"Sehr geehrte Frau Oberhuber" kann nicht falsch sein.
Sonst wäre noch "Ehrwürdige Schwester" anzubieten.
Lars
Jo, heiligsch Blechle, Frau Oberhuber! Alles fit im Schritt?
(nein, dies meine ich natürlich nicht so)
Ich glaube, man sagt einfach "Geehrte Schwester Edeltraut". Das altmodische
"Verehrte" geht hier nicht an, da nur einer verehrt wird, oder zwei.
--
Moin + Gruss Alexander - XPHome SP2 MSO 2000 SP3 +----5----6----5----7-2
> "Sehr geehrte Schwester Edeltraut,"
Wenn das zu persönlich klingt, nimm doch einfach
"Sehr geehrte Schwester,"
Jörg
> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
>
> | Stiftsklinik Hintertupfing
> | Pflegedienstleitung
> | Sr. Edeltraud Oberhuber <---?
> | St.-Nimmerlein-Straße 11
> | 99999 Hintertupfing
> |
> | Sehr geehrte ... <---?
>
> Danke für alle sachdienlichen Hinweise!
Die Adresse würde ich auch so machen, und in der Anrede dann: "Liebe
Schwester Edeltraut!"
Dann natürlich mit "Sie" weiter. Die Nachnamen sind in dieser Branche
ziemlich unwichtig. Und "Liebe" ist besser als "Sehr geehrte".
Matthias
--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de
> Wie wär's mit "Sehr geehrte Frau Oberhuber"?
Sie ist doch aber "eine Braut Christi", und nicht die junge Oberhuberin.
--
My computer is so fast it can execute an infinite loop in 3 seconds.
Sehr geehrte Schwester Edeltraut
Und dann gibts noch die Schwester Oberin (meist die Chefin)
Und viele der Pinguine sind gar nicht so Weltfremd wie man gemeinhin
denkt. Die hören auch auf ihren zivilen Nachnamen.
Aber mit Schwester ...(Vorname) kommt das meist besser hin.
Ich kenn da eine Schwester Juliane , Realschullehrerin, Respekt!
Die hat was drauf.
Darum also:
Liebe Schwester in Christus (oder "in Christo").
Lateinisch geht alles besser:
Carissima soror in Christo etc.
PEJ
--
Erstat "invalid" med dk hvis du svarer per e-mail.
Replace "invalid" with dk when replying by e-mail.
Vorsicht, die Abkürzung "Sr." wird auch von weltlichen Krankenschwestern
verwendet (vielleicht in Analogie zu "Dr."?). Da wäre dann die Anrede
"Ehrwürdige Schwester" eher unpassend. Also erst mal genau herausfinden,
wer das ist.
Eine polnische Nonne, mit deren Nachname ich immer Probleme hatte,
meinte: "Sie können mich auch einfach Schwester Arabella nennen" (wobei
Arabella nicht ihr bürgerlicher Vorname war, und nicht zusammen mit
einem Nachnamen verwendet wird - also anders als bei der Frau Oberhuber).
E.D.
> Ich steh mal wieder auf dem Schlauch: Gerade bekomme ich mehr
> mit den Leitungsgremien christlich geprägter Krankenhäuser zu
> tun. Dort tummeln sich im oberen Management naturgemäß auch
> immer wieder Ordensschwestern.
>
> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
>
> > Stiftsklinik Hintertupfing
> > Pflegedienstleitung
> > Sr. Edeltraud Oberhuber <---?
> > St.-Nimmerlein-Straße 11
> > 99999 Hintertupfing
> >
> > Sehr geehrte ... <---?
>
> Danke für alle sachdienlichen Hinweise!
Ich denke an de.alt.soc.knigge, wo sich die Benimmexperten
tummeln.
HTH und Grüße
Matthias,
xp, fup2
> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
Laut
http://www.univie.ac.at/Germanistik/schrodt/vorlesung/anstandstexte_neu.htm
"Ehrwürdige Schwester".
Gruss
Raimund
--
Life's too short to read boring signatures
'Sr' steht auch für das chemische Element Strontium. Besser wäre
'Schwester' zu schreiben
>> St.-Nimmerlein-Straße 11
>> 99999 Hintertupfing
>>
>> Sehr geehrte ... <---?
>
Also hier würde ich schreiben:
'Gegrüßt seist du, Schwester Edeltraud...'
--
P.E.
>Wie wär's mit "Sehr geehrte Frau Oberhuber"? Wenn ihr das nicht paßt,
>kann sie Dir ja sagen, wie sie es lieber hätte. Oder frag mal in
>de.alt.soc.knigge nach.
Wenn es sich ähnlich verhält wie bei den Fratres, dann reichen
Dienstgrad und Vorname ("Sehr geehrter Frater Franz, ...").
Herausgefunden habe ich das, indem ich den Adressaten einfach
nach der richtigen Anrede gefragt habe.
Vielleicht hilft ein Anruf bei der Ordensschwester genauso weiter.
Gruß
Carlos
>Ich kenn da eine Schwester Juliane , Realschullehrerin, Respekt!
>Die hat was drauf.
Da fällt mir eine meiner früheren Deutschlehrerinnen ein. Die
richtige Anrede war "Schwester Manfreda". Es scheint also auch
hier so zu sein, daß Schwester + Vorname richtig ist.
Allerdings könnte das auch vom Orden abhängen.
Gruß
Carlos
Nein, nein. Sowas findet man raus oder man fragt untergeordnete
Stellen.
> Es scheint also auch
> hier so zu sein, daß Schwester + Vorname richtig ist.
In modernen Krankenhäusern scheint es aber außer Gebrauch zu kommen.
Sprachliche Tradition und damit Geschichte zu bewahren stößt sich
mit dem Gleichstellungsbeauftragungstum (oder so).
Matthias
--
Marat wurde zwar ermordet, aber er starb vorher an einer Krankheit, die
ihm sogar das Leben raubte. Prof. Galletti
..... Wer zum Kuckuck ist Galletti? => <http://www.galletti.de/> ......
==== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
> Und dann gibts noch die Schwester Oberin (meist die Chefin)
Da die "Schwester Oberin" aber nicht überall auf diese Bezeichnung hört
(da gibts eine gewisse Variationsbreite), würde ich hier keine
Experimente machen. "Sr." ist nie verkehrt, auch wenn die Schwester den
Konvent leitet.
Gruß
Renata
--
Wozu schwierig sein, wenn man mit ein wenig Mühe
komplett unmöglich sein kann?
> Liebe Schwester in Christus (oder "in Christo").
MUSEN geht das nur, wenn der Schreiber Geistlicher ist. Mir ist diese
Anrede überhaupt noch nicht untergekommen.
> "Ehrwürdige Schwester Edeltraut," (Bei den ganz besonders strengen
> Orden)
Ich kann Dir versichern, daß man auch oder gerade bei den "ganz
besonders strengen Orden" in einer solchen Anrede einen Grund zur
Heiterkeit erblickt. (Auch schön: "Sehr geehrte Frau Maria Regina
Martyrum")
> Jens Arne Maennig schrieb:
>
> > Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
In der Anschrift: "Sr. Edeltraud Oberhuber", wie in der
Beispielanschrift ja auch schon angegeben. Wenn Du das Kürzel des Ordens
bzw. der Kongregation kennst, kannst Du das noch nach dem Namen
schreiben, also etwa "Sr. Edeltraud Oberhuber CSSR"
In der Anrede: "Sehr geehrte Sr. Edeltraud", unter Umständen auch "Liebe
Sr. Edeltraud".
Von gewissen Vorschlägen mancher Benimmbücher wie "Ehrwürdige Schwester"
oder "Hochwürdigste Mutter" würde ich Dir abraten, da lachen sich die
Schwestern scheckig.
>> Liebe Schwester in Christus (oder "in Christo").
>
> MUSEN geht das nur, wenn der Schreiber Geistlicher ist. Mir ist diese
> Anrede überhaupt noch nicht untergekommen.
Mir auch nicht. Aber ich bin ja auch keine Nonne/Ordensschwester. Du?
Kannst du dir keine einfacheren Kunden aussuchen? :-)
Schwester Edeltraud Oberhuber wird von aller Welt Schwester Edeltraud
gerufen, das ist meiner Meinung nach auch die richtige schriftliche
Anrede. Mein kluges Buch zu Umgangsformen äußert sich darüber nicht
sinnvoll, ich zitiere:
"Auch bei kirchlichen Titeln haben sich weitgehend moderne Formen
entwickelt und durchgesetzt. Natürlich kann jeder, der einen Kardinal
mit 'Eure Eminenz' oder einen Bischof mit 'Eure Exzellenz' angeredet
hat, das auch weiterhin tun. 'Herr Bischof' und 'Herr Kardinal' sind
jedoch im heutigen Sprachgebrauch genauso akzeptiert. Ebenso wird ein
katholischer Geistlicher heute öfter mit 'Herr Pfarrer' als mit
'Hochwürden' angesprochen. Daraus allerdings abzuleiten, dass die
moderne Anrede für das Oberhaupt der katholischen Kirche nun 'Herr
Papst' sein müsse, ist ein Trugschluss. Hier besteht die traditionelle
Form 'Eure Heiligkeit' oder 'Heiliger Vater' unverändert."
Laut Wikipedia spricht man eine katholische Nonne persönlich mit
"Ehrwürdige Schwester" an...
Ich würde zwischen "Ehrwürdige Schwester Edeltraud" oder
(wahrscheinlicher) "Sehr geehrte Schwester Edeltraud" wählen. Und wenn
das falsch ist, möge sie es dir richtig sagen, denn das gehört schon
eher zu den Dingen, die nicht Allgemeinwissen sind (jedenfalls für
Nichtkatholiken).
Viele Grüße,
Ilka
> Von gewissen Vorschlägen mancher Benimmbücher wie "Ehrwürdige Schwester"
> oder "Hochwürdigste Mutter" würde ich Dir abraten, da lachen sich die
> Schwestern scheckig.
Bei letzterem vielleicht, aber "Ehrwürdige Schwester" ist und bleibt
zur Zeit nun mal die offizielle Anrede einer Ordensschwester. Eine
Ordensschwester wird sich darüber genausowenig "scheckig lachen" wie
ein katholischer Pfarrer über die Anrede "Hochwürden".
Gerade nochwas gefunden: Hier gibt es ein 166 Seiten starkes PDF, dass
alle Fragen beantworten dürfte...
(Hm, alles vielleicht doch nicht, die fangen erst beim Pfarrer an...)
Ilka
Ich hatte meine halbe Berufszeit mit Krankenschwestern (auch Ordens-) zu tun. Wenn sie in der Pflegeleitung arbeitet ist sie vermutlich
Oberschwester oder Oberin oder gar Leiterin (Direktorin) des Pflege-
dienstes.
Noch etwas: Als Werbegeschenke nie dekorative Kosmetik oder Reiz-
wäsche! Auch Kerzen sind heutzutage so was von anzüglich. Hingegen
wird pflegende Kosmetik gerne genommen ;-)
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Es gibt in der Geschichte so manche glaubenlose
| | | |_| | Epoche, die sich im politischen Wahnsinn einen
| | | _ | Ersatz für religiösen Wahnsinn schafft."
|_|a |_| |_|a (Joachim Fernau)
> Noch etwas: Als Werbegeschenke nie dekorative Kosmetik oder Reiz-
> wäsche! Auch Kerzen sind heutzutage so was von anzüglich. Hingegen wird
> pflegende Kosmetik gerne genommen ;-)
Vielleicht was hübsches fürs Nonnen-Mobil?
http://img512.imageshack.us/img512/2346/flyingjesusns3.jpg
--
It won't get better if you picket.
> aber "Ehrwürdige Schwester" ist und bleibt zur Zeit nun mal die
> offizielle Anrede einer Ordensschwester. Eine Ordensschwester wird
> sich darüber genausowenig "scheckig lachen" wie ein katholischer
> Pfarrer über die Anrede "Hochwürden".
Woher weißt Du, was ein katholischer Pfarrer zu "Hochwürden" - und der
Kardinal zu "Eminenz" - sagt? 8)
Im Ernst: beide Formen der Anrede sind reichlich überkommen und werden
in zunehmendem Maße von den so Angeredeten weder geschätzt noch
gewünscht. Da sie auch nicht die einzig mögliche Form der Anrede sind
(siehe auch das von Ilka angeführte Zitat), würde ich davon abraten. Im
Zweifelsfall zieht man iMHO das Schlichte dem Pompösen vor.
> Mir auch nicht. Aber ich bin ja auch keine Nonne/Ordensschwester. Du?
Jetzt grad nicht. :P
> Bei letzterem vielleicht, aber "Ehrwürdige Schwester" ist und bleibt
> zur Zeit nun mal die offizielle Anrede einer Ordensschwester. Eine
> Ordensschwester wird sich darüber genausowenig "scheckig lachen" wie
> ein katholischer Pfarrer über die Anrede "Hochwürden".
Mag sein, daß das offizielle Anrede ist. Bei allen, die ich kenne, würde
ob der Anrede garantiert der Ironiedetektor anschlagen.
Andreas
Wo kriegt man den? .-)
Andreas
> Jens Arne Maennig wrote:
>>
>> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
>
> 'Sr' steht auch für das chemische Element Strontium. Besser wäre
> 'Schwester' zu schreiben
¡Und, hier eher Anlaß zur Verwechslung, für "Señor"!
--
WinErr 008: Erroneous error. Nothing is wrong.
> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
Dazu hast Du jetzt schon jede Menge elektrische Post bekommen, über einen
Teil derer ich herzlich lachen musste.
Mein alzbeheimerter Schwiegerstiefvater dämmert zwar in einem kommunalen
Heim, aber seine Obhutmacherin, wäre sie denn Braut Christi, würde ich
dennoch mit "sehr geehrte Frau Oberhuber" anreden.
Wenn sie sich mit dem Beitritt zu einem Orden außerhalb des üblichen
Geschäftsdeutsch stellt¹, hat sie ein Problem, nicht ich.
¹ Wie von anderen schon mehrfach bemerkt, dürfte sie ohnehin sehr weltlich
grinsen, wenn Du Dir bei der Anrede einen abbrichst.
--
Tschüs!
Arnulf
Ich würde so schreiben. Basta. :)
> Sonst wäre noch "Ehrwürdige Schwester" anzubieten.
>
> Lars
>
Sehr geehrte Mutter Oberin Frau Edeltraud Oberhuber,
z.B.
Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
--
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Firmengeschenke und Ehrennadeln http://www.schmuckfabrik.de
> (...) Und "Liebe" ist besser als "Sehr geehrte". (...)
Etwa so:
LETZTE MAHNUNG
Liebe Schwester Edeltraud,
...
Thomas
> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ordenschrist
Erik
> Und dann gibts noch die Schwester Oberin [...]
Hat das schon mal jemand ausprobiert im Wirtshaus statt "Fräulein!"
j/\a
Weilts ihr Heiden seids oder - schlimmer noch - ludderisch.
Ciao
Wolfram
--
wenn zwerge dann
Wenn aus den Gärten Zwerge huschen,
Siehst Zwerge du aus Gärten huschen.
www.theodor-rieh.de
www.theodor-rieh.de/heinrich
www.madonnadellascala.it
> On 2006-08-02 13:03:09 -0500, Pether Hubert <p.hu...@gmx.de> said:
>
> > Wie wär's mit "Sehr geehrte Frau Oberhuber"?
>
> Sie ist doch aber "eine Braut Christi", und nicht die junge Oberhuberin.
Hier geht es aber nicht darum, was sie ist,
sondern wie sie heißt. Und sie heißt
offenbar Oberhuber. Also ist die passende
Anrede "Frau Oberhuber".
Mit "Schwester Oberhuber"
Dafür steht übrigens auch das "Sr." in der Anschrift.
> würde ich dennoch mit "sehr geehrte Frau Oberhuber" anreden. Wenn sie
> sich mit dem Beitritt zu einem Orden außerhalb des üblichen
> Geschäftsdeutsch stellt', hat sie ein Problem, nicht ich.
Weia. "Was kann ich dafür, daß der sich im Konklave zum Stellvertreter
Christi hat wählen lassen? Sein Problem, wenn er sich damit außerhalb
des üblichen Geschäftsdeutsch stellt! 'Sehr geehrter Herr Ratzinger
...'".
SCNR,
> Sehr geehrter Herr Ratzinger ...
Lieber Papa Ratzi,
> SCNR,
> Renata
auch nicht,
v'evangelisch'G
> Arnulf Sopp <arn...@maaaddin.de> wrote:
>
> > würde ich dennoch mit "sehr geehrte Frau Oberhuber" anreden. Wenn sie
> > sich mit dem Beitritt zu einem Orden außerhalb des üblichen
> > Geschäftsdeutsch stellt', hat sie ein Problem, nicht ich.
>
> Weia. "Was kann ich dafür, daß der sich im Konklave zum Stellvertreter
> Christi hat wählen lassen? Sein Problem, wenn er sich damit außerhalb
> des üblichen Geschäftsdeutsch stellt! 'Sehr geehrter Herr Ratzinger
> ...'".
Genau. Wenn jemand Großmeister eines Satanistenordens,
irgendwas bei den Freimaurern oder im Kleingartenverein ist,
wäre das schließlich auch kein Grund, ihn anders als mit
seinem Namen anzureden.
> Bei halbwegs regionalen Briefen und E-Mails schreibe ich sowieso
> meistens "Grüß Gott Herr ...". Das erscheien mir doch bei Herrn
> Ratzinger zumindest auch angebracht.
Und wenn Du "Herrn" schreibst, läßt sich "Grüß" als Konjunktiv I
auffassen, und das strittige Komma hinter dem Gruß entfällt.
vG
> Etwa so:
>
> LETZTE MAHNUNG
>
> Liebe Schwester Edeltraud,
Und später:
VOLLSTRECKUNGSANKÜNDIGUNG
Allerliebstes Schwesterherz,
Matthias
--
Marat wurde zwar ermordet, aber er starb vorher an einer Krankheit, die
ihm sogar das Leben raubte. Prof. Galletti
..... Wer zum Kuckuck ist Galletti? => <http://www.galletti.de/> ......
==== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
> Kennt jemand einen
> Texter, der echt geile Werbetexte für Ordensschwestern auf Latein
> drauf hat? Und was heißt "contentmanagement-gestütztes Callcenter" auf
> Latein? Oder gar auf Deutsch?
<prust>
Kennt jemand einen guten Bildschirmreiniger?
YMMD,
Axel
Fürst Beelzebub, Lucifuge, Kaiser Luzifer, Herr der rebellischen
Geister, Astaroth etc.
>
> irgendwas bei den Freimaurern
>
Meister vom Stuhle (ist nichts anrüchiges)
>
> oder im Kleingartenverein ist,
>
Hier paßt immer noch 'Präsident'!
> wäre das schließlich auch kein Grund, ihn anders als mit
> seinem Namen anzureden.
>
>
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Leute die zur Entwicklung, Produktion oder Reparatur
| | | |_| | von Dingen nicht taugen gehen in Verkauf und Marke-
| | | _ | ting. Wenn sie auch dort versagen werden sie Journa-
|_|a |_| |_|a listen." (aus dem Internet)
> "Lothar Frings" <da_l...@gmx.de> writes:
> >Wenn jemand Großmeister eines (...), irgendwas bei den (...)
> >oder im (...) ist, wäre das schließlich auch kein Grund, ihn
> >anders als mit seinem Namen anzureden.
Nein, das "writes" er nicht.
Bitte keine Fälschungen, wenn du mich zitierst.
>
> Es kommt eben darauf an, ob Du selber Mitglied in dieser
> Gruppierung bist und in welchem Zusammenhang der Kontakt steht:
>
> So wird ein Mitglied der Kirche den »Pfarrer« vielleicht als
> »Pfarrer« ansprechen, genauso vielleicht ein Mitglied der
> Landesregierung, wenn es um einen offiziellen Kontakt zwischen
> der Landesregierung und der Kirche geht, in dem die Teilnehmer
> ihre Organisationen repräsentieren.
Daß die Mitglieder einer Organisation untereinander
ihre Titel benutzen, ist mir klar. Ich bin - vielleicht
voreilig - davon ausgegangen, daß Jens Arne keine
Ordensschwester ist. Wenn ein Politiker mit der
Kirche zu tun hat, sehe ich allerdings keine Notwendigkeit,
etwas anderes als den Namen zu verwenden. Warum
um alles in der Welt sollte man jemanden nicht
so nennen, wie er heißt?
> Ordensschwestern auf Latein drauf hat? Und was heißt
> "contentmanagement-gestütztes Callcenter" auf Latein? Oder gar auf
> Deutsch?
Auf Deutsch: "ContentManagementSupportedCallCenter".
vG
> "Lothar Frings" <da_l...@gmx.de> writes:
> >>"Lothar Frings" <da_l...@gmx.de> writes:
> >>>Wenn jemand Großmeister eines (...), irgendwas bei den (...)
> >>>oder im (...) ist, wäre das schließlich auch kein Grund, ihn
> >>>anders als mit seinem Namen anzureden.
> >Nein, das "writes" er nicht.
> >Bitte keine Fälschungen, wenn du mich zitierst.
>
> Entschuldigung. Ich nahm an, jeder würde »(...)« kennen und so
> verstehen, daß hier etwas von mir gekürzt worden sein könnte.
Ohne das Weggelassene versteht man den Text
halt nicht. Das ist der Grund, warum ich da etwas
hingeschrieben habe.
>
> >Warum um alles in der Welt sollte man jemanden nicht so nennen,
> >wie er heißt?
>
> Es könnte sich beispielsweise um einen Kunden handeln, der die
> abweichende Ansprache wünscht. Verwendet der Lieferant sie
> nicht, riskiert er, daß der Kunde zur Konkurrenz wechselt.
Ich denke, wir sprechen über den Fall, daß man
sich die Anrede aussuchen kann. Wenn ein wichtiger
Kunde darauf besteht, mit "Euer Gnaden" angeredet
zu werden, würden die meisten Firmen das natürlich auch tun.
> Genau. Wenn jemand Großmeister eines Satanistenordens, irgendwas bei den
> Freimaurern oder im Kleingartenverein ist, wäre das schließlich auch kein
> Grund, ihn anders als mit seinem Namen anzureden.
Es wird darauf ankommen, wie weit so ein Verein als konsensstiftende Entität
neben dem Amtsschimmel in der Öffentlichkeit Bestand hat. Freimaurer sind
als solche ja eher öffentlichkeitsscheu (noch quasi als historische
Antithese zur 'aufgeklärten' Öffentlichkeit). Und einen Kleingartenverein,
wo Namen erfunden werden, gibt es wirklich? Man kann sich leicht vorstellen,
dass, wenn der oft in Erscheinung tritt, sich die Namensgebungen
verselbständigen. Auch Künstlernamen gelten ja auch weitgehend abseits der
Bühne, wenn sie einmal halbwegs etabliert sind.
Allerdings tummelt sich dort, wo Konsensstiftung gewittert wird, auch
allerlei Gesindel, quasi prinzipiell. Die Verinnerlichung der dazugehörigen
Impertinenz sollte Grenzen haben. Da hast Du recht.
> Lothar Frings <da_l...@gmx.de>:
>
> > Genau. Wenn jemand Großmeister eines Satanistenordens, irgendwas bei den
> > Freimaurern oder im Kleingartenverein ist, wäre das schließlich auch kein
> > Grund, ihn anders als mit seinem Namen anzureden.
>
> Es wird darauf ankommen, wie weit so ein Verein als konsensstiftende Entität
> neben dem Amtsschimmel in der Öffentlichkeit Bestand hat.
Ich weiß nicht, was eine "konsensstiftende Entität" sein
soll, aber wenn irgendwelche Leute in Rom Herrn Ratzinger
einen Titel verleihen, heißt er immer noch so
wie vorher, und so würde ich ihn auch anreden.
Weil die meisten Kulturen jeweils feine Systeme der Verbindung von Namen
und Namenszusätzen entwickelt haben, die u. a. das Schmiermittel eines
reibungslosen sozialen Verkehr bilden?
Gruß
HR
--
sunt nova grata tria: medicus, meretrix, melodia
> Am Mi., 02.08.2006, schrieb Jens Arne Maennig <maenn...@cricetus.com>:
>
>> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
> Wenn sie sich mit dem Beitritt zu einem Orden außerhalb des üblichen
> Geschäftsdeutsch stellt¹, hat sie ein Problem, nicht ich.
Mir scheint, Du verwechselst Geschäftsdeutsch mit Werbung vom Schlage
"Hallo[,] Herr Meier ..."
Zu den aktuellen Briefstellern zählt Spillner: Die perfekte Anrede,
erschienen 2001 im mi-Verlag, lies: moderne Industrie, mit den
Schwerpunkten Marketing, Personalführung etc. Darin findest Du neben der
sehr geehrten Schwester auch die ehrwürdige für die schriftliche Anrede und
Schwester für die mündliche.
Wer etwas will, der paßt sich tunlich den Gepflogenheiten dessen an, von
dem er was will. Industrie und Handel sind sich dessen bewußt und daher
heute die Hauptabnehmer von Stilfibeln und Briefstellern oder
entsprechenden Seminaren.
Das ist wohl bei vielen Orden so, dass die Mitglieder andere Ordens- als
Zivilnamen tragen (können).
Trixi Sumerlechner
--
Schon mal aufgefallen, daß die Menschheit es geschafft hat, Menschen auf
den Mond zu schießen, bevor man auf die Idee kam, Räder an Gepäcksstücke
zu schrauben? (René Marquardt)
Meine Tante bevorzugte stets, daß auch ihre Neffen und Nichten sie mit
Schwester R. statt Tante M. anredeten.
Ich tendiere daher zu "Sehr geehrte Schwester Edeltraut".
--
Georg Eisenmann
http://www.online-shop.linguaconsult.de/
Kommt drauf an ob man von dem/der was will - einen Auftrag zum Beispiel.
Falsch: Eure Scheinheiligkeit!
Richtig: Schwester (siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Ordenschrist)
Eric
> "Lothar Frings" <da_l...@gmx.de> writes:
> >Genau. Wenn jemand Großmeister eines Satanistenordens,
> >irgendwas bei den Freimaurern oder im Kleingartenverein ist,
> >wäre das schließlich auch kein Grund, ihn anders als mit
> >seinem Namen anzureden.
>
> Kommt drauf an ob man von dem/der was will - einen Auftrag zum Beispiel.
Natürlich, das sagte ich bereits.
Wenn man sich die Anrede gar nicht aussuchen kann,
erübrigt sich die ganze Diskussion.
> Und was heißt "contentmanagement-gestütztes Callcenter" auf
> Latein?
Wieso? Ist doch fast schon Latein.
CONTENTVM MANV AGENDVM BASIS CENTRVM CALANDVM
oder so ähnlich.
> Oder gar auf Deutsch?
*Das* wird schwierig. Deutsch ist ja keine moderne Sprache.
--
Oliver C.
> > Ich steh mal wieder auf dem Schlauch: Gerade bekomme ich mehr mit den
> > Leitungsgremien christlich geprägter Krankenhäuser zu tun. Dort
> > tummeln sich im oberen Management naturgemäß auch immer wieder
> > Ordensschwestern.
> >
> > Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
> >
> >> Stiftsklinik Hintertupfing
> >> Pflegedienstleitung
> >> Sr. Edeltraud Oberhuber <---?
> >> St.-Nimmerlein-Straße 11
> >> 99999 Hintertupfing
> >>
> >> Sehr geehrte ... <---?
>
> "Sehr geehrte Frau Oberhuber" kann nicht falsch sein.
> Sonst wäre noch "Ehrwürdige Schwester" anzubieten.
Meschd'sch awwor arsch bezweyfeln. In konfessionellen Häusern tummeln
sich Angehörige "tätiger Orden", Anrede Schwester. Benediktinerinnen
(kontemplativer Orden), bei denen ich mich ein wenig auskenne, werden
mit "Ehrwürdige Frau" angeredet, Äbtissin mit "Euer Gnaden".
Ein Freund war mal zum Vorstellungsgespräch in einem kathol. Haus, es
ging um eine Chefarztstelle; das Gespräch führte die "Mutter
Generaloberin". Totales Fiasko: Der Kandidat kam aus der DDR, konnte
lediglich eine ev. Taufbescheinigung schwenken und war geschieden - FR
> Ein Freund war mal zum Vorstellungsgespräch in einem kathol. Haus, es
> ging um eine Chefarztstelle; das Gespräch führte die "Mutter
> Generaloberin". Totales Fiasko: Der Kandidat kam aus der DDR, konnte
> lediglich eine ev. Taufbescheinigung schwenken und war geschieden - FR
Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für das Rechenzentrum eines
katholischen Frauen-Colleges in Japan. Totales Fiasko: Kandidat war
männlich, Weißer, jung (unter 50) und unverheiratet. Zu "ungetauft"
brauchte man da gar nicht erst vordringen.
--
Oliver C.
> Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für das Rechenzentrum eines
> katholischen Frauen-Colleges in Japan. Totales Fiasko: Kandidat war
> männlich, Weißer, jung (unter 50) und unverheiratet. Zu "ungetauft"
> brauchte man da gar nicht erst vordringen.
Klar. Die hatten Angst, daß $Kandidat sie nicht belästigen könnte.
> Die Anrede:
> "Sehr geehrte Schwester Edeltraut," (Bei normalen Orden)
> -oder-
> "Ehrwürdige Schwester Edeltraut," (Bei den ganz besonders strengen
> Orden)
Ack. Das hätte ich auch so geschrieben.
Bugaev.
> Gibts eigentlich unter Windows ansteuerbare Marmormeißelplotter?
Jeder Nadeldrucker kann das - evtl. nach Austausch der Nadeln gegen
speziell gehärtete.
vG
> Oliver Cromm schrieb:
>
>> CONTENTVM MANV AGENDVM BASIS CENTRVM CALANDVM
>
> Gibts eigentlich unter Windows ansteuerbare Marmormeißelplotter?
Sprich doch mal mit Deiner Bank über diese Geschäftsidee. Gerade im
Bestattungswesen gibt es noch einiges an Rationalisierungspotential.
--
Oliver C.
Notfalls einen XY-Tisch mit Fräse oder gleich so ne CNC-Maschine.
Sascha Broich
--
Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.
(Die unmögliche Tatsache, C. Morgenstern)
> Warum um alles in der Welt sollte man jemanden nicht so nennen,
> wie er heißt?
Zunächst einmal, weil er es möglicherweise wünschen könnte. Wie einer
sich nennt, ist ihm wichtig. Solange es noch irgendwie vertretbar ist,
sollte man solche Wünsche und/oder Gepflogenheiten respektieren.
Jemanden, der in aller Öffentlichkeit verkünden läßt, daß er sich von
nun an "Benedikt XVI." zu nennen gedenkt, beharrlich mit "Herr Josef
Ratzinger" anzureden, hielte ich für grob unhöflich.[1]
Zum anderen heißt er unter Umständen "wirklich" auch so: Ordensnamen
werden zu gegebener Zeit auch im Personalausweis eingetragen. Die
Schwester Edeltraud heißt mit bürgerlichem Vornamen vielleicht ganz
anders.
Gruß
Renata
[1]Wenn irgendein fiktiver Josef als "Joschka" firmiert, bestände ich
auch nicht auf der formellen Aussprache seines gesamten Vornamens, an
dem ihm unter Umständen wenig liegen mag. (Diese Diskussion gehört doch
nach de.soc.knigge).
--
Wozu schwierig sein, wenn man mit ein wenig Mühe
komplett unmöglich sein kann?
> Wenn irgendein fiktiver Josef als "Joschka" firmiert
Was bleibt ihm übrg gegen die Macht der Mädchen***... ähm Medien?
Berti Voigts, Steffi Graf oder Bill Clinton heißen ja "eigentlich"
auch nicht Berti, Steffi oder Bill.
Matthias
--
Marat wurde zwar ermordet, aber er starb vorher an einer Krankheit, die
ihm sogar das Leben raubte. Prof. Galletti
..... Wer zum Kuckuck ist Galletti? => <http://www.galletti.de/> ......
==== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
> Lothar Frings <da_l...@gmx.de> wrote:
>
> > Warum um alles in der Welt sollte man jemanden nicht so nennen,
> > wie er heißt?
>
> Zunächst einmal, weil er es möglicherweise wünschen könnte. Wie einer
> sich nennt, ist ihm wichtig. Solange es noch irgendwie vertretbar ist,
> sollte man solche Wünsche und/oder Gepflogenheiten respektieren.
> Jemanden, der in aller Öffentlichkeit verkünden läßt, daß er sich von
> nun an "Benedikt XVI." zu nennen gedenkt, beharrlich mit "Herr Josef
> Ratzinger" anzureden, hielte ich für grob unhöflich.[1]
Würdest du mich "Mein Gebieter" nennen, bloß weil ich
mir in den Kopf gesetzt hätte, mich so zu nennen?
>
> Zum anderen heißt er unter Umständen "wirklich" auch so: Ordensnamen
> werden zu gegebener Zeit auch im Personalausweis eingetragen.
Aber doch nur als Zusatz, oder? Sie ersetzen den
bürgerlichen Namen doch nicht?
> Die
> Schwester Edeltraud heißt mit bürgerlichem Vornamen vielleicht ganz
> anders.
>
> Gruß
> Renata
>
>
> [1]Wenn irgendein fiktiver Josef als "Joschka" firmiert, bestände ich
> auch nicht auf der formellen Aussprache seines gesamten Vornamens, an
> dem ihm unter Umständen wenig liegen mag.
"Herr Fischer"[*] paßt schon. Redest du Fremde mit Vor- und
Nachnamen an?
-----
[*] Ich erfinde einfach mal einen häufigen Namen für
den fiktiven Josef.
Den Laden kenn ich. Alles muß man selber machen. Servicewüste.
Andreas
>> Zum anderen heißt er unter Umständen "wirklich" auch so: Ordensnamen
>> werden zu gegebener Zeit auch im Personalausweis eingetragen.
>
>Aber doch nur als Zusatz, oder? Sie ersetzen den
>bürgerlichen Namen doch nicht?
Nein, nicht nur als Zusatz, sondern als echte Alternative.
>"Herr Fischer"[*] paßt schon. Redest du Fremde mit Vor- und
>Nachnamen an?
Es stößt mir schon übel auf, daß Gastgeber in Fernsehsendungen
so unhöflich sind, das zu tun.
Gruß
Carlos
> "Lothar Frings" <da_l...@gmx.de> skrev:
>
> >> Zum anderen heißt er unter Umständen "wirklich" auch so: Ordensnamen
> >> werden zu gegebener Zeit auch im Personalausweis eingetragen.
> >
> >Aber doch nur als Zusatz, oder? Sie ersetzen den
> >bürgerlichen Namen doch nicht?
>
> Nein, nicht nur als Zusatz, sondern als echte Alternative.
Bleibt der bürgerliche Name stehen oder nicht?
>
> >"Herr Fischer"[*] paßt schon. Redest du Fremde mit Vor- und
> >Nachnamen an?
>
> Es stößt mir schon übel auf, daß Gastgeber in Fernsehsendungen
> so unhöflich sind, das zu tun.
Im Fernsehen soll das wohl ein Zwischending zwischen
Vorname und "Herr Sowieso" sein. Außerdem ist der
ganze Name in der Branche eine Art Markenzeichen,
jedenfalls dient er dem Wiedererkennen. Aber eine
Form wie "Herr Josef Fischer" benutzt doch keiner.
> Ich steh mal wieder auf dem Schlauch: Gerade bekomme ich mehr mit den
> Leitungsgremien christlich geprägter Krankenhäuser zu tun. Dort
> tummeln sich im oberen Management naturgemäß auch immer wieder
> Ordensschwestern.
>
> Wie schreibe und rede ich Sr. Edeltraud Oberhuber richtig an?
>
> | Stiftsklinik Hintertupfing
> | Pflegedienstleitung
> | Sr. Edeltraud Oberhuber <---?
> | St.-Nimmerlein-Straße 11
> | 99999 Hintertupfing
> |
> | Sehr geehrte ... <---?
>
> Danke für alle sachdienlichen Hinweise!
Habe gerade keine aktuelle DIN 5008 (jaa, hier in D ist alles genormt)
zur Hand, "Sr. Edeltraud Oberhuber" dürfte aber richtig sein.
Ach herrje, es gibt auch noch "hochwürdige" und "ehrwürdige Schwester",
ist aber wohl beides veraltet, und sekretaerinnen.de sagt bei meinen
Fundstellen Anrede "Schwester Vorname".
Alle Unklarheiten beseitigt?
Gruß
Susanne
--
Die FAQ für de.etc.beruf.selbstaendig: www.debs-faq.de
Ja, noch viel schlimmer -- Berti heißt nicht einmal Voigts!
Helmut
--
Nåch dera Zei'n kimmt nix mehr
Herr Ratzinger dürfte als Staatsoberhaupt der Vatikanstadt auch deren Staatsbürger geworden sein (falls er es als Oberinqusitor
nicht schon zuvor war). Nach dortigem Recht dürfte die Umbenennung in Benedictus/Benedetto XVI rechtens sein. Er heißt somit nicht
mehr Ratzinger.
Die Anrede erleichtert das nicht: Herr Papst? Herr Benedikt? Geehrtes Oberhaupt der Kathol. Kirche?
"Eure Heiligkeit" fiele mir als Atheisten schwer.
Lars
> "Eure Heiligkeit" fiele mir als Atheisten schwer.
Das ist kein Bekenntnis, sondern Respekt und Konvention. Man kann auch vor
den Häuptlingen anderer Gruppen als der eigenen (und nicht nur vor den
Häuptlingen) Respekt haben.
Sicher könnte ich das, um ihm einen Gefallen zu tun.
Nur würde ich damit ja lügen, da eine Heiligkeit nach meiner Ansicht nicht existiert und somit auch nicht die seinige.
Vielleicht hülfe mir da eine Uminterpretation aus dem Dilemma: "Eure Heiligkeit" könnte ich als "Heiligkeit nach euren
Vorstellungen" deuten und in diesem Sinne verwenden, ohne eine Sünde zu begehen.
Ähnliche Probleme treten ja auch bei Majestäten und Hoheiten auf, wenn man republikanisch eingestellt ist.
Elisabeth Windsor als "Eure Majestät" anzureden, ist da schwierig.
Zum Glück trifft man solche Leute selten.
Lars
> Das ist kein Bekenntnis, sondern Respekt und Konvention. Man kann auch vor
> den Häuptlingen anderer Gruppen als der eigenen (und nicht nur vor den
> Häuptlingen) Respekt haben.
Und wieso soll man ausgerechnet jemand respektieren, der an allen Ecken
und Enden verkündet, anderleuts Art zu leben sei unmoralisch und
minderwertig? Wo nimmt der denn Rücksicht auf meine Gefühle?
Dein Harmoniebedürfnis in allen Ehren aber irgendwo ist Sense.
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
private homepage: http://www.fotoralf.de
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