Es ist Dialekt aber aus welche Gegend, bin ich nicht sicher.
Vielen Dank.
>Weiss jemand was "hui Waeller, allemol" bedeutet?
Was es bedeutet, weiß ich auch nicht ...
>Es ist Dialekt aber aus welche Gegend, bin ich nicht sicher.
... aber ich bin mir sicher, daß es aus dem Westerwald stammt.
Volker
--
"auf welche seite von der cd kommen bei euch die gläser drauf?" -- "auf die
Datenseite natürlich; das erspart den Anblick der AOL-Werbung"
D. Kraus, R. Hasse in de.rec.heimwerken zum Thema "cd als untersetzer"
Das ist doch schon mal was. Dann lassen wir doch mal wieder die
Guglerei herum. Und was finden wir?
http://www.genealogienetz.de/reg/RHE-PFA/westerwald/wewald.htm
| "Hui Wäller?" - "Allemol!" ist der Erkennungsruf der Westerwälder.
| Wie es dazu kam? Im Herbst 1913 schrieb der Vorsitzende der Ortsgruppe
| Bonn des Westerwaldvereins einen Wettbewerb aus. Gesucht wurde ein
| Erkennungsruf für alle Westerwald-Wanderer. Als Preis für die beste
| Idee wurden 12 Flaschen Wein ausgesetzt. Aus mehr als 60 Vorschlägen
| ging der Bauerndichter Adolf Weiß aus Mademühlenals Sieger hervor. Als
| Erläuterung zu seinem Vorschlag schrieb er diese poetischen Zeilen:
| "Das Hui, das hat mich der Sturmwind gelehrt, wenn wild über unsere
| Heide er fährt. Und Wäller wir ja allemol sind."
|
| "Wäller" ist von Wald abzuleiten und hat nur indirekt einen Bezug zum
| Namen Westerwald. In der älteren Sprache bedeutete Wald nicht immer Wald
| schlechthin, sondern auch Bergwald und Waldgebirge. Die Römer hatten bei
| den großen Waldgebieten Germaniens die Vorstellung von einer Wildnis und
| sahen als Gegensatz dazu die offenen, fruchtbaren und besiedelten
| Landstriche.
WWG.
Viele Grüße
Steffen
> Das ist doch schon mal was. Dann lassen wir doch mal wieder die
> Guglerei herum. Und was finden wir?
>
> http://www.genealogienetz.de/reg/RHE-PFA/westerwald/wewald.htm
>
> | "Hui Wäller?" - "Allemol!" ist der Erkennungsruf der Westerwälder.
> | Wie es dazu kam? Im Herbst 1913 schrieb der Vorsitzende der Ortsgruppe
> | Bonn des Westerwaldvereins einen Wettbewerb aus. Gesucht wurde ein
> | Erkennungsruf für alle Westerwald-Wanderer. Als Preis für die beste
> | Idee wurden 12 Flaschen Wein ausgesetzt. Aus mehr als 60 Vorschlägen
> | ging der Bauerndichter Adolf Weiß aus Mademühlenals Sieger hervor. Als
> | Erläuterung zu seinem Vorschlag schrieb er diese poetischen Zeilen:
> | "Das Hui, das hat mich der Sturmwind gelehrt, wenn wild über unsere
> | Heide er fährt. Und Wäller wir ja allemol sind."
> |
> | "Wäller" ist von Wald abzuleiten und hat nur indirekt einen Bezug zum
> | Namen Westerwald. In der älteren Sprache bedeutete Wald nicht immer Wald
> | schlechthin, sondern auch Bergwald und Waldgebirge. Die Römer hatten bei
> | den großen Waldgebieten Germaniens die Vorstellung von einer Wildnis und
> | sahen als Gegensatz dazu die offenen, fruchtbaren und besiedelten
> | Landstriche.
Vielen Dank! Viel mehr als ich erwartet hatte.
Und "Guglerei" <G>
Grüße,
Mike