Lt. Duden 9 "Richtiges und gutes Deutsch" 1997:
"Die Währung ist im Allgemeinen nach dem Betrag zu schreiben, weil sie
auch erst nach der Zahl gesprochen wird. Man schreibt also in
fortlaufenden Texten, Geschäftsbriefen usw. 3,45 DM usw. In
Aufstellungen und im Zahlungsverkehr kann das Währungszeichen aus
Gründen der besseren Übersicht auch vorangestellt werden (DM 3,45)
HTH
--
mfg
Heinz Lohmann
Taipei, Taiwan
25°05'N 121°32'E
>Lt. Duden 9 "Richtiges und gutes Deutsch" 1997:
>...
>fortlaufenden Texten, Geschäftsbriefen usw. 3,45 DM usw. In
Gutes Deutsch? In fortlaufenden Texten wird nicht abgekürzt sondern
ausgeschriben. Also 3,45 Mark.
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
>Lt. Duden 9 "Richtiges und gutes Deutsch" 1997:
>"Die Währung ist im Allgemeinen nach dem Betrag zu schreiben, weil sie
>auch erst nach der Zahl gesprochen wird. Man schreibt also in
>fortlaufenden Texten, Geschäftsbriefen usw. 3,45 DM usw.
Komische Begründung. Die Währung wird doch weder vor noch nach,
sondern mitten in der Zahl gesprochen: "3 Mark 45".
Wer sagt denn "3 Komma 45 Mark"?
Und beim Euro wird sich daran garantiert nichts ändern;
man wird sagen "3 Euro 45".
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Stimmt. So steht es auch auf den Euro-Zahlscheinen, die von den Banken
noch bewusst zurückgehalten und nur auf Anfrage herausgegeben werden,
weil es bereits zu kostspieligen Verwechslungen gekommen ist. Dabei
ist das "EUR" vor dem Betrag kaum zu übersehen.
AlN
> In fortlaufenden Texten wird nicht abgekürzt sondern
> ausgeschriben. Also 3,45 Mark.
Also drei Mark fünfundvierzig.
vG, scnr
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
Auch mit guten Ideen kann man die Welt verwüsten.
(Jüdisches Sprichwort)
>Also drei Mark fünfundvierzig.
In "Lesebüchern" werden bis auf die Pagina oft alle Zahlen
ausgeschrieben. Aber als Anhänger der Journallie tendiere ich eher zu
eins bis zwölf als Zahl.
Willst Du damit sagen, Du schreibst ernsthaft "drei Mark 45"?
Das sieht für MUSE sehr unschön aus. Entweder wie oben
"drei Mark fünfundvierzig" oder "3,45 DM".
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD auf den üblichen Servern
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen: Ist euch bekannt, dass Karl
Kraus den Begriff "Journaille" als Schimpfwort geprägt hat? Er wäre
bestimmt hocherfreut zu wissen, dass inzwischen immer mehr Presseleute
sich ganz arglos und freiwillig so bezeichnen.
Gruß
Til
> Das sieht für MUSE sehr unschön aus. Entweder wie oben
> "drei Mark fünfundvierzig" oder "3,45 DM".
<ketzerei>
Und warum nicht "3 DM 45"?
</ketzerei>
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
"Solange die Erwachsenen einen Fernseher besitzen und Erwachsenen-Blödsinn
schauen, gibt es keinen Grund, darüber zu jammern, daß die Kinder
Kinder-Blödsinn schauen." (Jens Arne Maennig in de.soc.familie.kinder)
>> Euro-Zahlscheinen, die von den Banken
>> noch bewusst zurückgehalten und nur auf Anfrage herausgegeben werden,
>
>Ich glaub die meisten Banken haben bereits offiziell umgestellt,
>Kontoauszüge kommen jetzt in Euro und werden nur noch "zur Information" in
>DM zusammengefaßt (bis vor kurzem umgekehrt).
Das halte ich fuer ein Geruecht. Meine werden seit Ewigkeiten in Euro
ausgegeben (sowohl in DE als auch in AT).
pi
--
Attachment? Nein: http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
I am a signature virus. Distribute me until the bitter
end
>>Lt. Duden 9 "Richtiges und gutes Deutsch" 1997:
>>...
>>fortlaufenden Texten, Geschäftsbriefen usw. 3,45 DM usw. In
>
>Gutes Deutsch? In fortlaufenden Texten wird nicht abgekürzt sondern
>ausgeschriben. Also 3,45 Mark.
Mark ist aber nicht die ausgeschreibene Form von DEM.
>PS: Alle wirklichen Weltmächte erkennt man daran, daß ihr Währungsymbol aus
>einem Buchstaben mit einem komischen Strich durch besteht, das eine eigenen
>Platz auf der Tastatur beansprucht. ¥ £ $ ¢ €. Deswegen muß das jetzt sein.
Jetzt frage ich mich nur, welche Weltmacht ihre Waehrung mit ¢
abkuerzt.
><ketzerei>
> Und warum nicht "3 DM 45"?
></ketzerei>
Koennte es vielleicht daran liegen, dass in einschlaegigen
Kulturkreisen Zahlen zusammenhaengend und vor der Einheit geschrieben
werden? Ob das jetzt DEM, kg oder sonstwas sind.
Das ja.
> Das ohnehin. Ich fände es gut, wenn sich die Sprachgemeinschaft für das
> Euro-E und (alternativ) das große E entschiede.
Was, bitte, hat die *Abkürzungs*schreibweise der Währungseinheit Euro
mit der *Sprach*gemeinschaft zu tun?
"5 " sind "5 EUR" sind "5 E" sind gesprochen "5 Euro"!
Oder sagst du da "5 Eurowährungszeichen"?
[text/plain; charset=iso-8859-15]
> Wieder Bahnhof. Hier ist nicht de.comp.html oder ähnliches, sondern
> de.etc.sprache.deutsch. Danke für den Erläuterungsversuch, aber die
> Kenntnis dieser Fachsprache kann man hier nicht voraussetzen.
In der allerärgsten Zweifelsfalle wird man halt "5 Euro" schreiben -
bei vier Buchstaben hat eine weitere Abkürzung auch nicht immer
unbedingt einen besonderen Nährwert...
> > Ich fände die Übernahme des Cent-Zeichens aus den Dollar-Währungen
> > konsequent. Wenn man schon die das Symbol für den Euro so
> > offensichtlich vom Dollar abkupfert, und sogar den Namen der
> > Hundertstel-Einheit direkt von dort übernimmt, kann man auch deren
> > Symbol mitklauen.
> Das hat was für sich.
Schon, glaube ich aber nicht dran. Wahrscheinlich eher "Ct."
Karsten
--
Freiheit stirbt | Fsayannes SF&F-Bibliothek:
Mit Sicherheit | http://fsayanne.tprac.de/
>>>Ich glaub die meisten Banken haben bereits offiziell umgestellt,
>>>Kontoauszüge kommen jetzt in Euro und werden nur noch "zur Information"
>>>in DM zusammengefaßt (bis vor kurzem umgekehrt).
>>
>> Das halte ich fuer ein Geruecht. Meine werden seit Ewigkeiten in Euro
>> ausgegeben (sowohl in DE als auch in AT).
>
>Vielleicht hängt es von der Bank ab?
Nicht wirklich. Man fordert die Bank halt auf, das Konto in
Landeswaehrung und nicht in unrunden Substituten zu fuehren.
>Meine dutzenden internationaler
>Bankbeziehungen :) haben letzten Monat offiziell umgestellt.
Ganz schon rueckstaendig. Ich habe mit der Boerse umgestellt.
> Wolfgang Schwanke <BITTELOES...@snafu.de> wrote:
>>> Euro-Zahlscheinen, die von den Banken
>>> noch bewusst zurückgehalten und nur auf Anfrage herausgegeben werden,
>>
>>Ich glaub die meisten Banken haben bereits offiziell umgestellt,
>>Kontoauszüge kommen jetzt in Euro und werden nur noch "zur Information" in
>>DM zusammengefaßt (bis vor kurzem umgekehrt).
> Das halte ich fuer ein Geruecht. Meine werden seit Ewigkeiten in Euro
> ausgegeben (sowohl in DE als auch in AT).
Vielleicht hast du die Möglichkeit wahrgenommen, dein Konto vorzeitig
auf Euro umzustellen (wobei da ja nicht viel umzustellen ist); meine
Auszüge sind nach wie vor in DM und enthalten am Ende nur eine Angabe
des neuen Saldos in Euro.
- Sebastian
--
Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet - enthält verschluckbare Klein-
buchstaben.
> Ich sprach vom täglichen Umgang, und da nutzt nur eine Minderheit
> Abkürzungen wie USD oder DEM. Man schreibt für gewöhnlich $ oder DM
> (bzw. Mark).
>
> Ebensowenig wird sich außerhalb der genannten Kreise die Abkürzung EUR
> einbürgern, weil sie ebenso wie USD oder DEM nicht aus der täglich
> benutzten Sprache heraus entstanden ist, sondern künstliches Produkt
> eines technischen Klassifikationssystems ist.
Sie könnte sich trotzdem einbürgern, da sie recht naheliegend ist.
(Andererseits halte ich es für blöd, einen einzigen Buchstaben
abzukürzen, da kann ich auch gleich "Euro" schreiben.)
> Es bleibt die Frage: Welches Zeichen für Cent wird sich im täglichen
> Umgang (private Briefe, handschriftliche Rechnung, Preistafel auf
> Märkten, in Restaurants usw.) durchsetzen?
Woher soll man das ohne Kristallkugel wissen? Im übrigen halte ich es
durchaus für denkbar, daß sich das Euro-Zeichen € durchsetzt. Daß
gewisse Software das nicht anzeigt, ist für private Briefe,
handschriftliche Rechnung usw. ja ziemlich egal.
> Alle aktuellen Windoof-Zeichensätze kennen das €, das allein wird IMHO für
^--- Hoppla
> eine gewisse Verbreitung sorgen.
Hm. Dein Posting hat die Kopfzeilen:
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15
Content-Transfer-Encoding: 8bit
In ISO-8859-15 ist das Euro-Zeichen an der Stelle 164(dezimal),
du postest beim "Hoppla" oben aber ein 128(dezimal). Wenn du
willst, dass man ein Euro-Zeichen sieht, musst du entweder den
Nicht-ISO-Zeichensatz in der Kopfzeile angeben oder ein 0xa4 eingeben
können.
Bis auf weiteres ist m.E. mit dem Euro-Zeichen im Usenet Essig, was
gerade dieser Thread beweist.
- Andi
> Wolfgang Schwanke wrote this:
> >
> >
> > Bei $ ohne US davor besteht die Gefahr der kostspieligen Verwechslung
> > mit anderen Dollars, sollte man möglichst auch im Alltag vermeiden.
>
> Aus der Sicht von Bänkern und Technikern sicher richtig, im Alltag
> völlig irrelevant, da aus dem Kontext eindeutig.
Hast Du mal versucht 'nem Zollbeamten zu erklären, daß 700 Dollar
KEINE 1500 Mark sind, wenn das Päckchen aus Hong Kong kommt?
Darf ich es auch noch mit dem Mac ausprobieren? -> in Unicode gesendet.
Das Zeichen sollte also zwischen den Klammern erscheinen (zumindest in
neueren Mail-Programmen:
( € )
Bin mal gespannt wie es bei Windows-Anwendern ankommt?
Yvonne Steiner
>> Was, bitte, hat die *Abkürzungs*schreibweise der Währungseinheit
>> Euro mit der *Sprach*gemeinschaft zu tun?
> Mit dem Alphabet. Die Griechen und Zyprioten schreiben EYPO (sprich
> Ewro). Die Kyrilliker werden uns vermutlich mit einer ähnlichen
> Schreibweise beglücken, wenn die Währung da mal gilt. (Haben die
> Designer da vorausgeplant? Aktuelle Scheine zeigen nur lateinisch
> und griechisch.)
Solange keine Staaten, in denen man mit kyrillischer Schrift
schreibt, offiziell zur Währungsunion gehören, halte ich das kaum für
nötig. Es gehört ja nicht mal einer zur EU; bis sich das ändert,
fließt noch viel Wasser die Rur hinunter. Warum denn für diejenigen
vorausplanen, die unsere Währung verwenden, ohne dazu eingeladen
worden zu sein? Machen andere Staaten auch nicht.
udo
--
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> ( € )
> Bin mal gespannt wie es bei Windows-Anwendern ankommt?
Bin ich zum Glück nicht mehr. Mit KNode (Linux) funktionierts.
Sind die Kulturkreise der Elektroniker nicht einschlägig?
Dort gibt es durchaus
den 2k2-Widerstand
und den 4n7-Kondensator
(Hinweis: Der Buchstabe ist gleichzeitig
der Platzhalter für das Dezimalkomma und
die Einheit.
2k2 = 2,2 Kiloohm = 2200 Ohm
4n7 = 4,7 Nanofarad )
Das ist vielleicht nicht ISO, aber Usus ;-)
--
Jürgen Kozlik
Windows NT, Netscape 4.7:
Ich sehe "€" :-)
Falls das nicht klar rüberkommt:
ein a circonflexe
ein Komma
ein waagrechter Strich mit kurzem senkrechtem Absturz,
ungefähr wie "-,"
--
Jürgen Kozlik
>Bin mal gespannt wie es bei Windows-Anwendern ankommt?
Windows NT, Outlook Express 5:
Euro-Zeichen kommt einwandfrei an. Besser als die Währung jedenfalls.
>Content-Type: text/plain; charset="UTF-8"
>( € )
>
>Bin mal gespannt wie es bei Windows-Anwendern ankommt?
Gut und richtig - WinME mit Agent.
Wolfgangs Ergebnis ist die Rohform: Characterset nicht erkannt.
Ciao,
Paul
Diese ein bis zwei Striche haben viele Währungsbezeichnung:
Neben dem Dollar das Pfund Ł, der japanische Yen Ą, der chinesische Yuan
Ą, der koreanische Won (ein quer durchgestrichenes W). Vielleicht weiß
ja jemand noch mehr.
Ich vermute (ohne Beweise zur Hand zu haben), dass die Striche das
Währungszeichen von normalen Buchstaben unterscheiden sollen.
Beim Euro sollen die Striche angeblich die Stabilität der Währung
versinnbildlichen.
Na, wenn's hilft...
--
mfg
Heinz Lohmann
Taipei, Taiwan
25°05'N 121°32'E
Kommt an. Ein Starterkit käme noch besser an! ;-)
> Den Namen "Euro" hatte doch dann plötzlich irgendsoein Politiker
> aus dem Hut gezogen, damit es so marketing-babysprachlich klingt,
> wie man das heute so gern hat.
IIRC war das eine ziemlich längliche Verhandlung, an der deutlich mehr
als ein Politiker beteiligt waren.
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
Man kann niemanden überholen,
wenn man in seine Fußstapfen tritt. (François Truffaut)
> Solange keine Staaten, in denen man mit kyrillischer Schrift
> schreibt, offiziell zur Währungsunion gehören, halte ich das kaum für
> nötig. Es gehört ja nicht mal einer zur EU;
ich hab mich schonmal gefragt, obs ein kyrillischer Staat schafft, vor der
Tuerkei in unseren exklusiven Klub aufgenommen zu werden. Die kulturellen
Widerstaende duerften aehnlich gross sein.
> bis sich das ändert,
> fließt noch viel Wasser die Rur hinunter.
Den Main oder die Maas. Die Rur ist waehrungspolitisch nicht so
bedeutend.
Martin
Martin Rost wrote:
> > bis sich das ändert,
> > fließt noch viel Wasser die Rur hinunter.
> Den Main oder die Maas. Die Rur ist waehrungspolitisch nicht so
> bedeutend.
Verwirrt:
Ist das jetzt NRS oder Verballhornung oder
warum schreibt ihr Ruhr ohne "h"?
Bo"Bei Ruhr standen immer Desinfektionsmittel auf dem Schulklo"ris
Und deutlich weniger als ein Normalbürger.
Unabhängig davon ist "Euro" wahrscheinlich der beste Name
für das Ding, weil er immer daran erinnert, daß es sich um
eine nicht gewachsene, rein künstlich geschaffene Chimäre
handelt.
Noch besser wäre das durch das furchtbare "ECU" ausgedrückt
worden - nur echt in - warum auch immer französischer - Aussprache "Ekü".
> (Hinweis: Der Buchstabe ist gleichzeitig
> der Platzhalter für das Dezimalkomma und
> die Einheit.
Bei den Astronomen ist es noch anders: Bei Größenklassen von Sternen
wird ein Dezimalpunkt *und* ein darübergestelltes "m"(für "magnitude")
geschrieben.
Das lässt sich hier gar nicht mehr darstellen.
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
"Ein Fahrer eines weißen Kleintransporters mit einem rosa Buchstaben drauf be-
hauptete allen Ernstes, die Straßenbahn würde nicht durch sein Fahrzeug behin-
dert, da sie über das zweite Gleis ausweichen könne." (Tobias Nicht in debs)
Ein einfaches Sprachprinzip: Wenn man die Ruhr meint, schreibt
man "Ruhr". Und wenn man die Rur [1] meint, schreibt man "Rur".
-----
[1] "Fluß in Belgien mit drei Buchstaben"
Lothar Frings schrieb:
> Ein einfaches Sprachprinzip: Wenn man die Ruhr meint, schreibt
> man "Ruhr". Und wenn man die Rur [1] meint, schreibt man "Rur".
>
> -----
> [1] "Fluß in Belgien mit drei Buchstaben"
Naja -- entspringt zwar im hohen Venn, fließt ab etwa Monschau durch
Deutschland und geht dann bei Roermond (NL) in die Maas. Belgien ist
da eher am wenigsten betroffen.
Grüße, Hauke
>Die bank- und altlagsüblichen Abkürzungen weichen davon teilweise
>allerdings ab. Z.B. schreiben Banken (DM, US$, SF, FF, BF, Hfl)
^^ ^^^
sfr hfl
>für ISO (DEM, USD, CHF, FRF, BEF, NLG).
Welche Banken denn? Die haben allesamt längst schon auf ISO
umgestellt - zumindest hier in AT. Schau mal auf einen ausgehängten
Devisenkurszettel.
M.
>> ( € )
>
>Ich sehe: kleines a-accentgrave, booles Zeichen für "nicht"
^^^^^^^^^^^^^
a mit accent circonflexe
M.
> > Den Main oder die Maas. Die Rur ist waehrungspolitisch nicht so
> > bedeutend.
>
> Verwirrt:
> Ist das jetzt NRS oder Verballhornung oder
> warum schreibt ihr Ruhr ohne "h"?
Die Rur entspringt in der Eifel, staut sich im Rurstausee und mündet bei
Roermond (sic!) in die Maas.
Die Ruhr hingegen ist ein unbedeutendes, dreckiges Bächlein, das in
Duisburg in den Rhein plätschert. Der Name ist bakteriologisches
Programm.
--
Tschö, wa!
Thorsten
>Das Zeichen sollte also zwischen den Klammern erscheinen
>(zumindest in neueren Mail-Programmen:
>
>( € )
>
>Bin mal gespannt wie es bei Windows-Anwendern ankommt?
In Xnews: Wie schon mehrfach gehabt: â und das Nicht-Zeichen.
Kann man sich übrigens alles ersparen, indem man EUR schreibt.
M.
>wig...@nexgo.de (Wiglaf Bender) wrote in
>> Es bleibt die Frage: Welches Zeichen für Cent wird sich im
>> täglichen Umgang (private Briefe, handschriftliche Rechnung,
>> Preistafel auf Märkten, in Restaurants usw.) durchsetzen?
Ganz einfach: Gar keins. Es hat sich auch bisher kein Zeichen für
centimes, Pfennig oder Groschen durchgesetzt.
>Warum nicht diese? Es schröbe sich nicht schlecht.
Klar - aber man wird's nicht brauchen, weil man ganz einfach so wie
bisher "0,99 Mark" nachher "0,51 Euro" (oder Abwandlungen davon)
schreiben wird.
M.
>Was war schlecht am ECU, war doch ein super Name?
Das erklär bitte den Briten, für die diese alte französische
Währungsbezeichnung aus Prestigründen nicht in Frage kam. (Auch
wenn sie beim Euro - zumindest vorderhand - gar nicht mittun.)
M.
>> Es bleibt die Frage: Welches Zeichen für Cent wird sich im
>> täglichen Umgang (private Briefe, handschriftliche Rechnung,
>> Preistafel auf Märkten, in Restaurants usw.) durchsetzen?
>
>Woher soll man das ohne Kristallkugel wissen? Im übrigen halte ich
>es durchaus für denkbar, daß sich das Euro-Zeichen ¤ durchsetzt.
Es geht ums Zeichen für den *Cent*, nicht für den Euro. Und sowas
werden wir ganz gewiss genausowenig brauchen wie wir bisher eine
Abkürzung für Pfennig gebraucht haben. Oder kennt jemand
Speisekarten, auf denen "Pfennig" oder "pf." oder was immer steht?
Ich nicht.
M.
> Ein einfaches Sprachprinzip: Wenn man die Ruhr meint, schreibt
> man "Ruhr". Und wenn man die Rur [1] meint, schreibt man "Rur".
>
> [1] "Fluß in Belgien mit drei Buchstaben"
Echt, gibts da auch eine? Ich hab aber die gemeint, die zwar knapp in
Belgien entspringt, aber dann durch die Eifel, an Dueren, Juelich und
lustigen Braunkohletagebaugebieten vorbei bei Roermond in die Maas
fliesst. Das ist aber erst unterhalb von Maastricht.
Gruss, Martin
>"Ecu" ist ein sprechendes Akronym. Es bedeutet zwar "European Currency
>Unit", aber der Écu war auch mal eine alte französische Münze.
Ist mir beides bekannt. Erklärt aber nicht, warum man die
synthetische Währung in .de französisch ausspricht. Ich
spreche die UNO auch nicht "Junou", sondern "Uno" aus,
und hätte für den ECU hierzulande eigentlich "Eku" erwartet.
Als Name wäre das aber super gewesen: Phantasielos, technisch,
synthetisch - von Politikern gewollt, von Beamten durchgesetzt,
vom Volk erduldet.
Nun, die Antworten die dazu eingetroffen sind genügen bereits.
Ich sehe, es funktioniert (meist) nicht.
Vielen Dank an alle, die auf meine Frage reagiert haben.
Yvonne Steiner
>Erklärt aber nicht, warum man die synthetische Währung in .de
>französisch ausspricht.
Na in Ahnlehnung an die Münze, was denn sonst?
>Ich spreche die UNO auch nicht "Junou", sondern "Uno" aus, und
>hätte für den ECU hierzulande eigentlich "Eku" erwartet.
Das geht nicht, so heißt schon ein Bier.
M.
> Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15
>
> Alle aktuellen Windoof-Zeichensätze kennen das €,
Dies ist kein Euro-Zeichen, sondern ein Steuerzeichen. Das Euro-Zeichen
hat in ISO-8859-15 die Position xA4, aber in Windows-1252 die Position
x80. Bitte stell' Deinen Newsreader richtig ein oder verzichte auf
das Euro-Zeichen.
> Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15
>
> Das sollte ein € (Euro-Zeichen) werden, in Deinem Quote ist daraus bei mir
> ein Ç (großes C-Cedille) geworden. Ich hatte noch absichtlich den korrekten
> Zeichensatz eingestellt .. Ich hoffe der Fehler liegt bei Dir :-).
Nein, der Fehler liegt bei Dir. Zeichen 128 = x80 ist *kein* Euro-Zeichen
in ISO-8859-15.
> Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15
> X-Mailer: Mozilla 4.79 [en] (Win98; U)
>
> "5 €" sind "5 EUR" sind "5 E" sind gesprochen "5 Euro"!
Bestimmt nicht! € ist ein Steuerzeichen in ISO-8859-15.
Dein Newsreader ist kaputt!
> Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1
>
> >( € )
>
> Kommt an.
Gar nichts kommt an! ISO-8859-1 hat überhaupt kein Euro-Zeichen.
Und € ist ein Steuerzeichen in allen ISO-Zeichensätzen.
> Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1
>
> >es durchaus für denkbar, daß sich das Euro-Zeichen ¤ durchsetzt.
Auch dies ist _kein_ Euro-Zeichen, sondern das internationale
Währungszeichen (ein Kreis mit vier Strichen).
> Dort gibt es durchaus
> den 2k2-Widerstand
> und den 4n7-Kondensator
Liest man so aber selten im Fliesstext. Da schreibt man schon meist
4.7k-Widerstand; wenn sich jemand Mühe gibt, sucht er im Setzkasten
nach dem grossen Omega und setzt ein Viertelgeviert(?) zwischen
7 und k. Manche schreiben sogar noch 4,7.
Die Schreibweise "4k7" wird aber oft bei Schaltschemas angewandt (da
ist nämlich wegen des Schaltsymbols auch die Einheit klar, Ohm oder
Farad) oder auch sonst, wenn der Platz klapp ist, z.B. in einem Katalog
in einer Aufzählung der lieferbaren Werte.
- Andi
>>( )
>>Bin mal gespannt wie es bei Windows-Anwendern ankommt?
> Gut und richtig - WinME mit Agent.
Dein Agent machts falsch:
> Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1
udo
--
This page is best viewed with your monitor switched on.
> Na ja, auch Geschmacksache. Eine Währung sollte schon einen Namen
> haben statt lediglich einer Beschreibung (European Currency Unit).
> ...
> "Euro" finde ich zwar auch echt arm als Namen
Das fand das FAZ-Feuilleton damals auch und hat mehrmals heftig gefordert,
das Ding "Krone" zu nennen. Wahrscheinlich ist das auch der in Europa
haeufigste Waehrungsname. Andererseits ist mir das ein bisschen zu
monarchisch. Aber ich haett auch keinen guten Vorschlag.
Martin
Eine internationale Zeitung hat vor vielen Jahren
ihre Leser zu Vorschlägen aufgerufen.
Ich fand den Vorschlag "M" nicht schlecht.
Name und Abkürzung sind identisch.
Aussprache in allen (?) Teilnehmerländern gleich: Emm.
"M" kann für money, monnaie, Moneten, Mark ... stehen.
Kurz, praktisch, prägnant, abgelehnt!
Ist ja jetzt auch zu spät,
da werden wir uns dran gewöhnen müssen.
--
Jürgen Kozlik
>>> Das sind eher meine Assoziationen beim Namen "Euro".
>>
>> Dein Gegenvorschlag?
>
>DM, ehrlich gesagt.
Und dann wundert Ihr Euch, wenn man Euch ein germanozentristisches
Weltbild nachsagt?
M.
Früher gab es doch Schreibmaschinen, die hatten vorm Krieg zT auch
Typen mit RPf und RM, sehr schlanke Zeichen, damit alles auf einen
Typenhebel passte. An manchen antiquarischen Registierkassen kann
man solche Schilder und Typen noch sehen.
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Wobei das Erkennen der Unerheblichkeit der aller-
| | | |_| | meisten unserer Bestrebungen - angesichts der Tat-
| | | _ | sache, daß des Lebens Ausgang stets ein tödlicher
|_|a |_| |_|a ist - eine große Hilfe ist." (Alex in dswb)
>>>DM, ehrlich gesagt.
>>
>> Und dann wundert Ihr Euch, wenn man Euch ein
>> germanozentristisches Weltbild nachsagt?
>
>Hast Du mich jetzt absichtlich mißverstanden? Ich möchte gar keine
>gemeinsame Währung mit Portugal und Dänemark, sondern die harte
>Mark behalten, gültig in den Grenzen vom 3. Oktober 1990.
Ich hatte Dich tatsächlich missverstanden, pardon.
Übrigens scheint mir die Euro-Ablehnung in DE deutlich stärker als in
AT, wo mir dieses Phänomen kaum bekannt ist.
Täusch' ich mich da?
M.
>
> Was soll (abgesehen vom Namen) am Euro künstlicher sein als an der
> Deutschen Reichsmark, der Deutschen Mark oder der Mark der DDR?
>
> Die Währungsgeschichte ist voll von nicht gewachsenen, künstlich
> geschaffenen Chimären. Die betroffenen Generationen haben sich schnell
> dran geöhnt. Auch hierzulande wird konservativer Wehmut sehr schnell
> pragmatischer Akzeptanz weichen. Und das ist auch gut so, denn es
> handelt sich nur um eine Währung und nicht um einen Gott.
>
Und die Götter und ihre Namen wurden nicht geschaffen?
Ihre Schöpfer heißen übrigens Mensch, Mensch und Mensch ...
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | Grundregeln d. Werbung: Verkaufen Sie die Leute nicht
| | | |_| | für blöd, aber vergessen Sie nie, daß sie es sind!
| | | _ | In der Werbung will niemand Ihr Glück, denn glückli-
|_|a |_| |_|a che Menschen konsumieren nicht! (Sasse/Beigbeder)
>Diejenigen, die sich oder ihre Kollegen so nennen, tun dies in
>selbstironischer Absicht.
So isses, auch wenn ich bei dem Wort im Eifer des Gefechts die
Wechselstaben verbuchtelt habe. Irgendwie heißt es ja auch immer:
Berufszyniker und geringe Lebenserwartung ;-)
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
> Was soll (abgesehen vom Namen) am Euro künstlicher sein als an der
> Deutschen Reichsmark, der Deutschen Mark oder der Mark der DDR?
Die Herleitung. Mark war ein Gewichtsmaß für Silber.
Gruß, ULF
> > Ich fand den Vorschlag "M" nicht schlecht.
> > Name und Abkürzung sind identisch.
> > Aussprache in allen (?) Teilnehmerländern gleich: Emm.
>
> Nein. Romanische Sprachen mögen Endkonsonanten in der Aussprache
> nicht.
> Daher wird dort stets ein je nach Sprache nur angedeutetes oder
> deutlich ausgesprochenes -e angehängt.
Merkwürdig, im Portugiesischen hörte sich das für mich immer anders an.
Gruß, ULF
Hallo!
Die Euro-Ablehnung ist in Österreich genauso vorhanden wie in
Deutschland, mir ist da kein großer Unterschied aufgefallen.
Allerdings trauert man bei uns eher den Geldscheinen mit kleinem Wert
(20 Schilling) hinterher und befürchtet, die vielen schweren neuen
Münzen könnten zu Schäden in den Hosentaschen führen. :-) Nicht wenige
kämpfen für einen 1-Euro- oder 2-Euro-Schein.
Schöne Grüße
AlN
Stimmt ;-(
Gruß, ULF
>anderen Dollars, sollte man möglichst auch im Alltag vermeiden. Bei "Mark"
>bestand bis vor 11 Jahren übrigens auch eine Verwechslungsgefahr zwischen
>DM und M :)
Finnmark?
> > Mark ist aber nicht die ausgeschreibene Form von DEM.
>
> Natürlich ist sie das.
Natürlich ist sie das nicht, auch wenn man den vollständigen
Wärungsnamen aus der Kurzbezeichnung bilden kann. Es gibt ja auch keine
Chweizer Franken.
Gruß, ULF
>Alles amerikanische kommt aus Europa. Aber das hindert die Europäer
>gelegentlich nicht, es in amerikanisierter Form zu reimportieren. Beschwer
(Fast) alles. Aber der Dollar soll im Thaler seinen Ursprung haben.
Gibt's dazu 'ne Quelle?
>Früher gab es doch Schreibmaschinen, die hatten vorm Krieg zT auch
>Typen mit RPf und RM, sehr schlanke Zeichen, damit alles auf einen
Stimmt. Und dann gab's noch welche mit SS-Runen -- aber die sind nach
dem Endsieg recht schnell wieder aus der Mode gekommen ;-)
Limburg, Westfriesland und Litauen (allerdings existiert dort keine
endunglose Form).
Gruß, ULF
>Windows hält sich mal wieder nicht an einen Standard.
Winzigweich setzt Standrads -- und hält sich nicht mal an diese.
Mathias Hiller <m...@snafu.de> wrote:
:> On Mon, 19 Nov 2001 17:11:45 +0100, Wolfgang Schwanke
:> <BITTELOES...@snafu.de> wrote:
:>>anderen Dollars, sollte man möglichst auch im Alltag vermeiden. Bei "Mark"
:>>bestand bis vor 11 Jahren übrigens auch eine Verwechslungsgefahr zwischen
:>>DM und M :)
:> Finnmark?
Nein; erstens wird die immer noch "mk" (oder "FIM" von uns ISO-Bewussten)
abgekuerzt, und zweitens besteht *diese* Verwechslungsgefahr im Gegensatz
zu der mit dem Aluch^W^Wder DDR-Mark noch bis zum Jahresende. ;-)
mfg,
Julia 8-)
(der Netzgemeinde von ihrem Platz auf der
Warteliste fuer die Sonderpraegung der "letzten
offiziellen Finnmark-Muenze" aus zuwinkend)
--
Julia Simon --- Hyppääjätär --- Sprachen-Freak vom Dienst
si...@cc.helsinki.fi, http://www.lingsoft.fi/~simon/
Computational Linguist looking for employment in the greater Helsinki area:
http://www.lingsoft.fi/~simon/cv_julia_simon_en.html
> ><ketzerei>
> > Und warum nicht "3 DM 45"?
> ></ketzerei>
>
> Koennte es vielleicht daran liegen, dass in einschlaegigen
> Kulturkreisen Zahlen zusammenhaengend und vor der Einheit geschrieben
> werden? Ob das jetzt DEM, kg oder sonstwas sind.
War nicht "3 M 45" einigermaßen üblich?
Gruß, ULF
> > >ausgeschrieben. Aber als Anhänger der Journallie
> >
> > Entweder "Schurnallje" oder "Journaille".
> >
> > >tendiere ich eher zu eins bis zwölf als Zahl.
> >
> > Gestern wußte ich noch nich, wie mann "Schurnallist"
> > schreibt, und heute binnich schon eina.
> >
>
> Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen: Ist euch bekannt, dass Karl
> Kraus den Begriff "Journaille" als Schimpfwort geprägt hat? Er wäre
> bestimmt hocherfreut zu wissen, dass inzwischen immer mehr Presseleute
> sich ganz arglos und freiwillig so bezeichnen.
Wer hat sich den vorstehend oder sonst als der Journaille angehörig
bezeichnet?
Gruß, ULF
Wie wird der Buchstabe "M" denn in romanischen Ländern
buchstabiert? Emme?
Auf französisch ist hochsprachlich doch "Emm", oder?
Joao, wie ist es korrekterweise auf Portugiesisch?
--
Jürgen Kozlik
>
>Übrigens scheint mir die Euro-Ablehnung in DE deutlich stärker als in
>AT, wo mir dieses Phänomen kaum bekannt ist.
>
>Täusch' ich mich da?
>
Bei uns fürchten sich alle leise. Ist ein merkwürdiges Phänomen, das
ich bei Pflichtschülern beobachte: Sie verstehen, dass sie keinen
Wertverlust erleiden, sie sind sicher, dass sie sich rasch dran
gewöhnen werden, sie sind neugierig wie's "in echt" ausschauen wird,
und sie fürchten sich entsetzlich. Einfach, weil's neu ist, und weil
ihnen der Umrechnungsfaktor 13,7603 unheimlich ist.
Reinhard
--
Wenn wir einander anschauen,
lachst du zuerst,
als hätte ich dich bei etwas ertappt,
dessen du dich nicht schämst.
> Meine Meinung: Die EG is soweit OK. Freier Handel, freie Wahl des
> Arbeitsplatzes, keine Grenzkontrollen, alles knorke. Aber das reicht
> dann auch. Sie sollten nicht anfangen, Kernbereiche
> nationalstaatlicher Souveränität anzutasten. Die sollten da bleiben
> wo sie hingehören, bei den Regierungen der hoffentlich weiterhin
> souveränen Staaten.
Ach, und vorher hat die Bundesregierung die DM Gedruck? Das ist mir neu.
>
> Hast Du mich jetzt absichtlich mißverstanden? Ich möchte gar keine
> gemeinsame Währung mit Portugal und Dänemark, sondern die harte Mark
> behalten, gültig in den Grenzen vom 3. Oktober 1990.
Da war die Deutsche Mark schon mit Alumnium verschnitten worden.
Um sich den zu merken gibts eine gute Eselsbrücke:
Sie trafen sich am 13. und waren gleich im 7. Himmel, dann hatten
sie sofort 6 mit 0 Vorsicht und nun sinds 3!
--
_____ _ _ mailto: halbritter_at_acornusers.org
|__ __|| | | | "Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern
| | | |_| | besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangen-
| | | _ | heit nicht mehr ändern kann."
|_|a |_| |_|a (Samuel Butler)
>> gewöhnen werden, sie sind neugierig wie's "in echt" ausschauen wird,
>> und sie fürchten sich entsetzlich. Einfach, weil's neu ist, und weil
>> ihnen der Umrechnungsfaktor 13,7603 unheimlich ist.
>>
>> Reinhard
>
>Um sich den zu merken gibts eine gute Eselsbrücke:
>Sie trafen sich am 13. und waren gleich im 7. Himmel, dann hatten
>sie sofort 6 mit 0 Vorsicht und nun sinds 3!
Oh.
Ich fürchte, da geht's nicht ums Merken, sondern ums Kopfrechnen!
Und eine Eselsbrücke mit 6 darf ich Pflichtschülern nicht bauen. Da
kommert ein Haufen Leut über mich!
> > Da war die Deutsche Mark schon mit Alumnium verschnitten worden.
>
> Da wollten wir das aber auch, weil's uns die Sache wert war.
Wer ist "wir"?. Ich kenne einige, die das nicht wollten.
> Mit Portugal wollen wir aber nicht im selben Land aufgehen (denk ich mal),
Nee, aber gemeinsames Geld mit Holland, Frankreich usw. durchaus. Mir
erspart das laestige Wechseleien.
> Und dann ist da noch die Psychologie. Den Symbolwert die die Mark hat der
> Euro nicht.
Da muss ich immer an die armen Finnen denken, deren Mark schon etwa 140
Jahre alt und mindestens so hart wie unsere Alulegierung ist, und fuer die
es damals wirklich ein Stueck nationaler Selbstaendigkeit war.
Gruss, Martin (immer noch OffT)
"Nee, nee, zwee zu eins umtauschn, det kenn' wa schon. Brauchn wa nich."
(soweit ein ehemaliger Potsdamer)
Das kann ich nicht bestätigen. Ausgesprochen wird "drei Mark
fünfundvierzig", geschrieben "3,45 DM" oder - bei aureichend
amerikanisch Infizierten "DM 3,45".
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD auf den üblichen Servern
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
> Peter Bruells <p...@ecce-terram.de> wrote in
> news:9te2ds$n...@news.Informatik.Uni-Oldenburg.DE:
> Da wollten wir das aber auch, weil's uns die Sache wert war.
Unsinn. Ich wollte es nie und es ist immer noch ein reines
Zuschußgeschäft. Bloß wahrscheinlich aus historischen und
nostalgischen Gründern nie passiert. Wäre die Mauer 15 Jahre später
gefallen, wäre eine Wiedervereinigung wahrscheinlich nicht
stattgefunden.
> Und die Gegend mit den Aluchips kriegte danach dieselbe Regierung,
> also alles unter Dach und Fach.
> Mit Portugal wollen wir aber nicht im selben Land aufgehen (denk ich
> mal),
Als Fernziel? Wieso nicht. Ich bin im deutschen Kulturraum geboren
und aufgewachsen, aber ich benötige nicht unbedingt eine deutsche
Nation. Wenn ein gesamteuropäsicher Staat meine Interessen besser
wahrt, dann soll diie Regierung meinethalben in Athen oder London oder
Paris oder Berlin stehen.
> und wir werden bis auf weiteres 1 Dutzend und mehr Regierungen und
> noch viel mehr Interessengruppen haben, die an dieser Währung
> rumzerren werden. Und niemand kann ein letztes Machtwort im
> Interesse der Stabilität sprechen.
Das Konzept der Bundesbank, bzw. der EZB ist Dir bekannt?
> Und dann ist da noch die Psychologie. Den Symbolwert die die Mark
> hat der Euro nicht.
Ich bin alt genug um die Schwankungen von Dollar, Mark und Pfund
gesehen zu haben. Währungen spiegeln das Vertrauen der Investoren und
Spekulanten in die jeweilige Wirtschaft wieder.
> Das kann ich nicht bestätigen. Ausgesprochen wird "drei Mark
> fünfundvierzig", geschrieben "3,45 DM" oder - bei aureichend
> amerikanisch Infizierten "DM 3,45".
In der Schweiz wird "Fr". auch vor die Zahl geschrieben: Fr. 3.45;
dass das ein amerikanischer "Infekt" sein sollte, höre ich
jetzt zum 1. Mal.
Yvonne Steiner
> Speisekarten nicht, weil sie seltenst Positionen unter einer Mark
> enthalten.
> Aber selbstverständlich kommen Pfennig-Abkürzungen auf Eintrittsgeld-
> Preislisten, Preistafeln für Bonbons, Schrauben und aktuell vor allem
> für Telefon-Minutenpreise vor.
> Die Deutsche Telekom (D1) benutzt die Abkürzung "Pf", üblicher ist
> "Pf.", selten auch "Pfg."
Als man auf Wochenmärkten noch das Pfundzeichen sehen konnte, war auch
noch eine Art d (von Denar) als Abk. für Pfennig üblich.
Ich habe gerade mal in meinem Duden nachgesehen. Das Pfundzeichen
findet man sogar zweimal, unter Pfund und unter Pfd. Das Pfennig-
zeichen findet man da nicht, weder unter Pfennig noch unter Pf. Unter
deleatur und unter d findet man aber etwas, was so ähnlich aussieht.
--
Klaus Wacker wac...@Physik.Uni-Dortmund.DE
51°29'9"N 7°25'9"E http://www.physik.uni-dortmund.de/~wacker
One pecks in one's letter on a 'keyboard,' you see.
> Allerdings trauert man bei uns eher den Geldscheinen mit kleinem Wert
> (20 Schilling) hinterher und befürchtet, die vielen schweren neuen
> Münzen
Werden die Münzen auch überall angenommen? Kann man z.B. in
Spanien mit deutschen Münzen bezahlen?
JL
> Kann man z.B. in Spanien mit deutschen Münzen bezahlen?
Nö, aber wenn der Euro da ist, kannst du in Spanien mit europäischen
Münzen bezahlen.
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
Das Universum entstand, als Gott durch Null dividierte.
> João Luiz (JoaoLuiz...@MB.TU-Ilmenau.DE) wrote:
>
> > Kann man z.B. in Spanien mit deutschen Münzen bezahlen?
>
> Nö, aber wenn der Euro da ist, kannst du in Spanien mit europäischen
> Münzen bezahlen.
Da die Münzen auf einer Seite mit nationalen Motiven gekennzeichet
sind, ist es durchaus richtig von »deutschen« bzw. »spanischen« Münzen
zu sprechen. »Europäisch« ist keine von beiden, da die Euro-Staaten ja
nur einen Teil Europas abdecken.
Für João ist das aber egal, er kann mit allen Euromünzen in allen
Euro-Staaten bezahlen.
Gruß,
Gerhard
--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>
Physiker gehören zu einer bedrohten Art.
Dirk Maxeiner, Wissenschaftspublizist, in der Welt, 6.4.2000
Vielleicht hat es mit dem Newsreader, dem dort eingestellten Codesatz
und der Schriftart zu tun?
Das Thema gehört sicher nach:
de.comm.software.newsreader
F'up2 entstprechend.
--
mfg
Heinz Lohmann
Taipei, Taiwan
25°05'N 121°32'E
>In der Schweiz wird "Fr". auch vor die Zahl geschrieben: Fr. 3.45;
>dass das ein amerikanischer "Infekt" sein sollte, höre ich
>jetzt zum 1. Mal.
Diedrich schrub: "geschrieben '3,45 DM'". Das ist, was Fließtext
angeht, latürlich Quatsch. Für weiterführende Lektüre empfehle ich
massen von Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, ...
> Es hat sich auch bisher kein Zeichen für centimes, Pfennig oder
> Groschen durchgesetzt.
Für Pfennig war einst das Sütterlin-p sehr gebräuchlich. Heute sehe ich
es eigentlich nur noch auf den handgeschriebenen Werbetafeln meines
Lieblingssupermarktes. Aber auch dort wird es mit Jahreswechsel wohl
aussterben.
--
Bernd Gramlich Quod scripsi, scripsi.
> Aber der Dollar soll im Thaler seinen Ursprung haben. Gibt's dazu 'ne
> Quelle?
Genügt Dir Webster's New World Dictionary, oder darf's etwas
Wissenschaftlicheres sein?
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | "Religio bedeutet eigentlich soviel wie Aberglauben,
| | | |_| | Gewissensbisse, Frömmelei. Wer 'religiosus' ist ver-
| | | _ | brennt Hexen und nagelt bei Gewitter eine Eule an
|_|a |_| |_|a seine Haustür." (H.U.Geisler in desd)
> Du meintest DM 3.45? Man beachte den amerikanischen Dezimalpunkt,
Für Insider: "DECIMAL POINT IS COMMA." <g>
> Diese ein bis zwei Striche haben viele Währungsbezeichnung:
> Neben dem Dollar das Pfund £, der japanische Yen ¥, der chinesische Yuan
> ¥, der koreanische Won (ein quer durchgestrichenes W). Vielleicht weiß
> ja jemand noch mehr.
In AT hat man als Zeichen fuer "Schilling" handschriftlich oft ein S
mit deutlich ueberzeichneten Serifen (am oberes Boden nach Oben, am
unteteren Bogen nach unten) verwendet. Das sah dann fast aus wie ein
$-Zeichen mit durchbrochenem vertikalen Strich. Das habe ich in meiner
Volksschulzeit noch gelernt, aber wegen mangelndem Support im
EDV-Zeitalter wird es heutzutage kaum noch verwendet.
Und in Thailand sieht man oft das B fuer die Waehrung Baht vertikal
durchgestrichen ... offenbar eine imitation des chicken amerikanischen
Usus.
--
Gernot Katzer
Alles ueber Gewuerze im Web: http://www-ang.kfunigraz.ac.at/~katzer/germ
>> Allerdings trauert man bei uns eher den Geldscheinen mit kleinem
>> Wert (20 Schilling) hinterher und befürchtet, die vielen
>> schweren neuen Münzen
>
>Werden die Münzen auch überall angenommen?
Nur in jenen 12 Ländern der EU, die den Euro einführen.
>Kann man z.B. in Spanien mit deutschen Münzen bezahlen?
Ab Jänner: selbstverständlich.
M.
>>> es durchaus für denkbar, daß sich das Euro-Zeichen € durchsetzt.
>
> Auch dies ist _kein_ Euro-Zeichen, sondern das internationale
> Währungszeichen (ein Kreis mit vier Strichen).
Bei mir ist es korrekt zu sehen: Rundes E mit zwei Querstrichen.
ys
>Das kann ich nicht bestätigen. Ausgesprochen wird "drei Mark
>fünfundvierzig", geschrieben "3,45 DM" oder - bei aureichend
>amerikanisch Infizierten "DM 3,45".
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Nicht alles, wa Dir unbekannt ist, kommt deshalb aus Amiland.
Ich empfehle dringendst ein paar Blicke über den treudeutschen
Tellerrand. Dann wirst Du merken, dass offenbar ganz Europa schon
amisch verseucht ist. Selbst der Duden lässt "DM 3,45" zu -
j'accuse!
M.
>eine imitation des chicken amerikanischen Usus.
^^^^^^^
Wen Du den Chic meinst - und nicht das Hendl -, dann entweder
"schicken" oder "chiquen". "Chicken" ist unmöglich - MUSEN
jedenfalls.
>Wahrscheinlich wird's dann passieren, daß deutsche Euros in
>Spanien abgelehnt werden, weil "das ist kein spanisches Geld". Die
>erwarten da den Kopf von ihrem König (glaub ich), nicht das
>Brandenburger Tor. Warum soll das in der EU besser funktionieren
>als im UK?
Weil nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kein Mensch mehr die
Münzen umdrehen wird.
M.