibt es nicht; unsere Altvorderen hätten
>> das vor Jahrhunderten auch anders machen können.
>
> IBTD.

Dann gib doch einfach mal einen schlüssigen Grund an, warum das
Konjugationsschema sich genau so entwickeln musste, wie es das getan hat.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Dec 18, 2016, 8:10:22 AM12/18/16
to
Diedrich Ehlerding wrote:

> Thomas 'PointedEars' Lahn meinte:
>>> "Schlüssig" ist
>>> für solche grammatische Phänomene die falsche Erwartungshaltung - das
>>> Konjugationsschema hat sich hat so herausgebildet; einen logischen
>>> Grund, warum das so sein muss, gibt es nicht; unsere Altvorderen hätten
>>> das vor Jahrhunderten auch anders machen können.
>> IBTD.
>
> Dann gib doch einfach mal einen schlüssigen Grund an, warum das
> Konjugationsschema sich genau so entwickeln musste, wie es das getan hat.

BTDT.

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 18, 2016, 10:08:59 AM12/18/16
to
Thomas 'PointedEars' Lahn meinte:

>> Dann gib doch einfach mal einen schlüssigen Grund an, warum das
>> Konjugationsschema sich genau so entwickeln musste, wie es das getan
>> hat.
>
> BTDT.

Hier zu Diskussionsffaden finde ich von dir nur
<2576482.o...@PointedEars.de>; darin versuchst du zu begründen,
warum es einen Unterschied zwischen Konj I und II gibt. Dass es sinnvoll
ist, diesen Unterschied zu machen, bestreite ich ja gar nicht; im
Gegenteil. Nur Carsten bestreitet das. Ob deine Ansicht, der K II sei aus
gutem Grund weiter vom Infinitiv entfernt,das ist allenfalls eine
interessante Hypothese, die man teilen mag oder auch nicht. "Schlüssig"
ist was anderes.

Hier in diesem Teilfaden ging es aber darum, dass Carsten nicht einsieht,
wiese "gebe" der Konj I zu "gibt" ist, und dass er eine schlüssige
Begründung für eben diese Art der Konjugation haben will. Und die kann es
nicht geben, das ist schlicht reiner Zufall;

Diedrichs Ehlerkaka

unread,
Dec 18, 2016, 11:07:14 AM12/18/16
to
Diedrich Ehlerding schrieb:

> Hier in diesem Teilfaden ging es aber darum, dass Carsten nicht einsieht

Aaah, verstehe... ungefähr ein Jahr Zeit hat dein mongoloider Kadaver noch.

Gunhild Simon

unread,
Dec 18, 2016, 11:31:16 AM12/18/16
to
Am Sonntag, 18. Dezember 2016 13:17:20 UTC+1 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:

...
> Das erscheint mir logisch: Beim Konjunktiv Ⅰ aufgrund indirekter Rede wird
> etwas aus der Perspektive eines anderen geschildert, dass dieser für eine
> Tatsache hält. Zur Unterscheidung weicht die Variante Konjunktiv Ⅱ, mit der
> eigene Zweifel an der Tatsächlichkeit des Gesagten ausgedrückt werden,
> stärker vom Infinitiv ab.
^^^^^^^^^

Indikativ !

Gruß
Gunhild


Gunhild Simon

unread,
Dec 18, 2016, 11:36:17 AM12/18/16
to
Am Sonntag, 18. Dezember 2016 08:25:40 UTC+1 schrieb Carsten Thumulla:
> Am 17.12.2016 um 15:36 schrieb Diedrich Ehlerding:
> > Carsten Thumulla meinte:
> >
> >>> "Er sagt, es gebe ...":
> >>> Er sagt und meint, dass es wirklich so sei.
> >> Und warum sagt er nicht, es gäbe?
> >
> > Weil das Zweifel zum Ausdruck brächte. "Er sagte, es gebe ..." zitiert
> > jemanden mit dem Stilmittel "indirekte Rede", ohne seine Aussage in
> > Zweifel zu ziehen.

...
> Ich habe dafür wohl keine Hirnzelle mehr frei.
...
Du hast Zugang zu meinen Artikeln.

Ich habe ziemlich viel dazu geschrieben.
Und ich habe mich bemüht, den Unterschied
deutlich zu machen.
Schau mal nach.

Gruß
Gunhild

Tom Bola

unread,
Dec 18, 2016, 11:48:32 AM12/18/16
to
Carsten Thumulla schrieb:

> Ich habe dafür wohl keine Hirnzelle mehr frei.

Neue Hirnzellen im Erwachsenenalter gibt es per adulter Neurogenese
durch preisgüntige und harmlose Medikamente, SSRI, wie Fluxoetin und
Sertralin.

https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/neue-nerven-im-erwachsenengehirn-2013-was-weiss-man-darueber
http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/psyche/19_04_neurogenese.php

Detlef Meißner

unread,
Dec 18, 2016, 12:05:49 PM12/18/16
to
Und die wirken?

Detlef

Tom Bola

unread,
Dec 18, 2016, 12:15:07 PM12/18/16
to
Detlef Meißner schrieb:

>> SSRI

> Und die wirken?

Sind gegen Depression und wirken erst nach einigen Wochen, was ja
zur Genese passt, ein anderer Mechanismus als Erneuern ist auch schwer
zu konstruieren, weil die Erhöhung des Serotoninspiegels schlecht
beliebig komplizierte Zusammenhänge gezielt (!) beeinflussen kann
in dem Sinne wie ein Elefant im Porzellanladen für die Wiederherstellung
der *alten* Ordnung sorgen kann - aber alles neu kann man sich schon
vorstellen.

Du hast recht, dass ein möglichst direkter Beweis in situ schwer zu
erbringen ist.

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 18, 2016, 12:57:58 PM12/18/16
to
Detlef Meißner meinte:

> Und die wirken?

Nei "Tom Bola" haben sie anscheinend die Wirkung, sein Tourrette-Syndrom
zu verstärken.

Diedrich Ehlerding

unread,
Dec 18, 2016, 12:58:40 PM12/18/16
to
Detlef Meißner meinte:

> Und die wirken?

Bei "Tom Bola" haben sie anscheinend die Wirkung, sein Tourrette-Syndrom
zu verstärken.


Roland Franzius

unread,
Dec 18, 2016, 1:04:46 PM12/18/16
to
Am 18.12.2016 um 17:36 schrieb Gunhild Simon:
> ....
> Du hast Zugang zu meinen Artikeln.


Hübsch formuliert ...

--

Roland Franzius

Tom Bola

unread,
Dec 18, 2016, 2:03:24 PM12/18/16
to
Das Ehlerding wrote:

> Detlef Meißner meinte:
>
>> Und die wirken?
>
> Bei "Tom Bola" haben sie anscheinend die Wirkung, sein Tourrette-Syndrom
> zu verstärken.

Au weia, ist das wieder "lustig".

Immer schön aufpassen, ob ein neues Posting da ist, auf das du wieder
so lustig reagieren kannst, hörst du!

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Dec 18, 2016, 2:40:10 PM12/18/16
to
Nein, ich meinte das, was ich schrieb: den _Infinitiv_ „geben“.

Und vor Satzendezeichen kommt im Deutschen (so wie in den meisten – allen? –
germanischen Sprachen) kein Leerraum. Wer ihn doch schreibt, „plenkt“.

Tom Bola

unread,
Dec 18, 2016, 2:47:53 PM12/18/16
to
'PointedEars' Lahn saicht:

> Wer ihn doch schreibt, „plenkt“.

Ja, und derjenige ist böse und dies gehört mit allen dir zur Verfügung
stehenden Mitteln und mit aller Härte ausgerottet! Jedenfalls solange,
bis ein dazu berechtigtes Gremium von Experten die amtlich gültigen
Rechtschreibregeln wieder erneuert.

Walter Schmid

unread,
Dec 19, 2016, 4:45:50 AM12/19/16
to
Am 18.12.2016 um 19:04 schrieb Roland Franzius:
> Am 18.12.2016 um 17:36 schrieb Gunhild Simon:
>> ....
>> Du hast Zugang zu meinen Artikeln.
>
>
> Hübsch formuliert ...


Ich vermute, das ist rein technisch, d.h. ct hat einen Benutzer
und ein Passwort für Gunhilds Seite.

Carsten Thumulla

unread,
Dec 19, 2016, 6:07:09 AM12/19/16
to
Gunhild Simon schrieb:
>
> Ich habe ziemlich viel dazu geschrieben.
> Und ich habe mich bemüht, den Unterschied
> deutlich zu machen.
> Schau mal nach.

Dachte schon dran

Naja, den Unterschied zwischen I und II sehe ich schon, ich habe mich
nur nie darum gekümmert und halte ihn für nebensächlich.
Es blieb die Schreibweise im K I.


ct

Carsten Thumulla

unread,
Dec 19, 2016, 6:11:37 AM12/19/16
to
Diedrich Ehlerding schrieb:
>
> Hier zu Diskussionsffaden finde ich von dir nur
> <2576482.o...@PointedEars.de>; darin versuchst du zu begründen,
> warum es einen Unterschied zwischen Konj I und II gibt. Dass es sinnvoll
> ist, diesen Unterschied zu machen, bestreite ich ja gar nicht; im
> Gegenteil. Nur Carsten bestreitet das.

Bezweifeln, nicht bestreiten

> Ob deine Ansicht, der K II sei aus
> gutem Grund weiter vom Infinitiv entfernt,das ist allenfalls eine
> interessante Hypothese, die man teilen mag oder auch nicht. "Schlüssig"
> ist was anderes.
>
> Hier in diesem Teilfaden ging es aber darum, dass Carsten nicht einsieht,
> wiese "gebe" der Konj I zu "gibt" ist, und dass er eine schlüssige
> Begründung für eben diese Art der Konjugation haben will. Und die kann es
> nicht geben, das ist schlicht reiner Zufall;

In Ordnung, man muß es sich merken und es hätte auch anders sein können.

thx


ct

Carsten Thumulla

unread,
Dec 19, 2016, 6:23:14 AM12/19/16
to
Thomas 'PointedEars' Lahn schrieb:
>
> Das erscheint mir logisch: Beim Konjunktiv Ⅰ aufgrund indirekter Rede wird
> etwas aus der Perspektive eines anderen geschildert, dass dieser für eine
> Tatsache hält. Zur Unterscheidung weicht die Variante Konjunktiv Ⅱ, mit der
> eigene Zweifel an der Tatsächlichkeit des Gesagten ausgedrückt werden,
> stärker vom Infinitiv ab.

Stärker -- gebe zu gäbe -- gut, als Eselsbrücke taugt es, eine
Begründung ist es nicht.

thx


ct

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