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Plotzer

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Thomas Schade

unread,
Jun 29, 2010, 5:07:35 PM6/29/10
to
Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google recht viel
Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles Rezepte. Die suche
ich aber nicht.
Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht einordnen
kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem schwer im Magen
liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die Herleitung begründet ist.

Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?


Ciao
Toscha
--
Ruth rode on my motorbike directly back of me.
I hit a bump at 65, and rode on ruthlessly.

Frank Husel

unread,
Jun 29, 2010, 5:31:08 PM6/29/10
to
Thomas Schade schrieb:

> Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
> kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google recht viel
> Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles Rezepte. Die suche
> ich aber nicht.
> Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht einordnen
> kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem schwer im Magen
> liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die Herleitung begründet ist.
>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Gute Frage. Muttern beliebte auf zu niedrig angesetzte Mengenangaben
gern mit der Bemerkung "Ohne die geplotzten" zu ripostieren, sinngemäß
also 'ohne die unterschlagenen' bzw. 'ohne die nicht gezählten'.

F.

Message has been deleted

Christina Kunze

unread,
Jun 29, 2010, 6:08:22 PM6/29/10
to
"Thomas Schade" <tos...@rrr.de> schrieb

>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Trägt nichts zur Lösung bei, ist aber trotzdem interessant:

> plot|zen <sw. V.; hat> [zu veraltet, noch landsch.
> Plotz, spätmhd. ploz = klatschender Schlag, hörbarer,
> dumpfer Fall, Stoß, lautm.; 2: eigtl.ÿ= stoßweise
> rauchen] (landsch., bes. westmd.): 1. (von Baumfrüchten)
> zu Boden fallen, hart aufschlagen (sodass Druckstellen
> entstehen): vom Baum p.; <meist im 2.ÿPart.:> geplotzte
> Äpfel, Birnen. 2. (bes. Zigaretten) rauchen: eine
> [Zigarette] p. 3. angestrengt, hart arbeiten.
(aus dem großen Duden)

chr

Manfred Hoß

unread,
Jun 29, 2010, 6:30:03 PM6/29/10
to
Am Tue, 29 Jun 2010 23:07:35 +0200 schrieb Thomas Schade:

> Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
> kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google recht viel
> Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles Rezepte. Die suche
> ich aber nicht.
> Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht einordnen
> kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem schwer im Magen
> liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die Herleitung begründet ist.
>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Plützer bzw. Plotzer war Adelung und Heinsius zufolge in einigen Gegenden
die Bezeichnung für Kürbisse. Ebenso konnte damit ein Gefäß mit weitem
Bauch gemeint sein. Sanders führt außer Kürbis noch Kürbisflasche und
bauchige Flasche an.

Ich selbst, und das Wörterbuch meiner Brockhaus-Enzyklopädie gibt mir darin
recht, kenne Plotzer in der Bedeutung Fall. Wenn beispielsweise ein Kind
hinfällt, so hat es einen Plotzer getan. Zudem soll Plotzer eine dicke
Murmel (aus Glas) bezeichnen, was mir ebenso wie die Sache mit den
Kürbissen neu ist.

Meine erste Vermutung, dass der Kirschplotzer seine Namen der Tatsache
verdanke, dass er aus einer Form gestürzt würde, ist den Rezepten zufolge
falsch. Möglicherweise war früher mal Kürbis ein Bestandteil oder der
Plotzer wurde wegen seiner Form so genannt, aber das sind nur Mutmaßungen
meinerseits. Die Frage ist, aus welcher Gegend der Name kommt und wie lange
es ihn schon gibt, dann ließe sich vielleicht genaueres sagen.

Gruß
Manfred.

Oliver Cromm

unread,
Jun 29, 2010, 6:59:27 PM6/29/10
to
* Christina Kunze:

> Trägt nichts zur Lösung bei, ist aber trotzdem interessant:
>
>> plot|zen <sw. V.; hat> [zu veraltet, noch landsch.
>> Plotz, spätmhd. ploz = klatschender Schlag, hörbarer,
>> dumpfer Fall, Stoß, lautm.; 2: eigtl.ÿ= stoßweise
>> rauchen] (landsch., bes. westmd.): 1. (von Baumfrüchten)
>> zu Boden fallen, hart aufschlagen (sodass Druckstellen
>> entstehen): vom Baum p.; <meist im 2.ÿPart.:> geplotzte
>> Äpfel, Birnen. 2. (bes. Zigaretten) rauchen: eine
>> [Zigarette] p. 3. angestrengt, hart arbeiten.
> (aus dem großen Duden)

Das Verb für Rauchen kannte ich auch und frug mich schon länger, woher
es kommt. Ein Zusammenhang mit den anderen Bedeutungen ist nicht
offensichtlich. Intuitiv verbinde ich das eher mit dem Produkt ("die
Luft vollräuchern").

--
gugelgesang, m., mönchsgesang, pejorativ
GRIMM, Deutsches Wörterbuch

Michael Jacobi

unread,
Jun 29, 2010, 7:29:38 PM6/29/10
to
Manfred Hoß wrote:


> Meine erste Vermutung, dass der Kirschplotzer seine Namen der Tatsache
> verdanke, dass er aus einer Form gestürzt würde, ist den Rezepten zufolge
> falsch. Möglicherweise war früher mal Kürbis ein Bestandteil oder der
> Plotzer wurde wegen seiner Form so genannt, aber das sind nur Mutmaßungen
> meinerseits. Die Frage ist, aus welcher Gegend der Name kommt und wie
> lange es ihn schon gibt, dann ließe sich vielleicht genaueres sagen.


Meine Großmutter, aus dem Kurpfälzischen stammend, machte ihn oft und gerne,
ihren "Kerscheblotzer".
Und 'plotzen' (gesprochen 'blotze') bedeutet im nordbadisch-südpfälzischen
(vermutl. auch schwäbischen) Raum nichts anderes als fallen: Wer hingefallen
ist, isch hi'blotzt bzw. na'blotzt, und wer sich Papiere von Lehman Bros
andrehen ließ, isch jetz so richtig schee neiblotzt.


Gruß

Michael

Stephen Hust

unread,
Jun 29, 2010, 8:41:40 PM6/29/10
to
Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:

> * Christina Kunze:

>> Trägt nichts zur Lösung bei, ist aber trotzdem interessant:
>>

>>> plot|zen <sw. V.; hat> [...] 2. (bes. Zigaretten) rauchen: eine
>>> [Zigarette] p. [...]



> Das Verb für Rauchen kannte ich auch und frug mich schon länger,
> woher es kommt. Ein Zusammenhang mit den anderen Bedeutungen ist
> nicht offensichtlich. Intuitiv verbinde ich das eher mit dem
> Produkt ("die Luft vollräuchern").

| *plotzen* /intr/ (in starken Zügen) rauchen. Beruht auf dem
| Schallwort 'plotz': beim raschen Öffnen und Schließen der Lippen
| entsteht ein Klang wie 'plotz'. [...]
|
(Heinz Küpper, Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, Band I,
Dritte, neubearbeitete und erweiterte Auflage, Claassen, 1963.)

--
Steve

My e-mail address works as is.

Andreas Karrer

unread,
Jun 30, 2010, 2:52:38 AM6/30/10
to
* Thomas Schade <tos...@rrr.de>:

> Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
> kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google recht viel
> Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles Rezepte. Die suche
> ich aber nicht.
> Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht einordnen
> kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem schwer im Magen
> liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die Herleitung begründet ist.

Ich kenne das als "Blutzger", allerdings nur aus der Familie einer
Exfreundin, und da kam es vermutlich von der schwäbischen Grossmutter.
Diese machte den Blutzger mit unentsteinten Kirschen und behauptete,
das müsse so sein; wir konnten beim Nachkochen mit entsteinten keinen
Geschmacksunterschied feststellen, allerdings eine deutlich erhöhte
Zubeissfreudigkeit.

Die Grossmutter hatte zum Essen eigentlich immer einen von zwei Kommentaren:
"Wenn ma was gscheids kocht, bleibt au was gscheids iibrig", wenn sie
zu viel gekocht hatte, und ein vorwurfsvolles "Ii weiss, was für meine
Leit gut ischt" im selteneren umgekehrten Fall.

Nach Grimm ist Blutzger einfach noch eine Schreibvariante zu blotzer,
plotzer, blutzer, plutzer, plutzger; alles Kürbis. Kann es sein, dass
zur Plotzer-Masse einmal auch Kürbis gehörte? Unwahrscheinlich,
Kürbisse sind erst lange nach der Kirschenzeit erntereif.

- Andi

Roland Franzius

unread,
Jun 30, 2010, 4:00:17 AM6/30/10
to
Stephen Hust schrieb:

Irgendwo muss es ja eine gemeinsame Wurzel des Plötzlichen in plotzen,
platzen geben. Frage ist, ob der Platz auch dazu gehört, oder platten
oder griechischen Urspungs ist.

--

Roland Franzius

Paul Ney

unread,
Jun 30, 2010, 5:58:00 AM6/30/10
to

"Thomas Schade" <tos...@rrr.de> schrieb am 29.06.2010 23:07 den
Newsbeitrag news:4C2A6097...@news.toscha.de

> Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
> kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google recht viel
> Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles Rezepte. Die suche
> ich aber nicht.
> Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht einordnen
> kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem schwer im Magen
> liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die Herleitung begründet ist.
>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Dazu fiel mir auf Anhieb "Der Räuber Hotzenplotz" ein -- Buchtitel & Figur
des Kinderbuchautors Otfried Preußler (1962...), Filmtitel (1974), laut
Google über 30000 mal im Seitentitel zu finden; auch Wiki hat eine Seite
dazu.

Google: Es gibt über 200000 Treffer zu "Plotz". Nach einer Quelle soll das
Wort von "platzen" bzw. aus dem Jiddischen kommen, "platsn, lit., to
burst, explode". www.yourdictionary.com/plotz Zwar weniger als
"Plotzer", vielleicht hilft das doch weiter.

MfG, PY

Walter Schmid

unread,
Jun 30, 2010, 7:59:25 AM6/30/10
to
Paul Ney schrieb:

> "Thomas Schade" <tos...@rrr.de> schrieb am 29.06.2010 23:07 den

>> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?


>
> Dazu fiel mir auf Anhieb "Der Räuber Hotzenplotz" ein -- Buchtitel & Figur
> des Kinderbuchautors Otfried Preußler (1962...), Filmtitel (1974), laut
> Google über 30000 mal im Seitentitel zu finden; auch Wiki hat eine Seite
> dazu.
>
> Google: Es gibt über 200000 Treffer zu "Plotz".

Wenn ich "potz Blitz!" verkürzen müsste, nähme ich "plotz!".

Gruss

Walter

Oliver Cromm

unread,
Jun 30, 2010, 1:42:11 PM6/30/10
to
* Stephen Hust:

> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:

[plotzen]

>> Das Verb für Rauchen kannte ich auch und frug mich schon länger,
>> woher es kommt. Ein Zusammenhang mit den anderen Bedeutungen ist
>> nicht offensichtlich. Intuitiv verbinde ich das eher mit dem
>> Produkt ("die Luft vollräuchern").
>
>| *plotzen* /intr/ (in starken Zügen) rauchen. Beruht auf dem
>| Schallwort 'plotz': beim raschen Öffnen und Schließen der Lippen
>| entsteht ein Klang wie 'plotz'. [...]
>|
> (Heinz Küpper, Wörterbuch der deutschen Umgangssprache, Band I,
> Dritte, neubearbeitete und erweiterte Auflage, Claassen, 1963.)

Das weckt in mir die Neugier, wie man eine solche Ableitung bestätigt.
Eine Bestätigung wäre vielleicht, wenn "plotzen" landschaftlich auch für
"schwatzen" verwendet wird.

--
GUGELFAHRT, f., mutwilliges treiben, lärmende lustbarkeit
GRIMM, Deutsches Wörterbuch

Thomas Schade

unread,
Jun 30, 2010, 5:58:32 PM6/30/10
to

Zur zweiten Frage kann ich nichts beitragen, aber zugetragen wurde mir
der Begriff aus dem südlichen Schwarzwald.


Ciao
Toscha
--
It's ok to grow up.
Just as long as you don't grow old. Face it. You're young
<Pulp>

Stephen Hust

unread,
Jun 30, 2010, 7:48:34 PM6/30/10
to
Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:

> Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
> kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google
> recht viel Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles
> Rezepte. Die suche ich aber nicht.
> Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht
> einordnen kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem
> schwer im Magen liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die
> Herleitung begründet ist.
>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Nach dem Pfälzischen Wörterbuch auf germazope.uni-trier.de wird der
Kirschenplotzer mancherorts auch "Kirschenpolster" genannt.

| *Kirsch(en)*- [...] -plotzer m.: 'Kirschenauflauf', /-plotzer/
| [Kaislt KB-Kriegsf mancherorts nördl. u. mittl. VPf]; in
| NW-Hardbg aus Schwarzteig mit ganzen Kirschen; vgl.
| /Kirschenpolster/. Südhess. III 1345. - -*polster* n.: =
| /Kirschenplotzer/, -/polschder/ [mancherorts, bes. VPf]; in
| "besseren Kreisen" auch Kirschenauflauf genannt [LU-Opp].

(Nach Grimm ist eine Bedeutung von Polster "krapfenähnliches
Gebäck". Der Etymologie-Duden von 1963 sagt, daß Polster eigentlich
"Aufgeschwollenes" bedeutet.)

| *plotzen* schw.
|
| *1.* intrans.
|
| *a.* 'mit dumpfem Geräusch hart auffallen', bes. von Früchten,
| /plotze/ (blods@)/ [...]; vgl. plumpsen. /Die Äppel p. vum Bääm
| uf de Borre/ (Boden) [...]. Zs. ane-, herunter-, hin-, hinein-,
| verplotzen. Syn. s. kotteln. /Er isch geplotzt/ 'schwer
| hingefallen' [...], /vum Bääm geplotzt/ [...]. RA.: /Dem is es
| Herz in d' Hosse geplotzt/, scherzh. für 'Der hat keinen Mut
| mehr' [...]. -
|
| *b.* 'schwerfällig gehen'. /Der plotzt do/ [...]. -
|
| *c.* 'stark (Tabak) rauchen', eigentl. 'stoßweise rauchen', s.
| unten 2 d. /Er plotzt vun morgens bis owends/ [...]. /Du
| plotzscht jo aus deim Glowe, wie wann e armer Mann backt/
| [...]. Ein weiteres Beispiel s. bei birken. -
|
| *2.* trans.
| a. /de Appel plotze/ 'weich klopfen' [...]:
|
| Bd. 1, Sp. 1028
|
| /geplotzte Äppel/ [...]. Hierher gehört auch: /sich plotze/
| 'sich beim Fallen verletzen' [Kus]. -
|
| ×*b.* /de Butter plotze/ 'die im Butterfaß geschlagene Butter
| auf einem flachen Teller hochwerfen und auffangen, um die
| Wasserreste zu entfernen' [...]. -
|
| +*c.* 'prügeln' [...]. -
|
| *d.* 'rauchen', vgl. oben 1 c; /die Peif plotze/ [...]. /Er
| plotzt sei Glowe, sei Gips, sei Gipsel/ [...]. /Der Petter is
| vornher getäppelt un plotzt sein A B-Reiter-Kraut/ [...]; vgl.
| AB1. - Das Wort gehört zum Schallwort plotz, vgl. DWb. VII
| 1936. - Südhess. I 954; Rhein. I 814/15; Saarbr. 31; Lothr. 53;
| Els. II 176; Bad. I 268.
|
(Pfälzisches Wörterbuch. Das Zeichen "@" steht für ein Schwa.)

Im Rheinischen Wörterbuch steht:

| *Plotz I* -o- = das Gebäck s. Platz I

Ich glaube aber, daß "Platz II" gemeint war.

| *Platz II* das < lat. placenta entstandene Wort /plats/ [im
| sndfrk. Trübungsgeb. -o-], Pl. -e;- [...] bedeutet je nach Geb.
| eine Gebäckform verschiedener Art; das Kerngeb. des Wortes in
| Bed. 1 a ist das Rip, Berg, SNfrk; ein südl. Geb. an der uMos in
| Bed. 1 b u. ein Geb. im Hunsr, Westerw u. Siegld in Bed. 1 c m.:
|
| *1.*
|
| *a.* aus bestem Weizenmehlteig mit Milch, Zucker (Eiern),
| Korinthen (Rosinen) gebackenes grosses, rundes Festbrot, dessen
| Oberfläche (vor dem Einschiessen gesalbt) kreuzweise oben
| angespaltet ist; in frühern Jahren backte man nur Kirmes /Pl./,
| /Kirmespl./, in grossen Mengen (so noch in meiner Jugend);
| später auch zu Ostern, Pfingsten, Weihnachten (Neujahr OBerg);
| heute häufiger auch im Eigenbackhaus; die Bäcker halten ihn
| sonntäglich feil, meist in länglicher Form, während der Bauer
| im eignen Backen an der runden Form festhält; dieser /Burepl./
| ist von den Städtern sehr gesucht; s. auch /Knippl./; die
| Kirmesgäste erhielten früher je einen /Kirmespl./ auf den
| Heimweg mit; im OBerg kartet man Neujahrsabend /Plätze/ aus; in
| Monsch ist der /Pl./ Neujahrswecken für Paten; Kuchen, den die
| verheirateten Kinder den Eltern am Dreikönigstage schenken
| Bergh-Brüggen. [...] - In Schleid, Eusk, Rheinb bedeutet /Pl./
| in Zs. auch 'Zuschlag'; der Teig wird flach gerollt, mit
| Äpfeln, Birnen-, Pflaumenmus bedeckt u. dann umgeschlagen,
| /Appel-/, /Birren-/, /Prommenpl./ - In diesem Kerngeb. bedeutet
| /Plätzche/, /Plätzke/, /Plässke/ jedes kleine süsse Backwerk
| (bes. für Kinder), das man in den Kirmesbuden u. beim Konditor
| kauft, auch /Zuckerpl./ genannt; /Kermespl./, /Klospl./ (Mörs);
| /Vader, breng mir en Blos Plätzkes met!/ Mörs, Allg. RA.:
| /Morge backe mer Plätzcher!/ [...] - Im Berg sind /Plätzcher/
| auch die Teile des /Puffertskuken/ u. kleine Reibekuchen
| /Rifplätzcher/. -

Auch Grimm meint, daß /Platz/ (flacher (platter) dünner kuchen,
fladen, brotkuchen u. s. w.) von /placenta/ kommt.

Ein alter Duden vermutet ebenfalls diese Herkunft:

| *2.* * *Platz,* m., erst nhd.; wahrscheinl. auf lat. placenta
| Kuchen zurückzuführen, dazu Plätzchen.
|
(Konrad Duden, Etymologie der neuhochdeutschen Sprache, München,
1893.)

Im Etymologie-Duden von 1963 ist aber keine Rede mehr von
/placenta/.

| Ursprünglich identisch mit *¹Platz* ["freie, umbaute
| Straßenfläche" usw.] ist vermutlich der seit dem 15. Jh.
| landschaftlich gebräuchliche Gebäckname *²Platz* /m/ (im Sinne
| von "flach geformter Kuchen").

"Platz", Kuchen, kommt demnach vom franz. Wort /place/, "das
seinerseitswie entspr. /it./ piazza 'Platz' auf /lat.-vlat/ platea
'breite, öffentliche Straße' beruht".

Gunhild Simon

unread,
Jul 1, 2010, 6:53:06 AM7/1/10
to
On 1 Jul., 01:48, Stephen Hust <shNOS...@a1.net> wrote:

...


>
> | Ursprünglich identisch mit *¹Platz* ["freie, umbaute
> | Straßenfläche" usw.] ist vermutlich der seit dem 15. Jh.
> | landschaftlich gebräuchliche Gebäckname *²Platz* /m/ (im Sinne
> | von "flach geformter Kuchen").
>
> "Platz", Kuchen, kommt demnach vom franz. Wort /place/, "das
> seinerseitswie entspr. /it./ piazza 'Platz' auf /lat.-vlat/ platea
> 'breite, öffentliche Straße' beruht".

Mir ist der Kirschenplotzer auch als warmes Saisongericht meiner
Kindheit in Erinnerung. Meine Familie kam aus dem laendlichen Hessen,
und die Kueche variierte jahreszeitlich.

Der Plotzer war also ein warmer Kirschkuchen, dessen Belag in dem
aufquellenden Ruehrteig versank. Dass die Kirschen sehr zum Ärger der
Zaehne ungekernt sein mussten, hatte den Grund im Aroma: Die
Kirschkerne geben angeblich ein wenig Blausaeure, wie bittere Mandeln
ab.

Der wahre Grund war jedoch eher, die Vermeidung einer blaeulichen
Verfaerbung des Teiges durch austretenden Saft. Und - vielleicht der
wichtigere: Die Hausfrau hatte in der Kirschenzeit anderes zu tun, als
Kirschen zu entsteinen.

Gruss
Gunhild

Leif Schröder

unread,
Jul 1, 2010, 7:56:45 AM7/1/10
to
Gunhild Simon schrieb:

> Der wahre Grund war jedoch eher, die Vermeidung einer blaeulichen
> Verfaerbung des Teiges durch austretenden Saft.

Darf mich das Komma hier stören oder – bevorzugt – eine Fortsetzung mit
„daß“ erwarten lassen?

Lothar Frings

unread,
Jul 1, 2010, 8:07:15 AM7/1/10
to
Leif Schröder tat kund:

Ersteres sollte es sogar, bei Letzterem käme auch
ein Infinitiv in Frage ("...eine bläuliche Verfärbung...
zu vermeiden").

Leif Schröder

unread,
Jul 1, 2010, 10:02:51 AM7/1/10
to
Lothar Frings schrieb:

> Leif Schröder tat kund:
>
>> Gunhild Simon schrieb:
>>
>> > Der wahre Grund war jedoch eher, die Vermeidung einer blaeulichen
>> > Verfaerbung des Teiges durch austretenden Saft.
>>
>> Darf mich das Komma hier stören oder – bevorzugt – eine Fortsetzung mit
>> „daß“ erwarten lassen?
>
> Ersteres sollte es sogar,

Sehr beruhigend.

> bei Letzterem käme auch ein Infinitiv in Frage
> ("...eine bläuliche Verfärbung... zu vermeiden").

„daß (dadurch) eine bläuliche Verfärbung ... vermieden wurde“?

Florian Ritter

unread,
Jul 1, 2010, 12:03:16 PM7/1/10
to
On 1 Jul., 12:53, Gunhild Simon <gunhild.si...@yahoo.de> wrote:

> > "Platz", Kuchen, kommt demnach vom franz. Wort /place/, "das
> > seinerseitswie entspr. /it./ piazza 'Platz' auf /lat.-vlat/ platea
> > 'breite, öffentliche Straße' beruht".
>
> Mir ist der Kirschenplotzer auch als warmes Saisongericht meiner
> Kindheit in Erinnerung. Meine Familie kam aus dem laendlichen Hessen,
> und die Kueche variierte jahreszeitlich.
>
> Der Plotzer war also ein warmer Kirschkuchen, dessen Belag in dem
> aufquellenden Ruehrteig versank. Dass die Kirschen sehr zum Ärger der
> Zaehne ungekernt sein mussten, hatte den Grund im Aroma: Die
> Kirschkerne geben angeblich ein wenig Blausaeure, wie bittere Mandeln
> ab.

Aber nicht beim Backen. Allerdings soll man vor dem Anmaischen von
Kirschen, Pflaumen &cet. zum Vergären die Kerne entfernen, gebe aber
ein paar wieder hinzu, das gibt das sog. Kernaroma - FR

Oliver Cromm

unread,
Jul 1, 2010, 1:24:05 PM7/1/10
to
* Gunhild Simon:

> Der Plotzer war also ein warmer Kirschkuchen, dessen Belag in dem
> aufquellenden Ruehrteig versank. Dass die Kirschen sehr zum Ärger der
> Zaehne ungekernt sein mussten, hatte den Grund im Aroma: Die
> Kirschkerne geben angeblich ein wenig Blausaeure, wie bittere Mandeln
> ab.
>
> Der wahre Grund war jedoch eher, die Vermeidung einer blaeulichen
> Verfaerbung des Teiges durch austretenden Saft.

Das glaube ich.

> Und - vielleicht der wichtigere: Die Hausfrau hatte in der
> Kirschenzeit anderes zu tun, als Kirschen zu entsteinen.

Das glaube ich weniger. Die paar Handvoll für einen Kuchen sind schnell
fertig, wir haben das Zeug tonnenweise entsteint und eingekocht. Wozu
hat man auch Kinder?

Bekannte hatten ca. 1980 eine Entsteinmaschine, die Ergebnisse waren
aber nicht vollständig befriedigend.

--
er (Tristan) hiez im ein tôrenkleit
an der stete machen:
von wunderlîchen sachen
einen roc seltsên getan
und eine gugelen daran
H. V. FREIBERG Tristan

Gunhild Simon

unread,
Jul 1, 2010, 1:48:05 PM7/1/10
to

Du hast ja recht. Ich vermeide derzeit da+Esszett. So war das Komma
ungluecklicherweise zustandegekommen.

Gruss
Gunhild

Gunhild Simon

unread,
Jul 1, 2010, 2:39:32 PM7/1/10
to
On 1 Jul., 19:24, Oliver Cromm <lispamat...@yahoo.de> wrote:
> * Gunhild Simon:
...

> > Und - vielleicht der wichtigere: Die Hausfrau hatte in der
> > Kirschenzeit anderes zu tun, als Kirschen zu entsteinen.
>
> Das glaube ich weniger. Die paar Handvoll f r einen Kuchen sind schnell

> fertig, wir haben das Zeug tonnenweise entsteint und eingekocht. Wozu
> hat man auch Kinder?

Die Süßkirschenzeit fällt mit dem Ende der Erdbeerzeit und schließlich
mit Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren zusammen. Der Salat
schießt ins Kraut, die Bohnen kommen.

Die gärtnernde Hausfau konnte die Hände nicht in den Schoß legen. Kurz
- bei uns gab es nur unentsteint Eingekochtes.

Gruß
Gunhild

Michael Schumacher

unread,
Jul 1, 2010, 3:01:12 PM7/1/10
to
Thomas Schade wrote:

> Im Rahmen einer Einladung durfte ich heute den 'Kirschplotzer'
> kennenlernen, als Wort, nicht als Speise. Zwar liefert Google
> recht viel Treffer zu Kirschplotzer, das sind aber fast alles
> Rezepte. Die suche ich aber nicht.
> Mich interessiert der 'Plotzer', ein Begriff, den ich nicht
> einordnen kann. Plotzer klingt für mich nach etwas, was extrem
> schwer im Magen liegt. Ich habe aber keine Idee, ob die
> Herleitung begründet ist.
>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Möglicherweise aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet, also so
ungefähr aus der Kante Elsaß-Lothringen-Saar-Lorraine-Luxemburg.
Ich kenne "Plotzer" in folgenden Bedeutungen (v.o.n.u.):

1. Fallobst: z.B. sind "Plotz-Äbbel" vom Baum gefallene Äpfel
(üblicherweise mit Druckstellen vom Auftreffen auf den Boden;
aus denen macht man gerne auch mal Kuchen oder Marmelade...)

2. Ernten von Baumfrüchten: starke Männerhände rütteln einen
Obstbaum, damit die reifen Früchte zu Boden fallen (über den
man evtl. zuvor ein Netz zum Auffangen gespannt hat)

3. Spucken: wer z.B. Kirschen erntet, probiert auch mal eine,
und der Kern wird danach "geplotzt" (also ausgespuckt)

4. Schuften: wer Obst erntet, der arbeitet hart -- er "plotzt"
(s. 2.)

5. Extrem-Ball-Handling: mit aller Kraft einen Ball wegtreten
(Fußball), wegschlagen (Tennis) oder wegwerfen (Konsuming)

6. Extrem-Smoking: wer jede Menge (filterlose) Zigaretten (mit
hartem, meist schwarzem Tabak) konsumiert, der "plotzt" sie

Die Zusammenhänge zwischen 1.-5. dürften leicht erkennbar sein,
der zwischen 3. und 6. nur für Raucher: wer viel "derben Knaster"
inhaliert, muß früher oder später "abhusten" -- was ich aus rein
ästhetischen Gründen aber hier nicht näher ausführen möchte... ;-)


mike

Thomas Schade

unread,
Jul 1, 2010, 3:45:15 PM7/1/10
to
On 01.07.2010 21:01, Michael Schumacher wrote:
> Thomas Schade wrote:

>> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?
>

> M�glicherweise aus dem deutsch-franz�sischen Grenzgebiet, also so
> ungef�hr aus der Kante Elsa�-Lothringen-Saar-Lorraine-Luxemburg.


> Ich kenne "Plotzer" in folgenden Bedeutungen (v.o.n.u.):

Ohne die Bedeutungen im Einzelnen infrage zu stellen, aber worin
begr�ndet sich dabei die 'Kante
Elsa�-Lothringen-Saar-Lorraine-Luxemburg'? Wobei Elsass, das s�dliche
zumindest, nicht einmal wirklich weit weg ist vom Urheber.

> Die Zusammenh�nge zwischen 1.-5. d�rften leicht erkennbar sein,
> der zwischen 3. und 6. nur f�r Raucher: wer viel "derben Knaster"
> inhaliert, mu� fr�her oder sp�ter "abhusten" -- was ich aus rein
> �sthetischen Gr�nden aber hier nicht n�her ausf�hren m�chte... ;-)

Danke.


Ciao
Toscha
--
Eine Null kann ein bestehendes Problem verzehnfachen.

Stephen Hust

unread,
Jul 1, 2010, 5:53:24 PM7/1/10
to
Michael Schumacher <mi...@gmx.de> wrote:

> Thomas Schade wrote:

>> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

> Möglicherweise aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet, also so
> ungefähr aus der Kante Elsaß-Lothringen-Saar-Lorraine-Luxemburg.

Das Wörterbuch der elsässischen Mundarten gibt für "Plotzer"
folgende Erklärungen an:

| *1.* /geringe Münze, frz. Kupferstück, das alte Zweisoustück/
| [...].
|
| *2.* /(scherzh.)/ /Taler./ [...]
|
| *3.* /Goldammer, wegen des schwebenden Fluges/ Illk.
|
| *4.* /guter Herbst/ Kaysersbg. - SCHWEIZ. 5, 299 Blutzger.

Und für "plotzen":

| *1.* /fallen, mit Geräusch und mit Wucht/ [...].
|
| *2.* /unpers. holprig sein, schütteln./ [...].
|
| *3.* /rasseln, durchfallen in einer Prüfung/ [...].
|
| *4.* /fallen machen, zwingen beim Ringen/ Str. 'einen p. /einem
| den Podex aufstoßen/' KLEIN.
|
| *5.* /schütteln, z. B. den Inhalt eines Sackes sich setzen
| machen/ [...].
|
| *6.* [...] /Butter machen/ [...].
|
| *7.* /durchfallen lassen./ [...].
|
| *8.* Sigarren p. /viel Zigarren rauchen/ Büst.
|
| *9.* /bezahlen:/ er muess p. /mit Geld herausrücken/ Str.
|
| *10.* coire Hf. -

Michael Schumacher

unread,
Jul 2, 2010, 12:43:15 AM7/2/10
to
Thomas Schade wrote:

> On 01.07.2010 21:01, Michael Schumacher wrote:
>> Thomas Schade wrote:
>
>>> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?
>>

>> Möglicherweise aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet, also so
>> ungefähr aus der Kante Elsaß-Lothringen-Saar-Lorraine-Luxemburg.

>> Ich kenne "Plotzer" in folgenden Bedeutungen (v.o.n.u.):
>
> Ohne die Bedeutungen im Einzelnen infrage zu stellen, aber worin

> begründet sich dabei die 'Kante
> Elsaß-Lothringen-Saar-Lorraine-Luxemburg'? Wobei Elsass, das südliche


> zumindest, nicht einmal wirklich weit weg ist vom Urheber.

Es ist erstmal nur eine Vermutung, kein wirklicher Beweis. Aber:
"Plotz-Äbbel" habe ich nur in den o.g. Regionen gehört, dazu noch
in RLP und im ebenso F-nahen BW. In Bayern dagegen bin ich mit
meinen frisch gesammelten "Plotzern" auf Unverständnis gestoßen --
rein sprachlich gesehen; geschmeckt haben sie ihnen trotzdem! ;-)

Da die ehemalige bayrisch-preußische Grenze durchs Saarland verläuft,
würde ich vermuten, daß der Begriff nicht aus dem "bajuwarischen"
Wortschatz kommt, aber irnkwie ins "preußische Sprachgut" gelangt
ist, sonst kämen hier keine entsprechenden Antworten aus z.B. HH.
Aber, wie gesagt: Spekulatius (hmjammjamm!)... :-)


mike

Paul Ney

unread,
Jul 2, 2010, 6:08:04 AM7/2/10
to

"Florian Ritter" <hansr...@googlemail.com> schrieb am 01.07.2010 18:03
den Newsbeitrag
news:bc37a2a6-bc20-40a6...@e5g2000yqn.googlegroups.com

Das kannte ich auch so, für Kuchen mit Hartkern-Obst tat man etwas Kern
(ohne Schale) gemahlen dazu.

MfG, PY

Carsten Thumulla

unread,
Jul 2, 2010, 7:11:46 AM7/2/10
to
Am 29.06.2010 23:07, schrieb Thomas Schade:
>
> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?

Das sind doch die dänischen Würstchen.


Carsten
--
http://www.toonpool.com/user/7695/files/piercing_838505.jpg

Thomas Schade

unread,
Jul 2, 2010, 1:18:04 PM7/2/10
to
On 02.07.2010 13:11, Carsten Thumulla wrote:
> Am 29.06.2010 23:07, schrieb Thomas Schade:

>> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?
>
> Das sind doch die dänischen Würstchen.

Ich hab's nicht so mit der Verwertung von Fleischabfall, der bei der
Zubereitung von Steaks übrig bleibt. Wie also hießen diese dänischen
Kadaverrückstände?


Ciao
Toscha
--
Den Reiz des Verbotenen kann man nur auskosten,
wenn man es sofort tut -
morgen ist es vielleicht schon erlaubt. (Jean Genet)

Carsten Thumulla

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Jul 3, 2010, 3:49:03 AM7/3/10
to
Am 02.07.2010 19:18, schrieb Thomas Schade:
> On 02.07.2010 13:11, Carsten Thumulla wrote:
>> Am 29.06.2010 23:07, schrieb Thomas Schade:
>
>>> Kurz, woher kommt der 'Plotzer'?
>>
>> Das sind doch die dänischen Würstchen.
>
> Ich hab's nicht so mit der Verwertung von Fleischabfall, der bei der
> Zubereitung von Steaks übrig bleibt. Wie also hießen diese dänischen
> Kadaverrückstände?

Was knabberst Du denn hier rum? Der Köder war für einen Dänen ausgelegt.


Carsten
--
http://tr.toonpool.com/user/7909/files/angelkoeter_890355.jpg

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