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Sutsche

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Dieter Britz

unread,
Oct 21, 2012, 10:40:23 AM10/21/12
to
Als Kind in Hamburg hörte ich oft das Wort "sutsche", was so etwas
wie sachte, oder gemächlich bedeutet. Benutzt man das immer noch,
und auch anderswo als in Hambureg? Wo kommt das Wort her?

--
Dieter Britz

Thomas Schade

unread,
Oct 21, 2012, 10:45:45 AM10/21/12
to
On 21.10.2012 16:40, Dieter Britz wrote:

> Als Kind in Hamburg h�rte ich oft das Wort "sutsche", was so etwas
> wie sachte, oder gem�chlich bedeutet. Benutzt man das immer noch,
> und auch anderswo als in Hambureg? Wo kommt das Wort her?

Ich kenn's von meiner Frau, ihrerseits Hamburgerin. Sie verwendet das
auch gelegentlich, allerdings nur wenn sie mal in etwas Hamburger Platt
verf�llt.


Ciao
Toscha
--
Bildung ist das, was die meisten empfangen,
viele weitergeben und die wenigsten haben.
[Karl Kraus]

Michael Jacobi

unread,
Oct 21, 2012, 10:53:33 AM10/21/12
to
Tante Gugel hilft:

http://de.wiktionary.org/wiki/sutsche


Gruß

Michael

Dorothee Hermann

unread,
Oct 21, 2012, 11:11:45 AM10/21/12
to
Am 21.10.2012 16:40, schrieb Dieter Britz:
> Als Kind in Hamburg hörte ich oft das Wort "sutsche", was so etwas
> wie sachte, oder gemächlich bedeutet. Benutzt man das immer noch,
> und auch anderswo ...

Hab ich noch nie gehört - also neugierig gesucht und gefunden
(immerhin über 500 Einträge):

http://de.wiktionary.org/wiki/sutsche
Alternative Schreibweisen: sutje, auch sutsche
Aussprache:ˈzuːtʃə]
Bedeutungen: locker, entspannt
Herkunft: Plattdeutsch: suutje
Synonyme: sinnig, sachte, locker, entspannt
Gegenwörter: verbiestert, verbissen, hektisch
Beispiele: Immer sutsche, du kommst schon noch dran!

http://www.ndr.de/kultur/norddeutsche_sprache/plattdeutsch/woerterbuch/woerterbuch101_abc-S.html

http://www.duden.de/rechtschreibung/sutje
(fast am Ende der Seite)


Dorothee

Horst-D.Winzler

unread,
Oct 21, 2012, 12:52:20 PM10/21/12
to
Am 21.10.2012 16:40, schrieb Dieter Britz:
Ich kenne das als "sutsche piano". Ist wohl hauptsächlich in
Norddeutschland gebräuchlich.

--
mfg hdw
Message has been deleted

Dieter Britz

unread,
Oct 22, 2012, 3:43:35 AM10/22/12
to
On Sun, 21 Oct 2012 17:11:45 +0200, Dorothee Hermann wrote:
[...]

> http://de.wiktionary.org/wiki/sutsche Alternative Schreibweisen: sutje,

Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holländisch vor,
und dann erinnere ich mich, dass Finkenwerder mal von Holländern
besiedelt wurde, wo einiges vom Hamburger Platt herkommt.

Es gibt ja hier in dieser ng einige Niederländerer - sagt euch
das Wort "sutje" etwas?

--
Dieter Britz

Carsten Thumulla

unread,
Oct 22, 2012, 5:29:26 AM10/22/12
to
Am 22.10.2012 09:43, schrieb Dieter Britz:
> On Sun, 21 Oct 2012 17:11:45 +0200, Dorothee Hermann wrote:
> [...]
>
>> http://de.wiktionary.org/wiki/sutsche Alternative Schreibweisen: sutje,
>
> Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holländisch vor,

Macht mich wuschig, die Schreibweise. Gesprochen wird das meines Wissens
zutsche. GUNHILD, Feuerschutz! Damit ich jetzt nicht alle Folgen des
Theaters der Ohnsorgs durchsehen muß, kein Hamburger da?


Carsten
--
garbage collector
http://www.toonpool.com/user/10394/files/garbage_947509.jpg

Gunhild Simon

unread,
Oct 22, 2012, 5:53:05 AM10/22/12
to
On Oct 22, 11:30 am, Carsten Thumulla <C.Thumu...@web.de> wrote:
> Am 22.10.2012 09:43, schrieb Dieter Britz:
>
> > On Sun, 21 Oct 2012 17:11:45 +0200, Dorothee Hermann wrote:
> > [...]
>
> >>http://de.wiktionary.org/wiki/sutscheAlternative Schreibweisen:  sutje,
>
> > Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holländisch vor,
>
> Macht mich wuschig, die Schreibweise. Gesprochen wird das meines Wissens
> zutsche. GUNHILD, Feuerschutz! Damit ich jetzt nicht alle Folgen des
> Theaters der Ohnsorgs durchsehen muß, kein Hamburger da?

Oh, ich werde gerufen!

Ich habe sowas wie [ßuutsche] im Ohr. Das ist auch ganz gebräuchlich,
nicht nur unter Vier- und Altländer Marktbeschickern: doucement!
Gruß von der Waterkant*

Gunhild
*die ja eigentlich fern ist. Aber "an der Küste" bedeutete bei den
Scheuerleuten "im Hafen".

Dorothee Hermann

unread,
Oct 22, 2012, 5:59:41 AM10/22/12
to
Am 22.10.2012 11:29, schrieb Carsten Thumulla:

>>> http://de.wiktionary.org/wiki/sutsche Alternative Schreibweisen: sutje,
>> Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holländisch vor,

> Macht mich wuschig, die Schreibweise.

Meinst Du wirklich "wuschig"? (Kenn ich eher in Bedeutung Nr. 2) ;-)
http://de.wiktionary.org/wiki/wuschig

> Gesprochen wird das meines Wissens zutsche.

Da stehen in dem angegebenen Link auch andere Schreibweisen und Aussprachen.
Vielleicht gefällt Dir da etwas - z.B.:
"Aussprache: IPA: [ˈzuːtʃə]


Oder hier - unterschiedliche Schreibweisen:
"sutje (Rheiderland / Ostfriesland)
langsam, Zeit lassen
sutsche (Kreis Rendsburg/Eckernförde)
ruhig/bedacht" aus
http://www.ndr.de/kultur/norddeutsche_sprache/plattdeutsch/woerterbuch/woerterbuch101_abc-S.html


Dorothee










Jakob Achterndiek

unread,
Oct 22, 2012, 6:31:27 AM10/22/12
to
Am 22.10.2012, 11:53 Uhr, schrieb Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de>:

> [..] Aber "an der Küste" bedeutete bei den Scheuerleuten "im Hafen".

Nicht "am Hafen"? Und ohne jede Nebenbedeutung?
Als Kiel noch nicht den Anschluß an die große weite Welt gefunden hatte,
hieß der dortige Rotlichtbezirk im Volksmund "an der Küste".

j/\a
--

Roland Franzius

unread,
Oct 22, 2012, 7:34:17 AM10/22/12
to
Am 22.10.2012 11:53, schrieb Gunhild Simon:
> On Oct 22, 11:30 am, Carsten Thumulla<C.Thumu...@web.de> wrote:
>> Am 22.10.2012 09:43, schrieb Dieter Britz:
>>
>>> On Sun, 21 Oct 2012 17:11:45 +0200, Dorothee Hermann wrote:
>>> [...]
>>
>>>> http://de.wiktionary.org/wiki/sutscheAlternative Schreibweisen: sutje,
>>
>>> Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holl�ndisch vor,
>>
>> Macht mich wuschig, die Schreibweise. Gesprochen wird das meines Wissens
>> zutsche. GUNHILD, Feuerschutz! Damit ich jetzt nicht alle Folgen des
>> Theaters der Ohnsorgs durchsehen mu�, kein Hamburger da?
>
> Oh, ich werde gerufen!
>
> Ich habe sowas wie [�uutsche] im Ohr. Das ist auch ganz gebr�uchlich,
> nicht nur unter Vier- und Altl�nder Marktbeschickern: doucement!
> Gru� von der Waterkant*
>
> Gunhild
> *die ja eigentlich fern ist. Aber "an der K�ste" bedeutete bei den
> Scheuerleuten "im Hafen".
>

Ich w�rde k�stenklangrein suutje sagen, aber offenbar existieren suutje,
sutje, sutsche auf Platt nebeneinander und stellen wohl fir
nord�stlicheren Formen von westf. sachte, ndl. zacht, hochd. sanft dar:

http://www.deutsch-plattdeutsch.de/wergebnis.php

--

Roland Franzius

Gunhild Simon

unread,
Oct 22, 2012, 7:36:57 AM10/22/12
to
On Oct 22, 12:31 pm, "Jakob Achterndiek" <achternd...@buzemann.de>
wrote:
> Am 22.10.2012, 11:53 Uhr, schrieb Gunhild Simon <gunhild.si...@yahoo.de>:
>
> > [..] Aber "an der Küste" bedeutete bei den Scheuerleuten "im Hafen".
>
> Nicht "am Hafen"? Und ohne jede Nebenbedeutung?
> Als Kiel noch nicht den Anschluß an die große weite Welt gefunden hatte,
> hieß der dortige Rotlichtbezirk im Volksmund "an der Küste".


An der Küste [arbeiten] habe ich in verstanden als *im* Hafen
arbeiten, also - das war in den siebziger Jahren, als ich damit zu tun
hatte - bedeutete, sich als Tagelöhner für Löscharbeiten oder
gefährliche Tankreinigungsarbeiten im Hafen zu verdingen,

Ich kann ich aber irren, denn ich bin aber nicht mehr sicher, ob damit
nicht auch allgemein "im Hafenviertel" gemeint war. St Pauli ist das
naturgemäß bevorzugte Quartier Nichtseßhafter , wo ja auch die einzige
bedachte Unterkunft, das Pik-As sich befindet.

Gruß
Gunhild

Jakob Achterndiek

unread,
Oct 22, 2012, 8:05:34 AM10/22/12
to
Am 22.10.2012, 13:36 Uhr, schrieb Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de>:

>>> [..] Aber "an der Küste" bedeutete bei den Scheuerleuten "im Hafen".
>> Nicht "am Hafen"? Und ohne jede Nebenbedeutung?
>> Als Kiel noch nicht den Anschluß an die große weite Welt gefunden
>> hatte, hieß der dortige Rotlichtbezirk im Volksmund "an der Küste".
>
>
> An der Küste [arbeiten] habe ich in verstanden als *im* Hafen
> arbeiten, also - das war in den siebziger Jahren, als ich damit zu
> tun hatte - bedeutete, sich als Tagelöhner für Löscharbeiten oder
> gefährliche Tankreinigungsarbeiten im Hafen zu verdingen,

Stimmt, da gibt es offenbar feine Abstufufen und Nuancen, die vielleicht
auch noch damit zusammenhängen, ob der Hafen ein Bezirk mit mehreren Becken
und Speichergassen ist wie in Hamburg oder nur eine langgestreckte Pier wie
in Kiel oder Rostock. Eine Redensart fällt mir ein über jemanden, der im
bürgerlichen Leben gescheitert ist: »Er sank von Stufe zu Stufe und wurde
zuletzt am Hafen gesehen.« Da muß es heißen *am* Hafen.

j/\a
--

Gunhild Simon

unread,
Oct 22, 2012, 8:17:02 AM10/22/12
to
On Oct 22, 2:05 pm, "Jakob Achterndiek" <achternd...@buzemann.de>
wrote:

...
>
> ... . Eine Redensart fällt mir ein über jemanden, der im
> bürgerlichen Leben gescheitert ist: »Er sank von Stufe zu Stufe und wurde
> zuletzt am Hafen gesehen.« Da muß es heißen *am* Hafen.

Dazu paßt auch "anheuern", "angeheuert werden" mit einem Beiklang von
einer gewissen Nichtsnutzigkeit oder Ausweglosigkeit.

Auch junge, zornige Männer, die von zu Hause aufbrachen, ließen sich
ja erst einmal auf ein solches Abenteuer ein, auf einem Bananendampfer
anzuheuern - oder, wenn's dick kam, bei der Femdenlegion.
Ob die Rückkehr ins bürgerliche Leben danach nicht vielleicht süß war?

Gruß
Gunhild

Jakob Achterndiek

unread,
Oct 22, 2012, 8:33:46 AM10/22/12
to
Am 22.10.2012, 14:17 Uhr, schrieb Gunhild Simon <gunhil...@yahoo.de>:

> Auch junge, zornige Männer, die von zu Hause aufbrachen, ließen sich
> ja erst einmal auf ein solches Abenteuer ein, auf einem Bananendampfer
> anzuheuern [..]

Aber Bananendampfer waren wohl eher Luxusliner der christlichen Seefahrt:
Kurze, schnelle Reisen auf modernen Schiffen und immer schön sauber
abgepackte Stauden in Pappkartons. Am unbeliebtesten waren Tanker: Lange
Seewege, abgelegene Terminals und kurze Füll- und Leerzeiten. Wohlgemerkt:
Das galt für die Nachkriegszeit. Wie es davor sein konnte, erzählt Traven
in seinem "Totenschiff".

j/\a
--

Dieter Britz

unread,
Oct 22, 2012, 9:26:23 AM10/22/12
to
On Mon, 22 Oct 2012 11:29:26 +0200, Carsten Thumulla wrote:

> Am 22.10.2012 09:43, schrieb Dieter Britz:
>> On Sun, 21 Oct 2012 17:11:45 +0200, Dorothee Hermann wrote: [...]
>>
>>> http://de.wiktionary.org/wiki/sutsche Alternative Schreibweisen:
>>> sutje,
>>
>> Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holländisch vor,
>
> Macht mich wuschig, die Schreibweise. Gesprochen wird das meines Wissens
> zutsche. GUNHILD, Feuerschutz! Damit ich jetzt nicht alle Folgen des
> Theaters der Ohnsorgs durchsehen muß, kein Hamburger da?

Wir haben das s jedenfalls so wie in "Sonne" (norddeutsch)
ausgesprochen.

Ich bin weiterhin gespannt, ob das nicht aus dem Niederländischen
kommt.
--
Dieter Britz

Dırk Schneıder

unread,
Oct 22, 2012, 10:22:31 AM10/22/12
to
Dieter Britz schrieb am 21.10.2012 16:40:> Als Kind in Hamburg hörte ich
oft das Wort "sutsche", was so etwas
> wie sachte, oder gemächlich bedeutet. Benutzt man das immer noch,
> und auch anderswo als in Hambureg? Wo kommt das Wort her?

Hm, das kenne ich wohl etwas anders als alle anderen hier.
Würde ich als schmierige, siffige Masse ansehen.

"Und dann hab' ich mir die ganze Sutsche (den ganzen Sutsch) an die Hose
geschmiert".

D.

Gunhild Simon

unread,
Oct 22, 2012, 11:20:53 AM10/22/12
to
Darin erkenne ich eher den Sott, das Rußgeschmier, aus dem
Schornstein. Das Adjektiv dazu lautet vielleicht sottig. Damit
verwamdt Sud, besudeln, besudelt.

Darin steckt eher das Verb sieden mit den altertümlichen Stammformen
sott, gesotten.

Gruß
Gunhild

Florian Ritter

unread,
Oct 22, 2012, 11:40:55 AM10/22/12
to
On 22 Okt., 16:22, Dırk Schneıder <spam_scd2...@gmx.de> wrote:

> Hm, das kenne ich wohl etwas anders als alle anderen hier.
> Würde ich als schmierige, siffige Masse ansehen.
>
> "Und dann hab' ich mir die ganze Sutsche (den ganzen Sutsch) an die Hose
> geschmiert".

Nicht "Gatsche" und "Gatsch"? FR

antoon

unread,
Oct 22, 2012, 4:06:13 PM10/22/12
to
Dieter Britz plaatste dit op zijn scherm :
Nun "sweetheart" :-) nur weil du es fragst, denn ich schaeme mich jetz
schon fuer meine Suenden gegen die/den/dem/der Deutsche(n) Sprache.

Suche mal nach:
"Zoetjes gaan de paardenvoeten, trippel trappel trippeltrap"
Zoetjes = "zachtjes" aber ziemlich altmodisch.
Vielleicht etwas wie "suesslich"?

Antoon

--
Antoon
Ge wit nie wa ge gelove moet


Juergen Grosse

unread,
Oct 22, 2012, 4:44:42 PM10/22/12
to
Am 22.10.2012 17:20, schrieb Gunhild Simon:

>> "Und dann hab' ich mir die ganze Sutsche (den ganzen Sutsch) an
>> die Hose geschmiert".
> Darin erkenne ich eher den Sott, das Rußgeschmier, aus dem
> Schornstein. Das Adjektiv dazu lautet vielleicht sottig. Damit
> verwamdt Sud, besudeln, besudelt.

> Darin steckt eher das Verb sieden mit den altertümlichen Stammformen
> sott, gesotten.

Unwahrscheinlich. Niederdeutsch 't'/'tt' entspräche hochdeutsch
'z'/'ss'/'ß'/'tz'. So ist es vermutlich auch hier: 'Sott' ist
'(Ab-/An-)ge_setz_tes'.


Tschüs, Jürgen

Juergen Grosse

unread,
Oct 22, 2012, 5:40:41 PM10/22/12
to
Am 22.10.2012 09:43, schrieb Dieter Britz:

> Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas holländisch vor, und
> dann erinnere ich mich, dass Finkenwerder mal von Holländern
> besiedelt wurde, wo einiges vom Hamburger Platt herkommt.

Die Schreibweise ist für die Frage nach der Herkunft nicht so wichtig,
außerdem gibt es etliche Orthografien für das Niederdeutsche und seine
diversen Dialekte. Auch Ähnlichkeiten zwischen niederländischen und
niederdeutschen Formen müssen nichts mit einer Entlehnung aus dem
Niederländischen zu tun haben, schließlich steht das Niederdeutsche dem
Niederländischen ohnehin näher als dem Hochdeutschen.

Gleichwohl denke ich, dass das Wort 'sutsche'/'suutje' aus dem
Niederländischen bzw. Niederfränkischen stammt. Auch wenn man im Ndl.
heute unter 'zoetje' /'zuc@/ wohl zuallererst ein Stück 'Süßstoff'
verstünde, existiert das Wort 'zoetjes'/'zoetjesaan' im Sinne von
'langsam' durchaus, auch wenn es nicht mehr sehr gebräuchlich ist.

Eine Verwandschaft mit 'sacht' (was ja schon die niederdeutsche Form
ist)/'sanft' sehe ich nicht, dem entspräche auch im Ndl. 'zacht'. Weit
mehr spricht dafür, den gleichen Stamm wie bei ndl. 'zoet' (hd. 'süß',
nd. 'sööt'/'seut') anzunehmen. Zur Bedeutungsverschiebung von 'süß' zu
'langsam' vgl. frz. 'doucement'. Für eine Entlehnung aus dem Ndl./Nfrk.
statt eines gemeinsamen Ursprungs spricht der nichtumgelautete Vokal.

Früher hätte ich das Wort 'sutsche' immer für eine Verkürzung von
'sukzessive' gehalten, finde aber die Herleitung aus dem Ndl. überzeugender.


Tschüs, Jürgen







Roland Franzius

unread,
Oct 23, 2012, 12:30:28 AM10/23/12
to
Überzeugend ist ja sicher auch eine Kategorie, trifft aber nicht so
richtig die Entwicklung emotionaler Begriffe, die einer unendlichen
Verdrehungskunst der Sprechenden unterliegt, bis sie einrasten.

Diese Entwicklungen sind besonders gut im Englischen mit seiner
ununterbrochen weit zurückreichenden Volkspoesie nachzuvollziehen.

Englisch liefert zB die Entwicklung

"suit" vom Prozessbeteiligten zum Prozess selbst, über die Kleidung der
Gerichtsbeteiligten zu "Anzug" zu "passend".

etymonline führt "zoot suit" als amerikanischen Slang auf, in dem zoot
nur eine andere Schreibweise von suit ist.

Einen Zusammenhang mit "süss" halte ich bedeutungskategoriemäßig für
zumindest schwierig. Man sagt nie zu einem kleinen Mädchen "sei süss".

Wenn man zB zu eine Kind sagt, "sei lieb", ist das die Kategorie
Aufsässigkeit und nicht zu hohe Geschwindigkeit oder unkontrolliertes
Handeln.

Der mütterliche Erziehungssprech ist hier in der Differenzierung
unendlich präzise.

Die standardmäßige Erziehungsaufgabe der Geschwindigkeitsreduktion und
der Vorsicht im Handeln bei den Kleinen erhält uns auch hochdeutsch
"sachte" am Leben.

Dafür hat das Hochdeutsche auch keine Wurzel oder Verwandschaft
anzubieten außer vielleicht Zucker auf griech., zacharo.

Solche Klangassoziationen bezeichnet man dann gerne standardmäßig und
oft zutreffend als "weithergeholt". Für eine Umdeutung des Begriffs
"süss=seut=zoet" auf "suut" bräuchte der fries. Äthymologe einen
funktionierenden literarischen Nachweis.

--

Roland Franzius

Michael Jacobi

unread,
Oct 23, 2012, 6:09:39 AM10/23/12
to
Roland Franzius wrote:


> Einen Zusammenhang mit "süss" halte ich bedeutungskategoriemäßig für
> zumindest schwierig. Man sagt nie zu einem kleinen Mädchen "sei süss".

Den Hinweis auf frz. 'doucement' hast Du mitbekommen?

>[...]
> Solche Klangassoziationen bezeichnet man dann gerne standardmäßig und
> oft zutreffend als "weithergeholt".

Es geht nicht um bloße "Klangassoziationen" ... den Beitrag von Jürgen
Grosse hast Du mitbekommen?

> Für eine Umdeutung des Begriffs
> "süss=seut=zoet" auf "suut" bräuchte der fries. Äthymologe...

OMG!

> einen funktionierenden literarischen Nachweis.

Den Beitrag von Antoon hast Du mitbekommen?



kopfschüttelnd

Michael

Gunhild Simon

unread,
Oct 23, 2012, 7:21:53 AM10/23/12
to
On Oct 23, 12:09 pm, Michael Jacobi <Jacobi.Enterpri...@t-online.de>
wrote:

...
>
> Den Hinweis auf frz. 'doucement' hast Du mitbekommen?

...
> ... den Beitrag von Jürgen
> Grosse hast Du mitbekommen?

...
> OMG!
...
> Den Beitrag von Antoon hast Du mitbekommen?
>
> kopfschüttelnd

Hast Du auch inhaltliche Beiträge zu leisten, oder ist Wadenbeißerei,
Retourkutscherei, Revanchiererei aus angekratzter Eitelkeit garniert
mit Teeniesprache alles, was Du zu bieten hast?

Gunhild



Roland Franzius

unread,
Oct 23, 2012, 8:28:48 AM10/23/12
to
Am 23.10.2012 12:09, schrieb Michael Jacobi:
>
> kopfschüttelnd
>

Ja, hoffentlich fällt er nicht runter.


--

Roland Franzius

antoon

unread,
Oct 23, 2012, 3:31:57 PM10/23/12
to
Roland Franzius plaatste dit op zijn scherm :
Aber bei uns in die Niederlaenden sagt(e) man das schon zu kleinen
Maedchen. Z.B. "Als je zoet bent krijg je een koekje", "Wenn du 'suess'
bist kriegst du ein Keks". "Zoet" also eigentlich als Attribut fuer das
*Verhalten*.
Aufs englisch gibt es auch "sweet" im Sinne von "lieb" ("You're so
sweet", "sweetheart") aber das ist mehr als Karaktereigenschaft gemeint
(so verstehe ich das wenigstens).
Vielleicht ein interessante Link fuer die Etymologie Niederländischer
Wörter: http://www.etymologiebank.nl/


> Wenn man zB zu eine Kind sagt, "sei lieb", ist das die Kategorie
> Aufsässigkeit und nicht zu hohe Geschwindigkeit oder unkontrolliertes
> Handeln.
>
> Der mütterliche Erziehungssprech ist hier in der Differenzierung unendlich
> präzise.
>
> Die standardmäßige Erziehungsaufgabe der Geschwindigkeitsreduktion und der
> Vorsicht im Handeln bei den Kleinen erhält uns auch hochdeutsch "sachte" am
> Leben.
> Dafür hat das Hochdeutsche auch keine Wurzel oder Verwandschaft anzubieten
> außer vielleicht Zucker auf griech., zacharo.
>
> Solche Klangassoziationen bezeichnet man dann gerne standardmäßig und oft
> zutreffend als "weithergeholt". Für eine Umdeutung des Begriffs
> "süss=seut=zoet" auf "suut" bräuchte der fries. Äthymologe einen
> funktionierenden literarischen Nachweis.

--
Antoon
Nauw tot Sien dan mar weer


antoon

unread,
Oct 23, 2012, 3:38:29 PM10/23/12
to
antoon plaatste dit op zijn scherm :
> Roland Franzius plaatste dit op zijn scherm :
>> Am 22.10.2012 23:40, schrieb Juergen Grosse:
>>> Am 22.10.2012 09:43, schrieb Dieter Britz:
>>>
>>>> Ah, die Schreibweise "sutje" kommt mir etwas hollᅵndisch vor, und
>>>> dann erinnere ich mich, dass Finkenwerder mal von Hollᅵndern
>>>> besiedelt wurde, wo einiges vom Hamburger Platt herkommt.
>>>
>>> Die Schreibweise ist fᅵr die Frage nach der Herkunft nicht so wichtig,
>>> auᅵerdem gibt es etliche Orthografien fᅵr das Niederdeutsche und seine
>>> diversen Dialekte. Auch ᅵhnlichkeiten zwischen niederlᅵndischen und
>>> niederdeutschen Formen mᅵssen nichts mit einer Entlehnung aus dem
>>> Niederlᅵndischen zu tun haben, schlieᅵlich steht das Niederdeutsche dem
>>> Niederlᅵndischen ohnehin nᅵher als dem Hochdeutschen.
>>>
>>> Gleichwohl denke ich, dass das Wort 'sutsche'/'suutje' aus dem
>>> Niederlᅵndischen bzw. Niederfrᅵnkischen stammt. Auch wenn man im Ndl.
>>> heute unter 'zoetje' /'zuc@/ wohl zuallererst ein Stᅵck 'Sᅵᅵstoff'
>>> verstᅵnde, existiert das Wort 'zoetjes'/'zoetjesaan' im Sinne von
>>> 'langsam' durchaus, auch wenn es nicht mehr sehr gebrᅵuchlich ist.
>>>
>>> Eine Verwandschaft mit 'sacht' (was ja schon die niederdeutsche Form
>>> ist)/'sanft' sehe ich nicht, dem entsprᅵche auch im Ndl. 'zacht'. Weit
>>> mehr spricht dafᅵr, den gleichen Stamm wie bei ndl. 'zoet' (hd. 'sᅵᅵ',
>>> nd. 'sᅵᅵt'/'seut') anzunehmen. Zur Bedeutungsverschiebung von 'sᅵᅵ' zu
>>> 'langsam' vgl. frz. 'doucement'. Fᅵr eine Entlehnung aus dem Ndl./Nfrk.
>>> statt eines gemeinsamen Ursprungs spricht der nichtumgelautete Vokal.
>>>
>>> Frᅵher hᅵtte ich das Wort 'sutsche' immer fᅵr eine Verkᅵrzung von
>>> 'sukzessive' gehalten, finde aber die Herleitung aus dem Ndl.
>>> ᅵberzeugender.
>>
>> ᅵberzeugend ist ja sicher auch eine Kategorie, trifft aber nicht so richtig
>> die Entwicklung emotionaler Begriffe, die einer unendlichen
>> Verdrehungskunst der Sprechenden unterliegt, bis sie einrasten.
>>
>> Diese Entwicklungen sind besonders gut im Englischen mit seiner
>> ununterbrochen weit zurᅵckreichenden Volkspoesie nachzuvollziehen.
>>
>> Englisch liefert zB die Entwicklung
>>
>> "suit" vom Prozessbeteiligten zum Prozess selbst, ᅵber die Kleidung der
>> Gerichtsbeteiligten zu "Anzug" zu "passend".
>>
>> etymonline fᅵhrt "zoot suit" als amerikanischen Slang auf, in dem zoot nur
>> eine andere Schreibweise von suit ist.
>>
>> Einen Zusammenhang mit "sᅵss" halte ich bedeutungskategoriemᅵᅵig fᅵr
>> zumindest schwierig. Man sagt nie zu einem kleinen Mᅵdchen "sei sᅵss".
>>
> Aber bei uns in die Niederlaenden sagt(e) man das schon zu kleinen Maedchen.
> Z.B. "Als je zoet bent krijg je een koekje", "Wenn du 'suess' bist kriegst du
> ein Keks". "Zoet" also eigentlich als Attribut fuer das *Verhalten*.
> Aufs englisch gibt es auch "sweet" im Sinne von "lieb" ("You're so sweet",
> "sweetheart") aber das ist mehr als Karaktereigenschaft gemeint (so verstehe
> ich das wenigstens).
> Vielleicht ein interessante Link fuer die Etymologie Niederlᅵndischer Wᅵrter:
> http://www.etymologiebank.nl/
>
>
>> Wenn man zB zu eine Kind sagt, "sei lieb", ist das die Kategorie
>> Aufsᅵssigkeit und nicht zu hohe Geschwindigkeit oder unkontrolliertes
>> Handeln.
>>
>> Der mᅵtterliche Erziehungssprech ist hier in der Differenzierung unendlich
>> prᅵzise.
>>
>> Die standardmᅵᅵige Erziehungsaufgabe der Geschwindigkeitsreduktion und der
>> Vorsicht im Handeln bei den Kleinen erhᅵlt uns auch hochdeutsch "sachte" am
>> Leben.
>> Dafᅵr hat das Hochdeutsche auch keine Wurzel oder Verwandschaft anzubieten
>> auᅵer vielleicht Zucker auf griech., zacharo.
>>
>> Solche Klangassoziationen bezeichnet man dann gerne standardmᅵᅵig und oft
>> zutreffend als "weithergeholt". Fᅵr eine Umdeutung des Begriffs
>> "sᅵss=seut=zoet" auf "suut" brᅵuchte der fries. ᅵthymologe einen
>> funktionierenden literarischen Nachweis.

Noch mal kurz, weil ich "Sinterklaas" genennt habe:
In ein anderes Lied heisst es: "Wie zoet is krijgt lekkers..."
Antoon Smulders

--
Antoon
Voor nᅵg meer wijsheid: denk over deze woorden na.


Juergen Grosse

unread,
Oct 23, 2012, 4:47:33 PM10/23/12
to
Am 23.10.2012 06:30, schrieb Roland Franzius:

...
> Einen Zusammenhang mit "süss" halte ich bedeutungskategoriemäßig für
> zumindest schwierig. Man sagt nie zu einem kleinen Mädchen "sei
> süss".

Schon in Lat. 'dulcis' steckt auch 'angenehm' und 'liebenswürdig'. In
it. 'dolce' und span. 'dulce' stecken auch 'weich' und 'sanft', und frz.
'doucement' schließlich ist neben 'sanft' auch 'langsam'.

...
> Die standardmäßige Erziehungsaufgabe der Geschwindigkeitsreduktion
> und der Vorsicht im Handeln bei den Kleinen erhält uns auch
> hochdeutsch "sachte" am Leben.

'Sachte' stammt aus dem Niederdeutschen und ist unstrittig

> Dafür hat das Hochdeutsche auch keine Wurzel oder Verwandschaft

mit hochdeutsch 'sanft' verwandt.

> anzubieten außer vielleicht Zucker auf griech., zacharo.

Du beliebst zu scherzen.

> Solche Klangassoziationen bezeichnet man dann gerne standardmäßig
> und oft zutreffend als "weithergeholt". Für eine Umdeutung des
> Begriffs "süss=seut=zoet" auf "suut" bräuchte der fries. Äthymologe
> einen funktionierenden literarischen Nachweis.

Nl. 'zoet' und nd. 'suut' sind doch nur zwei verschiedene Schreibungen
für das gleiche /zu:t/.

Im DWB findet sich bei "sied": "...; sûde, sûdchen, sutjes langsam, das
man auch in Hannover hört, hat natürlich nichts damit zu thun, vgl.
holl. zoetjes), ..."


Tschüs, Jürgen

Oliver Cromm

unread,
Oct 23, 2012, 5:52:12 PM10/23/12
to
* antoon:

> Aufs englisch gibt es auch "sweet" im Sinne von "lieb" ("You're so
> sweet", "sweetheart") aber das ist mehr als Karaktereigenschaft gemeint
> (so verstehe ich das wenigstens).

Nein, durchaus nicht nur. Mit "that's so sweet of you" bedankt man
sich auch f�r einzelne gute Taten.

--
Bill Gates working as a waiter:
- Waiter, there's a fly in my soup
- Try again, maybe it won't be there this time
Message has been deleted

Florian Ritter

unread,
Oct 23, 2012, 7:33:40 PM10/23/12
to
On 23 Okt., 23:52, Oliver Cromm <lispamat...@crommatograph.info>
wrote:

> > Aufs englisch gibt es auch "sweet" im Sinne von "lieb" ("You're so
> > sweet", "sweetheart") aber das ist mehr als Karaktereigenschaft gemeint
> > (so verstehe ich das wenigstens).
>
> Nein, durchaus nicht nur. Mit "that's so sweet of you" bedankt man
> sich auch für einzelne gute Taten.

Mich nervte mal ein Ami mit "very swiss of you", muß irgendwas mit der
Schweiz zu tun haben, bin da aber nich hintergestiegen - FR
Message has been deleted

Moritz Franckenstein

unread,
Oct 25, 2012, 1:24:10 AM10/25/12
to
Horst-D.Winzler wrote, on 21.10.2012 18:52:
> Am 21.10.2012 16:40, schrieb Dieter Britz:
>> Als Kind in Hamburg hörte ich oft das Wort "sutsche", was so etwas
>> wie sachte, oder gemächlich bedeutet. Benutzt man das immer noch,
>> und auch anderswo als in Hambureg? Wo kommt das Wort her?
>
> Ich kenne das als "sutsche piano". Ist wohl hauptsächlich in
> Norddeutschland gebräuchlich.

Das habe ich auch schon ein paar mal in Norddeutschland gehört. Dachte
immer, das wäre Italienisch oder sowas.


--
Moritz Franckenstein
mailto:maf-...@gmx.net
http://www.maf-soft.de/
icq: 22030984 y!: maf_soft

antoon

unread,
Oct 25, 2012, 2:43:52 PM10/25/12
to
Gunhild Simon stelde dit idée voor :
Oder das niederländische "zootje" (auch "zooitje")? "Het hele zootje",
"Een zootje ongeregeld"?
(Es gibt ein Holländer, der behauptet dass alle Sprachen vom
Niederländisch abstammen. Aber das ist ein Anderer. :-))

Dırk Schneıder

unread,
Oct 25, 2012, 3:02:16 PM10/25/12
to
Florian Ritter schrieb am 22.10.2012 17:40:

>> "Und dann hab' ich mir die ganze Sutsche (den ganzen Sutsch) an die Hose
>> geschmiert".

> Nicht "Gatsche" und "Gatsch"? FR

Ne, das kenne ich wiederum nicht.

D.

Dorothee Hermann

unread,
Oct 25, 2012, 4:50:33 PM10/25/12
to
Am 25.10.2012 21:02, schrieb Dırk Schneıder:
> Florian Ritter schrieb am 22.10.2012:

>>> "Und dann hab' ich mir die ganze Sutsche (den ganzen Sutsch) an
>>> die Hose geschmiert".

>> Nicht "Gatsche" und "Gatsch"? FR

> Ne, das kenne ich wiederum nicht.

Mit fiel der Bezug zu "gautschen" ein - den Papierbrei, den man da auf
das Netz zum Trocknen (wenn man Papier macht) legt, der sieht schon
matschig und gautschig aus!


Dorothee

Florian Ritter

unread,
Oct 27, 2012, 10:06:01 AM10/27/12
to
On 25 Okt., 22:50, Dorothee Hermann <DorotheeHerm...@gmx.net> wrote:

> >>> "Und dann hab' ich mir die ganze Sutsche (den ganzen Sutsch) an
> >>> die Hose geschmiert".
> >> Nicht "Gatsche" und "Gatsch"?
> > Ne, das kenne ich wiederum nicht.

Kinder machen in Berlin aus Sand & Wasser Eierpampe, etwas weiter
nördlich Eiergatsche.

> Mit fiel der Bezug zu "gautschen" ein - den Papierbrei, den man da auf
> das Netz zum Trocknen (wenn man Papier macht) legt, der sieht schon
> matschig und gautschig aus!

Dürfte verwandt sein. Gatsch hat in die Technik Eingang gefunden - bei
der Zerlegung von Erdöl in verschiedene Fraktionen (raffinieren) fällt
Paraffingatsch an.

FR

Michael Jacobi

unread,
Nov 1, 2012, 10:21:21 PM11/1/12
to
Ich habe, werte Gunhild, nichts anderes getan, als den Sportkameraden Roland
auf den neusten *inhaltlichen* Stand der Diskussion in diesem Thread
hinzuweisen, auf den er - wie so oft - keinerlei Rücksicht zu nehmen müssen
glaubte.

Wie Du auf die Diagnose "angekratzte Eitelkeit" kommst, wird wohl ewig Dein
Geheimnis bleiben, ebenso wie die Antwort auf die Frage, warum meine
vermeintlich "teeniesprachliche" Abkürzung für "O mein Gott!" verwerflicher
sei als das dämliche "Athymologie" des Vorposters, auf das es sich bezog.

Summa summarum und unter dem Striche frage ich mich mithin, ob es nicht doch
eher Deine *eigene* "angekratzte Eitelkeit" sei, welche dich zu überflüssigen
Postings wie diesem veranlasst. Sollte dies alles nur ein
Nebenkriegsschauplatz sein? Habe ich am Ende bloß an anderer Stelle nicht
genug Demut vor Deiner hierzugrupp permanent zur Schau gestellten gediegenen
Halbbildung bezeugt??

Doch, doch - ich glaube, das ist es... ;-)



Michael



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