Ist der auch sonstwo verbreitet?
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Thomas Koenig, ig...@rz.uni-karlsruhe.de, ig...@dkauni2.bitnet,
The joy of engineering is to find a straight line on a double
logarithmic diagram.
Ich kenne das Wort aus Dortmund. (Mir ist allerdings nicht bekannt,
ob es an der ganzen Uni oder nur im Fachbereich Informatik oder
vielleicht auch nur an einigen Lehrstuehlen grbraeuchlich ist.)
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Uwe Waldmann, Max-Planck-Institut fuer Informatik
Im Stadtwald, D-66123 Saarbruecken, Deutschland
Tel.: +49 681 302-5431, Fax: +49 681 302-5401, E-Mail: u...@mpi-sb.mpg.de
Ja, an unserem Institut wird dieser "Ausdruck" auch benutzt.
E. Kloppenburg
Institut f"ur Systemdynamik und Regelungstechnik
Uni Stuttgart
.
: Ist der auch sonstwo verbreitet?
Na ja "verbreitet" ist der Ausdruck nicht gerade, aber immerhin bekannt.
Markus.
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Markus Selve | Tel. +49 711 685 - 4897
Universitaet Stuttgart | Fax +49 711 685 - 4886
1. Physikalisches Institut | e-mail:
Pfaffenwaldring 57 | se...@pi1.physik.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart | "finger":
| se...@s.pi1.physik.uni-stuttgart.de
Also, ich kannte dieses Wort noch nicht. Ich muss aber sagen, es gefaellt
mir.
Ich bezeichne mich uebrigens immer als "Hiwia". (Betonung, im Gegensatz zu
"Hiwine", auf dem ersten "i". - Nein, das ist *keine* Kreuzung aus "Hiwi"
und meinem Vornamen! ;)
Julia 8-)
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Julia Simon Sprachen-Freak vom Dienst
email: sil...@coli.uni-sb.de; si...@fsinfo.cs.uni-sb.de
snailmail: Weinbergweg 25, 66119 Saarbruecken, Germany oder
Fachschaftsrat Computerlinguistik @ Universitaet des Saarlandes
Gott schuetze uns vor allem, was noch ein Glueck war. - Tante Jolesch
Graesslich!!!!!!!
Fuehlen sich die Frauen bei Euch eigentlich noch ernst genommen? Ich
gehoere wahrhaftig nicht zu den Verfechtern des "I". Dennoch bin ich
schon der Ansicht, dass man Frauen auch als solche anreden sollte.
Wenn dabei aber solche abartigen Woerter herauskommen, die so klingen,
als wuerde sich gerade jemand lustig machen, laeuft's mir kalt den
Ruecken runter.
Anne.
Hier in Stuttgart finden sich an den Anschlagbrettern auch oft Stellen-
ausschreibungen, in denen HIWInen gesucht werden, insbesondere, wenn
ausdruecklich eine weibliche Hilfswissenschaftlerin gesucht wird.
Es handelt sich dann meistens um Sekretaerinnen-Jobs. Wenn das Geschlecht
des zukuenftigen wissenschaftlichen Hilfspersonals (habe eine Weile ueber-
legen muessen, um eine passende geschlechtsneutrale Form zu finden) egal ist,
wird nach HIWIs gesucht.
Gruesse aus Stuttgart, Ralf
--
______________________________________________________________________
| |
| Ralf Sipple ralf....@rus.uni-stuttgart.de |
| ATP |
| Student Government Office +49 711 685-2003,-2004 |
| University of Stuttgart Fax +49 711 685-2043 |
| 70550 Stuttgart, Germany Home +49 711 812866 |
|______________________________________________________________________|
Ja, kennt man hier auch...
Aber Ihr kennt auch die Herkunft des Wortes Hiwi?
Unter Adolf wurden die verschleppten Zwangsarbeiter als Hilfswillige
bezeichnet...
Naja, das Wort finde ich sowieso nicht so toll.
Matthias (Auch-HiWi)
--
Matthias Zahn, Berlin-Tempelhof, Germany | Manche meinen, ich sei neugierig,
| ich aber sage: "Ich habe nur ein
Matthi...@ipk.fhg.de | erhoehtes Interesse an meiner
Wuerg on IRC | Umwelt."
> Fuer einen weiblichen Hiwi (Hilfswissenschafter) hat sich in meinem
> Bekanntenkreis der Ausdruck "die Hiwine" eingebuergert (Betonung
> auf dem 2., lang ausgesprochenen i).
> Ist der auch sonstwo verbreitet?
Nie gehoert. Find ich auch eher albern.
und tschuess
Burkhard
--
=============================================================================
So you ride yourselves over the fields and
You make all your animal deals and
Burkhard Knopf You wise men don't know how it feels
e-mail: To be thick as a brick
kn...@tlaloc.in.tu-clausthal.de Gerald "Little Milton" Bostock
===> Kiwis ! ;-)
Marianne
(studentische Hilfskraft - was ist das nun wieder? Histu???)
Mey Marianne Unruh "Keine Beweise - nur leere Kaefige..."
mail: un...@uni-muenster.de
Schoen gesagt, aber nuechterne Argumente sind erfahrungsgemaess
vollkommen fehl am Platz, wenn eine Feministin ihren Platz in der
deutschen Sprache gewahrt wissen will. Es geht nicht um das Wort an
sich - es geht um die postulierte Beeinflussung der Frauen durch die
Dominanz der nicht geschlechtsneutralen Sammelbezeichnungen.
Eine Diskussion dieser Grundlage an sich war mir bisher mit keiner
Feministin moeglich. Bereitschaft zum Einlenken gibts bestenfalls in
Einzelfaellen, wo die vollkommen geschlechtsneutrale Ausdrucksweise
einfach nur noch lachhaft klingt (bekanntes Beispiel: Die
StudentInnenvertreterInnen - ausgeschrieben also Studentenvertreter,
Studentenvertreterinnen, Studentinnenvertreter und Studentinnen-
vertreterinnen :)
Mein Standpunkt dazu: Zu aendern ist die Ursache, nicht die Symptome.
Sprache ist Symptom, Ursache ist unsere Gesellschaft. Und die
funktioniert an sich ja ganz gut - gaebs da nicht ueberzeugte
Feministinnen, die an Minderwertigkeitskomplexen oder sonst was leiden
und so auch allen anderen das Leben vermiesen wollen.
Holger
(Huhu, Feministinnen im Netz ? Ich freu mich schon :)
--
PGP public key available on request.
Nie geheort. Aber so klingt es aeusserst laecherlich.
Joey
--
/ Infodrom Oldenburg * Line 0: +49-441-777884 * 24h online \
/ Martin Schulze * jo...@infodrom.north.de * Voice: +49-441-7780584 \
/ The only stupid question is the unasked one \
}Marianne
}(studentische Hilfskraft - was ist das nun wieder? Histu???)
Histine?
}In article <2pg1fi$h...@sun0.urz.uni-heidelberg.de>, Peter Preus writes:
}> Bei allen anderen
}> Fragestellungen ist das Geschlecht egal, also ist es auch nicht schlimm, wenn
}> aus dem jeweiligen Satz (z.B. "ich habe 2 Hiwis") das Geschlecht nicht hervorgeht.
}Schoen gesagt, aber nuechterne Argumente sind erfahrungsgemaess
}vollkommen fehl am Platz, wenn eine Feministin ihren Platz in der
}deutschen Sprache gewahrt wissen will. Es geht nicht um das Wort an
}sich - es geht um die postulierte Beeinflussung der Frauen durch die
}Dominanz der nicht geschlechtsneutralen Sammelbezeichnungen.
Hier ging es aber wohl nicht um eine Feministin, die ihren Willen
durchsetzen wollte, sondern um einen Mitarbeiter, der nur mal
rumfragen wollte.
Interessant waere es zu hoeren, wie denn Feministinnen zum Kunstwort
Hiwine stehen. In meinen Augen wuerden sie sich damit ziemlich
laecherlich machen.
}Eine Diskussion dieser Grundlage an sich war mir bisher mit keiner
}Feministin moeglich. Bereitschaft zum Einlenken gibts bestenfalls in
}Einzelfaellen, wo die vollkommen geschlechtsneutrale Ausdrucksweise
}einfach nur noch lachhaft klingt (bekanntes Beispiel: Die
}StudentInnenvertreterInnen - ausgeschrieben also Studentenvertreter,
}Studentenvertreterinnen, Studentinnenvertreter und Studentinnen-
}vertreterinnen :)
Das Problem ist da wohl eher, dass man an verkrampfte, verbohrte
Frauen geraet. Wen man sonst triftt, denen ist das voellig egal.
Viele Frauen finden dieses verkrampfte Getue aber auch laecherlich.
>Mein Standpunkt dazu: Zu aendern ist die Ursache, nicht die Symptome.
>Sprache ist Symptom, Ursache ist unsere Gesellschaft.
Stimmt. Wenn man die Symptome erst mal erkannt hat (das große I ist,
wie man sieht, sehr gut geeignet, sie aufzuzeigen), kann man daran
gehen, die Ursache zu ändern.
>Und die funktioniert an sich ja ganz gut
Stimmt nicht. Inzwischen denkt sogar die CDU über eine Frauenquote
nach -- ein deutlicheres Indiz könnte es wohl kaum geben...
> - gaebs da nicht ueberzeugte
>Feministinnen, die an Minderwertigkeitskomplexen oder sonst was leiden
>und so auch allen anderen das Leben vermiesen wollen.
Woran leiden eigentlich die Männer, die immer auf Feministinnen mit
"Minderwertigkeitskomplexen" schimpfen müssen?
--
Ulf Möller u...@ulf.mali.sub.org
PGP key fingerprint = B6 4F 97 28 8F C0 54 C3 A6 10 02 2F B9 31 78 14
- ueber eine, die dem Anteil der weiblichen Mitglieder in der Partei
entspricht (irgendwas bei 20-25%). _Diese_ Quote akzeptiere ich. Aber
nicht die 50%-Quote ohne Ruecksichtnahme auf tatsaechliche Verteilung,
die von Feministinnen immer gefordert wird. Haben die das eigentlich
noetig ? Fuehlen sie sich nicht gut genug, um auch ohne Quotierung zu
erreichen, was sie wollen ?
> Woran leiden eigentlich die Männer, die immer auf Feministinnen mit
> "Minderwertigkeitskomplexen" schimpfen müssen?
Keine Ahnung. Die Geschlechter- und Rollenverteilung ist nicht fair,
niemand von uns konnte sich sein Geschlecht aussuchen. Was die
Frauenbewegung bis heute erreicht hat (Wahlrecht, Koedukation, einiges
mehr) war sinnvoll und ist mit sinnvollen Argumenten erreicht worden.
Die Vergewaltigung der deutschen Sprache (durch -Innen und Co.) ist in
meinen Augen _nicht_ sinnvoll, und ich habe auch noch kein gutes
Argument _dafuer_ gehoert. Dagegen spricht eine ganze Menge - Texte
werden laenger, schlechter lesbar, und einiges mehr - ich will die
Leier nicht komplett runterbeten. Wenn man trotzdem so sinnlose
Aenderungen vertritt, dann kann das doch nur dazu dienen, sich wichtig
zu machen und die eigenen Komplexe zu besaenftigen.
Es gibt uebrigens auch viele Frauen, die davon nichts halten und die
vielleicht 10% ihrer Geschlechtsgenossinnen, die sich als
Feministinnen oder Sympathisantinnen betrachten, genausowenig
verstehen wie die Mehrzahl der Maenner.
Das gesamte "politically correct movement" halte ich fuer ausgemachten
Schwachsinn, von dem ich hoffte, dass er sich auf Amerika beschraenken
wuerde. Schade, dass es auch in Deutschland Fuersprecher findet.
Was mich jetzt interessieren wuerde - woran leiden eigentlich Maenner,
die Feministinnen unterstuetzen ? An ueberhaupt keinem
Selbstbewusstsein ?
Holger
>Was mich jetzt interessieren wuerde - woran leiden eigentlich Maenner,
>die Feministinnen unterstuetzen ?
An der Ungerechtigkeit der Welt...