hab grade einen echten Blackout.
Ich weiß es einfach nicht.
Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht aufgeführt,
also halte ich es für eine Behelfskonstruktion des Volks, aber nicht für
standardsprachlich.
Kan es sein, dass es da offiziell gar nichts gibt?
-Andreas
>hab grade einen echten Blackout.
>Ich wei� es einfach nicht.
>Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht aufgef�hrt,
>also halte ich es f�r eine Behelfskonstruktion des Volks, aber nicht f�r
>standardsprachlich.
>
>Kan es sein, dass es da offiziell gar nichts gibt?
Du glaubst aber nicht im Ernst, dass Duden jedes Wort auf ~bar
auff�hrt? Und was meinst du mit offiziell? Amtliche Freigabe der
Bundesanstalt f�r Wortzertifizierung?
__
Viele Gr��e
Gerald Fix
> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht
> aufgeführt, also halte ich es für eine Behelfskonstruktion des Volks,
> aber nicht für standardsprachlich.
Etwas mehr Gugel als "einordnebar" und "einordnenbar" erzielt
"einordbar", aber ...
>
> Kan es sein, dass es da offiziell gar nichts gibt?
... auch das steht nicht in meinem Duden, und MUSE sträubt sich auch
dagegen. Hingegen erziehlt "einzuordnen" um Größenordnungen mehr Gugel.
Diese Konstruktion funktioniert auch bei anderen Verben wie
"feststellen", "herausbekommen", "unterkriegen".
Diedrich
--
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fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
> Andreas Eibach meinte:
>
>
>> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht
>> aufgef�hrt, also halte ich es f�r eine Behelfskonstruktion des Volks,
>> aber nicht f�r standardsprachlich.
>
> Etwas mehr Gugel als "einordnebar" und "einordnenbar" erzielt
> "einordbar", aber ...
Noch mehr hat "einordenbar".
Sch�nen Gru�
Horst
Nimm "taxonomietauglich" ;)
> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht aufgef�hrt,
> also halte ich es f�r eine Behelfskonstruktion des Volks, aber nicht f�r
> standardsprachlich.
>
> Kan es sein, dass es da offiziell gar nichts gibt?
Als Regel habe ich fr�her mal gelernt: Imperativ + "bar".
Imperativ: Ordne ein!
Also: einordnebar.
--
Erick
Da k�me dann aber Ordne ein!bar raus.
Sch�nen Gru�
Horst
> Als Regel habe ich früher mal gelernt: Imperativ + "bar".
Gegenbeispiele: essbar, sichtbar, wandelbar, handelbar
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> wrote:
> Andreas Eibach <aei...@mail.com> wrote:
>> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht aufgeführt,
> Nimm "taxonomietauglich" ;)
Ja, ja, die Biologen wieder.:)
-Andreas
"Diedrich Ehlerding" <diedrich....@t-online.de> wrote:
> Andreas Eibach meinte:
>
>
>> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht
>> aufgeführt
> ... auch das steht nicht in meinem Duden, und MUSE sträubt sich auch
> dagegen. Hingegen erziehlt "einzuordnen" um Größenordnungen mehr Gugel.
Eine Umschreibung "giltet" nicht! ;) *aufstampf*
-Andreas
> Nimm "taxonomietauglich" ;)
Wie deutsch! "Taxonomifizibel" w�re das Minimum!
vG
--
"Man k�nnte ihn h�chstens fragen, was das f�r eine bl�de Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
(David Kastrup �ber einen Anf�ngerthread in de.rec.musik.machen)
-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin f�r jeden: <http://debian.org/> --
"Stefan Ram" <r...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
> Beispielsweise k�nnte man auch �einordnungsf�hig� bilden,
> was wohl immer erlaubt ist.
Erlaubt, aber nicht zweckm��ig!
Ich erinnere mal wieder an Bastian Sick und die "verbesserungsf�higen"
Vorschl�ge.
-f�hig: "kann sich selber verbessern"
Wie selbstmodifizierender Code im Programm, oder was?
-bar: "kann erweitert werden" (durch die Vorschlagenden [geht sogar ohne
Hammer ;)] oder Dritte)
-Andreas
Am meisten mag ich da die Aufschrift auf einer Packung Fischstäbchen
vom Billa: "Backrohrfähig"
> > Ich erinnere mal wieder an Bastian Sick und die "verbesserungsf�higen"
> > Vorschl�ge.
> > -f�hig: "kann sich selber verbessern"
> > Wie selbstmodifizierender Code im Programm, oder was?
>
> Am meisten mag ich da die Aufschrift auf einer Packung Fischst�bchen
> vom Billa: "Backrohrf�hig"
W�re Dir "backrohrbar" oder "rohrbackbar" lieber?
Eher "backrohrgeeignet" oder so.
Einordnebar kommt mir auch falsch vor (es hei�t ja auch "verschlie�bar"
und nicht "verschlie�ebar"), aber was spricht gegen einordenbar?
Das kennt der Pons zwar auch nicht, aber daf�r zuordenbar.
hp
> On 2009-08-22 08:10, Andreas Eibach <aei...@mail.com> wrote:
> > hab grade einen echten Blackout.
> > Ich wei� es einfach nicht.
> > Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht aufgef�hrt,
> > also halte ich es f�r eine Behelfskonstruktion des Volks, aber nicht f�r
> > standardsprachlich.
>
> Einordnebar kommt mir auch falsch vor (es hei�t ja auch "verschlie�bar"
> und nicht "verschlie�ebar"), aber was spricht gegen einordenbar?
MUSEN nichts.
>
> Das kennt der Pons zwar auch nicht, aber daf�r zuordenbar.
Auch der Duden kennt dieses -- und darum sollte "einordenbar" doch genau
so gut akzeptiert sein?
--
Yvonne Steiner
Mir auch wohl.
Unser Karnevalsprinz ist ebenfalls ein ordenbarer Mensch. Vierzig davon
hat er bereits.
Ich habe dazu �berhaupt keine Regel gelernt, aber die die ich erkannt zu
haben glaube, lautet: Wortstamm + "bar"
>
> Imperativ: Ordne ein!
> Also: einordnebar.
Wortstamm ord(e)n, also: ord(e)nbar.
Wobei ich mir unsicher bin, ob das e in "ord(e)nen" verschwunden ist
oder in "ord(e)nbar" neu auftaucht. "�ffnen" -> "�ffenbar" w�re ein
weiteres Beispiel, bei "besiedeln" -> "besiedelbar" ist das e im Verb
noch vorhanden, aber "Besiedlung" ist h�ufiger als "Besiedelung" und
"Siedelung" gibt es gar nicht.
hp
> [...] Andreas Eibach <aei...@mail.com> wrote:
>> hab grade einen echten Blackout.
>> Ich wei� es einfach nicht.
>> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar" ist im Duden nicht
>> aufgef�hrt, also halte ich es f�r eine Behelfskonstruktion des
>> Volks, aber nicht f�r standardsprachlich.
> Einordnebar kommt mir auch falsch vor (es hei�t ja auch
> "verschlie�bar" und nicht "verschlie�ebar"), aber was spricht
> gegen einordenbar?
Einordenbar und einordbar kommen in vielen B�chern auf Google-Books
vor.
--
Steve
My e-mail address works as is.
Verben, die auf -nen enden sind unberechenbar.
Gruß
Goonhild
>> »einordenbar« ist mir jedenfalls spontan verständlich.
> Mir auch wohl.
> Unser Karnevalsprinz ist ebenfalls ein ordenbarer Mensch.
> Vierzig davon hat er bereits.
Na, und ich erst! Ich bin deren gänzlich bar.
j/\a
--
"Paraphasien oder Neologismen?" fragt der Arzt dann.
Lars
Meine Lesebrille sträubt sich schon beim Rohr.
"Backofengeeignet" würde ich sagen.
/Walter
Besser scheint mir "backrohrtauglich"
Gruss
Walter
Vielleicht wäre ja "backröhren~" ein Kompromiß.
Lars
> Am meisten mag ich da die Aufschrift auf einer Packung Fischst�bchen
> vom Billa: "Backrohrf�hig"
Angesichts selbstaufblasbarer Liegematten zeige ich mich auch immer entz�ckt
dar�ber, da� ich die sogar selbst aufblasen kann.
vG
--
Diese Nachricht wurde mit freundlicher Unterst�tzung eines freilaufenden
Pinguins erstellt und ist garantiert frei von Microsoft-Viren.
> Aber das auch "ergoogelbare" "einordnebar"
> ist im Duden nicht aufgef�hrt,
Mit gutem Grund.
http://faql.de/sonstiges.html#erikativ
> Kan es sein, dass es da offiziell gar nichts gibt?
"offiziell" wie in "amtlich"? Na, danke. Ich vermute,
da reicht den meisten erst einmal das, was die "amtliche
Rechtschreibung" angerichtet hat. Nach einer "amtlichen
Grammatik" mit "amtlichen Wortbildungsregeln" d�rfte
vorerst nur wenigen der Sinn stehen.
Mir gefällt eigentlich backrohrbereit besser als backrohrtauglich.
Also doch kein Brater, sondern ein Bäcker?
Gruß
Richard