Nette Studie

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Thomas Schade

unread,
Aug 10, 2022, 9:21:20 AMAug 10
to
Sie hätten dafür aber keineswegs 'in sieben Ländern Westeuropas'
recherchieren müssen. Ein ca. dreimonatiges Mitlesen in desd hätte zum
exakt gleichen Ergebnis geführt.


|Die Wissenschaftler:innen Tarik Abou-Chadi, Magdalena Breyer und
|Theresa Gessler haben zwischen 2016 und 2020 Social-Media-Posts von
|Parteien sämtlicher politischer Lager in sieben Ländern Westeuropas
|untersucht. Sie wollten wissen, wie häufig diese online über Feminismus
|und Gender sprechen. Das Ergebnis: Rechte Parteien haben linke Parteien
|im Durchschnitt längst überholt. Sie twittern und posten immer häufiger
|über Gender-Themen.
[...]
|Die Menschenfeindlichkeit ihrer Aussagen und Argumente ist nicht immer
|auf den ersten Blick ersichtlich. Doch trans Menschen und Homosexuelle
|werden in die Ecke von Pädophilen und Missbrauchstäter:innen gerückt
|und als Bedrohung für Kinder und Frauen dargestellt. Die Anti-Gender-
|Aktivist:innen behaupten – wie das unter anderem Marie-Luise Vollbrecht
|in ihrem Welt-Gastbeitrag tut –, die von liberalen Aktivist:innen
|"unterwanderten" Medien würden die Bevölkerung umerziehen. So
|konstruieren sie mittels Panikmache selbst ein Bedrohungsszenario,
|gegen das sie anschließend zum Widerstand aufrufen. Dahinter steckt der
|Versuch, sämtliche Menschen politisch zu vereinen, die ein mehr oder
|weniger vages Unbehagen mit der zunehmenden Sichtbarkeit von
|Geschlechtervielfalt verspüren.

Quelle:
<https://www.zeit.de/campus/2022-08/marie-luise-vollbrecht-vortrag-transfeindlichkeit-ns-verbrechen/komplettansicht>


Ciao
Toscha
--
Es spricht wirklich nicht für das Konzept Heterosexualität, wenn du
denkst, dass dein Kind sofort schwul wird, sobald es auch nur eine
einzige Alternative dazu kennenlernt. [El Hotzo]

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 9:33:00 AMAug 10
to
Am 10.08.2022 um 15:21 schrieb Thomas Schade:
> Sie hätten dafür aber keineswegs 'in sieben Ländern Westeuropas'
> recherchieren müssen. Ein ca. dreimonatiges Mitlesen in desd hätte zum
> exakt gleichen Ergebnis geführt.
>
>
> |Die Wissenschaftler:innen Tarik Abou-Chadi, Magdalena Breyer und
> |Theresa Gessler haben zwischen 2016 und 2020 Social-Media-Posts von
> |Parteien sämtlicher politischer Lager in sieben Ländern Westeuropas
> |untersucht. Sie wollten wissen, wie häufig diese online über Feminismus
> |und Gender sprechen. Das Ergebnis: Rechte Parteien haben linke Parteien
> |im Durchschnitt längst überholt. Sie twittern und posten immer häufiger
> |über Gender-Themen.
> [...]
> |Die Menschenfeindlichkeit ihrer Aussagen und Argumente ist nicht immer
> |auf den ersten Blick ersichtlich. Doch trans Menschen und Homosexuelle
> |werden in die Ecke von Pädophilen und Missbrauchstäter:innen gerückt
> |und als Bedrohung für Kinder und Frauen dargestellt. Die Anti-Gender-
> |Aktivist:innen behaupten – wie das unter anderem Marie-Luise Vollbrecht
> |in ihrem Welt-Gastbeitrag tut –, die von liberalen Aktivist:innen
> |"unterwanderten" Medien würden die Bevölkerung umerziehen. So
> |konstruieren sie mittels Panikmache selbst ein Bedrohungsszenario,
> |gegen das sie anschließend zum Widerstand aufrufen. Dahinter steckt der
> |Versuch, sämtliche Menschen politisch zu vereinen, die ein mehr oder
> |weniger vages Unbehagen mit der zunehmenden Sichtbarkeit von
> |Geschlechtervielfalt verspüren.
>

Fassen wir zusammen: Die Anti-Genderer-Fraktion *muss* dem rechten
Parteispektrum zuzuordnen sein, was anderes ist gar nicht möglich.

Und die Bubble blubbert.

Detlef

Ulf Kutzner

unread,
Aug 10, 2022, 9:34:39 AMAug 10
to
Thomas Schade schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 15:21:20 UTC+2:

> Sie hätten dafür aber keineswegs 'in sieben Ländern Westeuropas'
> recherchieren müssen. Ein ca. dreimonatiges Mitlesen in desd hätte zum
> exakt gleichen Ergebnis geführt.

Erbitte Aufzählung der europäischen Länder, die hier
diesbezüglich im letzten Vierteljahr vollumfassend abgehandelt
wurden.

> |Die Wissenschaftler:innen Tarik Abou-Chadi, Magdalena Breyer und
> |Theresa Gessler haben zwischen 2016 und 2020 Social-Media-Posts von
> |Parteien sämtlicher politischer Lager in sieben Ländern Westeuropas
> |untersucht. Sie wollten wissen, wie häufig diese online über Feminismus
> |und Gender sprechen. Das Ergebnis: Rechte Parteien haben linke Parteien
> |im Durchschnitt längst überholt. Sie twittern und posten immer häufiger
> |über Gender-Themen.
> [...]
> |Die Menschenfeindlichkeit ihrer Aussagen und Argumente ist nicht immer
> |auf den ersten Blick ersichtlich. Doch trans Menschen und Homosexuelle
> |werden in die Ecke von Pädophilen und Missbrauchstäter:innen gerückt
> |und

Dabei ist die Partei- und Bundestagsfraktionsmitvorsitzende der A-Partei
lesbisch und gleichgeschlechtlich verpartnert, wenn man WP glauben darf.

Thomas Schade

unread,
Aug 10, 2022, 9:42:14 AMAug 10
to
On 10.08.2022 15:34 (CEST), Ulf Kutzner wrote:
> Thomas Schade schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 15:21:20 UTC+2:

>> Sie hätten dafür aber keineswegs 'in sieben Ländern Westeuropas'
>> recherchieren müssen. Ein ca. dreimonatiges Mitlesen in desd hätte zum
>> exakt gleichen Ergebnis geführt.
>
> Erbitte Aufzählung der europäischen Länder, die hier
> diesbezüglich im letzten Vierteljahr vollumfassend abgehandelt
> wurden.

Das ist in dem zitierten Artikel verlinkt.


Ciao
Toscha
--
Typ trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich brauche keine Impfung,
ich habe ein Immunsystem!", und ich frage mich, wann ist gesellschaft-
lich akzeptabel geworden, Dummheit derart zur Schau zu stellen.
[Hasnain Kazim]

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 9:46:12 AMAug 10
to
Was aber kein Grund für die Mitglieder und Sympathisanten sein dürfte,
nicht gegen LSBTIQ* zu wettern.

Für mich hat sie vorwiegend eine Alibi-Funktion.

Aber interessant wäre eine Untersuchung darüber, wie oft der ÖRF in
seinen Beiträgen (Rundfunk und Web) die entsprechenden Themen anspricht
und wie stark der Einfluss von Personen, die dem LSBTIQ*-Spektrum
zuzuordnen, ist.

Detlef

Ulf Kutzner

unread,
Aug 10, 2022, 10:04:15 AMAug 10
to
Thomas Schade schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 15:42:14 UTC+2:
> On 10.08.2022 15:34 (CEST), Ulf Kutzner wrote:
> > Thomas Schade schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 15:21:20 UTC+2:
>
> >> Sie hätten dafür aber keineswegs 'in sieben Ländern Westeuropas'
> >> recherchieren müssen. Ein ca. dreimonatiges Mitlesen in desd hätte zum
> >> exakt gleichen Ergebnis geführt.
> >
> > Erbitte Aufzählung der europäischen Länder, die hier
> > diesbezüglich im letzten Vierteljahr vollumfassend abgehandelt
> > wurden.

> Das ist in dem zitierten Artikel verlinkt.

Diese unsere Gruppendiskussionen sollen dort verlinkt sein?
Mit Verlaub...

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 10:30:20 AMAug 10
to
Nee, nur die aus den Jahren 2016 bis 2020.

Es wäre ja nicht das erste Mal, dass eine NG als Grundlage für eine
(wissenschaftliche) Arbeit gedient hätte.

Detlef

Sergio Gatti

unread,
Aug 10, 2022, 10:31:33 AMAug 10
to
Thomas Schade hat am 10.08.2022 um 15:42 geschrieben:
> On 10.08.2022 15:34 (CEST), Ulf Kutzner wrote:
>> Thomas Schade schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 15:21:20 UTC+2:
>
>>> Sie hätten dafür aber keineswegs 'in sieben Ländern Westeuropas'
>>> recherchieren müssen. Ein ca. dreimonatiges Mitlesen in desd hätte
>>> zum exakt gleichen Ergebnis geführt.
>>
>> Erbitte Aufzählung der europäischen Länder, die hier
>> diesbezüglich im letzten Vierteljahr vollumfassend abgehandelt
>> wurden.
>
> Das ist in dem zitierten Artikel verlinkt.


Wer Links anklicken und lesen kann, ist klar im Vorteil.

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 10:35:45 AMAug 10
to
Das hat sich so manches Phishingopfer auch schon gedacht.

Detlef

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 11:59:41 AMAug 10
to
Am 10.08.2022 um 16:47 schrieb wolfgang s:
> Detlef Meiÿner <unge...@mailinator.com>
> wrote in news:jlhr51...@mid.individual.net:
>
>>> Dabei ist die Partei- und Bundestagsfraktionsmitvorsitzende der
>>> A-Partei lesbisch und gleichgeschlechtlich verpartnert, wenn man WP
>>> glauben darf.
>>
>> Was aber kein Grund für die Mitglieder und Sympathisanten sein dürfte,
>> nicht gegen LSBTIQ* zu wettern.
>>
>> Für mich hat sie vorwiegend eine Alibi-Funktion.
>
> Eine Mehrheit der A-Partei Anhänger befürwortet die Homo-Ehe.
>
> https://upload.pokefans.net/m100_88w8p0dcd.png
>
Aber weniger als bei den anderen Parteien.

Und mal 'ne dumme Frage: hast du mal so eine Befragung, ganz egal
welche, mitgemacht?

Detlef

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 1:56:10 PMAug 10
to

Am 10.08.2022 um 19:44 schrieb wolfgang s:
> Detlef Meiÿner <unge...@mailinator.com> wrote
> in news:jli2va...@mid.individual.net:
>
>>> Eine Mehrheit der A-Partei Anhänger befürwortet die Homo-Ehe.
>>>
>>> https://upload.pokefans.net/m100_88w8p0dcd.png
>>>
>> Aber weniger als bei den anderen Parteien.
>
> Ja schon, aber trotzdem anders als das Klischee behauptet.

Nö. Dass bei einer Umfrage so etwas herauskommt, ist klar.

>> Und mal 'ne dumme Frage: hast du mal so eine Befragung, ganz egal
>> welche, mitgemacht?
>
> Nee, nur ein paarmal in Verkehrsmitteln zur Service-Qualität. Die
> stellen aber immer Fragen die das Entscheidende weglassen.
>
Hint: Bei jeder Frage, die einem (bei einer Umfrage) gestellt wird,
stellt man sich selbst vor Beantwortung ein paar Fragen. Entsprechend
fällt die Antwort aus.

Jeder befragte Mann hat ja bekanntlich mindestens 20 cm.

Detlef

Henning Sponbiel

unread,
Aug 10, 2022, 2:09:58 PMAug 10
to
Allerdings will das nicht jeder. Man weiß beispielsweise manchmal nicht,
wo der Link hinführt, eventuell will man keinen Browser öffnen (z.B. auf
dem Mobiltelefon) oder man will nicht, dass andere Menschen gestört
werden, weil man nicht wissen kann, wie störend die aufgerufene Seite
ist.

Ich klicke (im Usenet) nur sehr selten auf verlinkte Seiten.


Henning

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 2:56:15 PMAug 10
to
Demnächst wird man das auch noch von dir verlangen.

Detlef

Stefan Schmitz

unread,
Aug 10, 2022, 3:11:20 PMAug 10
to
Am 10.08.2022 um 15:21 schrieb Thomas Schade:

> | Doch trans Menschen und Homosexuelle
> |werden in die Ecke von Pädophilen und Missbrauchstäter:innen gerückt

Ist "trans" inzwischen zum undeklinierbaren Adjektiv geworden, oder ist
in der ZEIT die Kombination von falscher Getrennt- und falscher
Kleinschreibung Usus?

Thomas Hochstein

unread,
Aug 10, 2022, 4:15:04 PMAug 10
to
Stefan Schmitz schrieb:

> Ist "trans" inzwischen zum undeklinierbaren Adjektiv geworden,

Für Menschen, die Sonderzeichen in Worten verstreuen, ja.

Christina Kunze

unread,
Aug 10, 2022, 4:41:05 PMAug 10
to
Es wird von vielen so benutzt, ja.

chr

Quinn C

unread,
Aug 10, 2022, 5:18:54 PMAug 10
to
* Stefan Schmitz:
Als Adjektiv im prädikativen Gebrauch ist es eingebürgert ("ich bin
trans"), aber da wird ja eh nicht dekliniert.

Attributiv ist es meiner Beobachtung nach bisher ungebräuchlich. Im
obigen Kontext ist "Transmensch" eingebürgert, daher bestand da keine
Not, aber ich könnte mir schon vorstellen, daß der Wunsch nach einem
solchen Adjektiv sich ausbreitet, damit man nicht immer umständlich
"Schülerin, die trans ist", "Abgeordnete, die trans sind" usw. schreiben
muß.

Gegen die Deklination spricht in diesem Fall, daß "transe" an das meist
abwertend gemeinte "Transe" erinnert.

--
Dies ist das dritte Mal schreibe ich euch bin diese E-Mail
-- SPAMPOESIE

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 5:21:54 PMAug 10
to
Auf solche Schicksale muss man gefasst sein.

Detlef

Quinn C

unread,
Aug 10, 2022, 5:23:32 PMAug 10
to
* Thomas Hochstein:

> Stefan Schmitz schrieb:
>
>> Ist "trans" inzwischen zum undeklinierbaren Adjektiv geworden,
>
> Für Menschen, die Sonderzeichen in Worten verstreuen, ja.

Also alle deutsch-, französisch- oder vietnamesichsprachigen?

--
Good day.
Did You Get The Last Email We Sent You?
(das ist der ganze Inhalt)
-- SPAMPOESIE

Detlef Meißner

unread,
Aug 10, 2022, 5:30:36 PMAug 10
to

Am 10.08.2022 um 23:23 schrieb Quinn C:
> * Thomas Hochstein:
>
>> Stefan Schmitz schrieb:
>>
>>> Ist "trans" inzwischen zum undeklinierbaren Adjektiv geworden,
>>
>> Für Menschen, die Sonderzeichen in Worten verstreuen, ja.
>
> Also alle deutsch-, französisch- oder vietnamesichsprachigen?
>

Ich schenke dir ein s.

Detlef

René Marquardt

unread,
Aug 10, 2022, 6:46:02 PMAug 10
to
Oder in diesem Fall: Exklusiv für Abonnenten!

Christina Kunze

unread,
Aug 11, 2022, 3:54:31 PMAug 11
to
Am 11.08.2022 um 21:17 schrieb Heinz Brückner:
> am Wed, 10 Aug 2022 17:18:50 -0400 schrieb Quinn C
> <lispa...@crommatograph.info>:
>
>>
>> Gegen die Deklination spricht in diesem Fall, daß "transe" an das meist
>> abwertend gemeinte "Transe" erinnert.
>
> Wieso meist? So allgemein kannst du das nicht wissen.
> Anscheinend aber willst du "Transe" _meist_ abwertend _auffassen_;
> sogar eine regelhafte Deklination von "trans" _erinnert_dich_ daran.
>
> Das ist das ganze Dilemma, eigentlich.
>
> (die 'transene' Abgeordnete - nicht mal das tät gehen?
> - oder 'transige ...'? 'getranste ...'? 'transende ...'?)

Theoretisch gingen diese Formen wohl, aber mir ist noch keine von denen
begegnet, "trans" wie "diese Person ist trans", aber auch "eine trans
Hauptfigur" durchaus.

Und ganz gleich, was in Wolfgangs Umfeld üblich bzw. gelitten ist, wirkt
auf mich und die Personen in meinem Umfeld "Transe" herablassend und
verächtlich.

chr

Detlef Meißner

unread,
Aug 11, 2022, 3:56:27 PMAug 11
to
Ist ja auch weiblich.

Detlef

René Marquardt

unread,
Aug 11, 2022, 6:15:39 PMAug 11
to
Ja, jetzt.

Christina Kunze

unread,
Aug 12, 2022, 12:25:55 AMAug 12
to
Am 12.08.2022 um 01:31 schrieb Heinz Brückner:
> am Thu, 11 Aug 2022 21:54:26 +0200 schrieb Christina Kunze <ku...@revesz.de>:
>
>>
>> Und ganz gleich, was in Wolfgangs Umfeld üblich bzw. gelitten ist, wirkt
>> auf mich und die Personen in meinem Umfeld "Transe" herablassend und
>> verächtlich.
>
> _Wenn_ es so gemeint ist - von dem, der es verwendet - , dann mag es übel
> aufstoßen. Mich stört das vorschnelle Urteil 'wer das Wort verwendet,
> ist/wirkt von vornherein herablassend und verächtlich ...
> Andererseits hätte das Wort eine Karriere ähnlich dem 'schwul'
> verdient, finde ich. Jedenfalls besser verwendbar als dieses Lidschibitiku-
> Kürzel-Ungetüm. Es wiese schlicht auf einen Gender-Transit hin (wenn man
> diesen denn ansprechen und benennen müsste oder wollte) und es könnte
> so einigermaßen bewertungsfrei werden.
>

"Schwul" hat diese Karriere gemacht, aber "Schwuchtel" und "Tunte" im
Allgemeinsprachgebrauch nicht.
"Schwul" hat diese Aufwertung übrigens erfahren, nachdem die Betroffenen
sich das Wort angeeignet haben. Ihre Entscheidung.

Und genauso kann "trans" wertfrei benutzt werden (es ist so neu, dass es
für mein Gefühl nicht mal negativ besetzt ist), aber das gilt eben nicht
automatisch für alle Wörter, die daraus abgeleitet werden.

chr

Christina Kunze

unread,
Aug 12, 2022, 1:39:39 AMAug 12
to
Am 12.08.2022 um 06:40 schrieb wolfgang s:
> Christina Kunze <ku...@revesz.de> wrote in news:td4koh$lpda$1...@solani.org:
>
>> Und genauso kann "trans" wertfrei benutzt werden (es ist so neu, dass
>> es für mein Gefühl nicht mal negativ besetzt ist), aber das gilt eben
>> nicht automatisch für alle Wörter, die daraus abgeleitet werden.
>
> Was ein Schimpfwort ist oder nicht, definieren aber nicht die
> Politkorrekten. Das hättense gern, aber genau das kommt nicht in die
> Tüte.
>
> Der Trick der PC ist ja, bisher harmlose Wörter als "böse"
> umzudefinieren, um daraus ihre Machtgeilheit zu bedienen. Das müssen
> wir leider ablehnen.
>
Im Grunde pflichte ich Dir bei.
Bei dem Wort "Transe" handelt es sich meiner Ansicht nach aber um einen
anderen Prozess, nämlich um denselben wie bei "Schwuchtel" und
vielleicht auch "Memme" und Konsorten, wo einem Wort eine
umgangssprachliche (früher hätte man Gaunersprache gesagt) Endung
angehängt und weibliches Genus verpasst wird, um die bezeichneten
Personen abzuwerten.
Ich will gar nicht ausschließen, dass auch solche Wörter wertfrei werden
können, wenn die Betroffenen sie so besetzen, aber ich glaube nicht,
dass Außenstehende diese Entscheidung treffen können und sollten.

(Wenn ein Schwerbehinderter von sich selbst als Krüppel spricht, gibt
mir das auch nicht das Recht, ab sofort "Krüppel" in allen Kontexten
synonym zu "Körperbehinderte/r" zu verwenden.)

chr

Detlef Meißner

unread,
Aug 12, 2022, 7:23:41 AMAug 12
to

Am 12.08.2022 um 12:45 schrieb Heinz Brückner:

> ... Ich habe den Eindruck, da suhlt sich eine ganze Gruppe
> (resp. diverse Grüppchen) im Diskriminiertsein. Mangel an Selbstbewusstsein
> kann es ja fast nicht mehr sein: da kommen immer noch ein paar Varianten und
> Schattierungen (und Entblößungen) samt Buchstaben dazu. Als ob jemand oder
> 'man' es soo genau und detailliert überhaupt wissen oder erfahren müsste
> oder wollte. -> Chacun à sonx goût!
^^^^
Wir das jetzt so geschrieben/gegendert?
Müsste das dann nicht auch "chacunx" heißen?

Detlef

Quinn C

unread,
Aug 12, 2022, 8:56:49 AMAug 12
to
* Heinz Brückner:

> Tscha, warum nicht? Ich habe den Eindruck, da suhlt sich eine ganze Gruppe
> (resp. diverse Grüppchen) im Diskriminiertsein.

"Eure Armut kotzt mich an!"

Na prima, bloß kein Klischee auslassen.

--
Aus ihrer Macht über die Frauen leiten die Männer ihre Rechte
den Frauen gegenüber her. Die Thatsache der Herrschaft ist aber
kein Recht.
-- Hedwig Dohm (1876)

Detlef Meißner

unread,
Aug 12, 2022, 9:08:53 AMAug 12
to
Am 12.08.2022 um 14:56 schrieb Quinn C:
> * Heinz Brückner:
>
>> Tscha, warum nicht? Ich habe den Eindruck, da suhlt sich eine ganze Gruppe
>> (resp. diverse Grüppchen) im Diskriminiertsein.
>
> "Eure Armut kotzt mich an!"
>
> Na prima, bloß kein Klischee auslassen.
>
Ist ja nicht verboten!

Detlef

Christian Weisgerber

unread,
Aug 12, 2022, 9:30:06 AMAug 12
to
On 2022-08-12, Detlef Meißner <unge...@mailinator.com> wrote:

>> oder wollte. -> Chacun à sonx goût!
> ^^^^
> Wir das jetzt so geschrieben/gegendert?
> Müsste das dann nicht auch "chacunx" heißen?

Wenn, dann so:

Chacun·e à son gout !

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de

Detlef Meißner

unread,
Aug 12, 2022, 9:32:27 AMAug 12
to
Am 12.08.2022 um 14:35 schrieb Christian Weisgerber:
> On 2022-08-12, Detlef Meißner <unge...@mailinator.com> wrote:
>
>>> oder wollte. -> Chacun à sonx goût!
>> ^^^^
>> Wir das jetzt so geschrieben/gegendert?
>> Müsste das dann nicht auch "chacunx" heißen?
>
> Wenn, dann so:
>
> Chacun·e à son gout !
>
OK, so kann man gendern.
Andere gendern mit x.

Aber das ist wohl auch nix.

Detlef

Quinn C

unread,
Aug 12, 2022, 6:03:10 PMAug 12
to
* Heinz Brückner:

> am Fri, 12 Aug 2022 08:56:44 -0400 schrieb Quinn C
> <lispa...@crommatograph.info>:
>
>> * Heinz Brückner:
>>
>>> Tscha, warum nicht? Ich habe den Eindruck, da suhlt sich eine ganze Gruppe
>>> (resp. diverse Grüppchen) im Diskriminiertsein.
>>
>> "Eure Armut kotzt mich an!"
>>
>> Na prima, bloß kein Klischee auslassen.
>
> Du willst mir "meinen Eindruck" vorwerfen?
> Der gehört nur mir. Aber bitte. So geht das heute.

Es geht um das Framing, das Du vornimmst. Da ist immer ein
Stufenprozess: Beobachtung - Interpretation - Meinungsbildung.

Warum ist Deine erste Reaktion, den Leuten nicht zu glauben, wenn sie
sagen, sie werden diskriminiert? Was sind das für Leute, denen Du mit
dieser Einstellung entgegentrittst?

> Warum? Wieso? Woher? Sowas interessiert eben keine
> S-Wort mehr. Ein bisschen was hab ich zwar zwecks
> Begründung dazugeschrieben, aber das kann man doch
> passend wegsnippen...

Wenn ich was weglasse, kannst Du getrost davon ausgehen, daß es "meinen
Eindruck" nicht geändert hat. In diesem Fall schon deshalb, weil es ein
undurchsichtiges Selbstgespräch war, das zu Kommunikationszwecken einer
gewissen Aufbereitung bedürfte.

--
nach dem Tod meines Mannes habe ich mich entschlossen,
nicht wieder heiraten oder ein Kind bekommen außerhalb
meines ehelichen Wohnung.
-- SPAMPOESIE

Quinn C

unread,
Aug 13, 2022, 10:30:00 AMAug 13
to
* Heinz Brückner:

> am Fri, 12 Aug 2022 18:03:05 -0400 schrieb Quinn C
> <lispa...@crommatograph.info>:
>
>> * Heinz Brückner:
>>
>>> am Fri, 12 Aug 2022 08:56:44 -0400 schrieb Quinn C
>>> <lispa...@crommatograph.info>:
>>>
>>>> * Heinz Brückner:
>>>>
>>>>> Tscha, warum nicht? Ich habe den Eindruck, da suhlt sich eine ganze Gruppe
>>>>> (resp. diverse Grüppchen) im Diskriminiertsein.
>>>>
>>>> "Eure Armut kotzt mich an!"
>>>>
>>>> Na prima, bloß kein Klischee auslassen.
>>>
>>> Du willst mir "meinen Eindruck" vorwerfen?
>>> Der gehört nur mir. Aber bitte. So geht das heute.
>>
>> Es geht um das Framing, das Du vornimmst. Da ist immer ein
>> Stufenprozess: Beobachtung - Interpretation - Meinungsbildung.
>>
>> Warum ist Deine erste Reaktion, den Leuten nicht zu glauben, wenn sie
>> sagen, sie werden diskriminiert? Was sind das für Leute, denen Du mit
>> dieser Einstellung entgegentrittst?
>
> Wem trete ich denn entgegen, bzw. wem glaube ich nicht, dass ersiees sich
> diskriminiert fühlt?

(Die Formulierung war immer noch etwas schräg, nur so als Feedback. Ich
denke, ich habe ausgeknobelt, was Du sagen willst.)

Wenn man sagt, daß Leute sich im Diskriminiertsein "suhlen", beinhaltet
das für mich, daß diejenigen die Diskriminierung, wenn nicht erfinden,
dann doch stark übertreiben, sonst fände ich die Formulierung unpassend.

Daran, auf eine tatsächlich existierende Diskriminierung hinzuweisen,
auch wiederholt, kann ich nichts Exzessives der Art eines "Suhlens"
finden, denn wie soll es denn sonst besser werden?

> Nichtmal dem trete ich entgegen, dass mancher/e
> tatsächlich scheel angesehen und behandelt wird, der aus gewissen
> Rastern der sog. Normalität heraustritt. Das passiert, ohne Frage, und das
> gefällt mir auch nicht.
>
> Manche Leute dieser Gruppe/n wehren sich aber nicht gegen diese
> Diskriminierung, sondern verlangen und fordern über jede Normalität hinaus
> eine ganz besondere Beachtung und Anerkennung. Sie möchten betrachtet werden
> als nicht nur abweichend von der Binär-Gesellschaft, sondern eher als etwas
> irgendwie Besonderes, Herausgehobenes

Das dritte Geschlecht ist ja nun in Deutschland legal anerkannt. Wenn Du
dessen Existenz verneinst, stellst Du Dich damit also außerhalb des
Mainstreams. Und empfindest Du es tatsächlich als Sonderbehandlung, wenn
die drei Geschlechter alle auf gleicher Stufe stehen sollen? Sind bei
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt" die Diversen nicht einmal
mitgemeint?

> - vergessend dabei, dass eine
> erkleckliche Anzahl von individuellen und gesellschaftlichen Eigenschaften
> und Verhaltensweisen im Umgang mit irgendwelchen anderen Leuten auch von
> ihrer Seite und für sie erstmal stinknormal sind, bleiben und sein sollten.

Keine Ahnung, was das heißen soll. Natürlich bleibt das meiste im Umgang
stinknormal, insbesondere alles, wo auch zwischen Männern und Frauen
nicht unterschieden wird. Nur wo doch, muß halt angepaßt werden.

>>> Warum? Wieso? Woher? Sowas interessiert eben keine
>>> S-Wort mehr. Ein bisschen was hab ich zwar zwecks
>>> Begründung dazugeschrieben, aber das kann man doch
>>> passend wegsnippen...
>>
>> Wenn ich was weglasse, kannst Du getrost davon ausgehen, daß es "meinen
>> Eindruck" nicht geändert hat. In diesem Fall schon deshalb, weil es ein
>> undurchsichtiges Selbstgespräch war, das zu Kommunikationszwecken einer
>> gewissen Aufbereitung bedürfte.
>
> Schaffst du das, lesend, nicht intern? Das tut mir leid.

Hä?

> Ich weiß, dass ich
> kein großer Schriftsteller bin; mit- und reindenken sollte aber beim
> angebotenen Material eigentlich schon möglich sein. Mit ein wenig gutem
> Willen vielleicht...
>
> Ich schrieb, u.a.:
>| Da müssten vielleicht zur Abwechslung auch mal die Hörer/Leser 'achtsam'
>| und/oder lernfähig sein; nicht immer nur die Sprecher/Schreiber.
>
> Kommunikationszweck: Denkt ein sich betroffen/diskriminiert Fühlender
> auch mal darüber nach, ob er _absichtlich_ und erst noch tatsächlich
> diskriminiert worden sein soll?

Das ist viel zu pauschal, um darüber was Sinnvolles zu sagen.

Aber Absicht ist in der Tat meist irrelevant, denn es tut nun mal auch
dann weh, wenn Du mir aus Versehen auf den Fuß trittst. Und oft hätte es
sich vermeiden lassen, hättest Du besser aufgepaßt. Oder die Brille
aufgesetzt. Daß aufpassen, wo man hintritt und die Brille mitbringen
unzumutbare Forderungen im menschlichen Umgang wären, davon überzeugst
Du mich nicht so leicht.

--
Gehören Sie auch zu billigeren Geschenk für Ihre Freunde wollen
-- SPAMPOESIE

wolfgang s

unread,
Aug 14, 2022, 1:58:56 AMAug 14
to
Quinn C <lispa...@crommatograph.info> wrote
in news:c2lohzt6koon$.d...@mid.crommatograph.info:

> * Heinz Brückner:
>
>> Tscha, warum nicht? Ich habe den Eindruck, da suhlt sich eine ganze
>> Gruppe (resp. diverse Grüppchen) im Diskriminiertsein.
>
> "Eure Armut kotzt mich an!"
>
> Na prima, bloß kein Klischee auslassen.

"Lehrvideo für blöde Heteros", ist mir gerade empfohlen worden:

https://www.youtube.com/watch?v=SuzN5iPdacY

Ich stimme ihm nicht in allem zu, aber in einigen Punkten hat er Recht.

Das originale gebührenfinanzierte Video, auf das er sich bezieht
"Schau dieses Video, wenn du nicht Regenbogen bist":

https://www.youtube.com/watch?v=VAcBZ1PsT7g

--
Currently Listening: https://www.youtube.com/watch?v=YymzmyGwv4k

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de

Detlef Meißner

unread,
Aug 14, 2022, 7:55:01 AMAug 14
to
Am 14.08.2022 um 10:18 schrieb Heinz Brückner:
> am Sat, 13 Aug 2022 10:30:08 -0400 schrieb Quinn C
> <lispa...@crommatograph.info>:
>
>> [...]
>> Aber Absicht ist in der Tat meist irrelevant, denn es tut nun mal auch
>> dann weh, wenn Du mir aus Versehen auf den Fuß trittst. [...]
>
> Erinnert mich irgendwie an Fußball.
> Bei der kleinsten Berührung sich theatralisch am Boden wälzen.
> 'Gelb' für den Gegner fordern, 'Elfer' schinden.
>
> "Keiner fällt so oft und schnöller
> als im Spiel der Andy Möller."
>
Frauen fallen angeblich häufiger theatralisch als Männer.
Aber auch hier holen sie auf.

Detlef

Detlef Meißner

unread,
Aug 14, 2022, 9:18:38 AMAug 14
to
Am 14.08.2022 um 14:20 schrieb Heinz Brückner:
> am Sun, 14 Aug 2022 13:54:58 +0200 schrieb Detlef Meißner
> <unge...@mailinator.com>:
>
>>>
>> Frauen fallen angeblich häufiger theatralisch als Männer.
>
> Man sagt, es sei andersrum.
>
>> Aber auch hier holen sie auf.
>
> Woll. Aber andersrum halt.
>

Ja klar. Da habe ich bei der Korrektur was falsch gemacht.

Detlef

Christina Kunze

unread,
Aug 14, 2022, 10:38:14 AMAug 14
to
Am 14.08.2022 um 14:20 schrieb Heinz Brückner:
> am Sun, 14 Aug 2022 13:54:58 +0200 schrieb Detlef Meißner
> <unge...@mailinator.com>:
>
>>>
>> Frauen fallen angeblich häufiger theatralisch als Männer.
>
So war es im 19. Jahrhundert, da sieht man gleich mal, in welcher Zeit
Du Dich verortest.

Später kippte frau nicht mehr um, sondern bekam ihre Migräne.

chr

Der Habakuk.

unread,
Aug 14, 2022, 11:54:35 AMAug 14
to
Bei der Fußball-EM hatte ich den Eindruck, daß die Frauen weit weniger
geschauspielert haben, oder theatralisch Elfer schinden wollten, als es
oft bei Spielen der Männer der Fall ist.

> chr

--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*


Detlef Meißner

unread,
Aug 14, 2022, 2:41:45 PMAug 14
to
Am 14.08.2022 um 16:38 schrieb Christina Kunze:
Ich hatte mich vertan.

Detlef

Detlef Meißner

unread,
Aug 14, 2022, 2:42:16 PMAug 14
to
Am 14.08.2022 um 17:54 schrieb Der Habakuk.:
> Am 14.08.2022 um 16:38 schrieb Christina Kunze:
>> Am 14.08.2022 um 14:20 schrieb Heinz Brückner:
>>> am Sun, 14 Aug 2022 13:54:58 +0200 schrieb Detlef Meißner
>>> <unge...@mailinator.com>:
>>>
>>>>>
>>>> Frauen fallen angeblich häufiger theatralisch als Männer.
>>>
>> So war es im 19. Jahrhundert, da sieht man gleich mal, in welcher Zeit
>> Du Dich verortest.
>>
>> Später kippte frau nicht mehr um, sondern bekam ihre Migräne.
>>
> Bei der Fußball-EM hatte ich den Eindruck, daß die Frauen weit weniger
> geschauspielert haben, oder theatralisch Elfer schinden wollten, als es
> oft bei Spielen der Männer der Fall ist.
>
So ist es.
Ich hatte mich bei der Satzkorrektur vertan.

Detlef

Henning Sponbiel

unread,
Aug 15, 2022, 4:52:02 AMAug 15
to
On Sun, 14 Aug 2022 16:38:10 +0200, Christina Kunze wrote:

>Am 14.08.2022 um 14:20 schrieb Heinz Brückner:
>> am Sun, 14 Aug 2022 13:54:58 +0200 schrieb Detlef Meißner
>> <unge...@mailinator.com>:
>>
>>>>
>>> Frauen fallen angeblich häufiger theatralisch als Männer.
>>
>So war es im 19. Jahrhundert, da sieht man gleich mal, in welcher Zeit
>Du Dich verortest.

Hmmm. Er schrieb "angeblich".


Henning

Detlef Meißner

unread,
Aug 15, 2022, 5:05:07 AMAug 15
to
Auch wenn meine Aussage "Frauen fallen angeblich häufig *weniger*
theatralisch als Männer" lauten sollte, so ist dein Hinweis sicherlich
berechtigt.

Es fällt allerdings deutlich auf, dass Frauen sich nach einem Faul
weniger mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen wälzen.

Gründe dafür könnten sein, dass es weniger brutale Fouls gibt. Manchmal
hat man den Eindruck, dass die Frauen bei ihrem Einsatz mehr Respekt vor
dem Körper ihrer Gegenspielerin walten lassen und manchmal mit
angezogener Handbremse spielen.
Manche Männer sahen, Frauen spielten mit weniger Einsatz.

So kann man das natürlich auch sehen, aber als ehemaliger Amateur, der
seine Knochen nicht gern riskiert, empfinde ich die Spielweise der
Frauen als ganz angenehm.
Und wenn Trainer einer Jugenmannschaft über den Platz rufen "Leg ihn
um!", dann ist das für mich kein Sport mehr.

Detlef

René Marquardt

unread,
Aug 15, 2022, 11:35:20 AMAug 15
to
On Monday, August 15, 2022 at 4:05:07 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:

> Auch wenn meine Aussage "Frauen fallen angeblich häufig *weniger*
> theatralisch als Männer" lauten sollte, so ist dein Hinweis sicherlich
> berechtigt.
>
> Es fällt allerdings deutlich auf, dass Frauen sich nach einem Faul
> weniger mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen wälzen.

Nebenbei: in Deutschland herrscht/e lange Zeit die Meinung,
Fussball ist nur was fuer Maenner, fuer Frauen ist das zu brutal.
Waehrend in Amerika dieser Sport "was fuer Maedchen" ist.

Detlef Meißner

unread,
Aug 15, 2022, 11:45:11 AMAug 15
to
Wenn man ihn so wie Männer betreibt, dann halte ich Fußball auch für zu
brutal. Ebenfalls Handball.
Den halte ich persönlich für noch brutaler.

Deshalb habe ich ich mich sehr schnell aus dem "Kampfsport"
zurückgezogen und einen für softe Akademiker gewählt: Volleyball. :-)

Und jetzt muss ich Quinn mal fragen: Bin ich ein echter Mann?

Detlef

René Marquardt

unread,
Aug 15, 2022, 11:59:36 AMAug 15
to
Fussball ginge noch, wenn nicht die ewige Rennerei waere.
Volleyball und Handball? Immer den scheiss Ball in die Fresse kriegen?
Nee. Da gebe ich mich lieber dem friedlichen, beruhigendem Schiess-Sport hin.

Detlef Meißner

unread,
Aug 15, 2022, 12:13:44 PMAug 15
to

Am 15.08.2022 um 17:59 schrieb René Marquardt:
> On Monday, August 15, 2022 at 10:45:11 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:
>> Am 15.08.2022 um 17:35 schrieb René Marquardt:
>>> On Monday, August 15, 2022 at 4:05:07 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:
>>>
>>>> Auch wenn meine Aussage "Frauen fallen angeblich häufig *weniger*
>>>> theatralisch als Männer" lauten sollte, so ist dein Hinweis sicherlich
>>>> berechtigt.
>>>>
>>>> Es fällt allerdings deutlich auf, dass Frauen sich nach einem Faul
>>>> weniger mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen wälzen.
>>>
>>> Nebenbei: in Deutschland herrscht/e lange Zeit die Meinung,
>>> Fussball ist nur was fuer Maenner, fuer Frauen ist das zu brutal.
>>> Waehrend in Amerika dieser Sport "was fuer Maedchen" ist.
>>>
>> Wenn man ihn so wie Männer betreibt, dann halte ich Fußball auch für zu
>> brutal. Ebenfalls Handball.
>> Den halte ich persönlich für noch brutaler.
>>
>> Deshalb habe ich ich mich sehr schnell aus dem "Kampfsport"
>> zurückgezogen und einen für softe Akademiker gewählt: Volleyball. :-)
>
> Fussball ginge noch, wenn nicht die ewige Rennerei waere.

Nun, im Mittelfeld die Bälle annehmen und schnell verteilen, bevor ein
Gegenspieler in gefährliche Nähe kommt. :-)

> Volleyball und Handball? Immer den scheiss Ball in die Fresse kriegen?

Der Volleyball ist relativ leicht und weich. Außerdem: man sollte sich
angewöhnen, zum Ball zu schauen.

> Nee. Da gebe ich mich lieber dem friedlichen, beruhigendem Schiess-Sport hin.

Angeln dürfte noch beruhigender sein.

Detlef

René Marquardt

unread,
Aug 15, 2022, 12:17:20 PMAug 15
to
Da besteht die Gefahr, dass man aus Versehen was faengt, und dann muss man
den Fisch vorsichtig los machen und wieder ins Wasser werfen.

Bertel Lund Hansen

unread,
Aug 15, 2022, 12:42:04 PMAug 15
to
Den 15.08.2022 kl. 17.59 skrev René Marquardt:

> Fussball ginge noch, wenn nicht die ewige Rennerei waere.
> Volleyball und Handball? Immer den scheiss Ball in die Fresse kriegen?

Wie so?

https://ekstrabladet.dk/incoming/8niebw/9050178/IMAGE_ALTERNATES/p730/dcx-84719311-20211218112359

--
Bertel

René Marquardt

unread,
Aug 15, 2022, 1:07:03 PMAug 15
to
Was andere in die Fresse kriegen, ist mir egal.

Lars Gebauer

unread,
Aug 15, 2022, 1:20:48 PMAug 15
to
Am 15.08.2022 um 17:35 schrieb René Marquardt:
> On Monday, August 15, 2022 at 4:05:07 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:
>> Es fällt allerdings deutlich auf, dass Frauen sich nach einem Faul
>> weniger mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen wälzen.
>
> Nebenbei: in Deutschland herrscht/e lange Zeit die Meinung,
> Fussball ist nur was fuer Maenner, fuer Frauen ist das zu brutal.

Klar. Man wollte einfach die Wahrheit nicht so offen aussprechen.
Nämlich, daß Frauenfußball ähnlich einem Pferderennen mit Eseln ist.

Eine fromme Lüge, insofern.

--
"Das Problem ist nicht, dass eine relativ kleine Gruppe von Verrückten
behauptet, dass zwei plus zwei fünf ergibt, dass es zwölf verschiedene
Geschlechter gibt oder dass man bei der Energieversorgung die Gesetze
der Thermodynamik ignorieren kann. Das Problem ist, daß sich die große
Gruppe der Normalos künstlich dumm stellt und den selben Quatsch
behauptet, weil sie von den Verrückten nicht als verrückt bezeichnet
werden wollen."
--Vince Ebert

Ulf Kutzner

unread,
Aug 15, 2022, 1:36:49 PMAug 15
to
René Marquardt schrieb am Montag, 15. August 2022 um 17:59:36 UTC+2:
> On Monday, August 15, 2022 at 10:45:11 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:
> > Am 15.08.2022 um 17:35 schrieb René Marquardt:
> > > On Monday, August 15, 2022 at 4:05:07 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:
> > >
> > >> Auch wenn meine Aussage "Frauen fallen angeblich häufig *weniger*
> > >> theatralisch als Männer" lauten sollte, so ist dein Hinweis sicherlich
> > >> berechtigt.
> > >>
> > >> Es fällt allerdings deutlich auf, dass Frauen sich nach einem Faul
> > >> weniger mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen wälzen.
> > >
> > > Nebenbei: in Deutschland herrscht/e lange Zeit die Meinung,
> > > Fussball ist nur was fuer Maenner, fuer Frauen ist das zu brutal.
> > > Waehrend in Amerika dieser Sport "was fuer Maedchen" ist.
> > >
> > Wenn man ihn so wie Männer betreibt, dann halte ich Fußball auch für zu
> > brutal. Ebenfalls Handball.
> > Den halte ich persönlich für noch brutaler.
> >
> > Deshalb habe ich ich mich sehr schnell aus dem "Kampfsport"
> > zurückgezogen und einen für softe Akademiker gewählt: Volleyball.


> Fussball ginge noch, wenn nicht die ewige Rennerei waere.
> Volleyball und Handball? Immer den scheiss Ball in die Fresse kriegen?
> Nee. Da gebe ich mich lieber dem friedlichen, beruhigendem Schiess-Sport hin.

Basketball solo?

Detlef Meißner

unread,
Aug 15, 2022, 1:38:40 PMAug 15
to
Beim Schießen kann Adäquates passieren. ;-)

Detlef

Detlef Meißner

unread,
Aug 15, 2022, 1:39:43 PMAug 15
to
Oder Torwandschießen.

Detlef

Stefan Schmitz

unread,
Aug 16, 2022, 3:28:08 AMAug 16
to
Ist dem Ball da die Luft ausgegangen?
Sonst kann ich mir eine so starke Verformung beim Aufprall nicht
vorstellen. Habe aber auch noch nie exakt den Moment gesehen.

Bertel Lund Hansen

unread,
Aug 16, 2022, 4:22:13 AMAug 16
to
Den 16.08.2022 kl. 09.28 skrev Stefan Schmitz:

>> https://ekstrabladet.dk/incoming/8niebw/9050178/IMAGE_ALTERNATES/p730/dcx-84719311-20211218112359

> Ist dem Ball da die Luft ausgegangen?

Nein. Es geschah Mitten in einem Handball-Spiel - Semifinale Dänemark
gegen Frankreich (Frauen).

> Sonst kann ich mir eine so starke Verformung beim Aufprall nicht
> vorstellen.

Jetzt hast du den Beweis. Man fürchtete, das die Torwartin eine
Gehirnerschütterung bekommen hatte, aber das hatte sie nicht. Ihre
intense Tränierung sicherte, dass sie kein Problem davon bekam.

Habe aber auch noch nie exakt den Moment gesehen.

Sowas geht so schnell, dass man es nicht wahrnehmen kann.

Das Team gewann übrigens Bronze, und du kannst die Spieler hier in einem
Video sehen, wo sie ihre Medaillen bekommen. Althea Rheinhardt bekommt
die Medaille als der zweite Spieler (sie ist eine weltklasse Torwartin).

https://sport.tv2.dk/haandbold/2021-12-18-reinhardt-reagerer-paa-vildt-billede

Siehe nach Zeit 1:10.

--
Bertel

René Marquardt

unread,
Aug 16, 2022, 7:36:44 AMAug 16
to
On Tuesday, August 16, 2022 at 3:22:13 AM UTC-5, Bertel Lund Hansen wrote:

> Jetzt hast du den Beweis. Man fürchtete, das die Torwartin eine
> Gehirnerschütterung bekommen hatte, aber das hatte sie nicht. Ihre
> intense Tränierung sicherte, dass sie kein Problem davon bekam.

Physik und Biologie ist nichts, das man sich abtrainieren kann.

Bertel Lund Hansen

unread,
Aug 16, 2022, 8:12:39 AMAug 16
to
Den 16.08.2022 kl. 13.36 skrev René Marquardt:

> Physik und Biologie ist nichts, das man sich abtrainieren kann.

Wenn die Kopf- und Kehlemuskeln stark sind, kann der Kopf besser einen
Schlag widerstehen.

--
Bertel

Detlef Meißner

unread,
Aug 16, 2022, 8:53:32 AMAug 16
to
Der Kopf sicherlich, aber nicht das, was drin ist.

Detlef

Hans-R. Biermann

unread,
Aug 16, 2022, 1:28:32 PMAug 16
to
Bertel Lund Hansen schrieb am Dienstag, 16. August 2022 um 14:12:39 UTC+2:

>> Physik und Biologie ist nichts, das man sich abtrainieren kann.

> Wenn die Kopf- und Kehlemuskeln stark sind, kann der Kopf besser einen

Wird Halsmuskulatur genannt.

> Schlag widerstehen.

FR

Helmut Richter

unread,
Aug 17, 2022, 5:07:07 AMAug 17
to
On Wed, 17 Aug 2022, Markus Ermert wrote:

> wolfgang s <s...@sig.nature> wrote:
> > Christina Kunze <ku...@revesz.de> wrote in news:td4koh$lpda$1...@solani.org:
> >
> >> Und genauso kann "trans" wertfrei benutzt werden (es ist so neu, dass
> >> es für mein Gefühl nicht mal negativ besetzt ist), aber das gilt eben
> >> nicht automatisch für alle Wörter, die daraus abgeleitet werden.
> >
> > Was ein Schimpfwort ist oder nicht, definieren aber nicht die
> > Politkorrekten.
>
> Richtig, sondern die Beschimpften.

Als erstes die Schimpfenden, indem sie es zum Schimpfen verwenden.
Auf die Absicht kommts an, nicht auf das Wort. Man kann *jedes* wort als
Schimpfwort verwenden, wenn man das will, und davon wird dauernd Gebrauch
gemacht.

Als zweites die Korrekten, indem sie die Schimpfenden beobachten und
feststellen, dass es offenbar ein Schimpfwort und *nur* ein Schimpfwort
ist, wenn es die Schimpfenden doch so benutzen.

Als drittes die Beschimpften, die sich von den Korrekten belehren lassen
müssen.

Manchmal ist die Reihenfolge auch anders, z.B. wenn das Wort von Anfang an
*inhaltlich* (also vom Wortsinn her und nicht erst durch den Gebrauch) ein
Schimpfwort war.

--
Helmut Richter

Quinn C

unread,
Aug 17, 2022, 9:28:12 AMAug 17
to
* Helmut Richter:

> On Wed, 17 Aug 2022, Markus Ermert wrote:
>
>> wolfgang s <s...@sig.nature> wrote:
>>> Christina Kunze <ku...@revesz.de> wrote in news:td4koh$lpda$1...@solani.org:
>>>
>>>> Und genauso kann "trans" wertfrei benutzt werden (es ist so neu, dass
>>>> es für mein Gefühl nicht mal negativ besetzt ist), aber das gilt eben
>>>> nicht automatisch für alle Wörter, die daraus abgeleitet werden.
>>>
>>> Was ein Schimpfwort ist oder nicht, definieren aber nicht die
>>> Politkorrekten.
>>
>> Richtig, sondern die Beschimpften.
>
> Als erstes die Schimpfenden, indem sie es zum Schimpfen verwenden.
> Auf die Absicht kommts an, nicht auf das Wort.

In einer ersten Studie des neuen Rassismusmonitors haben mehr als 80%
der Befragten geantwortet, man könne auch unbeabsichtigt rassistisch
handeln. Das fand ich doch ermutigend - d«aß die Absicht so viel zähle,
daß es reiche, zu sagen, es sei nicht so gemeint gewesen, ist also nicht
mehr allgemein verbreitete Haltung.

<https://www.rassismusmonitor.de/studie-rassistische-realitaeten/>

--
£ 570.000,00 (fünfhundertsiebzig Eintausend Pfund Sterling) wurde
Ihnen für emarging als die ausgezeichnet Gewinner des ersten Preises
von Samsung zeichnen diese 42RD Jahrestag Jahr 2012.
-- SPAMPOESIE

Detlef Meißner

unread,
Aug 17, 2022, 9:31:28 AMAug 17
to
Am 17.08.2022 um 15:28 schrieb Quinn C:
> * Helmut Richter:
>
>> On Wed, 17 Aug 2022, Markus Ermert wrote:
>>
>>> wolfgang s <s...@sig.nature> wrote:
>>>> Christina Kunze <ku...@revesz.de> wrote in news:td4koh$lpda$1...@solani.org:
>>>>
>>>>> Und genauso kann "trans" wertfrei benutzt werden (es ist so neu, dass
>>>>> es für mein Gefühl nicht mal negativ besetzt ist), aber das gilt eben
>>>>> nicht automatisch für alle Wörter, die daraus abgeleitet werden.
>>>>
>>>> Was ein Schimpfwort ist oder nicht, definieren aber nicht die
>>>> Politkorrekten.
>>>
>>> Richtig, sondern die Beschimpften.
>>
>> Als erstes die Schimpfenden, indem sie es zum Schimpfen verwenden.
>> Auf die Absicht kommts an, nicht auf das Wort.
>
> In einer ersten Studie des neuen Rassismusmonitors haben mehr als 80%
> der Befragten geantwortet, man könne auch unbeabsichtigt rassistisch
> handeln. Das fand ich doch ermutigend - d«aß die Absicht so viel zähle,
> daß es reiche, zu sagen, es sei nicht so gemeint gewesen, ist also nicht
> mehr allgemein verbreitete Haltung.

Natürlich kann man unbeabsichtigt rassistisch sein. Man kann auch
unbeabsichtigt einen Pubs lassen.

Detlef

René Marquardt

unread,
Aug 17, 2022, 9:39:09 AMAug 17
to
On Wednesday, August 17, 2022 at 8:31:28 AM UTC-5, Detlef Meißner wrote:

> Natürlich kann man unbeabsichtigt rassistisch sein. Man kann auch
> unbeabsichtigt einen Pubs lassen.

Sollte man vorsichtig sein damit in deinem Alter.
Das kann leicht in die Hose gehen.

Martin Udelhoven

unread,
Aug 17, 2022, 9:40:17 AMAug 17
to
"Quinn C" schrieb:

>> Als erstes die Schimpfenden, indem sie es zum Schimpfen verwenden.
>> Auf die Absicht kommts an, nicht auf das Wort.

> In einer ersten Studie des neuen Rassismusmonitors haben mehr als 80%
> der Befragten geantwortet, man könne auch unbeabsichtigt rassistisch
> handeln. Das fand ich doch ermutigend - d«aß die Absicht so viel
> zähle,
> daß es reiche, zu sagen, es sei nicht so gemeint gewesen, ist also
> nicht
> mehr allgemein verbreitete Haltung.

Dass man unbeabsichtigt rassistisch sein kann, halte ich für
naheliegend. Es ist aber nicht das gleiche wie Beschimpfungen.
"Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Neger!", der Spruch
stammte zwar nicht wirklich von Lübke, hätte aber durchaus in seine Zeit
gepasst.
Gemeint war ganz klar eine freundliche Ansprache, deren latenter
Rassismus dem Sprecher nicht bewusst ist. Eine Beschimpfung ist es
eindeutig nicht. Man muss erst in der richtigen Zeit hinhören, um dem
Wort 'Neger' etwas Beleidigendes zuzurechnen, auch wenn es latent
rassistisch ist, diese Gruppe nicht von vornherein in die 'Damen und
Herren' einzuordnen.

Martin

Detlef Meißner

unread,
Aug 17, 2022, 10:10:03 AMAug 17