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@-Zeichen auf alten Schreibmaschinen

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Michael Pronay

unread,
Jan 4, 1999, 3:00:00 AM1/4/99
to
So, die Reaktion von Bertelsmann ist da:

» Zu Ihrer Anfrage möchte ich Ihnen sagen, dass
unseres Wissens für die Umsetzung des @-Zeichens
mit alten Tastaturen keine Behelfskonvention
besteht. Eine Möglichkeit wäre lediglich, das
Zeichen handschriftlich in die getippte E-Mail-
Adresse einzutragen.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Hartmann
Bertelsmann Lexikonteam «

Bis jetzt kristallisieren sich -- für mich zumindest --
die handschriftliche Lösung und, alternativ, kleines
a auf großem O, als das praktikabel heraus.

Michael


Richard Loebner

unread,
Jan 4, 1999, 3:00:00 AM1/4/99
to
The message <3O6k2.5129$HK2....@news.chello.at>
from "Michael Pronay" <pro...@teleweb.at> contains these words:


> snip <

> Bis jetzt kristallisieren sich -- für mich zumindest --
> die handschriftliche Lösung und, alternativ, kleines
> a auf großem O, als das praktikabel heraus.

Gefällt mir auch so, aber meine Frage wäre doch:

In welcher Situation müsste eine e-mail Adresse denn mit einer alten
Schreibmaschine irgendwo eingetragen werden?

Ein Formular gänzlich handschriftlich auszufüllen wäre doch auch
heutzutage angemessen, oder?

Die Mängel der alten Schreibmaschinen (d.h. auch daisy-wheel und
golf-ball) sind ja bekannt und umfassen nicht nur das "@" Zeichen.
Sollten wir uns jetzt nachträglich auch für die restlichen Lösungen suchen?

Gruß
--
Richard
Crowthorne Berkshire UK


Michael Pronay

unread,
Jan 5, 1999, 3:00:00 AM1/5/99
to
Tobias Erle schrieb in Nachricht <78EN6...@kholdan.snafu.de>...
>
>in article <3O6k2.5129$HK2....@news.chello.at>, Michael Pronay
schrieb:

>
>> Bis jetzt kristallisieren sich -- für mich zumindest --
>> die handschriftliche Lösung und, alternativ, kleines
>> a auf großem O, als das praktikabel heraus.
>
>(at) ist nicht praktikabel?

Nicht sehr, wegen des doppelten "at": pronay(at)teleweb.at

Michael


Juergen Ernst Guenther

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
"Michael Pronay" <pro...@teleweb.at> writes:

>>in article <3O6k2.5129$HK2....@news.chello.at>, Michael Pronay
>schrieb:

>>> Bis jetzt kristallisieren sich -- für mich zumindest --
>>> die handschriftliche Lösung und, alternativ, kleines
>>> a auf großem O, als das praktikabel heraus.

>>(at) ist nicht praktikabel?

>Nicht sehr, wegen des doppelten "at": pronay(at)teleweb.at

In der Form pronay(a)teleweb.at ist es jedoch schon gebraeuchlich.
In E-Mail-Gateways ist haeufig auch pronay*teleweb.at als
Ersatzdarstellung erlaubt.

Handschriftliche Einfuegungen und fingerakrobatische Basteleien,
die sich nicht auf den ISO-Zeichensatz abbilden lassen, scheiden
fuer mich als inpraktikabel aus.

.m.
--
Juergen Ernst Guenther
"... und Weihnachten wird abgeschafft!"
- der Sheriff von Nottingham in Kevin Costners "Robin Hood"

Michael Pronay

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
Juergen Ernst Guenther schrieb in
Nachricht <77218n$k...@asbach.de>...

>
>In der Form pronay(a)teleweb.at ist es jedoch schon
>gebraeuchlich.

Nehm ich einmal gerne zur Kenntnis.

>In E-Mail-Gateways ist haeufig auch pronay*teleweb.at als
>Ersatzdarstellung erlaubt.

Ja, aber in Formularen, die potentiell von Menschen bearbeitet
werden, die beim Wort "E-Mail-Gateway" an Fast Food denken,
möchte ich das vielleicht doch nicht anwenden.

Btw, wie wär's mit » pronay(a[t])teleweb.at « ;-) ?

Michael


Claus André Färber

unread,
Jan 8, 1999, 3:00:00 AM1/8/99
to
Michael Pronay <pro...@teleweb.at> schrieb:

> Btw, wie wär's mit » pronay(a[t])teleweb.at « ;-) ?

Komisch, dass noch niemand die Möglichkeit (ad) angesprochen hat. Aber
(a) entspricht der Herkunft des Zeichens -- kleines lateinisches a mit
Kreis herum, um es als Abkürzung für "ad" (lat. bei, zu) zu kennzeichnen
-- am ehesten.

--
Claus André Färber <http://www.faerber.muc.de>
PGP: ID=1024/527CADCD FP=12 20 49 F3 E1 04 9E 9E 25 56 69 A5 C6 A0 C9 DC

Juergen Ernst Guenther

unread,
Jan 11, 1999, 3:00:00 AM1/11/99
to
"Michael Pronay" <pro...@teleweb.at> writes:

>>In E-Mail-Gateways ist haeufig auch pronay*teleweb.at als
>>Ersatzdarstellung erlaubt.

>Ja, aber in Formularen, die potentiell von Menschen bearbeitet
>werden, die beim Wort "E-Mail-Gateway" an Fast Food denken,
>möchte ich das vielleicht doch nicht anwenden.

>Btw, wie wär's mit » pronay(a[t])teleweb.at « ;-) ?

Computeralliteraten neigen dazu, ein gesprochenes "at"
so zu schreiben und sich zu wundern, weshalb die Mail
nicht ankommt. Hin und wieder wird auch ein handschriftliches
"@" gerne wohlwollend durch "ß" verbessert.

Wenn es sich also um den Kommunikationsfall A->CI->B handelt,
ziehe ich die Notation "*" vor, da sie am ehesten auch ohne
vorherige Absprache mit B (kundig) verstanden wird.

.m.
--
Juergen Ernst Guenther

"Es bringt Unglueck, wenn man mit leerem Magen stirbt."
-- G'Kar, Leibwaechter auf Centauri Prime

Michael Pronay

unread,
Jan 12, 1999, 3:00:00 AM1/12/99
to
Juergen Ernst Guenther schrieb in
Nachricht <77c4ja$9...@asbach.de>...

>Computeralliteraten ...

Bitte was ist das?

>... Kommunikationsfall A->CI->B

Und was heißt das?

Bitte um Aufklärung!

Michael


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