Gruß
Christian
Also die taz schreibt es "Oschi" und die Bedeutung hast Du meiner
Meinung nach recht gut getroffen. Ich habe das Wort schon einmal
gehört, das war im Süden.
Matth¡as
Alle anderen auch. Auch in den Diskussionen darüber hier,
wobei der letzte Stand ist, daß der Ursprung eventuell im
Polnischen zu suchen ist, zumal es auch die Variante "Oschek"
gibt. Gesichtert ist hier natürlich nichts. Polish anyone?
Viele Grüße
Steffen
--
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--> Matthias Richter wrote:
-->>Christian Wickert <christia...@sap.com> wrote:
-->>> Kennt jemand die Herkunft dieses Wortes und womöglich
-->>> auch die korrekte Schreibung, soweit dies bei einem
-->>> mundartlichen Begriff überhaupt möglich ist?
-->>
-->>Also die taz schreibt es "Oschi"...
-->
-->
--> Alle anderen auch. Auch in den Diskussionen darüber hier,
--> wobei der letzte Stand ist, daß der Ursprung eventuell im
--> Polnischen zu suchen ist, zumal es auch die Variante "Oschek"
--> gibt. Gesichtert ist hier natürlich nichts. Polish anyone?
-->
-->
--> Viele Grüße
--> Steffen
> Also die taz schreibt es "Oschi" und die Bedeutung hast Du meiner
> Meinung nach recht gut getroffen. Ich habe das Wort schon einmal
> gehört, das war im Süden.
So'n dicken Oschi von Hammer, so'n richtigen Mrottek?
Kann Dir auch auffe sipten Sohle im Pütt im Pott auffen Fuß fallen ...
Auf Schalke oder Lu(w)ise zum Beispiel ...
BTW: Georg Kreisler sang seinerzeit über einen (AFAIR: einfältigen)
Menschen namens "Joschi": "...und der kann nix dafür..."
Wohl keine Verbindung ...?
> So'n dicken Oschi von Hammer, so'n richtigen Mrottek?
Nöh, es handelte sich IIRC um Kürbise, aber eben nicht um Zierkürbischen
sondern um »soichane Oschis, dee hättst no nia ned gsehgn« ... wenn das
mein bairisch-Plugin jetzt richtig wiedergegeben hat.
Matth¡as
Nich falsch verstehn, was ich da geschrieben hap!
Ein "Oschi" ist jedenfalls was Großes, was Riesiges.
Meinetwegen ursprünglich auch ein riesiger Kürbis.
So'n richtiger "Oschi (Trumm) von" (Größenangabe) Kürbis eben.
Und einen richtigen "Oschi (Trumm) von" Hammer (so ab 5 Kilogramm) nennt
man im Pott, da wo die Polacken unter Tage "hauen" und "steigen" (bzw.
"hauten" und "stiegen"), eben einen M(r)ottek.
Woraus sich schlußfolgern läßt, daß ein dicker "Oschi (Trumm) von"
(Größenangabe) Hammer eben ein M(r)ottek ist.
> In verschiedenen deutschen Mundarten gibt es den maskulinen Begriff "Oschii"
> oder "Orschii"(wobei ich natürlich bei der Schreibung nicht ganz sicher bin)
> mit der Bedeutung von "Vielzahl/große Menge" oder auch "großes Exemplar;
> etwas, das durch seine Größe beeindruckt". Womöglich ist es aber auch ein
> umgangssprachlicher Begriff.
Ich kenne das eher als "Öschi":
"Das war ein richtiger Öschi"
-> Das war ein außergewöhnlich großer Schinken.
Woher ich das kenne, weiß ich nicht, bin selber (Auslands)Westfale, Vater ist aus Pommern.
Unter "Öschi" finde ich aber nur (Kose-?)Bezeichnungen für 'Österreicher'. Sollte das zusammenhängen?
Gruß
Daniel
> Unter "Öschi" finde ich aber nur (Kose-?)Bezeichnungen für 'Österreicher'.
"Öschi" wird hier (Ostwestfalen) auch als Kürzel für "österr. Schilling"
verwendet. "100 Öschis" sind dann ca. 7 Mark.
Schönen Tag noch,
Ulrich
Gruss sara
Ulrich Gebhard wrote:
> "Öschi" wird hier (Ostwestfalen) auch als Kürzel für "österr. Schilling"
> verwendet. "100 Öschis" sind dann ca. 7 Mark.
Aber doch Öschi ( = Schilling) mit langem und Öschi ( = Oschi) mit
kurzem ö?
Karsten
--
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> Aber doch Öschi ( = Schilling) mit langem und Öschi ( = Oschi) mit
> kurzem ö?
Nein, auch wenn Deine Unterscheidung was für sich hat: "Öschi" kenne ich
hier nur mit kurzem "ö".
Schönen Tag noch,
Ulrich