Heute auf Arte die Sendung "Forscherexpress" gesehen und dabei
festgestellt, das die österreichische Moderatorin Kati Bellowitsch das
Wort "Giraffe" mit einem J am Anfang ausgesprochen hat.
Ist das in Österreich so gang und gäbe?
In Deutschland jedenfalls ist mir bisher nur ein G-Laut am Anfang
untergekommen.
Gruß Ingo
J? So wie in Junge? W�rde mich sehr wundern.
> Ist das in �sterreich so gang und g�be?
�blich ist in �sterreich die Aussprache mit "Sch" am Anfang, wahlweise
stimmhaft oder stimmlos.
hp
Man sagt ja auch Schitarre! ;-)
Gruss
Walter
>> Heute auf Arte die Sendung "Forscherexpress" gesehen und dabei
>> festgestellt, das die �sterreichische Moderatorin Kati
>> Bellowitsch das Wort "Giraffe" mit einem J am Anfang
>> ausgesprochen hat.
> Mit einem deutschen J (Julius) oder einem franz�sischen
> (Journal)?
Ich kenn das Tier nur mit letzterem, das �WB auch.
M.
Das muss mit Ultramontanismus zu tun haben. Wolfram wo bist Du?
Gruss
Walter
Ich kenne nur die dem Journal ähnliche Aussprache.
Allerdings stört mich die meistgehörte falsche deutsche Aussprache der
italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g" (dschia) unheimlich.
Gruß
Richard
> Hallo zusammen
So beginnen Aussprachen unter Giraffen meistens;
es sind ja schließlich sehr friedliebende Tiere.
mike
> Ingo Stiller schrieb:
>> Hallo zusammen
>>
>> Heute auf Arte die Sendung "Forscherexpress" gesehen und dabei
>> festgestellt, das die �sterreichische Moderatorin Kati Bellowitsch das
>> Wort "Giraffe" mit einem J am Anfang ausgesprochen hat.
>> Ist das in �sterreich so gang und g�be?
>> In Deutschland jedenfalls ist mir bisher nur ein G-Laut am Anfang
>> untergekommen.
>
> Man sagt ja auch Schitarre! ;-)
Und Schido.
--
Space - The final frontier
> Walter Schmid <paulwalt...@vtxmail.ch> writes:
M�nlich dann Hietarre?
--
Gru�
Richard
(nicked)
> Ich kenne nur die dem Journal �hnliche Aussprache.
> Allerdings st�rt mich die meistgeh�rte falsche deutsche Aussprache der
> italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g"
Soweit w�re sie noch korrekt.
> (dschia) unheimlich.
Weiah!
Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
Italienische W�rter korrekt auszusprechen, ist nicht arg schwer. Ist ein
h hinter dem G oder C, wird es wie G oder K ausgesprochen, ein I macht
eben das Dsch oder Tsch draus. Au�er der nachfolgende Vokal regelt die
Aussprache eh, "Gente" z.B. wird mit Dsch gesprochen.
Tschianti, Labordschini, Tabatschi, Brutschetta, etc, sind einfach
f�rchterlich!
Viele Gr��e von Dani
> Tschianti, Labordschini, Tabatschi, Brutschetta, etc, sind einfach
> fürchterlich!
Dann probier den Lambrusco lieber erst gar nicht... ;-)
mike
Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
"soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
hp
> Im
> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
Dschuldichung, ich bin wohl vorbelasded, da meine Mudder aus Frrangen
gommd. :-)
> > Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
>
> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
In Soggsn und Dieringn wohl!
Gruß
G.O.
> Tschianti, Labordschini, Tabatschi, Brutschetta, etc, sind einfach
> f�rchterlich!
<trommelwirbel>
Gnotschi!
Gr��e
J�rg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
> On 2009-08-16 23:40, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
>> nicked wrote:
>>> Ich kenne nur die dem Journal ᅵhnliche Aussprache.
>>> Allerdings stᅵrt mich die meistgehᅵrte falsche deutsche Aussprache der
>>> italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g"
>>
>> Soweit wᅵre sie noch korrekt.
>>
>>> (dschia) unheimlich.
>>
>> Weiah!
>> Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
>
> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
Dafᅵr gibt es hadde und weiche d. Wir hatten einen frᅵnkischen
Erdkundelehrer, den Herrn Malitte, der schrieb sich mit zwei hadden d.
--
Schᅵnen Gruᅵ aus der "lebenswertesten Stadt der Welt"!
http://www.iht.com/articles/2007/06/18/arts/rmon1munich.php
Michael
>Am Mon, 17 Aug 2009 02:25:34 +0200 schrieb Peter J. Holzer:
>
>> On 2009-08-16 23:40, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
>>> nicked wrote:
>>>> Ich kenne nur die dem Journal ähnliche Aussprache.
>>>> Allerdings stört mich die meistgehörte falsche deutsche Aussprache der
>>>> italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g"
>>>
>>> Soweit wäre sie noch korrekt.
>>>
>>>> (dschia) unheimlich.
>>>
>>> Weiah!
>>> Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
>>
>> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
>> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
>> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
>
>Dafür gibt es hadde und weiche d. Wir hatten einen fränkischen
>Erdkundelehrer, den Herrn Malitte, der schrieb sich mit zwei hadden d.
Beim t mag das noch funktioneren, aber beim in Rede stehenden Fall
würden wir Sachsen von harten und weichen Ks sprechen, nie von Gs.
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
Die Oesi-Aussprache hat demnach auch Vorteile! (Der Kalauer war
nicht beabsichtigt - war aber die unbewusste Quelle einer neuen
Einsicht.)
Gruss
Walter
> On Mon, 17 Aug 2009 13:52:22 +0200, Michael Baumgartner
> <michael...@hotmail.com> wrote:
>
>>Am Mon, 17 Aug 2009 02:25:34 +0200 schrieb Peter J. Holzer:
>>> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
>>> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
>>> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
>>
>>Dafᅵr gibt es hadde und weiche d. Wir hatten einen frᅵnkischen
>>Erdkundelehrer, den Herrn Malitte, der schrieb sich mit zwei hadden d.
>
> Beim t mag das noch funktioneren, aber beim in Rede stehenden Fall
> wᅵrden wir Sachsen von harten und weichen Ks sprechen, nie von Gs.
Deswegen das "dafᅵr".
> Beim t mag das noch funktioneren, aber beim in Rede stehenden Fall
> w�rden wir Sachsen von harten und weichen Ks sprechen, nie von Gs.
Da braucht man doch hart und weich nicht: Gaa und Gee sind deutlich
unterschiedliche Buchstaben.
--
Helmut Richter
Wir wissen hier alle, dass Du Italienisch kannst. Viele
Leute in D k�nnen es nicht, die sprechen, wie ihnen der
Schnabel gewachsen ist.
Na und?
Wer wei�, wie die japanischen oder vietnamesischen W�rter
in meiner Aussprache klingen ...
chr
Der Schnabel ist bei "Gi.." nach "dschi" gewachsen?
Wenn schon, soll man alles wie Deutsch aussprechen. Dann weiss
der Hörer, wo er im Lexikon suchen kann. Klingt bei Französisch
besonders lustig. Aber wenn die ARD-Sprecherin den französischen
Namen Chevallaz spanisch ausspricht ("chevaias" statt
"schöwalla"), ist es einfach falsch.
Gruss
Walter
> On Mon, 17 Aug 2009 13:52:22 +0200, Michael Baumgartner
> <michael...@hotmail.com> wrote:
>
>> Am Mon, 17 Aug 2009 02:25:34 +0200 schrieb Peter J. Holzer:
>>
>>> On 2009-08-16 23:40, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
>>>> nicked wrote:
>>>>> Ich kenne nur die dem Journal �hnliche Aussprache.
>>>>> Allerdings st�rt mich die meistgeh�rte falsche deutsche Aussprache der
>>>>> italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g"
>>>>
>>>> Soweit w�re sie noch korrekt.
>>>>
>>>>> (dschia) unheimlich.
>>>>
>>>> Weiah!
>>>> Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
>>>
>>> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
>>> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
>>> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
>>
>> Daf�r gibt es hadde und weiche d. Wir hatten einen fr�nkischen
>> Erdkundelehrer, den Herrn Malitte, der schrieb sich mit zwei hadden d.
>
> Beim t mag das noch funktioneren, aber beim in Rede stehenden Fall
> w�rden wir Sachsen von harten und weichen Ks sprechen, nie von Gs.
Da m��tet ihr aber erst mal ein hartes K aussprechen k�nnen. Aber ihr
habt jo geenen Dialegt.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Ganz gew�hnlicher Tag
>Uwe Schickedanz (17.8.2009 14:07):
>
>> On Mon, 17 Aug 2009 13:52:22 +0200, Michael Baumgartner
>> <michael...@hotmail.com> wrote:
>>
>>> Am Mon, 17 Aug 2009 02:25:34 +0200 schrieb Peter J. Holzer:
>>>
>>>> On 2009-08-16 23:40, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
>>>>> nicked wrote:
>>>>>> Ich kenne nur die dem Journal ähnliche Aussprache.
>>>>>> Allerdings stört mich die meistgehörte falsche deutsche Aussprache der
>>>>>> italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g"
>>>>>
>>>>> Soweit wäre sie noch korrekt.
>>>>>
>>>>>> (dschia) unheimlich.
>>>>>
>>>>> Weiah!
>>>>> Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
>>>>
>>>> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
>>>> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
>>>> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
>>>
>>> Dafür gibt es hadde und weiche d. Wir hatten einen fränkischen
>>> Erdkundelehrer, den Herrn Malitte, der schrieb sich mit zwei hadden d.
>>
>> Beim t mag das noch funktioneren, aber beim in Rede stehenden Fall
>> würden wir Sachsen von harten und weichen Ks sprechen, nie von Gs.
>
>Da müßtet ihr aber erst mal ein hartes K aussprechen können. Aber ihr
>habt jo geenen Dialegt.
Können wir aber, genau wie die Franken: Karasche (in manchen Teilen
Sachsen jedenfalls, der Matthias weiß das genauer.)
> Christina Kunze schrieb:
>> Wir wissen hier alle, dass Du Italienisch kannst. Viele
>> Leute in D können es nicht, die sprechen, wie ihnen der
>> Schnabel gewachsen ist.
>
> Der Schnabel ist bei "Gi.." nach "dschi" gewachsen?
>
Na ja, der Dschia ist halt die Hyperkorrektur. Wir wissen von Dschulio und
Dschordscho, daß der Italiener das "G" gern (dschern) wie ein "Dsch"
ausspricht, also will man korrekt sein und spricht Dschia. Mei.
Ich hab den "Chicco"-Kinderwägen, als wir noch einen hatten, auch wie
Tschicko (nenn nie Tschikita nur Banane) ausgesprochen. Bis ich mitbekam,
daß Peg Perego eine italienische Firma ist und das Zeug demnach "Kicko"
heißt. Mei.
Ciao
Wolfram
--
Satan entnervt aus der Hölle floh,
Als er Kortzfleysch dieselbe betreten soh.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> On Mon, 17 Aug 2009 14:55:27 +0200, Dieter Bruegmann
> <dieterb...@gmx.net> wrote:
>
>> Uwe Schickedanz (17.8.2009 14:07):
>>
>>> On Mon, 17 Aug 2009 13:52:22 +0200, Michael Baumgartner
>>> <michael...@hotmail.com> wrote:
>>>
>>>> Am Mon, 17 Aug 2009 02:25:34 +0200 schrieb Peter J. Holzer:
>>>>
>>>>> On 2009-08-16 23:40, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
>>>>>> nicked wrote:
>>>>>>> Ich kenne nur die dem Journal �hnliche Aussprache.
>>>>>>> Allerdings st�rt mich die meistgeh�rte falsche deutsche Aussprache der
>>>>>>> italienischen Marke "Ghia" mit einem weichen "g"
>>>>>>
>>>>>> Soweit w�re sie noch korrekt.
>>>>>>
>>>>>>> (dschia) unheimlich.
>>>>>>
>>>>>> Weiah!
>>>>>> Ein weiches "G" ist eben weich, im Gegensatz zum "K".
>>>>>
>>>>> Richard wohnt in UK, wenn ich mich recht entsinne. Im Englischen ist ein
>>>>> "soft G" ein G wie in giant, ein "hard G" ein G wie in gift. Im
>>>>> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
>>>>
>>>> Daf�r gibt es hadde und weiche d. Wir hatten einen fr�nkischen
>>>> Erdkundelehrer, den Herrn Malitte, der schrieb sich mit zwei hadden d.
>>>
>>> Beim t mag das noch funktioneren, aber beim in Rede stehenden Fall
>>> w�rden wir Sachsen von harten und weichen Ks sprechen, nie von Gs.
>>
>> Da m��tet ihr aber erst mal ein hartes K aussprechen k�nnen. Aber ihr
>> habt jo geenen Dialegt.
>
> K�nnen wir aber, genau wie die Franken: Karasche (in manchen Teilen
> Sachsen jedenfalls, der Matthias wei� das genauer.)
Ich seh schon, da� ich mal wieder Sachsen besuchen mu�.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
np: Didis MP3-Collection (Musik, Sketche u.a.)
> Ich hab den "Chicco"-Kinderwägen, als wir noch einen hatten, auch wie
> Tschicko (nenn nie Tschikita nur Banane) ausgesprochen. Bis ich mitbekam,
> daß Peg Perego eine italienische Firma ist und das Zeug demnach "Kicko"
> heißt. Mei.
Die hätten das Teil halt Chiccolino nennen sollen, dann wäre die
Italianità klarer gewesen. Und erst noch knuffig.
Gruss
Walter
> Aber wenn die ARD-Sprecherin den franz�sischen Namen Chevallaz
> spanisch ausspricht ("chevaias" statt "sch�walla"), ist es
> einfach falsch.
Bei franz�sischen Namen auf -az d�rfte daz z nicht stumm sein.
Zumindest bei Michel Dovaz h�rt man das z (als stimmhaftes s)
deutlich.
M.
Unser Finanzminister wurde aber hier so wie von mir angegeben
ausgesprochen. Und Brockhaus sagt es auch so.
Gruss
Walter
>> Bei franz�sischen Namen auf -az d�rfte daz z nicht stumm sein.
>> Zumindest bei Michel Dovaz h�rt man das z (als stimmhaftes s)
>> deutlich.
> Unser Finanzminister wurde aber hier so wie von mir angegeben
> ausgesprochen.
Nehme ich gerne dankend zur Kenntnis.
> Und Brockhaus sagt es auch so.
Dem hingegen gebe ich nicht die geringste Kompetenz in Sachen
Aussprache franz�sischer Orts- und Personennamen. Selbst gebildete
Pariser (au�er sie sind Weinfreaks) wissen nicht, dass die beiden
s in "Ch�teau Cos d'Estournel" (Bordeaux) nicht stumm sind, das
erste t in Montrachet (Burgund) hingegen schon.
M.
> Dem hingegen gebe ich nicht die geringste Kompetenz in Sachen
> Aussprache franz�sischer Orts- und Personennamen. Selbst gebildete
> Pariser (au�er sie sind Weinfreaks) wissen nicht, dass die beiden
> s in "Ch�teau Cos d'Estournel" (Bordeaux) nicht stumm sind, das
> erste t in Montrachet (Burgund) hingegen schon.
Die Tendenz ist klar: je Midi, desto s.
--
Helmut Richter
langue d'oc # langue d'oeil!
Gruss
Walter
>> Dem hingegen gebe ich nicht die geringste Kompetenz in Sachen
>> Aussprache franz�sischer Orts- und Personennamen. Selbst
>> gebildete Pariser (au�er sie sind Weinfreaks) wissen nicht,
>> dass die beiden s in "Ch�teau Cos d'Estournel" (Bordeaux) nicht
>> stumm sind, das erste t in Montrachet (Burgund) hingegen schon.
> Die Tendenz ist klar: je Midi, desto s.
In der Tat. Aber es gibt noch andere H�rden, das x in Auxerre oder
Fixin beispielsweise.
M.
Das Schweizer Beispiel ist Château-d'Oex, das unbedingt
'schatodée' auszusprechen ist.
Gruss
Walter
>> Aber es gibt noch andere H�rden, das x in Auxerre oder Fixin
>> beispielsweise.
> Das Schweizer Beispiel ist Ch�teau-d'Oex, das unbedingt
> 'schatod�e' auszusprechen ist.
Da ist's genau umgekehrt. Die beiden burgundischen Gemeinden
werden wie Ausserre und Fissin ausgesprochen.
M.
Ach, der heißt nicht "Lambruscho"?
Jetzt dachte ich, ich hätte es endlich verstanden ...
/Walter
> Italienische Wᅵrter korrekt auszusprechen, ist nicht arg schwer.
Bringst du mir die geminierten Konsonanten bei?
Wenn wir das mit dem "korrekt" nicht so genau nehmen, dann gilt das
natᅵrlich auch fᅵr allerlei andere Sprachen mit klarer Laut-Buchstaben-
Zuordnung, z.B. Polnisch.
--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de
> Ich hab den "Chicco"-Kinderw�gen, als wir noch einen hatten, auch wie
> Tschicko (nenn nie Tschikita nur Banane) ausgesprochen. Bis ich mitbekam,
> da� Peg Perego eine italienische Firma ist und das Zeug demnach "Kicko"
> hei�t. Mei.
Es kommt einem ja auch spanisch vor, besonders, wenn man chico/chica
kennt. Kicko dagegen klingt im Deutschen l�cherlich, nach Kinkerlitzchen
statt nach Kinderl�tzchen.
--
"Bother", said the Borg, as they assimilated Pooh.
> Am 17.08.2009 schrieb Daniela Duerbeck:
>
>> Peter J. Holzer wrote:
>>
>>> Im
>>> Deutschen spricht man nicht von weichem und harten G.
>>
>> Dschuldichung, ich bin wohl vorbelasded, da meine Mudder aus Frrangen
>> gommd. :-)
>
> Da hast Du aber nicht viel fr�nkisch angenommen. "Kommen" wird nicht mit
> g gesprochen. Der Unterschied zwischen K und G verschwindet im Anlaut
> nicht, im Gegenteil, fr�nkisch ist die "Karasch"
Die "Karasch" macht schon den Eindruck, da� der Unterschied zwischen K
und G verschwunden ist, nur in der anderen Richtung, als die, wo Daniela
den mutma�lichen Einheitssound suchte.
--
*Hardware* /n./ The parts of a computer that can be kicked
Was einem heutigen Menschen kaum noch zu vermitteln ist: wir Kinder
vom Lande gingen zur Volksschule, und die war vom Kaliber Zwergschule.
Alle 8 Jahrg�nge - sp�ter dann 9 - in einem einzigen Klassenraum mit
ge�lten Dielen. Der Lehrer teilte einen "Helferdienst" ein; die
�lteren (oder wenn sie es gut konnten) hatten sich um die J�ngeren zu
k�mmern, sie �bten mit ihnen Rechnen und Lesen. Das war vielleicht ein
Gesumme! Aber wie sonst h�tte ein Lehrer der Sache wohl Herr werden
k�nnen?
Der eine oder andere hat dabei sogar was gelernt, was mehr war als
lesen oder rechnen, und was es in der Schule schon lange nicht mehr
gibt: sich um andere k�mmern, verantwortlich zu sein.
Die Oase ("Dann kamen sie an eine �se") hat sich nachhaltig in meinem
Ged�chtnis festgekrallt.
Woran man leicht erkennen kann, dass ein Mensch in seinem ganzen Leben
niemals die wirklich wichtigen Dinge vergisst. Was ist schon ein
Pythagoras oder "gallia omnia divisa est ..." gegen eine �se, die ja
eine Oase ist
>P�ten, Sof�cken und z�rst sind ja klar, aber in Oase deutet doch
>gar nichts auf einen Umlaut ...
>
Daf�r kam ja dann bald die Sexta ins Spiel mit poeta, puella und so.
Aber in der Volksschule? Umlaut? Was'n das?
--
Rolf
"Das Huhn wird in drei Teile zerlegt ..." [1]
> Daf�r kam ja dann bald die Sexta ins Spiel mit poeta, puella und so.
>
pulcher, -schra, -schrumm [2]
Mors certa hora incerta. --- Die Uhr geht todsicher falsch. [3]
Gru�
Norbert
[1] Nannte uns unser Lateinlehrer als _nicht_ erw�nschte �bersetzung.
[2] O-Ton eines meiner Mitsch�ler in der Quarta (1. Jahr Latein)
[3] Soll auch schon als �bersetzung aus Sch�lermund gekommen sein. Dem
geneigten Leser zur Herleitung �berlassen.
> Wir wissen hier alle, dass Du Italienisch kannst. Viele
> Leute in D k�nnen es nicht, die sprechen, wie ihnen der
> Schnabel gewachsen ist.
Nunja, aber viele von den Dschia-Schianti-Lambordschini-Sagern fahren
seit zwei, drei Jahrzehnten jeden Sommer auf den gleichen
Campingplatz bei Chioggia, Peschici oder Civitavecchia, sprechen
*diesen* Ortsnamen korrekt aus (weil er ihnen vorgesagt wurde) und
h�tten sich schon mal �berlegen k�nnen, *warum* er so ausgesprochen
wird.
Du bist fein raus, weil du vermutlich jeden Sommer nach Ungarn f�hrst,
aber wieviele Prozent der Deutschen waren noch nie in Italien?
- Andi
Bei mir reichte in der Grundschule eine Krankheit von 2 Wochen, um
den Anschluss in Heimatkunde zu verlieren: die sprachen von einem
Ein- oder Meldeamt, worunter ich mir gar nichts vorstellen konnte,
und ein Klassenkamerad, dessen Vater bei der Feuerwehr war, hatte
von dem Strahlenmesser seines Vaters berichtet (worunter ich
mir wohl vage so was wie ein Laserschwert vorstellte; es ging aber
um ABC-Ausr�stung) ...
Eingepr�gt hat es sich aber.
/Walter
> Walter Schmid <paulwalt...@vtxmail.ch> wrote:
>
>>> Aber es gibt noch andere Hürden, das x in Auxerre oder Fixin
>>> beispielsweise.
>
>> Das Schweizer Beispiel ist Château-d'Oex, das unbedingt
>> 'schatodée' auszusprechen ist.
>
> Da ist's genau umgekehrt. Die beiden burgundischen Gemeinden
> werden wie Ausserre und Fissin ausgesprochen.
Bei denen steht das x aber auch nicht im Auslaut. Aix-en-Provence ist aber
beispielsweise eine echte Hürde.
Gruss
Roman°
> Bei mir reichte in der Grundschule eine Krankheit von 2 Wochen, um
> den Anschluss in Heimatkunde zu verlieren
Ich habe in der Grundschule zwei Jahre verpa�t. Daher wu�te ich zum
Beispiel lange nicht, was eine Wasserscheide ist, ansonsten ist mir
nicht viel an in dieser Zeit gelegten Bildungsl�cken aufgefallen.
--
Software gets slower, faster than hardware gets faster.
--Wirth's law
Muss wohl eine Berliner Giraffe gewesen sein.
Schoenen Gruss,
Thorsten
--
Thorsten Michels
mic...@informatik.uni-kl.de
DrNethack on #awg
One's never alone with a rubber duck. (Douglas Adams)
Ich habe diesen Orts beim boulanger "une petite baguette"
verlangt und bekam "ünä pötitä bagättä".
Gruss
Walter
Jetzt wissen wir endlich, warum ein Fräulein Roche ein Buch über
Feuchtgebiete schreiben musste.
Gruss
Walter
> Mors certa hora incerta. --- Die Uhr geht todsicher falsch.
Der funktioniert aber besser, wenn man mit
"Todsicher..." anfängt. Die kanonische Form
tut das auch.
> Bei mir reichte in der Grundschule eine Krankheit von 2 Wochen, um
> den Anschluss in Heimatkunde zu verlieren:
Macht nichts, der Begriff "Anschluß" gehört
in Deutschland sowieso eher in den Geschichtsunterricht.
> Woran man leicht erkennen kann, dass ein Mensch in seinem ganzen Leben
> niemals die wirklich wichtigen Dinge vergisst. Was ist schon ein
> Pythagoras oder "gallia omnia divisa est ..." gegen eine Öse, die ja
> eine Oase ist
Asimov hat mal geschrieben: Wenn ein Mensch die Schule
verläßt, wird er vielleicht vergessen, wie man
aus dem Durchmesser eines Kreises den Umfang ausrechnet.
Aber nie, nie, nie wird er vergessen, daß Kolumbus
Amerika entdeckt hat.
> Ich habe diesen Orts beim boulanger "une petite baguette"
> verlangt und bekam "�n� p�tit� bag�tt�".
Und der Wein kostete fr�her "s�ng sang s�ngkant� � s�ngkant� sangtim� pur
la kongsinj�".
--
Helmut Richter
> Bei denen steht das x aber auch nicht im Auslaut.
> Aix-en-Provence ist aber beispielsweise eine echte Hürde.
Wieso? Das wird immer "�ks" ausgesprochen, gleichg�ltig ob's im
Norden (Aix-la-Chapelle) oder im S�den (Provence) liegt.
M.
Obwohl letzteres umstritten ist. 1. weil Leif Eriksson früher war
und 2. weil Kolumbus Amerika für Indien hielt.
Gruss
Walter
> Hallo zusammen
>
> Heute auf Arte die Sendung "Forscherexpress" gesehen und dabei
> festgestellt, das die �sterreichische Moderatorin Kati Bellowitsch das
> Wort "Giraffe" mit einem J am Anfang ausgesprochen hat.
> Ist das in �sterreich so gang und g�be?
> In Deutschland jedenfalls ist mir bisher nur ein G-Laut am Anfang
> untergekommen.
N�, in K�ln sagt man auch "Jiraffe".
Gr��e,
Frank
Und du bist wirklich sicher, daß Leif Eriksson Amerika für Amerika hielt?
Von den Indianern, die Amerika vermutlich noch vor Leif Eriksson
entdeckten, will ich gar nicht reden.
Ciao
Wolfram
--
Napoleon seufzte vor Waterloo,
Wo isser, wo bleibt er, is Kortzfleysch do?
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> > Aix-en-Provence ist aber beispielsweise eine echte HÃŒrde.
>
> Wieso? Das wird immer "ᅵks" ausgesprochen, gleichgᅵltig ob's im
> Norden (Aix-la-Chapelle) oder im Sᅵden (Provence) liegt.
Nicht zu vergessen Aix-les-Bains.
> * Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>> Ich hab den "Chicco"-Kinderw�gen, als wir noch einen hatten, auch wie
>> Tschicko (nenn nie Tschikita nur Banane) ausgesprochen. Bis ich mitbekam,
>> da� Peg Perego eine italienische Firma ist und das Zeug demnach "Kicko"
>> hei�t. Mei.
>
> Es kommt einem ja auch spanisch vor, besonders, wenn man chico/chica
> kennt.
Stimmt - das w�rde ja auch f�r einen Kinderwagen gut passen.
> Kicko dagegen klingt im Deutschen l�cherlich, nach Kinkerlitzchen
> statt nach Kinderl�tzchen.
...oder nach irgendwas mit Fu�ball.
Gr��e,
Frank
> Michael Schumacher schrieb:
>> Daniela Duerbeck wrote:
>>
>>> Tschianti, Labordschini, Tabatschi, Brutschetta, etc, sind
>>> einfach fürchterlich!
>>
>> Dann probier den Lambrusco lieber erst gar nicht... ;-)
>>
> Ach, der heißt nicht "Lambruscho"?
> Jetzt dachte ich, ich hätte es endlich verstanden ...
Bei Lambrusco geht es nicht wirklich um dessen Aussprache, sondern
um seine schlichte Botschaft! Und die offenbart sich nun mal erst
im umgekehrten Fall, wobei er meist ballistische Kurven beschreibt
(s. <news:2440441.x...@misc.albasani.net>).
mike
Ich bin im Gegenteil sicher, dass er es anders nannte. Aber
sicher nicht Indien.
> Von den Indianern, die Amerika vermutlich noch vor Leif Eriksson
> entdeckten, will ich gar nicht reden.
Die mussten es nicht entdecken. Da die Beringstrasse eine
Landbrücke war, konnten sie es einfach besiedeln.
Gruss
Walter
> Bei Lambrusco geht es nicht wirklich um dessen Aussprache, sondern
> um seine schlichte Botschaft!
Klingt nach dem idealen Getränk für Wahlveranstaltungen.
>Am Tue, 18 Aug 2009 14:04:56 +0200 schrieb Walter Schmid:
>
>> Lothar Frings schrieb:
>>> R.R.Kopp tat kund:
>>>
>>>> Woran man leicht erkennen kann, dass ein Mensch in seinem ganzen Leben
>>>> niemals die wirklich wichtigen Dinge vergisst. Was ist schon ein
>>>> Pythagoras oder "gallia omnia divisa est ..." gegen eine Öse, die ja
>>>> eine Oase ist
>>>
>>> Asimov hat mal geschrieben: Wenn ein Mensch die Schule
>>> verläßt, wird er vielleicht vergessen, wie man
>>> aus dem Durchmesser eines Kreises den Umfang ausrechnet.
>>> Aber nie, nie, nie wird er vergessen, daß Kolumbus
>>> Amerika entdeckt hat.
>>
>> Obwohl letzteres umstritten ist. 1. weil Leif Eriksson früher war
>> und 2. weil Kolumbus Amerika für Indien hielt.
>>
>Und du bist wirklich sicher, daß Leif Eriksson Amerika für Amerika hielt?
>Von den Indianern, die Amerika vermutlich noch vor Leif Eriksson
>entdeckten, will ich gar nicht reden.
Das konnten weder Leif, Christoph noch die Indianer wissen. Amerigo
Vespucci kam erst später.
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
> Michael Schumacher schrieb:
>
>> Bei Lambrusco geht es nicht wirklich um dessen Aussprache,
>> sondern um seine schlichte Botschaft!
>
> Ich hab schon mal Einsteigerdroge dafür gehört.
Vergiß es! Ich /bin/ mit dieser Droge eingestiegen, und zwar
in einen heißen Linienbus, und das hatte ewig heilende Kräfte
(Du hast meinen verspäteten Schuljungenreport gelesen?)!
Nie wieder Lam..., Lambo..., Lambi..., Lambusso...! *hicks*
mike
Da geh' ich sowieso nicht hin! ;-)
mike
Ich spreche "Aix-la-Chapelle" aber mit 'A' oder 'O' am Anfang aus.
Tsch�, wa!
Norbert
> Lothar Frings wrote:
>
>> Michael Schumacher tat kund:
>>
>>> Bei Lambrusco geht es nicht wirklich um dessen Aussprache,
>>> sondern um seine schlichte Botschaft!
>>
>> Klingt nach dem idealen Getr�nk f�r Wahlveranstaltungen.
>
> Da geh' ich sowieso nicht hin! ;-)
Ach, *du* bist das!
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
23.00-0.45 NDR: Psycho
Lambruscho heißerter, wenn er sich Lambruscio schreibert.
> Am Mon, 17 Aug 2009 14:12:01 -0400 schrieb Oliver Cromm:
>
>> * Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>>
>>> Ich hab den "Chicco"-Kinderwägen, als wir noch einen hatten, auch wie
>>> Tschicko (nenn nie Tschikita nur Banane) ausgesprochen. Bis ich mitbekam,
>>> daß Peg Perego eine italienische Firma ist und das Zeug demnach "Kicko"
>>> heißt. Mei.
>>
>> Es kommt einem ja auch spanisch vor, besonders, wenn man chico/chica
>> kennt.
>
> Stimmt - das würde ja auch für einen Kinderwagen gut passen.
>
>> Kicko dagegen klingt im Deutschen lächerlich, nach Kinkerlitzchen
>> statt nach Kinderlätzchen.
>
> ...oder nach irgendwas mit Fußball.
>
Fußball heißt auf Italienisch Kalzium.
Ciao
Wolfram
--
Es sind nicht die gänzlich neuen, für alle überraschenden Nachrichten, die
Aufregung und Skandal nach sich ziehen. Verblüffende Neuigkeiten machen uns
allenfalls staunen, nachhaltige Empörung dagegen lösen jene Dinge aus, die
jedem bekannt sind und jetzt von Irgendwem ausgesprochen werden.
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Am Tue, 18 Aug 2009 14:04:56 +0200 schrieb Walter Schmid:
>>
>>> Lothar Frings schrieb:
>>>> R.R.Kopp tat kund:
>>>>
>>>>> Woran man leicht erkennen kann, dass ein Mensch in seinem ganzen Leben
>>>>> niemals die wirklich wichtigen Dinge vergisst. Was ist schon ein
>>>>> Pythagoras oder "gallia omnia divisa est ..." gegen eine Öse, die ja
>>>>> eine Oase ist
>>>> Asimov hat mal geschrieben: Wenn ein Mensch die Schule
>>>> verläßt, wird er vielleicht vergessen, wie man
>>>> aus dem Durchmesser eines Kreises den Umfang ausrechnet.
>>>> Aber nie, nie, nie wird er vergessen, daß Kolumbus
>>>> Amerika entdeckt hat.
>>> Obwohl letzteres umstritten ist. 1. weil Leif Eriksson früher war
>>> und 2. weil Kolumbus Amerika für Indien hielt.
>>>
>> Und du bist wirklich sicher, daß Leif Eriksson Amerika für Amerika hielt?
>
> Ich bin im Gegenteil sicher, dass er es anders nannte. Aber
> sicher nicht Indien.
>
Wenn einer also Amerika entdeckt, dann gilt das nur dann nicht, wenn er es
für Indien hält. Hält er es für Vinland, gilt die Entdeckung. Merkwürdig.
Ciao
Wolfram
--
Landesamt für Umwälzschutz
Wenn Sie eine andere Republik wollen, ist das Ihre Sache. Unsere Sache vom
Landesamt ist es, Sie daran zu hindern.
> On Tue, 18 Aug 2009 16:21:00 +0200, Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>Und du bist wirklich sicher, daß Leif Eriksson Amerika für Amerika hielt?
>>Von den Indianern, die Amerika vermutlich noch vor Leif Eriksson
>>entdeckten, will ich gar nicht reden.
>
> Das konnten weder Leif, Christoph noch die Indianer wissen. Amerigo
> Vespucci kam erst später.
>
Das macht mich jetzt aber sehr betroffen.
Ciao
Wolfram
--
Es ist schwierig, einem Menschen zu glauben, wenn man weiß, daß man an
seiner Stelle lügen würde.
H. L. MENCKEN
>Am Tue, 18 Aug 2009 18:00:26 +0200 schrieb Uwe Schickedanz:
>
>> On Tue, 18 Aug 2009 16:21:00 +0200, Wolfram Heinrich
>> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>>
>>>Und du bist wirklich sicher, daß Leif Eriksson Amerika für Amerika hielt?
>>>Von den Indianern, die Amerika vermutlich noch vor Leif Eriksson
>>>entdeckten, will ich gar nicht reden.
>>
>> Das konnten weder Leif, Christoph noch die Indianer wissen. Amerigo
>> Vespucci kam erst später.
>>
>Das macht mich jetzt aber sehr betroffen.
Soll ich eine Gesprächskerze entzünden?
Die Diskussion verdeutlicht aber, wie ungeschickt das Beispiel gewählt
war. Pi dürfte im ganzen bekannten Universum gleich sein, bei Amerika
stimmt nicht mal der Name. ;)
>Wenn einer also Amerika entdeckt, dann gilt das nur dann nicht, wenn er es
>für Indien hält. Hält er es für Vinland, gilt die Entdeckung. Merkwürdig.
Ich bin mir nicht sicher, daß Leif Erikson es für Vinland _hielt_. Er
hat es Vinland _genannt_, aufgrund dort vorgefunderer Pflanzen, das
ist ein Unterschied.
Pi �ndert sich im Universum je nach Raumkr�mmung, wenn Pi als
Kreisumfang bei d=1 definiert wird.
Gruss
Walter
Walter
> Pi �ndert sich im Universum je nach Raumkr�mmung, wenn Pi als
> Kreisumfang bei d=1 definiert wird.
Ingrid:
Und ist erst noch vom Radius abh�ngig.
Gruss
Walter
> Pi ändert sich im Universum je nach Raumkrümmung, wenn
> Pi als Kreisumfang bei d=1 definiert wird.
Am Tag 1 war das Universum noch viel zu krumm für Pi.
mike
> Walter Schmid <paulwalt...@vtxmail.ch> wrote:
> >> Aber es gibt noch andere H�rden, das x in Auxerre oder Fixin
> >> beispielsweise.
> > Das Schweizer Beispiel ist Ch�teau-d'Oex, das unbedingt
> > 'schatod�e' auszusprechen ist.
> Da ist's genau umgekehrt. Die beiden burgundischen Gemeinden
> werden wie Ausserre und Fissin ausgesprochen.
Mag sein, aber in Bay-sur-Aube h�rte ich es als "ogsehr" ausgesprochen.
--
Gru�
Richard
> Walter Schmid <paulwalt...@vtxmail.ch> wrote:
> >> Bei franz�sischen Namen auf -az d�rfte daz z nicht stumm sein.
> >> Zumindest bei Michel Dovaz h�rt man das z (als stimmhaftes s)
> >> deutlich.
> > Unser Finanzminister wurde aber hier so wie von mir angegeben
> > ausgesprochen.
> Nehme ich gerne dankend zur Kenntnis.
> > Und Brockhaus sagt es auch so.
> Dem hingegen gebe ich nicht die geringste Kompetenz in Sachen
> Aussprache franz�sischer Orts- und Personennamen. Selbst gebildete
> Pariser (au�er sie sind Weinfreaks) wissen nicht, dass die beiden
> s in "Ch�teau Cos d'Estournel" (Bordeaux) nicht stumm sind, das
> erste t in Montrachet (Burgund) hingegen schon.
Meinst du da� dein Geh�r unterscheiden kann ob Montrachet ein "t" enth�lt?
--
Gru�
Richard
> On Tue, 18 Aug 2009 19:21:09 +0200, Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>Wenn einer also Amerika entdeckt, dann gilt das nur dann nicht, wenn er es
>>für Indien hält. Hält er es für Vinland, gilt die Entdeckung. Merkwürdig.
>
> Ich bin mir nicht sicher, daß Leif Erikson es für Vinland _hielt_. Er
> hat es Vinland _genannt_, aufgrund dort vorgefunderer Pflanzen, das
> ist ein Unterschied.
>
In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
Hat sich schon mal jemand gewundert, daß damals in Neufundland Wein wuchs
und darüber nachgedacht, was das für das damalige Klima hieß? Und daß die
Jungs Grönland Grönland nannten?
Ciao
Wolfram
--
Neutraubling - Eine Stadt in der Nähe von Regensburg und nicht die
Bezeichnung für einen Winzerlehrling im Dritten Reich.
> Am Tue, 18 Aug 2009 20:32:32 +0200 schrieb Uwe Schickedanz:
>
>> On Tue, 18 Aug 2009 19:21:09 +0200, Wolfram Heinrich
>> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>>
>>>Wenn einer also Amerika entdeckt, dann gilt das nur dann nicht, wenn er es
>>>fᅵr Indien hᅵlt. Hᅵlt er es fᅵr Vinland, gilt die Entdeckung. Merkwᅵrdig.
>>
>> Ich bin mir nicht sicher, daᅵ Leif Erikson es fᅵr Vinland _hielt_. Er
>> hat es Vinland _genannt_, aufgrund dort vorgefunderer Pflanzen, das
>> ist ein Unterschied.
>>
> In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
> Hat sich schon mal jemand gewundert, daᅵ damals in Neufundland Wein wuchs
> und darᅵber nachgedacht, was das fᅵr das damalige Klima hieᅵ? Und daᅵ die
> Jungs Grᅵnland Grᅵnland nannten?
"Grᅵnland" war ein Werbetrick, und das "vin" in "Vinland" ist
Altnordisch fᅵr Wiesen oder Grasland, und so sieht es dort heute noch
aus. Kein Zufall, daᅵ der Ort, an dem die kurzlebige Wikingersiedlung
bei einem Ort liegt, der L'Anse aux *Meadows* heiᅵt.
Das Klima in Grᅵnland war so wie heute, und die Kleine Eiszeit ab 1400
machte den Ansiedlungen dort schlagartig den Garaus. Schon vorher waren
die Lebensbedingungen fᅵr die skandinavischen Siedler dort prekᅵr.
--
Schᅵnen Gruᅵ aus der "lebenswertesten Stadt der Welt"!
http://www.iht.com/articles/2007/06/18/arts/rmon1munich.php
Michael
> Am Tue, 18 Aug 2009 20:32:32 +0200 schrieb Uwe Schickedanz:
>
>> On Tue, 18 Aug 2009 19:21:09 +0200, Wolfram Heinrich
>> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>>
>>>Wenn einer also Amerika entdeckt, dann gilt das nur dann nicht, wenn er es
>>>f�r Indien h�lt. H�lt er es f�r Vinland, gilt die Entdeckung. Merkw�rdig.
>>
>> Ich bin mir nicht sicher, da� Leif Erikson es f�r Vinland _hielt_. Er
>> hat es Vinland _genannt_, aufgrund dort vorgefunderer Pflanzen, das
>> ist ein Unterschied.
>>
> In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
> Hat sich schon mal jemand gewundert, da� damals in Neufundland Wein wuchs
> und dar�ber nachgedacht, was das f�r das damalige Klima hie�? Und da� die
> Jungs Gr�nland Gr�nland nannten?
Nein, da bist du sicher der Erste. Aber halt - da habe ich gerade etwas
gefunden:
http://en.wikipedia.org/wiki/Vinland
http://en.wikipedia.org/wiki/Greenland
--
Space - The final frontier
>>>
>> In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
>> Hat sich schon mal jemand gewundert, daß damals in Neufundland Wein wuchs
>> und darüber nachgedacht, was das für das damalige Klima hieß? Und daß die
>> Jungs Grönland Grönland nannten?
>
> "Grönland" war ein Werbetrick,
Nicht unbedingt. <http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit>
> und das "vin" in "Vinland" ist
> Altnordisch für Wiesen oder Grasland, und so sieht es dort heute noch
> aus.
Diese Deutung ist umstritten.
<http://de.wikipedia.org/wiki/Vinland>
|Der Name Vinland rührt von den „Weinreben“, die der aus Deutschland
|stammende Tyrkir, der Leif Eriksson begleitete, dort gefunden haben soll.
|In jüngster Zeit sind Diskussionen über den Ursprung des Namens entstanden.
|„vin“ hat im Altnordischen zwei Bedeutungen: Mit einem Akzent auf dem i
|(also í) bedeutet es „Wein“, ohne Akzent „Weide“ oder „Farm“ (der
|Sprachwissenschaftler Einar Haugen meinte, dass die Bedeutung „Weide“ im
|10./11. Jahrhundert auf Island und in den meisten Teilen der nordischen
|Welt wahrscheinlich sehr ungebräuchlich bis unbekannt gewesen sei).
> Kein Zufall, daß der Ort, an dem die kurzlebige Wikingersiedlung
> bei einem Ort liegt, der L'Anse aux *Meadows* heißt.
>
> Das Klima in Grönland war so wie heute, und die Kleine Eiszeit ab 1400
> machte den Ansiedlungen dort schlagartig den Garaus. Schon vorher waren
> die Lebensbedingungen für die skandinavischen Siedler dort prekär.
Damals war das Klima im Norden wärmer: Es
| erlaubte den Weinanbau sogar in Ostpreußen, Pommern und Südschottland.
| Getreideanbau war in Norwegen bis fast zum Polarkreis möglich.
Joachim
> In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
> Hat sich schon mal jemand gewundert, da� damals in Neufundland Wein wuchs
> und dar�ber nachgedacht, was das f�r das damalige Klima hie�?
Michael hat schon erkl�rt, da� Vin- nicht notwendig diese eine Pflanze
bezeichnete, und wie das mit dem Klima damals war.
Zum anderen: Heute w�chst in Neufundland Wein, das kann man ergooglen.
Immerhin ist das eine Insel, daher sind die Winter dort milder als im
Inland [1]. Aber auch in Qu�bec wird Wein angebaut.
____
[1] Die Sommer sind aber recht k�hl, nicht so wie hier, wo gestern "32
Grad, gef�hlt 41" erreicht wurden. Richtig kalt ist der andere Teil der
Provinz Neufundland und Labrador: in Cape Kiglapait liegt die Temperatur
dieser Tage um den Gefrierpunkt herum.
--
Strategy: A long-range plan whose merit cannot be evaluated until
sometime after those creating it have left the organization.
Satz von Cromm: Jede konstante Gr��e wird variabel, wenn man ihre
Definition entsprechend �ndert.
Der Beweis sei dem Leser als �bung �berlassen. Wer sich dabei besonders
geschickt anstellt, solle �ber eine Politkarriere nachdenken.
--
Bug: An elusive creature living in a program that makes it incorrect.
The activity of "debugging," or removing bugs from a program, ends
when people get tired of doing it, not when the bugs are removed.
> In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
> Hat sich schon mal jemand gewundert, da� damals in Neufundland Wein wuchs
> und dar�ber nachgedacht, was das f�r das damalige Klima hie�?
Es wird noch gestritten, ob Vin- notwendig diese eine Pflanze
bezeichnete, und wie das mit dem Klima damals war (aber wahrscheinlich
etwas w�rmer).
> Lothar Frings schrieb:
>
> > R.R.Kopp tat kund:
>
> >> Woran man leicht erkennen kann, dass ein Mensch in seinem ganzen Leben
> >> niemals die wirklich wichtigen Dinge vergisst. Was ist schon ein
> >> Pythagoras oder "gallia omnia divisa est ..." gegen eine Öse, die ja
> >> eine Oase ist
>
> > Asimov hat mal geschrieben: Wenn ein Mensch die Schule
> > verläßt, wird er vielleicht vergessen, wie man
> > aus dem Durchmesser eines Kreises den Umfang ausrechnet.
> > Aber nie, nie, nie wird er vergessen, daß Kolumbus
> > Amerika entdeckt hat.
>
> Obwohl letzteres umstritten ist. 1. weil Leif Eriksson früher war
> und 2. weil Kolumbus Amerika für Indien hielt.
Es geht nicht darum, ob etwas umstritten ist, sondern
ob man es sich merkt. Unabhängig von seinem Nutzwert, übrigens.
> Am Tue, 18 Aug 2009 14:04:56 +0200 schrieb Walter Schmid:
>
>
>
>
>
> > Lothar Frings schrieb:
> >> R.R.Kopp tat kund:
>
> >>> Woran man leicht erkennen kann, dass ein Mensch in seinem ganzen Leben
> >>> niemals die wirklich wichtigen Dinge vergisst. Was ist schon ein
> >>> Pythagoras oder "gallia omnia divisa est ..." gegen eine Öse, die ja
> >>> eine Oase ist
>
> >> Asimov hat mal geschrieben: Wenn ein Mensch die Schule
> >> verläßt, wird er vielleicht vergessen, wie man
> >> aus dem Durchmesser eines Kreises den Umfang ausrechnet.
> >> Aber nie, nie, nie wird er vergessen, daß Kolumbus
> >> Amerika entdeckt hat.
>
> > Obwohl letzteres umstritten ist. 1. weil Leif Eriksson früher war
> > und 2. weil Kolumbus Amerika für Indien hielt.
>
> Und du bist wirklich sicher, daß Leif Eriksson Amerika für Amerika hielt?
Das spielt genausowenig eine Rolle wie bei Kolumbus.
Man kann auch etwas entdecken, das man für das Falsche hält.
> Michael Baumgartner (in de.etc.sprache.deutsch):
>
>>>>
>>> In dem Moment, wo er es Vinland nannte, war es Vinland.
>>> Hat sich schon mal jemand gewundert, daß damals in Neufundland Wein wuchs
>>> und darüber nachgedacht, was das für das damalige Klima hieß? Und daß die
>>> Jungs Grönland Grönland nannten?
>>
>> "Grönland" war ein Werbetrick,
>
> Nicht unbedingt. <http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit>
Allerdings war das Klima, wie wir aus Eiskernen wissen, während der
Wikiner-Besiedling allenfalls marginal wärmer als heute. Die
vorherrschende Farbe war weiß, wie heute auch.
>> und das "vin" in "Vinland" ist
>> Altnordisch für Wiesen oder Grasland, und so sieht es dort heute noch
>> aus.
>
> Diese Deutung ist umstritten.
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Vinland>
>
>|Der Name Vinland rührt von den „Weinreben“, die der aus Deutschland
>|stammende Tyrkir, der Leif Eriksson begleitete, dort gefunden haben soll.
>|In jüngster Zeit sind Diskussionen über den Ursprung des Namens entstanden.
>|„vin“ hat im Altnordischen zwei Bedeutungen: Mit einem Akzent auf dem i
>|(also í) bedeutet es „Wein“, ohne Akzent „Weide“ oder „Farm“ (der
>|Sprachwissenschaftler Einar Haugen meinte, dass die Bedeutung „Weide“ im
>|10./11. Jahrhundert auf Island und in den meisten Teilen der nordischen
>|Welt wahrscheinlich sehr ungebräuchlich bis unbekannt gewesen sei).
Ich habe Schwierigkeiten, zu glauben, daß die Bewohner von Bjǫrgvin
(heute Bergen) nicht gewußt haben sollen, was der Name ihrer Stadt
bedeutet.
Der Hinweis auf die unterschiedlichen Akzente ist irrelevant, weil er
sich auf die heute übliche normalisierte Schreibung des Altnordischen
bezieht, an die sich die isländischen Autoren des 13. Jhs. aber nicht
gebunden fühlten.
Ich kann natürlich auch keine sichere Aussage machen, aber ich gebe
wieder, was in der Nordistik meiner Kenntnis nach als wahrscheinliche
Deutung gilt.
--
Schönen Gruß aus der "lebenswertesten Stadt der Welt"!
http://www.iht.com/articles/2007/06/18/arts/rmon1munich.php
Michael