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Pizel

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tobias koehler

unread,
Jan 22, 2000, 3:00:00 AM1/22/00
to
der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
Mineralwasser, Sprudel
pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)

Gibt es diese - in meiner Familie absolut gebräuchlichen -
Begriffe tatsächlich in der deutschen Sprache, oder ist das
wirklich mal Teil des familieninternen Idiolektes? Etymo-
logisch dürfte der Begriff lautmalerischen Ursprungs sein.

tobias

Diedrich Ehlerding

unread,
Jan 22, 2000, 3:00:00 AM1/22/00
to
tobias koehler schreibt:

Mein familieninterner Idiolekt kennt "Bizzl" (oder "Bitzelwasser", aber
jeweils mit kurzem i) für "Mineralwasser"; es scheint aber nicht sehr
verbreitet zu sein. Genauer gesagt, du bist der erste Familien-Externe,
auf den ic stoßem, der eine ähnliche Bezeichnung benutzt.

In Punkto "lautmalerisch" teile ich Deine Vermutung.

Diedrich
--
pgp-Key 1024/09B8C0BD auf den üblichen Servern
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3

Gero Langer

unread,
Jan 22, 2000, 3:00:00 AM1/22/00
to
tobias koehler meinte in <388A0671...@tigerden.com>:

>pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)

Also, ich kenne "pizeln" mit langem iii nur in einem anderen
Zusammenhang...
Sagt Ihr das wirklich? Ist ja widerlich, bäh!

SCNR, Gero, auf sein Mineralwasser starrend

--
========================================
Gero Langer \|/
www.Pflegeforschung.de (o o)
==========================ooO==(_)==Ooo=

Reinhard Gonaus

unread,
Jan 22, 2000, 3:00:00 AM1/22/00
to
On Sat, 22 Jan 2000 20:35:13 +0100, tobias koehler <un...@tigerden.com>
wrote:

>der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> Mineralwasser, Sprudel

>pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
>

>Gibt es diese - in meiner Familie absolut gebräuchlichen -
>Begriffe tatsächlich in der deutschen Sprache, oder ist das
>wirklich mal Teil des familieninternen Idiolektes? Etymo-
>logisch dürfte der Begriff lautmalerischen Ursprungs sein.
>

Hierzulande (at.) ist der Ausdruck "pitzeln" bekannt.
Wenn du je ein etwa drei- bis fünfjähriges Kind gesehen hast,
strampfend und scheiend dagegen protestiert, dass ihm der Rest der
Welt, vorzugsweise repräsentiert durch seine Mutter, nicht willfährig
ist, dann weißt du, was es bedeutet.
Im übertragenen Sinn bezeichnet es auch das Verhalten eines
pedantischen, i-Tüpferl-reiterischen Vorgesetzten, und eine Sache, bei
der's auf höchste Genauigkeit ankommt, ist pitzelig oder pitzlig.

Meine Kinder haben -lang, lang ist's her- für Mineralwasser den
Ausdruck "Kitziwasser" erfunden. Weil's am Gaumen kitzelt.

Reinhard
--
Diese Welt, sagen die Weisen,
ist nur Illusion.
Der Mann mit dem Presslufthammer
schlägt Löcher hinein.

Bernd Ascherl

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Hi,

tobias koehler schrieb:

> der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> Mineralwasser, Sprudel
> pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
>
> Gibt es diese - in meiner Familie absolut gebräuchlichen -
> Begriffe tatsächlich in der deutschen Sprache, oder ist das
> wirklich mal Teil des familieninternen Idiolektes? Etymo-
> logisch dürfte der Begriff lautmalerischen Ursprungs sein.

Ich kenne "Bitzelwasser" und "bitzeln" - und siehe da: die beiden
Worte stehen sogar im Duden! Hätt´ ich jetzt nicht für möglich gehalten.

Obwohl: ich hätte eher "Bizzlwasser" und "bizzln" geschrieben,
aber nur, weil ich sie für Dialektausdrücke hielt und in unserer Gegend
das e in Endungen nicht gesprochen wird.

Bitz_e_ln <schüttel> - da muss man die Zunge beim l ja noch weiter
rausstrecken als es im (Hochmittel-)Fränkischen sowieso schon üblich
ist.

Gegenfrage: Kennt einer den Ausdruck "Spratzelwasser" (= Bitzelwasser =
Mineralwasser)? (Nein, das steht NICHT im Duden)

bye

b.a.

--
Im Uebrigen meine ich, dass wer Ehrenworte abgibt,
auch fuer genuegend grosse Badewannen sorgen sollte!


tobias koehler

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Bernd Ascherl schrieb:

> Ich kenne "Bitzelwasser" und "bitzeln" - und siehe da: die beiden
> Worte stehen sogar im Duden! Hätt´ ich jetzt nicht für möglich gehalten.

Oha. Ich dachte, das sei ein Markenname für eine Limonade.
Wer kennt nicht die Radiowerbung
"Bizzl frisch und Bizzl fruchtig, Bizzl auf der Zunge lacht"?

Tassilo Halbritter

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
In article <86d965.3...@pflegeforschung.de>, Gero Langer

<URL:mailto:Ge...@Pflegeforschung.de> wrote:
> tobias koehler meinte in <388A0671...@tigerden.com>:
>
> >pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
>
> Also, ich kenne "pizeln" mit langem iii nur in einem anderen
> Zusammenhang...
> Sagt Ihr das wirklich? Ist ja widerlich, bäh!
>
> SCNR, Gero, auf sein Mineralwasser starrend
>

Meinst Du das, was die Bayern mit piseln bezeichnen? Die Bedeutung scheint
auch im Französischen verbreitet zu sein: Pissoir(!) oder pis en lit
(Grünzeug mit nächtlichem Effekt?) ...

--

_____ _ _ mailto: halbritter_at_acornusers.org
|__ __|| | | |
| | | |_| | The Acorn User Group Austria (AUGA) is at:
| | | _ |
|_|a |_| |_|a http://members.aon.at/auga


tobias koehler

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Gero Langer schrieb:

> Also, ich kenne "pizeln" mit langem iii nur in einem anderen
> Zusammenhang...
> Sagt Ihr das wirklich? Ist ja widerlich, bäh!

naja, zwischen "pizeln" (sprudeln) und "pieseln" (urinieren) wird
schon ein unterschied gemacht.. letzteres hat einen weichen s-laut.
:)

tobias
--
"das ausgepizelte bier schmeckt ja fade"

Gero Langer

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Tassilo Halbritter meinte in <ant23050...@RiscPC.233.Laa1>:

>Meinst Du das, was die Bayern mit piseln bezeichnen? Die Bedeutung
>scheint auch im Französischen verbreitet zu sein: Pissoir(!) oder
>pis en lit (Grünzeug mit nächtlichem Effekt?) ...

Ja, vielleicht leitet sich pieseln (langes i!) ja auch von pinkeln ab?
Ugs. kenne ich es auch im Zusammenhang mit leichtem Nieselregen.

Gero

Guido Wojaczek

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to

Tassilo Halbritter wrote:

> In article <86d965.3...@pflegeforschung.de>, Gero Langer
> <URL:mailto:Ge...@Pflegeforschung.de> wrote:
> > tobias koehler meinte in <388A0671...@tigerden.com>:
> >
> > >pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
> >

> > Also, ich kenne "pizeln" mit langem iii nur in einem anderen
> > Zusammenhang...
> > Sagt Ihr das wirklich? Ist ja widerlich, bäh!
> >

> > SCNR, Gero, auf sein Mineralwasser starrend
> >
>

> Meinst Du das, was die Bayern mit piseln bezeichnen? Die Bedeutung scheint
> auch im Französischen verbreitet zu sein: Pissoir(!) oder pis en lit
> (Grünzeug mit nächtlichem Effekt?) ...

Wie alle schönen Wörter geht auch 'piseln' (über das französische) auf das
Lateinische zurück. Ursprung ist das lautmalerische Verb 'pissiare', das
allerdings nur im Vulgärlateinischen auftaucht.

Grüße.

Guido


Hans Biermann

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
tobias koehler <un...@tigerden.com> schreibt: > Gero Langer schrieb:

>
> > Also, ich kenne "pizeln" mit langem iii nur in einem anderen
> > Zusammenhang...
> > Sagt Ihr das wirklich? Ist ja widerlich, bäh!
>
> naja, zwischen "pizeln" (sprudeln) und "pieseln" (urinieren) wird
> schon ein unterschied gemacht.. letzteres hat einen weichen s-laut.
> :)
>
> tobias

> "das ausgepizelte bier schmeckt ja fade"

Eines Beitrages über Heilpraktiken Überschrift: 'Eigenurin in
aller Munde.'

Übrigens kenne ich nddt. auch pieseln und pirseln und pieschern.

Hans

Christoph Baettig

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to

Tassilo Halbritter <tas...@aon.at> a écrit dans le message : ant23050...@RiscPC.233.Laa1...

In article <86d965.3...@pflegeforschung.de>, Gero Langer
<URL:mailto:Ge...@Pflegeforschung.de> wrote:
>> tobias koehler meinte in <388A0671...@tigerden.com>:
>>
>> >pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)

BlÖterliwasser (CH)

>> [..] "pizeln" mit langem iii [..]

>Meinst Du das, was die Bayern mit piseln bezeichnen?

..die Helveten mit bisle...

> Die Bedeutung scheint
>auch im Französischen verbreitet zu sein: Pissoir(!)

..lat. Urprungs (laut malerisch :-)

>oder pis en lit

Pissenlit (Löwenzahn)

>(Grünzeug mit nächtlichem Effekt?) ...

/\

..oder täglichem, 'Harntrieb' genannt.

C - ¦ #


Marian Wild

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Am Sat, 22 Jan 2000 20:35:13 +0100 meisselte tobias koehler
<un...@tigerden.com> in den heiligen Stein des Usenet:

>der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> Mineralwasser, Sprudel

>pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
>

>Gibt es diese - in meiner Familie absolut gebräuchlichen -
>Begriffe tatsächlich in der deutschen Sprache, oder ist das
>wirklich mal Teil des familieninternen Idiolektes? Etymo-
>logisch dürfte der Begriff lautmalerischen Ursprungs sein.

Ich kenn das nur als "Bitzel".
Kann dran liegen dass ich aus Bayern komme...

Marian°®¥

--
Diplomatie ist die Kunst,
dem anderen deinen Willen aufzuzwingen
und ihn gleichzeitig in dem Glauben zu lassen,
es sei sein eigener. [(c) ?]

a.stubner

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to

Bernd Ascherl schrieb in Nachricht <388A44A6...@t-online.de>...
>Hi,
>
>tobias koehler schrieb:

>
>> der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
>> Mineralwasser, Sprudel
>> pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
>>
>> Gibt es diese - in meiner Familie absolut gebräuchlichen -
>> Begriffe tatsächlich in der deutschen Sprache, oder ist das
>> wirklich mal Teil des familieninternen Idiolektes? Etymo-
>> logisch dürfte der Begriff lautmalerischen Ursprungs sein.
>
>Ich kenne "Bitzelwasser" und "bitzeln" - und siehe da: die beiden
>Worte stehen sogar im Duden! Hätt´ ich jetzt nicht für möglich gehalten.
>
>Obwohl: ich hätte eher "Bizzlwasser" und "bizzln" geschrieben,
>aber nur, weil ich sie für Dialektausdrücke hielt und in unserer Gegend
>das e in Endungen nicht gesprochen wird.
>
>Bitz_e_ln <schüttel> - da muss man die Zunge beim l ja noch weiter
>rausstrecken als es im (Hochmittel-)Fränkischen sowieso schon üblich
>ist.
>
>Gegenfrage: Kennt einer den Ausdruck "Spratzelwasser" (= Bitzelwasser =
>Mineralwasser)? (Nein, das steht NICHT im Duden)
>
>bye
>
>b.a.
>
>--
>Im Uebrigen meine ich, dass wer Ehrenworte abgibt,
>auch fuer genuegend grosse Badewannen sorgen sollte!
>
Ich denke doch eher an Spitz, also spitzelndes Wasser. Daher auch
pikierendes
Wasser.

Helga Saar

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to

"Bernd Ascherl" <Ber...@t-online.de> schrieb:

> > tobias koehler schrieb:
> > der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> > Mineralwasser, Sprudel
> > pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)

> Bitz_e_ln <schüttel> - da muss man die Zunge beim l ja noch weiter


> rausstrecken als es im (Hochmittel-)Fränkischen sowieso schon üblich
> ist.

> Gegenfrage: Kennt einer den Ausdruck "Spratzelwasser" (= Bitzelwasser =
> Mineralwasser)? (Nein, das steht NICHT im Duden)

Klar. Hier (Oberfranken) sagt man das auch: "Ich bin heid midn Audo do,
gibb ma a Spratzlwasser..."

Fränkische Grüße

Helga

tobias koehler

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Gero Langer schrieb:

> Ja, vielleicht leitet sich pieseln (langes i!) ja auch von pinkeln ab?
> Ugs. kenne ich es auch im Zusammenhang mit leichtem Nieselregen.

Das dürfte von der Blasenfunktion abgeleitet sein.

Christina Kunze

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to

Bernd Ascherl schrieb in Nachricht <388A44A6...@t-online.de>...

>Ich kenne "Bitzelwasser" und "bitzeln" - und siehe da: die beiden


>Worte stehen sogar im Duden! Hätt´ ich jetzt nicht für möglich
gehalten.
>
>Obwohl: ich hätte eher "Bizzlwasser" und "bizzln" geschrieben,
>aber nur, weil ich sie für Dialektausdrücke hielt

Hihi, da siehste, daß Du doch ein Preuße bist!
(Bei uns gibt es die Wörter nämlich auch.)
Wenn das kein schlagender Beweis ist!

chr


Reinhard Zwirner

unread,
Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Reinhard Gonaus wrote:
>
........

> Im übertragenen Sinn bezeichnet es auch das Verhalten eines
> pedantischen, i-Tüpferl-reiterischen Vorgesetzten, und eine Sache, bei
> der's auf höchste Genauigkeit ankommt, ist pitzelig oder pitzlig.
>

Hallo Reinhard,

in dieser Bedeutung kenne ich das Wort als "pingelig".

"Pizel" mit langem -i- habe ich noch nie gehört; allerdings
ist mir im Zusammenhang mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser
das Wort "Prickelwasser" bekannt.

"Pi(t)zel", kurz gesprochen und deshalb wahrscheinlich mit
-tz-, kenne ich als Wort für "Papierfetzchen".

Es grüßt

ein Namensvetter

Felix Holderied

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
tobias koehler schrieb:

> der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> Mineralwasser, Sprudel
> pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)

Hallo Tobias,

wenn sich der Schwabe eine 9V-Batterie an die Zunge haelt,
"bizzelt" das.

Quelle: Uli Keuler, Der Scherzartikel

Felix

tobias koehler

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
Felix Holderied schrieb:

> wenn sich der Schwabe eine 9V-Batterie an die Zunge haelt,
> "bizzelt" das.

Und ab welcher spannung bratzelt es dann? :)

Felix Holderied

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
tobias koehler frug:

Also Zahlen kann ich keine nennen, aber das Pinkeln
an einen Weidezaun tendiert dazu.

Felix

Erik Meltzer

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
Moin!

tobias koehler wrote:
> der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> Mineralwasser, Sprudel
> pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)

Ich kenne das als "pritzeln" und "Pritzelwasser", wobei
ich mir der Schreibung nicht sicher bin -- das ist MUSEN
kein Wort der Schriftsprache.

MfG,
Erik.
--
The beaches I like the best have no footprints in the sand.
They have gotten hard to find. Now I carry a rake. -- Bob Hoover

I don't reply? Check message headers for hints.

Dr. Jochen Temper

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to

tobias koehler <un...@tigerden.com> schrieb

> Felix Holderied schrieb:
>
> > wenn sich der Schwabe eine 9V-Batterie an die Zunge haelt,
> > "bizzelt" das.
>
> Und ab welcher spannung bratzelt es dann? :)

Es _s_pratzelt...
...üblicherweise bei 220 Volt Wechselstrom (50 Hz), besonders beim
Fleischbrät-Spratzler, einer Komponente der Maultaschen-Maschine (nach
Teflon Fanfara, besser bekannt als der geistige Vater von Frau Kächele und
Frau Peters[die Moral liegt im Hefezopf - met em Hauuufe Buddrr dren])
Grüßle, Jochen


Erik Meltzer

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
Moin!

"Dr. Jochen Temper" wrote:
> tobias koehler <un...@tigerden.com> schrieb


> > Und ab welcher spannung bratzelt es dann? :)
> Es _s_pratzelt...

MUSEN brutzt es.

christoph

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
On Sat, 22 Jan 2000 20:35:13 +0100, tobias koehler <un...@tigerden.com>
wrote:

>der Pizel (mit langem i gesprochen): kohlensäurehaltiges
> Mineralwasser, Sprudel
>pizeln: sprudeln (Kohlensäure in Getränken)
>

>Gibt es diese - in meiner Familie absolut gebräuchlichen -
>Begriffe tatsächlich in der deutschen Sprache, oder ist das
>wirklich mal Teil des familieninternen Idiolektes? Etymo-
>logisch dürfte der Begriff lautmalerischen Ursprungs sein.
>

>tobias

Ist vielleicht der Begriff "Dappis" auch Idiolektbestandteil? Der
Begriff "Pizel" ist mir auch geläufig.

Christoph
----------------------------------------------------------
"Das neue Regelwerk ist sprachwissenschaftlich so schlecht,
daß wir auf seiner Basis nie zu einer gemeinsamen Schreib-
weise zurückkehren können.... Und hier können Sie sehen,
daß das Regelwerk sprachwissenschaftlich auf den Müll
gehört."
(Peter Eisenberg,
Mitglied der Mannheimer Rechtschreibreform-Reformkommission)

Reinhard Gonaus

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
On Sun, 23 Jan 2000 22:30:55 +0100, Reinhard Zwirner
<reinhard...@privat.kkf.net> wrote:

>> der's auf höchste Genauigkeit ankommt, ist pitzelig oder pitzlig.
>>
>Hallo Reinhard,
>
>in dieser Bedeutung kenne ich das Wort als "pingelig".
>

Ja, freilich.
Das lässt sich aber nur auf Personen anwenden: ein pingeliger Chef.
Bei den Sachen könnt' ich eventuell "heikel" sagen.
Im Dialekt tun wir uns halt leichter. Da sind sie alle "pitzlat".
Und in der lokalen Hochsprache ist pitzelig durchaus gängig.


>
>"Pi(t)zel", kurz gesprochen und deshalb wahrscheinlich mit
>-tz-, kenne ich als Wort für "Papierfetzchen".
>

Dafür kenn ich kein eigenes Wort. Wenn's besonders fein ist und sich
länger in der Luft hält, ist's ein Flankerl.

A propos Namensvetter:
Feierst du Namenstag? Und wann?

tobias koehler

unread,
Jan 25, 2000, 3:00:00 AM1/25/00
to
christoph schrieb:

> Ist vielleicht der Begriff "Dappis" auch Idiolektbestandteil? Der
> Begriff "Pizel" ist mir auch geläufig.

Was heißt "Dappis"?

t.

christoph

unread,
Jan 26, 2000, 3:00:00 AM1/26/00
to
On Tue, 25 Jan 2000 09:11:36 +0100, tobias koehler <un...@tigerden.com>
wrote:

>christoph schrieb:

Hausschuhe.

christoph

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