Und wie lautet das Adjektiv? Bermudisch? Bermudäisch?
Weder mein Duden noch Wikipedia oder sonst eine Quelle hilft weiter.
Danke.
Wenn Ableitungen zu Lächerlichkeiten führen, umschreibt man
sinnvollerweise:
- Die Bevölkerung/ Bewohner der Inselgruppe Bermuda.
- Die Einwohner von Bermuda, wie Du selbst formulierst.
Gruß
Gunhild
> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
Shorty
--
Ich habe bei Ikea die Klobrille “Obszøn” gekauft und bin sehr befriedigt.
> Organization: http://groups.google.com
> User-Agent: G2/1.0
Die machen Umlaute kaputt; siehe
http://groups.google.de/group/de.comm.provider.usenet/msg/eac9d334f8c32578
>> Bermud er
Bermudäer stand dort beim OP.
>> Bermud isch
Bermudäisch stand dort beim OP.
--
Ich bin für die Gleichberechtigung: Moslems sollen in Deutschland
die gleichen Rechte haben wie Christinnen in Saudi-Arabien.
> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
Wie nennt man Einwohner der Elfenbeink�ste? Das haben wir eben in
der d�nischen Sprachgruppe diskutiert.
--
Gru�, Bertel
Ivorianer
Gruss
Walter
>Stefan skrev:
>
>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
>
>Wie nennt man Einwohner der Elfenbeinküste? Das haben wir eben in
>der dänischen Sprachgruppe diskutiert.
Ivorer.
--
Viele Grüße
Gerald Fix
> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
Verschwindungsexperten?
--
Gruß, Bertel
Wenn man das 2. "i" von "ivoire" unterdrückt, klingt es MUSEN zu
sehr nach germanischem Stamm. Ich würde "Ivorer" ohne Kontext nie
in Afrika suchen.
Gruss
Walter
Dreieckliebhaber
Gruss
Walter
>>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
>
> Dreieckliebhaber
Trigonophiler?
--
In meinem Horoskop steht, dass ich nicht an Astrologie glaube.
Und das stimmt tatsächlich!
>> Ivorer.
>
>Wenn man das 2. "i" von "ivoire" unterdrückt, klingt es MUSEN zu
>sehr nach germanischem Stamm. Ich würde "Ivorer" ohne Kontext nie
>in Afrika suchen.
Ich kenne nur Ivorer. Und Leute, die nicht mal einen Kontext haben,
suche ich sowieso nicht.
>
> Sie werden aber durchgehend (jedenfalls von Sportreportern) so bezeichnet.
> Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
> Zeitung oder Fernsehkanal.
>
> Heinz
>
Kann man sich aussuchen:
Кыргызстан, Кыргыз Республикасы
http://ky.wikipedia.org/wiki/%D0%9A%D1%8B%D1%80%D0%B3%D1%8B%D0%B7%D1%81%D1%82%D0%B0%D0%BD
> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
> Zeitung oder Fernsehkanal.
Den Fehler "Kirgistan" kennen wir auch im Dänischen. Das könnte
nur richtig sein, wenn die Einwohner Kirger seien. Das sind sie
aber nicht. Sie sind Kirgiser.
Ob es "Kirgisistan" oder "Kirgisien" heisst, kommt auf eine Wahl
an. Im Dänischen ist es "Kirgisistan".
--
Gruß, Bertel
>Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
>Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>Zeitung oder Fernsehkanal.
Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
Leichtesten.
Gruß Uwe
--
"Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren."
Dieter Wiefelspütz, SPD
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
>Heinz Brueckner skrev:
>
>> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>> Zeitung oder Fernsehkanal.
>
>Den Fehler "Kirgistan" kennen wir auch im Dänischen. Das könnte
>nur richtig sein, wenn die Einwohner Kirger seien. Das sind sie
>aber nicht. Sie sind Kirgiser.
Im Deutschen sind sie Kirgisen.
> Sie werden aber durchgehend (jedenfalls von Sportreportern) so bezeichnet.
> Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
> Zeitung oder Fernsehkanal.
In Landessprache 'Кыргызстан', was sich für mich wie 'Kyrgysstan'.
liest. Warum das aber aber im Deutschen zu 'Kirgisistan wird, ist mir
nicht klar. Würde mich nicht wundern, wenn das ursprünglich mal 'nur'
ein Fehler bei der Transkription war.
Im Englischen wird das übrigens zu 'Kyrgyzstan'.
Ciao
Toscha
--
To finish first,
You first have to finish.
>>Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
>>Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>>Zeitung oder Fernsehkanal.
>
> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
> Leichtesten.
Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
Ciao
Toscha
--
The gods made heavy metal and they saw that it was good.
[Manowar]
>>>Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
>>>Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>>>Zeitung oder Fernsehkanal.
>>
>> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
>> Leichtesten.
>
> Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
Sagst Du etwa Polistan, Franzosistan oder Tschechistan?
vG
--
"Man könnte ihn höchstens fragen, was das für eine blöde Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
(David Kastrup über einen Anfängerthread in de.rec.musik.machen)
-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin für jeden: <http://debian.org/> --
> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas? (Ja, ich weiss,
> Brite...) Bermuder? Bermudäer? Bermudenser?
>
> Und wie lautet das Adjektiv? Bermudisch? Bermudäisch?
>
Bermuder, bermudisch
<http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Infoservice/Terminologie/Laenderverzeichnis.pdf>
Viele Grüße
Peter
>>>>Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
>>>>Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>>>>Zeitung oder Fernsehkanal.
>>>
>>> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
>>> Leichtesten.
>>
>> Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
>
> Sagst Du etwa Polistan, Franzosistan oder Tschechistan?
Nichts gegen Wortspiele, aber ich finde, hier sind deine dem Ernst der
Lage nicht angepasst. Denn die Länderendung auf 'ien' ist so unüblich im
Deutschen nicht; neben Tschechien dürften Kroatien, Slowenien oder
Spanien gängige Beispiele sein. Vom guten, alten Jugoslawien ganz abgesehen.
Wenn also jemand Kirgisien sagt, warum dann nicht analog Tadschikien? Es
wäre jedenfalls vom Original nicht weiter weg.
Ciao
Toscha
--
Frauen sind die Juwelen der Schöpfung.
Man muss sie mit Fassung tragen.
Den Link kannte ich noch gar nicht. Danke, muss ich mir merken.
Nur geht das leider nicht immer zwanglos, z.B. lässt sich "der
bermudische Spachgebrauch" nur umständlich umschreiben.
So viel ich weiß, sind sie aber nicht im Deutschen.
--
Roland Franzius
> Nichts gegen Wortspiele, aber ich finde, hier sind deine dem Ernst der
> Lage nicht angepasst. Denn die Länderendung auf 'ien' ist so unüblich im
> Deutschen nicht; neben Tschechien dürften Kroatien, Slowenien oder
> Spanien gängige Beispiele sein. Vom guten, alten Jugoslawien ganz abgesehen.
> Wenn also jemand Kirgisien sagt, warum dann nicht analog Tadschikien? Es
> wäre jedenfalls vom Original nicht weiter weg.
Wir benutzen im Dänsischen (fast) die selben
Bildungsmöglichkeiten wie Deutsch.
kroat - Kroatien
tyrker - Tyrkiet
afghaner - Afghanistan
kasakher - Kasakhstan
franker/franskmand - Frankrig
tysker - Tyskland
argentiner - Argentina
Es war uns in der dänischen Sprachgruppe nicht möglich, ein
Muster zu finden. In fast allen Fällen würde eine andere Endung
nicht falsch vorkommen.
--
Gruß, Bertel
>On 29.06.2010 21:52, Uwe Schickedanz wrote:
>> On Tue, 29 Jun 2010 19:47:02 +0200, Heinz Brueckner
>> <Mura...@t-online.de> wrote:
>
>>>Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
>>>Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>>>Zeitung oder Fernsehkanal.
>>
>> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
>> Leichtesten.
>
>Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
Bei solchen Wortbildungen spielen wohl zwei Dinge eine entscheidende
Rolle: die Gewohnheit und der Wohlklang. Aus Gewohnheit sage ich
Usbekistan und Tadschikistan, bei anderen Gelegenheiten spreche ich
von der Tschechei.
Dies alles sind aber nur umgangssprachliche Formulierungen, denn
offiziell heißen und hießen die betroffenen Länder anders.
> Heinz Brueckner skrev:
>
>> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>> Zeitung oder Fernsehkanal.
>
> Den Fehler "Kirgistan" kennen wir auch im Dänischen. Das könnte
> nur richtig sein, wenn die Einwohner Kirger seien. Das sind sie
> aber nicht. Sie sind Kirgiser.
Kirgisen. Das Argument kenne und verstehe ich, da es aber auch Dagestan
und Hindustan etc. gibt, das Suffix also nicht zwingend -istan heißt,
überzeugt es mich nicht. "Kirgistan" entsteht durch Assimilation aus
Kirgis-stan.
--
GOGEL, adj., ausgelassen, lustig, übermütig; lascivus.
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
> Stefan skrev:
>
>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
>
> Wie nennt man Einwohner der Elfenbeinküste? Das haben wir eben in
> der dänischen Sprachgruppe diskutiert.
Elfenbeinküster klingt irgendwie nicht richtig. Aber poetisch (Küster im
Elfenbeinturm?)
--
er (Tristan) hiez im ein tôrenkleit
an der stete machen:
von wunderlîchen sachen
einen roc seltsên getan
und eine gugelen daran
H. V. FREIBERG Tristan
> Am 29.06.10 18:06, schrieb Gunhild Simon:
>> Wenn Ableitungen zu Lächerlichkeiten führen, umschreibt man
>> sinnvollerweise:
>>
>> - Die Bevölkerung/ Bewohner der Inselgruppe Bermuda.
>> - Die Einwohner von Bermuda, wie Du selbst formulierst.
>
> Nur geht das leider nicht immer zwanglos, z.B. lässt sich "der
> bermudische Spachgebrauch" nur umständlich umschreiben.
Nein, das ist besonders einfach: "Der Sprachgebrauch in Bermuda".
Am 30.06.2010 00:59, schrieb Oliver Cromm:
> * Bertel Lund Hansen:
>
>> Stefan skrev:
>>
>>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
>>
>> Wie nennt man Einwohner der Elfenbeinküste? Das haben wir eben in
>> der dänischen Sprachgruppe diskutiert.
>
> Elfenbeinküster klingt irgendwie nicht richtig. Aber poetisch (Küster im
> Elfenbeinturm?)
>
"Elfenbeiner" höre ich gelegentlich, ist aber wohl scherzhaft. "Ivorer"
dagegen ernstgemeint. Wer "Night on Earth" kennt, sagt "Y voit rien".
Joachim
> Nichts gegen Wortspiele, aber ich finde, hier sind deine dem Ernst der
> Lage nicht angepasst. Denn die Länderendung auf 'ien' ist so unüblich im
> Deutschen nicht; neben Tschechien dürften Kroatien, Slowenien oder
> Spanien gängige Beispiele sein. Vom guten, alten Jugoslawien ganz abgesehen.
Oder von Afghanien?
> Wie nennt man Einwohner der Elfenbeinküste?
Meine Güte, mit "ivorisch", "Ivorier" usw. hat die Presse
Deutschland bei der vorigen Fußball-WM geradezu überzogen.
Dänemark etwa nicht?
> Meine Güte, mit "ivorisch", "Ivorier" usw. hat die Presse
> Deutschland bei der vorigen Fußball-WM geradezu überzogen.
> Dänemark etwa nicht?
Sicher. Ich lese keine Zeitungen. Ich wollte aber wissen, was es
im Deutschen heisst.
--
Gruß, Bertel
> Lothar Frings skrev:
>
> > Meine Güte, mit "ivorisch", "Ivorier" usw. hat die Presse
> > Deutschland bei der vorigen Fußball-WM geradezu überzogen.
> > Dänemark etwa nicht?
>
> Sicher. Ich lese keine Zeitungen.
Ich auch nicht.
> Ich wollte aber wissen, was es
> im Deutschen heisst.
Wird Zeit, daß Bangladesch mal zu einer Fußball-WM kommt.
Und Trinidad und Tobago.
Ob das als gutes Deutsch durchgeht, wollen wir jetzt nicht diskutieren.
<haarspaltermode>
Beide Aussagen sind aber nicht identisch.
</haarspaltermode>
Waldemar
Lothar Frings schrieb:
> Wird Zeit, daß Bangladesch mal zu einer Fußball-WM kommt.
Bangladeschis.
> Und Trinidad und Tobago.
Ich kann mich nicht daran erinnern, was die Reporter vor
4 Jahren gesagt haben. Wahrscheinlich "Karibik-Kicker".
Gruß
Joachim
"Bangladeschi" hört man oft.
> Und Trinidad und Tobago.
Ich schlage "Trinibagos" vor.
Gruss
Walter
> Wird Zeit, daß Bangladesch mal zu einer Fußball-WM kommt.
> Und Trinidad und Tobago.
Ich sehe es schon für mich: Trinidads und Trinimoms
--
Gruß, Bertel
> Gerald Fix schrieb:
>> On Tue, 29 Jun 2010 18:25:33 +0200, Bertel Lund Hansen
>> <splittemi...@lundhansen.dk> wrote:
>>
>>> Stefan skrev:
>>>
>>>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas?
>>> Wie nennt man Einwohner der Elfenbeinküste? Das haben wir eben in
>>> der dänischen Sprachgruppe diskutiert.
>>
>> Ivorer.
>
> Wenn man das 2. "i" von "ivoire" unterdrückt, klingt es MUSEN zu
> sehr nach germanischem Stamm. Ich würde "Ivorer" ohne Kontext nie
> in Afrika suchen.
>
Gehe getrost davon aus, daß kein germanischer Stamm in diese WM eine
Mannschaft schicken konnte.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er versteht gar nicht, warum man die Früh nicht auf
den Nachmittag legt. Das wäre, sagt er, immer noch früh, aber halt doch
nicht so.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<http://www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich>
Der Kirgise ist verstockt.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er fänds gut, wenn jeder seine Kinder streng
antiautoritär erziehen tät.
> Lothar Frings schrieb:
>> Bertel Lund Hansen tat kund:
>>
>>> Lothar Frings skrev:
>>>
>>>> Meine Güte, mit "ivorisch", "Ivorier" usw. hat die Presse
>>>> Deutschland bei der vorigen Fußball-WM geradezu überzogen.
>>>> Dänemark etwa nicht?
>>> Sicher. Ich lese keine Zeitungen.
>>
>> Ich auch nicht.
>>
>>> Ich wollte aber wissen, was es
>>> im Deutschen heisst.
>>
>> Wird Zeit, daß Bangladesch mal zu einer Fußball-WM kommt.
>
> "Bangladeschi" hört man oft.
>
Bengale ist aber schöner.
Ciao
Wolfram
--
Sieben Rhapsoden / Kratzten sich an den Hoden. / Einer kratzt vorbei / Und
du bist frei.
Aber nicht das gleiche.
Das Auswärtige Amt empfiehlt Bangladescher, Bangladescherin.
> On 29 Jun., 17:38, Stefan <stefan@mus._INVALID.ch> wrote:
>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas? (Ja, ich weiss,
>> Brite...) Bermuder? Bermud er? Bermudenser?
>>
>> Und wie lautet das Adjektiv? Bermudisch? Bermud isch?
>>
>> Weder mein Duden noch Wikipedia oder sonst eine Quelle hilft weiter.
>
> Wenn Ableitungen zu Lächerlichkeiten führen, umschreibt man
> sinnvollerweise:
Wie umschreibt man sinnvoll einen männlichen Angehörigen der Efik?
Männlicher Angehöriger der Efik? Das klingt etwas sperrig.
Gruß
Manfred.
Am 30.06.2010 11:19, schrieb Wolfram Heinrich:
> Am Wed, 30 Jun 2010 10:17:50 +0200 schrieb Walter Schmid:
>
>> Lothar Frings schrieb:
>>> Bertel Lund Hansen tat kund:
>>>
>>>> Lothar Frings skrev:
>>>>
>>>>> Meine Güte, mit "ivorisch", "Ivorier" usw. hat die Presse
>>>>> Deutschland bei der vorigen Fußball-WM geradezu überzogen.
>>>>> Dänemark etwa nicht?
>>>> Sicher. Ich lese keine Zeitungen.
>>>
>>> Ich auch nicht.
>>>
>>>> Ich wollte aber wissen, was es
>>>> im Deutschen heisst.
>>>
>>> Wird Zeit, daß Bangladesch mal zu einer Fußball-WM kommt.
>>
>> "Bangladeschi" hört man oft.
>>
> Bengale ist aber schöner.
>
Bezieht sich aber auch auf die Einwohner von Westbengalen, das sind
Inder meist hinduistischen Bekenntnisses.
Es scheint aber tatsächlich ein "bengalisches Nationalbewusstsein" zu
geben, dass Staats- und Religionsgrenzen überschreitet; sonst hieße der
Staat nicht nach sanskritbasierter indischer Tradition "Bangla Desh",
sondern "Banglistan",.
Joahcim
> > "Bangladeschi" hört man oft.
> >
> Bengale ist aber schöner.
Wenn das "Desch" sowas wie "Land" heißt, kann man sich ja daran
orientieren, wie es mit anderen Leuten aus ...land ist:
Deutschländer, Griechenländer, Irländer, Finnländer, Russländer,
Estländer, Lettländer, Schottländer
aber
Engen, Nieder, Isen, Hollen, Neufunden, Neuseen, Grönen.
Scheint also keine einfache Regel zu geben.
--
Helmut Richter
> Am 30.06.10 11:19, schrieb Wolfram Heinrich:
>>> "Bangladeschi" hört man oft.
>>>
>> Bengale ist aber schöner.
>
> Aber nicht das gleiche.
>
Von hier aus gesehen verschwimmen die Feinheiten. Seinerzeit waren die
Einwohner der Sowjetunion auch einfach Russen.
> Das Auswärtige Amt empfiehlt Bangladescher, Bangladescherin.
Die haben auch Zeit für so lange Wörter.
Ciao
Wolfram
--
Was ist ein Unternehmensberater? - Einer, der Buchhalter werden wollte,
aber nicht die Persönlichkeit dafür mitbrachte.
JANE HELLER
Man sollte überhaupt alle 10 Jahre sämtliche Bezeichnungen für alles
ändern.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, wenn ichs verstehen würd, könnt ers mir leicht
erklären. Aber so...
Doch.
Nur die Schweden sind Schweden in Schweden und die Polen sind Polen in
Polen. Alle anderen sind benennungstechnisch den welterfahrenen
Deutschen hilflos ausgeliefert.
--
Roland Franzius
>> Scheint also keine einfache Regel zu geben.
>
> Doch.
> Nur die Schweden sind Schweden in Schweden und die Polen
> sind Polen in Polen. Alle anderen sind benennungstechnisch
> den welterfahrenen Deutschen hilflos ausgeliefert.
Was ist mit den Ungarn in Ungarn?
j/\a
--
Das sind Magyaren.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Wenn einer, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum,
schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.
(Wilhelm Busch)
> Und Trinidad und Tobago.
Das dürften Trinidader und Tobager sein.
Nett auch bei der Insel Dominica: Alles Dominicaner (ob die auch alle Kutte
tragen?).
Spätestens bei St.Kitts & Nevis ist dann aber Schluß mit lustig.
Grüße,
Frank
> Am Tue, 29 Jun 2010 09:06:52 -0700 (PDT) schrieb Gunhild Simon:
>
>> On 29 Jun., 17:38, Stefan <stefan@mus._INVALID.ch> wrote:
>>> Wie nennt man eigentlich einen Einwohner der Bermudas? (Ja, ich weiss,
>>> Brite...) Bermuder? Bermud er? Bermudenser?
>>>
>>> Und wie lautet das Adjektiv? Bermudisch? Bermud isch?
>>>
>>> Weder mein Duden noch Wikipedia oder sonst eine Quelle hilft weiter.
>>
>> Wenn Ableitungen zu Lächerlichkeiten führen, umschreibt man
>> sinnvollerweise:
>
> Wie umschreibt man sinnvoll einen männlichen Angehörigen der Efik?
Efiker natürlich. Grafiker gibts schließlich auch.
Den alten Kalauer über den Beruf des Gattens einer berühmten
Tennisspielerin spare ich mir dann mal lieber...
Grüße,
Frank
> Am Wed, 30 Jun 2010 00:43:20 -0700 (PDT) schrieb Lothar Frings:
>
> > Und Trinidad und Tobago.
>
> Das dürften Trinidader und Tobager sein.
Klar, die Einwohner sind kein Problem. Aber wie
heißt "zu T. und T. gehörig"? Trinidadundtobagisch?
>
> Nett auch bei der Insel Dominica: Alles Dominicaner (ob die auch alle Kutte
> tragen?).
>
> Spätestens bei St.Kitts & Nevis ist dann aber Schluß mit lustig.
Darüber schweigt sich auch
<http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Infoservice/Terminologie/
Laenderverzeichnis.pdf>
aus. Sanktkittsundnevös?
Ich wußte nicht mal, daß es einen Heiligen Kitts gab.
Obwohl, Strohsack und Bimbam sind ja auch welche.
Klar, schließlich bezeichnen die Tobagoer die Frisoallemannen als
Prussobajuwaren.
--
Roland Franzius
Den scheint es tatsächlich nicht gegeben zu haben, zumindest gibt Google
nichts in der Richtung her. Da erfährt man nur, daß die Insel ursprünglich
St.Christopher hieß. Möglich, daß da auf Kreol irgendwann "Kitts" draus
wurde.
> Obwohl, Strohsack und Bimbam sind ja auch welche.
Sogar ein heiligs Blechle gibts.
Grüße,
Frank
Kit oder Kitt soll im 17. Jh. eine Kurzform von Christopher gewesen sein.
--
Roland Franzius
> Beide Aussagen sind aber nicht identisch.
Die erste schon.
--
Ich habe bei Ikea die Klobrille “Obszøn” gekauft und bin sehr befriedigt.
> Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan,
> je nach Zeitung oder Fernsehkanal.
Im Deutschen gab es immer schon den Namen Kirgisien. Wer noch
nicht so alt ist, kann das z.B. in der Reihe “Tagesschau vor
20 Jahren” sehen und hören. Nach dem Zerfall der Sowjetunion
meinten die vereinigten Gutmenschen, wir müssten uns dem
Originalnamen anpassen. Aber warum müssen wir nach dem Ende
des Kommunismus nicht auch “Polska” sagen? Oder “Hajastan”?
Oder ...
--
Ich bin ein guter Mensch.
Ich bin gegen Faschismus und Krieg.
Deshalb sage ich nur Slowakien und nicht Slowakei.
>> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
>> Leichtesten.
>
> Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
Nein, weil es diese Namen nie gab. Zu Zeiten der Sowjetunion
gab es schon die Namen Kirgisien, Turkmenien, Tadschikistan,
Usbekistan. Warum müssen wir die deutschen Namen *ändern*?
Wir müssen doch nach dem Ende des Ostblocks auch nicht
Polska, Hajastan usw. sagen. Das heißt ... vielleicht kommt
das auch noch. Ick wunder mir über jar nischt mehr.
> Denn die Länderendung auf 'ien' ist so unüblich im Deutschen nicht;
> neben Tschechien dürften Kroatien, Slowenien oder Spanien gängige
> Beispiele sein. Vom guten, alten Jugoslawien ganz abgesehen.
> Wenn also jemand Kirgisien sagt, warum dann nicht analog Tadschikien?
Ich finde, dass sich Tschechien und *Tadschikien eklig aussprechen.
Der Name Tschechei spricht sich einfach gut. Aber wir haben uns
einreden lassen, Tschechei, Zigeuner, Eskimo usw. usw. seien
ganz böse Wörter.
--
Die Gedankenpolizei warnt:
Denken Sie niemals das Z-Wort!
Denken Sie immer nur an Sinti und Roma!
Dann die zweite auch. :-)
Gruss
Walter
> Wir benutzen im D nsischen (fast) die selben
> Bildungsm glichkeiten wie Deutsch.
>
> kroat - Kroatien
> tyrker - Tyrkiet
> afghaner - Afghanistan
Ich war mal Zeuge, wie sich zwei Prof. der Berliner FU versicherten,
jeweils einen Afghanen zu haben, und es brauchte doch längerer
Erörterung, bis sich rausstellte, daß der eine einen ausländischen
Studenten, der andere seinen Hund meinte - FR
> >>> Und Trinidad und Tobago.
> >> Das dürften Trinidader und Tobager sein.
>
> > Klar, die Einwohner sind kein Problem. Aber wie
> > heißt "zu T. und T. gehörig"? Trinidadundtobagisch?
>
> Klar, schließlich bezeichnen die Tobagoer die Frisoallemannen als
> Prussobajuwaren.
Laßt das mal die Aktiven der Friso-Alemannia hören, die sind imstande
und senden eine scharf formulierte Aufforderung zur PP suite nach
Tobago.
FR
Früher(tm) war bei uns auch der Schwarze Afghan sehr beliebt.
>> Denn die Länderendung auf 'ien' ist so unüblich im Deutschen nicht;
>> neben Tschechien dürften Kroatien, Slowenien oder Spanien gängige
>> Beispiele sein. Vom guten, alten Jugoslawien ganz abgesehen.
>> Wenn also jemand Kirgisien sagt, warum dann nicht analog Tadschikien?
>
> Ich finde, dass sich Tschechien und *Tadschikien eklig aussprechen.
Bei täglichem ausschließlichem Gebrauch dieser Begriffe durch dich und
deine Umwelt verflüchtigt sich dieser Ekel in kürzester Zeit.
> Der Name Tschechei spricht sich einfach gut.
Ich finde, Schland spricht sich auch viel einfacher als Deutschland.
> Aber wir haben uns
> einreden lassen, Tschechei, Zigeuner, Eskimo usw. usw. seien
> ganz böse Wörter.
Bei Zigeuner und Eskimo ist der Versuch, so er denn stattgefunden hat,
bisher gescheitert.
Bei der Tschechei habe ich noch deren Botschafterin im Ohr, die konkret
darum bat, Tschechien geheißen zu werden. Was soll's, als mein Bruder
seinen Namen ändern ließ, habe ich mich auch umgewöhnt.
Martin
Es hat jedem Land wurscht zu sein, wie es in einem anderen Land genannt
wird, solange es nicht gerade beschimpft wird. Ich habe jedenfalls noch
nie erlebt, dass sich ein Berliner oder Hamburger darüber beschwert
hätte, dass er von den Franzosen ein "Allemand" genannt wird. Ok, das
hängt vielleicht auch damit zusammen, dass diese Zielgruppe Französisch
oft nur mangelhaft versteht.
Hei wie lustig war doch das, als irgendein Wissenschaftler vor ein paar
Jahren herausgefunden haben wollte, dass die Afghanen die dümmsten
Hunde sind. In den Leserbriefspalten widerhallt es noch heute vom
kollektiven Aufschrei der Herr- & Frauchen.
> Früher(tm) war bei uns auch der Schwarze Afghan sehr beliebt.
Schwarz? Der im Flur in der Wohnung meiner Mutter ist vor allem rot.
- Andi
>> Der Name Tschechei spricht sich einfach gut.
>
> Ich finde, Schland spricht sich auch viel einfacher als Deutschland.
Finde ich nicht. Es ist nämlich Deutsch-land, nicht Deut-schland.
Jedenfalls hat es *Schland nie gegeben, im Gegensatz zu Tschechei.
Wer Tschechien sagt, soll auch Slowakien sagen.
> Ich war mal Zeuge, wie sich zwei Prof. der Berliner FU versicherten,
> jeweils einen Afghanen zu haben, und es brauchte doch längerer
> Erörterung, bis sich rausstellte, daß der eine einen ausländischen
> Studenten, der andere seinen Hund meinte - FR
Das funktioniert auch mit einem Appenzeller.
--
Yvonne Steiner
> Florian Ritter <hansrbi...@googlemail.com> wrote:
> > Ich war mal Zeuge, wie sich zwei Prof. der Berliner FU versicherten,
> > jeweils einen Afghanen zu haben, und es brauchte doch l ngerer
> > Er rterung, bis sich rausstellte, da der eine einen ausl ndischen
> > Studenten, der andere seinen Hund meinte - FR
>
> Das funktioniert auch mit einem Appenzeller.
Ach, so'n Käse.
Neeneee, Du musst das mit dem Roten Libanon verwechseln. Der lag
allerdings meist nicht im Flur der Mutter rum.
>> Ich war mal Zeuge, wie sich zwei Prof. der Berliner FU versicherten,
>> jeweils einen Afghanen zu haben, und es brauchte doch längerer
>> Erörterung, bis sich rausstellte, daß der eine einen ausländischen
>> Studenten, der andere seinen Hund meinte - FR
>
> Das funktioniert auch mit einem Appenzeller.
Richtig, auch der Fliegende Holländer wurde an der Käsetheke schon
missinterpretiert.
Martin
Die Schweizer nicht.
Dafür sind aber die Deutschen, im Volksmund der Schweizer, Schwaben. ;-)
--
Yvonne Steiner
>On Wed, 30 Jun 2010, Martin Udelhoven wrote:
>> Ich finde, Schland spricht sich auch viel einfacher als Deutschland.
>
>Finde ich nicht. Es ist nämlich Deutsch-land, nicht Deut-schland.
>Jedenfalls hat es *Schland nie gegeben, im Gegensatz zu Tschechei.
Jedenfalls ist das für mich, der sich den Medien großteils verweigert,
die Gelegenheit, mal nach dem Ursprung dieses "Schland" bzw. "Schland
oh schland" zu fragen. Als ich das mitbekommen habe, war die Welle
schon so hoch, daß es niemand mehr für nötig hielt, Erklärungen
abzugeben. Nur der arme Uwe hat wie immer nix mitgekriegt.
Gruß Uwe
--
"Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren."
Dieter Wiefelspütz, SPD
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
>>Alle anderen sind benennungstechnisch den welterfahrenen
>> Deutschen hilflos ausgeliefert.
>
>Die Schweizer nicht.
>Dafür sind aber die Deutschen, im Volksmund der Schweizer, Schwaben. ;-)
Das spricht für Euren weltweiten Horizont.
Im Unterschied zum Afghan, der meistens kein Afghane ist.
Gruss
Walter
> Jedenfalls ist das für mich, der sich den Medien großteils verweigert,
> die Gelegenheit, mal nach dem Ursprung dieses "Schland" bzw. "Schland
> oh schland" zu fragen. Als ich das mitbekommen habe, war die Welle
> schon so hoch, daß es niemand mehr für nötig hielt, Erklärungen
> abzugeben. Nur der arme Uwe hat wie immer nix mitgekriegt.
Eine möglicherweise von Münsteraner Studenten entwickelte Verballhornung
der "Deutschland, Deutschland!" Schlachtrufe anlässlich der WM.
Martin
Wenn man 1 Deut weglässt, wird das Land grösser. Man sagt jetzt
auch "Deutmeter" statt "Millimeter".
Gruss
Walter
In den OeBB hat mich unlaengst ein Zugbegleiter mit der Meldung beglueckt,
Portugisien haette ein Fussballspiel gewonnen. Da wundert man sich dann
schon ein wenig.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Stefan - Goldene Worte für verliebte Herzen: Tauchen bis es matscht!
(Sloganizer)
Hm. Ich bin mit einem gewissen Tilsiter in die Schule gegangen...
Servus,
Stefan
--
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Stefan. Über den gelassenen Klee zu loben!
(Sloganizer)
> Hei wie lustig war doch das, als irgendein Wissenschaftler vor ein
> paar Jahren herausgefunden haben wollte, dass die Afghanen die
> dümmsten Hunde sind. In den Leserbriefspalten widerhallt es noch
> heute vom kollektiven Aufschrei der Herr- & Frauchen.
Das war ein Amerikaner namens Stanley Coren, und der hat seine
"Rangliste der Intelligenz" auf Basis eines Feldversuches erstellt, der
den Inbegriff dessen darstellt, was man als Wissenschaftler genau
*nicht* tun darf:
Eine nicht definierte Größe ("Intelligenz des Hundes") mit Hilfe eines
Instrumentariums messen, das für keine der denkbaren Definitionen
besagter Größe passt (Dauer, bis Hund Fressen findet; Geschwindigkeit,
mit der Hund aus drübergeworfener Decke flüchtet, udgl. ), und dann noch
genau für jede zu messende Hunderasse ein Sample von genau n=1 zu
nehmen.
*Fachlich* hat er dafür alles von Gelächter bis zu Prügeln dafür
einstecken müssen, finanziell hingegen Millionen wegen diverser auf
obiger Basis erschienener Bücher, die sich verkauft haben wie nix Gutes.
Wenn die Menschheit je eines Fachbegriffs für "völlige methodische
Unzulänglichkeit gepaart mit hervorragender populistischer
Eigenvermarktung" bedürfte, schlüge ich "Coren" vor.
Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
> On Wed, 30 Jun 2010 17:45:06 +0200, Andreas Prilop
> <prilo...@trashmail.net> wrote:
>
>> On Wed, 30 Jun 2010, Martin Udelhoven wrote:
>
>>> Ich finde, Schland spricht sich auch viel einfacher als Deutschland.
>>
>> Finde ich nicht. Es ist nämlich Deutsch-land, nicht Deut-schland.
>> Jedenfalls hat es *Schland nie gegeben, im Gegensatz zu Tschechei.
>
> Jedenfalls ist das für mich, der sich den Medien großteils verweigert,
> die Gelegenheit, mal nach dem Ursprung dieses "Schland" bzw. "Schland
> oh schland" zu fragen. Als ich das mitbekommen habe, war die Welle
> schon so hoch, daß es niemand mehr für nötig hielt, Erklärungen
> abzugeben. Nur der arme Uwe hat wie immer nix mitgekriegt.
Laß nur, der arme Didi auch nicht. Er strebt aber auch nicht nach
Mitkriegerei.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
71,86$ (-81,25%) * Hartz & IV 75,76$ * Saufeule +67,87€ * Ferromone 14
densationslager +84,81 * Nasiewissenschon +70,74 * Tchibo: Gesundheit!
> On Wed, 30 Jun 2010 17:47:08 Yvonne Steiner wrote:
> > > Ich war mal Zeuge, wie sich zwei Prof. der Berliner FU versicherten,
> > > jeweils einen Afghanen zu haben, und es brauchte doch längerer
> > > Erörterung, bis sich rausstellte, daß der eine einen ausländischen
> > > Studenten, der andere seinen Hund meinte - FR
>
> > Das funktioniert auch mit einem Appenzeller.
>
> Hm. Ich bin mit einem gewissen Tilsiter in die Schule gegangen...
Du bist jetzt schon der Dritte, der beim Appenzeller nur an Käse denken
kann, und das, obwohl das mit obigem Dialog ü b e r h a u p t nichts
am Hut hat.
_Das_ ist Käse, ja.
--
Yvonne Steiner
> Ich war mal Zeuge, wie sich zwei Prof. der Berliner FU versicherten,
> jeweils einen Afghanen zu haben, und es brauchte doch längerer
> Erörterung, bis sich rausstellte, daß der eine einen ausländischen
> Studenten, der andere seinen Hund meinte - FR
Man kann 3 verschiedene Sorten Perser shamponieren, nur bei einer Sorte
es ist synonym zu "den Kopf waschen".
--
ê liezen sich die man schouwen
âne gugel vor den frouwen,
nu siht mans in den gugeln gân
vor den frouwen als ein man, -- TEICHNER
> Lothar Frings schrieb:
>> Frank Hucklenbroich tat kund:
>>
>>> Am Wed, 30 Jun 2010 00:43:20 -0700 (PDT) schrieb Lothar Frings:
>>>
>>>> Und Trinidad und Tobago.
>>> Das dürften Trinidader und Tobager sein.
>>
>> Klar, die Einwohner sind kein Problem. Aber wie
>> heißt "zu T. und T. gehörig"? Trinidadundtobagisch?
Trinidad-Tobagisch käme MUSEN in die engere Wahl.
> Klar, schließlich bezeichnen die Tobagoer die Frisoallemannen als
> Prussobajuwaren.
Na, allemal besser als Suebosaksen.
--
da kamen abermals in das Elsas uber die Zaberer steig ein volck, die
nante man auch die Engelländer und gugeler B. HERTZOG
> Am Tue, 29 Jun 2010 18:35:02 +0200 schrieb Walter Schmid:
>
>> Wenn man das 2. "i" von "ivoire" unterdrückt, klingt es MUSEN zu
>> sehr nach germanischem Stamm. Ich würde "Ivorer" ohne Kontext nie
>> in Afrika suchen.
>>
> Gehe getrost davon aus, daß kein germanischer Stamm in diese WM eine
> Mannschaft schicken konnte.
Ich habe da was von den Angeln läuten hören. Sind aber wohl raus.
--
gugelgans, f., alberne gans, schelte:
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
> Am 30.06.2010 00:59, schrieb Oliver Cromm:
>> * Stefan:
>>
>>> Am 29.06.10 18:06, schrieb Gunhild Simon:
>>>> Wenn Ableitungen zu Lächerlichkeiten führen, umschreibt man
>>>> sinnvollerweise:
>>>>
>>>> - Die Bevölkerung/ Bewohner der Inselgruppe Bermuda.
>>>> - Die Einwohner von Bermuda, wie Du selbst formulierst.
>>>
>>> Nur geht das leider nicht immer zwanglos, z.B. lässt sich "der
>>> bermudische Spachgebrauch" nur umständlich umschreiben.
>>
>> Nein, das ist besonders einfach: "Der Sprachgebrauch in Bermuda".
>
> <haarspaltermode>
>
> Beide Aussagen sind aber nicht identisch.
>
> </haarspaltermode>
Ich bin selbst gerne mal Haarspalter, aber in dem Fall halte ich das für
übertrieben. Wenn man es so genau nimmt, sagt wahrscheinlich auch die
erste Aussage nicht das, was sie eigentlich sagen soll, zum Beispiel:
"Der Sprachgebrauch von Personen, deren Sprachgebrauch ganz überwiegend
von Personen geprägt ist, die ganz oder überwiegend in Bermuda gelebt
haben".
--
GUGELN, vb., um sich schlagen
GRIMM, Deutsches Wörterbuch
Ein Appenzeller[1] isst einen Appenzeller[2], dann geht er mit
seinem Appenzeller[3] in den Appenzeller[4] und trinkt einen
Appenzeller[5].
1 Znaa
2 Xäfr
3 Uhaq
4 Xarvcr
5 Xeähgreyvdhrhe
Gruss
Walter
>On Tue, 29 Jun 2010 19:47:02 Heinz Brueckner wrote:
>> Andere Frage: Wie heißt das Land der Kirgisen?
>> Im Schwange sind aktuell: Kirgisien, Kirgisistan und Kirgistan, je nach
>> Zeitung oder Fernsehkanal.
>
>In den OeBB hat mich unlaengst ein Zugbegleiter mit der Meldung beglueckt,
>Portugisien haette ein Fussballspiel gewonnen. Da wundert man sich dann
>schon ein wenig.
Konsequent. Immerhin heißen die Leute ja nicht Portugaler.
> am Wed, 30 Jun 2010 13:34:21 +0200 schrieb Dieter Bruegmann
> <dieterb...@gmx.net>:
>
>> Jakob Achterndiek (30.6.2010 13:15):
>>
>>> Am 30.06.2010, 13:06 Uhr, schrieb Roland Franzius <roland....@uos.de>:
>>>
>>>>> Scheint also keine einfache Regel zu geben.
>>>>
>>>> Doch.
>>>> Nur die Schweden sind Schweden in Schweden und die Polen
>>>> sind Polen in Polen. Alle anderen sind benennungstechnisch
>>>> den welterfahrenen Deutschen hilflos ausgeliefert.
>>>
>>> Was ist mit den Ungarn in Ungarn?
>>
>> Das sind Magyaren.
>
> Matsch bitte. Matscharen. Wir schreiben deutsch!
Ei leik Deutsch!
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Fliegt ein Kuckuck über's Meer, unten schwimmt ein Hai.
Sagt der Kuckuck: "Kuckuck Hai!" Sagt der Hai: "Hai Kuckuck!"
Einverstanden, dann aber bitte korrekt! Madjaren, und zwar deutsch und
nicht englisch gelesen.
Falls es doch jemand glaubt: Madjaren sind es,
sonst hieße es macsaren, und das ist gefährlich
nah an "Sumpf", also Vorsicht.
chr
>> Nichts gegen Wortspiele, aber ich finde, hier sind deine dem Ernst der
>> Lage nicht angepasst. Denn die Länderendung auf 'ien' ist so unüblich im
>> Deutschen nicht; neben Tschechien dürften Kroatien, Slowenien oder
>> Spanien gängige Beispiele sein. Vom guten, alten Jugoslawien ganz abgesehen.
>
> Oder von Afghanien?
Oder gar Pakien.
Ciao
Toscha
--
Buy me a Becks beer or pass me a bong
Gimmie some Bushmills I'll sing you this song
Open another big box of cheap wine we're over 30 we're doin' just fine
[NOFX]
>>> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
>>> Leichtesten.
>>
>> Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
>
> Nein, weil es diese Namen nie gab. Zu Zeiten der Sowjetunion
> gab es schon die Namen Kirgisien, Turkmenien, Tadschikistan,
> Usbekistan. Warum müssen wir die deutschen Namen *ändern*?
Müssen 'wir' nicht. Mich wundert allein die Inkonsequenz.
> Wir müssen doch nach dem Ende des Ostblocks auch nicht
> Polska, Hajastan usw. sagen. Das heißt ... vielleicht kommt
> das auch noch. Ick wunder mir über jar nischt mehr.
Das wär' mir auch egal, ich sage und sagte weiterhin Warschau und
Danzig, Prag und Paris, Polen und Frankreich.
Ciao
Toscha
--
To finish first,
You first have to finish.
>> Gehe getrost davon aus, daß kein germanischer Stamm in diese WM eine
>> Mannschaft schicken konnte.
>
> Ich habe da was von den Angeln läuten hören. Sind aber wohl raus.
Weil's fast passt:
Die Nationalmannschaften von Italien, England und Frankreich besuchten
gemeinsam ein Waisenheim in Pretoria. "Wir waren erschüttert von den
tieftraurigen, verzweifelten Augen, mit denen sie uns angeschaut haben",
sagte danach der 6-jährige Anthony.
Ciao
Toscha
--
Ruth rode on my motorbike directly back of me.
I hit a bump at 65, and rode on ruthlessly.
>On 30.06.2010 16:44, Andreas Prilop wrote:
>> On Tue, 29 Jun 2010, Thomas Schade wrote:
>
>>>> Ich nenne das traditionell Kirgisien. Spricht sich auch am
>>>> Leichtesten.
>>>
>>> Sagst du auch Usbekien und Tadschikien?
>>
>> Nein, weil es diese Namen nie gab. Zu Zeiten der Sowjetunion
>> gab es schon die Namen Kirgisien, Turkmenien, Tadschikistan,
>> Usbekistan. Warum müssen wir die deutschen Namen *ändern*?
>
>Müssen 'wir' nicht. Mich wundert allein die Inkonsequenz.
Thomas, wenn etwas "typisch deutsch" ist, dann die Konsequenz. Es kaa
aafach net sei, daß do irngdewie was aus dr Reih tanzt.