--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Ich nenn mich katholisch, du nennst mich
| | | |_| | Spinner. Steinigen oder verbrennen tun
| | | _ | wir deshalb schon lange keinen mehr."
|_|a |_| |_|a (W. Zähl in desd)
> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
> (Stein) kommt!
Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
--
Jetzt überall in Deutschland: Akzente des Grauen´s
> On Wed, 11 Mar 2009, Tassilo Halbritter wrote:
>
>> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
>> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
>> (Stein) kommt!
>
> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
das steht sogar im Duden.
> On Wed, 11 Mar 2009, Tassilo Halbritter wrote:
> > Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
> > Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
> > (Stein) kommt!
>
> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
Nach dem Post Coithum.
>> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
>
> das steht sogar im Duden.
Aber das beantwortet meine Frage nicht.
> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
> (Stein) kommt!
Nachdem ich erst kürzlich eine ORF-Dame per Mail drauf aufmerksam gemacht
hatte, dass es nicht Trans'fettsäuren und auch nicht Trans'fette, sondern
'trans-Fettsäuren heißt, musste ich das gleiche vorgesten mit
Gesundheitsminister Stöger tun...
P
> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
> (Stein) kommt!
Seit ich das Wort Lithium kenne, was eine Weile her ist, habe ich es (fast)
nur als "Liezium" ausgesprochen gehört. Kurz nach dem Kennenlernen wurde
mir klar, daß man eigentlich "Lietium" sagen müßte, aber... kein Schwein
hat es gemacht, also habe ich es auch gelassen.
Ciao
Wolfram
--
Es ist ein schwerer Beruf, Deutscher zu sein. Aber irgend jemand in Europa
muß ihn schließlich ausüben.
ITALIENISCHER JOURNALIST
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it> <www.theodor-rieh.de>
> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
> (Stein) kommt!
Silentium!
--
XML combines all the inefficiency of text-based formats with most of the
unreadability of binary formats. -- Oren Tirosh, comp.lang.python
Omanipadme?
/Walter
> Seit ich das Wort Lithium kenne, was eine Weile her ist, habe ich es (fast)
> nur als "Liezium" ausgesprochen gehört. Kurz nach dem Kennenlernen wurde
> mir klar, daß man eigentlich "Lietium" sagen müßte, aber... kein Schwein
> hat es gemacht, also habe ich es auch gelassen.
Auch andere Sprachen beachten diesen Unterschied zwischen "thi" [ti]
und "ti" [tsi].
Italienisch: litio tecnezio
Spanisch: litio tecnecio
Russisch: litij texnecij
--
Nicht's geht mehr ohne Apostroph.
grins
Und ist in Österreich die Hauptform:
ÖWB40 p.505:
"Postum --> posthum"
ibid.:
"post|hum = postum (/lat.): das Buch ist p. (nach dem Tod des
Verfassers) erschienen."
> Aber das beantwortet meine Frage nicht.
... post iucundam iuventutem,
post molestam senectutem
nos habebit humus...
Ergo, nach jenem Zeitpunkt, an dem jemanden die Erde deckt.
Dass diese Etymologie flsach ist, ändert nix daran, dass der Begriff
existiert und verwendbar ist.
Helmut
--
Ein Volk, das "dito" erfunden hat für "detto",
sollt eigentlich überhaupt sowieso die Goschn haltn.
Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
"Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
Ciao
Wolfram
--
Auf schlechte Fragen lassen sich keine guten Antworten geben.
L. WITTGENSTEIN
> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
Also ich spreche jedenfalls "Lithium" mit [t] und "postum" ohne [h] -
falls diese Wörter überhaupt mal vorkommen sollten. ;-)
--
Umlaute im Subject sind b?se.
<news:200902261035....@www.epaxios.com>
> On Wed, 11 Mar 2009, Wolfram Heinrich wrote:
>
>> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
>> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
>
> Also ich spreche jedenfalls "Lithium" mit [t] und "postum" ohne [h] -
> falls diese Wörter überhaupt mal vorkommen sollten. ;-)
In der Psychologie, bzw. Psychiatrie kommst du schnell mal in die
Verlegenheit, das Wort "Lithium" auszusprechen.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er möcht nicht in den Himmel kommen. Wenn er mal tot
ist, sagt er, seinetwegen, aber heut nicht.
> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
Meine Fachleute - also die Chemiker, die ich kenne; es sind nicht mehr
viele, obwohl ich ja Chemie studiert habe - tun das nicht.
Andererseits gibt es eine ganze Anzahl beratungsresistenter Fachleute
in meinem jetztigen Arbeitsumfeld, die Algorütmus mit ü aussprechen.
- Andi
Weitaus häufiger dürfte in der heutigen Alltagssprache der
Lithium-Ionen-/Polymer-Akku sein.
Grüße, Benjamin
>> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
>> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
>> (Stein) kommt!
> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
| Gaudeamus igitur
| iuvenes dum sumus
| post iucundam iuventutem,
| post molestam senectutem,
| nos habebit humus!
j/\a
--
> In der Psychologie, bzw. Psychiatrie kommst du schnell mal in die
> Verlegenheit, das Wort "Lithium" auszusprechen.
Das Wort "Lithium" hab ich da noch nie gebraucht. Ich frag immer nur:
"Wann komm ich hier wieder raus?"
--
Solipsisten aller Länder - vereinigt euch!
> On Wed, 11 Mar 2009, Wolfram Heinrich wrote:
>
>> In der Psychologie, bzw. Psychiatrie kommst du schnell mal in die
>> Verlegenheit, das Wort "Lithium" auszusprechen.
>
> Das Wort "Lithium" hab ich da noch nie gebraucht. Ich frag immer nur:
> "Wann komm ich hier wieder raus?"
Du bist ein Star?
Da Didi
22,95 * Mark Aroni 86,65$ * Zerebrale Rektal-Insuffizienz 86,23 (-85,9
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Die Sinti haben den Sintisizer erfunden.
> Ich frag immer nur:
> "Wann komm ich hier wieder raus?"
War's denn so schlimm?
--
Diedrich
Soll ich so tun: [liθjum]?
Lars
>> (...)
> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
>
Nachdem er in den Humus kam oder zu Humus wurde. So hatte ich es mir
einst vorgestellt und war überrascht, als ich es erstmals ohne h sah,
Thomas
> "Postum --> posthum"
>
> ibid.:
> "post|hum = postum (/lat.): das Buch ist p. (nach dem Tod des
> Verfassers) erschienen."
>
> > Aber das beantwortet meine Frage nicht.
>
> ... post iucundam iuventutem,
> post molestam senectutem
> nos habebit humus...
Na bitte, wenichstens eener der des studentischen Liedguts
teilhaftich, mächtich, einjedenk ist.
Vita nostra brevis est
Brevi finietur - FR
> > Seit ich das Wort Lithium kenne, was eine Weile her ist, habe ich es (fast)
> > nur als "Liezium" ausgesprochen gehört. Kurz nach dem Kennenlernen wurde
> > mir klar, daß man eigentlich "Lietium" sagen müßte, aber... kein Schwein
> > hat es gemacht, also habe ich es auch gelassen.
Und so thue ich Stop
> Auch andere Sprachen beachten diesen Unterschied zwischen "thi" [ti]
> und "ti" [tsi].
>
> Italienisch: litio tecnezio
> Spanisch: litio tecnecio
> Russisch: litij texnecij
Also ich kann ja auch ein wenig sowjetisch, aber "texnecij" kömmt ein
wenig merckwürdig für - FR
> Am Wed, 11 Mar 2009 18:37:03 +0100 schrieb Andreas Prilop:
>> On Wed, 11 Mar 2009, Wolfram Heinrich wrote:
>>
>>> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle
>>> Welt "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
>>
>> Also ich spreche jedenfalls "Lithium" mit [t] und "postum" ohne [h] -
>> falls diese Wörter überhaupt mal vorkommen sollten. ;-)
>
> In der Psychologie, bzw. Psychiatrie kommst du schnell mal in die
> Verlegenheit, das Wort "Lithium" auszusprechen.
Erstens: wie klingt diese Aussprache von "Lithium" in der Praxis, und
zweitens: Du lieber Himmel, macht das Zeugs wirklich /so/ süchtig? ;-)
mike
> On Wed, 11 Mar 2009, Tassilo Halbritter wrote:
>
>> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
>> Lehrt denn die Sprecher niemand sprechen, wo Lithium doch von lithos
>> (Stein) kommt!
>
> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
Kann man Bindestriche neuerdings auch hören? ;-) Das "Minus" ist
natürlich fshalc, aber für das "h" könnte es u.U. neben den üblichen
Erklärungen (Marke "Dehnungs-H") auch eine etymologisch-religiöse
geben: homo bzw. humanitas. Vorstorbene haben das "Menschliche"
verloren, also sind ihre Hinterlassenschaften "nach-menschlich".
Ist natürlich reine Spekulation, aber was soll ich mit meinem Großen
Latrinum sonst groß anfangen? ;^)
mike
> Weitaus häufiger dürfte in der heutigen Alltagssprache der
> Lithium-Ionen-/Polymer-Akku sein.
Auch der ist mir als Liezium-Ionen... vertrauter als als Liethium-Ionen...
Ciao
Toscha
--
Never attribute to malice that which can be adequately explained by
stupidity.
[Hanlon's Razor]
Aber neiN!
Lithiumsalze sind ein Antidepressivum, deren Körperspiegel genau
überwacht werden muß, damit sie nicht die Nieren schädigen.
Wie es eigentlich wirkt, weiß man nicht so genau (Verdrängung von
Kalium/Natrium in den Ionenkanälen?).
Es gibt ja auch Menschen (?) die *Kohle*hydrate sagen oder
schreiben, obwohl es doch solche des Kohle*n*stoffs sind ...
Jaja, post multa saecula pocula nulla.
chr
> Andreas Prilop beliebte zu schreiben :
> "Postum --> posthum"
>
> ibid.:
> "post|hum = postum (/lat.): das Buch ist p. (nach dem Tod des
> Verfassers) erschienen."
>
>> Aber das beantwortet meine Frage nicht.
>
> ... post iucundam iuventutem,
> post molestam senectutem
> nos habebit humus...
>
> Ergo, [...]
Gilt das aus Sicht eines Inhumanisten bereits als Tautologie?
mike
Dito.
Grüße, Benjamin
Solln s' epper "Kohlhüdranten" sagen?
Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
> On 11 Mrz., 18:01, Andreas Prilop <prilop4...@trashmail.net> wrote:
>
>> Auch andere Sprachen beachten diesen Unterschied zwischen "thi" [ti]
>> und "ti" [tsi].
>>
>> Italienisch: litio tecnezio
>> Spanisch: litio tecnecio
>> Russisch: litij texnecij
Andere dagegen unwiederbringlich nicht:
Japanisch: ličiumu tekunečiumu
OK, das ist unfair, weil die Japaner [ti] gar nicht aussprechen können.
> Also ich kann ja auch ein wenig sowjetisch, aber "texnecij" kömmt ein
> wenig merckwürdig für - FR
Dann schau es hier in seiner vollen kyrillischen Schönheit:
<http://www.abbyyonline.ru/translate.aspx?LingvoAction=translate&Ln=2&words=Technetium>
--
Bill Gates working as a waiter:
- Waiter, there's a fly in my soup
- Try again, maybe it won't be there this time
Also die Hydranten, ja, die heißen ja deshalb
Hydranten, weil da ein Schlauch *dran* kommt,
erklärte mir letzte Woche meine Jüngste
(gerade 3 geworden). Kurze Pause, dann:
"Aber wieso eigentlich Hü?"
chr
Das ist mir völlig neu. Sagst du auch 'trans-Isomerie und 'cis-Isomerie?
> Andreas Karrer schrieb:
>> * Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de>:
>>
>>> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle
>>> Welt "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
>>
>> Meine Fachleute - also die Chemiker, die ich kenne; es sind nicht mehr
>> viele, obwohl ich ja Chemie studiert habe - tun das nicht.
Ah, mal wieder .ch und seine sprachlichen Eigentümlichkeiten! ;-)
>> Andererseits gibt es eine ganze Anzahl beratungsresistenter Fachleute
>> in meinem jetztigen Arbeitsumfeld, die Algorütmus mit ü aussprechen.
>
> Es gibt ja auch Menschen (?) die *Kohle*hydrate sagen oder
> schreiben, obwohl es doch solche des Kohle*n*stoffs sind ...
Das sind vermutlich dieselben, die immer von *Kalorien* reden -- hoffend,
sie selbst könnten dadurch Kilos verlieren...
mike
Erinnert mich an eine Einweisung fuer Feuerwehrkraefte. Die Anschluesse
sind in England unterirdisch angeordnet und durch ein Schild mit einem
uebergrossen "H" gekennzeichnet.
Der Ausbilder der Gruppe zeigte auf das Schild und erklaerte die Ortung
mit den Worten "Dieses Schild kennzeichnet einen Idranten, aber fragt
mich nicht warum ein "H" drauf steht.
--
Gruß
Richard
Falls 1961 (15. Aufl.) für Dich "neuerdings" ist, dann ja.
Nicht alle Welt. Ich thematisiere das Problem regelmنكig in meinen
Vorlesungen.
Michael Dahms
Man unterscheidet oder verwechselt als Angehöriger der gebildeten Stände
und Absolvent von Lateinschulen seit jeher postum - nachher,
nachgeboren, nachgelassen - und posthum - nach der Beerdigung.
Etwas Spaß muss ja sein hinterher, sonst kommt keiner zur Beerdigung.
--
Roland Franzius
> Wolfram Heinrich wrote:
>>
>> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
>> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
>
> Nicht alle Welt. Ich thematisiere das Problem regelmäßig in meinen
> Vorlesungen.
>
Wenn du das Problem regelmäßig thematisieren mußt, dann heißt das, daß die
Aussprache Liezium weitverbreitet ist. Und wennst verstanden werden willst,
mußt du dich anpassen. Ich sag auch Schitzofrenie und nicht Skitzofrenie,
damit halt 1 Ruh ist.
Ciao
Wolfram
--
Nehmt alle Hitlerbilder von den Wänden
Den alten Kaiser Wilhelm holt herbei
Und laßt uns wieder "Rasse schänden".
Wie einst im Mai.
UNBEKANNT
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it> <www.theodor-rieh.de>
Venit mors velociter,
rapit nos atrociter,
nemini parcetur.
Schönen Gruß
Horst
Weil der so fest *dran* ist, daß ein Pferd ihn nicht abziehen kann.
Da Didi
l * WETTER: Strömender Sonnenschein * Blasacanca 19$ (-78) * Freinz &
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Eine Frau, die so gut sein will wie ein Mann, hat einfach keinen
Ehrgeiz.
Selbstredend (wobei ich die Nebenbetonungen auf den Endsilben jetzt außer
Acht lasse). Ich kenne auch keinen Chemiker, der das anders ausspräche.
P
> Am Thu, 12 Mar 2009 07:39:08 +0100 schrieb Michael Dahms:
>
> > Wolfram Heinrich wrote:
>
> >> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
> >> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
>
> > Nicht alle Welt. Ich thematisiere das Problem regelmäßig in meinen
> > Vorlesungen.
>
> Wenn du das Problem regelmäßig thematisieren mußt, dann heißt das, daß die
> Aussprache Liezium weitverbreitet ist.
Er sagt ja nicht, daß er es muß, sondern nur, daß er es tut.
> Und wennst verstanden werden willst,
> mußt du dich anpassen. Ich sag auch Schitzofrenie und nicht Skitzofrenie,
> damit halt 1 Ruh ist.
Ich kenne Lithium eigentlich nur aus der Chemie
und der Psychiatrie. Man kann wohl annehmen, daß
in diesen Bereichen Tätige auch "lietium" verstehen.
> Am Thu, 12 Mar 2009 07:39:08 +0100 schrieb Michael Dahms:
>
> > Wolfram Heinrich wrote:
> >>
> >> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
> >> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
> >
> > Nicht alle Welt. Ich thematisiere das Problem regelmäßig in meinen
> > Vorlesungen.
> >
> Wenn du das Problem regelmäßig thematisieren mußt, dann heißt das, daß die
> Aussprache Liezium weitverbreitet ist. Und wennst verstanden werden willst,
> mußt du dich anpassen.
Ich kenne und gebrauche den Begriff vorwiegend für Lithium-Batterien, aber
mir wäre noch nie in den Sinn gekommen, dies als "Liezium" auszusprechen.
--
Yvonne Steiner
Oha - irgendwie hatte ich einen Knoten in der Leitung. Natürlich sage
ich als Chemiker auch 'trans-Fettsäuren. Keine Ahnung, warum ich die
eine Aussprache mit der anderen verwechselte. Sorry.
Michael
So kommt halt dem einen dies in den Sinn, dem anderen jenes.
Ciao
Wolfram
--
"Virtus in media" sagte der Teufel, da er ging eingehängt zwischen zween
Huren.
CARMINA BURANA
> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
Vermutlich glauben die, daß es mit Silizium zu tun hat :-)
Grüße,
Frank
Ich als Ingenieur spreche es auch so aus.
Michael Dahms
> Wolfram Heinrich schrieb:
>>> Also ich spreche jedenfalls "Lithium" mit [t] und "postum" ohne [h] -
>>> falls diese Wörter überhaupt mal vorkommen sollten. ;-)
>>
>> In der Psychologie, bzw. Psychiatrie kommst du schnell mal in die
>> Verlegenheit, das Wort "Lithium" auszusprechen.
>
> Weitaus häufiger dürfte in der heutigen Alltagssprache der
> Lithium-Ionen-/Polymer-Akku sein.
In der Alltagssprache kürzt man das aber normalerweise ab. Das sind dann
eben "Li-ons" oder auch "Lilos". "Lithium-Ionen-Polymer-Akku" sagt doch
eigentlich kein Mensch.
Grüße,
Frank
> Erstens: wie klingt diese Aussprache von "Lithium" in der Praxis, und
> zweitens: Du lieber Himmel, macht das Zeugs wirklich /so/ süchtig? ;-)
Aber hallo! Seit ich "Lithium" kennen, kommen mir keine NiCD-Akus mehr ins
Haus.
Grüße,
Frank
In der Werkstoffkunde (als Aluminium-Legierungselement) ist Lithium
ebenfalls gängig.
Michael Dahms
> Andererseits gibt es eine ganze Anzahl beratungsresistenter Fachleute
> in meinem jetztigen Arbeitsumfeld, die Algorütmus mit ü aussprechen.
Das liegt ja auch irgendwie nahe, weil man Rythmus (zumindest hier im Raum
Köln) ja auch mit "ü" ausspricht.
Grüße,
Frank
> Am Wed, 11 Mar 2009 17:10:46 +0100 schrieb Tassilo Halbritter:
>
>> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
>
> Vermutlich glauben die, daß es mit Silizium zu tun hat :-)
Das wird doch aber wie "Silikon" ausgesprochen. <g>
Da Didi
$ * Gerne wieder +44$ * Riesenbaby +3,5% * Todo-Zwerge 77,97$ (+91,3)
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Send $20.00 in small unmarked electrons.
Nicht zu vergessen den hypokratischen Eid und das Mükrometer.
/Walter
Wenn sie's doch nicht gut genug kennen, um
Du-Lizium zu sagen ;-)
/Walter
> >> ... post iucundam iuventutem,
> >> post molestam senectutem
> >> nos habebit humus...
>
> > Na bitte, wenichstens eener der des studentischen Liedguts
> > teilhaftich, mächtich, einjedenk ist.
>
> > Vita nostra brevis est
> > Brevi finietur.
>
> Venit mors velociter,
> rapit nos atrociter,
> nemini parcetur.
>
> Schönen Gruß
> Horst
Drum doppeltes Ergo bibamus!
FR Z!
> Am Wed, 11 Mar 2009 17:10:46 +0100 schrieb Tassilo Halbritter:
>
> > Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
>
> Vermutlich glauben die, daß es mit Silizium zu tun hat :-)
A propos: Wie sprechen die Trekkies denn "Di-Lithium"?
> >>> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
> >> das steht sogar im Duden.
> > Neuerdings.
> Falls 1961 (15. Aufl.) für Dich "neuerdings" ist, dann ja.
Im DDR-Duden war der Begriff ursprünglich auch mal drin, verschwand dann
zwischenzeitlich, um erst mit dem Einheitsduden wieder aufzutauchen.
Qno
--
»Kisuaheli wird sich bereits kurze Zeit nach Einführung der
Rechtschreibreform als deutsche Amtssprache durchsetzen.«
TERRAsse, das Alternativwelt-Magazin
http://www.urania-dresden.de/terrasse/orthogra.htm
> Mükrometer
Alle Fachleute, die ich kenne (Ingenieure), sagen "Mikrometer".
Michael Dahms
> > Mükrometer
>
> Alle Fachleute, die ich kenne (Ingenieure), sagen "Mikrometer".
In der Metallverarbeitung (Mikrometerschraube).
Bei Angaben von Schichtdicken heißt's immer my - FR
> Bei Angaben von Schichtdicken heißt's immer my
Welcher fachliche Kontext ist bei Dir "immer"?
Ich kenne Beschichtungen im Millimeter-, Mikrometer- und im
Nonometerbereich. Und da heißt es dann auch so.
Michael Dahms
Tatsächlich? Mir ist das unbekannt. "Li-Ion" findet man zwar als
Beschriftung auf den Akkus, aber ich hielt das eher für unsprechbar (und
habe es auch noch nie gehört).
Grüße, Benjamin
PS: Lithium-Ionen und Lithium-Polymer sind zwei Bauformen. Eigentlich
zwar nicht, denn ein Li-Poly ist ein Li-Ion mit einem Gel statt eines
flüssigen Elektrolyten, also eine Untermenge, aber im technischen
Sprachgebrauch schon.
Damals (also in ca. hundert Jahren) würde es wohl Antriebskristalle geheißen
haben. Heute dagegen würde Captain Kirk angesichts eines sich annähernden
und von Klingonen gesteuerten Bird of Prey zu Mr. Spock sagen: "Delete sie,
um Himmels Willen!".
mike
In der deutschen Synchronisation oder im original sound?
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Ich nenn mich katholisch, du nennst mich
| | | |_| | Spinner. Steinigen oder verbrennen tun
| | | _ | wir deshalb schon lange keinen mehr."
|_|a |_| |_|a (W. Zähl in desd)
> Lothar Frings schrieb:
>
> > Frank Hucklenbroich tat kund:
>
> >> Am Wed, 11 Mar 2009 17:10:46 +0100 schrieb Tassilo Halbritter:
>
> >>> Gerade wieder in den Fernseh-Nachrichten gehört: Litzium statt Lithium!
> >> Vermutlich glauben die, daß es mit Silizium zu tun hat :-)
>
> > A propos: Wie sprechen die Trekkies denn "Di-Lithium"?
>
> In der deutschen Synchronisation oder im original sound?
Deutsch natürlich. Ich muß zu meiner Schande gestehen,
daß ich nicht mal weiß, ob "lithium" im Englischen
mit "li-" oder "lei-" gesprochen und ob das "th"
gelispelt oder "t" gesprochen wird.
Wer mit der Aussprache von Liehzium-Ijohnen-basierten Energiespendern
Probleme hat, muß sich eben mit Zink-Kohle-Batterien begnügen... ;->
mike
> Walter P. Zaehl wrote:
>
>> Mükrometer
>
> Alle Fachleute, die ich kenne (Ingenieure), sagen "Mikrometer".
Sind das dieselben, die zu Oxid Oxüd sagen?
mike
Dacht ich mir eh.
Mir ist überhaubt unverständlich, wie man es anders aussprechen kann.
Es sagt ja auch keiner Halb'fettmilch, sondern 'halbfettmilch.
P
> Misst du mit deinem Nonometer die Groesse von Nonoteilchen?
Von Nonos. Ein Nono ist etwas kleiner als ein
Teletubbie.
>> Ich kenne und gebrauche den Begriff vorwiegend für
>> Lithium-Batterien, aber mir wäre noch nie in den Sinn gekommen,
>> dies als "Liezium" auszusprechen.
Hab ich schon immer schon gemacht. Ich hab aber auch Chemie nach der 11
abgewählt. Und Griechisch hatte ich nie. (duck)
> Wer mit der Aussprache von Liehzium-Ijohnen-basierten Energiespendern
> Probleme hat, muß sich eben mit Zink-Kohle-Batterien begnügen...
War das nicht Zinn-Kohle? (abhau)
Spricht man dort eigentlich "broich" wie "breuch" oder wie "brooch" aus?
Und gibt es dafür eine allgemein gültige Regel? Ich frage das deshalb,
weil es z.B. in der ARD-Popnacht bei den Verkehrsmeldungen mal
"Grevenbreuch" und mal "Grevenbrooch" heißt, je nachdem, welche Anstalt
gerade Dienst hat.
mike
Nicht mehr, seit auf deutschen Tastaturen Alt-Gr µ existiert.
--
Roland Franzius
Wenn's auch mit der Aussprache von "Zink-Kohle" hapert, bleiben immerhin
noch Autobatterien. Passende Trafos gibt's wie immer bei OBI... ;-)
mike
>> Italienisch: litio tecnezio
>> Spanisch: litio tecnecio
>> Russisch: litij texnecij
>
> Also ich kann ja auch ein wenig sowjetisch, aber "texnecij" kömmt ein
> wenig merckwürdig für - FR
Du kannst es auch als "technecij" transliterieren. Mit dem
Einzelbuchstaben "x" passte es aber besser unter den italienischen
und spanischen Namen.
--
Nicht's geht mehr ohne Apostroph.
>> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
>
> Kann man Bindestriche neuerdings auch hören? ;-) Das "Minus" ist
> natürlich fshalc,
Der Bindestrich soll hier nur die Aussprache mit [h] klarstellen.
In "Mathematik" hörst Du kein [h]
--
Früher konnte ich Hunde nicht ausstehen;
aber dann war ich mal beim Koreaner ...
>>> Ich kenne Beschichtungen im Millimeter-, Mikrometer- und im
>>> Nonometerbereich. Und da heißt es dann auch so.
>>
>> Misst du mit deinem Nonometer die Groesse von Nonoteilchen?
>
> Von Nonos. Ein Nono ist etwas kleiner als ein
> Teletubbie.
Wenn Du das schon weißt, warum mißt Du sie dann überhaupt noch?
vG
Ich habe jetzt in einem deutschen Startrek-Forum nachgelesen. Leider
steht dort nix über die Aussprache. Die Kristalle kommen natürlich
vor - aber dem Chefmechaniker (ja dem mit dem Visor) gelingt es
einst, sie künstlich zu züchten, mittels Radioaktivität aus einem
alten Reaktor. Anfangs waren die Kunst-Kristalle in der Qualität den
natürlichen unterlegen - aber die Technik hat das hingekriegt.
> Deutsch natürlich. Ich muß zu meiner Schande gestehen,
> daß ich nicht mal weiß, ob "lithium" im Englischen
> mit "li-" oder "lei-" gesprochen und ob das "th"
> gelispelt oder "t" gesprochen wird.
Hör die mal "Me and my monkey" von Robbie Williams an, da kommts drin vor
(als er über Curt Cobain singt). Er spicht es "Lithium" aus mit gelispeltem
"th".
Grüße,
Frank
> Frank Hucklenbroich wrote:
>
>> Am 11 Mar 2009 17:54:16 GMT schrieb Andreas Karrer:
>>
>>> Andererseits gibt es eine ganze Anzahl beratungsresistenter Fachleute
>>> in meinem jetztigen Arbeitsumfeld, die Algorütmus mit ü aussprechen.
>>
>> Das liegt ja auch irgendwie nahe, weil man Rythmus (zumindest hier im Raum
>> Köln) ja auch mit "ü" ausspricht.
>
> Spricht man dort eigentlich "broich" wie "breuch" oder wie "brooch" aus?
Streng genommen letzteres. Das rheinischen Dehnungs "oi". Stirbt allerdings
so langsam aus. Bei meinem Namen spreche ich es "breuch" aus, weil es sonst
zu 100% immer falsch geschrieben wird (es gibt auch den Namen
"Hucklenbruch"), bei "breuch" bleibt eine Restchance ;-)
Ich erinnere mich an meinen alten Schuldirektor auf dem Gymnasium (ein
Lateinlehrer), der darauf bestand, daß ich gefälligst "Hucklenbrooch"
hieße. War aber der Einzige.
> Und gibt es dafür eine allgemein gültige Regel?
Nicht daß ich wüßte.
> Ich frage das deshalb,
> weil es z.B. in der ARD-Popnacht bei den Verkehrsmeldungen mal
> "Grevenbreuch" und mal "Grevenbrooch" heißt, je nachdem, welche Anstalt
> gerade Dienst hat.
Ortskundige bzw. Einheimische sagen "Grevenbrooch". So nennen die Leute
selbst ihren Ort und wollen wohl auch, daß er so genannt wird.
Wer "Grevenbreuch" sagt der kommt vermutlich von anderswo und weiß es nicht
besser.
Grüße,
Frank
> Frank Hucklenbroich schrieb:
>>> Weitaus häufiger dürfte in der heutigen Alltagssprache der
>>> Lithium-Ionen-/Polymer-Akku sein.
>>
>> In der Alltagssprache kürzt man das aber normalerweise ab. Das sind dann
>> eben "Li-ons" oder auch "Lilos". "Lithium-Ionen-Polymer-Akku" sagt doch
>> eigentlich kein Mensch.
>
> Tatsächlich? Mir ist das unbekannt. "Li-Ion" findet man zwar als
> Beschriftung auf den Akkus, aber ich hielt das eher für unsprechbar (und
> habe es auch noch nie gehört).
In den Modellbaunewsgroups schreibt man "Lions" und spricht vermutlich von
"Lilos".
> PS: Lithium-Ionen und Lithium-Polymer sind zwei Bauformen.
Letztere sind "Lipos" (analog zu "Elko" u.s.w.).
Grüße,
Frank
> Lothar Frings schrieb:
> > Deutsch natürlich. Ich muß zu meiner Schande gestehen,
> > daß ich nicht mal weiß, ob "lithium" im Englischen
> > mit "li-" oder "lei-" gesprochen und ob das "th"
> > gelispelt oder "t" gesprochen wird.
>
> Ich habe jetzt in einem deutschen Startrek-Forum nachgelesen. Leider
> steht dort nix über die Aussprache. Die Kristalle kommen natürlich
> vor - ...
Es tut mir leid, wenn das Eindruck entstanden ist,
ich interessierte mich für Dilithium. Für solche Fälle
habe ich ein eigenes Tool, das ich aber kostenlos
auf www.google.de zur Verfügung stelle. Einfach
Suchbegriff eingeben und los geht's.
> Michael Schumacher wrote:
>> Wer mit der Aussprache von Liehzium-Ijohnen-basierten Energiespendern
>> Probleme hat, muß sich eben mit Zink-Kohle-Batterien begnügen...
>
> War das nicht Zinn-Kohle? (abhau)
Genau, die Häschen mit der Zinn-Kohle blieben immer als ersten stehen.
Grüße,
Frank
> >>> Und ich lese und höre immer "post-hum". Nach welchem Hum kommt das?
> >>
> >> das steht sogar im Duden.
>
> Und ist in Österreich die Hauptform:
>
> ÖWB40 p.505:
> "Postum --> posthum"
Im Englischen ("posthumous") und Französischen ("posthume") ist es
die einzige Form. Den Herkunftsangaben nach hat "posthumus" das
ursprüngliche "postumus" schon im Spätlatein abgelöst.
--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de
Grundsätzlich neige ich ja eher zu seiner Einstellung, aber ich kenne
eben auch die Probleme, die Ausländer mit diesen deutschen Eigenheiten
haben: englischsprachigen Gesprächspartnern stelle ich mich auch immer
als "Wolter Säihl" vor ...
Zu wissen, es ist Platin ;-)
/Walter
Sizilium.
Und Sardinium ist das, woraus man die Dosen macht.
Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
Wenn wir nun auf die englische Aussprache blicken, dann besteht ein
Shreib- sowie ein Sprech-unterschied zwischen der Messeinheit
(micrometre = µmetre spr. meikro'meta) und dem Messinstrument
(micrometer, spr. meikrome'ta). [Betonung auf '].
OT?
--
Gruß
Richard
Macht nur so weiter mit Sn-C statt richtig Zn-C! Einige Unbedarfte
glauben euch noch ...
> > Deutsch natürlich. Ich muß zu meiner Schande gestehen,
> > daß ich nicht mal weiß, ob "lithium" im Englischen
> > mit "li-" oder "lei-" gesprochen und ob das "th"
> > gelispelt oder "t" gesprochen wird.
>
> Hör die mal "Me and my monkey" von Robbie Williams an, da kommts drin vor
> (als er über Curt Cobain singt). Er spicht es "Lithium" aus mit gelispeltem
> "th".
Also ich hätte ja ein Wörterbuch eher zur Hand...
> > Auch andere Sprachen beachten diesen Unterschied zwischen "thi" [ti]
> > und "ti" [tsi].
> >
> > Italienisch: litio tecnezio
> > Spanisch: litio tecnecio
> > Russisch: litij texnecij
Französisch: lithium /-tjOm/
technétium /-sjOm/
Google liefert aber eine Menge Schreibfehler "litium" auf französischen
Seiten. Fragt sich, wie die Leute das sprechen.
Schwedisch und Finnisch behalten die Unterscheidung nicht bei.
> Hmnja, mein Anliegen war allerdings klarzulegen, daß im Deutschen alle Welt
> "Liezium" zu sprechen scheint, auch Fachleute.
Ich kenne es auch nur so und hatte mir vor diesem Thread keine
Gedanken dazu gemacht.
> > Bei Angaben von Schichtdicken heißt's immer my
>
> Welcher fachliche Kontext ist bei Dir "immer"?
>
> Ich kenne Beschichtungen im Millimeter-, Mikrometer- und im
> Nonometerbereich. Und da heißt es dann auch so.
Sollte Dich, Jung, sollte Dich, sage ich mal, das Gelüst ankommen, in
der Autoindustrie die, nehmen wir mal an, in der kataphoretischen
Tauchlackierung (KTL) aufgebrachten Grundierungungen nach Mikrometern
zu klassifizieren, also für diesen Fall rate ich Dir zu absoluter
Zurückhaltung; bei Zuwiderhandlung läufst Du Gefahr, daß man Dir - man
wolle einem alten Fahrensmann das harte Wort nachsehen - einen
Piepmatz weist. Nimm es, Freund, nimm es bitte als helfende Kritik &
bleib der meine wie ich der Deine, der sich unterfertigt als: FR
> > > Bei Angaben von Schichtdicken heißt's immer my
>
> > Welcher fachliche Kontext ist bei Dir "immer"?
>
> > Ich kenne Beschichtungen im Millimeter-, Mikrometer- und im
> > Nonometerbereich. Und da heißt es dann auch so.
>
> Misst du mit deinem Nonometer die Groesse von Nonoteilchen?
Du, Martin, Du, warum bist'n Du immer so?
Es hat mich übrigens gewundert, daß man an "Mikrometerschraube" keinen
Anstoß genommen hat; ich nenne das Ding übrigens auch
unverfrorenerweise Meßschraube, nee, ich bin so, neijen, jetzt mal
ohne Quatsch (und habe mich damit mal beim Nachmessen eines
Kolbenrings vermessen; eine Minderleistung, die mir noch heute
nachhängt). Dero FR
> > Misst du mit deinem Nonometer die Groesse von Nonoteilchen?
>
> Von Nonos. Ein Nono ist etwas kleiner als ein Teletubbie.
Hassu Dir eigentlich, Löthie, schon mal die Frage gestellt, warum Dich
in dieser Gruppe so wenige mögen? Und nimm es bitte als helfende, als
positive Kritik, newahr - FR
> >> Italienisch: litio tecnezio
> >> Spanisch: litio tecnecio
> >> Russisch: litij texnecij
>
> > Also ich kann ja auch ein wenig sowjetisch, aber "texnecij" kömmt ein
> > wenig merckwürdig für.
>
> Du kannst es auch als "technecij" transliterieren.
Eher mit "tekhnetsiy" - Herr Ritter
...
>
> Venit mors velociter,
> rapit nos atrociter,
> nemini parcetur.
>
Irgendwie muss ich jetzt an "Hummel, Hummel, mors, mors" denken ;-)
/Walter