Da im selben Kapitel auch "klönen" vorkam, vermute ich mal einen
norddeutschen Regionalismus. Kann das jemand einordnen? Ach ja, einmal
sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen begießen" etwas
merkwürdig.
Das Buch ist: "Neue Geschichten ab drei", von Hanne Schüler.
--
Q: What do computer engineers use for birth control?
A: Their personalities.
> Als Verkürzung von "Klebstoff" ist mir seit Kindertagen "der Kleber"
> vertraut. Als ich jetzt in einem Buch zweimal kurz hintereinander "die
> Klebe" vorlesen sollte, war mir dabei so komisch, daß ich die Erzählung
> für einen Kommentar unterbrechen mußte.
>
> Da im selben Kapitel auch "klönen" vorkam, vermute ich mal einen
> norddeutschen Regionalismus. Kann das jemand einordnen?
Ich bin mit "die Klebe" aufgewachsen, habe aber später auch "der
Kleber" angenommen.
> Ach ja, einmal
> sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen begießen" etwas
> merkwürdig.
Das wieder nicht. Pflanzen habe ich immer gegossen. Heute sage ich
gern, daß ich sie füttere.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Bei jeder Niederkunft verliert eine Frau 10 Milliarden Gehirnzellen,
das ist ungefähr so viel wie ein Junkie beim goldenen Schuß. (Moers)
Auf der Breite von Hannover kann man (konkrete) Blumen begießen
Der ganze Garten wird gegossen. Es gibt noch die makabre Variante, den
verstorbenen Ehegatten auf dem Friedhof zu begießen.
Helga
Einer gießt und einer düngt. Nicht in jeder Ehe funktioniert
die Arbeitsteilung so gut.
> Als Verkürzung von "Klebstoff" ist mir seit Kindertagen "der Kleber"
> vertraut. Als ich jetzt in einem Buch zweimal kurz hintereinander "die
> Klebe" vorlesen sollte, war mir dabei so komisch, daß ich die Erzählung
> für einen Kommentar unterbrechen mußte.
Vor lauter Aufregung hast du jetzt vergessen zu sagen, was "die Klebe"
sein soll. Eine Heißklebepistole?
--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de
> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
>
>> Als Verkürzung von "Klebstoff" ist mir seit Kindertagen "der Kleber"
>> vertraut. Als ich jetzt in einem Buch zweimal kurz hintereinander "die
>> Klebe" vorlesen sollte, war mir dabei so komisch, daß ich die Erzählung
>> für einen Kommentar unterbrechen mußte.
>
> Vor lauter Aufregung hast du jetzt vergessen zu sagen, was "die Klebe"
> sein soll. Eine Heißklebepistole?
Die meisten haben diese implizite Angabe meinem Beitrag korrekt
entnommen: das, was ich "Kleber" nennen würde, also Klebstoff. Und zwar
solcher, den Kinder beim Basteln verwenden, also wohl Pritt-Stift bis
Uhu.
> Oliver Cromm schrieb:
>> Ach ja, einmal sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen
>> begießen" etwas merkwürdig.
>
> Auf der Breite von Hannover kann man (konkrete) Blumen begießen
Hm, bei mir nur Pudel und freudige Ereignisse.
--
XML combines all the inefficiency of text-based formats with most of the
unreadability of binary formats. -- Oren Tirosh, comp.lang.python
>> Vor lauter Aufregung hast du jetzt vergessen zu sagen, was "die Klebe"
>> sein soll. Eine Heißklebepistole?
>
> Die meisten haben diese implizite Angabe meinem Beitrag korrekt
> entnommen: das, was ich "Kleber" nennen würde, also Klebstoff. Und zwar
> solcher, den Kinder beim Basteln verwenden, also wohl Pritt-Stift bis
> Uhu.
Kleber ist mir geläufig (und Klebe hätte ich im Kontext verstanden),
es scheint aber ein relativ junges Wort zu sein. Als Kinder haben wir
diese Stoffe (die Duosan-Rapid, Kittifix oder Barock-Büroleim hießen)
Leim genannt.
Matthias
--
Die Regierungen der Päpste waren nur kurz, obgleich immer der Vater
auf den Sohn folgte. Prof. Galletti
Wer zum Kuckuck ist dieser Galletti? => <http://www.galletti.de/>
= Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. =
>>> ... fand ich auch "sie wollte die Blumen begießen" etwas
>>> merkwürdig.
>>
>> Auf der Breite von Hannover kann man (konkrete) Blumen begießen
>
> Hm, bei mir nur Pudel und freudige Ereignisse.
Das ist unser Sprachgebrauch. Aber "das macht Sinn" auch (Reim
unbeabsichtigt). Könnte es sein, dass es sich dabei um
Schlichtdeutsch*) handelt? Gießen kann man Wasser oder als Stadt auch
besuchen. Eine Blume aber kann man nicht gießen, denn sie fließt so
schlecht. Begießen (z.B. mit Wasser) geht jedoch.
Wolfgang Neuß und Wolfgang Müller als Räuber im "Wirtshaus im
Spessart":
"Ach, das könnte schön sein,
ein Häuschen mit Garten,
und dann nach der Arbeit
unsre Rosen begiiiiieeeeeßen."
(Aus dem Gedächtnis evtl. ungenau)
*) Mir lag im etymosophischen Zusammenhang "Gossendeutsch" auf der
Zunge, aber das war mir dann doch zu abwertend.
--
Tschüs!
Arnulf
in de.etc.sprache.deutsch Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
> Als Verkürzung von "Klebstoff" ist mir seit Kindertagen "der Kleber"
> vertraut. Als ich jetzt in einem Buch zweimal kurz hintereinander "die
> Klebe" vorlesen sollte, war mir dabei so komisch, daß ich die Erzählung
> für einen Kommentar unterbrechen mußte.
> Da im selben Kapitel auch "klönen" vorkam, vermute ich mal einen
> norddeutschen Regionalismus. Kann das jemand einordnen? Ach ja, einmal
> sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen begießen" etwas
> merkwürdig.
Also wir (Berlin) haben die Blumen gegossen, und "die Klebe"
höchstens zur Klebeflasche gesagt (eben den Schwanz abgeschnitten),
nicht zum Kleber, den wir für deren Inhalt genommen haben.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
type longboolean=(true,false,maybe,perhaps,maybe_not);
Der Kleber war mich auch bekannt, klang aber mehr professionell (also
wenn von Handwerkern etc benutzt). Die Klebe war immer das Zeug zum
Basterln für Kinder.
>>> Ach ja, einmal sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen
>>> begießen" etwas merkwürdig.
>>
>> Auf der Breite von Hannover kann man (konkrete) Blumen begießen
>
> Hm, bei mir nur Pudel und freudige Ereignisse.
Nur freudige oder allgemein alle erfreulichen?
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.
> zwar solcher, den Kinder beim Basteln verwenden, also wohl
> Pritt-Stift bis Uhu.
In der Vorschule hatten wir mit dem Finger zu applizierenden
Papierkleber auf den Tischen stehen, der über ein angenehmes
Bittermandelaroma verfügte und deshalb auch als "Marzipankleber"
bekannt war; ein nicht unbeträchtlicher Anteil wurde zur Verklebung
unserer Mägen zweckentfremdet.
Der hieß Pelikanol, hieß er nicht?
Helmut,
dem das Zeug wegen des Geruchs
ein absoluter Graus war.
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
> Papierkleber ... der über ein angenehmes
> Bittermandelaroma verfügte und deshalb auch als "Marzipankleber"
> bekannt war; ein nicht unbeträchtlicher Anteil wurde zur Verklebung
> unserer Mägen zweckentfremdet.
Pelikanol! Hmm! ( Gehört für mich in die 50er-Jahre. Gab es da schon
Vorschule?)
Gruß,
Gunhild
> Der hieß Pelikanol, hieß er nicht?
>
> Helmut,
> dem das Zeug wegen des Geruchs
> ein absoluter Graus war.
Eigenartig - beim Bittermandelgeruch, bei Marzipan, scheiden sich die
Geister!
Gunhild
> Da im selben Kapitel auch "klönen" vorkam, vermute ich mal einen
> norddeutschen Regionalismus. Kann das jemand einordnen? Ach ja, einmal
> sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen begießen" etwas
> merkwürdig.
>
> Das Buch ist: "Neue Geschichten ab drei", von Hanne Schüler.
Die Geschichten von Weißnäschen und Schwarzpfötchen sind auch in
meinem mütterlichen Dasein Pflicht- Vorlese-Lektüre gewesen. Ich
glaube mich zu erinnern, dass Hanne Schüler aus Hamburg kommt und dass
die Geschichten so unpretentiös daherkommen, weil sie für die eigenen
Kinder ausgedacht worden waren.
Mein (und meiner diversen Klientel) Favorit der rororo-Rotfuchsbände
war das unter ähnlichen Vorzeichen entstandene "Pferd Huppdiwupp" von
Heinrich Hannover und die Nachfolgebände.
Gruß,
Gunhild
> Volker Gringmuth beliebte zu schreiben :
>>> zwar solcher, den Kinder beim Basteln verwenden, also wohl
>>> Pritt-Stift bis Uhu.
>>
>> der über ein angenehmes Bittermandelaroma verfügte und
>> deshalb auch als "Marzipankleber" bekannt war; ein nicht
>> unbeträchtlicher Anteil wurde zur Verklebung
>> unserer Mägen zweckentfremdet.
>
> Der hieß Pelikanol, hieß er nicht?
Bei mir klingelt da was...
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Wir können nicht genau wissen, auf welcher von vielen Zeitlinien wir
genau sind und wie die Zukunft dieser Linie exakt aussieht. Es
verbleibt eine Unschärfe. [Norbert Marzahn, das.Vau, 25.7.2002]
> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
>
>> Als Verkürzung von "Klebstoff" ist mir seit Kindertagen "der Kleber"
>> vertraut. Als ich jetzt in einem Buch zweimal kurz hintereinander "die
>> Klebe" vorlesen sollte, war mir dabei so komisch, daß ich die Erzählung
>> für einen Kommentar unterbrechen mußte.
>
> Vor lauter Aufregung hast du jetzt vergessen zu sagen, was "die Klebe"
> sein soll. Eine Heißklebepistole?
Eine Frau, die Klebearbeiten durchführt. Analog zur "Putze" oder
"Tippse".
> Vor lauter Aufregung hast du jetzt vergessen zu sagen, was "die Klebe"
> sein soll. Eine Heißklebepistole?
Ich kenn das nur als (regionalen?) Audruck für einen "harten Schuss"
(also genauer, die Fähigkeit, einen solchen abzugeben) insb. beim
Fußball.
--
Ich warte die B-Probe ab. Juan Muehlhuevos
Dieser Satz war mir auch sogleich eingefallen.
Ach, das könnte schön sein,
sein ehrbares Leben
daheim zu beschließen.
Ach, das könnte schön sein,
ein Häuschen mit Garten,
in dem ich und Frauchen uns're Rosen begießen.
Ach, das könnte schön sein,
sein ehrbares Leben,
so ganz auszukosten.
Ach das könnte schön sein,
ein Häuschen mit Garten,
in dem die Pistolen
und Patronen verrosten.
(Auch aus dem Gedächtnis weiterfabuliert. Irgendein Satzfragment fehlt
mir auch. Es war übrigens der Part von Neuss. Müllers ging dann weiter
mit:
Ich kenne eine Frau,
die wäre weiß Gott die richt'ge Braut.
Die hat 'nen Bauernhof,
der ist, und sie auch,sehr gut gebaut.
Der einzige kleine Fehler:
Sie hat noch einen Mann.
Mal sehn, wieich auf humane Art
sie zur Witwe machen kann.
Dann aber beide:
Ach das könnte schön sein...
------------------------------------------------
Wenn man in Urlaub fährt, bittet man die Nachbarn um das
"Blumengießen" - jedenfalls in Hamburg.
Gruß,
Gunhild
> On 27 Jun., 07:48, "Helmut P. Einfalt" wrote:
>
>> Der hieß Pelikanol, hieß er nicht?
>>
>> Helmut,
>> dem das Zeug wegen des Geruchs
>> ein absoluter Graus war.
> Eigenartig - beim Bittermandelgeruch, bei Marzipan, scheiden sich die
> Geister!
Und beim Bärendreck!
Gruß, Michael
--
"Deutsch" ist eine Illusion.
Oliver Cromm in d.e.s.d.
>> Vor lauter Aufregung hast du jetzt vergessen zu sagen, was "die Klebe"
>> sein soll. Eine Heißklebepistole?
>
>Ich kenn das nur als (regionalen?) Audruck für einen "harten Schuss"
>(also genauer, die Fähigkeit, einen solchen abzugeben) insb. beim
>Fußball.
In diesem Kontext dürfte das vom Schlag abgeleitet sein: Jemanden eine
kleben.
--
Viele Grüße
Gerald Fix
> Ach, das könnte schön sein,
Siehe
http://www.spackonauten.org/cgi-bin/mt/mt-comments.cgi?entry_id=1074
> Wenn man in Urlaub fährt, bittet man die Nachbarn um das
> "Blumengießen" - jedenfalls in Hamburg.
Auch hier in Lübeck und in meiner alten Heimat Worms. Ich konzedierte
ja schon, dass das gängiger Sprachgebrauch ist, bin aber nicht sicher,
ob es korrekt ist.
--
Tschüs!
Arnulf
> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
>
>>>> Ach ja, einmal sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen
>>>> begießen" etwas merkwürdig.
>>>
>>> Auf der Breite von Hannover kann man (konkrete) Blumen begießen
>>
>> Hm, bei mir nur Pudel und freudige Ereignisse.
>
> Nur freudige oder allgemein alle erfreulichen?
Erwischt - nun blase ich im Trübsaal und gieße mir zwei hinter die
Binde. Was heißt eigentlich "Binde" in dem Satz? Eine
Krawatte-Schleife-Fliege?
> in de.etc.sprache.deutsch Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
>> Als Verkürzung von "Klebstoff" ist mir seit Kindertagen "der Kleber"
>> vertraut. Als ich jetzt in einem Buch zweimal kurz hintereinander "die
>> Klebe" vorlesen sollte, war mir dabei so komisch, daß ich die Erzählung
>> für einen Kommentar unterbrechen mußte.
>
>> Da im selben Kapitel auch "klönen" vorkam, vermute ich mal einen
>> norddeutschen Regionalismus. Kann das jemand einordnen? Ach ja, einmal
>> sensibilisiert, fand ich auch "sie wollte die Blumen begießen" etwas
>> merkwürdig.
>
> Also wir (Berlin) haben die Blumen gegossen, und "die Klebe"
> höchstens zur Klebeflasche gesagt (eben den Schwanz abgeschnitten),
> nicht zum Kleber, den wir für deren Inhalt genommen haben.
Interessant. Im Text kann ich freilich nicht entscheiden, ob eine
Flasche Klebstoff oder deren Inhalt gesucht wird; ich habe den
Unterschied nie gemacht.
P.S. Dein Beitrag war mir zunächst entgangen, ist er trotz des gestrigen
Datums erste heute rausgegangen?
--
Skyler: Uncle Cosmo ... why do they call this a word processor?
Cosmo: It's simple, Skyler ... you've seen what food processors do
to food, right?
Cartoon by Jeff MacNelley
>>>> Auf der Breite von Hannover kann man (konkrete) Blumen
>>>> begießen
>>> Hm, bei mir nur Pudel und freudige Ereignisse.
>> Nur freudige oder allgemein alle erfreulichen?
> Erwischt - nun blase ich im Trübsaal
Das musste ich dreimal lesen, bevor ich den Witz vestanden habe.
> und gieße mir zwei hinter die Binde. Was heißt eigentlich
> "Binde" in dem Satz? Eine Krawatte-Schleife-Fliege?
Ich vermute, dass ja.
M.
> Erwischt - nun blase ich im Trübsaal und gieße mir zwei hinter die
> Binde. Was heißt eigentlich "Binde" in dem Satz? Eine
> Krawatte-Schleife-Fliege?
Hier: Halsbinde
Gruß,
Gunhild
> Mathias Körber am 27 Jun 2007:
>
>> Mir sind alle diese so geläufig (aufgewachsen im Hamburger Umland).
>
> Auch als Kernhamburger sind einem die Begriffe alle geläufig.
> Selbstverständlich begieße ich die Blumen, und manchmal
> klöne ich dabei mit ihnen ;-)
Antworten sie dir dann auch?
Da Didi, dem die Werbekampagne "Laßt Blumen sprechen!" noch sehr
geläufig ist.
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Wir sind die schnellsten: Während andere noch fallen, liegen wir
bereits auf der Schnauze.
>> Eigenartig - beim Bittermandelgeruch, bei Marzipan, scheiden sich die
>> Geister!
>
> Und beim Bärendreck!
Jetzt, Michael, mußt ihnen erst wieder ausdeutschen, was ein Bärendreck
ist (mir natürlich net, weil ich weiß es!)
Helmut
> Michael Baumgartner beliebte zu schreiben :
>
>>> Eigenartig - beim Bittermandelgeruch, bei Marzipan, scheiden sich die
>>> Geister!
>>
>> Und beim Bärendreck!
>
> Jetzt, Michael, mußt ihnen erst wieder ausdeutschen, was ein Bärendreck
> ist (mir natürlich net, weil ich weiß es!)
>
Im Zuge der bairisch-österreichischen Nachbarschaftshilfe: ein Bärendreck
tut ein Lakritz sein.
Ciao
Wolfram
--
Lieber Gott, nimm es hin,/daß ich was Besond'res bin./Und gib ruhig einmal
zu,/daß ich klüger bin als du./Preise künftig meinen Namen,/denn sonst
setzt es etwas. Amen.
ROBERT GERNHARDT
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Nix schließt sich nie nicht aus. Ich mochte Pelikanol (hm, ha), ich liebe
Marzipan und Bärendreck desgleichen. Und Knoblauch.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er hofft, daß Intelligenz nicht vererblich ist.
Daraufhin, sagt er, hat ihm sein Vater eine runtergehaut.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
> Erwischt - nun blase ich im Trübsaal und gieße mir zwei hinter die
> Binde. Was heißt eigentlich "Binde" in dem Satz? Eine
> Krawatte-Schleife-Fliege?
Ich vermute Kragenbinde (ein Wechselkragenfutter zum Inshemdknöpfen).
Matthias
--
Die Regierungen der Päpste waren nur kurz, obgleich immer der Vater
auf den Sohn folgte. Prof. Galletti
Wer zum Kuckuck ist dieser Galletti? => <http://www.galletti.de/>
= Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. =
> Aber:Schließt es sich gegenseitig auch aus.
> Ich jedenfalls liebe Pelikanol, Marzipangeschmack und verabscheue
> Lakritzen.
Ich wußte, daß ich pervers bin.
vG, Lakritze und Marzipan mögend, nur nicht unbedingt gleichzeitig
> Dieter Bruegmann am 27 Jun 2007:
>
>> Da Didi, dem die Werbekampagne "Laßt Blumen sprechen!" noch sehr
>> geläufig ist.
>
> Schnapswerbung ("Doornkaat") an der U- und Straßenbahn ist mir auch
> noch geläufig. Heutzutage undenkbar.
"Darauf einen Dujardin! Hicks!"
(Standardphrase im häuslichen Kasperletheater, als wir so ca. 6 waren,
bekannt - man glaubt es kaum - aus dem Fernsehen!)
--
GOGELICH,gogelig, (...) 'fröhlich, lustig, ausgelassen'
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
> Gunhild Simon <famsi...@yahoo.de> wrote:
>
>> Aber:Schließt es sich gegenseitig auch aus.
>> Ich jedenfalls liebe Pelikanol, Marzipangeschmack und verabscheue
>> Lakritzen.
>
> Ich wußte, daß ich pervers bin.
>
> vG, Lakritze und Marzipan mögend, nur nicht unbedingt gleichzeitig
Na ja, gleichzeitig... Aber sonst... Ah!
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, wenn er Diktator wär, wär er immer freundlich zu die
Leut. Nur die Opposition, sagt er, hätt nix zu lachen bei ihm.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
> Schnapswerbung ("Doornkaat") an der U- und Straßenbahn ist mir auch
> noch geläufig. Heutzutage undenkbar.
Wieso das denn? WIMNI fährt in Erfurt 'ne Jägermeister-Bahn.
> "Darauf einen Dujardin! Hicks!"
>
> (Standardphrase im häuslichen Kasperletheater, als wir so ca. 6 waren,
> bekannt - man glaubt es kaum - aus dem Fernsehen!)
Und dann war da noch der weißhaarige, soignierte Herr mit dem sämigen
Organ: "Wenn einem etwas Gutes widerfährt - das ist schon einen Asbach
Uralt wert." Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
"Erst mal entspannen, erst mal Picon".
Ja, liebe Kinder, so war das, als euer Opa noch klein war.
Ciao
Wolfram
--
Alle sind verrückt, außer dir und Mir. Und dir ist auch schon bißchen
meschugge.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
Nicht nur sämig. Extrem, erst recht quälend für einen Nuschler wie mich,
diese extrem akzentuierten Endkonsonanten: "In Asbach Ur'al't ist der
Geis't des Weiness" (was ich mit "Asbach Uralt enthält Allohol" übersetze)
> Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
> Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
> "Erst mal entspannen, erst mal Picon".
> Ja, liebe Kinder, so war das, als euer Opa noch klein war.
Wenn Oliver mit 6 schon Reklame sah, dann kennt er das auch noch. Und
die Asbach Uralt Reklame wird, auch wenn sie alt wie Asbach ist, auch
heute noch so gesendet oder wurde es (ich sehe selten zu dieser Zeit
fern) noch vor wenigen Jahren.
-kut
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
>> Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
>> "Erst mal entspannen, erst mal Picon".
>> Ja, liebe Kinder, so war das, als euer Opa noch klein war.
>
> Wenn Oliver mit 6 schon Reklame sah, dann kennt er das auch noch. Und
> die Asbach Uralt Reklame wird, auch wenn sie alt wie Asbach ist, auch
> heute noch so gesendet oder wurde es (ich sehe selten zu dieser Zeit
> fern) noch vor wenigen Jahren.
>
Immer noch mit demselben Model?
Ciao
Wolfram
--
Aneck-Dote
Mit ein bißchen Abschleifen kann man sie ganz leicht zur locker-flockigen
Anekdote machen.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
in de.etc.sprache.deutsch Volker Gringmuth <eink...@gmx.net> wrote:
> In der Vorschule hatten wir mit dem Finger zu applizierenden
> Papierkleber auf den Tischen stehen, der über ein angenehmes
> Bittermandelaroma verfügte und deshalb auch als "Marzipankleber"
> bekannt war; ein nicht unbeträchtlicher Anteil wurde zur Verklebung
> unserer Mägen zweckentfremdet.
Ach daher kommt "an seinem Amt kleben"...:-)
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Um Rekursion zu verstehen, muß man entweder einen kennen, der
sie versteht, oder sie schon verstanden haben. (M. Freericks)
[Asbcah, Picon]
> Wenn Oliver mit 6 schon Reklame sah, dann kennt er das auch noch.
Absolut. Warte, mit 6? Wir haben den Fernseher angechafft, ich glaube,
als ich 7 war, aber Oma und Opa ein paar Jahre früher.
> Und die Asbach Uralt Reklame wird, auch wenn sie alt wie Asbach ist,
> auch heute noch so gesendet
Es ist eines der Themen dieses Unterunterfadens, daß Werbung für Alkohol
aus dem Fernsehen schon geraume Zeit verbannt ist.
--
Oliver C.
> On Thu, 28 Jun 2007 01:55:28 +0200, Kai- Uwe Thiessenhusen wrote: [...]
>> Und die Asbach Uralt Reklame wird, auch wenn sie alt wie Asbach ist,
>> auch heute noch so gesendet
>
> Es ist eines der Themen dieses Unterunterfadens, daß Werbung für Alkohol
> aus dem Fernsehen schon geraume Zeit verbannt ist.
Keine Bikini-Schönheiten mehr, die sich im Wasser tummeln und danach
Bacardi schlürfen?
Da Didi, da schon lange keine Fernsehwerbung mehr gesehen hat.
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Milz an Großhirn, Milz an Großhirn: Soll ich mich auch ballen?
> Am Wed, 27 Jun 2007 17:55:24 -0400 schrieb Oliver Cromm:
>
>> "Darauf einen Dujardin! Hicks!"
>>
>> (Standardphrase im häuslichen Kasperletheater, als wir so ca. 6 waren,
>> bekannt - man glaubt es kaum - aus dem Fernsehen!)
>
> Und dann war da noch der weißhaarige, soignierte Herr mit dem sämigen
> Organ: "Wenn einem etwas Gutes widerfährt - das ist schon einen Asbach
> Uralt wert." Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
> Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
> "Erst mal entspannen, erst mal Picon".
Und dann war da dieser Herr in Anzug und mit Hut, der im Urwald stand
und Tchibo-Kaffee schlürfte: Der Tchibo-Kaffee-Experte.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Hoffentlich gibts bald ein effektives Gesetz gegen Aufzwängen von
Information zulasten des Lesers. (Utz Pflock in dang)
> Ulrich Witte schrieb:
>
>> Schnapswerbung ("Doornkaat") an der U- und Straßenbahn ist mir auch
>> noch geläufig. Heutzutage undenkbar.
>
> Wieso das denn? WIMNI fährt in Erfurt 'ne Jägermeister-Bahn.
In Berlin fuhr ein Doppeldecker mit Totalwerbung für Köstritzer
Schwarzbier. Über der Einstiegstür der Hinweis "Im Bus leider kein
Ausschank".
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
>> Da Didi, dem die Werbekampagne "Laßt Blumen sprechen!" noch sehr
>> geläufig ist.
>
> Schnapswerbung ("Doornkaat") an der U- und Straßenbahn ist mir auch
> noch geläufig. Heutzutage undenkbar. Und natürlich "Hast Du keinen,
> leih Dir einen." von Severin & Lührs (sp?) an den Brandmauern.
Damals reichte auch schon ein "Juno bitte!" als Zigarettenwerbung.
Solltest du es tatsächlich mal in die Hauptstadt schaffen, gehen wir
in ein Lokal im Europa-Center[1], das komplett mit alten
Werbeschildern ausstaffiert ist.
Da Didi
Fußnötiges:
===========
[1] "Kartoffelkiste" - das Essen ist dort nicht unbedingt
empfehlenswert
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
> Selbstverständlich begieße ich die Blumen, und manchmal
> klöne ich dabei mit ihnen ;-)
^^^^^
Im Duden (und auch in andern Wörterbüchern) steht unter Stichwort
"klönen" = (nordd. für gemütlich plaudern; schwatzen.
In der Schweiz versteht man unter "klönen" (chlöne): "jammern".
Ist diese Bedeutung in DE denn völlig unbekannt?
--
Yvonne Steiner
> Im Duden (und auch in andern Wörterbüchern) steht unter Stichwort
>
> "klönen" = (nordd. für gemütlich plaudern; schwatzen.
>
> In der Schweiz versteht man unter "klönen" (chlöne): "jammern".
> Ist diese Bedeutung in DE denn völlig unbekannt?
Etymologisch lässt sich ein Sinnzusammenhang herstellen zwischen
beiden Bedeutungen :
"Das im älteren Niederd. in den Bedeutunen "tönen; durchdringend oder
weitschweifig reden; klagen" gebräuchliche Verb ist wahrscheinlich
lautnachahmender Herkunft. ... "(Duden, Herkunftswörterbuch 06)
Gruß,
Gunhild
Bin in S.-H. aufgewachsen, und ja, das Wort "Klebe" ist mir entfernt
geläufig. Ich würde aber sagen, daß ich es nur für flüssigen Klebstoff
benutzt habe.
> Wolfram Heinrich (Thu, 28 Jun 2007 01:21:53 +0200):
>
>> Am Wed, 27 Jun 2007 17:55:24 -0400 schrieb Oliver Cromm:
>>
>>> "Darauf einen Dujardin! Hicks!"
>>>
>>> (Standardphrase im häuslichen Kasperletheater, als wir so ca. 6 waren,
>>> bekannt - man glaubt es kaum - aus dem Fernsehen!)
>>
>> Und dann war da noch der weißhaarige, soignierte Herr mit dem sämigen
>> Organ: "Wenn einem etwas Gutes widerfährt - das ist schon einen Asbach
>> Uralt wert." Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
>> Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
>> "Erst mal entspannen, erst mal Picon".
>
> Und dann war da dieser Herr in Anzug und mit Hut, der im Urwald stand
> und Tchibo-Kaffee schlürfte: Der Tchibo-Kaffee-Experte.
>
Von dem hat dann ein Verräter ausgeplaudert, er sei Brite und tränke - wen
wundert's - vorzugsweise Thè.
Ciao
Wolfram
--
Wer mit 15 Kommunist ist, ist wahrscheinlich nur sentimental. Wer es mit 50
immer noch nicht ist, ist entweder schwachsinnig oder Unternehmer.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
> Es ist eines der Themen dieses Unterunterfadens, daß Werbung für Alkohol
> aus dem Fernsehen schon geraume Zeit verbannt ist.
Und wenn ein Fußballspiel kommt, heißt es, dieses Spiel würde einem von
a) Krombacher oder
b) Bitburger gewidmet.
Nie wird einem ein Spiel von Nescafè oder Kukident gewidmet.
Ciao
Wolfram
--
Wie viele Metzger wohl mögen schon auf der Suche nach dem Schwein der
Weisen gescheitert sein?
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
> Am Thu, 28 Jun 2007 08:26:31 +0200 schrieb Dieter Bruegmann:
>
>> Wolfram Heinrich (Thu, 28 Jun 2007 01:21:53 +0200):
>>
>>> Am Wed, 27 Jun 2007 17:55:24 -0400 schrieb Oliver Cromm:
>>>
>>>> "Darauf einen Dujardin! Hicks!"
>>>>
>>>> (Standardphrase im häuslichen Kasperletheater, als wir so ca. 6 waren,
>>>> bekannt - man glaubt es kaum - aus dem Fernsehen!)
>>>
>>> Und dann war da noch der weißhaarige, soignierte Herr mit dem sämigen
>>> Organ: "Wenn einem etwas Gutes widerfährt - das ist schon einen Asbach
>>> Uralt wert." Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
>>> Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
>>> "Erst mal entspannen, erst mal Picon".
>>
>> Und dann war da dieser Herr in Anzug und mit Hut, der im Urwald stand
>> und Tchibo-Kaffee schlürfte: Der Tchibo-Kaffee-Experte.
>>
> Von dem hat dann ein Verräter ausgeplaudert, er sei Brite und tränke - wen
> wundert's - vorzugsweise Thè.
Und vor allem: Dieser 'Experte' sei nur ein Schauspieler!
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
"Ich finde schwarze Strapse aufregend", sagt sie ihrer Nachbarin.
"Und wie bringen Sie Ihren Mann dazu, welche anzuziehen?"
> Ich jedenfalls liebe Pelikanol, Marzipangeschmack und verabscheue
> Lakritzen.
Count me in.
M.
> Man kann aber auch "Gib mir mal das UHU" sagen
In AT ausschließlich *der* UHU.
M.
> So sehe ich das auch. Man kann aber auch "Gib mir mal das UHU" sagen
> und bekommt in der Regel Papierkleber.
Bei uns in Bayern hieße das "... den UHU", denn er ist männlich.
In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob die Grenzen für
folgende Gegensatzpaare annähern gleich verlaufen (letztere immer die
südliche Variante, zumindest in Bayern und Österreich gängig:
das UHU - der UHU
die Cola - das Cola
die Fünf - der Fünfer
Gruß, Michael
--
"Deutsch" ist eine Illusion.
Oliver Cromm in d.e.s.d.
> das UHU - der UHU
> die Cola - das Cola
> die Fünf - der Fünfer
das Tesa -- der Tixo
(letzterer das österr. Referenzprodukt)
Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
>Michael Baumgartner beliebte zu schreiben :
>
>> das UHU - der UHU
>> die Cola - das Cola
>> die Fünf - der Fünfer
>
> das Tesa -- der Tixo
Der Tixo?
Bei mir immer noch "das Tixo"
lg
Wolfgang
--
Das Problem ist oft, dass die Anbieter gar nicht wissen, was sie anbieten
wollen, könnten oder sollten und die resultierende Inhaltslosigkeit dann
hinter einer bunten Fassade kaschieren. Christoph Päper in dciwam
Neu: http://www.traumrouten.com/Content.Node/Service/traumrouten-tour-2007.php
>> das Tesa -- der Tixo
> Der Tixo?
> Bei mir immer noch "das Tixo"
Bei mir auch.
M.
> Michael Baumgartner beliebte zu schreiben :
>
>> das UHU - der UHU
>> die Cola - das Cola
>> die Fünf - der Fünfer
>
> das Tesa -- der Tixo
Es sollte schon das selbe Wortsein, aber es paßt ja auch so, weil bei
uns dahoam alle "der Tesa" sagen.
> Wolfram Heinrich (Thu, 28 Jun 2007 11:39:03 +0200):
>
>> Am Thu, 28 Jun 2007 08:26:31 +0200 schrieb Dieter Bruegmann:
>>
>>> Wolfram Heinrich (Thu, 28 Jun 2007 01:21:53 +0200):
>>>
>>>> Am Wed, 27 Jun 2007 17:55:24 -0400 schrieb Oliver Cromm:
>>>>
>>>>> "Darauf einen Dujardin! Hicks!"
>>>>>
>>>>> (Standardphrase im häuslichen Kasperletheater, als wir so ca. 6 waren,
>>>>> bekannt - man glaubt es kaum - aus dem Fernsehen!)
>>>>
>>>> Und dann war da noch der weißhaarige, soignierte Herr mit dem sämigen
>>>> Organ: "Wenn einem etwas Gutes widerfährt - das ist schon einen Asbach
>>>> Uralt wert." Nicht zu vergessen, Jacques, den Lebenskünstler aus Paris, mit
>>>> Baskenmütze, Schnurrbart unter dem Arm und Baguette auf der Oberlippe:
>>>> "Erst mal entspannen, erst mal Picon".
>>>
>>> Und dann war da dieser Herr in Anzug und mit Hut, der im Urwald stand
>>> und Tchibo-Kaffee schlürfte: Der Tchibo-Kaffee-Experte.
>>>
>> Von dem hat dann ein Verräter ausgeplaudert, er sei Brite und tränke - wen
>> wundert's - vorzugsweise Thè.
>
> Und vor allem: Dieser 'Experte' sei nur ein Schauspieler!
>
Das war immer zu befürchten. Es gibt ja Werbespots, in denen der Firmenchef
selbst auftritt - "Ich heiße Jott Jott Darboven und ich empfehle Ihnen
Kaffffe Hack."
Ciao
Wolfram
--
Denn bei Tempo 200 reduziert sich die Gefahr, überholt zu werden,
drastisch, der Fahrer kann sich voll auf den Verkehr vor dem Auto
konzentrieren. Das ist auch besser so, gerade an einem Tag wie diesem. Der
Himmel ist bedeckt, ab und zu nieselt es.
ZEITSCHRIFT "FIRMENAUTO"
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
> > Die meisten haben diese implizite Angabe meinem Beitrag korrekt
> > entnommen: das, was ich "Kleber" nennen würde, also Klebstoff. Und zwar
> > solcher, den Kinder beim Basteln verwenden, also wohl Pritt-Stift bis
> > Uhu.
>
> Kleber ist mir geläufig (und Klebe hätte ich im Kontext verstanden),
> es scheint aber ein relativ junges Wort zu sein. Als Kinder haben wir
> diese Stoffe (die Duosan-Rapid, Kittifix oder Barock-Büroleim hießen)
> Leim genannt.
Dousan hieß bei uns Holfast (plattdt. halt fest), "hol fast" war auch
der Schlachtruf des Greifswalder Vereins zur Pflege der Plattdt.
Spraak - FR
>>>> Und dann war da dieser Herr in Anzug und mit Hut, der im Urwald stand
>>>> und Tchibo-Kaffee schlürfte: Der Tchibo-Kaffee-Experte.
>>>>
>>> Von dem hat dann ein Verräter ausgeplaudert, er sei Brite und tränke - wen
>>> wundert's - vorzugsweise Thè.
>>
>> Und vor allem: Dieser 'Experte' sei nur ein Schauspieler!
>>
> Das war immer zu befürchten. Es gibt ja Werbespots, in denen der Firmenchef
> selbst auftritt - "Ich heiße Jott Jott Darboven und ich empfehle Ihnen
> Kaffffe Hack."
Der war tatsächlich der Echte! In einem Bericht über die Hamburger
Speicherstadt kam auch die Firma Darboven vor, die dort immer noch ein
Lager hat. Da führte der Chef persönlich durch die Räume.
Aber Dr. Best ist getürkt.
Und Clementine hieß auch nicht so.
Was ist eigentlich aus Dieter "Lochfraß" Bürgy geworden?
Und wo steckt Dr. Dralle?
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Azubi-Falle: Ersatzluftblase für die Wasserwaage
> >> Und beim Bärendreck!
>
> > Jetzt, Michael, mußt ihnen erst wieder ausdeutschen, was ein Bärendreck
> > ist (mir natürlich net, weil ich weiß es!)
>
> Im Zuge der bairisch-österreichischen Nachbarschaftshilfe: ein Bärendreck
> tut ein Lakritz sein.
Neulich las ich (in Vanity Fair, ja das habe ich einmal erworben) von
einer Musikbande die sich Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF)
nennt oder nannte - FR
Man kann aber auch schnacken. Und denn gibt's noch den Klönschnack.
In Dänemark wurde ich belehrt, daß man nicht, wie ich's gewohnt, mit
der Tür ins Haus fällt, sondern erst mal einen hygelschnack beginnt
(hygelig = gemütlich) - FR
Ach, die kennst du nicht mehr? Ach so, du warst ja damals noch in der
Ostzone wohnhaft.
Ciao
Wolfram
--
Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger scheint die
Reise.
AUSTRALISCHES SPRICHWORT (MAORI)
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
>> Neulich las ich (in Vanity Fair, ja das habe ich einmal
>> erworben) von einer Musikbande die sich
>> Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF) nennt oder nannte
> Neulich?! Das ist doch schon ca. 25 Jahre her,
Gut getippt. 1983/83 hatten die ihre Tophits ("Taxi", "Ich bin der
Hass" iirc). In der Zeit habe ich Zivildienst geleistet.
> so lang wie das Spiel von Gijón.
25. Juni 1982.
M.
> Wolfram Heinrich (Thu, 28 Jun 2007 15:29:18 +0200):
>
>>>>> Und dann war da dieser Herr in Anzug und mit Hut, der im Urwald stand
>>>>> und Tchibo-Kaffee schlürfte: Der Tchibo-Kaffee-Experte.
>>>>>
>>>> Von dem hat dann ein Verräter ausgeplaudert, er sei Brite und tränke - wen
>>>> wundert's - vorzugsweise Thè.
>>>
>>> Und vor allem: Dieser 'Experte' sei nur ein Schauspieler!
>>>
>> Das war immer zu befürchten. Es gibt ja Werbespots, in denen der Firmenchef
>> selbst auftritt - "Ich heiße Jott Jott Darboven und ich empfehle Ihnen
>> Kaffffe Hack."
>
> Der war tatsächlich der Echte!
Eben. Und das merkte man. Das war sowas von laienhaft...
> Aber Dr. Best ist getürkt.
>
Der war zu schön.
Ciao
Wolfram
--
Wer an allem schuld ist, muß doch ursprünglich alles in der Hand gehabt
haben, und was ist das anderes als gesteigerter Größenwahn? Vieles, was
sich als Schuld tarnt, ist nichts anderes als das Hirngespinst des
Machtbesessenen, die dünkelhafte, in groteskem Widerspruch zur Realität
stehende Annahme, alles beeinflussen zu können.
CELIA FREMLIN
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
>> "klönen" = (nordd. für gemütlich plaudern; schwatzen.
>> In der Schweiz versteht man unter "klönen" (chlöne): "jammern".
>> Ist diese Bedeutung in DE denn völlig unbekannt?
> Etymologisch lässt sich ein Sinnzusammenhang herstellen zwischen
> beiden Bedeutungen :
> "Das im älteren Niederd. in den Bedeutunen "tönen; durchdringend oder
> weitschweifig reden; klagen" gebräuchliche Verb ist wahrscheinlich
> lautnachahmender Herkunft. ... "(Duden, Herkunftswörterbuch 06)
Wird dort die Qualität des Ö näher bestimmt?
Ich kenne das norddeutsche "klönen" nur mit langem *offenem* Ö [œ:],
ähnlich wie im englischen "burning", vermute aber, daß das
schweizerische "chlöne" mit *geschlossenem* Ö [ø:] gesprochen wird -
oder irre ich mich?
Ähnliche Vokalqualität wie "klönen" hat das ebenfalls norddeutsche
"drönen" = albernes, überflüssiges Zeug reden. Eine Etymologie dafür
weiß ich nicht.
j/\a
> Am Thu, 28 Jun 2007 07:00:46 -0700 schrieb Florian Ritter:
>>
>> Neulich las ich (in Vanity Fair, ja das habe ich einmal erworben) von
>> einer Musikbande die sich Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF)
>> nennt oder nannte - FR
>
> Ach, die kennst du nicht mehr? Ach so, du warst ja damals noch in der
> Ostzone wohnhaft.
Das muss nix heißen. Mir war die Kapelle durchaus vertraut, auch damals schon.
Kodo der Dritte, aus der Sternenmitte!
--
Nothing says I'm top of the freaking food chain like turducken, w00t!
Hierzu weiß das Herkunftswörterbuch (Duden 06) wiederum Rat:
"dröhnen: Das im 17. Jh. aus dem Niederd. ins Hochd. übernommene Verb
geht zurück auf mnd. drönen "mit Erschütterung lärmen"....
Gruß,
Gunhild
> Am Wed, 27 Jun 2007 23:35:30 -0400 schrieb Oliver Cromm:
>
>> Es ist eines der Themen dieses Unterunterfadens, daß Werbung für Alkohol
>> aus dem Fernsehen schon geraume Zeit verbannt ist.
>
> Und wenn ein Fußballspiel kommt, heißt es, dieses Spiel würde einem von
> a) Krombacher oder
> b) Bitburger gewidmet.
>
> Nie wird einem ein Spiel von Nescafè oder Kukident gewidmet.
Weil auch mit Werbung nicht sehr viele Zuschauer während des Spiels Nescafè
oder Kukident trinken würden.
Es gibt auch noch den Jever-Typ, der irgendwo zwischen den Dünen ins Koma
fällt.
> Aber Dr. Best ist getürkt.
>
> Und Clementine hieß auch nicht so.
>
> Was ist eigentlich aus Dieter "Lochfraß" Bürgy geworden?
Der heißt wirklich so und repaiert auch wirklich Waschmaschinen.
> Und wo steckt Dr. Dralle?
Dann gibt's noch Onkel Dittmeyer. Der war meines Wissens echt.
Ich hätte "... den Uhu" gesagt.
> Am Wed, 27 Jun 2007 19:35:54 +0200 schrieb Ulrich Witte:
>
>> So sehe ich das auch. Man kann aber auch "Gib mir mal das UHU" sagen
>> und bekommt in der Regel Papierkleber.
>
> Bei uns in Bayern hieße das "... den UHU", denn er ist männlich.
>
> In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob die Grenzen für
> folgende Gegensatzpaare annähern gleich verlaufen (letztere immer die
> südliche Variante, zumindest in Bayern und Österreich gängig:
>
> das UHU - der UHU
> die Cola - das Cola
> die Fünf - der Fünfer
Stimme aus dem Zonenrandgebiet: der UHU, die Cola, die Fünf. Wobei mir
das UHU und der Fünfer auch vertraut erscheinen, nur das Cola nicht so
recht.
--
GUGELFUHR(E), f., scherz, spasz, narrheit,
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
> On 2007-06-28 09:10:58 -0500, Wolfram Heinrich <theodo...@freenet.de> said:
>
>> Am Thu, 28 Jun 2007 07:00:46 -0700 schrieb Florian Ritter:
>>>
>>> Neulich las ich (in Vanity Fair, ja das habe ich einmal erworben) von
>>> einer Musikbande die sich Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF)
>>> nennt oder nannte - FR
>>
>> Ach, die kennst du nicht mehr? Ach so, du warst ja damals noch in der
>> Ostzone wohnhaft.
>
> Das muss nix heißen. Mir war die Kapelle durchaus vertraut, auch damals schon.
>
> Kodo der Dritte, aus der Sternenmitte!
Ge - nau, dieser...
Ich bin so häßlich, ich bin der Haß
Ciao
Wolfram
--
Wenn der Winter kommt, kann der Frühling da fern sein?
WILLIAM SHAKESPEARE
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
> Florian Ritter schrieb:
>
>> Neulich las ich (in Vanity Fair, ja das habe ich einmal erworben) von
>> einer Musikbande die sich Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF)
>> nennt oder nannte
>
> Neulich?! Das ist doch schon ca. 25 Jahre her
Tja, für Flori, den ewigen Greifswalder, ist das neulich.
--
Oliver C.
45n31, 73w34
Temperature: 24.5°C (Humidex: 30) (1:00 PM EDT Thursday 28 June 2007)
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Wolfram Heinrich schrieb:
>
>> Und wenn ein Fußballspiel kommt, heißt es, dieses Spiel würde einem von
>> a) Krombacher oder
>> b) Bitburger gewidmet.
>> Nie wird einem ein Spiel von Nescafè oder Kukident gewidmet.
>
> Nicht "gewidmet", sondern "präsentiert".
>
Stimmt. Gewidmet wurden einem Sendungen früher (heute noch?) im ORF.
Ciao
Wolfram
--
Bankweisheit (dänisch)
Öre wem Öre gebührt.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
>> Was ist eigentlich aus Dieter "Lochfraß" Bürgy geworden?
>
> Der heißt wirklich so und repaiert auch wirklich Waschmaschinen.
Da hat der gräßliche Werbespot offenbar nicht seinem Ruf geschadet.
>> Und wo steckt Dr. Dralle?
>
> Dann gibt's noch Onkel Dittmeyer. Der war meines Wissens echt.
Hat der Mordaufruf nichts bewirkt?
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Ich gehe davon aus, dass die roem.-kath. Kirche auch ohne Petrus
bestehen kann. Sie kann ihn einfach absprengen, wie eine verbrauchte
Raketenstufe. [Norbert Marzahn, das.Vau, 23.8.2001]
> Am Thu, 28 Jun 2007 16:20:57 GMT schrieb René:
>
>> On 2007-06-28 09:10:58 -0500, Wolfram Heinrich <theodo...@freenet.de>
>> said:
>>
>>> Am Thu, 28 Jun 2007 07:00:46 -0700 schrieb Florian Ritter:
>>>>
>>>> Neulich las ich (in Vanity Fair, ja das habe ich einmal erworben) von
>>>> einer Musikbande die sich Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF)
>>>> nennt oder nannte - FR
>>>
>>> Ach, die kennst du nicht mehr? Ach so, du warst ja damals noch in der
>>> Ostzone wohnhaft.
>>
>> Das muss nix heißen. Mir war die Kapelle durchaus vertraut, auch damals
>> schon.
>>
>> Kodo der Dritte, aus der Sternenmitte!
>
> Ge - nau, dieser...
> Ich bin so häßlich, ich bin der Haß
... und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt...
>>> das UHU - der UHU
>>> die Cola - das Cola
>>> die Fünf - der Fünfer
>>
>> das Tesa -- der Tixo
>
> Es sollte schon das selbe Wortsein, aber es paßt ja auch so, weil bei
> uns dahoam alle "der Tesa" sagen.
Es scheint zumindest hier Salzburg was mit die Boarn gemeinsam zu haben,
wie?
Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
> das ebenfalls norddeutsche
>> "drönen" = albernes, überflüssiges Zeug reden. Eine Etymologie dafür
>> weiß ich nicht.
>
> Hierzu weiß das Herkunftswörterbuch (Duden 06) wiederum Rat:
> "dröhnen: Das im 17. Jh. aus dem Niederd. ins Hochd. übernommene Verb
> geht zurück auf mnd. drönen "mit Erschütterung lärmen"....
Das ist aber wohl ein anderes und auch anders ausgesprochenes Wort.
Das nd. "drönen" mit [œ:] kommt auch in Zusammensetzungen vor wie
"Hei is 'n Drönbattl" = .. Quatschkopf. Ich vermute, daß das mit
dem o.a. dröhnenden Lärm nichts zu tun hat.
j/\a
> ... und bring' die Liebe mit von meinem Himmelsritt.
>
> Ul "Oder so." rich
WIMRE "bring dir Liebe mit".
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.
>>> Schnapswerbung ("Doornkaat") an der U- und Straßenbahn ist mir auch
>>> noch geläufig. Heutzutage undenkbar. Und natürlich "Hast Du keinen,
>>> leih Dir einen." von Severin & Lührs (sp?) an den Brandmauern.
>>
>> Damals reichte auch schon ein "Juno bitte!" als Zigarettenwerbung.
>
> Die beste Zigarettenwerbung hatte aber HB :-)
Daß es die nicht mehr gibt, dafür könnte ich in die Luft gehen.
>> Solltest du es tatsächlich mal in die Hauptstadt schaffen, gehen wir
>> in ein Lokal im Europa-Center[1], das komplett mit alten
>> Werbeschildern ausstaffiert ist.
>
> Gern doch[1]. Ich muß allerdings erst einen neuen Reisepaß beantragen,
> sonst komme ich nicht über die Grenze. Die 25 umgetauschten EUR
> investiere ich dann wie gehabt in Schachbücher und Brecht-Schallplatten.
Möchtest du auch wieder ins Gastmahl des Meeres gehen?
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b Berlin) www.bruhaha.de
Bei Computern findet man nur eine einzige Art Virus: Er befindet sich
vor dem Monitor und klickt auf alles, was bunt ist.