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[SpOn] Uni-Loser Dachsel umarmt Femen

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Lothar Frings

unread,
Jan 20, 2014, 6:57:13 AM1/20/14
to
Der Pluspunkt: "Loser" wurde mit einem o geschrieben,
für viele heute schon eine Ausnahmeleistung, falls
es nicht bedeuten soll, daß Herr Dachser keine Uni
hat oder per Lotterie an die Uni will.

Aber ist der offensichtliche Anglizismus "umarmen"
- hier i. S. v. "annehmen" oder "bejahen" -
tatsächlich schon im Deutschen angekommen?
Oder ist das eine ganz neue Marotte?

Stefan Schmitz

unread,
Jan 20, 2014, 11:12:57 AM1/20/14
to
Am Montag, 20. Januar 2014 12:57:13 UTC+1 schrieb Lothar Frings:

> Aber ist der offensichtliche Anglizismus "umarmen"
> - hier i. S. v. "annehmen" oder "bejahen" -
> tatsächlich schon im Deutschen angekommen?
> Oder ist das eine ganz neue Marotte?

Die von dir genannte Bedeutung kann ich dem Artikel nicht entnehmen.

Lothar Frings

unread,
Jan 20, 2014, 11:28:10 AM1/20/14
to
Stefan Schmitz tat kund:
Bis "Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich mich
mit Femen verbünden" hast du gelesen? Dann kann
ich es auch nicht ändern.

Message has been deleted

Paul Ney

unread,
Jan 21, 2014, 12:00:24 AM1/21/14
to

"Lothar Frings" <Lothar...@gmx.de> schrieb am 20.01.2013 12:57 den
Newsbeitrag news:b83e87ad-02ee-439a...@googlegroups.com

> Der Pluspunkt: "Loser" wurde mit einem o geschrieben,
> für viele heute schon eine Ausnahmeleistung, falls
> es nicht bedeuten soll, daß Herr Dachser keine Uni
> hat oder per Lotterie an die Uni will.

Mir scheint das, eher "...los" wie "ohne ..." mitteilen zu wollen. Und
es kommt auch auf weiteren Seiten vor, u.a. in "uniloser.de". Zudem
steht "Uni-Loser" auch im Quelltext unter "meta name=", es ist also
redaktioneller Wille.

Hier geht es also um den Artikel "Uni-Loser Dachsel umarmt Femen: Stoppt
die Bürohaltung!" vom 20.01.2014 - 11:34 Uhr:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/uni-loser-felix-dachsel-engagiert-sich-gegen-buerohaltung-a-943705.html
Und auf der Seite wird auch eine geile Galerie angeboten:
| Fotostrecke | Prominente Studienabbrecher: Es gibt
| ein Leben nach der Uni | 76 Bilder
Steht denn "nach der Uni" nicht immer für "nach dem Uni-Abschluß"?!

> Aber ist der offensichtliche Anglizismus "umarmen"
> - hier i. S. v. "annehmen" oder "bejahen" -
> tatsächlich schon im Deutschen angekommen?
> Oder ist das eine ganz neue Marotte?

Die Umarmung kommt ja nur im Titel vor, könnte auch nur von der
Redaktion gedichtet worden sein. Der Autor selbst schreibt:
| Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich mich mit Femen
| verbünden. Die jungen Aktivistinnen sollen barbusig [...]
Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
Frauen -- tritt der Spiegel-Autor nur gegen die Bürohaltung von Frauen
an?! Bei Femen-Aktionen werden die Aktivistinnen schnell umarmt und zwar
von Ordnungskräften, zwecks (sagen wir) Verschleierung. Uniloser ist
aber keine O-Kraft, oder?

Pussy Riot ist immer noch hoch im medialen Kurs, ich war neugierig, was
und wie in diesem Artikel steht. Das ist offens. Humor, wurde aber von
Spiegel nicht so deklariert und eine Pointe konnte ich leider nicht
vernehmen. "Barbusigkeit" stellt aber immer noch ein sehr intensiv und
kontrovers diskutiertes Thema dar, nicht nur wegen Femen.
"Ich betone - oben ohne" -- siehe dazu auch:
http://www.filmportal.de/film/ich-betone-oben-ohne_279d40e3f21844629b65f177bb8cfdcf
| BR Deutschland / Schweiz 1968/1969, Spielfilm
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Go-Go-Girl_vom_Blow-Up

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Lothar Frings

unread,
Jan 21, 2014, 3:00:39 AM1/21/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Lothar Frings <Lothar...@gmx.de>
> wrote in news:b83e87ad-02ee-439a...@googlegroups.com:

> > Aber ist der offensichtliche Anglizismus "umarmen"
> > - hier i. S. v. "annehmen" oder "bejahen" -
> > tatsächlich schon im Deutschen angekommen?

> "Umarmen" ist kein _offensichtlicher_ Anglizismus. Die übertragene
> Bedeutung "jemanden/etwas für sich vereinnahmen" ist im Deutschen
> gängig und nicht entlehnt.

"Jemanden umarmen" kann "jemanden
für sich vereinnahmen" bedeuten?
Nie gehört.

> Im Englischen hat "embrace" mehr die Bedeutung
> "etwas für sich annehmen".

Wenn dein "annehmen" besser ist als meins,
können wir gerne deins nehmen.

> Das ist schon ein relativ großer Bedeutungsunterschied.

Ich sprach allerdings vom Annehmen.

> Ein Anglizismus wäre es nur, wenn es in letzterer Bedeutung
> verwendet wurde, da bisher unüblich. Welche Bedeutung gemeint ist,
> kann ich dem Subject aber nicht entnehmen.

Dagegen hilft das Lesen des Artikels.

Uwe Schickedanz

unread,
Jan 21, 2014, 9:19:41 AM1/21/14
to
On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
wrote:

>Und auf der Seite wird auch eine geile Galerie angeboten:
>| Fotostrecke | Prominente Studienabbrecher: Es gibt
>| ein Leben nach der Uni | 76 Bilder
>Steht denn "nach der Uni" nicht immer für "nach dem Uni-Abschluß"?!

Es macht ja nicht jede einen Abschluß. Trotzdem gibt es in
BOLOGNA-Zeiten auch für diese Menschen ein Leben nach der Uni.


Gruß Uwe

--
Ich werde übrigens nicht zu den Olympischen Spielen nach Sotschi fahren.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===

Uwe Schickedanz

unread,
Jan 21, 2014, 9:21:05 AM1/21/14
to
On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
wrote:

>Die Umarmung kommt ja nur im Titel vor, könnte auch nur von der
>Redaktion gedichtet worden sein. Der Autor selbst schreibt:
>| Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich mich mit Femen
>| verbünden. Die jungen Aktivistinnen sollen barbusig [...]
>Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
>Frauen -- tritt der Spiegel-Autor nur gegen die Bürohaltung von Frauen
>an?! Bei Femen-Aktionen werden die Aktivistinnen schnell umarmt und zwar
>von Ordnungskräften, zwecks (sagen wir) Verschleierung. Uniloser ist
>aber keine O-Kraft, oder?
>
>Pussy Riot ist immer noch hoch im medialen Kurs, ich war neugierig, was
>und wie in diesem Artikel steht. Das ist offens. Humor, wurde aber von
>Spiegel nicht so deklariert und eine Pointe konnte ich leider nicht
>vernehmen. "Barbusigkeit" stellt aber immer noch ein sehr intensiv und
>kontrovers diskutiertes Thema dar, nicht nur wegen Femen.

Wo kann man die eigentlich buchen, meinetwegen fürs Betriebsfest, eine
Autohauseröffnung oder einen Junggesellenabend?

Oliver Cromm

unread,
Jan 21, 2014, 1:21:23 PM1/21/14
to
* Paul Ney:

> "Lothar Frings" <Lothar...@gmx.de> schrieb am 20.01.2013 12:57 den
> Newsbeitrag news:b83e87ad-02ee-439a...@googlegroups.com
>
>> Der Pluspunkt: "Loser" wurde mit einem o geschrieben,
>> für viele heute schon eine Ausnahmeleistung, falls
>> es nicht bedeuten soll, daß Herr Dachser keine Uni
>> hat oder per Lotterie an die Uni will.
>
> Mir scheint das, eher "...los" wie "ohne ..." mitteilen zu wollen.

Dann gehört es MUSEN zusammengeschrieben: "Uniloser". Die beste
Rechtfertigung für den Bindestrich ist gerade, daß die beiden
Teile verschiedenen Sprachen entstammen.

--
The Internet? Is that thing still around? - Homer Simpson
Message has been deleted
Message has been deleted

Oliver Cromm

unread,
Jan 21, 2014, 6:28:05 PM1/21/14
to
* Wolfgang Schwanke:

> Lothar Frings <Lothar...@gmx.de>
> wrote in news:1617ea53-00ed-40b1...@googlegroups.com:
>
>> "Jemanden umarmen" kann "jemanden
>> für sich vereinnahmen" bedeuten?
>> Nie gehört.
>
> Ja, jedenfalls MUSEN.

Seid ihr sicher, daß ihr unter "für sich vereinnahmen" dasselbe
versteht? Ich bekomme da langsam Zweifel an meinem Verständnis.
Also, ich verstehe darunter "jemand ohne dessen Einverständnis als
Partner oder Stütze der eigenen Meinung verkaufen".

Das würde ich nie "umarmen" nennen ("Schwitzkasten" würde es
besser beschreiben).

Die übertragene Bedeutung von "umarmen" hätte ich eher so wie
Lothar beschrieben, als "annehmen", oder vielleicht als "als
Partner begrüßen".

--
Performance: A statement of the speed at which a computer system
works. Or rather, might work under certain circumstances. Or was
rumored to be working over in Jersey about a month ago.

Paul Ney

unread,
Jan 21, 2014, 10:39:32 PM1/21/14
to

"Oliver Cromm" <lispa...@crommatograph.info> schrieb am 21.01.2014
19:21 den Newsbeitrag news:1pmngwdo...@mid.crommatograph.info
Gut, ein Uniloser ist Uni-los, also ohne Uni... Vgl. Arbeit ;-)

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Paul Ney

unread,
Jan 21, 2014, 10:39:46 PM1/21/14
to

"Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb am 21.01.2014
15:21 den Newsbeitrag news:4h0td9lrcc5su3388...@4ax.com

> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
> wrote:
>
>> Die Umarmung kommt ja nur im Titel vor, könnte auch nur von der
>> Redaktion gedichtet worden sein. Der Autor selbst schreibt:
>> | Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich mich mit Femen
>> | verbünden. Die jungen Aktivistinnen sollen barbusig [...]
>> Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
>> Frauen -- tritt der Spiegel-Autor nur gegen die Bürohaltung von
>> Frauen an?! Bei Femen-Aktionen werden die Aktivistinnen schnell
>> umarmt und zwar von Ordnungskräften, zwecks (sagen wir)
>> Verschleierung. Uniloser ist aber keine O-Kraft, oder?
>>
>> Pussy Riot ist immer noch hoch im medialen Kurs, ich war neugierig,
>> was und wie in diesem Artikel steht. Das ist offens. Humor, wurde
>> aber von Spiegel nicht so deklariert und eine Pointe konnte ich
>> leider nicht vernehmen. "Barbusigkeit" stellt aber immer noch ein
>> sehr intensiv und kontrovers diskutiertes Thema dar, nicht nur wegen
>> Femen.
>
> Wo kann man die eigentlich buchen, meinetwegen fürs Betriebsfest, eine
> Autohauseröffnung oder einen Junggesellenabend?

Hm... ;-) Wenn sie einen Anlass sehen (bzw. bekommen), kommen sie m.E.
freiwillig. Aber im Winter würden sie beheizte Räume bevorzugen, nehme
ich an. Siehe auch http://femen.org/

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Paul Ney

unread,
Jan 21, 2014, 10:39:51 PM1/21/14
to

"Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb am 21.01.2014
15:19 den Newsbeitrag news:he0td9ltv9dpbehh5...@4ax.com

> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
> wrote:
>
>>Und auf der Seite wird auch eine geile Galerie angeboten:
>>| Fotostrecke | Prominente Studienabbrecher: Es gibt
>>| ein Leben nach der Uni | 76 Bilder
>>Steht denn "nach der Uni" nicht immer für "nach dem Uni-Abschluß"?!
>
> Es macht ja nicht jede einen Abschluß. Trotzdem gibt es in
> BOLOGNA-Zeiten auch für diese Menschen ein Leben nach der Uni.

Das ist unbestritten. Jemand kann z.B. zwei oder dreimal ein Studium
anfangen und zwar an unterschiedlichen Unis, auch er/sie kann irgendwann
im Leben "nach der Uni" sagen.

Aber in üblichem Sinne bedeutet "nach der Uni", daß der/die Betroffene
den Abschluß schon gemacht hat. Auch wenn jemand "nach der Schule mache
ich dies oder das" sagt, nimmt man an, daß er/sie den Schulabschluß noch
zu erreichen gedenkt. Oder?

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Bärbel Nolden

unread,
Jan 22, 2014, 4:56:43 AM1/22/14
to

"Paul Ney" schrieb:

> "Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb am 21.01.2014
15:21 den Newsbeitrag news:4h0td9lrcc5su3388...@4ax.com

>> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
>> wrote:
>>
>>> Die Umarmung kommt ja nur im Titel vor, könnte auch nur von der
>>> Redaktion gedichtet worden sein. Der Autor selbst schreibt:
>>> | Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich mich mit Femen
>>> | verbünden. Die jungen Aktivistinnen sollen barbusig [...]
>>> Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
>>> Frauen --

Meines Wissens von Frauen für alle.

>>> Pussy Riot ist immer noch hoch im medialen Kurs, ich war neugierig,
>>> was und wie in diesem Artikel steht. Das ist offens. Humor, wurde
>>> aber von Spiegel nicht so deklariert und eine Pointe konnte ich
>>> leider nicht vernehmen. "Barbusigkeit" stellt aber immer noch ein
>>> sehr intensiv und kontrovers diskutiertes Thema dar, nicht nur wegen
>>> Femen.

Nur sind Pussy Riot und die Femen zwei sehr verschiedene Gruppierungen.

Ansonsten: Wird Barbusigkeit als solche sehr intensiv und kontrovers
diskutiert?
Und wenn ja, wo? Sicherlich nicht in den Heften, die sich damit verkaufen.
Barbusigkeit als Mittel des Protests - bzw. der Erheischung von
Aufmerksamkeit für den Protest -, ja, das ist durchaus ein Diskussionsthema.

>> Wo kann man die eigentlich buchen, meinetwegen fürs Betriebsfest, eine
>> Autohauseröffnung oder einen Junggesellenabend?

"Du bist aber ein ganz ein Loser." Das würde meine aus dem Ruhrpott
stammende Ex-Schwiegermutter nun entgegnen.
(Sind Schwiegermütter, Schwägerinnen und Schwippschwäger eigentlich auch
Ex-, wenn der Gatte oder die Gattin zum oder zur Ex geworden ist???)

> Hm... ;-) Wenn sie einen Anlass sehen (bzw. bekommen), kommen sie m.E.
> freiwillig. Aber im Winter würden sie beheizte Räume bevorzugen, nehme
> ich an. Siehe auch http://femen.org/

Die oben genannten Veranstaltungen würden wohl kaum ein Anlass sein.
Dafür könnte es aber sicherlich schlicht Stripperinnen engagieren,
vielleicht mit der Bitte um einschlägige Schriftzüge auf der Brust (z.B.
"Männer sind Schweine").

Bärbel

Stephan Lahl

unread,
Jan 22, 2014, 5:06:53 AM1/22/14
to
Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de> wrote:

[femen]

> Dafür könnte es aber sicherlich schlicht Stripperinnen engagieren,
> vielleicht mit der Bitte um einschlägige Schriftzüge auf der Brust (z.B.
> "Männer sind Schweine").

Für das Aussehen wird das aber schweineteuer. Femen liefert feinsten
Anblick zum kleinsten Preis. Muß man einfach so sehen als
interessierter Kunde.

SCNR
Stephan

Bärbel Nolden

unread,
Jan 22, 2014, 5:15:44 AM1/22/14
to

"Stephan Lahl" schrieb:
> Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de> wrote:
>
> [femen]
>
>> Dafür könnte es aber sicherlich schlicht Stripperinnen engagieren,
>> vielleicht mit der Bitte um einschlägige Schriftzüge auf der Brust (z.B.
>> "Männer sind Schweine").
>
> Für das Aussehen wird das aber schweineteuer.

Diesen seltsamen Satz zu bauen war wohl auch nicht gerade billig zu haben.

> Femen liefert feinsten
> Anblick zum kleinsten Preis. Muß man einfach so sehen als
> interessierter Kunde.

Ob sie aber Dich als Kunden wollen, ob sie überhaupt auf Kunden aus sind,
ist fraglich.
Frag doch besser in der Nachbarschaft nach. Dann sparste Dir auch noch die
Anreise.

Bärbel

Lothar Frings

unread,
Jan 22, 2014, 5:16:36 AM1/22/14
to
Bärbel Nolden tat kund:

> "Paul Ney" schrieb:
>
>
> > "Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb am 21.01.2014
>
> 15:21 den Newsbeitrag news:4h0td9lrcc5su3388...@4ax.com
>
>
> >> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
> >> wrote:
> >>
>
> >>> Die Umarmung kommt ja nur im Titel vor, könnte auch nur von der
> >>> Redaktion gedichtet worden sein. Der Autor selbst schreibt:
> >>> | Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich mich mit Femen
> >>> | verbünden. Die jungen Aktivistinnen sollen barbusig [...]
> >>> Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
> >>> Frauen --
>
>
> Meines Wissens von Frauen für alle.

Was wollen sie denn für Nicht-Frauen ("Männer"
wäre bei dem momentanen Wirrsinn wohl zu stark
eingeschränkt) erreichen?

>
>
> >>> Pussy Riot ist immer noch hoch im medialen Kurs, ich war neugierig,
> >>> was und wie in diesem Artikel steht. Das ist offens. Humor, wurde
> >>> aber von Spiegel nicht so deklariert und eine Pointe konnte ich
> >>> leider nicht vernehmen. "Barbusigkeit" stellt aber immer noch ein
> >>> sehr intensiv und kontrovers diskutiertes Thema dar, nicht nur wegen
> >>> Femen.
>
>
> Nur sind Pussy Riot und die Femen zwei sehr verschiedene Gruppierungen.
>
> Ansonsten: Wird Barbusigkeit als solche sehr intensiv und kontrovers
> diskutiert?

Nee, ist doch langweilig.

> Und wenn ja, wo? Sicherlich nicht in den Heften, die sich damit verkaufen.

Doch, "Stern" und im "Spiegel" zum Beispiel.

> Barbusigkeit als Mittel des Protests - bzw. der Erheischung von
> Aufmerksamkeit für den Protest -, ja, das ist durchaus ein Diskussionsthema.

"Sex sells" - die Methoden sind bei Femen dieselben wie
auf der IAA.

Bärbel Nolden

unread,
Jan 22, 2014, 5:29:46 AM1/22/14
to

"Lothar Frings" schrieb:.
> Bärbel Nolden tat kund:

>> "Paul Ney" schrieb:

>> >>> | verbünden. Die jungen Aktivistinnen sollen barbusig [...]
>> >>> Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
>> >>> Frauen --
>>
>> Meines Wissens von Frauen für alle.
>
> Was wollen sie denn für Nicht-Frauen ("Männer"
> wäre bei dem momentanen Wirrsinn wohl zu stark
> eingeschränkt) erreichen?

Die Parole "Putin go home" etwa ist, denke ich, sowohl an Nicht-Männer als
auch an Nicht-Frauen gerichtet.
Ob und was mit so einem dürren Spruch erreicht wird ist freilich die nächste
Frage.
Ach, und noch eine Frage: Passt mehr als eine Parole auf so eine Damenbrust?

>> Ansonsten: Wird Barbusigkeit als solche sehr intensiv und kontrovers
>> diskutiert?
>
> Nee, ist doch langweilig.
>
>> Und wenn ja, wo? Sicherlich nicht in den Heften, die sich damit
>> verkaufen.
>
> Doch, "Stern" und im "Spiegel" zum Beispiel.

Verkaufen die ihre Hefte mit Hilfe von Brüsten?

>> Barbusigkeit als Mittel des Protests - bzw. der Erheischung von
>> Aufmerksamkeit für den Protest -, ja, das ist durchaus ein
>> Diskussionsthema.
>
> "Sex sells" - die Methoden sind bei Femen dieselben wie
> auf der IAA.

... sells what?
Argumente?

Bärbel

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 22, 2014, 7:27:02 AM1/22/14
to
Am Wed, 22 Jan 2014 11:29:46 +0100 schrieb Bärbel Nolden:

> "Lothar Frings" schrieb:.

>> Doch, "Stern" und im "Spiegel" zum Beispiel.
>
> Verkaufen die ihre Hefte mit Hilfe von Brüsten?

Zumindest der Stern hat das jahrelang oft so gemacht, wenn man sich mal die
Titelbilder angeschaut hat.

Der Spiegel eher nicht, da ist meistens Hitler drauf.

Grüße,

Frank

Jakob Achterndiek

unread,
Jan 22, 2014, 8:22:08 AM1/22/14
to
Am 22.01.2014, 11:29 Uhr, schrieb Bärbel Nolden
<bbel-...@netcologne.de>:

> Die Parole "Putin go home" etwa ist, denke ich, sowohl an
> Nicht-Männer als auch an Nicht-Frauen gerichtet.
> Ob und was mit so einem dürren Spruch erreicht wird ist
> freilich die nächste Frage.
> Ach, und noch eine Frage: Passt mehr als eine Parole auf
> so eine Damenbrust?

Da scheinen alle Gesetze der Kommunikationswissenschaft sträflich
mißachtet zu sein. Aber wer weiß, vielleicht geschieht sogar das
absichtsvoll - bei Kunscht weiß man heute ja nie:
1. Statt des Adressaten belästigen diese Damen - ob in Köln oder
Moskau - einen gegen Anfechtungen wohldotierten Priester und ein
paar fromme und gottselige Kirchgänger.
2. Statt in einem gefälligen Layout präsentieren sie ihre Botschaft
auf ästhetisch unbeachtlichen bis mißratenen Allerwelts-Zitzen,
auf denen
3. auch noch die Inhalte der Botschaften schwer lesbar schwappen und
wabern.

Ich denke, die haben da einfach irgend etwas mißverstanden:
<http://nouvelarbitre.com/wp-content/uploads/2013/03/marianne.jpg>

j/\a
--

Uwe Schickedanz

unread,
Jan 22, 2014, 9:20:55 AM1/22/14
to
On Wed, 22 Jan 2014 11:29:46 +0100, Bärbel Nolden
<bbel-...@netcologne.de> wrote:

>Die Parole "Putin go home" etwa ist, denke ich, sowohl an Nicht-Männer als
>auch an Nicht-Frauen gerichtet.
>Ob und was mit so einem dürren Spruch erreicht wird ist freilich die nächste
>Frage.
>Ach, und noch eine Frage: Passt mehr als eine Parole auf so eine Damenbrust?

Das hängt (oder hängt nicht) davon ab. Bei Josephine Wittmann hat es
ja nur für drei Einsilber gereicht.

>> "Sex sells" - die Methoden sind bei Femen dieselben wie
>> auf der IAA.
>
>... sells what?

Egal was; Sex geht immer.

>Argumente?

Okay, es gibt auch Ausnahmen.

Horst-D.Winzler

unread,
Jan 22, 2014, 9:32:39 AM1/22/14
to
Stimmt, mit herausragenden weiblichen Attributen auf dem Titelblatt hats
der Spiegel nicht so.
Aber er ist ja noch lernfähig.
--
mfg hdw


Lothar Frings

unread,
Jan 22, 2014, 9:47:04 AM1/22/14
to
Uwe Schickedanz tat kund:

> On Wed, 22 Jan 2014 11:29:46 +0100, Bärbel Nolden
> <bbel-...@netcologne.de> wrote:

> >> "Sex sells" - die Methoden sind bei Femen dieselben wie
> >> auf der IAA.

> >... sells what?

> Egal was; Sex geht immer.

> >Argumente?

Es funktioniert.

> Okay, es gibt auch Ausnahmen.

Klar, Sex sells trotzdem.
Die Autoindustrie verkauft damit Autos und die
Femen-Frauen ihre Vorstellung davon,
wie andere leben sollten.

Bärbel Nolden

unread,
Jan 22, 2014, 10:08:53 AM1/22/14
to

"Lothar Frings" schrieb:
Na, dann sollen sie mal fleißig sellen.
Mir allerdings hat sich aus den beschrifteten Torsi nicht erschlossen,
welche Vorstellung die Inhaberinnen davon haben, wie ich leben soll.
Nichtmal welche Vorstellung sie davon haben, wie sie selbst leben wollen.
Aber vielleicht bedarf es dazu eines männlichen Blicks.
(Womit wir zurück wären bei der Aussage, "Femen" sei eine Bezeichnung für
eine feministische Organisation von Frauen für Frauen.)

Bärbel

Uwe Schickedanz

unread,
Jan 22, 2014, 10:09:02 AM1/22/14
to
Sie versuchen es zumindest.

Oliver Cromm

unread,
Jan 22, 2014, 12:33:22 PM1/22/14
to
* Paul Ney:

> "Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb am 21.01.2014
> 15:19 den Newsbeitrag news:he0td9ltv9dpbehh5...@4ax.com
>
>> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
>> wrote:
>>
>>>Und auf der Seite wird auch eine geile Galerie angeboten:
>>>| Fotostrecke | Prominente Studienabbrecher: Es gibt
>>>| ein Leben nach der Uni | 76 Bilder
>>>Steht denn "nach der Uni" nicht immer für "nach dem Uni-Abschluß"?!
>>
>> Es macht ja nicht jede einen Abschluß. Trotzdem gibt es in
>> BOLOGNA-Zeiten auch für diese Menschen ein Leben nach der Uni.
>
> Das ist unbestritten. Jemand kann z.B. zwei oder dreimal ein Studium
> anfangen und zwar an unterschiedlichen Unis, auch er/sie kann irgendwann
> im Leben "nach der Uni" sagen.

Das ist eine interessante Interpretation. Die für mich einfachste,
naheliegendste Deutung von Uwes Worten ist, daß es auch
Studienabbrecher gibt. Und zwar nicht wenige.

> Aber in üblichem Sinne bedeutet "nach der Uni", daß der/die Betroffene
> den Abschluß schon gemacht hat. Auch wenn jemand "nach der Schule mache
> ich dies oder das" sagt, nimmt man an, daß er/sie den Schulabschluß noch
> zu erreichen gedenkt. Oder?

Nach der Schule ist - ohne weiteren Kontext - der "Feierabend" des
Schülers: "Nach der Schule gehe ich ins Schwimmbad".

--
XML combines all the inefficiency of text-based formats with most
of the unreadability of binary formats.
Oren Tirosh, comp.lang.python

Uwe Schickedanz

unread,
Jan 22, 2014, 3:16:13 PM1/22/14
to
On Wed, 22 Jan 2014 12:33:22 -0500, Oliver Cromm
<lispa...@crommatograph.info> wrote:

>* Paul Ney:
>
>> "Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb am 21.01.2014
>> 15:19 den Newsbeitrag news:he0td9ltv9dpbehh5...@4ax.com
>>
>>> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney" <Paul...@t-online.de>
>>> wrote:
>>>
>>>>Und auf der Seite wird auch eine geile Galerie angeboten:
>>>>| Fotostrecke | Prominente Studienabbrecher: Es gibt
>>>>| ein Leben nach der Uni | 76 Bilder
>>>>Steht denn "nach der Uni" nicht immer für "nach dem Uni-Abschluß"?!
>>>
>>> Es macht ja nicht jede einen Abschluß. Trotzdem gibt es in
>>> BOLOGNA-Zeiten auch für diese Menschen ein Leben nach der Uni.
>>
>> Das ist unbestritten. Jemand kann z.B. zwei oder dreimal ein Studium
>> anfangen und zwar an unterschiedlichen Unis, auch er/sie kann irgendwann
>> im Leben "nach der Uni" sagen.
>
>Das ist eine interessante Interpretation. Die für mich einfachste,
>naheliegendste Deutung von Uwes Worten ist, daß es auch
>Studienabbrecher gibt. Und zwar nicht wenige.

Und der Verweis auf Bologna deshalb, da man ja früher recht lange
studieren konnte.

Macht aber nix, wenn alle Stränge reißen, kann man mit einem
abgebrochenen Studium immer noch in die Politik gehen.

Ewald Pfau

unread,
Jan 22, 2014, 3:53:16 PM1/22/14
to
Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de>:

> Mir allerdings hat sich aus den beschrifteten Torsi nicht erschlossen,
> welche Vorstellung die Inhaberinnen davon haben, wie ich leben soll.

Immer dasselbe. Kleiner Versuch, auf drei zu zählen:

Freiheit als solche buchstabiere sich mit lasziv.

Freiheit des Handelns buchstabiert sich dann aus Durchtriebenheit, als da es
nichts ernsthafteres gibt, als Menschen aufs Kreuz zu legen.

Freiheit des Denkens buchstabiert sich schließlich, indem man mit den obigen
Buchstaben zugleich gezwungen wurde, zu verinnerlichen, dass man im Effekt
von Verstandestätigkeit nie etwas zu sagen haben wird, hernach es angeraten
sein wird, sich den Andeutungen von Hinterhältigkeit und rigidem Zynismus
auch zum eigenen Schaden in vorauseilendem Gehorsam freiwillig zu zu
unterwerfen.

Alles zusammen sozusagen ein System der praktischen Ethik zum Schaden von
besserer Einsicht, wenn sich die Masche verselbständigt.

Aber ich sehe, mit Deiner obigen Frage hast Du den Kontext ausgeblendet,
womöglich ganz und gar spießig verdrängt, mit dem dieserthalber die Existenz
des Menschen als Warenkonsument gar zur höchsten Form seiner spirituellen
Inkarnation bekehrt sein soll. Das Laszive ist darin genau ebenso Programm,
wie die folgende Bodenlosigkeit, die irgendwie mit Aktionismus zu kaschieren
sein wird, um das Konzept des Ausgeliefertseins nicht zu Bewusstsein kommen
zu lassen.

****

> Nichtmal welche Vorstellung sie davon haben, wie sie selbst leben wollen.

Der kurzen Reportage von einer, die auszog, die Weihen des Mitmachendürfens
zu erringen, entnahm ich, dass jene Gestalten keine solche Vorstellungen
haben, nicht jedenfalls in dieser Rolle, stattdessen werden ganz stupide
propagandistische Vorgaben exerziert, die Projektion von Massenerwartungen
auf ihre kleine Gruppe zu verinnerlichen.

Der Rest ist Dressur - in erster Linie auf die Mechanismen abzielend, wie
man sich bei Systemmedien billigstmöglich einklinken kann. In diesem
professionellen Theater sind keine Schwächen erlaubt.

****

> Aber vielleicht bedarf es dazu eines männlichen Blicks.

Romantik, ich höre sie trappsen, ach wie süß. Und ganz in echt wird das wohl
dann bei den Klischeeerwartungen gespielt, bei der eigentlichen Zielgruppe,
oberaffengeilen Multiplikatoren, die mit ihren Kameras und schlüpfrigen
Kommentaren dem dann überhaupt erst eine Verbreitung spendieren - genau
eben, indem solch trappsende Romantik bei den Rezipienten jener Systemmedien
unterstellt wird.

Zugleich wird Dabeisein eher stinkfad sein, als da statt menschlicher
Ausstrahlung nur Agit-Dressur vorgeführt wird. Die Wirkung ist aufs Zappen
durch die Kanäle geeicht.

****

> (Womit wir zurück wären bei der Aussage, "Femen" sei eine Bezeichnung für
> eine feministische Organisation von Frauen für Frauen.)

/Wer/ da /wie/ die hirnrissigen Konstrukte benennt, gehört schon zum
zweiten Aufguss der möglichen Ausbeutung der propagandistischen Nummern.

Das Trauerspiel beginnt hingegen wo ganz anders, als da genau mit der
Zerschlagung von irgendwie tragfähigen Formen von Ethik und Moral eine
Selbständigkeit des Denkens wirkmächtig ausgehöhlt wird. Wenn man den
massenmedialen Zirkus weglässt, der integraler Bestandteil im Augenblick der
Inszenierung ist, dann verbleibt hinter dem quotenförderlichen Spektakel nur
die Koketterie als Mittel.

****

Nun ... es wird vorkommen, dass genau die Koketterie Bestandteil eines
selbständigen Ausrucks ist, da und dort ein Spaß für sich (eine Critical
Mass als sommerlicher Nacktradlertag erfreut sich ziemlicher Beliebtheit).

Für etwas happigere Themen, die dieserart transportiert werden, wird das
aber schon länger her sein, dass sich das ausgeht. Indem die Form der
Inszenierung einmal als Spektakel ausgebeutet wurde, führt kaum mehr ein Weg
zurück, dass solche Form der Ausdrucks belastbar wäre. Als da sich die Gier
der Massenmedien einmal fett und breit da draufgesetzt hat, demonstrieren
sich damit nurmehr Formen der argumentativen Unselbständigkeit. Als mit
"das Medium ist die Botschaft" fällt das zwangsläufig zurück auf meine
oben anfänglichen drei Punkte, die in Resignation münden.

Man wird weiters davon ausgehen können, dass auf solchen Bühnen viel zu oft
mit gezinkten Karten gespielt wird und sollte konstruktiverweise fragen, in
welche Nischen zuletzt irgendwelche Säcke voller Geld eingeflogen wurden, wo
es seltsamerweise hernach keinen Mensch mehr interessiert, wie denn, bitte
sehr, allfällig teure begleitende Infrastrukturpflege denn wohl beglichen
wurde.

Um die Ausnahmen herauszufinden, es könnte sich doch springlebendiger
Ausdruck einen Weg bahnen wollen (etwa bei einem der letzten Almauftriebe
von Präpotenzlingen in Davos), sollte man etwas genauer hinschauen, statt
dass man, den medialen Vorgaben gehorchend, nur bei der immer ewig gleichen
einen Windung steckenbleibt.

Manchmal ist sie lustig, oft heißt sie nur so. Die mediale Vorgabe spielt
zugleich mit dem Diktat zum Romantik-Gebot, kokettiert auf ihrem Plafond so
mit der Unselbständigkeit im Urteilsvermögen. Was müssen das für andere
Zeiten gewesen sein, gleiche Breiten, ähnliche Leute, als etwa der Akt des
Gebärens öffentlich war?

Ach, da war dann noch die Karikatur vom Behornbrillten, der in Anbetracht
eines Hammers, den sein Gegenüber gegen ihn im Begriff war, zu schwingen,
fragte: These? Antithese? Synthese?

Dass all das mit den Vorstellungen, und all das mit dem Diskurs, verheiratet
sei, ist schon nicht ganz einfach.

Und dann kommt noch das Begehren mit ins Spiel, das brandgefährlich geworden
ist, seit damit zugleich immer auch ein politischer Anspruch gemeint sein
könnte - nein, da rennen nicht mehr spielende Kinder zwischen Kopulierenden
herum wie noch vor einiger Zeit in diesen Breiten - wie einfach ist es dann,
all diesen Kitzel, mit dem Ungewissen des offenen Diskurses um das Begehren,
kurzerhand im dritten Theater zu dieser Form existentieller Fragen, dem
Schlund des Massenkonsums, abzukippen, mit einem leichten Kribbeln dabei, es
hätte ja eines der beiden anderen Theater gemeint sein können, wo immer noch
und weiterhin Dinge auf der Welt bewegt werden könnten. Aber nein, es
bleibt gewiss beim Scharadenspiel mit der Harmlosigkeit. Wer hätte sonst
etwas davon mitbekommen?

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Paul Ney

unread,
Jan 22, 2014, 10:55:14 PM1/22/14
to

"Bärbel Nolden" <bbel-...@netcologne.de> schrieb am 22.01.2014 10:56
den Newsbeitrag news:lbo4kq$i62$1...@newsreader4.netcologne.de

Hallo?! Da hast Du auch meinem Vorposter geantwortet. Wenn Du Wert
darauf legst, seine Meinung zu erfahren, dann wäre eine direkte Antwort
auf seinen Beitrag hilfreicher. Wenn nicht, dann nicht ;-)

> "Paul Ney" schrieb:

>>> On Tue, 21 Jan 2014 06:00:24 +0100, "Paul Ney"
>>> <Paul...@t-online.de> wrote:

>>>> Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen
>>>> für Frauen --
>
> Meines Wissens von Frauen für alle.

Siehe auch http://femen.org/

> Ansonsten: Wird Barbusigkeit als solche sehr intensiv und kontrovers
> diskutiert?
> Und wenn ja, wo?

http://www.google.de

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Bärbel Nolden

unread,
Jan 23, 2014, 7:01:30 AM1/23/14
to

"Ewald Pfau" schrieb:
> Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de>:

Lieber Freund, schade dass Du für einen kurzen Brief keine Zeit hattest.

Ich mag mir nun nicht die Zeit nehmen, auf alle Mäander Deiner Ausführungen
einzugehen und beschränke mich daher darauf, einige Fragen zu stellen.

>> Mir allerdings hat sich aus den beschrifteten Torsi nicht erschlossen,
>> welche Vorstellung die Inhaberinnen davon haben, wie ich leben soll.
>
> Immer dasselbe.

Was meinst Du damit?
Dass ein ursprünglich komplexer ausformuliertes Anliegen (hier, bei den
Femen, bzw. deren Begründer Hanna Huzol und Wiktor Swjatsky, die Ablehnung
des Patriarchats) auf plakative Reduktionen zusammenschnurrt?
Oder dass für jemanden eine Oberfläche (Parole plus Halbnacktheit) ohne
argumentative Grundierung nicht dazu taugt, Einblicke in eine Weltanschauung
zu bieten?

> Kleiner Versuch, auf drei zu zählen:
>
> Freiheit als solche buchstabiere sich mit lasziv.
>
> Freiheit des Handelns buchstabiert sich dann aus Durchtriebenheit, als da
> es
> nichts ernsthafteres gibt, als Menschen aufs Kreuz zu legen.
>
> Freiheit des Denkens buchstabiert sich schließlich, indem man mit den
> obigen
> Buchstaben zugleich gezwungen wurde, zu verinnerlichen, dass man im Effekt
> von Verstandestätigkeit nie etwas zu sagen haben wird, hernach es
> angeraten
> sein wird, sich den Andeutungen von Hinterhältigkeit und rigidem Zynismus
> auch zum eigenen Schaden in vorauseilendem Gehorsam freiwillig zu zu
> unterwerfen.
>
> Alles zusammen sozusagen ein System der praktischen Ethik zum Schaden von
> besserer Einsicht, wenn sich die Masche verselbständigt.

Und mit diesen drei Punkten wäre wessen Freiheitsbegriff buchstabiert?
Das Zusammendenken einer schwülen Sinnlichkeit mit Freiheit als solcher
kommt mir doch stark konstruiert vor. Weiter unten bezeichnest Du dann das
Laszive als Programm eines Aktionismus (wenn dies denn das ist, was Du
gemeint hast), siedelst es also nicht mehr im Grundsätzlichen, sondern auf
der Ebene des Transports eines zu vermittelnden Theorems an.

> Aber ich sehe, mit Deiner obigen Frage hast Du den Kontext ausgeblendet,
> womöglich ganz und gar spießig verdrängt, mit dem dieserthalber die
> Existenz
> des Menschen als Warenkonsument gar zur höchsten Form seiner spirituellen
> Inkarnation bekehrt sein soll,

Die Kehrseite wäre, dass das zu konsumierende Parolen, womöglich gar die
Trägerinnen dieser, Warencharakter haben. Und, ja, das würde ich, ganz und
gar spießig, nicht akzeptieren.

> Das Laszive ist darin genau ebenso Programm,
> wie die folgende Bodenlosigkeit, die irgendwie mit Aktionismus zu
> kaschieren
> sein wird, um das Konzept des Ausgeliefertseins nicht zu Bewusstsein
> kommen
> zu lassen.
>
> ****
>
>> Aber vielleicht bedarf es dazu eines männlichen Blicks.
>
> Romantik, ich höre sie trappsen, ach wie süß. Und ganz in echt wird das
> wohl
> dann bei den Klischeeerwartungen gespielt, bei der eigentlichen
> Zielgruppe,
> oberaffengeilen Multiplikatoren, die mit ihren Kameras und schlüpfrigen
> Kommentaren dem dann überhaupt erst eine Verbreitung spendieren - genau
> eben, indem solch trappsende Romantik bei den Rezipienten jener
> Systemmedien
> unterstellt wird.

Wie Du an diesem Punkt auf Romantik kommst, und sei sie auch trappsend, ist
mir verschlossen geblieben.

Bärbel

Bärbel Nolden

unread,
Jan 23, 2014, 7:10:54 AM1/23/14
to

"Sepp Neuper" schrieb:
> Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de> schrieb:
>
>>"Lothar Frings" schrieb:.
>>> "Sex sells" - die Methoden sind bei Femen dieselben wie
>>> auf der IAA.
>
>>... sells what?
>>Argumente?
>
> Nein, "the brand".

Interessant ist, wenn, wofür die Marke steht, die mit Sex gesellt werden
soll.
Die Ablehnung des Partiachats kommt, wenn, eher in überlesbaren Nebensätzen
vor.

> "It's his movement and he hand-picked the girls. He hand-picked the
> prettiest girls because the prettiest girls sell more papers. The
> prettiest girls get on the front page. that became their image, that
> became the way they sold the brand."
> Aus:
> http://feministcurrent.com/7963/femen-was-founded-and-is-controlled-by-a-man-exactly-zero-people-are-surprised/

Die Rezeption des Dok-Films von Kitty Greeen in den Medien habe ich
verfolgt.
Die Trennung vom Mitbegründer und "Patriarchen" der Gruppe, Wiktor Swjatsky,
ist zwar wohl vollzogen, die Maßgaben, die im Zitat oben aufgeführt sind,
gelten gleichwohl offenbar immer noch.

Bärbel


Bärbel Nolden

unread,
Jan 23, 2014, 7:17:17 AM1/23/14
to

"Paul Ney" schrieb:
> "Bärbel Nolden" <bbel-...@netcologne.de> schrieb am 22.01.2014 10:56
> den Newsbeitrag news:lbo4kq$i62$1...@newsreader4.netcologne.de
>
> Hallo?! Da hast Du auch meinem Vorposter geantwortet. Wenn Du Wert
> darauf legst, seine Meinung zu erfahren, dann wäre eine direkte Antwort
> auf seinen Beitrag hilfreicher. Wenn nicht, dann nicht ;-)

Ich bin davon ausgegangen, dass er den Thread weiterliest.
War von mir eh eher geschlaumeiert bzw. rhetorisch gefragt.
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Horst-D.Winzler

unread,
Jan 23, 2014, 1:09:09 PM1/23/14
to
Am 22.01.2014 10:56, schrieb Bärbel Nolden:
>
> "Paul Ney" schrieb:

>>>> Femen ist m.W. eine (sog.) feministische Organisation von Frauen für
>>>> Frauen --
>
> Meines Wissens von Frauen für alle.

Femen von Frauen für... Sicher?

Folgender Link erzählt von einer anderen Wahrheit.

http://www.zeit.de/kultur/film/2013-09/dokumentarfilm-venedig-femen-green

--
mfg hdw

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Ewald Pfau

unread,
Jan 23, 2014, 7:24:53 PM1/23/14
to
Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de>:
> "Ewald Pfau" schrieb:
>> Bärbel Nolden <bbel-...@netcologne.de>:
>
> Lieber Freund, schade dass Du für einen kurzen Brief keine Zeit hattest.
Jetzt gibst Du es mir aber! Hmm, vielleicht hilfts was?

> Ich mag mir nun nicht die Zeit nehmen, auf alle Mäander Deiner Ausführungen
> einzugehen und beschränke mich daher darauf, einige Fragen zu stellen.

>> Immer dasselbe.
> Was meinst Du damit?

Wir sind da ja nicht alleine nur in der Reduktion auf die verbale Replik.

Meinen Punkt könnte erhellen, dass mir gelegentlich eine Reportage unterkam,
wie ich auch anführte.

> Dass ein ursprünglich komplexer ausformuliertes Anliegen (hier, bei den
> Femen, bzw. deren Begründer Hanna Huzol und Wiktor Swjatsky, die Ablehnung
> des Patriarchats) auf plakative Reduktionen zusammenschnurrt?

"Ursprünglich" wird hier in etwa die Bedeutung haben, als wenn, um im Bilde
zu bleiben. zu einem Gelage ein Handzettel aufgelegt wird, sodass eine
leicht ausufernde Vernichtung erlesenen Gesöffs den Erwartungen an
bürgerlich braven Anstand nicht ins Gehege kommen möge.

> Oder dass für jemanden eine Oberfläche (Parole plus Halbnacktheit) ohne
> argumentative Grundierung nicht dazu taugt, Einblicke in eine
> Weltanschauung zu bieten?

Weder das eine noch das andere ist tragfähig für den Akt, wie er dann in
kommunikative Zusammenhängen einbettet ist, die mit ihm losgetreten werden.

****

> Und mit diesen drei Punkten wäre wessen Freiheitsbegriff buchstabiert?

Mir legte sich der Gedanke an solcherart derzeit gut geläufige & gut
eingespielte populistische Machart nahe, mit dem sich jene Unternehmungen
ins Boot setzen, mitnaschen wollen, von einer Möglichkeit, in die
Schlagzeilen zu kommen.

Die Sprechakttheorie kennt drei Ebenen des Gelingens einer sprachlichen
Handlung, ich denke das sollte man da mit anführen: dass die grammatische
Ebene korrekt bedient werde, dass in der semantischen Ebene keine Fehlgriffe
in die Netze der verwobenen Bedeutungen erfolgen, und schließlich, als wenig
geläufige dritte Ebene, im Blickwinkel eines performatorischen Aspekts, dass
mit dem Handeln ein Kontext getroffen werde, der stimmig zu diesem Handeln
ist.

Wenn der dritte Aspekt faktisch dermaßen stark für das Ganze zu stehen
kommt, wie es hier gespielt wird, vor allem unter Ausnutzung der
Massenmedien, dann bin ich kaum geneigt, mir ein naïves
Intellektuellen-Blabla verkaufen zu lassen, als da der Zusammenhang mir
zugleich zeigt, dass die performative Ebene sehr gezielt und mit
professionellem Schmäh bedient wird.

Und eben diese Betonung hat eben auch jene Reportage nahegelegt, von einer
die ausgezogen war [jaja], mitzumachen.

Das ist dann mein intellektueller Blick dazu. Sozusagen. Zuerst kommt die
Empirie, wenn die schon so fett (nun ja) aufs Silbertablett gelegt wird.

> Das Zusammendenken einer schwülen Sinnlichkeit mit Freiheit als solcher
> kommt mir doch stark konstruiert vor.

Was heißt hier schwül? Das ist knochentrocken durchkalkuliert.

****

> Weiter unten bezeichnest Du dann das Laszive als Programm eines
> Aktionismus (wenn dies denn das ist, was Du gemeint hast), siedelst es
> also nicht mehr im Grundsätzlichen, sondern auf der Ebene des Transports
> eines zu vermittelnden Theorems an.

Mit den drei Punkten, die mir hierzu eingefallen waren (schon einen halben
Tag bevor ich antwortete) war es mir um eine systemimmanente Schwäche, mit
der Populisten Leute recht billig für blöd verkaufen können. Das ist gut
eingespielt. Die Hilflosigkeit und die Resignation, die an solch einem
Modell kleben, das mit euphorischer Abgehobenheit und eben Laszivität im
Ausdruck als Ausdruck von Freiheit spielt, sind allgegenwärtig. Die
Schwäche, auf diese populistische Anmache hereinzufallen, ebenso.

Letztlich ist es ein moralisches Defizit und da würde sich dann ein langer
Rattenschwanz von Erwägungen dranhängen, deren erster aber wohl so beginnen
müsste, dass der rigide Maßstab zu bürgerlichen Rechtfertigungsstrategien,
wie er als protestantisches Modell um die Welt geschwappt ist (und Max Weber
hat das schon in den 1920ern beschrieben), letztlich nun destruktiv geworden
ist, eine kompatible Autorität aber nicht in Sicht ist, die den Schaden
prinzipiell abfangen könnte, der hiermit gestiftet wird.

Man kann eine Moral anschauen, die auf dem Lasziven als Ausgangspunkt
aufsetzt und auf drei zählen, wie wenig tröstlich das ist, wo das hin
verweist. Einen entscheidende Rolle spielt dabei die Unselbständigkeit im
Urteilsvermögen - zugleich ist aber die solcherart eingefleischte
Verantwortungslosigkeit tatsächlich ein Zeichen der Zeit ... zugleich ein
Hinweis, dass diese Art Entscheidungsmodell ihre Ablaufzeit eigentlich
schon überschritten hat.

Und eben jener Aktionismus ist genau hier mit im Boot, die publizistischen
Rosinen zu ernten, die man mit verqueren Klischees abfangen kann, die sich
daran anknüpfen, wenn man da einmal etwas frecher daran rüttelt.

>> Aber ich sehe, mit Deiner obigen Frage hast Du den Kontext ausgeblendet,
>> womöglich ganz und gar spießig verdrängt, mit dem dieserthalber die
>> Existenz des Menschen als Warenkonsument gar zur höchsten Form seiner
>> spirituellen Inkarnation bekehrt sein soll,
>
> Die Kehrseite wäre, dass das zu konsumierende Parolen, womöglich gar die
> Trägerinnen dieser, Warencharakter haben.

[irgendwas fehlt da]

Für mich war das etwas sarkastische Überspitzung - dass der Warenkonsument
sich damit in seiner spirituellen Inkarnation wähnen darf, wenn ihm ein kurz
angebundener Ausblick von Triebhaftigkeit, als Modell gesellschaftlicher
Versprechungen, Appetit macht.

Und was dann hier nun geboten wird, präsentiert sich als Markenartikel im
Unterhaltungsprogramm der Medien. Da hat ja oft schon ein Popbarde die
Revolution ausgerufen und alle hat es gefreut, also der Sound & die Show &
die Besetzung & usw. & haben die Elaborate gekauft & brav ins Regal
gestellt & aufs Ticket für die nächste Show gespart.

>> ****
>>
>>> Aber vielleicht bedarf es dazu eines männlichen Blicks.
>>
>> Romantik, ich höre sie trappsen,
[...]

> Wie Du an diesem Punkt auf Romantik kommst, und sei sie auch trappsend,
> ist mir verschlossen geblieben.

Die Medien bedienen ein Erwartungsmodell.

Zugleich haben die Darstellerinnen eben dieses Erwartungsmodell
verinnerlicht, eben auf das hin, mit den Medienfuzzis symbiotisch zu
interagieren.

Ob es zu den Erwartungen eine tatsächliche Entsprechung gibt, ist reichlich
nebensächlich. Es ist als Erfolgsmodell bewährt. Das ist das trockene
Kalkül.

Und davon hat jene Zeugin berichtet - wie alle Betonung darauf liege, dass
das eiserne Regelwerk eingehalten werde, wie sie dieses symbiotische
Verhältnis mit Medienleuten diktiert.

Der männliche Blick plus angeschlossener Romantikquack sind Projektion, rein
im Kalkül dessen, wie für die Medienkonsumenten ein Blick auf die Welt
zusammengeschustert wird. Für das weitere Verständnis hätte ich dann
vorzuschlagen gehabt, sich der Brisanz des Diskurses um das Begehren zu
widmen, zugleich des politischen wie des sexuellen (wie es Michel Foucault
thematisiert hat), und dessen Abbiegen in die Harmlosigkeit des Kokettierens
mit dem Warenfetisch in Erwägung zu ziehen.

Jedenfalls sind für die Darstellerinnen die Massenmedien ein Instrument,
auf dem sie spielen wollen.

Man sollte sich nichts vormachen lassen, stattdessen den analytischen
Ansatz entsprechend wählen. Und da hatte ich eben noch auch die Erinnerung
an andere Aktionen, die nicht auf das massenmediale Rosinenpflücken
ausgerichtet sind.

Es könnte auch passieren, dass plötzlich so viele Nachahmerinnen aus dem
Boden schießen, dir mit je konkretem Ansatz das unterwandern, dass die
Medien, weil nun zu anstrengend, das billig aufs Brot zu schmieren, nicht
mehr mitspielen wollen und plötzlich das mit den Femen in einen ganz
lapidaren Begriff übergeht, und plötzlich komplett gleichgültig ist, ob und
wie das als Markenartikel medial platziert werden müsste.

Dennoch - Engagement in der Gesellschaftspolitik ist ganz sicher ganz
woanders. Weil mir das gerade unterkam, ein Link , quasi als Faust aufs
Auge & somit als Hinweis, wie sehr das Blabla um die Unterhaltungskanäle
doch nur ein Fluchtverhalten kaschiert ... statt dem nachzulaufen, wie (als
Exklusivitäts-Feminismus) Menschen gegeneinander ausgespielt werden, was
sich als Herrschaftsalgebra immer gern in jedes Programm elastisch einpasst,
gibt es auch konstruktive Pfade (als politischer Feminismus), wie folgende
Recherche zeigt, nur kitzelt das dann nicht so genial im schwülstigen
Gebälk, wie es Redakteure lieben (und die weiblichen sind doch meist nur
die besseren Männer!) ...

<http://netzfrauen.org/2014/01/23/
bangladesch-naehen-bis-den-tod-keine-entschaedigung-fuer-naeherinnen/>
bzw.: <http://kuerzer.de/IrXsQmUfD>

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Volker Gringmuth

unread,
Jan 24, 2014, 12:18:31 AM1/24/14
to
Wolfgang Schwanke wrote:

> Es fehlt die entscheidende Voraussetzung, die in fortgeschrittenen
> Zivilisationen alleiniger Anlass für Strafbarkeit einer Handlung sein
> sollte: Nämlich dass jemand dabei geschädigt wird. Etwas "einfach so"
> bestrafen, weil irgendwer das gerade cool findet, geht nicht.

Bei einvernehmlichem homosexuellem Verkehr ging das bis vor wenigen
Jahrzehnten auch in fortgeschrittenen Zivilisationen problemlos.


vG
Message has been deleted

Lothar Frings

unread,
Jan 24, 2014, 3:14:00 AM1/24/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Nun ist Prostitution vielleicht nicht die erhabenste unter den
> zivilisatorischen Errungenschaften der Menschheit, aber das allein ist
> kein Grund für eine Bestrafung. Es fehlt die entscheidende
> Voraussetzung, die in fortgeschrittenen Zivilisationen alleiniger
> Anlass für Strafbarkeit einer Handlung sein sollte: Nämlich dass jemand
> dabei geschädigt wird. Etwas "einfach so" bestrafen, weil irgendwer das
> gerade cool findet, geht nicht.

Klar geht das, wenn der "irgendwer" ein politischer
Entscheider ist. Wenn er will, kann er gerade eine
Schädigung erfinden, im Fall der Prostitution eben
eine seelische Schädigung der Prostituierten,
Verallgemeinerung der Zwangsprostitution usw.
Gar kein Problem.

Lothar Frings

unread,
Jan 24, 2014, 3:16:35 AM1/24/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote in
> news:201401240...@marvin.einklich.net:


> >> Nämlich dass jemand dabei geschädigt wird. Etwas "einfach so"
> >> bestrafen, weil irgendwer das gerade cool findet, geht nicht.
>
> > Bei einvernehmlichem homosexuellem Verkehr ging das bis vor wenigen
> > Jahrzehnten auch in fortgeschrittenen Zivilisationen problemlos.


> Die waren zu der Zeit eben etwas weniger fortgeschritten.

Das wird man von uns vielleicht in 50 Jahren auch sagen.

Wir fassen zusammen: Es geht.

Florian Ritter

unread,
Jan 24, 2014, 7:49:12 AM1/24/14
to
Am Donnerstag, 23. Januar 2014 13:01:30 UTC+1 schrieb Bärbel Nolden:

[...]

> >> Aber vielleicht bedarf es dazu eines männlichen Blicks.

> > Romantik, ich höre sie trappsen, ach wie süß.

> Wie Du an diesem Punkt auf Romantik kommst, und sei sie auch trappsend, ist
> mir verschlossen geblieben.

Nun, das läßt sich sehr einfach erklären: Als lunarischem Typus
sind Dir derlei höhere Bezirke unzugänglich - FR

Florian Ritter

unread,
Jan 24, 2014, 8:07:10 AM1/24/14
to
Am Mittwoch, 22. Januar 2014 23:59:08 UTC+1 schrieb Sepp Neuper:

> >> "Sex sells" - die Methoden sind bei Femen dieselben wie
> >> auf der IAA.

> >... sells what?
>
> >Argumente?

> Nein, "the brand".

> “It’s his movement and he hand-picked the girls. He hand-picked the
> prettiest girls because the prettiest girls sell more papers. The
> prettiest girls get on the front page… that became their image, that
Zu und zu gerne täte ich ja mal wissen, was die Actrice, mit deren Hilfe
sich der Schnappschuß, der gerade den französ. Präsidenten mimt, auf die
Titelseiten gebracht hat, an Gage bekommt - FR
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Lothar Frings

unread,
Jan 25, 2014, 6:28:41 AM1/25/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Dass man mit Macht jeden Blödsinn durchsetzen kann, weiß ich auch. Bei
> mir bedeutet "geht nicht": "ist illegitim".

Also "Find ich doof". Ja, ok.

Lothar Frings

unread,
Jan 25, 2014, 6:35:26 AM1/25/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Frau Merkel wird damit was anderes meinen. Der Begriff Legitimität hat
> in ihrer Politik keine praktische Bedeutung.

Und auch sonst nicht.
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Volker Gringmuth

unread,
Jan 25, 2014, 4:34:45 PM1/25/14
to
Rüdiger Silberer wrote:

> Gut, das haben wir jetzt überwunden, dafür könnten wir doch den
> einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zwischen Männern und Frauen unter
> Strafe stellen. Nur so zum Ausgleich.

Angesichts unseres Bildungsplanes benehmen sich die Konservativen ja
momentan so, als sei genau das beabsichtigt.


vG
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Roland Franzius

unread,
Jan 26, 2014, 7:58:05 AM1/26/14
to
Am 26.01.2014 13:50, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Sepp Neuper <Sepp_...@web.de>
> wrote in news:lc2vrq$sp1$2...@news.albasani.net:
>
>> Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> schrieb:
>>
>>> Klar geht das, wenn der "irgendwer" ein politischer
>>> Entscheider ist. Wenn er will, kann er gerade eine
>>> Schädigung erfinden, im Fall der Prostitution eben
>>> eine seelische Schädigung der Prostituierten,
>>> Verallgemeinerung der Zwangsprostitution usw.
>>> Gar kein Problem.
>>
>> So ein Zufall: Heute (Sonntag) gabs um 13 Uhr auf Phoenix eine
>> Talkrunde zum Thema "Für und Wider Prostitution".
>> Die Teilnehmer dort, die sie abschaffen wollen, brachten genau die
>> von dir genannten Argumente.
>
> Für logisch denkende Menschen sind das aber keine gültigen Argumente,
> und wenn das 100 mal in "Phoenix" kommt. Da kommt noch ganz anderer
> Stuss.
>


Logisch denkende Menschen scheinen generell alles, was andere sagen, als
Stuss zu empfinden. Drum vermeidet man generell Diskussionen mit ihnen
und damit bleibt ihnen jeglicher poltische Einfluss verwehrt.

Wer mal privat oder dienstlich mit solcherlei Sonderlingen zu tun hatte,
wird verstehen, was ich meine.

--

Roland Franzius

Florian Ritter

unread,
Jan 26, 2014, 10:08:10 AM1/26/14
to
Am Sonntag, 26. Januar 2014 13:58:05 UTC+1 schrieb Roland Franzius:

> >> So ein Zufall: Heute (Sonntag) gabs um 13 Uhr auf Phoenix eine
> >> Talkrunde zum Thema "Für und Wider Prostitution".
> >> Die Teilnehmer dort, die sie abschaffen wollen, brachten genau die
> >> von dir genannten Argumente.

> > Für logisch denkende Menschen sind das aber keine gültigen Argumente,
> > und wenn das 100 mal in "Phoenix" kommt. Da kommt noch ganz anderer
> > Stuss.

> Logisch denkende Menschen scheinen generell alles, was andere sagen, als
> Stuss zu empfinden. Drum vermeidet man generell Diskussionen mit ihnen
> und damit bleibt ihnen jeglicher poltische Einfluss verwehrt.

> Wer mal privat oder dienstlich mit solcherlei Sonderlingen zu tun hatte,
> wird verstehen, was ich meine.

Das Zentralinst. f. Physikal. Chem. war ein Sammelbecken solcher,
einer arbeitete an der Widerlegung des zwoten Hauptsatzes
der Thermodynamik und fiel durch Vortrag seiner diesbezgl.
Überlegungen allgemein lästig - FR
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Paul Ney

unread,
Jan 26, 2014, 12:50:15 PM1/26/14
to

"Rüdiger Silberer" <Use...@Silberer.net> schrieb am 26.01.2014 16:50 den
Newsbeitrag news:wuq940r...@silberer.net

> Am 22.01.2014 schrieb Bärbel Nolden:
>
> [...]
>> "Du bist aber ein ganz ein Loser." Das würde meine aus dem Ruhrpott
>> stammende Ex-Schwiegermutter nun entgegnen.
>> (Sind Schwiegermütter, Schwägerinnen und Schwippschwäger eigentlich
>> auch Ex-, wenn der Gatte oder die Gattin zum oder zur Ex geworden
>> ist???)
> [...]
>
> Schwager bleibt man, auch wenn die Ehe nicht mehr besteht. Bei der
> Schwiegermutter ist das egal, denn hier besteht rechtlich keine
> besondere Beziehung.

Interessante und wissenswerte Ergänzung: Solche Beziehungen verbleiben
ewig... ;-) Siehe z.B. §52 StPO:
| (1) Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt [...]
| 3. wer mit dem Beschuldigten in gerader Linie verwandt oder
| verschwägert, in der Seitenlinie bis zum dritten Grad verwandt
| oder bis zum zweiten Grad verschwägert ist oder war.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugnisverweigerungsrecht .

Ansonsten wäre m.E. alles Ex, was mal war... Wer mehrere Ehen hinter
sich hat, könnte alles mit Ex1, Ex2 usw. numerieren ;-)

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]
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Lothar Frings

unread,
Jan 27, 2014, 4:07:52 AM1/27/14
to
Sepp Neuper tat kund:

Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> schrieb:

> > Klar geht das, wenn der "irgendwer" ein politischer
> >Entscheider ist. Wenn er will, kann er gerade eine
> >Schädigung erfinden, im Fall der Prostitution eben
> >eine seelische Schädigung der Prostituierten,
> >Verallgemeinerung der Zwangsprostitution usw.
> >Gar kein Problem.

> So ein Zufall: Heute (Sonntag) gabs um 13 Uhr auf Phoenix eine
> Talkrunde zum Thema "Für und Wider Prostitution".
> Die Teilnehmer dort, die sie abschaffen wollen, brachten genau die
> von dir genannten Argumente.

Klar. Das gewünschte Ergebnis steht fest,
die Tatsachen auch, beide stimmen nicht
überein, also erfindet man irgendeine
blödsinnige Konstruktion, um vom einen
zum anderen zu kommen. Solange man nur
behaupten und nicht beweisen muß, geht
alles. Ich hatte lange genug Deutsch in
der Oberstufe.

Lothar Frings

unread,
Jan 27, 2014, 4:16:30 AM1/27/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Für logisch denkende Menschen sind das aber keine gültigen Argumente,
> und wenn das 100 mal in "Phoenix" kommt. Da kommt noch ganz anderer
> Stuss.

Logisch denkende Menschen wissen, daß Argumente
logisch denkender Menschen nur sehr selten
Aussicht auf Verwirklichung haben. Anderenfalls
gäbe es weder Genderei noch lackierte Stoßfänger.

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 27, 2014, 9:40:13 AM1/27/14
to
Am Sun, 26 Jan 2014 16:56:21 +0100 schrieb Rüdiger Silberer:

> Der Stern war wegen nackter Frauen auf dem Tit(t)el schon oft in der
> Kritik.

Eben. Und als sie dann zur Abwechslung mal die Hitler-Tagebücher auf den
Titel druckten, wars den Leuten auch nicht recht.

Grüße,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 27, 2014, 9:42:53 AM1/27/14
to
Am Sun, 26 Jan 2014 13:50:14 +0100 schrieb Wolfgang Schwanke:

> Für logisch denkende Menschen sind das aber keine gültigen Argumente,
> und wenn das 100 mal in "Phoenix" kommt. Da kommt noch ganz anderer
> Stuss.

Wie sagte ein Kabarettist mal so schön?

Der Sender "Phoenix" trägt das, wozu er gut ist, schon im Namen.

Grüße,

Frank

Florian Ritter

unread,
Jan 27, 2014, 11:08:54 AM1/27/14
to
Am Montag, 27. Januar 2014 15:40:13 UTC+1 schrieb Frank Hucklenbroich:

> > Der Stern war wegen nackter Frauen auf dem Tit(t)el schon oft in der
> > Kritik.

> Eben. Und als sie dann zur Abwechslung mal die Hitler-Tagebücher auf den
> Titel druckten, wars den Leuten auch nicht recht.

Naja, irgendwas is ja immer - FR

Lothar Frings

unread,
Jan 27, 2014, 11:27:59 AM1/27/14
to
Frank Hucklenbroich tat kund:
Dabei sind sie sich doch nur treu geblieben.
Falsche Titten, falsche Tagebücher.
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Joachim Pense

unread,
Jan 27, 2014, 5:37:15 PM1/27/14
to
Am 27.01.2014 23:00, schrieb Sepp Neuper:
> Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> schrieb:
>
>> Wie sagte ein Kabarettist mal so schön?
>> Der Sender "Phoenix" trägt das, wozu er gut ist, schon im Namen.
>
> Mann, Mann, Mann ....
> Einmal wird man angefeindet, wenn man zugibt Privatfernsehen zu
> gucken, und jetzt plötzlich ist Phoenix & Co. auch wieder nicht recht.
> Welche Sender darf man denn noch gefahrlos sehen?
>

Doch, doch, Phoenix ist ok.

Joachim

Oliver Cromm

unread,
Jan 27, 2014, 5:38:21 PM1/27/14
to
* Lothar Frings:

> Logisch denkende Menschen wissen, daß Argumente
> logisch denkender Menschen nur sehr selten
> Aussicht auf Verwirklichung haben. Anderenfalls
> gäbe es weder Genderei noch lackierte Stoßfänger.

Dafür gäbe es jede Menge anderer logischer, aber unmenschlicher
Regelungen.

Daß Logik die Welt verbessern könnte, sowas erinnert mich an mein
früheres Selbst, so als achtzehnjähriger Einzelgänger ungefähr.

--
Smith & Wesson--the original point and click interface

Oliver Cromm

unread,
Jan 27, 2014, 5:38:24 PM1/27/14
to
* Rüdiger Silberer:

> Am 22.01.2014 schrieb Bärbel Nolden:
>
> [...]
>> "Du bist aber ein ganz ein Loser." Das würde meine aus dem Ruhrpott
>> stammende Ex-Schwiegermutter nun entgegnen.
>> (Sind Schwiegermütter, Schwägerinnen und Schwippschwäger eigentlich auch
>> Ex-, wenn der Gatte oder die Gattin zum oder zur Ex geworden ist???)
> [...]
>
> Schwager bleibt man, auch wenn die Ehe nicht mehr besteht. Bei der
> Schwiegermutter ist das egal, denn hier besteht rechtlich keine
> besondere Beziehung.

Das kam mir merkwürdig vor, daher hab ich mal nachgesucht. BGB
§1590 besagt, daß "Schwägerschaft" auch bei Scheidung fortbesteht.
Das ist kein Wort, mit dem ich vertraut bin, aber aus dem Wortlaut
des Paragraphen geht m.E. hervor, daß es sich um die "Tatsache,
verschwägert zu sein" handelt. Das gilt demnach für Schwager und
Schwiegermutter gleichermaßen.

--
Performance: A statement of the speed at which a computer system
works. Or rather, might work under certain circumstances. Or was
rumored to be working over in Jersey about a month ago.

Oliver Cromm

unread,
Jan 27, 2014, 5:38:25 PM1/27/14
to
* Frank Hucklenbroich:
Ewig wiedergeboren zu werden?

--
Pentiums melt in your PC, not in your hand.

Lothar Frings

unread,
Jan 28, 2014, 3:07:30 AM1/28/14
to
Oliver Cromm tat kund:

> * Lothar Frings:


> > Logisch denkende Menschen wissen, daß Argumente
> > logisch denkender Menschen nur sehr selten
> > Aussicht auf Verwirklichung haben. Anderenfalls
> > gäbe es weder Genderei noch lackierte Stoßfänger.

> Dafür gäbe es jede Menge anderer logischer, aber unmenschlicher
> Regelungen.

Klar. Jedenfalls deutlich mehr, als es bereits gibt.
In einem reichen Land mit ausschließlich "First
World Problems" kann man es sich leisten,
ein gewisses Maß an Unlogik zu verwirklichen.
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Florian Ritter

unread,
Jan 28, 2014, 4:37:05 PM1/28/14
to
Am Montag, 27. Januar 2014 23:00:52 UTC+1 schrieb Sepp Neuper:

> >Wie sagte ein Kabarettist mal so schön?
> >Der Sender "Phoenix" trägt das, wozu er gut ist, schon im Namen.

> Mann, Mann, Mann ....
> Einmal wird man angefeindet, wenn man zugibt Privatfernsehen zu
> gucken, und jetzt plötzlich ist Phoenix & Co. auch wieder nicht recht.
> Welche Sender darf man denn noch gefahrlos sehen?

Auf Arte gabs letztens einen sehenswerten Beitrag zum
100. Arno Schmidts, leider etwas reemtsmalastig - FR

Lothar Frings

unread,
Jan 29, 2014, 3:03:55 AM1/29/14
to
Wolfgang Schwanke tat kund:

> Lothar Frings <Lothar...@gmx.de>
> wrote in news:b9d5b345-8522-491a...@googlegroups.com:

> > In einem reichen Land mit ausschließlich "First
> > World Problems"

> Du kommst nich viel rum, oder?

Geht so. Gelegentlich komme ich aus Deutschland raus.

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 29, 2014, 4:48:13 AM1/29/14
to
Am Mon, 27 Jan 2014 23:00:52 +0100 schrieb Sepp Neuper:

> Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> schrieb:
>
>>Wie sagte ein Kabarettist mal so schön?
>>Der Sender "Phoenix" trägt das, wozu er gut ist, schon im Namen.
>
> Mann, Mann, Mann ....
> Einmal wird man angefeindet, wenn man zugibt Privatfernsehen zu
> gucken, und jetzt plötzlich ist Phoenix & Co. auch wieder nicht recht.
> Welche Sender darf man denn noch gefahrlos sehen?

Mir juckt es ja in den Fingern, jetzt DMAX in die Runde zu werfen, ich
bleibe aber brav und sage Arte.

Grüße,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 29, 2014, 4:48:51 AM1/29/14
to
Am Mon, 27 Jan 2014 17:38:25 -0500 schrieb Oliver Cromm:

> * Frank Hucklenbroich:
>
>> Am Sun, 26 Jan 2014 13:50:14 +0100 schrieb Wolfgang Schwanke:
>>
>>> Für logisch denkende Menschen sind das aber keine gültigen Argumente,
>>> und wenn das 100 mal in "Phoenix" kommt. Da kommt noch ganz anderer
>>> Stuss.
>>
>> Wie sagte ein Kabarettist mal so schön?
>>
>> Der Sender "Phoenix" trägt das, wozu er gut ist, schon im Namen.
>
> Ewig wiedergeboren zu werden?

"Wofür ist Phoenix gut?" - "Fö nix!".

Grüße,

Frank

Oliver Cromm

unread,
Jan 29, 2014, 12:33:36 PM1/29/14
to
* Wolfgang Schwanke:

> Oliver Cromm <lispa...@crommatograph.info> wrote [...]:
>
>> Daß Logik die Welt verbessern könnte, sowas erinnert mich an mein
>> früheres Selbst, so als achtzehnjähriger Einzelgänger ungefähr.
>
> Von Weltverbesserung war keine Rede. Aber Argumente, die gegen Fakten
> oder gegen Logik verstoßen, sind immer noch Schrott.

Viele Argumente, die logisch erscheinen, leider auch.

--
People are not onions, as he so reasonably pointed out,
they stay under.
-- Margaret Atwood, Surfacing, p.104

Oliver Cromm

unread,
Jan 29, 2014, 12:33:37 PM1/29/14
to
* Frank Hucklenbroich:

> Am Mon, 27 Jan 2014 17:38:25 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>
>> * Frank Hucklenbroich:
>>
>>> Wie sagte ein Kabarettist mal so schön?
>>>
>>> Der Sender "Phoenix" trägt das, wozu er gut ist, schon im Namen.
>>
>> Ewig wiedergeboren zu werden?
>
> "Wofür ist Phoenix gut?" - "Fö nix!".

Ich hatte natürlich absichtlich mißverstanden. Auf das "nix" war
ich sogar selber gekommen, auf "fö" allerdings nicht. Das ist in
meinem "Dialekt" nicht so naheliegend.

--
Who would know aught of art must learn and then take his ease.

Lothar Frings

unread,
Jan 30, 2014, 2:31:04 AM1/30/14
to
Oliver Cromm tat kund:

> Ich hatte natürlich absichtlich mißverstanden.

Natürlich, das ist ja hinterher immer so.
Erwischte Hacker wollten auch immer nur
die Sicherheitsvorkehrungen testen.

> Auf das "nix" war ich sogar selber gekommen,
> auf "fö" allerdings nicht. Das ist in meinem
> "Dialekt" nicht so naheliegend.

Muß ja auch nicht. Wenn der
Sender "das, wozu er gut ist, schon im Namen
trägt", reicht das "nix". Ähnliches könnte
man z. B. von "Toyota" sagen.
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Oliver Cromm

unread,
Feb 1, 2014, 4:20:50 PM2/1/14
to
* Sepp Neuper:

> Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> schrieb:
>
>>Muß ja auch nicht. Wenn der
>>Sender "das, wozu er gut ist, schon im Namen
>>trägt", reicht das "nix". Ähnliches könnte
>>man z. B. von "Toyota" sagen.
>
> Hm ... du meinst, der ist "keinen Jota wert"?

"A toy", vermute ich.

--
The bee must not pass judgment on the hive. (Voxish proverb)
-- Robert C. Wilson, Vortex, p.125
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Klaus Wacker

unread,
Feb 2, 2014, 6:01:46 AM2/2/14
to
Oliver Cromm <lispa...@crommatograph.info> wrote:
> * Sepp Neuper:
>
>> Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> schrieb:
>>
>>>Muß ja auch nicht. Wenn der
>>>Sender "das, wozu er gut ist, schon im Namen
>>>trägt", reicht das "nix". Ähnliches könnte
>>>man z. B. von "Toyota" sagen.
>>
>> Hm ... du meinst, der ist "keinen Jota wert"?
>
> "A toy", vermute ich.

Ich habe mal einen Cartoon gesehen, in dem in einer Sprechblase "Is
this a toy ota or a real ota?" zu lesen war. Anscheinend kann man in
manchen englischsprachigen Gegenden ota und auto zum Verwechseln
ähnlich aussprechen.

Siehe auch hier: http://memegenerator.net/instance/45012775. Das ist
aber nicht der Cartoon, an den ich mich erinnere. Der hatte keinen
Bezug zu einem asiatischen Akzent.



--
Klaus Wacker klaus.w...@t-online.de
51°29'7"N 7°25'7"E http://www.physik.tu-dortmund.de/~wacker
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Oliver Cromm

unread,
Feb 21, 2014, 12:18:20 PM2/21/14
to
* Rüdiger Silberer:

> Am 27.01.2014 schrieb Oliver Cromm:
>
>> Das kam mir merkwürdig vor, daher hab ich mal nachgesucht. BGB
>> §1590 besagt, daß "Schwägerschaft" auch bei Scheidung fortbesteht.
>
> Das war mir bekannt.
>
>> Das ist kein Wort, mit dem ich vertraut bin, aber aus dem Wortlaut
>> des Paragraphen geht m.E. hervor, daß es sich um die "Tatsache,
>> verschwägert zu sein" handelt. Das gilt demnach für Schwager und
>> Schwiegermutter gleichermaßen.
>
> Daß das allerdings für die Schwieger- auch gilt, wußte ich nicht. WWG.

Ich bin kein Anwalt und habe nur per gesundem Menschenverstand
interpretiert, und der sagte: warum sollten es nur gerade die
Schwager sein, Schwiegereltern stehen einem doch üblicherweise am
nächsten von allen Verschwägerten.
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