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Viele Grüße
Gerald Fix
Es geht wenige um Türen als um Namen: M3inst Du Personennamen (Fami-
liennamen, Vornamen) oder geographische Namen?
--
_____ _ _ mailto: halbritter at acornusers.org
|__ __|| | | | O Gott! Erst habe ich an mir gezweifelt, dann habe
| | | |_| | ich begonnen an dich zu glauben und Vertrauen in mich
| | | _ | gewonnen. Jetzt glaub ich an mich und zweifle an Dir.
|_|a |_| |_|a (Sempé)
Das ist so ziemlich dasselbe wie Geogen
(http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Default.aspx)
nur etwas aktueller (nach Test des eigenen Namens)
Lars
>> Auch auf die Gefahr, offene Türen einzurennen, erlaube ich mir, auf
>> eine nette Seite hinzuweisen: www.verwandt.de/karten (für Österreich
>> und die Schweiz gibt es die auch). Die Karten zeigen die Verteilung
>> von Namen in den einzelnen Ländern.
>
>Es geht wenige um Türen als um Namen: M3inst Du Personennamen (Fami-
>liennamen, Vornamen) oder geographische Namen?
Familiennamen.
Bei Halbritter ist die Karte aber wenig aussagekräftig - der Name ist
anscheinend nicht sehr häufig.
Mir reichen die ca. 50 Familien in Österreich (alle irgendwie sehr
weit verwandt). Grob geschätzt müßte es in DE dann etwa 200 - 300
Familien mit diesem Namen geben, ünd nicht, wie sonst üblich, das
zehnfache von AT da im Platttdeutschen 'Halfridder' steht.
Interessant, dass Österreich von der Schweiz nahezu assimiliert wurde
:-)
BTW: Grummel. Dass "Kruse" ein Nordlichtname ist, war mir bekannt. Dass
meine Vorfahren aus Breslau (Wroclaw) kamen, ist ganz nett, da ist der
Name ja nicht gerade sehr häufig.
Aber dass in Thüringen die meisten Leute den - keineswegs so seltenen -
Namen so genüsslich zermatschen, ist schwer nachvollziehbar.
"Gruhsä?" - "Nein, Kruse" - "Aha, Grusel" (gefolgt vom Billgstwitz, der
mich seit 47 Jahren verfolgt) - "Nein, KKKKruse, mit Kah!" - "Krusel;
dässjo, gohmischer Nome!!!"
OK, etwas übertrieben, aber gerade hier in Gera bringen einen die
eingeborenen Fettguschen gelegentlich fast bis zur Weißglut, vor allem
am Delefoahn ;-)
Ich löse dass dann meist mittels Buchstabieren (wobei eine Reihe
Gerscher das "K" sogar schlecht wahrzunehmen vermag (wie die Franzosen
das "H" irgendwie nicht öhren können) oder aber "Krause ohne a", was
aber meist auch nicht so ganz hilfreich ist...
--
Bye/7, Carsten http://fallschirmspringen-in-gera.de
...Among economists, the real world is considered to be a special case.
> Ich löse dass dann meist mittels Buchstabieren (wobei eine Reihe
> Gerscher das "K" sogar schlecht wahrzunehmen vermag (wie die Franzosen
> das "H" irgendwie nicht öhren können) oder aber "Krause ohne a", was
> aber meist auch nicht so ganz hilfreich ist...
Sag doch: Wie Robinson Crusoe, nur anders geschrieben.
Martin
Jaja, die ham uns übernommen -- zumindest wenn's nach den Kartenmachern
geht.
Aber das ist eh nicht der einzige Schwachsinn auf dieser Website:
Was (zumindest für Österreich) als "Gemeinden" angegeben wird, sind
politische Bezirke, bestehend aus einer Vielzahl von (politischen)
Ortsgemeinden, die ihrerseits aus einer Mehrzahl von Katastralgemeinden
bestehen -- aber politische Bezirke sind eben *keine* Gemeinden noch
Gemeindeverbände, sondern eine staatliche Verwaltungseinheit, mit
gewissen Einschränkungen den deitschenb "Landkreisen" nicht übel
vergleichbar.
Dass es in Österreich 240 Telefonbuch-Einträge für "Einfalt" gäbe, wird
vom amtlichen Telefonbuch, dem "Herold" nicht bestätigt -- das spricht
von 237, und zwar inclusive der Doppeleinträge (selber Name, selbe
Adresse, einmal als Firma, einmal als Privater).
Und die Anzahl der Namensträger einfach aus den Telefonbucheinträgen
hochzurechnen, ist, gelinde gesagt, schwer bedenklich. Ich kann
versichern, dass von den fünf "Einfalt Helmut" für Österreich zwei mit
mir identisch sind, aber in keinem dieser beiden Haushalte leben noch
weitere Namensträger; und ähnlich sieht es bei anderen mir bekannten
(und verwandten) Trägern des Namens aus. Umgekehrt habe ich gerade die
Probe aufs Exempel gemacht -- die Meinige, die sich anders schreibt als
ich, scheint mangels Telefonanschlusses auf ihren Namen *nicht* auf.
Wer behauptet, etwas über die Verteilung der Namen aussagen zu können,
sollte wenigstens über Daten aus dem Zentralen Melderegister verfügen,
wo nämlich Doppeleinträge und Auslassungen so gut wie unmöglich sind.
Mit anderen Worten:
Hier kann garnicht gehalten werden, was die Seite verspricht.
Helmut, etwas grummelig
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
[Karten auf "verwandt.de"]
> Was (zumindest für Österreich) als "Gemeinden" angegeben wird, sind
> politische Bezirke, [...] mit
> gewissen Einschränkungen den deitschenb "Landkreisen" nicht übel
> vergleichbar.
Dann ist nur die Bezeichnung falsch, sag's ihnen.
> Und die Anzahl der Namensträger einfach aus den Telefonbucheinträgen
> hochzurechnen, ist, gelinde gesagt, schwer bedenklich. Ich kann
> versichern, dass von den fünf "Einfalt Helmut" für Österreich zwei mit
> mir identisch sind, aber in keinem dieser beiden Haushalte leben noch
> weitere Namensträger; und ähnlich sieht es bei anderen mir bekannten
> (und verwandten) Trägern des Namens aus.
Es geht auch nicht nur um die, sondern auch um nicht im Telefonbuch
aufgeführte Personen. Bei halbwegs häufigen Namen wird diese
Hochrechnung schon hinkommen. Hast Du Grund zu der Annahme, die Einfalts
hätten generell weniger Kinder oder eine stärkere Tendenz, sich im
Telefonbuch eintragen zu lassen als der Durchschnitt der Bevölkerung?
> Wer behauptet, etwas über die Verteilung der Namen aussagen zu können,
> sollte wenigstens über Daten aus dem Zentralen Melderegister verfügen,
> wo nämlich Doppeleinträge und Auslassungen so gut wie unmöglich sind.
Zum Glück kommt man in Deutschland an diese Daten nicht heran.
--
gugelgesang, m., mönchsgesang, pejorativ
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Interessant, mir war nicht bewusst, dass Meier/Meyer/Mayer/Maier so
stark regional strukturiert sind.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Gewöhnliches für ungewöhnliche Leute - drücken mit Stefan!
(Sloganizer)
Je nun -- mich stören ganz andere Dinge viel mehr:
>> Und die Anzahl der Namensträger einfach aus den Telefonbucheinträgen
>> hochzurechnen, ist, gelinde gesagt, schwer bedenklich.
>
> Es geht auch nicht nur um die, sondern auch um nicht im Telefonbuch
> aufgeführte Personen. Bei halbwegs häufigen Namen wird diese
> Hochrechnung schon hinkommen.
Vielleicht bin ich ja bloß zu blöd, ihn zu finden, aber auf den Seiten
habe ich keinen Hinweis darauf entdeckt, nach welchen Kriterien aus den
(auch nicht richtigen) Telefonbuchdaten die Anzahl der Namensträger
geschätzt wird -- und sowas lässt mir immer die Grausbirnen aufsteigen.
> Hast Du Grund zu der Annahme, die
> Einfalts hätten generell weniger Kinder oder eine stärkere Tendenz,
> sich im Telefonbuch eintragen zu lassen als der Durchschnitt der
> Bevölkerung?
Ich weiß, anecdotal evidence is no evidence.
Ich hab die Einfalts als Beispiel genommen, weil ich ein paar davon samt
ihren Lebensumständen udgl kenne.
Endesgefertigter beispielsweise hat zwei Festnetzanschlüsse (die
einzigen Telefonanschlüsse, die i.d.R. vom Herold erfasst werden), was
österreichzulande (Im Land mit der WIMRE zweithöchsten Handydichte der
Welt!) *nicht* die Regel ist.
Für den an zwei verschiedneen Adressen also zweifach erfassten Einfalt
Helmut gips keine Angehörigen, die Namensträger sind, außer der Mutter,
die ihrerseits getrennt erfasst ist. Und da Ähnliches auch noch für ein
paar andere meiner Verwandten gilt, bin ich natürlich schon gespannt,
wie die Seitenbetreiber auf ihre hochgerechneten zahlen kommen wollen.
>> Wer behauptet, etwas über die Verteilung der Namen aussagen zu
>> können, sollte wenigstens über Daten aus dem Zentralen Melderegister
>> verfügen, wo nämlich Doppeleinträge und Auslassungen so gut wie
>> unmöglich sind.
>
> Zum Glück kommt man in Deutschland an diese Daten nicht heran.
Gips in D überhaupt sowas wie das ZMR?
In Österreich kommt man ja auch nicht leicht an die dran -- aber für
eine Statistik der Namensverteilung käme ihnen erhebliche Aussagekraft
zu, eben weil Doppel- ebenso wie Garnichtaufnahmen vermieden würden.
Theoretisch müsste es möglich sein, eine Nachnamensverteilung aus dem
ZMR automatisch generieren zu lassen; das würde dem Schutz der
individuellen Daten auch nicht stärker zuwiderlaufen als die Auswertung
des Telefonbuchs, aber immerhin *brauchbare* Daten liefern...
Helmut
Hm, einige Dinge sind da etwas merkwürdig. Das Angebot wird ja
allerdings auch als Beta bezeichnet. Für "Borer" lese ich in der
Schweizer Variante:
"In der Schweiz gibt es 1188 Telefonbucheinträge zum Namen Borer und
damit ca. 3168 Personen mit diesem Namen.
Diese leben in 234 Postleitzahlbereichen. Die meisten Anschlüsse sind
in Breitenbach gemeldet, nämlich 206.
Weitere Postleitzahlbereiche mit besonders vielen Namensträgern sind
Laufen (171), Basel-Umland (71), Nunningen (48), Münchenstein (47),
Binningen (41), Riehen (22), Meltingen (19) sowie Bärschwil mit 14
Einträgen."
tel.search.ch findet nicht 1188, sondern 2024 Telefonbucheinträge in
der Schweiz, also wesentlich mehr. Gut, da sind auch Firmen dabei,
aber können die einen so grossen Unterschied ausmachen? Und warum
tauchen Bärschwil mit bloss 14 Einträgen, Meltingen etc. bei
verwandt.ch auf, nicht jedoch Grindel mit laut tel.search.ch 81 und
laut weisseseiten.ch immerhin 62 Borer-Einträgen? Selbst wenn es nach
dem verwandt.ch-System aus irgend einem Grund nur die Hälfte wäre -
auch mit nur 31 Borern müsste der Ort immer noch auftauchen (ausserdem
weiss ich, dass es mehr sind, ich kenne Grindel). Achja, und Grindel
hat auch eine eigene Postleitzahl (4247), daran kann es nicht liegen.
Patrick Borer
Statistik ist sowas Schönes!
Füttert man das Teil mit dem Namen eines meiner Kollegen, erhält man:
Statistik: Zahlen zum Nachnamen 'Txxxxxxxx'
In Deutschland gibt es 3 Telefonbucheinträge zum Namen Txxxxxxxx und
damit ca. 8 Personen mit diesem Namen.
Diese leben in 3 Städten und Landkreisen. Die meisten Anschlüsse sind in
Stuttgart gemeldet, nämlich 1.
Weitere Kreise/Städte mit besonders vielen Namensträgern sind
Fürstenfeldbruck (1) sowie Osterode am Harz mit 1 Einträgen.
Jan Txxxxxxxx kommt in Deutschland am häufigsten vor. (*)
Viele Grüße von Dani
P.S: * Vermutlich zweimal, weil er seine Handynummer ins Telefonbuch hat
eintragen lassen ...
Viele Grüße von Dani
Wäre interessant zu wissen, wie der Algorithmus sich in Pattsituationen
verhält, wie bei den Städtenamen. Handys sind im Teflonbuch oft nicht
eingetragen.
Andreas
> On Tue, 3 Jun 2008 17:11:20 +0200, Tassilo Halbritter <m...@privacy.net>
> wrote:
>
>>> Auch auf die Gefahr, offene Türen einzurennen, erlaube ich mir, auf
>>> eine nette Seite hinzuweisen: www.verwandt.de/karten (für Österreich
>>> und die Schweiz gibt es die auch). Die Karten zeigen die Verteilung
>>> von Namen in den einzelnen Ländern.
Für Deutschland haben wir ähnliche Karten schon öfter vorgestellt:
<http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/>
>>Es geht wenige um Türen als um Namen: M3inst Du Personennamen (Fami-
>>liennamen, Vornamen) oder geographische Namen?
>
> Familiennamen.
>
> Bei Halbritter ist die Karte aber wenig aussagekräftig - der Name ist
> anscheinend nicht sehr häufig.
In Österreich. Auf der Deutschlandkarte sieht man eine deutliche Häufung
in einem bestimmten Teil von Bayern. Die auch nicht so vielen Fixe
dagegen sind arg verstreut.
Zum Namen Hitler wird ein (1) Anschluß in ganz Deutschland gefunden. Es
gibt keine Österreichkarte dazu.
--
GUGEL, f., m., kapuze, mlat. cuculla, cucullus, ahd. cucalun cucullam
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Sie sind schon auf einen badisch-pfälzisch-hessischen Großraum
konzentriert, scheint mir.
Die Konzentration der Cromms im Nassauischen fällt stärker auf.
> Zum Namen Hitler wird ein (1) Anschluß in ganz Deutschland gefunden.
Das erstaunt, ich dachte, die wären alle tot oder umbenannt.
In Wismar hat also einer überdauert.
> Es gibt keine Österreichkarte dazu.
Eine Karte von Neuschwabenland wäre da ja auch sinnvoller.
Lars
Ich beziehe Dein bezugloses Posting mal auf mich ...
Ich hatte einen Schulkollegen, der hatte den schönen Wiener Namen
Kratochwil* und er beantragte eine Namensänderung - und jetzt kommt's
- auf Ritter (weil eine seiner Großmütter so hieß?).
5 Jahre später war er tot (mit 26!).
Du verstehtst mich?
* Wir nannten ihn gerne Kratoschinsky. Die Bedeutung seines tschechi-
schen Personennamens ist übrigens 'Kurzweil, Zeitvertreib'.
>> Fixe dagegen sind arg verstreut.
>
>Sie sind schon auf einen badisch-pfälzisch-hessischen Großraum
>konzentriert, scheint mir.
Richtig - dieser badische Einschlag ist mir auch ein bisschen
peinlich, so als Schwabe ...
>Statistik ist sowas Schönes!
>Füttert man das Teil mit dem Namen eines meiner Kollegen, erhält man:
Statistik liefert selten brauchbare Ergebnisse, wenn die Stichprobe zu
klein wird.
>Oliver Cromm beliebte zu schreiben :
>> [Karten auf "verwandt.de"]
>>> Wer behauptet, etwas über die Verteilung der Namen aussagen zu
>>> können, sollte wenigstens über Daten aus dem Zentralen Melderegister
>>> verfügen, wo nämlich Doppeleinträge und Auslassungen so gut wie
>>> unmöglich sind.
>>
>> Zum Glück kommt man in Deutschland an diese Daten nicht heran.
Dafür basteln sie an der "Gesundheitskarte", das ist eigentlich
fast noch schlimmer.
>
>Gips in D überhaupt sowas wie das ZMR?
>
>In Österreich kommt man ja auch nicht leicht an die dran -- aber für
>eine Statistik der Namensverteilung käme ihnen erhebliche Aussagekraft
>zu, eben weil Doppel- ebenso wie Garnichtaufnahmen vermieden würden.
>Theoretisch müsste es möglich sein, eine Nachnamensverteilung aus dem
>ZMR automatisch generieren zu lassen; das würde dem Schutz der
>individuellen Daten auch nicht stärker zuwiderlaufen als die Auswertung
>des Telefonbuchs, aber immerhin *brauchbare* Daten liefern...
Dann müßte der Portalbetreiber viel Geld für die Daten ausgeben,
denn für lau würde die Republik Österreich diese Karten nicht
rausrücken, die sie für ihre Verwaltungstätigkeit nicht braucht
und eher einem speziellen Hobbyinteresse dienen.
>Am 04.06.2008 schrieb Helga Schulz:
>
>> "Helmut P. Einfalt" <helmut.p.einfalt_DELETETHIS@_XXX_aon.at>
>> schrieb vorher:
>>
>>>Oliver Cromm beliebte zu schreiben :
>>>> [Karten auf "verwandt.de"]
>>
>>>>> Wer behauptet, etwas über die Verteilung der Namen aussagen zu
>>>>> können, sollte wenigstens über Daten aus dem Zentralen Melderegister
>>>>> verfügen, wo nämlich Doppeleinträge und Auslassungen so gut wie
>>>>> unmöglich sind.
>>>>
>>>> Zum Glück kommt man in Deutschland an diese Daten nicht heran.
>>
>> Dafür basteln sie an der "Gesundheitskarte", das ist eigentlich
>> fast noch schlimmer.
>
>Und an der überlebenslänglichen bundeseinheitlichen Steuernummer.
Die finde ich weniger schlimm als die Einsichtnahme in Bankkonten
oder eben die Gesundheitskarte und den biometrischen Quatsch.
Auch das RFID-Zeugs erfüllt mich mit Mißtrauen. Die
Gesundheitskarte sowieso. Aber wenn man heute zum Arzt geht, hat
man eh das Gefühl, im Schreibbüro zu sitzen, nicht bei jemand,
dem man seine Probleme mitteilen darf. Das war vor 10 Jahren noch
besser. Die Dokumentiererei mit angeschlossener Detailabrechnung
überwuchert alles.
>Wahrscheinlich auch nur zur Terroristenabwehr.
Bürokratieabbau: alles in eine Datenbank stecken, Auswertungen
machen und vom Bürger dann verlangen, daß er die erklärt. Und
wehe, du weißt nicht, was Du am 22.7.1990 gemacht hast!
Oder so ähnlich.
> Am 04.06.2008 schrieb Helga Schulz:
>
>> Dafür basteln sie an der "Gesundheitskarte", das ist eigentlich
>> fast noch schlimmer.
>
> Und an der überlebenslänglichen bundeseinheitlichen Steuernummer.
>
Die gibt's hier schon seit Olim's Zeiten. Italien ist halt ein ordentliches
Land.
Ciao
Wolfram
--
Wir plündern eure Stadt, / Wir brennen sie dann ab, / Denn wir sind edle
Ritter!/ Wir töten jeden Mann, / Wir ficken jede Frau, / Denn wir sind edle
Ritter!
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
>Am Sun, 8 Jun 2008 12:00:42 +0200 schrieb Rüdiger Silberer:
>
>> Am 04.06.2008 schrieb Helga Schulz:
>>
>>> Dafür basteln sie an der "Gesundheitskarte", das ist eigentlich
>>> fast noch schlimmer.
>>
>> Und an der überlebenslänglichen bundeseinheitlichen Steuernummer.
>>
>Die gibt's hier schon seit Olim's Zeiten. Italien ist halt ein ordentliches
>Land.
In mancher Hinsicht sind sie das wirklich (bei der Müllabfuhr
weniger) - sie haben ja auch die Buchführung erfunden. Neulich
hab ich mal einen Vergleich gelesen, welchen Stand die
IT-Infrastruktur in verschiedenen Ländern hätte, und Italien
schnitt dabei ziemlich gut ab, die sind da scheints um einiges
ordentlicher als die Deutschen.
Ich habe immer noch keinen DSL-Anschluß. Zähneknirsch. Und wenn ich meine
Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung zahlen will, muß ich das Geld abheben und
in bar beim lokalen ACI (Automobilclub Italia) abgeben.
Ciao
Wolfram
--
Weiden i. d. Oberpfalz
Mein guter Rat ist: Weiden meiden, / Stattdessen sich an Maiden weiden.
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
>>>> Und an der überlebenslänglichen bundeseinheitlichen Steuernummer.
>>>>
>>>Die gibt's hier schon seit Olim's Zeiten. Italien ist halt ein ordentliches
>>>Land.
>>
>> In mancher Hinsicht sind sie das wirklich (bei der Müllabfuhr
>> weniger) - sie haben ja auch die Buchführung erfunden. Neulich
>> hab ich mal einen Vergleich gelesen, welchen Stand die
>> IT-Infrastruktur in verschiedenen Ländern hätte, und Italien
>> schnitt dabei ziemlich gut ab, die sind da scheints um einiges
>> ordentlicher als die Deutschen.
>
>Ich habe immer noch keinen DSL-Anschluß. Zähneknirsch. Und wenn ich meine
>Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung zahlen will, muß ich das Geld abheben und
>in bar beim lokalen ACI (Automobilclub Italia) abgeben.
Na gut. Dann wirds mal wieder der Unterschied zwischen
Firmeninfrastruktur und öffentlicher Infrastruktur sein, der da
zum Tragen kommt. Es soll z.B. in Italien ja durchaus gute
Privatkliniken geben, im Gegensatz zu den allgemeinen. Hab ich
mal gehört.
> Am Mon, 09 Jun 2008 12:17:52 +0200 schrieb Helga Schulz:
>
>> Neulich hab ich mal einen Vergleich gelesen, welchen Stand die
>> IT-Infrastruktur in verschiedenen Ländern hätte,
Daran wäre ich sehr interessiert, wenn Du Dich irgendwie erinnern
könntest. Japan habe ich als überraschend weit hinterher erlebt.
>> und Italien schnitt
>> dabei ziemlich gut ab, die sind da scheints um einiges ordentlicher
>> als die Deutschen.
>
> Ich habe immer noch keinen DSL-Anschluß. Zähneknirsch.
Das kann Dir in Deutschland auf dem Land aber auch passieren. Ich hörte
neulich von einem Dorf, das sich zusammengetan hat und das Kabel selbst
verlegt, weil es auf offiziellem Wege zu teuer war.
--
GUGELIEREN, vb., schwelgen: dann das ander jar war ein solch gugelieren
bei dem guten most J. HEROLT
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> schrieb vorher:
>>Am Mon, 09 Jun 2008 12:17:52 +0200 schrieb Helga Schulz:
>>> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> schrieb vorher:
>>>>Am Sun, 8 Jun 2008 12:00:42 +0200 schrieb Rüdiger Silberer:
>
>>>>> Und an der überlebenslänglichen bundeseinheitlichen Steuernummer.
>>>>>
>>>>Die gibt's hier schon seit Olim's Zeiten. Italien ist halt ein ordentliches
>>>>Land.
>>>
>>> In mancher Hinsicht sind sie das wirklich (bei der Müllabfuhr
>>> weniger) - sie haben ja auch die Buchführung erfunden. Neulich
>>> hab ich mal einen Vergleich gelesen, welchen Stand die
>>> IT-Infrastruktur in verschiedenen Ländern hätte, und Italien
>>> schnitt dabei ziemlich gut ab, die sind da scheints um einiges
>>> ordentlicher als die Deutschen.
>>
>>Ich habe immer noch keinen DSL-Anschluß. Zähneknirsch. Und wenn ich meine
>>Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung zahlen will, muß ich das Geld abheben und
>>in bar beim lokalen ACI (Automobilclub Italia) abgeben.
>
> Na gut. Dann wirds mal wieder der Unterschied zwischen
> Firmeninfrastruktur und öffentlicher Infrastruktur sein, der da
> zum Tragen kommt.
Ich weiß nicht. Die Kfz-Versicherung bezahle ich einer privaten
Versicherung - in bar.
Ciao
Wolfram
--
Gibt es Sektoren, die Dich besonders interessieren? ...Oder bloß alles?
SAMUEL BECKETT
www.theodor-rieh.de, www.theodor-rieh.de/heinrich, www.brueckenbauer.it
>* Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> schrieb:
>
>> Am Mon, 09 Jun 2008 12:17:52 +0200 schrieb Helga Schulz:
>>
>>> Neulich hab ich mal einen Vergleich gelesen, welchen Stand die
>>> IT-Infrastruktur in verschiedenen Ländern hätte,
>
>Daran wäre ich sehr interessiert, wenn Du Dich irgendwie erinnern
>könntest. Japan habe ich als überraschend weit hinterher erlebt.
Oh je, es war ungefähr hier
http://www.computerwoche.de/agendazone/
irgendwo in der Nähe, aber ich finds nicht mehr, ist etwa 1, 2
Wochen her, daß ich es gelesen habe.
>>> und Italien schnitt
>>> dabei ziemlich gut ab, die sind da scheints um einiges ordentlicher
>>> als die Deutschen.
>>
>> Ich habe immer noch keinen DSL-Anschluß. Zähneknirsch.
>
>Das kann Dir in Deutschland auf dem Land aber auch passieren. Ich hörte
>neulich von einem Dorf, das sich zusammengetan hat und das Kabel selbst
>verlegt, weil es auf offiziellem Wege zu teuer war.
Hohentengen?
(Kenne ich von Kindesbeinen an, dort bin ich mit 2 Jahren das
erste Mal ins Boot gesetzt worden und dort habe ich schwimmen
gelernt. Es liegt am Rhein. Vor einiger Zeit las ich zu meiner
Überraschung, daß sie es sogar in den Spiegel geschafft hatten,
weil sie kein DSL bekamen.)