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Re: Gute Absichten

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Roland Franzius

unread,
Dec 3, 2013, 6:38:13 AM12/3/13
to
Am 03.12.2013 12:26, schrieb Stefan Ram:
> Es kommt mir fast so vor, als h�tte ich das schon einmal
> gefragt und die Antwort wieder vergessen. Gegebenenfalls
> bitte ich um Verzeihung daf�r, da� ich erneut frage. Ich bin
> mir auch nicht sicher, ob dies die richtige NG ist, aber mir
> f�llt jetzt keine passendere ein.
>
> Es geht um das folgende Zitat:
>
> �und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
> wohlzuthun, so f�hlt man Absicht und man ist verstimmt.�.
>
> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht f�hlt,
> Freunden wohlzutun?
>


Weil in der Liebe und in den freundschaftlichen Beziehungen Absicht
nicht gern gesehen ist. Man hats halt lieber spontan zur eigenen und der
anderen Lust und Freude, so dass man bei Gelegenheit nicht im Gegenzug
dar�ber nachdenken muss, was die Absicht hinter der Wohltat sein m�chte.

Der Gedanke ist aber Bauern, Betriebswirten und mancherlei
sci-Wissenschaftlern praktisch nicht vermittelbar.

--

Roland Franzius

Lothar Frings

unread,
Dec 3, 2013, 6:53:11 AM12/3/13
to
Stefan Ram tat kund:

> Es geht um das folgende Zitat:

"und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
wohlzuthun, so fühlt man Absicht und man ist verstimmt."

Zusätzlich zu dem, was Roland sagte: Der doppelte
Gebrauch von "Absicht" ist m. E. nicht sehr glücklich[*];
"die Absicht hat" hätte ich z. B. durch "bemüht ist" ersetzt.

-----
[*] Natürlich kann die Wiederholung ... Absicht sein,
das nur als Disclaimer, falls das Fragment von einem
A-Promi unter den Schriftstellern stammt.

Werner Tann

unread,
Dec 3, 2013, 7:21:15 AM12/3/13
to
r...@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) schrieb:

> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht f�hlt,
> Freunden wohlzutun?

Weil Absicht vom Kopf kommt, und nicht vom Herzen. Was vom Kopf kommt,
dahinter steckt ein Sollen ("Ich sollte mich wieder mehr um meine
Mutter k�mmern.") Was vom Herzen kommt, dahinter steckt ein M�ssen,
ein Nicht-anders-K�nnen ("Ich mu� mich in n�chster Zeit wieder mehr um
meine Mutter k�mmern.")

Dorothee Hermann

unread,
Dec 3, 2013, 7:36:33 AM12/3/13
to
Am 03.12.2013 12:26, schrieb Stefan Ram:

> Es geht um das folgende Zitat:
> ᅵund wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
> wohlzuthun, so fᅵhlt man Absicht und man ist verstimmt.ᅵ.
> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht fᅵhlt,
> Freunden wohlzutun?

Ich las da immer wohltun 'mᅵssen', sich 'genᅵtigt fᅵhlen',
kein aus innerem Antrieb heraus.
Und die Wortwahl ist der Zeit geschuldet (J.W.v. Goethe).

Auch Wilhelm Busch hat etwas ᅵhnliches (Anlehnung?) geschrieben:
"Man fᅵhlt die Absicht und ist verstimmt".

Dorothee
--
Stefan Ram, 14.1.2013: http://gruppen.niuz.biz/bannich-t783807.html

Detlef Meißner

unread,
Dec 3, 2013, 8:34:04 AM12/3/13
to
Stefan Ram schrieb:
> Es kommt mir fast so vor, als hätte ich das schon einmal
> gefragt und die Antwort wieder vergessen. Gegebenenfalls
> bitte ich um Verzeihung dafür, daß ich erneut frage. Ich bin
> mir auch nicht sicher, ob dies die richtige NG ist, aber mir
> fällt jetzt keine passendere ein.
>
> Es geht um das folgende Zitat:
>
> »und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
> wohlzuthun, so fühlt man Absicht und man ist verstimmt.«.
>
> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht fühlt,
> Freunden wohlzutun?

Dazu das, was Mario Barth erzählte, als er davon sprach, dass man Frauen
nicht verstehen könne.

Sie: "Nie kriege ich Blumen von dir!"
Er fühlt ein schlechtes Gewissen und bringt Blumen mit.
Sie: "Du musst mir keine Blumen mitbringen, weil ich es gesagt habe."
(aus dem Gedächtnis)

Detlef

Jakob Achterndiek

unread,
Dec 3, 2013, 8:50:19 AM12/3/13
to
Am 03.12.2013, 12:26 Uhr, schrieb Stefan Ram <r...@zedat.fu-berlin.de>:

> Es geht um das folgende Zitat:
> »und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
> wohlzuthun, so fühlt man Absicht und man ist verstimmt.«.
> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht fühlt,
> Freunden wohlzutun?


Das ist Teil des Anstandsunterrichts, den Tasso von der Prinzessin
erhält und dem wenig später der auch geflügelte Setz folgt:
| Willst du genau erfahren was sich ziemt
| So frage nur bei edlen Frauen an.
Warum das alles so sei, wird man dortselbst in II;1 nachlesen können.

j/\a
--

Dorothee Hermann

unread,
Dec 3, 2013, 10:02:16 AM12/3/13
to
Am 03.12.2013 14:34, schrieb Detlef Meiᅵner:
> Stefan Ram schrieb:
>> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht fᅵhlt,
>> Freunden wohlzutun?

> Dazu das, was Mario Barth erzᅵhlte, als er davon sprach,
> dass man Frauen nicht verstehen kᅵnne.
> Sie: "Nie kriege ich Blumen von dir!"
> Er fᅵhlt ein schlechtes Gewissen und bringt Blumen mit.
> Sie: "Du musst mir keine Blumen mitbringen, weil ich es
> gesagt habe."
> (aus dem Gedᅵchtnis)

Ob Mario Barth weiᅵ, dass seine Freundin Goethe gelesen hat?


Dorothee

Detlef Meißner

unread,
Dec 3, 2013, 10:13:56 AM12/3/13
to
Dorothee Hermann schrieb:
> Am 03.12.2013 14:34, schrieb Detlef Meißner:
>> Stefan Ram schrieb:
>>> Warum ist man verstimmt, wenn man die Absicht fühlt,
>>> Freunden wohlzutun?
>
>> Dazu das, was Mario Barth erzählte, als er davon sprach,
>> dass man Frauen nicht verstehen könne.
>> Sie: "Nie kriege ich Blumen von dir!"
>> Er fühlt ein schlechtes Gewissen und bringt Blumen mit.
>> Sie: "Du musst mir keine Blumen mitbringen, weil ich es
>> gesagt habe."
>> (aus dem Gedächtnis)
>
> Ob Mario Barth weiß, dass seine Freundin Goethe gelesen hat?

Hat sie das?

Aber Mario Barth hat ihn offensichtlich nicht gelesen.

Detlef

Horst-D.Winzler

unread,
Dec 3, 2013, 10:18:31 AM12/3/13
to
Am 03.12.2013 14:34, schrieb Detlef Meißner:
Darauf er: "Schatz, mein Chef hat sie mir mit den besten Wünschen für
dich, überreicht."

--
mfg hdw

Joachim Pense

unread,
Dec 3, 2013, 10:22:42 AM12/3/13
to


Am 03.12.2013 12:53, schrieb Lothar Frings:
> Stefan Ram tat kund:
>
>> Es geht um das folgende Zitat:
>
> "und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
> wohlzuthun, so f�hlt man Absicht und man ist verstimmt."
>
> Zus�tzlich zu dem, was Roland sagte: Der doppelte
> Gebrauch von "Absicht" ist m. E. nicht sehr gl�cklich[*];
> "die Absicht hat" h�tte ich z. B. durch "bem�ht ist" ersetzt.
>
> -----
> [*] Nat�rlich kann die Wiederholung ... Absicht sein,


Das erscheint mir offensichtlich, dass die Wiederholung Absicht ist.

Joachim

Lothar Frings

unread,
Dec 3, 2013, 10:31:25 AM12/3/13
to
Detlef Meißner tat kund:

> Dazu das, was Mario Barth erzählte, als er davon sprach, dass man Frauen
> nicht verstehen könne.

> Sie: "Nie kriege ich Blumen von dir!"
> Er fühlt ein schlechtes Gewissen und bringt Blumen mit.
> Sie: "Du musst mir keine Blumen mitbringen, weil ich es gesagt habe."

Komisch, ich verstehe das völlig.

Detlef Meißner

unread,
Dec 3, 2013, 10:53:54 AM12/3/13
to
Lothar Frings schrieb:
Aber er nicht, und seine Zuschauer wohl auch nicht.

Goethe hat die Frauen wohl verstanden.

Detlef

Florian Ritter

unread,
Dec 3, 2013, 11:37:45 AM12/3/13
to
Am Dienstag, 3. Dezember 2013 13:36:33 UTC+1 schrieb Dorothee Hermann:

> > Es geht um das folgende Zitat:
> > ᅵund wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
> > wohlzuthun, so fᅵhlt man Absicht und man ist verstimmt.ᅵ.

> Auch Wilhelm Busch hat etwas ᅵhnliches (Anlehnung?) geschrieben:
>
> "Man fᅵhlt die Absicht und ist verstimmt".

Das immer falsch zitierte:
Man merkt die Absicht und man wird verstimmt
lautet an seinem Fundort in Goethes "Tasso", Akt 2,
Sz. 1, ganz anders. Tasso entgegnet daselbst, als die
Prinzessin ihn wegen seines Hanges zur Einsamkeit tadelt
und ihm vorwirft, daß er der Gräfin Leonore Sanvitale
nie habe näher treten wollen:
So liebenwürdig sie erscheinen kann,
Ic weiß nicht, wie es ist, konnt' ich nur selten
Mit ihr ganz offen sein, und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohlzutun,
So fühlt man Absicht und man ist verstimmt.
(Büchmann, Geflügelte Worte, 1928, S. 8)

FR

Dorothee Hermann

unread,
Dec 3, 2013, 12:07:27 PM12/3/13
to
Am 03.12.2013 17:37, schrieb Florian Ritter:
> Dorothee Hermann schrieb:
>> Stefan Ram schrieb:
>>> »und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
>>> wohlzuthun, so fühlt man Absicht und man ist verstimmt.«.

>> Auch Wilhelm Busch hat etwas ähnliches (Anlehnung?) geschrieben:
>> "Man fühlt die Absicht und ist verstimmt".

> Das immer falsch zitierte:
> Man merkt die Absicht und man wird verstimmt
> lautet an seinem Fundort in Goethes "Tasso", Akt 2,
> Sz. 1, ganz anders. Tasso entgegnet daselbst, als die
> Prinzessin ihn wegen seines Hanges zur Einsamkeit tadelt
> und ihm vorwirft, daß er der Gräfin Leonore Sanvitale
> nie habe näher treten wollen:
> So liebenwürdig sie erscheinen kann,
> Ic weiß nicht, wie es ist, konnt' ich nur selten
> Mit ihr ganz offen sein, und wenn sie auch
> Die Absicht hat, den Freunden wohlzutun,
> So fühlt man Absicht und man ist verstimmt.
> (Büchmann, Geflügelte Worte, 1928, S. 8)

Wieso "falsch zitierte"?
Ich unterschied doch deutlich Goethe und ein vereinfachtes Zitat,
das Wilhelm Busch zugeschrieben wird.

|Taſſo.
|Ich habe dir gehorcht, ſonſt hätt’ ich mich
|Von ihr entfernt anſtatt mich ihr zu nahen.
|So liebenswürdig ſie erſcheinen kann,
|Ich weiß nicht wie es iſt, konnt’ ich nur ſelten
|Mit ihr ganz offen ſeyn, und wenn ſie auch
|Die Abſicht hat, den Freunden wohlzuthun,
|So fühlt man Abſicht und man iſt verſtimmt.
"Sämmliche Werke, Band 1, von Johann Wolfgang von Goethe,
Seite 596. [1]


Dorothee
[1]
http://books.google.de/books?id=1JYtAAAAYAAJ&pg=PA596&lpg=PA596&dq=den+Freunden+wohlzuthun,+so+f%C3%BChlt+man+Absicht+und+man+ist+verstimmt&source=bl&ots=vYTGebU9fV&sig=j_53ARJ_qJn4FowhzE6_QV7YSbM&hl=de&sa=X&ei=5wmeUs_sD6OVywOnzYDYAw&ved=0CEEQ6AEwAw#v=onepage&q=den%20Freunden%20wohlzuthun%2C%20so%20f%C3%BChlt%20man%20Absicht%20und%20man%20ist%20verstimmt&f=false

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Jakob Achterndiek

unread,
Dec 3, 2013, 5:46:55 PM12/3/13
to
Am 03.12.2013, 20:08 Uhr, schrieb Oliver Cromm
<lispa...@crommatograph.info>:

> * Jakob Achterndiek:
>> Warum das alles so sei, wird man dortselbst in II;1 nachlesen können.
>
> *Wird man*? Sobald dieser Teil erscheint?

Man wird! Sobald nämlich diese Bedingungen zusammentreffen:
1. Das Interesse hält noch an;
2. der Interessierte beherrscht jenen elaborierten Code,
zu dem auch der oben gezeigte Gebrauch des Futur gehört;
3. der Fragende hat und behält die Geduld, die zum Mitdenken
eines etwa 100-zeiligen moralphilosophischen Dialogs über
einen einzigen begrenzten Gegenstand unerläßlich ist, und
4. er kann Blankverse so sinnfolgend, statt nur versfolgend,
lesen, als wäre es gehobene Prosa.

j/\a
--

Werner Tann

unread,
Dec 4, 2013, 2:29:58 AM12/4/13
to
"Jakob Achterndiek" <achte...@buzemann.de> schrieb:

>2. der Interessierte beherrscht jenen elaborierten Code,
> zu dem auch der oben gezeigte Gebrauch des Futur geh�rt;

Ich bin schon zufrieden, wenn hier Beitr�ger den ordin�ren Genitiv von
"Futur" beherrschen.

Jakob Achterndiek

unread,
Dec 4, 2013, 7:14:11 AM12/4/13
to
Am 04.12.2013, 08:29 Uhr, schrieb Werner Tann <wt...@gmx.at>:

> "Jakob Achterndiek" <achte...@buzemann.de> schrieb:
>> 2. der Interessierte beherrscht jenen elaborierten Code,
>> zu dem auch der oben gezeigte Gebrauch des Futur gehört;
>
> Ich bin schon zufrieden, wenn hier Beiträger den ordinären
> Genitiv von "Futur" beherrschen.

Sei getrost:
Den "ordinären" Genitiv von "das Futur" beherrschen viele.

Aber darüber streiten die Gelehrten nicht. Die holen ihren guten
alten Georges oder Vergleichbares aus dem Regal und zeigen dir
milde lächelnd: "zur Verstärkung des Futur" oder "Nbf. des Futur".
"Des Futurs .." werden sie in ihren Fachliteraturen keines einzigen
fündig.

j/\a
--

W. Jakobs

unread,
Dec 4, 2013, 8:42:18 AM12/4/13
to
Am 03.12.2013 14:50, schrieb Jakob Achterndiek:
> Am 03.12.2013, 12:26 Uhr, schrieb Stefan Ram <r...@zedat.fu-berlin.de>:
>
>> Es geht um das folgende Zitat:
>> »und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden
>> wohlzuthun, so fühlt man Absicht und man ist verstimmt.«.
> ...
> Das ist Teil des Anstandsunterrichts, den Tasso von der Prinzessin
> erhält und dem wenig später der auch geflügelte Setz folgt:
> | Willst du genau erfahren was sich ziemt
> | So frage nur bei edlen Frauen an.
> Warum das alles so sei, wird man dortselbst in II;1 nachlesen können.


Später meinte er jedoch:

"O die Verstellung und der Leichtsinn der Weiber ist so recht
zusammengepaart, um ihnen ein bequemes Leben und einem
ehrlichen Kerl manche verdrießliche Stunde zu schaffen!"


--
Wilhelm Meisters Lehrjahre





Werner Tann

unread,
Dec 4, 2013, 9:22:05 AM12/4/13
to
"Jakob Achterndiek" <achte...@buzemann.de> schrieb:

>Aber dar�ber streiten die Gelehrten nicht. Die holen ihren guten
>alten Georges oder Vergleichbares aus dem Regal und zeigen dir
>milde l�chelnd: "zur Verst�rkung des Futur"

Der Schorsch hat sich mir noch nicht vorgestellt.

Der Pons ist aber auch nicht gerade die BILD-Zeitung:

http://de.pons.eu/grammatik_franzoesisch/sprachgebrauch/franzoesische-kurzgrammatik/der-gebrauch-der-zeiten-und-der-modi/der-gebrauch-des-futurs-i/

Auch Wahrig schreibt in seiner Grammatik den Genitiv mit s. Dito in
Metzlers Lexikon Sprache, Hrsg. von Helmut Gl�ck, 2000.

Juergen Grosse

unread,
Dec 4, 2013, 10:29:10 AM12/4/13
to
Am 04.12.2013 13:14, schrieb Jakob Achterndiek:

...
> Aber darüber streiten die Gelehrten nicht. Die holen ihren guten
> alten Georges oder Vergleichbares aus dem Regal und zeigen dir milde
> lächelnd: "zur Verstärkung des Futur" oder "Nbf. des Futur". "Des
> Futurs .." werden sie in ihren Fachliteraturen keines einzigen
> fündig.

Wohl. So z. B. im (irgendwie schon vergleichbaren) Pape: "... zur
Umschreibung des Futurs dient ...".

Wenn wir jetzt noch 'des Futurums', 'des Futuri' und 'des Futurum' (alle
jeweils einmal im Georges) hinzunehmen, wird es unübersichtlich:
<http://tinyurl.com/pw78kny>.


Tschüs, Jürgen

Lothar Frings

unread,
Dec 4, 2013, 10:49:56 AM12/4/13
to
W. Jakobs tat kund:

> Später meinte er jedoch:

> "O die Verstellung und der Leichtsinn der Weiber ist so recht
> zusammengepaart, um ihnen ein bequemes Leben und einem
> ehrlichen Kerl manche verdrießliche Stunde zu schaffen!"

Noch später lieferte er wenigstens eine
einigermaßen brauchbare Betriebsanleitung nach:

"Besonders lernt die Weiber führen;
Es ist ihr ewig Weh und Ach
So tausendfach
Aus einem Punkte zu kurieren,
Und wenn Ihr halbweg ehrbar tut,
Dann habt Ihr sie all unterm Hut."

Message has been deleted

Jakob Achterndiek

unread,
Dec 4, 2013, 6:02:20 PM12/4/13
to
An wieder anderer Stelle erwähnte er der Weibsleute nicht einmal.
Was das nun wohl wieder zu bedeuten hat?

j/\a
--

W. Jakobs

unread,
Dec 5, 2013, 5:40:34 AM12/5/13
to
Am 05.12.2013 00:02, schrieb Jakob Achterndiek:
> Am 04.12.2013, 14:42 Uhr, schrieb W. Jakobs:
>..............
>> Später meinte er jedoch:
>>
>> "O die Verstellung und der Leichtsinn der Weiber ist so recht
>> zusammengepaart, um ihnen ein bequemes Leben und einem
>> ehrlichen Kerl manche verdrießliche Stunde zu schaffen!"
>
> An wieder anderer Stelle erwähnte er der Weibsleute nicht einmal.
> Was das nun wohl wieder zu bedeuten hat?
>



"....nicht alles Erkennenswerte ist erkennbar"

JWvG
und W.J.




Jakob Achterndiek

unread,
Dec 5, 2013, 6:04:26 AM12/5/13
to
"... und nicht alles Erkannte ist verwertbar."
nur j/\a
--

Horst-D.Winzler

unread,
Dec 5, 2013, 6:42:29 AM12/5/13
to
Ist nur zu hoffen, daß jeder Erkennende auch das Erkannte nutzen kann.

--
mfg hdw

Dorothee Hermann

unread,
Dec 5, 2013, 11:46:35 AM12/5/13
to
Am 05.12.2013 12:42, schrieb Horst-D.Winzler:
> Am 05.12.2013 12:04, schrieb Jakob Achterndiek:
>> Am 05.12.2013, 11:40 Uhr, schrieb W. Jakobs:
>>> Am 05.12.2013 00:02, schrieb Jakob Achterndiek:
>>>> Am 04.12.2013, 14:42 Uhr, schrieb W. Jakobs:
>>>>> Spᅵter meinte er jedoch:
>>>>> "O die Verstellung und der Leichtsinn der Weiber ist so recht
>>>>> zusammengepaart, um ihnen ein bequemes Leben und einem
>>>>> ehrlichen Kerl manche verdrieᅵliche Stunde zu schaffen!"

>>>> An wieder anderer Stelle erwᅵhnte er der Weibsleute nicht einmal.
>>>> Was das nun wohl wieder zu bedeuten hat?

>>> "....nicht alles Erkennenswerte ist erkennbar"
>>> JWvG
>>> und W.J.

>> "... und nicht alles Erkannte ist verwertbar."
>> nur j/\a

> Ist nur zu hoffen, daᅵ jeder Erkennende auch das Erkannte
> nutzen kann.

"... und er erkannte sie!"


Dorothee


Uwe Schickedanz

unread,
Dec 5, 2013, 11:50:28 AM12/5/13
to
On Thu, 05 Dec 2013 00:00:07 +0100, Martin Gerdes
<martin...@gmx.de> wrote:

>"Jakob Achterndiek" <achte...@buzemann.de> schrieb:
>
>>> Genitiv von "Futur" beherrschen.
>
>>Sei getrost:
>>Den "ordin�ren" Genitiv von "das Futur" beherrschen viele.
>
>>Aber dar�ber streiten die Gelehrten nicht. Die holen ihren guten
>>alten Georges oder Vergleichbares aus dem Regal und zeigen dir
>>milde l�chelnd: "zur Verst�rkung des Futur" oder "Nbf. des Futur".
>>"Des Futurs .." werden sie in ihren Fachliteraturen keines einzigen
>>f�ndig.
>
>Mit einschl�giger Fachliteratur kenne ich mich nicht aus, aber bei
>Google mu� man die Wendung "des Futur" ziemlich suchen (OHNE Bestimmer
>dahinter! Die Wendung "des Futur I" gilt nicht), w�hrend "des Futurs"
>h�ufig ist.
>
>Aber jetzt mu� ich wech, mein Buch ruft: "In den Schluchten des Balkan"
>:-)

Wo ruft Dich das Buch?

Gru� Uwe

--
"[...]jemand sollte den Text noch einmal lesen, bevor er ver�ffentlicht wird." -
"Das passiert ja auch, aber die NSA korrigiert keine Tippfehler."
R�diger Silberer und Lothar Frings in desd
=== http://www.sicherheitslampe.de ===

Uwe Schickedanz

unread,
Dec 5, 2013, 11:51:19 AM12/5/13
to
On Thu, 05 Dec 2013 12:04:26 +0100, "Jakob Achterndiek"
<achte...@buzemann.de> wrote:

>Am 05.12.2013, 11:40 Uhr, schrieb W. Jakobs <Ja...@niko.invalid>:
>
>> Am 05.12.2013 00:02, schrieb Jakob Achterndiek:
>>> Am 04.12.2013, 14:42 Uhr, schrieb W. Jakobs:
>>> ..............
>>>> Sp�ter meinte er jedoch:
>>>>
>>>> "O die Verstellung und der Leichtsinn der Weiber ist so recht
>>>> zusammengepaart, um ihnen ein bequemes Leben und einem
>>>> ehrlichen Kerl manche verdrie�liche Stunde zu schaffen!"
>>>
>>> An wieder anderer Stelle erw�hnte er der Weibsleute nicht einmal.
>>> Was das nun wohl wieder zu bedeuten hat?
>>>
>>
>>
>>
>> "....nicht alles Erkennenswerte ist erkennbar"
>>
>> JWvG
>> und W.J.
>
>"... und nicht alles Erkannte ist verwertbar."
>nur j/\a

Und vor allem ist nicht alles Erkennbare erkennenswert!
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