heute ging es mir um den Nachweis, dass es das Wort 'Benamsung' nicht gibt,
obwohl es in einem Protokoll eines Projektmeetings auftauchte. Im Duden ist
es nicht erwähnt. Laut Google-Recherche wird es aber (nur) ca. 180 mal
weltweit verwendet.
Zufällig landete ich bei der Recherche auf Volker Gingmuths Seite
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/usenet1.htm; auf ihr wird das Wort
verwendet. Schon lustig, wie klein doch die Welt ist. Die Seite ist übrigens
eine gelungene, leicht verständliche Einführung in das Usenet, Volker!
Trotzdem störe ich mich an dem Wort 'Benamsung'. Wer hat denn solch einen
abstoßenden Terminus (für die _Benennung_ von Dateien, Domainnamen und
dergleichen) in die Welt gesetzt?
Schöne Grüße
Heiner.
--
"the first Microsoft product that doesn't suck will be their first vacuum
cleaner."
>Szervusztok miteinander,
>
>heute ging es mir um den Nachweis, dass es das Wort 'Benamsung' nicht gibt,
>obwohl es in einem Protokoll eines Projektmeetings auftauchte. Im Duden ist
>es nicht erwähnt. Laut Google-Recherche wird es aber (nur) ca. 180 mal
>weltweit verwendet.
>Zufällig landete ich bei der Recherche auf Volker Gingmuths Seite
>http://www.volker-gringmuth.de/usenet/usenet1.htm; auf ihr wird das Wort
>verwendet. Schon lustig, wie klein doch die Welt ist. Die Seite ist übrigens
>eine gelungene, leicht verständliche Einführung in das Usenet, Volker!
>
>Trotzdem störe ich mich an dem Wort 'Benamsung'. Wer hat denn solch einen
>abstoßenden Terminus (für die _Benennung_ von Dateien, Domainnamen und
>dergleichen) in die Welt gesetzt?
>
Also, mir ist das als scherzhafte Bildung altvertraut.
Es begegnet mit meist in Zusammenhängen, in denen ausgedrückt werden
soll, dass die Benennung einer Sache einen Anhauch von Abstrusität
oder wenigstens Absonderlichkeit hat.
Reinhard
--
Der beste Schütze ist der,
der nicht die Mitte des Ziels trifft.
(Zen-Sprichwort)
> Ich habe es damals gebraucht um Nomenclatura (Namensgebung, Benamsung)
> zu übersetzen, die anderen haben es wohl von mir abgeschrieben.
> So ist das eben.
Und wovon träumst du nachts?
Für Heiner: Das Verb "benamsen" steht bspw. mit dem Zusatz
umgangssprachlich/scherzhaft im Wahrig (1968).
- Sebastian
> Also, mir ist das als scherzhafte Bildung altvertraut.
Mir auch. So vertraut, dass ich den Status des Scherzhaften schon
schwinden sehe. "Nichtsdestotrotz" hat es ja auch von der Verballhornung
zur Hochsprache geschafft (ob es auch guter Stil ist, mal beiseite).
Matthias
--
Die angegebene From-Adresse ist wertlos. Wer mich deswegen plonken will,
möge dies bitte ohne Aufhebens tun. Wer mir zum Inhalt dieses Postings
nichtöffentlich schreiben will, ersetze das [at] in folgender Adresse
bitte durch den Klammeraffen: jusnet2003[at]onlinehome.de
> Ich habe es damals gebraucht um Nomenclatura (Namensgebung, Benamsung)
> zu übersetzen, die anderen haben es wohl von mir abgeschrieben.
> So ist das eben.
Hast Du jetzt wirklich damit gerechnet, dass niemand dahinterkommt, dass
Du es bei Jean Paul (1763-1825) abgeschrieben hast?
> Trotzdem störe ich mich an dem Wort 'Benamsung'. Wer hat denn solch einen
> abstoßenden Terminus (für die _Benennung_ von Dateien, Domainnamen und
> dergleichen) in die Welt gesetzt?
Die Ösis. Jedenfalls habe ich es als die zumindest in Wien
übliche Form für "Benennung" wahrgenommen.
Gruß,
Achim
> Wer hat denn solch einen
> abstoßenden Terminus (für die _Benennung_ von Dateien, Domainnamen und
> dergleichen) in die Welt gesetzt?
Keine Ahnung. Verwendet wird er m.E. vor allem von Leuten, die auch "Zum
Bleistift", "Alles Gute zum Burzeltag" und "asbachuralt" (als Adjektiv)
sagen.
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm
Please use Reply-To: information for replies
PGP key: http://macplanet.onx.de/public/MatthiasDamm.asc
PGP fingerprint: CED3 6074 7F7D 3148 C6F3 DFF2 05FF 3A0B 0D12 4D41
> Ich habe es damals gebraucht um Nomenclatura (Namensgebung,
> Benamsung) zu übersetzen, die anderen haben es wohl von mir
> abgeschrieben.
Ja, Du bist schon arm dran :)
Ich kenne das Wort seit mindestens 25 Jahren. Möglich, daß Du es
(für Dich) erfunden hast, aber andere haben das eben auch getan,
ohne jedoch von Dir abgeschrieben zu haben.
> So ist das eben.
Ja.
vG
--
http://einklich.net/
> Keine Ahnung. Verwendet wird er m.E. vor allem von Leuten, die
> auch "Zum Bleistift", "Alles Gute zum Burzeltag"
Da äußert man dem Geburztaxkind gegenüber doch normalerweise seinen
Häßlichen Glühstrumpf.
> und "asbachuralt" (als Adjektiv)
Oder einfach nur "asbach".
vG
--
http://einklich.net/
>Heiner Blett wrote:
>> Trotzdem störe ich mich an dem Wort 'Benamsung'. Wer hat denn solch einen
>> abstoßenden Terminus in die Welt gesetzt?
Die Frage nach abstoßend oder nicht ist eine individuelle.
>Die Ösis.
XXXX
Österreicher.
>Jedenfalls habe ich es als die zumindest in Wien
>übliche Form für "Benennung" wahrgenommen.
jo. tat i a sogn.
Gruß,
daPeda
--
wegen der derzeitigen Vireninvasion ist die mailadresse
im header ungültig.
bitte die Zahl in der Adresse um eins erhöhen, um mir zu mailen.
> Da äußert man dem Geburztaxkind gegenüber doch normalerweise seinen
> Häßlichen Glühstrumpf.
Äh, ja...
War übrigens nicht als Angriff gegen Dich gewertet, mit
Matthias Damm (spambi...@macpla.net) schrob:
und
fällst Du definitiv in eine andere Kategorie als die von mir
beschriebene Spezies und darfst von mir aus "Benamsung" sagen, bis Du
asbach bist :-)
>Heiner Blett <Heiner.Blet...@gmx.de> wrote:
>
>> Wer hat denn solch einen
>> abstoßenden Terminus (für die _Benennung_ von Dateien, Domainnamen und
>> dergleichen) in die Welt gesetzt?
>
>Keine Ahnung. Verwendet wird er m.E. vor allem von Leuten, die auch "Zum
>Bleistift", "Alles Gute zum Burzeltag" und "asbachuralt" (als Adjektiv)
>sagen.
>
Purzeltag. Von "in die Welt gepurzelt".
das ist stark anzuzweifeln.
> ob es auch guter Stil ist, mal beiseite).
> Matthias
Klaus G.
--
semf is alle
> Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote in message news:<falylc4pzymg$.1fsti63s5y8kz$.d...@40tude.net>...
>> Reinhard Gonaus schrieb:
>>
>>> Also, mir ist das als scherzhafte Bildung altvertraut.
>>
>> Mir auch. So vertraut, dass ich den Status des Scherzhaften schon
>> schwinden sehe. "Nichtsdestotrotz" hat es ja auch von der Verballhornung
>> zur Hochsprache geschafft
>
> das ist stark anzuzweifeln.
Nein, das ist Tatsache. Schau mal hier:
http://www.bundesregierung.de/SiteSuche/-,442/query.html?qt=nichtsdestotrotz&ht=0&qp=&qs=&qc=&pw=100%2525&ws=1&qm=0&st=1&nh=10&lk=1&rf=1&rq=0&si=0&col=bund&image.x=35&image.y=15
http://wortschatz.informatik.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=22&Wort_id=4800582
http://www.welt.de/finden/index.htx?mss=easy&user=searchintranet&ds=date&q=nichtsdestotrotz&search.x=7&search.y=9
http://www.taz.de/pt/.archiv/suche?dos=1&mode=erw&demo=1&tx=nichtsdestotrotz&ti=&au=&qu=&se=&re=&art=&len=&sdd=01&smm=01&syy=2003&edd=&emm=&eyy=&rev=1&ListLen=10
Und selbst meine Einschränkung ist vielleicht schon von Lesern und
Schreibern der nächsten Generation nicht mehr nachvollziehbar:
>> (ob es auch guter Stil ist, mal beiseite).
>>
>> Matthias
Matthias
> Matthias Opatz <m...@privacy.net> wrote in message news:<falylc4pzymg$.1fsti63s5y8kz$.d...@40tude.net>...
>> Reinhard Gonaus schrieb:
>>
>>> Also, mir ist das als scherzhafte Bildung altvertraut.
>>
>> Mir auch. So vertraut, dass ich den Status des Scherzhaften schon
>> schwinden sehe. "Nichtsdestotrotz" hat es ja auch von der Verballhornung
>> zur Hochsprache geschafft
>
> das ist stark anzuzweifeln.
Nein, das ist Tatsache. Schau mal hier:
<http://www.bundesregierung.de/SiteSuche/-,442/query.html?qt=nichtsdestotrotz&ht=0&qp=&qs=&qc=&pw=100%2525&ws=1&qm=0&st=1&nh=10&lk=1&rf=1&rq=0&si=0&col=bund&image.x=35&image.y=15>
<http://wortschatz.informatik.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=22&Wort_id=4800582>
<http://www.welt.de/finden/index.htx?mss=easy&user=searchintranet&ds=date&q=nichtsdestotrotz&search.x=7&search.y=9>
<http://www.taz.de/pt/.archiv/suche?dos=1&mode=erw&demo=1&tx=nichtsdestotrotz&ti=&au=&qu=&se=&re=&art=&len=&sdd=01&smm=01&syy=2003&edd=&emm=&eyy=&rev=1&ListLen=10>
Und selbst meine Einschränkung ist vielleicht schon von Lesern und
Schreibern der nächsten Generation nicht mehr nachvollziehbar:
>> (ob es auch guter Stil ist, mal beiseite).
>>
>> Matthias
Matthias
> Purzeltag. Von "in die Welt gepurzelt".
Sorry, aber diese Erklärung machts nicht besser. Eher im Gegenteil ;-)
> War übrigens nicht als Angriff gegen Dich gewertet
Was meinst Du damit? Ich sehe hierzuthread nichts, das ich als Angriff
gegen mich mißverstehen könnte.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Du bist verwirrt. Bitte geh in eine Microsoft-Gruppe und laß Dir dort von ande-
ren Verwirrten erklären, daß Deine Software gut, Ihre Bedienung idiotensicher
und die Welt schlecht ist." (RSS in dcsmm an einen OE-User)
>Reinhard Gonaus <er...@aon.at> wrote:
>
>> Purzeltag. Von "in die Welt gepurzelt".
>
>Sorry, aber diese Erklärung machts nicht besser. Eher im Gegenteil ;-)
>
Ach was. Hauptsache, gut gelandet in der Welt.
> Trotzdem störe ich mich an dem Wort 'Benamsung'. Wer hat denn solch einen
> abstoßenden Terminus (für die _Benennung_ von Dateien, Domainnamen und
> dergleichen) in die Welt gesetzt?
Ich habe das Wort selten, aber sicher schon vor über 10 Jahren gehört.
Großraum Hamburg.
--
Gruß aus Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Horizonten.
Die Tatsache, daß ein albernes Kunstwort von vielen verwendet wird,
macht dies noch lange nicht zur Hochsprache.
Wer dieses Wort verwendet, macht sich in meinen Augen lächerlich.
Das ist das gleiche Niveau wie: "zum Bleistift" statt "zum Beispiel".
Diese Links (zwo, drei, vier) sind sehr hilfreich. Dort konnte man auch nach
"Benamsung" - ja, ich fasse dieses Wort nach wie vor mit spitzen Fingern,
oder wenigstens Anführungszeichen, an - suchen. Es wurde auf keiner der
angegebenen Seiten auch nur ein Eintrag für "Benamsung" gefunden.
Das hilft mir stark beim Argumentieren. Eure anderen zahlreiche Beiträge tun
dies auch, herzlichen Dank an dieser Stelle dafür.
Quintessenz: in einem seriösen Bericht über den Fortschritt eines
Software-Projektes hat dieser Ausdruck nichts verloren. Wer meint, dies
dennoch tun zu müssen, gibt, im Glauben einen technischen Fachausdruck zu
verwenden, unfreiwillig einen kewlen Witz zum besten.
Hei'es lebe die Namensgebung'ner.
deine private E-Mail Adresse ist nicht erreichbar, deshalb poste ich halt
hier.
<vgrin...@gmx.net> wrote:
>Klaus Scholl (sch...@sensualium.cjb.net) schrob:
>
>> Ich habe es damals gebraucht um Nomenclatura (Namensgebung,
>> Benamsung) zu übersetzen, die anderen haben es wohl von mir
>> abgeschrieben.
>
>Ja, Du bist schon arm dran :)
>
>Ich kenne das Wort seit mindestens 25 Jahren. Möglich, daß Du es
^^^^^^^^^
>(für Dich) erfunden hast, aber andere haben das eben auch getan,
>ohne jedoch von Dir abgeschrieben zu haben.
Ich kann mir einfach nicht verkneifen zu fragen, in welchem Semester du
studierst bzw. in welchem Alter du mit Schreiben angefangen hast.
Hintergrund: deine gut gemachte Hamsterseite. Auf ihr teilst du dem Leser
mit, dass du, als armer Student, eventuellen Spenden nicht abgeneigt bist.
So, ab die Post. Nee, lieber doch nicht, lieber als PM.
Schöne Grüße
Heiner.
--
> Es wurde auf keiner der
> angegebenen Seiten auch nur ein Eintrag für "Benamsung" gefunden.
Die Substantivierung ist ja auch weniger häufig als das Verb (benamsen),
das schon Jean Paul (und das immerhin vor 200 Jahren [1], [2], [3]),
Marx [4], Scheffel [5], Fontane [6] und Keller [7] verwendeten, in der
Regel auf einen spöttischen Unterton deutenden Kontext. Es ist regelmäßig
gebildet (wie behausen, beherbergen, begradigen, behüten) und MUSEN in
weder unverständlich noch ein "Ekelwort" (wie es die taz 1993 nannte) -
bestenfalls ist es salopp (und selbst muss zu Jean Pauls Zeiten nicht so
gewesen zu sein).
[1] http://gutenberg.spiegel.de/jeanpaul/hesperus/hesp113.htm
[2] http://gutenberg.spiegel.de/jeanpaul/fixlein/fixln262.htm
[3] http://gutenberg.spiegel.de/jeanpaul/hesperus/hesp061.htm
[4] http://gutenberg.spiegel.de/marx/ideologi/me03_101.htm
[5] http://gutenberg.spiegel.de/scheffel/saekking/Druckversion_saek101.htm
[6] http://gutenberg.spiegel.de/fontane/stechlin/Druckversion_stech14.htm
[7] http://gutenberg.spiegel.de/keller/heinrich/hein415a.htm
[8] http://wortschatz.informatik.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=22&Wort_id=96651119
Matthias
--
Die englischen Nadeln lassen sich durch das feinste Nadelöhr
ziehen. Prof. Galletti
** Wer zum Kuckuck ist Galletti? => http://www.galletti.de/ **
## Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Adresse löschen ##
> Quintessenz: in einem seriösen Bericht über den Fortschritt eines
> Software-Projektes hat dieser Ausdruck nichts verloren.
Nee, aber wirklich nicht!
> Wer meint, dies
> dennoch tun zu müssen, gibt, im Glauben einen technischen Fachausdruck
zu
> verwenden, unfreiwillig einen kewlen Witz zum besten.
Er ist mir auch bisher als "technischer Fachausdruck" nicht
untergekommen. Witzig ist er auch nicht, sondern wirkt eher lächerlich
und inkompetent. Wer würde denn auch "Benamsungskonventionen" statt
"Namenskonventionen" verwenden?!
In meinen Projekten und den dazugehörigen Pflichtenheften taucht
jedenfalls regelmäßig der Punkt Anwendung bzw. Verwendung von
Namenskonventionen (z.B. LNC - Leszynski Naming Convention) auf. Etwas
deutschtümelnd wurde auch schon der Begriff "Benennungsregeln" ins Spiel
gebracht, hat sich aber nicht durchgesetzt.
Michel
> deine private E-Mail Adresse ist nicht erreichbar,
Mit welcher Fehlermeldung? Einklich sollte sie funktionieren.
> Ich kann mir einfach nicht verkneifen zu fragen, in welchem
> Semester du studierst
Im achten.
> bzw. in welchem Alter du mit Schreiben angefangen hast.
Etwa mit acht, wenn ich meinen Eltern glauben darf.
Irnkwelchen Schwachsinn über zwei Außerirdische ...
> Auf ihr teilst du dem Leser mit, dass du, als armer Student,
> eventuellen Spenden nicht abgeneigt bist.
Falls Du jetzt noch fragst, in welchem Alter ich mein Studium begonnen
habe: mit 32. Man wird dafür hierzulande zwar bestraft (kein BAFöG,
keine Studententarife in der Krankenversicherung etc.pp.), weshalb ich
mir noch nicht einmal vorletzte Woche das Take-6-Konzert in Aalen
leisten konnte (argh), aber ich hab's so gewollt :)
Trotzdem danke für den Tip - den "Spendenaufruf" entferne ich wieder.
Den liest sowieso kein Mensch. Stattdessen müllt mich alle Welt mit
Mails zu, in denen sinngemäß steht, ich solle ihnen doch bitte ihren
Rechner konfigurieren und Hamster per Mail persönlich einrichten.
Wir leben nun mal in einer Ich-will-alles-und-zwar-umsonst-
Gesellschaft, und ich habe den dringenden Verdacht, daß diese
Einstellung an unserem Wirtschaftstief nicht ganz unschuldig ist.
Diejenigen, die es sich leisten können, Leistung zu verschenken, weil
sie das Geld auf anderen Wegen wieder hereinbekommen, werden immer
reicher, und die, die für ihre Leistung angemessen bezahlt werden
möchten, gehen vor die Hunde.
Da ich den dringenden Verdacht hege, daß Deine Mailadresse nicht
funktioniert, poste ich ebenfalls hier. Aber das hat hier einklich
nichts zu suchen, daher f'up2 poster.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze braucht er. (Tacitus)
>Reinhard Gonaus schrieb:
>
>> Also, mir ist das als scherzhafte Bildung altvertraut.
>
>Mir auch. So vertraut, dass ich den Status des Scherzhaften schon
>schwinden sehe. "Nichtsdestotrotz" hat es ja auch von der Verballhornung
>zur Hochsprache geschafft (ob es auch guter Stil ist, mal beiseite).
Leider. Es steht sogar im neuen "Geo", einem Magazin, für das - zu
besseren Zeiten - auch ein Wolf Schneider geschrieben hat. Ich konnte
mir einen bitteren Leserbrief grad noch verkneifen ...
O tempo'a o mo'es!
Jö'g.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
Und warum tust du sowas?
Jetzt stehst du bitter und verkniffen in der Gegend rum.
Hättest ihnen geschrieben! Hätt ja womöglich gar geholfen.