Heute würde ich Frauen als Bimbo bezeichnen, die oft das Solarium
besuchen, geistig unterentwickelt sind und einen Job als
Zahnarzthelferin, Rechtspflegerin oder kaufmännische Angestellte
ausüben. Ihnen gemeinsam ist ein Hass auf Hartz IV Empfänger, den sie
gerne in Talkshows äußern. Dies wird als Sklavenmoral bezeichnet
("seht her ich zahle Steuern, arbeite regelmäßig und bin deshalb dazu
berechtigt über Obdachlose herzuziehen).
Nach meinem Sprachgefühl bezeichnet Bimbo 2.0 ausschließlich
Frauen. Ursache: die Beziehung "vollzeit erwerbstätige sonnengebräunte
Frau"-"obdachloser Mann" impliziert eine latente sexuelle Gewalt. Dass
letzterer nähmlich von ihr offensiv wegen seines Status zurückgewiesen
wird.
Gibt es zu dieser Hypothese weiterführende Weblinks?
Ich hoffe nein, fürchte aber ja.
Ciao
Wolfram
--
Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger scheint die
Reise.
AUSTRALISCHES SPRICHWORT (MAORI)
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<http://www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich>
Am 29.08.2010 12:27, schrieb Manuel Rodriguez:
> Klassisch bezeichnet Bimbo einen afrikanischen Mann mit Nasenohrring,
> der zum Kanibalismus neigt. In den Südstaaten wurde er dann von den
> Weißen als Baumwollsklave verwendet (siehe Mark Twain: Huck Finn).
Im Deutschen wohlgemerkt. Im Englischen bezeichnet Bimbo traditionell
das blonde Dummchen (wie du sie weiter unten im von mir geschnippten
Teil ja benannt hast). Als Bezeichnung für Schwarze ist das Wort dort
AFAIK völlig unbekannt.
(Siehe zum Beispiel diese Begriffsklärungsseite der englischen
Wikipedia, wo die deutsche Bedeutung keine Erwähnung findet
<http://en.wikipedia.org/wiki/Bimbo_%28disambiguation%29>.
Ich stelle mir unter dem "deutschen" Bimbo übrigens nicht den Kannibalen
vor, sondern das clowneske Zerrbild des dummen Sklavenjungen ("Armes
Nega sucht schnellste Fußweg nach Affika"), wie sie in Amerikanischen
Minstrel-Shows oder Hollywood-Filmen der Vorkriegszeit dargestellt wurden.
Joachim
Ist US-Slang für Trash-Blondinen. Siehe zB urbandictionary.com.
--
Roland Franzius
> Im Englischen bezeichnet Bimbo traditionell
> das blonde Dummchen.
In Italien ist ein "bimbo" ein Kleinkind.
Ciao
Wolfram
--
No bastard ever won a war by dying for his country. He won it by making the
other poor dumb bastard die for his country.
GENERAL GEORGE PATTON JR.
Bambino
Carsten
--
http://gegen-den-strich.com/020.html
> Am 29.08.2010 18:12, schrieb Wolfram Heinrich:
>> Am Sun, 29 Aug 2010 13:14:12 +0200 schrieb Joachim Pense:
>>
>>> Im Englischen bezeichnet Bimbo traditionell
>>> das blonde Dummchen.
>> In Italien ist ein "bimbo" ein Kleinkind.
>
> Bambino
>
Ja, red ich denn nur Dreck?
"Sezione Italiano-Tedesco
bimbo
m
fam (bambino) (kleines) Kind, (kleiner) Junge." (Zanichelli)
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er kennt die wüste Gobi nicht, weil er, sagt er, sich
mit solchen Weibern nicht abgibt.
Bella Bimba?
So ist es.
Ciao
Wolfram
--
"Potz!" sprach der Blitz und schlug krachend ein.
> Am 29.08.2010 18:12, schrieb Wolfram Heinrich:
>> Am Sun, 29 Aug 2010 13:14:12 +0200 schrieb Joachim Pense:
>>
>>> Im Englischen bezeichnet Bimbo traditionell
>>> das blonde Dummchen.
>> In Italien ist ein "bimbo" ein Kleinkind.
>
> Bambino
>
Herzlich willkommen in desd! Wenn Du länger als
drei oder vier Tage mitliest, wirst Du einige
der Regulars sowie ihre Teile ihrer Lebens-
geschichte und ihre besonderen Interessengebiete
kennenlernen.
chr
Und wenn Du mal nach den Ergüssen von Herrn Thumalla in den anderen
Newsgroups googelst wirst Du feststellen, daß es völlig zwecklos ist, ihn
darauf hinzuweisen.
Grüße,
Frank
Da lag ich wohl goldrichtig. Paris Hilton hat mal in einem Interview
gesagt, sie sei kein Bimbo. In Deutschland hätte sie wohl gesagt, sie
sei keine Tusse.
Interessant finde ich die Bedeutungsverschiebung: eine rassistische
Identität wird als sexuelle Identität verwendet. Oder implizierte
Bimbo immer schon das weibliche? Wenn ja, hat man früher die Afro-
Sklaven als Weiber diffamiert. Präsize gefragt: wurden im 19.
Jahrhundert auch weiße Frauen als Bimbo bezeichnet? Oder erst nachdem
die Sklaverei abgeschafft war?
Schon, schon, aber für mich ist er immer noch das beste
Beispiel, warum Killfiles gruppenspezifisch sein sollten.
Hierzugroup finde ich ihn durchaus ok, in de.soc.recht.*
dagegen ...
/Walter
Wer braucht schon Killfiles!
Joachim
Ich weiß keine Einzelheiten. Ich habe immer geglaubt, das Englische und
das deutsche Bimbo seien unabhängig voneinander entstanden.
Joachim
> Da lag ich wohl goldrichtig. Paris Hilton hat mal in einem Interview
> gesagt, sie sei kein Bimbo. In Deutschland hätte sie wohl gesagt, sie
> sei keine Tusse.
Sie hätte wohl eher gesagt, sie sei kein dummes Blondchen.
> Interessant finde ich die Bedeutungsverschiebung: eine rassistische
> Identität wird als sexuelle Identität verwendet. Oder implizierte
> Bimbo immer schon das weibliche?
Merriam-Websters Dictionary und der englischsprachigen Wikipedia zufolge
ist die Antwort ein klares Ja. Der Ausdruck ist erst gegen oder nach dem
Ende des 1. Weltkriegs, so um 1918/19 herum, aufgekommen.
> Wenn ja, hat man früher die Afro-
> Sklaven als Weiber diffamiert. Präsize gefragt: wurden im 19.
> Jahrhundert auch weiße Frauen als Bimbo bezeichnet? Oder erst nachdem
> die Sklaverei abgeschafft war?
Da der Begriff erst im frühen 20. Jahrhundert im Englischen aufkam, können
im 19. Jahrhundert weder dunkel- noch hellhäutige Frauen als Bimbo
bezeichnet worden sein.
Gruß
Manfred.
> Am Mon, 30 Aug 2010 12:50:55 -0700 (PDT) schrieb Manuel Rodriguez:
>
>> Oder implizierte Bimbo immer schon das weibliche?
>
> Merriam-Websters Dictionary und der englischsprachigen Wikipedia zufolge
> ist die Antwort ein klares Ja. Der Ausdruck ist erst gegen oder nach dem
> Ende des 1. Weltkriegs, so um 1918/19 herum, aufgekommen.
Nach welchem Merriam-Webster denn? Nicht nach diesem
<http://www.merriam-webster.com/dictionary/bimbo>
| slang : man, woman [...] especially for an attractive but vacuous person
Und erst recht nicht nach
<http://www.etymonline.com/index.php?term=bimbo>
| Originally especially "stupid, inconsequential man, contemptible
| person;" by 1920 the sense of "floozie" had developed
Wobei "floozie" den auf Frauen beschränkten Sinn bezeichnet.
Auch bis heute nicht auf Frauen beschränkt:
| 1. n.
| a clownlike person. : If that bimbo doesn't keep quiet, I'll bop him.
| 2. n.
| a giddy woman; a sexually loose woman. [...]
|
| Dictionary of American Slang and Colloquial Expressions by Richard A.
| Spears. Fourth Edition. Copyright 2007.
<http://dictionary.reference.com/browse/bimbo?r=66>
Diesen Quellen nach vermutlich aus dem Italienischen, aber nicht sehr
sicher.
--
ę liezen sich die man schouwen
âne gugel vor den frouwen,
nu siht mans in den gugeln gân
vor den frouwen als ein man, -- TEICHNER
> * Manfred Hoß:
>
>> Am Mon, 30 Aug 2010 12:50:55 -0700 (PDT) schrieb Manuel Rodriguez:
>>
>>> Oder implizierte Bimbo immer schon das weibliche?
>>
>> Merriam-Websters Dictionary und der englischsprachigen Wikipedia zufolge
>> ist die Antwort ein klares Ja. Der Ausdruck ist erst gegen oder nach dem
>> Ende des 1. Weltkriegs, so um 1918/19 herum, aufgekommen.
>
> Nach welchem Merriam-Webster denn?
Ich benutze das mit der Encyclopaedia Britannica 2010 Ultimate Edition
mitgelieferte Merriam-Webster-Wörterbuch. Dort steht in Klammern die
Jahreszahl 1918. Dank deinem Hinweis habe ich aber entdeckt, dass ich über
das angegebene Jahr den Hinweis "MAN WOMAN" übersehen habe, wonach "bimbo"
Personen beiderlei Geschlechts bezeichnen kann. Daher nehme ich meine obige
Aussage zurück.
Gruß und gute Nacht
Manfred.
Weiß isch! Wir vertragen uns auch außerhalb desd. Es wäre noch zu
klären, ob meine Italieniskenntnisse besser sind als seine
Klingonischkenntnisse.
Im Usenet gibts zum Glück nix zu regeln.
So, und nun klären wir noch, was Bambina ist.
http://www.ostprodukte-versand.de/cnr-26_59/Lebensmittel-Suessigkeiten/anr-266/Zetti-Bambina.html
Carsten
--
____________________________________
/ Im Keller, im Keller ist der Russe \
\ gefährlich /
------------------------------------
> Hierzugroup finde ich ihn durchaus ok, in de.soc.recht.*
> dagegen ...
Nun gäbe es drei Möglichkeiten:
- Ich wünsche Dir, daß Du die Abgründe mal kennenlernst
- Ich wünsche Dir, daß Du die Abgründe nie kennenlernst
- Ich lasse das und wünsch' Dir nix
Also, was wählst Du, die rote oder die blaue Pille?
Mit der blauen Pille ist nicht die gemeint:
http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/29/viagra-aus-tuerkei/ehemalige-bundestagsabgeordnete-lale-akguen-bestellung.html
Carsten
--
kleine Webumfrage:
http://www.die-webabstimmung.de/showsurvey.php?id=128232418421718645161
Ich kann nicht alles lesen, verstehen und merken, besonders hier. Ihr
produziert mir zuviel Text. Vieles ignoriere ich, keine Zeit. Ich habe
hier nur reingeguckt, um mich aufzuschlauen, wejens Rechtschreibung. Da
ich von den Themen hier keine Ahnung habe kann ich nur ein paar dumme
Bemerkungen machen.
Carsten
--
________________________________________
/ Die blöden Bemerkungen mach' ich hier, \
\ ist das klar? /
----------------------------------------
Nachdem die eine Bedeutung nur im Deutschen, die andere nur im Englischen
vorkommt, das Wort aber aus dem Italienischen stammt, nehme ich an, dass
es gar keine Bedeutungsverschiebung gegeben hat, sondern dass beide
Begriffe unabhängig voneinander entstanden sind. Beiden gemeinsam ist,
dass die so bezeichnete Person als niedlich (unter Bimbo stelle ich mir
ebenso wie Joachim keinen Kannibalen vor), aber geistig beschränkt
angesehen wird - in gewissem Sinne ein Kind.
hp
>Nachdem die eine Bedeutung nur im Deutschen, die andere nur im Englischen
>vorkommt, das Wort aber aus dem Italienischen stammt, nehme ich an, dass
>es gar keine Bedeutungsverschiebung gegeben hat, sondern dass beide
>Begriffe unabhängig voneinander entstanden sind. Beiden gemeinsam ist,
>dass die so bezeichnete Person als niedlich (unter Bimbo stelle ich mir
>ebenso wie Joachim keinen Kannibalen vor), aber geistig beschränkt
>angesehen wird - in gewissem Sinne ein Kind.
Willkommen zurück aus den Sommerferien! Der Thread ist 14 Tage alt.
| "Nachdem" als kausale Konjunktion: Die Konjunktion nachdem wurde
| früher temporal und kausal verwendet. Der kausale Gebrauch gilt
| heute nicht mehr als standardsprachlich. Er findet sich noch landschaftlich,
| vor allem im südlichen deutschen Sprachgebiet für weil und da.
Duden, Richtiges und gutes Deutsch, 2001
Willkommen im Usenet. Chat gibts den Gang runter dritte Tür links.
hp
>> Willkommen zurück aus den Sommerferien! Der Thread ist 14 Tage alt.
>
>Willkommen im Usenet. Chat gibts den Gang runter dritte Tür links.
Ich wollte nicht mit Dir chatten, sondern Dir erstens sagen, daß es
eine Unsitte ist, 14 Tage alte Threads auszukramen, bloß weil man sie
jetzt erst entdeckt hat und meint, die Welt mit seinem Senf dazu
unbedingt noch beglücken zu müssen, und zweitens wollte ich Dich auf
Deine nicht-standardsprachliche Verwendung der Konjunktion "nachdem"
aufmerksam machen.
Im übrigen freue ich mich auf Deine hoffentlich noch folgenden 200
Rüffel gegen die hier anwesenden wirklichen Chatter.
> "Peter J. Holzer" <hjp-usen...@hjp.at> schrieb:
>
> >> Willkommen zurück aus den Sommerferien! Der Thread ist 14 Tage alt.
>
> >Willkommen im Usenet. Chat gibts den Gang runter dritte Tür links.
>
> Ich wollte nicht mit Dir chatten, sondern Dir erstens sagen, daß es
> eine Unsitte ist, 14 Tage alte Threads auszukramen, bloß weil man sie
> jetzt erst entdeckt hat und meint, die Welt mit seinem Senf dazu
> unbedingt noch beglücken zu müssen, und zweitens wollte ich Dich auf
> Deine nicht-standardsprachliche Verwendung der Konjunktion "nachdem"
> aufmerksam machen.
Peter hat den Thread gelesen und etwas zum Thema
beigetragen. Das ist der Zweck des Usenets. Woher
nimmst du deine Kenntnisse über seine "wahren"
Beweggründe? Und wer hat festgelegt, daß man nur
"standardsprachlich" schreiben darf?
> Werner Tann schrieb:
>
>> Ich wollte nicht mit Dir chatten, sondern Dir erstens sagen, daß es
>> eine Unsitte ist, 14 Tage alte Threads auszukramen, bloß weil man sie
>> jetzt erst entdeckt hat
>
> Einspruch.
>
> 14 Tage sind eine ganz normale Abwesenheitszeit. Niemand bekommt,
> weil er auf Reisen oder bei Krankheit nicht internetten kann
> oder will, Diskussionsverbot.
>
> Und wenn man einen bisher nicht erörterten Aspekt in eine Debatte
> bringen will, kann das Bezugsposting auch noch viel älter sein.
>
Es soll ja Leute geben, die heute noch Kommentare zur Bibel abgeben.
Ciao
Wolfram
--
Würden die Arbeiter endlich etwas unternehmen, müßten die Unternehmer
arbeiten
SPONTIFEX MAXIMUS
>14 Tage sind eine ganz normale Abwesenheitszeit. Niemand bekommt,
>weil er auf Reisen oder bei Krankheit nicht internetten kann
>oder will, Diskussionsverbot.
Arm der Mensch, der ein Verbot braucht, wo ihm der Verstand raten
sollte.
Über die Qualität von Threads, in denen die Teilnehmer sich "mal eben"
eine Woche ausklinken und dann mit guten Ideen zurückkommen, denkst Du
in einer Mußestunde bitte nach. Weder ein OP, der eine Frage hat, wird
solche Threads toll finden, noch werden das Diskutanten tun, die
verständlicherweise keine Lust haben, sich ihre Argumentation und die
der anderen von vor 14 Tagen in Erinnerung zu rufen.
Was mich angeht, habe ich nach 14 Tagen den Threadinhalt vergessen und
in vielen Fällen meine Meinung geändert. Jede Antwort kommt daher
definitiv zu spät. Und wer zu spät kommt ... na, das kennt man ja,
>> Arm der Mensch, der
>[...]
>> nach 14 Tagen den Threadinhalt vergessen und
>> in vielen Fällen meine Meinung geändert
>
>hat und auch noch stolz drauf ist.
Ich bin nicht "stolz" darauf, aber so sind die Tatsachen. Du kannst
täglich im Usenet erleben, daß Leute nicht mal das wissen, was sie am
selben Tag im Parallelthread geschrieben haben bzw. daß sie den
Zusammenhang mit dem anderen Thread nicht erkennen bzw. es dort
"natürlich" gaaanz anders gemeint haben als hier usw. usf. Da nehme
ich mich selber gar nicht aus. Man widerspricht sich schnell, wenn man
dasselbe Argument auf verschiedene Inhalte anwendet. Und man
widerspricht sich selber umso leichter, je mehr Zeit seit dem
Zeitpunkt vergangen ist, an dem man die Argumentation erstmals
aufgestellt hat.
Ob's nicht viel einfacher wäre, so einen verspäteten Beitrag, der dir auf
den Senkel geht, einfach zu ignorieren? Wenn alle anderen auch keine Lust
haben, drauf einzusteigen, bleibt der Beitrag eben einfach liegen, wenn
doch, dann geht's halt weiter, ob der verspätete Beitrag jetzt nach 14
Tagen kommt oder nach anderthalb Jahren.
Ciao
Wolfram
--
Weltschmerz / grün / ist die heide / blau / ist das meer / aber noch bläuer
/ jetzt / weiß ich nichts mehr
Am 15.09.2010 14:23, schrieb Werner Tann:
> Matthias Opatz<m...@privacy.net> schrieb:
>
>> 14 Tage sind eine ganz normale Abwesenheitszeit. Niemand bekommt,
>> weil er auf Reisen oder bei Krankheit nicht internetten kann
>> oder will, Diskussionsverbot.
>
> Arm der Mensch, der ein Verbot braucht, wo ihm der Verstand raten
> sollte.
>
> Über die Qualität von Threads, in denen die Teilnehmer sich "mal eben"
> eine Woche ausklinken und dann mit guten Ideen zurückkommen, denkst Du
> in einer Mußestunde bitte nach. Weder ein OP, der eine Frage hat, wird
> solche Threads toll finden, noch werden das Diskutanten tun, die
> verständlicherweise keine Lust haben, sich ihre Argumentation und die
> der anderen von vor 14 Tagen in Erinnerung zu rufen.
>
Lass das mal die Sorge der Diskutanten sein.
Joachim
> Über die Qualität von Threads, in denen die Teilnehmer sich "mal eben"
> eine Woche ausklinken und dann mit guten Ideen zurückkommen, denkst Du
> in einer Mußestunde bitte nach. Weder ein OP, der eine Frage hat, wird
> solche Threads toll finden, noch werden das Diskutanten tun, die
> verständlicherweise keine Lust haben, sich ihre Argumentation und die
> der anderen von vor 14 Tagen in Erinnerung zu rufen.
Wenn Du meine unmaßgebliche Meinung hören willst: Du hast da einen
kleinen Sprung in der Schüssel.
Warum soll ein OP etwas dagegen haben, nach 14 Tagen immer noch
Antworten zu bekommen? Und seit wann geht es im Usenet nur darum,
Fragen zu beantworten? Wenn mir zu einem Thread noch etwas Sinnvolles
einfällt, habe ich kein Problem damit, es zu posten, und wenn er zwei
Monate alt ist.
Wie alt darf ein Thread denn bei Dir maximal sein, daß man noch
reinposten darf?
vG
--
"80 Prozent der Deutschen sind für Mindestlohn und gegen den
Afghanistaneinsatz. Aber nur 14 Prozent wählen die Partei, die das so
sieht wie sie selber. 66 Prozent der Deutschen wählen eine Partei, die
das genaue Gegenteil von dem vertritt, was sie selbst vertreten. Das
ist doch lustig, oder?" (Volker Pispers, "Bis neulich")
> Du hast da einen
> kleinen Sprung in der Schüssel.
Der Lieblingssport der Bekloppten: Der Sprung in der Schüssel.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: (3sat) Martina Schwarzmann: "So schee kons Lebn sei"
> Über die Qualität von Threads, in denen die Teilnehmer sich "mal eben"
> eine Woche ausklinken und dann mit guten Ideen zurückkommen, denkst Du
> in einer Mußestunde bitte nach. Weder ein OP, der eine Frage hat, wird
> solche Threads toll finden, noch werden das Diskutanten tun, die
> verständlicherweise keine Lust haben, sich ihre Argumentation und die
> der anderen von vor 14 Tagen in Erinnerung zu rufen.
Deine Usenet-Sozialisation fand wohl vorzugsweise in Web-Foren statt ...
Ciao
Toscha
--
And I believe in this and this is tested by research
that he who fucks nuns will later join the church.
[The Clash: Death or Glory]
>>> Über die Qualität von Threads, in denen die Teilnehmer sich "mal eben"
>>> eine Woche ausklinken und dann mit guten Ideen zurückkommen, denkst Du
>>> in einer Mußestunde bitte nach. Weder ein OP, der eine Frage hat, wird
>>> solche Threads toll finden, noch werden das Diskutanten tun, die
>>> verständlicherweise keine Lust haben, sich ihre Argumentation und die
>>> der anderen von vor 14 Tagen in Erinnerung zu rufen.
>>
>> Deine Usenet-Sozialisation fand wohl vorzugsweise in Web-Foren statt ...
>
> Du meinst, weil man da Threads schließen _kann_?
Ja, das war meine spontane Assoziation.
> Wird aber doch in
> vielen Foren nicht gemacht, so daß dort viel häufiger jahrealte Fäden
> weitergesponnen werden als im Usenet - steht ja noch alles da, und nicht
> jeder schaut überhaupt aufs Datum (das in jedem Forum woanders steht,
> ich verwechsle das regelmäßig mit dem Beitrittsdatum der Poster).
Mag gut sein. Ich lese überhaupt nur ein Forum, ein technisches, und da
werden 'Fäden', Anführungszeichen deswegen weil ich die Entsprechung für
einen Faden in Foren nicht 'Faden' nennen mag, regelmäßig geschlossen.
Ciao
Toscha
--
Goldman sucks.