Rätselnd
Jörg
--
Ich wende auch für Optis
> In (ausschliesslich?) Wiener Wohnungsanzeigen ist manchmal von
> einem Klopfbalkon die Rede (Google findet einige). Was hab ich
> mir darunter vorzustellen? Ein kleiner Blakon zum Teppich
> ausklopfen vielleicht?
Exactly.
M.
Hoëcker, Sie sind raus.
> > In (ausschliesslich?) Wiener Wohnungsanzeigen ist manchmal von
> > einem Klopfbalkon die Rede (Google findet einige). Was hab ich
> > mir darunter vorzustellen? Ein kleiner Blakon zum Teppich
> > ausklopfen vielleicht?
>
> Exactly.
Klopfst Ihr Eure Teppiche noch? Ist die segensreiche Erfindung des
Staubsaugers immer noch nicht bis in die Ostmark vorgedrungen?
SCNR
G.O.
["Klopfbalkone"]
> Klopfst Ihr
Wenn schon, dann "Klopfts Ihr", womit wir kurt onT wären.
> Ihr Eure Teppiche noch? Ist die segensreiche Erfindung
> des Staubsaugers immer noch nicht bis in die Ostmark
> vorgedrungen?
Tja, wie soll ich's ihm sagen, dass diese Art der Überheblichkreit
- selbst wenn sie ironisch gemeint ist - nicht unmaßgebend am Bild
dessen, was man bei uns abwertend als Piefke bezeichnet, schuld
ist?
Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor 1918
errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze Menge.
M.
Warum nennst du einen Bleistift Bleistift?
Ist die segensreiche Erfindung der Graphitmine
noch nicht bis zu dir vorgedrungen?
> Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
> gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor 1918
> errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze Menge.
Bei dem Weg: Haben die dann auch eine fest
eingebaute Teppichstange?
> Tja, wie soll ich's ihm sagen, dass diese Art der Überheblichkreit
> - selbst wenn sie ironisch gemeint ist - nicht unmaßgebend am Bild
> dessen, was man bei uns abwertend als Piefke bezeichnet, schuld
> ist?
>
> Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
> gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor 1918
> errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze Menge.
Um den angesprochenen Ueberheblichkeit zuvorzukommen: hier war man
schon immer etwas langsamer.
Die Klopf- heissen hier Putzbalkone und wurden vereinzelt bis in die
70er gebaut. Auf
sind zwei aus den Schrägaufnahmen von maps.microsfot.com.
In den 50ern und 60ern wurden bei Mietshäusern oft Teppichklopfstangen
und Türvorlegerausklopfgestelle wie auf
http://www.blogwiese.ch/wp-content/SchweineGrill.JPG
verbaut. Was Blogwiese da fotografiert hat, ist allerdings eine
ziemlich traurige Version. An der Stange hing typischerweise eine
Kinderschaukel, weil man die ja nur 1, 2 mal im Jahr für den
eigentlichen Zweck einsetzte.
- Andi
>> Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
>> gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor
>> 1918 errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze
>> Menge.
> Um den angesprochenen Ueberheblichkeit zuvorzukommen: hier war
> man schon immer etwas langsamer.
>
> Die Klopf- heissen hier Putzbalkone und wurden vereinzelt bis in
> die 70er gebaut.
Hoppala, da war ich wohl ein wenig zu forsch, denn ich habe aus
der Tatsache, dass mir Tante Guu ausschließlich Fundstellen mit
Altbauwohnungen geliefert hat, geschlossen, dass es sie nach 1918
nimmer gegeben hat; es kann durchaus sein, dass sie später auch
noch gebaut wurden, nur kenne ich, wie gesagt, kein Beispiel.
M.
> ["Klopfbalkone"]
>
> > Klopfst Ihr
>
> Wenn schon, dann "Klopfts Ihr", womit wir kurt onT wären.
Kurt?
> > Ihr Eure Teppiche noch? Ist die segensreiche Erfindung
> > des Staubsaugers immer noch nicht bis in die Ostmark
> > vorgedrungen?
>
> Tja, wie soll ich's ihm sagen, dass diese Art der Überheblichkreit
> - selbst wenn sie ironisch gemeint ist - nicht unmaßgebend am Bild
> dessen, was man bei uns abwertend als Piefke bezeichnet, schuld
> ist?
Nu laß doch den Gungen, der kann nischt dafor.
> Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
> gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor 1918
> errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze Menge.
In Berlin auch; die schiere Masse war zu groß, sie zu zerbomben. Aber
Teppiche klopfen auf dem Balkon? Das kannte man hier nicht, geklopft
wurde im Hofe, der wies zu diesem Zwecke die Teppichklopfstange auf,
an der ansonsten die Kinder turnten.
Blaubeeren in Menge gegessen, jetzt Wanstrammeln. Und daß sich gerade
Besuch aus Kalifornien angesagt hat, trägt zur Aufhellung meines
Gemüts nicht gerade bei. Wünschen Dresden zu sehen. Muß ich im
Hochsommer durch die Barocke traben, wie isses nu zu fassen - FR
>> ["Klopfbalkone"]
>>> Klopfst Ihr
>> Wenn schon, dann "Klopfts Ihr", womit wir kurt onT wären.
> Kurt?
T und Z liegen auf den Tastaturen unserer Breiten direkt
nebeneinander, was zur Tippfehleranfälligkeit führen mag.
>>> Ihr Eure Teppiche noch? Ist die segensreiche Erfindung
>>> des Staubsaugers immer noch nicht bis in die Ostmark
>>> vorgedrungen?
>> Tja, wie soll ich's ihm sagen, dass diese Art der
>> Überheblichkreit - selbst wenn sie ironisch gemeint ist - nicht
>> unmaßgebend am Bild dessen, was man bei uns abwertend als
>> Piefke bezeichnet, schuld ist?
> Nu laß doch den Gungen, der kann nischt dafor.
Gungen?
>> Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
>> gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor
>> 1918 errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze
>> Menge.
> In Berlin auch; die schiere Masse war zu groß, sie zu zerbomben.
> Aber Teppiche klopfen auf dem Balkon? Das kannte man hier nicht,
> geklopft wurde im Hofe, der wies zu diesem Zwecke die
> Teppichklopfstange auf, an der ansonsten die Kinder turnten.
Teppichklopfstangen gibt's hier ebenfalls zuhauf.
> Blaubeeren in Menge gegessen, jetzt Wanstrammeln. Und daß sich
> gerade Besuch aus Kalifornien angesagt hat, trägt zur Aufhellung
> meines Gemüts nicht gerade bei. Wünschen Dresden zu sehen. Muß
> ich im Hochsommer durch die Barocke traben, wie isses nu zu
> fassen - FR
Kopf hoch & nischt unterkriejen lassen!
M.
> Florian Ritter <flor...@yahoo.com> wrote:
> T und Z liegen auf den Tastaturen unserer Breiten direkt
> nebeneinander, was zur Tippfehleranfälligkeit führen mag.
>> Nu laß doch den Gungen, der kann nischt dafor.
> Gungen?
Kann also Fungen, Hungen, Tungen, Vungen oder Bungen heißen.
P.
Ein Klopfbalkon hängt nicht draußen am Haus, sondern ist ein Austritt
innerhalb des Hauskorpus ohne Fenster, so wie eine Loggia, nur sehr klein,
oft nur 2-3 qm. Das Fenster und eine kleine Tür sind dann ca. 1 m in den
Hauskorpus eingerückt. Klopf- deswegen, weil da Abtreter, Lappen oder Betten
ausgeklopft wurden/werden.
Nochmal ich: Man kann da grad zur Not zu zweit "im Freien" frühstücken... ;)
Also bei mir ist da der Knick dazwischen.
>
>> Nu laß doch den Gungen, der kann nischt dafor.
>
> Gungen?
Näselnde preußische Gutsherrenintonation.
chr
In Stehen, versteht sich.
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
> > Ihr Eure Teppiche noch? Ist die segensreiche Erfindung
> > des Staubsaugers immer noch nicht bis in die Ostmark
> > vorgedrungen?
>
> Tja, wie soll ich's ihm sagen, dass diese Art der Überheblichkreit
> - selbst wenn sie ironisch gemeint ist - nicht unmaßgebend am Bild
> dessen, was man bei uns abwertend als Piefke bezeichnet, schuld
> ist?
>
> Der guten Ordnung halber und Dir ins Stammbuch: Klopfbalkone
> gibt's ausschließlich in Altbauten, also in Bauten, die vor 1918
> errichtet wurden. In Wien gibt's davon noch eine ganze Menge.
'tschulljung, aber kannst Du mir vielleicht auch erklären, wieso die
Möglichkeit zum Ausklopfen von Teppichen auf dem Balkon ein
Qualitätskriterium bei Euch ist? Es ging ja nicht um die bloße
Existenz derselben, sondern darum, dass sie angepriesen werden.
Gruß
G.O., für den Bachstubendreher um Nachsicht bittend
Der Balkon stellt einen Vorzug der Wohnung dar, selbst wenn er nur klein
ist. Damit der Leser aber keinen Balkon in normaler Größe erwartet, stellt
man durch die Formulierung "Klopfbalkon" klar, daß es sich nur um einen
ganz kleinen Balkon handelt.
Der Klopfbalkon diente übrigens weniger zum Klopfen von Teppichen, dazu
nimmt man die Teppichstange im Hof, sondern zur Reinigung von Schuhen, dem
Ausbürsten/Abklopfen von Kleidungsstücken usw.
Heute stellt man vielleicht ein paar Blumentöpfe hin oder einen Sessel
oder verwendet ihn zum Rauchen.
MfG
Catharina Turnwald
>> T und Z liegen auf den Tastaturen unserer Breiten direkt
>> nebeneinander, was zur Tippfehleranfälligkeit führen mag.
> Also bei mir ist da der Knick dazwischen.
Also meine Tastaturen sind da in einem Stück, ganz ohne Knick.
>>> Nu laß doch den Gungen, der kann nischt dafor.
>> Gungen?
> Näselnde preußische Gutsherrenintonation.
Dankeschön.
M.
> 'tschulljung, aber kannst Du mir vielleicht auch erklären, wieso
> die Möglichkeit zum Ausklopfen von Teppichen auf dem Balkon ein
> Qualitätskriterium bei Euch ist? Es ging ja nicht um die bloße
> Existenz derselben, sondern darum, dass sie angepriesen werden.
Es wird ja nicht die Teppichreinigungsmöglichkeit als solche
angepriesen, sondern die Tatsache erwähnt, dass die Wohnung einen
kleinen Balkon hat.
> Gruß G.O., für den Bachstubendreher um Nachsicht bittend
Absolvo te.
M.
> Teppichklopfstangen gibt's hier ebenfalls zuhauf.
Das macht mir das Herze hüpfen.
> > Blaubeeren in Menge gegessen, jetzt Wanstrammeln. Und daß sich
> > gerade Besuch aus Kalifornien angesagt hat, trägt zur Aufhellung
> > meines Gemüts nicht gerade bei. Wünschen Dresden zu sehen. Muß
> > ich im Hochsommer durch die Barocke traben, wie isses nu zu fassen.
>
> Kopf hoch & nischt unterkriejen lassen!
Im Amisverscheißern bin ich recht gut. Dresden ist auf römischen
Fundamenten errichtet. Ich bin ja kein Prophet, aber in Bälde wir
diese Weisheit im Kalifornischen eine Binse sein. -n -r
>>> T und Z liegen auf den Tastaturen unserer Breiten direkt
>>> nebeneinander, was zur Tippfehleranfälligkeit führen mag.
>
>> Also bei mir ist da der Knick dazwischen.
>
> Also meine Tastaturen sind da in einem Stück, ganz ohne Knick.
Manchmal, wenn ich mich besonders über einen Rechner (oder User) ärgere,
hat die Tastatur anschließend einen Knick.
Danach tippe ich darauf aber nicht mehr. Und der Knick ist auch nicht
unbedingt immer zwischen G und J.
... Martin
> Im Amisverscheißern bin ich recht gut. Dresden ist auf römischen
> Fundamenten errichtet. Ich bin ja kein Prophet, aber in Bälde wir
> diese Weisheit im Kalifornischen eine Binse sein. -n -r
Das heißt, wenn der nächste Römerschinken im alten Castra Dresia spielt,
wissen wir, wer dafür verantwortlich ist.
Ciao
Wolfram
--
Als Kortzfleysch glaubte, Weizen zu sein,
Nickte der Müller und mahlte ihn fein.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich,
www.mpu-forum.eu, www.brueckenbauer.it